Beiträge

Tom Zeizels Blog: Was man mit AI besser machen kann als Slack, Teams & Co. es tun

Tom Zeizels Blog: Was man mit AI besser machen kann als Slack, Teams & Co. es tun

Was haben alle diese Tools wie Slack, Microsoft Teams und wie sie alle heißen, gemeinsam?

Am Anfang macht es richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten. Sie schaffen einen neuen Weg der Kommunikation und Zusammenarbeit, der intuitiv ist und zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Gekommen sind sie als neue Kommunikationsmodelle, die vor ein paar Jahren meistens die eigenen Kinder zuhause eingeführt haben (mit WhatsApp) und die sich nun auch in Unternehmen bewähren. So stark sogar, dass die Freemium-Modelle dieser Lösungen oft als Schatten-IT neben den offiziellen Lösungen, die aber diese Art der Kommunikationsunterstützung noch nicht im Portfolio haben, laufen – sehr zum Verdruss der IT-Leiter und Sicherheitsexperten.

Doch der Spaß mit diesen Tools lässt schnell nach. Schnell kommt der Frust nichts mehr wiederzufinden oder einfach in der Menge der Spaces den Überblick zu verlieren, was denn nun wichtig sein könnte. Schon den richtigen Space wiederzufinden ist schwierig und dann taucht auch noch die Frage auf, was man von den vielen Bandwurm-Textzeilen denn nun wirklich lesen muss …

Meines Wissens nach gibt es hier nur einen Ansatz, der dieses Kernproblem sauber und erfolgreich adressiert: Unser Produkt Watson Workspace (WWS). Und wie? Als erstes und einziges Produkt mit integrierter, künstlicher Intelligenz (AI):

  • Das erste, was WWS schon lange kann, sind „Moments“ – automatische Zusammenfassungen eines Chats in einem Space, die aus dem Text das wichtigste herausarbeitet und dabei Fragen und Entscheidungen hervorhebt. So reduziert sich die Textlänge, die man lesen muss, um das wichtigste zu verstehen, auf weniger als 10%. Dabei ist WWS kein Goethe oder Schiller und schreibt nicht neu. Stattdessen wird einfach versucht die wichtigsten Textstellen herauszuheben. Das funktioniert auch für Deutsch bemerkenswert gut.
  • Unsere Forschung hat gezeigt, dass selbst eine solche Reduzierung der Textmenge auf unter 10% in allen Spaces immer noch nicht ausreicht mit der Vielzahl der Spaces klarzukommen. Deshalb ist eine zusätzliche, automatische Priorisierung der Spaces mit neuen Inhalten, die man noch nicht gelesen hat, die aber für einen wichtig sind, notwendig. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass für jeden Nutzer unterschiedliche Stellen in einem Space wichtig sein können. Also nicht „one size fits all“, sondern Personalisierung. Genau das kann Watson Workspace jetzt seit Anfang dieser Woche!

Wenn man mit Watson Workspace arbeitet, erkennt der integrierte Watson Service – die künstliche Intelligenz (AI) – was einem wichtig ist. Eckpunkte dabei sind Spaces, die man als wichtig markiert hat oder in denen man viel Zeit verbringt; Personen, mit denen man besonders oft interagiert und Themen, für die man sich intensiver engagiert. Daraus entsteht mit der Zeit ein Modell, das dem WWS hilft die Priorisierungen gut zu machen.

Markiert werden die wichtigen Spaces mit einem roten Rahmen um ihr Logo. Wählt man sie aus, erscheint die volle Textansicht und in der Seitenleiste rechts die Zusammenfassung in Moments. Die Textbausteine, die in den Moments benutzt werden, sind im Volltext farblich hinterlegt und man kann auch durch einen Klick auf die Moments direkt auf die entsprechende Stelle im Volltext springen, um auch die anderen Texte im Kontext der Stelle lesen zu können. Alles extrem einfach und sehr schnell zu lesen. So wird schnelles Arbeiten ohne wirklichen Aufwand möglich.

Will man die Qualität schnell noch besser machen, so kann man Watson auch unter die Arme greifen. Unter jedem „Moment“ steht die Frage „Wichtig oder nicht?“(„Is this important to you?“). Wenn man möchte – man muss nicht – kann man die Frage beantworten. Watson lernt daraus und berücksichtig die Antworten zukünftig. So wird das System für jede Einzelperson immer besser.

Arbeiten im Konversationsmodus ist in der Tat sehr produktiv. Ich selbst bin schon in über 70 Spaces und habe mit über 150 Personen – viele davon Kunden – direkte Chats über Watson Workspace. Das Gute ist, dass durch die Persistenz der Inhalte ein Zurückblättern immer ganz einfach ist, viel einfacher als bei E-Mail, wo man doch immer viel zusammensuchen muss. Watson hilft mir jetzt auch hierbei die Übersicht zu behalten und auf das zu fokussieren, was wichtig ist. Da haben unsere Entwickler etwas wirklich Hervorragendes geschaffen!

Ich kann nur sagen: Es ist höchste Zeit Watson Workspace einfach mal auszuprobieren! Das geht kostenlos unter: http://workspace.ibm.com/. Sie können Watson Workspace so unbefristet und selbst privat nutzen – im Direct Chat sogar kostenfrei mit dem hervorragenden Zoom Audio/Video. Wie ich werden Sie schnell merken, dass längerfristiges, frustfreies Arbeiten im Konversationsmodus eigentlich nur mit Watson Workspace geht.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Wie innovativ IBM mit Kundenwünschen umgeht

Tom Zeizels Blog: Wie innovativ IBM mit Kundenwünschen umgeht

Helfen Sie uns unsere Produkte besser zu machen!“ Das ist kein Marketing-Spruch, sondern erst gemeint. Wir glauben fest daran, dass moderne Collaboration Produkte umso besser sind, desto enger die Bindung zwischen Kunden/Nutzer, Offering Management und Entwicklung ist. Völlig unverständlich ist für uns deshalb, dass der ein oder andere Marktbegleiter sein Programm zur Aufnahme von Kundenanforderungen einfach eingestellt hat oder Kunden mitteilt, dass die Produkte für die Massen wären und Wünsche einzelner Unternehmen damit nicht berücksichtigt werden könnten. IBM hat da wirklich ein anderes Verständnis von einer positiven Hersteller-Kunden-Beziehung. Und ich weiß, dass Kunden, die das aktiv nutzen, es auch äußerst schätzen.

