Tom Zeizels Blog: Haben Sie schon das Portal, das ihr Unternehmen braucht?

Tom Zeizels Blog: Haben Sie schon das Portal, das ihr Unternehmen braucht?

Wie sieht eigentlich ihr „Fenster zu Ihren Kunden“ aus? Wie stellen Sie ihr Unternehmen dar? Ist es für ihre Kunden ein Erlebnis – ein digitales Erlebnis – auf Ihre Seiten zu kommen? Kommen sie regelmäßig wieder? Reden sie über das, was sie auf ihren Seiten sehen, mit anderen? Wie hoch ist der Multiplikatorfaktor von jemanden, der auf Ihre Website kommt?

Ein digitales Unternehmen werden ist nicht einfach. Eindeutig ist nur, dass es mit ihrem Auftritt im Internet beginnt. Erst danach kommt das Umsetzen neuer Geschäftsprozesse und -Modelle, das sich neu Erfinden als digitales Unternehmen. („Digital“ ist hier nicht als binärer Zustand „0“ oder „1“ gemeint, sondern als Status der Umsetzung der Möglichkeiten und Potenziale moderner Informationstechnologie).

Je nach Branche bedarf es für den Webauftritt mehr oder weniger komplexe Inhalte, teilweise aus Applikationen – und in jedem Fall eine gute Performance. IBM galt hier, wie man über die Jahre bis zum aktuellen 2-by-2 der Gartner Group sehen kann, als einer der ganz klaren Leader. Zum 1.Juli hat HCL auch die „Digital Experience“ (DX) Lösung der IBM mit übernommen und ist damit jetzt der „Leader“. 

Der neue Produktname: HCL DX

Die Namen „WebSphere Portal“ und „Web Content Manager“ (WCM) waren bisher die Produktnamen der IBM. Wir bei HCL möchten den Neustart mit deutlich gesteigerten Investitionen klar herausstellen und haben uns auch für einen neuen Produktnamen und -Logo entschieden: „HCL DX“. Es kombiniert das Portal- und die WCM-Funktionalität. Und als ersten großen Schritt hat HCL jetzt schon mit der Version 9.5. ein erstes, neues Release herausgebracht, das die die Erfolgsposition bei Analysten und Kunden weiter ausbauen wird.

Ein digitales Erlebnis für Kunden zu schaffen ist keine Trivialität. Es benötigt eine Reihe von Bausteinen:

  • Ein ausgereiftes Web Content Management
  • Auf Personen zugeschnittene Informationen
  • Eine breite Daten- und Prozessintegration
  • Die Möglichkeit zur Low Code Anwendungsentwicklung
  • Schaffung von Präsenz auf allen Kanälen, also Multi-Kanal-Delivery
  • In allem sollte es die Robustheit einer für Unternehmen gemachten Software bieten

HCL DX ist in allen diesen Punkten schon immer stark, hat aber mit der gerade neuen Version 9.5 die Stärken weiter ausbauen können:

  • Jetzt mit Docker Kubernetes Support – damit kann ein Portal in Minuten und voll automatisiert ausgerollt werden -und skaliert dabei automatisch. Mit Docker als offenen Standard für das Packaging und ausrollen von containerisierten Anwendungen schafft das nicht nur deutlich mehr Flexibilität, sondern reduziert dabei auch die Plattformkosten (TCO).
  • Die neue Bedienoberfläche und neue Templates ermöglichen den Nutzern aus dem Unternehmen mit einem vereinfachten Toolset zu arbeiten. Wichtig ist HCL dabei unabhängig vom Seitendesign und-Layout dynamisch Inhalte erstellen zu können, sodass jederzeit schnell auf geänderte Anforderungen reagiert werden kann.
  • In einem Portal sind anpassbare, offene APIs das Salz in der Suppe, weil man nur damit Inhalte, Daten und Anwendungen perfekt zusammenführen kann. Mit der V9.5. kommt ein neues Set an OpenAPI-verträglicher REST Services, womit die Seiten noch moderner gestaltet werden können. Um die Arbeit zu vereinfachen ist es jetzt – wie in fast allen Bereichen der HCL Software, inkl. Domino – auch möglich die aktuellen Front-end JavaScript Frameworks, wie Angular, React und Vue, im DX-Kontext nutzen zu können.
  • Neu ist auch die Unterstützung der OpenShift Container Plattform für hybride oder single-tenant Public Clouds

Wie wird es weiter gehen?

