Tom Zeizels Blog: Auf Tour mit Richard Jefts

Tom Zeizels Blog: Auf Tour mit Richard Jefts

Es war eine besonders aufregende Woche – zusammen mit Richards Jefts, unserem General Manager HCL Digital Solutions. Anfang der Woche war er auf der Social Connections Konferenz in München – die ab sofort „Let’s Connect“ heißt und 2020 wieder in Europa, aber wohl nicht in Deutschland stattfinden wird. Immerhin waren beide Termine in Deutschland 2018 und 2019 für diese internationale User Group ein großer Erfolg, war die aktuelle Veranstaltung doch nicht nur komplett ausverkauft und überbucht – es gab weitere Kunden, die versuchten über Eskalationen doch noch an Tickets zu kommen. Um hier Platz zu schaffen, hatten viele HCLer bewusst auf die Teilnahme verzichtet.

Die Veranstaltung hat ihren Fokus, wie immer, bei HCL Connections und so war es eine schöne Gelegenheit die ersten großen Schritte von HCL auch für Connections anzukündigen:

  • Noch in diesem Monat wird CR6 für Connections 6 erscheinen
  • In Q4 wird sodann Connections 6.5. folgen – das erste Release unter HCL Fahne und auch mit einem neuen Logo. Die wesentlichen Funktionen sind u.a. die Vollintegration und Update der bisherig losgelösten Assets Invite (Einbindung Externer), Sidebar (Integration von Connections in andere Websites), TouchPoint (Onboarding-Unterstützung), sowie die Erneuerung der Activities, die jetzt zu Activities Plus geworden sind und eine einfache Erweiterungsmöglichkeit zur Vollversion von Kudos Boards mitbringen.
  • 2020 geht es dann sukzessive mit CRs weiter, bis dann in der zweiten Jahreshälfte Connection 7.0 kommen wird, u.a. mit Multitenant-Fähigkeit, SharePoint und Office 365 Integration, Orient me.next mit der Möglichkeit fast beliebige Anwendungen in Orient me zu integrieren, um das dann als generalisiertes Dashboard zur allgemeinen Aufgabenverwaltung zu nutzen, und vieles mehr.

Nach der Konferenz bin ich dann mit Richard Jefts und Mitgliedern aus seinem Team auf eine Tour quer durch Deutschland gegangen. Wir waren bei 7 verschiedenen Kunden – von eher klein bis zu ganz großen, von einem Fokus auf Domino Anwendungsentwicklung über Connections bis zu Digital Experience (Portal). Nicht sonderlich hilfreich war dabei, dass in zwei der Städte gerade Messen liefen und deshalb Hotels nur noch weit jenseits der preislichen Schmerzgrenze zu bekommen wären. Wir mussten dafür Umwege von über 150 km in Kauf nehmen. Richard Jefts hat so immerhin fast ganz Deutschland kennengelernt.

Die Kunden waren alle zunächst einmal dran interessiert, wer denn HCL als Unternehmen ist. Viele Kunden waren verwundert zu hören, dass es HCL schon seit 46 Jahren gibt und dass sie fast 9 Milliarden Umsatz machen. Auch dass das Team der „HCLites“ – wie es im englischen Sprachraum heißt – derweil auf fast 140.000 Mitarbeiter angewachsen ist – hat viele überrascht. Die Geschichte, warum HCL die zahlreichen Software-Produkte von der IBM gekauft hat, wurde von den meisten auch schnell als eine attraktive Wachstumsstrategie aufgenommen. Und alle waren sich in einem einig: Die ehemaligen IBM Produkte haben weiterhin viele gute Alleinstellungsmerkmale und man freut sich über die Übernahme, weil sie garantiert, das in das Portfolio wieder so viel investiert wird, dass nicht nur ein schnelles Aufschließen zu Wettbewerbern möglich ist, sondern auch zahlreiche Innovationen.