Um den schon immer gepflegten Kontakt mit Designpartnern auf viel mehr Kunden auszuweiten hatten wir im letzten Winter im Produktbereit Notes/Domino den #Domino2025 Jam organisiert  – eine Serie von Design-Thinking Workshops rund um die Welt – fünf davon in Deutschland, begonnen in der DNUG Fachgruppe „Verse Notes Domino“. Es ging uns darum den Kontakt zu Ihnen, unseren Kunden, noch weiter zu intensivieren und noch besser zu verstehen, wo bei Ihnen die Schwerpunkte der Anforderungen liegen. Abgerundet wurde das durch einen dreitägigen Online-Jam, an dem sich auch wieder mehrere tausend Kunden beteiligten. Aus den Ergebnissen wurde der Fahrplan für die nun schon bald kommende Notes Domino Version 10 und teilweise auch schon 11 abgeleitet.

Nachdem wir über den Jam auch gelernt haben, welches Potenzial in den Ideen unserer Kunden steckt, haben wir uns überlegt den Anforderungsprozess für alle unsere Produkte zu überarbeiten. Hatten wir bisher Ideen und Wünsche nur eingesammelt, etwa in einem Ideation Blog im Greenhouse oder über Einträge in unserem Tracking System, so hatten beide das Manko, dass sie Einbahnstrassen waren: Sie konnten zwar Wünsche äußern, bekamen aber nie Feedback – nicht einmal, wenn das gewünschte Feature bereits entwickelt und verfügbar war. Immerhin haben wir die Anforderungen schon immer ernst genommen und nach Möglichkeit umgesetzt, aber der Kommunikationsprozess war nicht wirklich rund.

Das mag einer gewissen Komplexität geschuldet gewesen sein, denn bei erfolgreichen Produkten mit vielen, vielen Kunden, wie es Notes/Domino, Connections, usw. sind, können schnell auch sehr viele Ideen zusammenkommen. Das machte bisher ein Zurückspielen von Feedback zu einer nicht zu bewältigenden Herausforderung.

Zum Glück gibt es heute neue Tools, die sich ganz speziell dem Thema Requirementsmanagement widmen und neue Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehört endlich das Geben von Feedback, auch bei einer größeren Zahl von Ideen und Ideengeber. Da ist es nur naheliegend, dass IBM als Vorreiter im Hören auf Kundenwünsche so etwas auch einsetzt. Verfügbar ist der neue Idea Lab-Prozess ab sofort sowohl für Notes Domino, als auch für Connections und in ähnlicher Form schon etwas länger auch für Watson Workspace, jeweils als eigenes „Product Idea Lab“.

Stellt man einen Wunsch oder eine Idee in eines der Idea Labs, verfolgt das System die Einreichung bis zu einem definierten Status, wie “angenommen“,„im Backlog aufgenommen“, bis hin zum ultimativen „Release-Kandidat“ – insgesamt sieben verschiedene Stufen. Bei jedem Fortschritt wird der Einreicher automatisch per E-Mail informiert. Zwischendurch kann es auch passieren, dass sich das Offering Management mit vertiefenden Fragen meldet und so sogar eine Diskussion entstehen kann. Man kann in dem Idea Lab aber auch andere Vorschläge durch Abgabe einer Stimme fördern oder auch nur kommentieren, sodass sich auch zwischen den Einreichern Diskussionen ergeben können.

Natürlich behält sich das IBM Offering Management auch weiterhin die Entscheidung vor, was letztlich in die Produkte kommt – oder eben auch nicht. Es ist sicher nachvollziehbar, dass es auch in Zukunft manchmal die Antwort geben wird, dass wir in nächster Zeit eine Umsetzung nicht planen. Ich glaube, das versteht jeder. Umso schöner das Gefühl wenn eine neue Funktion kommt und man dann mit berechtigtem Stolz sagen kann „das geht auf eine Idee von mir zurück!“

Unser Offering Management gibt noch einen Tipp, wann Einreichungen eine höhere Chance haben erfolgreich zu sein: Das ist der Fall, wenn man sich bei seinen Eingaben Gedanken gemacht hat, was die Produkte denn wirklich besser machen würde – nicht nur für einen Sonderfall, sondern für alle Nutzer, Entwickler oder auch die Admins im allgemeinen. Dazu sehen wir fünf Richtungen, in denen Verbesserungen wirksam sein könnten:

  • User Experience: Klare Oberfläche, zufriedene Benutzer, Sachen lassen sich einfach und schnell umsetzen
  • Erfahrungen mit der Lösung: von der Installation über die Konfiguration bis zum Deployment und der Administration
  • Funktionalität und Differenzierung: von “da fehlt etwas”, über Parität und “me too,” bis zum klaren Vorteilen gegenüber Wettbewerbern – was macht die Lösung einzigartig?
  • Einfachheit und Reichweite von Integrationsoptionen: Produkte, Ökosystem, Daten, Anwendungen, Inhalte, Portfolio, …
  • Go-to-Market Modell: Trial-Versionen, Kaufoptionen inklusive Distribution, Preisgestaltung und Packaging

IBM geht es – wie Sie merken – ganz wesentlich auch um Transparenz. Das wird sich nicht allein mit dem neuen Idea Lab Tool umsetzten lassen, auch wenn es mehr als ein Einstieg ist. Deshalb planen wir zum Beispiel ab Herbst erneut einen Jam zu veranstalten – wieder in Zusammenarbeit mit der DNUG und auch mit Vor-Ort-Workshops, damit auch die unüberbietbare direkte Frage-Antwortmöglichkeit von Präsenztreffen weiter genutzt werden kann. Das soll jetzt nicht heißen, dass wir mit der kommenden Version 10 schon alle Anforderungen aus der ersten Jam-Serie umgesetzt haben werden. Aber nachschärfen, Neues aufnehmen und einfach im Dialog bleiben ist uns extrem wichtig. Und das gilt nicht nur für die Domino-Produktfamilie, sondern genauso für Connections und Watson Workspace.

