Tom Zeizels Blog: Connections – die nächste!

Tom Zeizels Blog: Connections – die nächste!

Diese Woche ist mit dem „Comulated Refresh“ CR4 eine neue Version von IBM Connections 6 herausgekommen – der führenden Social Software am weltweiten Markt.

Es ist in letzter Zeit etwas ruhiger um Social Software geworden und auch um Connections. Kein Hype lebt unendlich lange – das ist nun einmal so. Dabei ist das in dieser Sache eigentlich kaum nachvollziehbar. Denn um die Digitalisierung der Arbeitsplätze voranzubringen, um Netzwerkstrukturen des Wissensaustauschs in Unternehmen zu fördern und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, ist Social Software auch weiterhin ein unbedingtes „Muss“. Und wir haben Connections konsistent weiterentwickelt und insbesondere Wert darauf gelegt die Bedienbarkeit zu vereinfachen. Wer hier noch auf älteren Versionen oder CRs sitzt, unterschlägt seiner Mitarbeiterschaft wesentliche Verbesserungen und einfachere Möglichkeiten der Adaption.

In dieser Woche ist die Version 6 CR4 mit dem Docker-Erweiterungspackage 6.0.0.7 und der aktualisierten mobilen App für iOS und Android 6.1.3 herausgekommen – genug der Versionsnummern und die hier auch nur ausnahmsweise, damit man überprüfen kann, wo man selbst steht.

Sharing – das Grundelement für jede Netzwerkkultur

Für viele Nutzer steht der Austausch von Dokumenten weiterhin im Vordergrund. Auch dafür ist Connections mit zwei ganz klaren Alleinstellungsmerkmalen prädestiniert. Das sind gegenüber Marktbegleiterlösungen für kollaboratives Dokumentenmanagement einfach zwei Dinge:

  1. Wenn man in Connections etwas sucht, findet man es auch – und zwar sofort. Das liegt daran, dass es nur einen „Single Point of Truth“ gibt (also nicht viele, konfus getrennte Ablagemöglichkeiten) und man sich ganz einfach alle Dokumente anzeigen lassen kann, die man grundsätzlich sehen darf – entweder, weil sie allgemein zugänglich sind oder weil sie explizit geteilt wurden. In Marktbegleiterlösungen verschwinden Dateien in unüberschaubare vielen Teamräumen und anderen Tools, die alle gegeneinander abgeschottet sind.  Das ist dann der perfekte Datenfriedhof.
  2. Connections erlaubt – und das sogar als Standard – Inhalte nicht nur einzelnen Personen zuzuweisen, sondern in der Organisation oder auch mit Gästen zu teilen („Sharing“) – ohne dass man alle namentlich benennen muss. Das ist transparentes Teilen gegenüber klassischer, zentraler Zuweisung.

Offen Teilen ermöglicht sogenannte „Wissensunfälle“: Man stößt sehr leicht auf etwas, das man nicht explizit gesucht hatte, weil man gar nicht wusste, dass es existiert. So bekommt man viel schneller innovative Anregungen und Ideen und ist viel einfacher viel besser informiert! Hierzu wurden in der aktuellen Version die E-Mail-Benachrichtigungen zu abonnierten Inhalten deutlich überarbeitet und sind jetzt viel übersichtlicher.

Übersichtliche Navigation

Insgesamt hat sich die Navigation in Connections über die letzten CRs deutlich verbessert. So ist es jetzt mit CR4 besonders einfach zu dem Ort zurückzukehren, an dem man das letzte Mal aufgehört hatte: Hatte man mit Dokumenten gearbeitet, landet man genau wieder in der Ansicht und bekommt auch direkt angezeigt, mit welchen Dokumenten man zuletzt gearbeitet hatte. Das gleiche Muster gilt nun auch für Communitys. So nennen sich in Connections ja Arbeitsbereiche für Projekte, Abteilungen oder Interessensgruppen, die je nach Bedarf zugriffsgesichert sein können. Auch hier kommt man jetzt wieder zu seiner letzten Ansicht zurück und bekommt zusätzlich die Communitys angezeigt, in denen man zuletzt aktiv war.

Ich möchte jetzt hier nicht auf alle weiteren Neuerungen in CR4 im Detail eingehen. Dazu gibt es eine Übersicht von Rene Schimmer.

Social Network of Business Objects (SoNBO)

Eines ist mir aber noch wichtig: Eine weitere Neuerung in CR4 unterstützt die Nutzung von externen Events in der OrientMe-Funktion. Zur Erinnerung: OrientMe ist seit der Version 6 eine optionale, auf Docker-Technologie aufsetzende Erweiterung, die als intelligente HomePage genutzt werden kann. Sie ist eine mit KI-unterstützte Darstellung des ActivityStreams, der wiederum alle den jeweiligen Leser betreffenden Ereignisse (Events) als kontinuierlichen Fluss dargestellt hat. Es gibt ihn alternativ auch weiterhin. OrientMe bereitet die Daten dagegen mit mehr Intelligenz auf und zeigt sie in einer modernen Kacheldarstellung an. So werden u.a. ähnliche Inhalte in Kacheln untereinander zusammengefasst, was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht.

Der ActivityStream und nun auch OrientMe sind in der Lage auch Ereignisse aus anderen Anwendungen einzubinden und darzustellen, etwa aus Domino Anwendungen. Das macht man sich bei Vössing Ingenieure in Düsseldorf in sehr innovativer Weise zu Nutzen und hat mit Domino-und Connections-Technologien etwas geschaffen, was viele Unternehmen nur vor Neid erblassen lassen kann. Das System vernetzt praktisch alle Geschäftsdaten, egal ob es Verträge, Aufträge, Projektdokumentationen, Mitarbeiter oder anderes sind – alles wird als ein „Social Object“ betrachtet und ist entsprechend vernetzt. Das ermöglicht eine bisher unerreichte Transparenz über den Zustand des Geschäfts. Auch komplexe Antworten sind immer nur noch wenige Mausklicks weg.

Die Universität Koblenz-Landau (Lehrstuhl Frau Prof. Schubert) hat das dahinter stehende Prinzip eines „Social Network of Business Objects“ (SoNBO) wissenschaftlich aufgearbeitet und würde jetzt gern einem weiteren Unternehmen im Rahmen eines Projekts helfen, auch so etwas umzusetzen. Die Unterstützung durch die Universität hierfür wäre kostenfrei. (Nähere Informationen hierzu gibt es u.a auf dem nächsten Treffen des „IBM Social Adoption Roundtables Südwest“ am 22.2. in Ehningen. Anmeldung erbeten über schu@de.ibm.com). Wie ich finde eine äußerst spannende Sache!

In der kommenden Woche läuft in San Francisco die IBM THINK 2019. Wir sind dort wie immer gut vertreten, auch wenn ich persönlich in diesem Jahr nicht dort sein kann. Ich wünsche allen Kunden, Partnern und meinen Mitarbeitern, die dort sein werden, viele gute Informationen, einen intensiven Wissensaustausch und natürlich auch viel Spaß!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

 

 

Tags:Arbeitsplatz der Zukunft, Collaboration, Connections, CR4, Digitalisierung, Docker, IBM, Sharing, Social, Social Sharing, teilen, Universität Koblenz-Landau, Vössing

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