Wie sieht der Plan aus? Gezählt wird bei HCL ab der Übernahme der Entwicklung der Domino Produktfamilie und demnach sind wir jetzt im Jahr 2. Im Jahr drei verspricht Richard Jefts diverse „Wows“. Was ist für ihn ein „Wow“? Ganz einfach: Wenn die Kunden sagen, dass es „wow“ ist und die Produkte kaufen. Das gilt nicht nur für die vielen Bestandskunden, sondern auch echte Neukunden.

„Wow“ ist eigentlich heute schon, dass Domino Apps ohne große Veränderungen auf dem iPad laufen und mit V11.x dann auch auf iPhones, Android Tablets und zuletzt Android Phones. „Wow“ ist auch der mit LEAP kommende, neue low Code App Designer im Browser, der Anfang 2020 in Beta gehen wird. „Wow“ ist aber genauso auch die Öffnung hin zu anderen Lösungen am Markt. So sprechen Richard Jefts und sein Team aktuell nicht nur mit Microsoft, sondern auch mit Google, Salesforce, SAP und Services Now über mögliche und sinnvolle Integrationsszenarien, deren Umsetzung teilweise in den Entwicklungsplänen für 2020 auch schon enthalten sind. Auch dass das Marketing-Team und -Budget stark aufgestockt wurde, haben alle positiv registriert. So wurden auch die neuen Produktlogos als frisches, positives Signal verbucht.

Und nicht nur auf der „Let’s Connect“-Konferenz, sondern auch diesen Kundenterminen, wurde immer wieder das Thema MS Teams angesprochen. Eigentlich scheinen sich alle einig zu sein, dass es anfänglich eine interessante Lösung zur Verbesserung der Zusammenarbeit zu sein scheint: die Einstiegsschwelle ist gering und wenn man nur mit wenigen zusammenarbeitet funktioniert es gut. Wenn die Teams allerdings großer werden, wird das Chaos leider auch exponentiell größer – man findet einfach nichts mehr wieder. Hier sehen alle, die beides kennen, Connections ganz klar in der Rolle des richtigen Tools auf Unternehmensebene, sorgt das Konstrukt der Communitys doch für eine klare, langfristige Übersichtlichkeit. Zudem bietet Connections auch die Möglichkeit Information im Unternehmen viral gehen zu lassen, sodass sie alle aufgreifen können, während Teams in vielen, kleinen Silostrukturen verharrt. Natürlich sind hier nun Integrationsmöglichkeiten gefragt, an denen wir bei HCL aber auch bereits intensiv arbeiten.

Während manche Kunden – eher die, die es gar nicht wirklich kennen – bei dem Wort „Domino“ zusammenzucken – da sieht man mal was Vorurteile bewirken können – , sind die, die es heute nutzen, ob der Einzigartigkeit der Möglichkeiten, der Zuverlässigkeit der Server und der besonders günstigen TCO (Total Cost of Ownership) weiterhin sehr zufrieden. Und die Zufriedenheit steigerte sind bei den Besuchen in Richtung Begeisterung, wenn Richard Jefts die Schritte mit V11 in Q4 und dann V12 in 2020 erläuterte. Sehr positiv wird auch die Möglichkeit des Domino AppDev Packs eingeschätzt, nun Domino auch mit JavaScript und Node nutzen zu können, statt LotusScript und xPages – wobei auch letztere weiter unterstützt und ausgebaut werden. Besonders erfreut sind die wirklichen Fachleute über die neue Domino Query Language (DQL), mittels der Abfragen dramatisch beschleunigt werden können.

In meinem Job sind Kundentermine eigentlich immer so etwas wie ein Höhepunkt und ich bedauere nun schon fast, dass diese intensive Woche jetzt schon wieder vorbei ist. Genau das sagte auch Richard Jefts beim Abschied. Dazu eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Er wird schon bald wieder in D-A-CH sein und wir werden die Tour fortsetzen. Wenn Sie Interesse haben, dass wir auch zu Ihnen kommen, dann melden Sie sich doch bitte direkt bei mir. Ich freue mich auf Ihre Mail und Sie zu sehen!

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Tom Zeizel
Head of HCL Software in DACH

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