Sie werden Ihr Engagement bei der Weiterentwicklung unserer Produkte im positiven Sinne bemerken und ich möchte mich für ihre aktive Mitwirkung schon jetzt und hier bedanken!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

#dnug45 – Der Kurzfilm

Den stimmungsvollen Kurzfilm der diesjährigen internationalen DNUG-Jahreskonferenz kannst du auf YouTube sehen.

Alle Fotos und Videos der #dnug45 sind auf Flickr einsehbar.

Die Präsentationen der Konferenzvorträge haben wir in der Box veröffentlicht.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Sprecher und Sponsoren: Ihr habt die #dnug45 zu einem einmaligen Erlebnis werden lassen!

SAVE THE DATE:
#dnug46 vom 4. bis 6. Juni 2019!

Intelligente Workstreams mit Watson Workspace (#dnug45-Keynote)

„I am a data geek“ sagt Aarti Borkar, Chefin des Produktmanagements der Collaboration und Talent Solutions bei IBM zu Beginn ihrer Keynote. Sie möchte der Kostümshow aus der Keynote von Andrew Manby und Richard Jefts in nichts nachstehen, beschränkt sich aber auf ein Foto, dass sie in altbekannter süddeutscher Trachtenkleidung zeigt. Wohlwollendes Lachen im Publikum, die Zuhörer sind aufmerksam. Aber nun zum wesentlichen.

In einer sich stetig verändernden digitalen Unternehmenswelt müssen Projektteams in die Lage versetzt werden, schnell und wirksam handeln zu können. Die richtigen Leute benötigen die richtigen Informationen zur richtigen Zeit, um Entscheidungen treffen zu können. Um das zu erreichen, erläutert sie die Vision einer „Intelligent Workstream Collaboration“.

„Es gilt Probleme schneller zu lösen und Kunden besser zu bedienen.“ sagt Borkar. Dabei kann der Wert, den IBM liefern möchte, nicht nur darin bestehen einen besseren Chat-Client anzubieten. Watson Workspace erfüllt dieses Ziel. Denn Big Blue stellt mit diesem Werkzeug eine um KI-Technologie angereicherte Plattform zur effizienten Zusammenarbeit bereit.

Das Tool konzentriert sich u.a. darauf, die Erstellung und Pflege von Inhalten mit der Projekt-Konversation zusammenzuführen. Ziel ist, einen intelligenten menschlichen Workflow zu schaffen und so ein Umfeld für die „Zukunft der Arbeit“ bereitzustellen, welches Projektteams noch effizienter macht.

In Watson Workspace können Projekte zukünftig in sogenannten Lösungsräumen angelegt werden. Bei wiederkehrenden Problemen gelangt man so in einen vorstrukturierten Arbeitsmodus. Je nach Auswahl der Einstellungen kann Watson aus vorhandenen Daten Vorschläge für die Vorgehensweise machen, indem es die Ergebnisse früherer Fälle anzeigt und auswertet.

Zur spontanen Abstimmung können auch Web-Meetings einberufen werden, die von Watson im Anschluss an die Web-Konferenz verschriftlicht werden. Durch das Einschalten der Moments können sich auch Personen, die nicht am Meeting teilgenommen haben, schnell in den aktuellen Projektstatus einlesen. Aus dem Videomitschnitt einer Besprechung wird so per Knopfdruck eine Aufgabenliste.

Da das Verfahren per Single Sign On alle möglichen Datentöpfe anbinden kann, ist dementsprechend auch eine Volltextsuche in Dokumenten möglich, die z.B. in Connections oder Box abgelegt sind. Dabei sind die Einstiegspunkte in den Workstream flexibel. Ob nun eine E-Mail geschickt wird oder eine Anfrage in Salesforce platziert wird – in Watson Workspace kann der Vorgang fallabschließend bearbeitet werden.

Die Keynote endet mit der Aussicht, dass „just another chat tool“ in eine vollwertige KI-Lösungsplattform intergriert ist, die sich am besten zur Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Projekten eignet. Die Zukunft der Arbeit hat heute schon begonnen.

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Bei IBM (und Partner HCL) wird hart gearbeitet. Man hat sich viel vorgenommen für das 2. Halbjahr 2018.  Was, wurde auf der gerade gelaufenen DNUG-Konferenz 2018 im Detail vorgestellt. Aber nicht jeder hat es nach Darmstadt geschafft und ich kriege Anfragen, was wir denn in Sachen IBM Collaboration Lösungen diesem Jahr noch bringen würden. Eine Menge – und das möchte ich hier grob zusammenfassen.

Wir sind in der Vergangenheit eigentlich immer relativ offen mit unseren Gedanken, Planungen und Visionen umgegangen, vielleicht mehr als unsere Marktbegleiter. Das kam, insbesondere wenn es Änderungen gab,  nicht immer nur positiv an und war so auch sicher nicht immer „perfekt“.

Seitdem Bob Schultz, General Manager für IBM Collaboration und Talent Solutions, das Ruder übernommen hat, hat sich einiges merklich geändert. Höchste Priorität genießt heute das Thema „Verlässlichkeit“: Wir reden nunmehr nur über die Sachen, die wir in den nächsten 6 Monaten wirklich ausliefern werden und im Weiteren über unsere Vision für die folgenden 2-3 Jahre, zu der es Änderungen geben kann. Das zweite Halbjahr im Visier hat er die Schwerpunkte der Entwicklung unseres  Produktportfolios mit den folgenden drei Schlagworten definiert:

  1. Durchgängiges Portfolio
  2. Optimierte Arbeitsabläufe („Intelligent Workstream Collaboration“)
  3. Watson – kognitive Unterstützung

Das heißt, dass wir als erstes die bestehenden Lösungsbausteine noch enger zusammenzuführen, überall wo notwendig APIs anbieten und eine durchgängig moderne Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript – auch und gerade für Notes Domino – zur Verfügung stellen werden.

