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Tom Zeizels Blog: Wer will denn schon Standardsoftware?

Wenn nach Jahren die Führungsposition des IT Leiters (Chief Information Officers, CIO) in einem Unternehmen neu besetzt wird, wird sich etwas verändern, so erwartet es das Unternehmen und so vermutet es der Betroffene. Der Volksmund sagt dazu „Neue Besen kehren gut!“ – aber stimmt das eigentlich auch immer?

Ich würde sagen „manchmal, aber keinesfalls immer“. Das Problem ist eng mit der vermeintlichen Erwartungshaltung verknüpft. Der oder die Neue meinen zu oft, dass es nur darauf ankäme scheinbar Altes abzulösen und etwas Neues zu machen – eine Duftnote zu setzen. Dabei scheint manchem fast egal zu sein, was das Neue denn ist, Hauptsache neu. Und dann kommt der zweite Irrtum: Der bisherige CIO hat ja nicht unbedingt alles falsch gemacht. Statt mit einer Bestandsaufnahme des Bestehenden und dessen Qualität und Eignung zu beginnen, wird, weil das ja etwas Zeit in Anspruch nehmen würde, damit begonnen, das zu machen, was alle machen. Man nennt es „Standardsoftware“. Das kann ja nicht falsch sein – oder vielleicht doch?

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