Webcast: IBM’s HR-Abteilung stellt sich vor – 07.06.2018 – 08:30 bis 9:00 Uhr

Veränderungen passieren – mit oder ohne die aktive Beteiligung von HR. Aber wer will schon als passiver Erfüllungsgehilfe verkümmern, wo sich für HR-Funktionen gerade jetzt neue und spannende Herausforderungen bieten? HR-Entscheider und People-Experten müssen die Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, ergreifen und die Herausforderungen endlich angehen.

Beispiel eines KI-Chatbots im Recruiting

Ein möglicher Einsatz für einen KI-Chatbot im Personalwesen liegt dabei im Recruiting bei der Besetzung offener Stellen. Vor allem in den letzten zehn Jahren wird nicht nur der Bewerbungsprozess online abgewickelt, sondern auch die Suche nach offenen Stellen erfolgt inzwischen so gut wie ausschließlich online. Die Jobsuchenden bewegen sich auf den Karrierewebseiten der Unternehmen, um sowohl Vakanzen mit den eigenen Wünschen abzugleichen, als auch Informationen über das Unternehmen zu erhalten. Der IBM Watson Candidate Assistant bei IBM ist zum Beispiel auf der Karriereseite des Unternehmens für jedermann verfügbar und hilft den Kandidaten zum einen dabei, aus den offenen Stellen die für ihn passende Stelle herauszufiltern und beantwortet gleichzeitig Fragen zum Unternehmen, zur Arbeitsweise und vieles mehr. Um mit dieser Lösung den passenden Job zu finden, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man seinen Lebenslauf als klassisches, unstrukturiertes Dokument jeglichen Formats hochladen. Dieses Dokument wird von Watson gelesen, analysiert und basierend darauf werdenJobs vorgeschlagen, die am besten zu den bisherigen gesammelten Kompetenzen des Jobsuchenden passen. Durch weitere Filter wie beispielsweise in welcher Stadt man arbeiten möchte, lässt sich die Auswahl der Treffer verfeinern.

 

Die zweite Möglichkeit, um passende offene Stellen innerhalb der IBM vorgeschlagen zu bekommen, ist mit Watson d.h. der künstlichen Intelligenz in einen Dialog zu treten. Diese Möglichkeit hilft vor allem Bewerbern, die keinen aktuellen Lebenslauf vorliegen haben. Die Bewerber müssen nicht erst Zeit in die Aktualisierung und Überarbeitung ihrer Unterlagen investieren, sondern können direkt im Dialog Fragen beantworten, damit Watson ein umfassendes Bild des Jobsuchenden erhält, um darauf basierend Empfehlungen abzuleiten. Hierbei ist ersichtlich, dass sowohl mit einzelnen Worten als auch ganzen Sätzen geantwortet werden kann. Watson versteht und verarbeitet diese und reagiert darauf in Form einer weiteren Fragestellung. IBM Watson Candidate Assistant greift dabei auf eine Job-Library mit 2.000 Kernkompetenzen in 200 Jobfamilien zurück, die über die letzten dreißig Jahre aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt wurde. Es wird kein reines Matching von Schlüsselbegriffen oder Kompetenzen gemacht, sondern der Chatbot ist in der Lage Kompetenzen zu extrahieren aber gleichzeitig zu identifizieren, wenn diese nicht explizit im Lebenslauf oder in eine der Antworten genannt werden. Dieses „zwischen den Zeilen lesen“ ermöglicht es, ein viel besseres gesamtheitliches Kompetenzbild des Bewerbenden zu erhalten, als der reine Lebenslauf oder die gegebenen Antworten. Dadurch wird dem Jobtitel eine weniger starke Gewichtung zuteil, da die Suche beziehungsweise die vorgeschlagenen Stellen auf den Kompetenzen beruhen.

 

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