Das heißt als zweites, dass wir neu und innovativ definieren, wie ein moderner Arbeitsplatz aussehen kann und sollte. Die Ausgangsüberlegung ist dabei, dass Arbeiten abseits der Fertigung oft heißt in Prozessen Ausnahmesituationen zu managen. Das geschieht heute überall mit disjunkten Collaboration-Werkzeugen mehr oder weniger unstrukturiert und damit ineffizient. IBM betritt hier innovativ Neuland mit intelligenten „Lösungsräumen“ und tatsächlich funktionierender AI-Funktionalität.

Und zu guter Letzt heißt es drittens, dass Watson heute nicht mehr nur der Jeopardy Gewinner von 2011 ist, sondern real im Einsatz zur Unterstützung bei der Zusammenarbeit über IBM Tools eingesetzt wird, klare Vereinfachungen leistet und so zu erheblichen Mehrwerten führt. Kunden, die sich gerade Marktbegleiterlösungen angesehen haben, bestätigen mir immer wieder, dass IBM hier die Nase ganz weit vorn hat.

Zur Sache. Was wird jetzt im zweiten Halbjahr 2018 kommen? Eine chronologische Übersicht:

  • Die erste, noch eingeschränkte Beta (u.a. nur für Windows) für Notes 10 läuft bereits
  • HCL wird in der nächsten Woche im Labor in der Nähe von Boston einen  zweitägigen Workshop zu Notes Domino 10 und erstmals auch zur Version 11, die für 10 Monate später in 2019 geplant ist, durchführen. Dazu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ erhalten.
  • Bei ersten Tests mit der Notes-App für das iPad („HCL Nomad“) sind noch kleinere Probleme aufgetaucht, die den Start der Beta etwas verzögern. Die allgemeine Verfügbarkeit zusammen mit Notes Domino 10 ist dadurch nicht gefährdet.
  • Ende Juli/Anfang August beginnt die zweite und dann vollständige Beta für Notes 10
  • Im Frühherbst ist mit einem Update zu Connections 6 zu rechnen, in dem vieles u.a. zu Files, Communitys und Benachrichtigungen verbessert werden wird. Parallel arbeiten wir daran das Deployment der neuen Komponenten (Orient me, Customizer, Metriken, …) über eine native Kybernetes Variante einfacher und auch mit erweiterter Plattformunterstützung (u.a. von CentOS) zu ermöglichen. Auch das soll 2018 noch kommen.
  • Im ähnlichen Zeitrahmen werden Erweiterungen zu Watson Workspace Plus kommen. Das sind in erster Linie erneut sehr innovative Themen, wie „Intelligente Meetings“ und vorstrukturierte „Lösungsräume“ für eine verbesserte „Workstream Collaboration“.
    Unter Intelligente Meetings verstehen wir das automatische Transkribieren von Zoom-Meetings und deren automatische Zusammenfassung mit der Herausarbeitung von Aktionen, usw. („Moments“). Um das auch für Deutsch anbieten zu können wird Watson gerade noch einmal besser auf die deutsche Sprache trainiert, Hierzu läuft in der IBM aktuell eine große Initiative unter der Schirmherrschaft von IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann, an der sich viele deutsche Kollegen aktiv beteiligen.
    Das Thema Lösungsräume ist ja bereits als Preview verfügbar. Hierzu wird aber eine noch eine erweiterte Unterstützung zum erstellen der Templates angeboten werden. Weitere Themen sind u.a. die optionale Integration mit Box – die für Connections Files ist schon da – und einiges mehr.
  • Ungefähr dann ist auch mit der Version 1.0.0.4 von Verse on Prem (VOP) zu rechnen. HCL legt bei diesem Thema noch mal richtig zu und möchte spätestens im Zeitrahmen von Notes 11 das betagte iNotes funktional komplett durch Verse ersetzt haben und damit final ablösen.
  • Früh im 4. Quartal wird es dann soweit sein und Notes Domino 10 wird generell verfügbar werden.
  • Bald danach ist angedacht im Rahmen der #Domino 2025 Initiative erneut einen Jam zu veranstalten, um darin die Wünsche in Richtung einer tiefgreifenderen Oberflächenüberarbeitung, die für Version 11 vorgesehen ist, zu erfassen.

Wenn ich das alles so aufschreibe, fällt mir auf, dass die Liste doch recht lang ist – es wird also viel passieren im 2. Halbjahr 2018. Und das ist gut so!

Und wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich doch bitte direkt an mich oder mein Team.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Disclaimer: Alle Terminaussagen wie immer nach bestem Wissen und Gewissen und aktuellen Stand, allerdings behält sich IBM grundsätzlich immer vor Designs, Zeitpläne, u.ä. auch ohne Ankündigung zu ändern.

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

(vlnr: Andrew Manby, Aarti Borkar, Danielle Baptiste, Daniel Reichelt (DNUG e.V.), Tom Zeizel, Christian Holsing und Rob Ingram während der „Ask IBM Q&A Session)

Verantwortliche in Unternehmen sind heutzutage – zu Recht –  kritisch und auch sehr gut informiert. Warum dann noch Konferenzen? Die mittlerweile schon 45. DNUG-Konferenz hat sehr plastisch erleben lassen, warum. Es ist die Mischung aus mehreren Dingen:

  • Aus erster Hand informiert werden -und dabei die Möglichkeit haben direkt nachfragen zu können, um eindeutige Klarheit zu bekommen, ob man der Information wirklich trauen kann. Dazu gehört auch, die wichtigsten Player persönlich kennenzulernen.
  • Networking – untereinander, mit den Partnern und auch dem Hersteller. Der direkte Erfahrungsaustausch ist und bleibt in seiner Form nicht zu ersetzen.
  • Details mitzubekommen und hinterfragen zu können, was es so im Internet nicht gibt

Jörg Rafflenbeul vom Vorstand des DNUG e.V., der die Konferenz eröffnete, hat zunächst gelüftet wofür die Buchstaben „d“ und „u“ im Begriff DNUG stehen: „Du“ als allgemeine Anrede im Verein und auf der Konferenz. Das hilft dem Networking. Tatsächlich wird u.a. diese Konferenz ja – und das sollte man nicht vergessen – von der Nutzergruppe (User Group) der IBM Collaboration-Lösungen, dem DNUG e.V. organisiert und nicht etwa von der IBM oder einem Business Partner. Und da ist das Netzwerk der eigentliche Kern.

