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Endlich Klarheit

IBM verkauft Domino, Notes, Verse, Sametime, Connections und andere Teile ihres Produkt-Portfolios an das international agierende IT-Dienstleistungsunternehmen HCL. Mit dieser Entscheidung kommt endlich Klarheit in die seit gut einem Jahr in Bewegung geratene Collaboration-Szene.

John Kelly, IBM Senior Vice President für Cognitive Solutions and Research lässt sich mit den Worten zitieren: „We believe the time is right to divest these select collaboration, marketing and commerce software assets, which are increasingly delivered as stand-alone products.“

Auf zu neuen Ufern

Jeder, der in die Leidensgeschichte der Notes/Verse/Domino Community eingebunden ist, kann angesichts der neuen Tatsachen aufatmen. Mag der Verkauf von politischer Raffinesse und Unkenrufen begleitet sein – er wird vor allem die Produktentwicklung von einer Fixierung auf Renditen hinzu einer den Kundennutzen voranstellenden Programmstrategie führen. Also jenem Prozedere folgend, welches HCL mit dem Launch von Domino V10 im Oktober 2018 aufgezeigt hatte.

Die IBM-Konzernstrategie hat das Produktportfolio in den letzten Jahren konsequent auf Integration gebürstet: KI, Hybrid Cloud, Cybersecurity, Analytics, Blockchain sowie spezifische Lösungen für verschiedene Industrien. Das Collaborations-Portfolio erhielt dabei nie die volle Aufmerksamkeit. Auch zum Leidwesen der eigenen Angestellten.

Und trotz oder gerade weil das IBM-Topmanagment Produkte und Abteilungen wie Notes/Verse/Domino etwas stiefmütterlich behandelte, bestehen weltweit Usergroups, die an der grundsätzlichen Idee der Zusammenarbeit festhalten und diese nach Kräften vorantreiben. Unsere Nutzervereinigung und ihre Fachgruppen sind in der aktuellen Lage geradezu prädestiniert, eine zentrale Kommunikationsplattform bereitzustellen, um gemeinsam die technischen Möglichkeiten auszuloten, die bis dato verwaist blieben.

Die DNUG – ein starker Partner

In unserem Kollaborationsumfeld zählen wir als Vereinigung von Nutzerinteressen auf drei starke Partner. Die Produkt-Teams des Herstellers, seine Business-Partner und deren Kunden. Alle Parteien versammeln sich seit Jahren in der DNUG um ihre Ideen zu abzustimmen und gemeinsam zu verwirklichen. Mit dem Release von Domino V10 wurde die erste Tranche des Innovationsstaus abgelöst. HCL bekommt nun zu Weihnachten die weit größere Chance, noch frischeren Wind in weite Teile des ICS-Portfolios zu bringen.

Damit öffnen sich den Produktmitarbeitern sowie Business Partnern und Kunden vollkommen neue Wege, genau die Lösungen zu bauen, die ihren Unternehmen und damit deren Kunden den meisten Nutzen bringen. Basierend auf dem, was die Mitarbeiter bei IBM und HCL – eher im Hintergrund für die Kunden – in den letzten anderthalb Jahren bewirkt haben, sehen auch wir einer positiven Zukunft entgegen.

In unserer Community leben wir die Zusammenarbeit und begreifen die aktuellen Entwicklungen als Wachstumschance. Danke an alle IBM-Mitarbeiter, die das Thema Collaboration in den Markt tragen. Die Zusammenarbeit bereitet uns viel Freude. Wir hoffen, dass möglichst viele „ihrem“ Produkt treu bleiben und ihre Kreativität unter neuer Flagge ausleben.

Erlebe die #dnug46

Bis zum endgültigen Abschluss des Verkaufs wird es noch einige Zeit dauern. Die DNUG bleibt unterdessen ihrer Rolle verpflichtet, ihren Mitgliedern und allen Interessierten stetig neue Informationen aus der Collaboration-Szene zu präsentieren. Deshalb sei an dieser Stelle ganz speziell auf unsere Jahreskonferenz am 4. und 5. Juni 2019 in Essen hingewiesen. Mit den sich abzeichnenden Veränderungen werden wir etwas ganz Besonderes erleben. Sei dabei!

