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DNUG Inside

VERENA HAUSMANN IM INTERVIEW

Verena Hausmann ist Anwendungsberaterin Enterprise Content Management bei der Firma Schütz und war bis vor Kurzem Vorstandsmitglied der DNUG. Im Rahmen von DNUG Inside hat sie uns ein Interview gegeben und unter anderem über ihren Werdegang innerhalb der DNUG, ihre DNUG Highlights und ihre weitere berufliche Reise gesprochen.

Verena, du bist Anwendungsberaterin Enterprise Content Management bei der Firma Schütz und warst bis vor Kurzem Vorstandsmitglied der DNUG und für die Bereiche  Vereinsrecht, Hochschulen und YOUNG DNUG, Finanzen, Konferenzen, Mitglieder verantwortlich. Wie hast Du zur DNUG gefunden und wie war Dein Werdegang innerhalb des Vereins?

Ich habe jetzt ca.vier oder fünf Jahre im Vorstand mitgearbeitet und tatsächlich hat mich Jörg Rafflenbeul, welcher inzwischen auch Ex-Vorstand ist, zur DNUG gebracht. Er hat mich damals im Rahmen von einem Universitätsprojekt kennengelernt, in dem ich mitgearbeitet habe. Er war mit seiner Firma Heitkamp & Thumann dabei und ich damals Promotions-Studentin. Ich habe mich mit dem Thema Dokumenten Management in Kollaborationssoftware und hier im speziellen mit HCL Connections auseinandergesetzt. In dem Zusammenhang hat er mich angesprochen, ob ich nicht Interesse hätte, an der DNUG mitzuarbeiten. Ich habe mir das Ganze angeschaut, weil es auf die Endphase meiner Promotion zuging. Zunächst war es mir zu viel. Als ich dann aber mit meiner Promotion fertig war, habe ich mich entschieden, mich gerne weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Und dann habe ich ihn auf einer Veranstaltung, ich glaube es war auf dem Schloss Bensberg, getroffen und wir haben dann noch mal konkreter darüber gesprochen. So bin ich dann zum Verein gekommen. Dazu muss man sagen, dass die Universität Koblenz-Landau, in der ich gearbeitet und studiert habe, auch DNUG-Mitglied ist und es mir somit nicht ganz fremd war.

Als Vorstandsmitglied hattest Du viel Verantwortung neben Deinem Daily Business. Wie hast Du Deinen Hauptjob mit dem Ehrenamt vereinbart?

Das ist richtig. Ich habe anfangs mit Daniel zusammen die Fachgruppen verantwortet. Das ist noch mal mehr Aufwand, weil es regelmäßige Meetings gibt. Das habe ich dann aber nach der darauffolgenden Vorstandswahl, wo noch jemand dazugekommen ist, abgegeben und mich mehr auf die Sachen fokussiert, die vielleicht nicht ganz so zeitkritisch sind. Vereinsrecht, alles was Mitgliederversammlungen angeht, Finanzen und weitere Sachen. Das hat mir auch Spaß gemacht aber hat inhaltlich weniger mit den eigentlichen Themen der DNUG zu tun. Ist dann halt eher „Verwaltung“. Ich hatte das Glück, dass ich im Rahmen meiner alten Stelle an der Universität, wo ich gearbeitet habe, die DNUG-Tätigkeiten zum Teil während meiner Arbeitszeit mitmachen durfte, weil wir als Uni auch Mitglied waren und selber Interesse daran hatten. Dann war ich aber in meiner Zeit als Vorstandsmitglied auch zweimal ein Jahr in Elternzeit, sodass ich mir die Zeit nehmen konnte. Das ist mit ein Grund, warum ich den Vorstandsposten nun aufgegeben habe. Seit dem 01.11. gehe ich jetzt wieder arbeiten. Mit einer Halbzeitstelle und zwei kleinen Kindern schaffe ich es nicht mehr, mir die Zeit für die DNUG zu nehmen. Dazu kommt, dass ich es auch nicht mehr während der Arbeitszeit machen könnte, weil mein Themengebiet sich jetzt auch verändert hat und mein neuer Arbeitgeber andere Software einsetzt. Ich habe mit Connections durch den Eintritt in die neue Firma nichts mehr zu tun und daher passt es nicht mehr. Ich möchte der DNUG aber treu bleiben, indem ich mir weiterhin anhöre, was da passiert. Aber als Vorstand habe ich die Zeit jetzt leider einfach nicht mehr dafür.

