Tom Zeizels Blog: Domino immer mehr „überall!“

Tom Zeizels Blog: Domino immer mehr „überall!“

„Domino Mobile Apps“ (DMA), also die iOS-App, mit der man Domino Anwendungen native auf dem iPad nutzen kann, ist jetzt allgemein verfügbar geworden. Man kann sie vom iPad aus im Apple Appstore runterlanden. Sie ist dann ähnlich zu konfigurieren wie ein Notes Client (es hat sich seit der Beta nichts geändert, siehe auch TechNote 10738139) und dann sofort nutzbar. Bedingung ist allerdings eine Domino Installation unter Wartung und die Verfügbarkeit der üblichen Client Access Lizenzen (CALs). „Off it goes!“, wie man so neudeutsch sagt.

Das bemerkenswerte ist, dass man hiermit ab sofort auch von mobilen Geräten, wie dem iPad, Zugriff auf klassische Notes/Domino Anwendungen hat – ohne eine zusätzliche Investition! Die bestehenden Anwendungen müssen weder angepasst noch sonst irgendwie verändert werden. Hierzu gibt es nur wenige Ausnahmen (siehe auch hier), die auch nur wenige Kunden betreffen: Enthält eine Anwendung Java-Elemente oder Eclipse-Bausteine, so müssen die erst ersetzt werden – auf iOS gibt es kein Java. Aber auch dafür gibt es moderne Möglichkeiten, die allerdingt mit etwas Aufwand verbunden sind. Wenn man ganz sicher gehen will, kann man seine Anwendungen schon im Vorfeld mit ApplicationInsight von Panagenda auf die Kompatibilität hin testen.

Die in DMA zum Einsatz kommende Technologie hat für IBM/HCL eine strategische Bedeutung. HCL arbeitet bereits an einer weiteren Version für Android Tablets, die im Sommer/Herbst in eine Beta kommen soll, und auch für das iPhone. Die Herausforderung beim iPhone ist natürlich die Umsetzung des Formfaktors des Bildschirms. Deshalb wird es damit auch noch etwas dauern – vermutlich sogar bis 2020. Interessant ist auf jeden Fall, dass sich bei ersten Alpha-Mustern zeigt, dass die im iPhone verbauten Chips perfekt zu Domino-Anwendungen passen und Abfragen mittels Domino Query Language (DQL) bemerkenswert schnell ablaufen – gefühlt schneller als auf Laptops.

Die bei HCL „Nomad“ genannte Technologie erobert also zunehmend alle mobilen Geräte. Damit ist aber nicht Schluss. Wir werden sie auch auf Windows- und MacOS-Browser übertragen. So ist angedacht, sie mit der heute in Verse on prem (VOP), das ja ebenfalls in diesen Browsern läuft, vorhandenen, herausragenden Lösung für die Bearbeitung von e-Mails zu einem Thin Client zu kombinieren, um damit mittelfristig iNotes zu ersetzen und letztlich auch eine sehr moderne, leichtgewichtigere Alternative zum Notes Client – der parallel ebenfalls weiterentwickelt wird – zu schaffen. Domino überall …und das auf Basis moderner, serverseitiger JavaScript Technologie.

Eine wunderbare Zukunft!

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

PS.: Wer mehr möchte, also z.B. eine Modernisierung älterer Domino-Anwendungen, die dann auch modern aussehen und überall laufen, auch auf Smartphones, der hat jetzt eine besondere Chance. Denn mit teamWorkr von teamTechnology aus München ist es möglich bestehende Domino Anwendungen mit relativ wenig Aufwand komplett zu refreshen, mit Responsive Design, usw. . Wer diesen sehr einfachen und Sinn-machenden Ansatz kennenlernen möchte und Berlin sowieso immer eine Reise wert ist, und IBMs dortige PopUp Experience THINK im sogenannten „Bikini“ in direkter Umgebung der Gedächtniskirche ebenso, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie bei unserem Modernisierungsworkshop am 21.5.2019 anmelden. Mein Team freut sich auf Ihren Besuch.

Tags:Domino Mobile Apps

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