Der IT Markt bewegt sich in Richtung von Docker & Kubernetes als Basis-Laufzeitplattform. Das ist auch die langfristige Strategie von HCL u.a. mit DX . Es ist also so, dass wir das Ziel haben, eine Version von DX zu entwickeln, die nicht mehr von WAS abhängt. Praktisch alle Kunden, mit denen ich darüber spreche, begrüßen diese Strategie, auch wenn sie selbst oft gerade erst erste Erfahrungen mit diesen neuen Technologien sammeln. Die bestehenden Abhängigkeiten von WAS sind jedoch tief und komplex und wir werden WAS nicht einfach durch einen anderen Applikationsserver ersetzen können, ohne z.B. laufende Implementierungen zu stören.

Wir verstehen, dass zahlreiche Kunden bei derartigen unternehmenskritischen Anwendungen, wie DX, zunächst auf diese Architektur weiter angewiesen sind. Deshalb verpflichtet sich HCL mit V9.5 zu einer mindestens 5-jährigen, weiteren Unterstützung der traditionellen WAS-Architektur. Die neue Version enthält auch eine technische Vorschau auf unseren ersten nicht-WAS-basierten Dienst, die Experience API (Node.js). In späteren Versionen werden weitere, neue Funktionen, die als Docker-Images geliefert werden, nicht mehr von IBM WAS abhängen, und da diese Funktionen mit der Zeit an Bedeutung gewinnen werden, wird es einfacher werden, die Rolle von WAS im Kernprodukt mit der Zeit zu überdenken. HCL ist dabei aber auch in jedem Fall bestrebt, unseren Kunden einen Migrationspfad in einer Form zu bieten, dass jede architektonische Änderung so einfach wie möglich zu übernehmen ist und ausreichende Vorteile bietet. Es soll sich nicht nur um eine „technische Migration“ handeln.

V9.5 bietet Produktionsunterstützung für die OpenShift-Plattform und spätere Versionen werden es auf weitere Plattformen anderer Anbieter ausweiten. Um einen nahtlosen Weg in die Zukunft zu gewährleisten, beinhalten neue Funktionen, die nur auf Docker verfügbar sind, eine Interoperabilität mit der traditionellen Architektur. Die allgemeine Botschaft sollte aber klar sein – unsere Richtung ist auf ein Docker-basiertes Produkt gerichtet, aber wir werden eine lange Zeit des Parallelbetriebs haben, damit Sie als Kunde Zeit haben, Vertrauen in diese neuen Technologien zu gewinnen.

Wo stehen die Unternehmen heute?

Noch haben keinesfalls alle Unternehmen einen digitalen Auftritt – oder diesen nur statisch auf Basis veralteter Technologien. Deshalb hat HCL im September 2018 Forrester Consulting mit einer Studie beauftragt zu untersuchen, wie eine Omnichannel- und Open-Content Delivery-Plattform Kunden erstklassige digitale Erlebnisse (DX) bieten kann. Forrester führte dazu eine Online-Umfrage bei 509 Entscheidungsträgern für digitale Customer Experience-Strategien in Nordamerika und Europa durch. Das Ergebnis war eine kleine Überraschung: Forrester hat festgestellt, dass es in den meisten Unternehmen heute noch eine Trennung zwischen IT- und LOB-Teams gibt, die Spannungen in Unternehmen verursacht und Unternehmen davon abhält, eine erfolgreiche Digitalisierung voranzubringen.

Da kann HCL DX definitiv helfen, denn HCL hat mit Digital Experience V9.5. zumindest eine am Markt führende Lösung, die die Grundlage für einen erfolgreichen Internet-Auftritt und damit erstes Element einer Digitalisierungsstrategie sein kann und sollte. Wenn Sie mehr wissen möchten, lassen Sie uns einen Termin machen und wir erzählen ihnen gern, wie andere Unternehmen das heute schon erfolgreich nutzen.

Ein schönes Wochenende noch!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tags:HCL Digital Experience 9.5

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