Also bleibst du uns als Mitglied erhalten?

Ich bleibe Mitglied. Auf jeden Fall!

Hast Du ein persönliches Highlight, was Dir über all die Jahre bei der DNUG in Erinnerung geblieben ist? Und wie blickst Du auf die vergangenen Jahre zurück?

Was ich schön fand, war die Konferenz in Darmstadt, wo wir mit dem Bus zu einer Burg gefahren sind und abends einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen durften, weil das Wetter einfach perfekt mitgespielt hat. Alle Leute waren einfach so gelassen und wir hatten dann auch so eine kleine Burgführung. Das war einfach ein richtig entspanntes, schönes Event im Rahmen der Konferenz, die auch sehr gut gelaufen ist. Ich erinnere mich immer gerne daran, wie wir an dieser Sonnenterrasse sitzen und noch Ideen und Themen besprechen. Das fehlt mir, muss ich auch sagen. Auch wenn wir ein IT-Verein sind und gerade die Tools unterstützen, die uns in der momentanen Zeit weiterhelfen. Etwas Persönliches vor Ort ist für mich immer noch mal was anderes.

Du hast es eben kurz angerissen. Wie kam es zu Deinem thematischen Wechsel im Job?

Ich habe mich schon immer nicht nur mit Collaboration beschäftigt, sondern ebenfalls mit Enterprise Content Management über die Arbeitsgruppe, in der ich damals in der Universität gearbeitet habe. Bislang hatte ich immer den Fokus auf die Collaboration, wobei ich ja jetzt Anwendungsberaterin Enterprise Content Management und damit in dem Bereich des Content Management stärker eingestiegen bin. Das Produkt, was jetzt bei meinem neuen Arbeitgeber verwendet wird, hat gar nicht so große Collaboration Features und ist vor allen Dingen auch kein HCL Produkt. Aber das Themengebiet war immer schon die Verbindung dieser beiden Sachen. Und jetzt hat es sich von einem ins andere verlagert.

Wie ist es für Dich, dass der Vorstand jetzt wieder nur noch männlich ist?

Das ist mir total egal, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich halte nicht viel von dieser ganzen Gender-Problematik und zu sagen, da muss eine Frau rein, wenn keine da ist, die sich dafür interessiert. Es ist noch ein Posten frei und wenn eine Frau da ist, dann braucht sie nur „Hallo“ sagen und sie wird dankend angenommen. Ich erinnere mich gerne daran, als ich meine Stelle als Mitarbeiterin an der Uni im Fachbereich  Informatik angetreten bin. Da war die erste Frage vom Amtsarzt: „Fühlen Sie sich denn wohl in der Männerdomäne?“ Meine Chefin war immer eine Frau, also von daher habe ich das nie gehabt.

Wirst Du die DNUG als Vorstandsmitglied vermissen?

Definitiv, denn ich bin schon jemand, der Connections als Tool super findet, der den Austausch innerhalb der Gruppe ganz toll fand, sowohl im Vorstand, im Team als auch in den Fachgruppen. Viele von außen denken oft es ist eine eingeschworene Community und ja, viele sind schon lange dabei und man kennt sich, aber sie ist auch sehr dankbar für neue Leute. Aber, wie gesagt, ich bleibe ja im Verein.

Vielen Dank, Verena.

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