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – und dann erst ein Video. Wer verstehen möchte, was an Domino V10 bezogen auf Unternehmensanwendungen so neu ist, kann sich nun einen kurzweiligen Überblick mit einem Video verschaffen, dass die von Luis Guirigay, (Domino Produktmanagement, USA) beim großen Domino V10 Launch Event am 9. Oktober in Frankfurt vorgeführte Demo zeigt. Es war eine live-Session, also ohne doppelten Boden oder Videos (So ist denn auch seine anfängliche Ansage zu verstehen, der „Demogott möge mir beistehen“).

Seinen ersten Demoteil begann Luis mit dem Beispiel einer Entwicklerin, die JavaScript Skills hat und sich nur ein wenig mit Domino auskennt. Sie beginnt ihren Arbeitstag mit – wir kennen es – E-Mail. Das macht sie mit der neusten Version (1.0.5, und die nächste, 1.0.6, kommt auch schon wieder in Kürze) von Verse on prem (VOP), das sich in den letzten Monaten nun endlich sehr rausgemacht hat. Sie findet darin den Auftrag eine Übersicht über alle Domino-Anwendungen im Hause, ihre Bedeutung und Komplexität, zu erstellen. Dazu nutzt sie ApplicationInsights von Panagenda, das weiterhin für die ersten 50 Anwendungen kostenfrei zur Verfügung steht.

Mit dem Tool kann sie auch herausfinden, welche Anwendungen ohne Probleme und weitere Anpassungen sofort in der neuen Domino Mobile Apps Anwendung auf dem iPad laufen. (Das gilt für fast alle. Es gibt aber Ausnahmen, wie Anwendungen, die Java nativ nutzen, denn das gibt es auf dem iPad leider nicht. Falls man solche Anwendungen hat, gibt es verschiedene Workarounds, die nur etwas Aufwand erfordern.) Wie selbst sehr alte Domino-Anwendungen direkt auf dem iPad laufen, führte Luis dann zum Ersteunen vieler im Audirtorium schon mal live vor (Die App ist im Moment noch im Beta-Stadium, soll aber noch vor Jahresende generell verfügbar werden).

Teil seiner Beispielanwendung ist eine Integration der Domino-Anwendung zu Salesforce, mit der direkt eine Opportunity angelegt werden soll. Dank der neu unterstützten http- und Json-Klassen ist das sehr einfach umzusetzen. Auch die Nutzung von spezifischen iPad Funktionen, wie u.a. der Kamera ist natürlich möglich. Damit können beispielsweise Belege direkt in die Domino App aufgenommen werden. Und dass man mit Domino Anwendungen auch offline auf dem iPad weiterarbeiten kann ist sicher nicht nur für Versicherungsvertreter von großem Interesse.

In nächsten Teil zeigte Luis zunächst eine ältere Kundenkontaktanwendung – auf neudeutsch CRM – die Web-fähig gemacht werden soll – und zwar nicht von einem Programmierer, sondern als No/Low Code Entwicklung von einem IT-Kenner aus einem Fachbereich. Luis zeigt hier, wie man eine solche Anwendung, die aus 3 Formularen, 20 Views, Business-Logik und -Security, usw. besteht und bisher auf den Notes Client angewiesen war, in weniger als einer Stunde zu einer modernen Webanwendung mit Responsive Design – damit sie auf allen Geräten in ansprechender Weise läuft – macht. Das geht mithilfe von TeamWorkr – einer auf dem Domino Server laufenden Lösung der Münchner Firma Team Technology, die auch direkt von IBM bezogen werden kann.  Damit ist nicht nur ein Refresh möglich, sondern genauso einfach auch Erweiterungen, etwa mit Google Maps-Einbindung und ähnlichem.

