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Tom Zeizels HCL-Blog

Die 5 Probleme der App-Entwicklung

Sie kennen das bestimmt: Da hat man eine gute Idee und braucht „mal eben schnell“ eine App dafür. Viele von Ihnen nutzen seit langem erfolgreich Domino-Anwendungen, um damit auch komplexeste Workflows sauber abzubilden. Und mit Nomad und anderen Technologien bekommen Sie diese Anwendungen auch auf mobile Endgeräte und in den Browser.

Was macht man aber, wenn die Anwendung nicht nur für ein paar wenige Mitarbeiter, sondern für Millionen Bürger funktionieren soll? Dafür hat man beispielsweise in der COVID-Bekämpfung Domino Volt eingesetzt, also unsere Erweiterung für die Low-Code-Entwicklung. Die Anwendung war sofort webfähig und gut skalierbar.

Bereits im Oktober hatte ich über die zweite Low-Code-Rakete in unserem Portfolio berichtet. Bei dem Produkt HCL Volt MX handelt es sich aber genau genommen um eine Pro-Code-Plattform, welche die 5 wichtigsten Probleme bei der App-Entwicklung löst.

Probleme? Welche Probleme?

Es gibt Aufgaben, die schnell erledigt werden müssen und eine überschaubare Zahl von Anforderungen erfüllen sollen. Hier können Business-User, gemeinsam mit der IT, mit HCL Domino und HCL Volt auf eine verlässliche Basis zurückgreifen, die sich um Usermanagement, Sicherheit und die Anwendungsoberfläche kümmert. So kann man sich auf die Fachlichkeit der Aufgabe konzentrieren und muss sich weniger um die IT dahinter kümmern.

Problem Nr. 1:
Es dauert einfach zu lange, bis eine Anwendung fertig wird.

Auf der anderen Seite möchte man aber manchmal auch Geschäftsanwendungen erstellen, die deutlich komplexere Aufgaben erfüllen sollen. Sie nutzen beispielsweise die nativen Fähigkeiten der mobilen Endgeräte, bieten Virtual bzw. Augmented Reality oder sollen auch auf Smart Watches, Tablets und am PC gleichermaßen gut laufen. Hierzu braucht braucht man „echte“ also native Apps für iOS und Android sowie Progressive Web Apps, die im Browser aufrufbar sind. Das macht den Entwicklungsprozess sehr aufwändig, da jede Plattform ihren eigenen Quellcode benötigt.

Problem Nr. 2:
Ist die Anwendung fertig, wird jede Erweiterung zur Geduldsprobe.

Der Haken: Da jede Anwendung nun aus (mindestens) drei Quellcodes besteht, muss jede Erweiterung auch dreimal programmiert werden – eben für iOS, Android und Web. Oft genug kann es dabei passieren, dass eine Plattformentwicklung schneller als eine andere ist. Da schauen dann die User mit den Apple Smartphones in die Röhre oder die mit den Android Telefonen oder umgekehrt. Auf jeden Fall wird das Projekt plötzlich immer komplexer.

Problem Nr. 3:
Die Krux mit Konnektoren und Schnittstellen.

Die Anwendung soll direkt auf Daten im CRM oder ERP zugreifen können? Sie wollen Datenbanken unterschiedlicher Hersteller anbinden? Sie wollen andere Anwendungen über Ihre App „fernsteuern“ und Aktionen auslösen? Dann schreibt Ihr Team normalerweise erst einmal einen Konnektor dafür. Aber wehe dem, dass der Hersteller des CRM-, ERP- oder sonstigen Systems seine Schnittstellen ändert – dann muss Ihr Team ganz schnell eine Anpassung vornehmen. Das kostet Zeit – und Geld – ohne einen Funktionsgewinn.

Problem Nr. 4:
Die App-Stores der Plattformbetreiber als Nadelöhr.

Sie haben es endlich geschafft. Die Anwendung ist fertig, alle gewünschten Erweiterungen sind für alle Plattformen eingebaut und an die letzten Schnittstellenänderungen angepasst. Jetzt muss das Update aber auch schnell raus zu den Mitarbeitern oder Kunden. Verteilt wird eine App über den Apple App Store und den Google Play Store und Huawei und, und, und… Und dann kommt Weihnachten. Oder das Event mit dem nächsten „One-More-Thing“. Und dann ist der App Store geschlossen. Oder der Freigabeprozess klemmt. Das nervt und kostet nochmal Zeit.

Problem Nr. 5:
Die Kosten explodieren.

Die geschilderten Probleme führen zur größten Herausforderung: Wenn man ständig an drei und mehr Quellcodes und die entsprechenden App Stores entwickelt, das Projekt immer komplexer wird und der Druck immer größer, dann wird der Ruf nach mehr Ressourcen immer lauter. Es werden mehr Developer, Admins und Server gebraucht – und das jagt die Kosten in die Höhe.

Die Lösung? HCL Volt MX!

Viele der Probleme kann man gut mit HCL Domino und HCL Volt für Domino umgehen. Aber bei nativen Apps mit Augmented Reality und Schnittstellen zu anderen Systemen tut man sich dort oft schwer. Hier kann HCL Volt MX helfen.

Die Lösung, die von Analysten hoch gelobt wird, adressiert genau diese Punkte:

  • Ein Quellcode für alle Plattformen – iOS, Android und Progressive Web Apps
  • Mehr eingebaute und damit sofort nutzbare Schnittstellen und Konnektoren zu anderen Anwendungen als jedes andere Wettbewerbsprodukt
  • Unabhängigkeit von den App-Stores der verschiedenen Hersteller
  • Skalierbar bis zu Millionen von Usern
  • Niedrige Total Cost of Ownership – allein schon durch nur ein Entwicklungsteam und nur eine Entwicklungsplattform

Damit ist HCL Volt MX die ideale Ergänzung für Domino-Developer, die native Anwendungen für alle Plattformen mit professioneller Unterstützung durch ein entsprechendes Werkzeug erstellen wollen. Wenn also auch Sie merken, dass Sie bei der App-Entwicklung Zeit verlieren, dann kann ich Ihnen nur das Webinar zu diesem Thema am 25.02. um 16 Uhr empfehlen.

 Und HCL Domino?

Auch zur bereits angelaufenen Beta-Phase für Domino v12 gibt es weitere Neuigkeiten in einem Webinar am 16.02. um 15 Uhr. Hier präsentieren meine Kollegen nochmals das Beta-Programm, die populärsten neuen Features und gehen auf Ihre Fragen ein. Wir sind schon auf Ihr Feedback gespannt!

So, nun wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sonntag, eine gute Woche und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

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