Das macht diese Veranstaltung speziell und – aus meiner Sicht – erlebbar wertvoll. Ich scheine da auch nicht allein zu sein: der DNUG e.V. ist erfolgreich. Sowohl die Mitgliederzahl als auch die Zahl der Teilnehmer an der Konferenz steigen stetig.

Es gab viele bemerkenswerte Inhalte, von denen ich hier nur ein paar herausheben möchte:

  • Da war die Kunden-Keynote von Kühne und Nagel, sehr anschaulich und pointiert gehalten von André Unland, der dargestellt hat, wie Kühne und Nagel als einer der führenden Logistik-Unternehmen weltweit mit Connections als Plattform den Arbeitsplatz neu gestaltet. Connections ist da nicht das lapidare „Social Tool“ à la Facebook, sondern ein Tool mit herausragenden Möglichkeiten Prozesse modern zu unterstützen. Und nicht nur im Büro, sondern auch für die Fahrer der LKWs. In eine ähnliche Richtung ging es auch bei Alexander Lorch von Groz-Beckert, die Connections auch in ihrer Produktion einsetzen.
  • Besonders schön war auch der Keynote-Auftakt zu #Domino2025. Unter dem durchaus passenden Motto „Zurück in die Zunft“ präsentierten Richard Jefts (HCL) und Andrew Manby (IBM) als Marty McFly und Doc Brown alles zum Thema. Ein paar Stichworte:
    • An der Entwicklung von Domino arbeiten heute mehr Entwickler als jemals zuvor
    • Die Version 10 der Domino-Familienprodukte wird Anfang Q4 verfügbar werden
    • In Kürze beginnt eine funktional noch eingeschränkte Beta und Ende Juli folgt dann die Full-Feature Beta 2
    • Auch an Version 11 wird bereits gearbeitet. Stichworte: „Jeder ist ein Entwickler“ (LowCode/NoCode), Usability, vollautomatischer Betrieb, usw. Sie soll 10 Monate später, also im Spätsommer 2019 folgen.
    • Die Supportzyklen werden ganz normal wie immer und wie bei allen IBM Produkten, also auf 5+3 Jahre, angepasst werden
    • Die neue Notes App für Domino Anwendungen auf dem iPad wird in Kürze unter dem Namen „HCL Nomad“ in eine Beta gehen und mit V10 dann allgemein verfügbar werden
    • Für Verse on prem (VOP) wird das nächste Release schon im September kommen.
  • Viel Musik unter der Haube! Ich sollte nicht vergessen zu sagen, dass in V10 bereits die volle Unterstützung für node.js vorhanden sein wird, was Domino damit zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung macht. Und Domino Container werden dann auch im Docker Store für SLES, RHEL und CentOS verfügbar werden. Letzteres ist besonders attraktiv, weil als Betriebssystem kostenfrei.
    Noch viel mehr dazu zeigte Mike Gagnon (HCL), der in einem stark überfüllten Raum andauernd Szenenapplaus erntete. Startup-Stimmung. Macht richtig Spaß!
  • Aarti Borkar, die neue Chefin des Produktmanagements der Collaboration und Talent Solutions zeigte am Morgen des zweiten Tags unsere Vision des Arbeitsplatzes der Zukunft: „Workstream Collaboration“. Dabei geht es uns nicht um Collaboration der Collaboration wegen, sondern Collaboration als zentrales Bindeglied in Arbeitsabläufen (Workstreams), etwas, das sich so mit E-Mail nicht umsetzen lässt. E-Mail ist zukünftig nur noch ein Zuspieler, ähnlich, wie es die CRM- und alle andere Prozesstools auch sein werden. Dafür aber erstmals alles verwoben. Wenn ich heute in Salesforce, SAP und ähnlichem arbeite, stoße ich immer wieder auf Probleme in den Prozessen, die nur zusammen gelöst werden können. Heute schreibt man dann eine E-Mail und verliert bei Ping-Pong Antworten mit verschiedenen Zuspielern schnell die Übersicht und Effizienz.
    Das ganz anders zu machen und Artificial Intelligence einfließen zu lassen, um beispielsweise informiert zu werden, wie ähnliche Problemfälle vorher gelöst wurden, ist völlig neu. Watson Workplace bietet mit seinen „Lösungsräumen“ (die sind zurzeit bereits in Beta) einen außergewöhnlichen Ansatz die Effizienz in Prozessen in Unternehmen massiv zu verbessern. Und wenn es dann immer noch klemmt direkt ein Audio/Video-Webmeeting auf Basis der am Markt als führend angesehenen Technologie von Zoom mit einem Klick nutzen zu können (bereits verfügbar), ist einzigartig.
  • Danielle Baptiste, zuständige Produktmanagerin für Connections, zeigte die Roadmap für das geplante Q3 Update für Connections. Die Infrastruktur-Ideen von „Pink“, also API Framework und Microservices, werden weiter ausgebaut und parallel bekommen die Nutzer eine Reihe von Vereinfachungen und Neuerungen. Das betrifft das Arbeiten mit Communitys, den Files Service, den Benachrichtigungsservice, usw. Darüber hinaus arbeitet IBM an einer tieferen Integration von Connections und anderen Services, wie Watson Workplace, Domino Anwendungen, Watson-Services (AI), aber auch der Integration mit externen Lösungen. Hierbei spielt das Add-on-Tool ICEC (IBM Connections Engagement Center) eine wichtige Rolle, ist es nicht nur eine sehr gute Grundlage für ein modernes Intranet, sondern insgesamt eine schöne Lösung responsive Design-Frontends mit Inhalten aus nahezu beliebigen Quellen zu füllen.
  • IBM ist als einer der wenigen, großen Hersteller ja wirklich offen Anforderungen nicht nur zuzulassen, sondern auch tatsächlich umzusetzen – nicht alles, aber etliches. Kunden heben das mir gegenüber immer wieder als ein Grund „Warum IBM?“ hervor.
    Dazu gehörte auch die gelbte Offenheit der IBM auf der Konferenz mit Einzelgesprächen, mehreren Roundtables und der Q&A-Session am Ende. Anforderungen zu verstehen und umzusetzen ist uns einfach sehr wichtig!
    Deshalb setzen wir unser Anforderungsmanagement auch neu auf. So wird es in den nächsten Wochen zusätzlich zu der vorhandenen Lösung für Watson Workspace auch für Connections und Notes Domino ein neues Tool geben Requirements einzusammeln und – und das ist wirklich auch neu – dort Feedback zu bekommen. Pilotiert wurde das bereits bei unseren Talent-Lösungen und funktioniert dort gut.