Im dritten Teil der Demo geht es Luis um eine Problem-Ticket Anwendung auf Basis von JavaScript und Node.js. Mit der neuen Domino Query Language (DQL) ist möglich vom Node.js-Code aus Daten aus einer Domino Datenbank zu nutzen, also zu lesen und zu schreiben – und das enorm schnell. So ist es mit DQL beispielsweise gelungen in einer Datenbank mit Millionen von Einträgen die Zeit für eine Abfrage von etwa 7 Sekunden auf weniger als eine Viertelsekundende zu senken. Performance pur! Nicht nur damit wird Domino interessant für jeden JavaScript/Node.js Entwickler, die mit bestehenden, auch älteren Domino Anwendungen nahezu Wunder vollbringen können, aber für die es genauso interessant ist neue Anwendungen mit Domino zu entwickeln.

In einem weiteren Beispiel ging es um eine große Vertriebsanwendung, bei der man vor der Frage stand sie auf einer anderen Plattform neu entwickeln zu lassen. Die Komplexität solcher Anwendungen kann sehr extrem sein, sodass Neuentwicklungen durchaus Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen können. Mit Domino V10 kann man seine Ziele – eine moderne Anwendung, die gut performt und überall läuft – auf Basis einer bestehenden Anwendung auch wesentlich schneller und günstiger verwirklichen – ohne riskanten und kostspieligen Plattformwechsel.

Aber es bleibt nicht nur bei der Modernisierung: Mit einem JavaScript Framework, wie z.B. React oder Angular Express gelingt mit Domino V10 auch eine sehr einfach umzusetzende Integration in ganz andere Software-Welten. Dazu zählen Salesforce genauso wie Microsoft’s Office 365, in die sich Domino V10 Anwendungen so integrieren, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass Domino für sie im Hintergrund arbeitet, vielleicht abgesehen von der auffällig guten Performance, denn andere Dinge, wie besonders hohe Sicherheit, bemerkt man als Endnutzer ja normalerweise nicht.

Im zweiten Demoteil widmete sich Luis Guirigay dann den Administratoren und zeigte auf welche Vorteile Docker, CentOS, Cluster-Symmetrie, Auto-Repair, usw. bringen. Nachdem das Thema Cloud so langsam für immer mehr Unternehmen machbar wird, stellt sich auch die Frage nach Möglichkeiten Domino Apps in der Cloud laufen zu lassen. Auch das ist natürlich möglich und Luis zeigte, für welche Apps es geht und Sinn machen könnte. Das ist nach unseren Erfahrungen auch mit größeren Einsparpotenzialen verbunden und immer eine Betrachtung wert. In der abschließenden, dritten Demoteil ging er dann noch auf weitere Integrationsszenarien in IBM Produkte, aber auch zum Beispiel in Slack, Microsoft Teams, usw. ein. Eine sehr beeindruckende Vorstellung!

Ich habe Luis in Frankfurt live erlebt, in diesem vollen Auditorium. Ich glaube, dass jeder im Raum so überrascht war wie ich, was IBM und HCL gemeinsam in den letzten Monaten bewegt haben und was allein in Domino V10 schon alles steckt. Und seit nunmehr drei Monaten wird auch bereits an V11 gearbeitet. Was sagten die Analysten? „Domino ist zurück!“ Es sieht so aus.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Diesmal nur zwei kurze Hinweise von mir. Zwei der Fachgruppen in unserer deutschen Usergroup, organisiert im DNUG e.V., haben ihre nächsten Fachgruppentage in den nächsten Wochen. Beide sind für DNUG Mitglieder kostenlos, aber auch für Nicht-Mitglieder offen und es lohnt sich definitiv dort teilzunehmen:

Die Fachgruppe „Connections“ trifft sich am 6. November von 10-17 Uhr in München. Die neue Fachgruppenleitung um Andreas Weinbrecht (Beck et al) hat sich ein neues, offeneres Format für ihren Fachgruppentag überlegt:

  • Es gibt ein Schwerpunktthema. Das ist diesmal der „Connections Customizer“. Mit ihm lässt sich die Oberfläche von Connections nicht nur einem Unternehmens-Design-Guide entsprechend anpassen, sondern vielfältig verändern. Das sollte alle Connections-Nutzer interessieren.
  • Nach einer Einführung wird man sich in zwei Gruppen aufteilen: Eine Design-Thinking Gruppe, die sich Anwendungsfällen widmen wird, und parallel dazu die Technik-Gruppe, die Erfahrungen mit dem Customizer besprechen wird.
  • Hochkarätige, fachliche Unterstützung kommt mit Martti Garden vom IBM Produktmanagement und Dale Parish aus dem IBM Entwicklerteam aus Dublin dazu.

Es sind noch einige Plätze frei. Hier kann man sich auch kurzfristig noch anmelden

Die Fachgruppe „Domino“ trifft sich am 15. November von 9-17 Uhr in Düsseldorf. Themenschwerpunkt ist nach der am 9. Oktober erfolgten Ankündigung natürlich die neue Version Domino V10 mit allen Aspekten, also Erfahrungen aus der Beta 2 und erste Eindrücke von der 10.0 Version, die neue Domino App für das iPad, Verse 1.0.4+ und vieles mehr.

Thomas Hampel (seit einigen Monaten im weltweiten Offering Management der Domino Familien-Produkte) und Barry Rosen (vom Entwicklungspartner HCL International) werden zusammen im zweiten Teil des Fachgruppentags den ersten Domino Jam-Event einer neuen, weltweiten Serie in Düsseldorf starten. Thematischer Schwerpunkt ist das Sammeln der Anforderungen an die Version V11, die für 2019 geplant ist. Die beiden versprechen ein neues Jam Format. Da bin ich mal gespannt.

Die maximal 70 Plätze sind schon zu einem erheblichen Teil ausgebucht. Also mit der Anmeldung nicht mehr zögern – und hier anmelden. Dazu kommt, dass aufgrund einer Messe in Düsseldorf die dortigen Hotelkapazitäten so ziemlich ausgereizt sind.

Mit vielen, erstmals schon leicht winterlichen Grüßen aus Ulm,

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

Tom Zeizels Blog: IBM Domino 10 ist da!

Tom Zeizels Blog: IBM Domino 10 ist da!

Auf den Wies’n und Wasen heißt’s „O‘zapft is!“. So ist es jetzt auch mit der Version der IBM Domino Familien-Produkte. Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration & Talent Solutions, hat soeben den weltweiten Startschuss für die Verfügbarkeit der neuen Version 10 von Frankfurt aus gegeben – vor Tausenden von Kunden, die entweder hier in Frankfurt live dabei sind oder weltweit den Webcast verfolgen oder später ansehen (Nachtrag: Jetzt gibt es auch eine 13 minütige Zusammenfassung und eine Kurzfassung von 2:11 Minuten).

Schon gestern Abend zur „Bleeding Yellow“ Party der DNUG war es wie in einer guten Disco – lange Warteschlange draußen – und auch heute sind in das Kap Europa an der Frankfurter Messe deutlich mehr Personen gekommen, als wir erwartet und geplant hatten. Das spricht für das grundlegend gute Image, das Domino als Anwendungsumgebung unter Fachleuten hält und das mit Version 10 noch mal sehr deutlich ausgebaut wird. Unternehmen aus allen Industriesparten, wie Heitkamp & Thumann, Vössing Ingenieure, A1 Telekom in Österreich, usw. setzen strategisch auf IBM Collaboration Produkte und insbesondere auch auf Domino Anwendungen, u.a. weil die Plattform so sicher und kostengünstig ist.

