Tom Zeizels Blog: Die Auferstehung von Domino

Tom Zeizels Blog: Die Auferstehung von Domino

Ostern wird von den gläubigen Christen die Auferstehung von Jesus gefeiert. Wie so vieles in der heutigen Welt wird auch daraus ein Medienereignis und egal ob man Radio hört, Fernsehen sieht oder auf Internetseiten stöbert, andauert läuft man in diesen Tagen dem Wort „Auferstehung“ über den Weg. Allein die Menge der Konfrontation mit dem Begriff nimmt ihm ein bisschen die religiöse Ernsthaftigkeit und man kommt zwangsläufig darüber ins Grübeln. Auferstehung dann nicht als Gottesbeweis, sondern viel einfacher als Wiederkehr. Also verbunden mit der Frage, was von dem, das man mal gut gefunden hatte, sollte denn wiederkommen? Es fallen einem dazu vielleicht Freundschaften ein, Orte, an denen man schon mal war oder auch Gespräche, die man vielleicht nicht zu Ende geführt hatte, und vieles mehr.

Als Verantwortlichen für das Geschäft mit IBM Collaboration Software in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) habe ich dann auch unwillkürlich irgendwann an Notes und Domino gedacht. War es nicht in den 1990ern die perfekte „Groupware“, mit der man damals mit einfachen Mitteln kleine Anwendungen bauen konnte, die Menschen in Unternehmen befähigten effizienter zusammen zu arbeiten. Es war alles drin: Formelsprache, Datenbank, Security, Clientoberfläche, Replikation im Client-Server Modus, aber auch im Server-Server-Modus, usw. Das war damals schon sehr erfolgreich. Brauchen Unternehmen nicht eigentlich heute so etwas auch? Was ist daraus geworden?

IBM hat alle die Jahre investiert, hat Domino rechtzeitig webfähig gemacht, zunächst mit dem Domino Server, insbesondere dann aber auch mit den xPages. Parallel dazu entwickelte sich die Welt der Open Source Lösungen, deren attraktivste Lösungen von den IBM Collaboration Solutions vielleicht nicht schnell genug aufgegriffen wurden. Es gibt sicherlich noch weitere Faktoren, die dazu führten, dass Domino in der Gunst der Nutzer über die Jahre dann doch etwas zurückfiel.

Dabei gelten die alten Stärken immer noch. Domino ist weiterhin eine all-in-one Lösung, die sich aber derweil wesentlich weiter entwickelt und geöffnet hat. HCL hat den Investitionsstau aufgehoben und es geht mächtig voran. Seit Version 10 (2018) wird Softwareentwicklung auch mit zigtausenden JavaScript-Libraries, node.js, usw. unterstützt, sodass auch modern arbeitende Programmierer mit Domino nun endlich eine Datenbank finden, die eine herausragende Security aufweist und auch „offline“ kann – um nur zwei Punkte zu nennen. Version 11 (grob geplant für das Jahresende 2019) wird sich nicht nur an erfahrene Programmierer wenden, sondern auch wieder an die eigentlichen „Nichtprogrammierer“ in Fachabteilungen von Unternehmen, damit die „eben mal schnell“, wie von Notes aus den 1990gern gewohnt, aber auf Basis aktueller Technologie und eben mit Domino einfache Anwendungen erstellen können, die z.B. auch mit wenigen Klicks in beliebige, andere Anwendungen integrierbar sind, mit einem Appstore verteilt werden können und sehr geringe Kosten (TCO) erzeugen.

Es ist also an der Zeit sich wieder mit Domino zu beschäftigen. Nennen wir es die Auferstehung von Domino, die mit der Version 10 stattgefunden hat. Das Problem ist, dass es im Moment nur wenige Leute wissen, viel zu wenige. Das sollte sich ändern und wird sich ändern.