Zu einer guten Konferenz gehört auch eine gute Abendveranstaltung. Dank zahlungskräftiger Sponsoren ist es dem Verein gelungen einen südländisch-warmen Sommerabend mit einem perfekten Sonnenuntergang nicht nur zu bestellen, sondern auch geliefert zu bekommen. Das war das Sahnehäubchen dieser DNUG-Konferenz.

Im nächsten Jahr gibt es den DNUG e.V. 25 Jahre und es folgt die 46. Konferenz, am 4.-6.6., was sich als Merker aus der 46 ableiten lässt. Ort noch offen.

Es war super, liebes DNUG Team (Vorstand und alle andere Aktiven)! Ich wünschte, man könnte sich jetzt schon für das nächste Jahr anmelden!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

#DNUG45 – Die Jahreskonferenz für IBM Collaboration Lösungen in der nächsten Woche

#DNUG45 – Die Jahreskonferenz für IBM Collaboration Lösungen in der nächsten Woche … soviel Zeit sollte man sich nehmen !

Es ist einmal mehr soweit und noch kann man sich anmelden. Nächste Woche findet die Jahreskonferenz der Nutzer der IBM Collaboration Lösungen statt. Ausgerichtet wird sie zum 45. Mal vom DNUG e.V. am 20. und 21. Juni im Darmstadtium in Darmstadt.

Genau genommen beginnt es bereits am 19.6. um 18 Uhr mit der Vereinsversammlung der Mitglieder. Danach folgt der schon traditionelle, aber bereits ausgebuchte Grillabend. Und so richtig los geht es dann am Mittwoch um 9:00 Uhr mit der Begrüßung durch den DNUG Vorstand und unserer Europachefin Huguette Ranc und mir. Danach folgt die Keynote des ersten Tages, in der es schwergewichtig um #Domino2025 geht. IBM hat ja gemeinsam mit dem Entwicklungspartner HCL beschlossen wieder deutlich mehr in die Plattform zu investieren. Im ersten Schritt (Domino 10 im 2. Halbjahr) wird Domino als NoSQL-Anwendungsplattform mit modernsten JavaScript Fähigkeiten ausgestattet und somit neu erfunden als potente Alternative etwa zu OpenSource-Lösungen und wird somit auch für junge Entwickler wirklich attraktiv. Andrew Manby (IBM) und Richard Jefts (HCL) werden das vorstellen.

Danach folgt die traditionelle Kunden-Keynote – diesmal vom Logistikdienstleiter Kühne und Nagel, die aufzeigen werden, warum die IBM Plattform für sie heute die attraktivste ist.

Die ganze Konferenz spaltet sich dann in 8 Tracks. Einer davon ist der Notes Domino Track, in dem es weitere Details gibt, u.a. auch ein wahrscheinlich spannender Erfahrungsaustausch mit Kunden, die sich in den letzten Jahren für eine andere e-Mail-Lösung entschieden haben – die Anwendungen bleiben ja meistens mangels realer Alternativen zu Domino auf der Plattform. Jason Gary, der CTO von HCL, wird dann zusammen mit Andrew Manby (IBM) die Ideen und Pläne für Version 11 der Notes Domino-Familie, geplant für 2019, vorstellen. Der Fokus wird dann auf so etwas wie Notes.next als Client und low code Programmierungsmodelle liegen – mit einem klaren Bekenntnis zu on Premises, auch wenn Cloud-Lösungen optional ebenfalls weiter ausgebaut werden. Die Details dürften sehr spannend sein, insbesondere auch für Unternehmen, die Microsoft nicht in die Cloud folgen wollen/können/dürfen.

Im Track „Communications“ beginnt Robert Ingram (IBM) mit der Vorstellung von Watson Workspace Plus. Warum hat IBM diesen Markt betreten, der doch schon von Slack, MS Teams und vielen anderen besetzt zu sein scheint? Ganz einfach: Wir haben den Anspruch die beste Lösung zu sein. Persistent Chat machen sie alle, und die Einbindung von Bots können manche, aber AI Funktionen wie automatische Einbeziehung von Informationen aus Backend-Systemen und automatische Zusammenfassungen der Texte – und bald auch von automatischen Mitschriften von Audio/Video-Konferenzen – können die anderen schon mal nicht. Und Zoom als die zurzeit von Nutzern deutlich am besten bewertete Audio/Videolösung bieten die anderen auch nicht an. Und „Lösungsräume“ als strukturierte Vorgehensweise um wiederkehrende Problemfälle ebenfalls auch mit AI-Unterstützung anzugehen, hat sonst auch niemand. Dieser hiermit insgesamt neue Ansatz in vielen Bereichen anders und produktiver zu arbeiten ist für mich das Highlight 2018.

