Bericht des Domino Day 2019

Tom Zeizel eröffnete unseren Domino Day 2019. 30 Jahre Notes, 25 Jahre DNUG – eine lange Tradition. Aktuelle Herausforderung für HCL: Sich bei Anwendern und Analysten als der Anbieter für Collaboration Produkte zu etablieren. Die Marketing-Maschine läuft auf Hochtouren und hat ihre Höchstgeschwindigkeit noch nicht erreicht. Der TCO wird ab Notes/Domino 11 sinken und die Collaboration Produkte der HCL auch betriebswirtschaftlich noch attraktiver machen. Der Notes-Client wird zukünftig auf allen Smartphones und Tablets lauffähig sein – wir freuen uns drauf! Mit WebAssembly werden Notes-Datenbanken direkt im Browser online lauffähig. Mit Version 12 können wir uns auch auf einen neuen „leichtgewichtigen“ Domino-Designer freuen. Und das ist laut Tom nur der Anfang!

Christoph Adler und Manfred Lenz berichteten über Notes 11 und Verse on prem. Alle Clienttypen sind da und schon ab der 11.0 auch auf Deutsch! Der Client Application Access macht den Notes-Client auch im Browser nutzbar. Alle Pfade ändern sich von IBM zu HCL – sollte keine Herausforderung sein, das kennen wir ja schon von Lotus nach IBM. Optional kann bei jedem Attachment jetzt eine Sicherheitswarnung erscheinen, ob das wirklich geöffnet werden soll. Diese „3-Klick“-Variante ist ein echter Sicherheitsgewinn – muss aber konfiguriert werden.

Detlev Pöttgen und Christoph Adler vertieften das von Tom angeteaserte Thema Notes-Client auf Smartphone und Tablet. Notes mobil heißt auf allen Endgeräten „Nomad“ und ist heute schon für iPads verfügbar. Mit Version 11 ist Nomad auch für iPhone und Android Tablet verfügbar.  Android Phone wird mit V11+ unterstützt. Nomad ist abwärtskompatibel zu älteren Domino-Versionen, man muss nicht auf Domino 11 umstellen. Vom Design her entspricht Nomad einem Notes Basic Client. Der Marvel Client für Nomad ist kostenlos dabei. Detlevs Live Demo hat alle begeistert und Lust auf Nomad V11 gemacht. Detlev hat gezeigt, wie Notes-Aktionen in die Wischfunktion des Smartphones / Tablets eingebunden werden können. Oder auch in den mobile Action Button rechts unten – auch wenn Apple das nicht gerne sieht. Größere Anwendungen können auch in mehrere Frames aufgeteilt werden, zwischen denen man hin und her „wischen“ kann. So ist die begrenzte Bildschirm-Größe optimal nutzbar, ohne die Notes-Datenbank nochmal komplett neu für Smartphones entwickeln zu müssen.

Nach dem Mittagessen hat uns Uffe Sorensen über das kommenden Preismodell der HCL informiert. Das hat uns sehr geehrt, denn Uffe ist extra für diesen Vortrag aus Dänemark eingeflogen. Und wir bekamen die Informationen sehr exklusiv eine Woche vor dem großen Launch Event von Notes/Domino 11. Herzlichen Dank dafür! Uffe eröffnete den Vortrag mit einem Zitat, das sinngemäß heißt: „Mache Regeln für die Bösen und die Guten werden leiden – mache Regeln für die Guten und die Bösen werden lachen“. Das neue Preismodell ist erst ab Version 11 wählbar. Das aktuelle Preismodell bleibt weiterhin gültig, auch für Version 11. Nach alter Notes-Tradition keine harte Umstellung, sondern Evolution statt Revolution. Das neue Preismodell wird deutlich flexibler als das aktuelle Preismodell aber etwas zum Nachdenken für die Nutzer von Notes/Domino. Jeder soll sein Preismodell individuell „tunen“ und so den optimalen TCO für seine Domino-Umgebung herausholen können.

Nach den Neuigkeiten zum Lizenzmodell präsentierten Daniel Nashed und Ulrich Krause die Neuigkeiten von Domino 11. Die JVM wurde ausgetauscht, da die alte JVM von IBM ist. Domino 11 kommt mit einer lizenzfreien JVM. Die Webanmeldung kann das Kennwort jetzt gegen ID-Vault checken. Echter Mehrwert, wir haben jetzt nur ein Passwort und keine Hashes mehr in den Personendokumenten. Der Dirsync wurde komplett neu „erfunden“ und läuft jetzt auch gegen ein Active Directory. DAOS wurde optimiert. Nach einer konfigurierbaren Zeit (mindestens 7 Tage) Inaktivität können die NLO-Dateien auf S3 Speicher ausgelagert werden – auch das tut dem TCO gut!  Traveler 11 ist auch mit Domino 9 und 10 kompatibel.

Der letzte Vortrag richtete sich vor allem an die Domino Entwickler und beinhaltete interessante Neuigkeiten zum AppDev Pack und DQL, die Domino Query Language.

 

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