Tom Zeizels Blog: Shopping-Erlebnisse schaffen – mit Neuem von HCL

Tom Zeizels Blog: Shopping-Erlebnisse schaffen – mit Neuem von HCL

HCL Software hat einen ganzen Bereich, der alles für Ihren Webauftritt – und damit auch für die Einkaufserlebnisse ihrer Kunden – im Portfolio hat. Dazu gehört das Produkt Digital Experience (DX), das Portalfunktionen und Content Management auf modernste Weise kombiniert. Dazu gehören aber auch HCL Commerce und Marketing-Management-unterstützende Technologien, wie HCL Unica. Mit Teilen hieraus, oder auch der Kombination von allem, lässt sich so ein nahezu perfekter Shop im Internet erstellen, egal ob für den mittelständischen, endkundenorientierten Betrieb oder für Unternehmen im Business to Business (B2B).

Neuestes Pferd im Stall ist HCL Volt MX. Das ist eine Low Code Entwicklungsplattform für Programmierer, mit der man Kunden-faszinierende Apps für alle Arten von Geräten, also auch Smartphones und Wearables, wie die Apple Watch, in einem Rutsch erstellen kann.

Um die Möglichkeiten aufzuzeigen, schauen wir uns ein fiktives Szenario an.  

Einkaufserlebnisse mit HCL Volt MX

Nehmen wir einmal an es wäre da eine junge Dame, die in einer fremden Stadt auf einer Dienstreise (die hoffentlich bald wieder möglich sein werden!) unterwegs ist und plötzlich ein Problem mit ihrem Schuh hat – die Sohle hat sich gelöst.

Sie beschließt in der Not einfach neue Schuhe zu kaufen und findet mithilfe ihres Smartphones Ihr Schuhgeschäft im Internet. Schon hier kommt Ihre Volt MX App ins Spiel. Denn darüber findet sie den Weg zu ihnen. Einmal angekommen, stellt sich dann die Frage, wo in ihrem Geschäft die Schuhe zu finden sind, die sie bereits im Internet gesehen hatte. Auch an dieser Stelle hilft Volt MX mit dem Standortfinder für Produkte innerhalb ihres Geschäfts.

Da aufgrund der momentanen Corona-Sicherheitsvorschriften ein Anprobieren der Schuhe nicht möglich ist, hilft auch hier wieder die App – diesmal mit integrierten Virtual Reality Möglichkeiten. Die Kundin kann sich auf dem Smartphone ansehen, wie die Schuhe, die es in verschiedenen Farben gibt, bei ihr aussehen werden.

Nachdem sie sich entschieden hat, kann sie die Schuhe direkt über die App bezahlen, also kaufen. HCL Volt MX hat nicht nur Standortservices nativ im Produkt, sondern bietet über eine breite Schnittstellenauswahl auch Anbindungsmöglichkeiten zu fast beliebigen Einkaufssystemen, wie etwa HCL Commerce.

Da es sich um eine Dienstreise handelte, auf der ihr dieses Missgeschick passierte, versucht sie die neuen Schuhe als Reisekosten-Aufwand abzurechnen. Im Büro angekommen, ruft sie die schon ältere, in Lotus Script geschriebene Reisekostenabrechnung ihrer Firma auf. Das Unternehmen entwickelt um diese Domino-Kernanwendung herum immer wieder neue Bausteine. So hat sie jüngst die Übernahme von Einkaufsdaten aus Volt MX-Apps mittels des ganz neuen Volt MX Lotus Script Toolkits, das ab sofort als Open Source auf github.com verfügbar ist, integriert. Somit kann die Schuhkäuferin ihre Einkaufsdaten direkt aus der Volt MX App in das Reisekostensystem übernehmen.

Dann läuft der Freigabe-Workflow an. Die Domino Anwendung könnte direkt über die Nomad App auf dem Smartphone der Chefin bearbeitet werden. In diesem Fall hat das Unternehmen aber mit Volt MX eine spezielle App dafür entwickeln lassen. Die Nachricht, dass etwas freizugeben ist, erscheint so nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf der Smartwatch. Die Chefin lehnt die Kostenübernahme für Schuhe natürlich ab – und das macht sie direkt vom Handgelenk.  

Volt MX Anwendungen müssen für verschiedenste Plattform, wie iOS, Android, usw. nur einmal entwickelt werden und laufen dann überall.

Das neue Volt MX und die Zukunkftspläne – auch mit Domino

Volt MX ist eine moderne Plattform, deren Grundbausteine HCL jüngst durch einen Zukauf von der Schweizer Firma Temenos erworben hat. Diese vertreibt ihre ursprünglich „Quantum“ genannte Anwendung weiterhin im Core-Banking Bereich, während HCL alle anderen Industrien abdeckt und deshalb auch den neuen Namen Volt MX gewählt hat. Es bleibt aber nicht allein bei einem neuen Namen.

Die neue HCL Volt MX Low Code Plattform, die sich an professionelle Entwickler wendet, besteht aus folgenden Elementen:

  • Flare ist die patentierte Widget Bibliothek
  • Iris bietet die visuelle Design Umgebung und kommt als Electron Client
  • Foundry Backend Services & Integration Adapter ermöglicht VR, AR (Augmented Reality), Unterstützung von Wearables, Chatbots, Blockchain, Biometrics, Geolocation und Wegfinder, usw. und bringt ein SDK für Integrationen in alles mit: vorgefertigte Konnektoren, visuelles Verbinden von APIs, Datenbanken und alte Middelware
  • DevOps & Automated Testing Funktionen sind bereits in der Plattform!
  • Die Provisionierung erfolgt über Installation oder SaaS Hosting. 2021 kommt dazu noch eine Cloud-native Variante über Container für Openshift, usw.

HCL hat weitreichende Pläne Volt MX nicht nur weiterzuentwickeln, sondern auch tief in das HCL Software Portfolio zu integrieren. Dahinter steht das Ziel sich am Markt als führender Anbieter für Low Code Lösungen, sowohl für nicht-Programmierer (mit Domino Volt), als auch für Profis (mit Volt MX), zu etablieren.

Das bereits verfügbare Domino Toolkit für Volt MX ist nur ein erster Schritt. Natürlich kann man Volt MX auch ganz ohne Domino nutzen, aber aus der Zusammenwirkung können spannende Synergien entstehen. Für 2021 ist für Volt MX neben mehreren V9.x-Releases auch ein großes Release V10 angedacht. Die momentane Vision ist, nach der Verfügbarkeit von Domino V12, auf dem Weg über APIs aus dem Projekt Keep eine engere Verbindung zwischen der Volt MX Foundry und Domino herzustellen. Im Jahr darauf könnte daraus ein neues Designer IDE (Integrated Development Environment) für die Nutzung auf Windows Mac und Linux entstehen, wobei Volt MX Iris dann auch LotusScript unterstützen müsste/würde. Und mit Domino V14 (etwa 2023) wäre ein freier Austausch von Komponenten in beide Richtungen möglich. Das würde auch die Möglichkeiten für Domino neue Anwendungen zu programmieren, oder auch Daten aus bestehenden Domino Apps zu nutzen, in grandioser Weise erweitern.

Nun ja, im Moment ist es erst einmal eine Vision, die aber ihren Reiz hat. Und HCL Volt MX, wenn es dann im März 2021 richtig losgeht, hat auch schon ohne Domino bereits tolle Möglichkeiten mit den damit machbaren Apps Endkunden für sich zu begeistern. HCL hat mal wieder clever zugekauft, wie ich finde!

In dem Sinne ein schönes Wochenende – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

 

Tags:Shopping mit Volt MX

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