Im Thema und Tack „Connections“ gibt es ebenfalls viel Neues: Danielle Baptiste (IBM), Martin Donelly (IBM Labor) und Christian Holsing (IBM), werden aufzeigen, wie sich das Pink Projekt 2017 in diesem Jahr fortsetzt, was bereits verfügbar ist (Orient me, Customizer, Metrics, ..) und was in Connections im zweiten Halbjahr noch kommen wird. Da ist eine ganze Menge in Richtung Vereinfachung und Nutzerfreundlichkeit zu erwarten – Themen, die in diesem Jahr wieder mehr im Vordergrund stehen, als die dahinter liegende Architektur. IBM will in diesem Marktsegment natürlich Marktführer bleiben und investiert entsprechend.

Weiterhin spannend dürften die zahlreichen Kundenerfahrungsberichte sein, u.a. eben von Kühne und Nagel, Heitkamp und Thumann, Groz-Beckert, Vössing Ingenieure, usw., die sich – und das ist das Schöne an echten Konferenzen – beliebig durch Networking in den Pausen und bei der Abendveranstaltung vertiefen lassen. Und dann die Berichte und Demos aus der großen ICS Partnerwelt!

Ein weiterer Höhepunkt ist mit Sicherheit auch die Keynote des zweiten Tages mit der neuen Chefin des weltweiten Produktmanagements der IBM Collaboration Lösungen, Aarti Borkar. Sie wird unsere Vision einer

  • offenen, aber auch durchgängigen Arbeitsplattform, auch jenseits von reinen IBM-Lösungen,
  • die aus Sicht der Nutzer nicht im Komplexität der zu vielen Möglichkeiten ersäuft,
  • sondern auch durch Augmented Intelligence (AI) modernes Arbeiten besser unterstützt und Komplexität rausnimmt,
  • die Datenschutz und Datensicherheit ganz vorne anstellt und dabei nicht bei Ihren Rohdaten halt macht, sondern auch bei den Daten, die sich, u.a. durch AI, aus den Daten ableiten lassen
  • und so zusammen mit großen Partnern eine „Best-of-Breed Lösungsplattform schafft, die eine Vollabhängigkeit von einzelnen Herstellern vermeiden hilft und damit auch kostenseitig besonders attraktiv ausfällt.

Bereits viel Aufmerksamkeit in den sozialen Medien hat auch die Doppelsession von Sebastian Thielke zum Trendthema „Working out loud“ (WOL) hervorgerufen, die zum Track „Adoption“ gehört – für mich etwas Neues, auf das ich persönlich auch schon sehr gespannt bin.

Und der Frage & Antwort-Session mit prominenten IBMern und HCLern am Ende des zweiten Tages schau ich auch schon gespannt entgegen, war es doch für Viele in den letzten Jahre immer wieder der wahre Höhepunkt der DNUG-Konferenz.

Ich hoffe Sie verstehen jetzt mein Motto: „Soviel Zeit sollte man sich nehmen“ und ich kann  Sie in der nächsten Woche auf der DNUG-Konferenz persönlich begrüßen (Anmeldung hier). Es gibt übrigens auch die Möglichkeit sich in Einzelgesprächen mit den IBM Sprechern zu vertiefen – auch mit mir (formlos anmelden über E-Mail an schu@de.ibm.com).

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Die Keynotes der #dnug45

Licht aus, Vorhang hoch. Wir präsentieren die Keynotes der diesjährigen Konferenz am 20. und 21. Juni in Darmstadt.

Mittwoch 20.06.2018

Ganz besonders freuen wir uns auf den Vortrag von Kühne & Nagel, einem der führenden Logistikdienstleister Deutschlands. André Unland, Leiter Digitales Transformationsmanagement & Neue Arbeitsmethoden wird beispielhaft aufzeigen, warum das Unternehmen IBM-Technologie bei Collaboration-Lösungen bevorzugt.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 20. Juni um 11 Uhr statt. Er stellt das Projekt „Arbeitsplatz der Zukunft“ von den ersten Ideen bis zum weltweiten Rollout in über 100 Ländern vor.

Eine Stunde zuvor schlagen IBM und HCL ein neues Kapitel bei einem treuen Wegbegleiter auf: Unter dem Titel „A new chapter begins with Domino V10 – ‚Back to the Future.'“ berichten Richard Jefts, General Manager bei HCL und Andrew Manby, IBM Produktmanager über das im zweiten Halbjahr erscheinende Release 10 von Verse, Notes/Domino und Sametime.

Sie zeigen dabei sowohl die neue Notes App für iPad und iPhone als auch wie IBM mit Unterstützung für node.js, loopback, etc. mit Domino das Thema JavaScript-Anwendungsentwicklung aufmischen wird. Freut euch auf spannende Einblicke in diesem viel diskutierten Thema.

Abgerundet werden diese Vorträge von Track Keynote Sessions aus den Fachgruppen Communications, Mobile und Connections:

Im Track Communications geht IBM Senior Offering Manager Rob Ingram auf Watson Workspace ein und erläutert „the new Intelligent way for teams to collaborate“. Dabei werden Watsons KI-Fähigkeiten genauso beleuchtet wie das Video-Meeting-Feature und die neuen benutzerdefinierten Schnittstellen.

Danielle Baptiste – ihres Zeichens Director des IBM Offering Management – wird in ihrer Connections Track Keynote „The Connections Roadmap“ IBMs Visionen für die Zukunft der Arbeit darstellen und erklären wie künstliche Intelligenz die Zusammenarbeit unterstützen kann.

In der Track Keynote der Fachgruppe Mobile geht Erik Schwalb auf die Notes Apps auf dem iPad ein.

Donnerstag 21.06.2018

Die Eröffnungs-Keynote am Donnerstag hält Aarti Borkar. Mit dem Titel „Bringing the ‚Future of Work‘ to today with intelligent human workflow“ gewährt die neue Leiterin des Offering Management der IBM Collaboration Solutions einen Ausblick auf die Collaboration-Trends der nächsten Jahre.