Ein Beispiel: Domino im Bikini

IBM organisiert i in der Event-Lokation Bikini in Berlin, gleich neben der Gedächtniskirche, für ein paar Wochen im Mai und Juni eine Dauer-Pop-up-Experience. Wir vom Collaboration Team werden natürlich dabei sein und dort einen Einstieg für alte und neue Domino App Entwickler in die neue Domino-Welt bieten. Dazu ein dreiteiliger Ansatz:

  1. Ein Kickoff-Workshop am 21.5. im Bikini zusammen mit Partner Team Technology aus München und Andreas Binzinger, einem der bekanntesten Design Thinking Coaches, der das Thema im Hasso-Plattner-Institut gelernt hat.
  2. Die virtuelle Domino Developer Challenge, die dann bis zum 25. Juni laufen wird und zu der man sich bereits hier anmelden kann.
  3. Das Abschluss-Event am 25. Juni, wiederum im Bikini, zusammen mit Analysten und Referenzkunden

Ziel des Kickoff-Workshops ist die neuen Möglichkeiten kennenzulernen und Anwendungsideen einzusammeln, die sich in der Challenge kodieren lassen könnten. Dazu kann man auch bestehende Apps mitbringen, oder auch nur Ideen zu Apps. Während der Zeit der Challenge wird fleißig entwickelt, kodiert, usw., worüber man Erfahrungen mit Domino V10 und dem neuen Appdev-Pack sammelt und gegebenenfalls eine seiner heutigen Apps neu gestalten kann. Beim Abschluss-Event werden die entstanden Lösungen präsentiert und namhafte Analysten und Referenzkunden werden zusätzlich darstellen, wie sie die Auferstehung von Domino sehen. Demnächst an dieser Stelle von mir auch noch weitere Details hierzu.

Noch ein paar Hinweise: zwei Pre-DNUG-Termine am 3.6. in Essen

Am 4.+5. Juni wird in Essen die 46. DNUG stattfinden. In wenigen Tagen wird auf DNUG.de dazu die Agenda veröffentlicht werden und man kann sich auch bereits jetzt anmelden. Wichtig ist aber, dass es schon am Tag zuvor, also dem 3.6., dort in Essen zwei besondere, parallel stattfindende Pre-Events geben wird, die sehr viel Reiz haben – bitte bei der Reiseplanung/Hotelreservierung beachten:

  1. HCL Business Day – 10:30 Uhr – 16:00 Uhr: Die Themen werden u.a. folgende sein: Wer ist HCL, was hat HCL vor, wie sehen die Produkt-Roadmaps aus, wie könnten sich Preismodelle ändern, was ist das HCL Client Advocacy Programm, wie sieht das HCL Partnerprogramm aus, usw. Dieser Vortermin ist kostenfrei, auch für nicht-DNUG-Mitglieder und man wird sich in Kürze auch hierzu anmelden können.
  2. #LetsConnect – Der Jam zur Zukunft von Connections. Da der erste Jam-Termin in Frankfurt so stark überbucht war, hat sich das Produktmanagement um Danielle Baptiste und Martti Garden überlegt noch einen Termin in Deutschland anzusetzen. Nun also am 3.6. ab 10:30 Uhr  – 16:00 Uhr in Essen. Anmeldung zum Jam hier.

Nach heutigem Stand erwarten IBM und HCL, dass alle nötigen Freigaben für den Verkauf der IBM Collaboration Lösungen an HCL zum 1.6.2019 erfolgt sein könnten – das ist aber noch nicht verbindlich (!). Damit würde die DNUG-Konferenz die erste Veranstaltung nach der „Business as usual“-Phase werden. Das bedeutet, dass die Produkte dann HCL gehören würden und HCL dann natürlich auch offen über alle Pläne – inklusive Connections – sprechen könnte. Das lässt auf zahlreiche Ankündigungen hoffen und wird höchst spannend!!! (Noch ist das aber nicht garantiert!)

Beide Veranstaltungen werde zeitlich so enden, dass eine Teilnahme am DNUG e.V. Vereinstreffen in jedem Fall möglich sein wird. Und dazu noch die Frage mit der Hand auf’s Herz: schon DNUG Mitglied?

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

PS: Das lange Osterwochenende mit Karfreitag und Ostermontag als Feiertage – und das auch noch kurz nach Abschluss eines Quartals – werden gern genutzt, um sich etwas zu besinnen und zu entspannen. So habe auch ich ein paar Tage Auszeit genommen, was das späte Erscheinen dieses Beitrags erklärt.

Tags:Domino Entwickler Challenge

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Kommentare (4)

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