Sie geht dabei auf die innovativen kognitiven Funktionen von IBM Watson Workspace ein, präsentiert, was mit der PINK-Initiative erreicht wurde und erläutert, welche Funktionen 2018 in Connections hinzukommen.

Die Domino Track-Keynote hält Mike Gagnon von HCL. In seinem „Deep Dive on Domino 10 and beyond“ wird er die grundlegenden Verbesserungen der neuen Version aufzeigen, die sich auf alle wichtige Bereichen des Produkts aufteilen: NSF, DAOS, Sicherheit, Verzeichnis, Administration, Mail-Routing und -Management.

Alle Keynotes und Track Keynotes im Überblick

Mittwoch, 20.6. | 10:00 – 10:45 Uhr
Richard Jefts (HCL) & Andrew Manby (IBM): A new chapter begins with Domino V10 – „Back to the Future“

Mittwoch, 20.6. | 11:15 – 12:00 Uhr
André Unland (Kühne & Nagel): Arbeitsplatz der Zukunft

Mittwoch, 20.6. | 13:30 – 14:30 Uhr
Rob Ingram (IBM): IBM Watson Workspace – the new Intelligent way for teams to collaborate

Mittwoch, 20.6. | 14:35 – 15:20 Uhr
Danielle Baptiste: The Connections Roadmap
Erik Schwalb (IBM): Notes Apps on iPad

Donnerstag 21.6. | 9:00 – 9:15 Uhr:
Aarti Borkar (IBM): Bringing the „Future of Work“ to today with intelligent human workflow.

Donnerstag 21.6. | 13:45 – 14:45
Mike Gagnon (HCL): Deep Dive on Domino 10 and beyond

Programm, Infos und Anmeldung

Jetzt zur #dnug45 anmelden

 

Wir danken unseren Sponsoren

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht!

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht – jetzt anmelden!

Am 20. Und 21. Juni jährt sich die DNUG Konferenz – nun bereits zum 45. Mal. Das heißt aber nicht, dass es eine müde, alte Veranstaltung ist. Ganz im Gegenteil, denn die, genauer gesagt der DNUG e.V., hat sich vor 3 Jahren neu erfunden und seitdem einen starken Zulauf. Auch dieses Jahr präsentieren IBM und zahlreiche Partner hier ihre aktuellen Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft. Auch wenn der Trend derjenigen, die besonders viel Budget haben, scheinbar in eine andere Richtung geht, so gibt es Alternativen zu dieser mäßigen Investitionssackgasse, die stattdessen an vielen Stellen das Label „Best of Breed“ tragen – und die sieht man gebündelt auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt.

Zuletzt in Hamburg und Berlin – und nun Darmstadt? Weil da unser Kollege Stefan Pfeiffer wohnt – auch. Aber viel eher, weil sich Darmstadt als das „Silicon Valley Deutschlands“ versteht, und die Darmstadtium Kongresshalle nicht nur mit futuristisch-transparenter Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept, sondern auch einer perfekten WLAN und LTE Versorgung glänzt, verspricht die diesjährige Konferenz einmal mehr schon vom Ambiente her etwas nach vorn Schauendes. Das passt zu den Inhalten:

  • Vorträge von Kunden, wie Kühne und Nagel, Vössing Ingenieure, Groz-Beckert über ihre Praxiserfahrungen mit aktuellen Kollaborationslösungen
  • Wie IBM und HCL das kommende, neue Release von Notes Domino 10 als führende JavaScript Anwendungsentwicklungsumgebung positionieren – zeigen Richard Jefts (General Manager bei HCL International für die Domino Familienprodukte) und Andrew Manby (Verantwortlicher Produktmanager bei IBM für das Notes Domino Portfolio)
  • Wie mit Watson-augmented Intelligence versehene Konversationstools die interne und externe Zusammenarbeit revolutionieren und warum IBM Zoom als führende Audio-Video Meeting Lösung tief einbindet – zeigt Ann-Marie Darrough (Produktmanagerin IBM Watson Workspace)
  • Wie sich IBM Connections als führende Social Plattform auf Basis von Open Sorce Technologien weiterentwickelt – zeigt Rene Schimmer (Produktmanager IBM Connections)
  • Wie sich Colloboration Technologien und Lösungen in den nächsten 5 Jahre weiter entwickeln werden – zeigt visionär Aarti Borkar (Chefin des Produktmanagements der IBM Collaboration und Talent Lösungen)
  • Zahlreiche Vorträge von IBM Mitarbeitern und IBM-Partnern zu einem breiten Themenspektrum, u.a. zu besonderen Lösungen, Tuning von Lösungen, GDPR Compliance, usw..
  • Ein Workshop als Einführung zu „Working out loud“ (WOL)
  • … und vieles mehr!

Die gesamte Agenda, die jetzt veröffentlicht wurde (4 Keynotes, 7 Tracks), war selten so spannend und zeigt eines auf: Es gibt bessere Alternativen zum vermeintlichen Office 365 fast-Monopol. Wer mehr darüber wissen will, sollte in diesem Jahr unbedingt an der DNUG-Konferenz teilnehmen, die von am 20 und 21. Juni in Darmstadt stattfinden wird.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018 

Fast schon traditionell ist das Gespräch zum Ende der THINK 2018 über die Ankündigungen aus dem IBM Collaboration Solutions (ICS) Segment – hier im Video. Diesmal berichten Jens-Uwe Fimmen (Manager ICS TechSales) und Peter Schütt (Leader ICS Strategy) über die zahlreiche Ankündigungen – spontan und ungescripted – aufgezeichnet am letzten Tag der Konferenz in Las Vegas.

Und die Termine zum Vormerken:

  • 45. DNUG-Konferenz, 20. + 21. Juni 2018, Darmstadt
  • THINK 2019, 13. – 15. Februar 2019, San Francisco