Vor fast einem Jahr (9 Tage fehlen noch), im Oktober 2017, hatte IBM eine strategische Entwicklungspartnerschaft mit HCL Technologies abgeschlossen, um das Engagement für die Domino-Produktfamilie – Domino, Notes, Verse und Sametime – zu erhöhen und mit der Umsetzung der Roadmap zur Verfügbarkeit der Version 10 des Domino-Portfolios im Jahr 2018 zu beginnen. Mit der heutigen Ankündigung hält IBM zusammen mit HCL Technologies dieses Versprechen ein. Und es gibt sehr viel Neues. Die technischen Details und wie und wann man zu den einzelnen Bestandteilen kommt steht hier. Wichtiger aus meiner Sicht ist aber die Frage aus Kundensicht: „Was ist drin für uns als Unternehmen?“

Domino war und ist in vielerlei Hinsicht eine perfekte Plattform: funktional umfassend, erprobt, günstig zu betreiben, sehr sicher, kann sogar offline und bietet nun auch die Entwicklungsmöglichkeiten, die auch junge Programmierer lieben. Vier Themen noch mal detaillierter herausgegriffen (und hierfür einen Dank an unser TechSales Team für die Unterstützung):

  1. Domino 10 ermöglicht für Bestandskunden eine Senkung der Gesamt-IT-Betriebskosten für laufende Business-Anwendungen:
    • Neu sind die automatische Reparatur von Datenbank-Clustern und die Nutzungsmöglichkeit größerer Indizes für Datenbanken, sodass die Datenbanken selbst nun bis 264 GB groß sein können, was bisherige Beschränkungen weitgehend aufhebt.
    • Vereinfachte Single-sign-on (SSO) Konfiguration, u.a. jetzt mit Unterstützung von ADFS 4.0 und Verbesserungen am eigenen ID/Vault Management von Domino.
    • Neu ist auch die Unterstützung für CentOS. Damit lassen sich sich die Lizenzkosten im Vergleich zu Windows sofort senken und mit CentOS kann man Domino Docker-Container so einfach, wie mit Red Hat Linux (oder Windows) zu erstellen.
    • Ein Aufsetzen eines Domino-Servers aus einem Docker Container aus einem QNAS kann in weniger als 40 Sekunden vonstatten gehen – perfekt nicht nur für Programmierer.
    • Eine schon etwas länger bestehende Option ist die Nutzung von Domino Anwendungen in der Cloud (DAC). Dort wird Version 10 in 30 Tagen zur Verfügung stehen.
  2. War es bisher manchmal nicht ganz einfach Domino-Programmierer zu finden, so sollte das jetzt wesentlich besser werden, denn zukunftssichere Domino-Anwendungen können nun auch mit JavaScript, der heute weltweit am häufigsten genutzten Programmiersprache erstellt werden. Das eröffnet ein riesiges Potenzial an Entwicklern und wird insbesondere auch junge Entwickler, deren Welt das heute ist, begeistern. Denn mit Domino bekommen sie eine Komplettumgebung und müssen sich nicht mehr mit einem komplexen, sich ständig ändernden Baukasten verschiedenster Tools abmühen. Dazu können jetzt auch Tausende von Open-Source-Bibliotheken, die zusammen mit Domino genutzt werden können.Auf diese Weise kann man auch bestehende Anwendungen mit allen verfügbaren REST-APIs erweitert und beliebig nach Erfordernissen irgendwo integrieren. Natürlich können auch ganz neue Anwendungen mit Domino-Daten auf einem vollständigen Web-Stack einfach erstellt werden. Ein gedanklich vielleicht großer, aber technisch nun sehr kleiner Schritt ist die sichere und kostengünstige Domino 10 Anwendungsumgebung auch im ganz anderen Kontext als die wahrscheinlich bessere Anwendungsplattform zu nutzen, etwa mit Microsoft Office 365.
  3. Manager, Vertriebsmitarbeiter und alle, die von unterwegs arbeiten, suchen schon länger nach einer Möglichkeit direkt und auch offline von mobilen Geräten, wie dem Apple iPad, auf bestehende Anwendungen mit hohem Business-Wert zuzugreifen. Mit der neuen Client-Lösung namens „IBM Domino Mobile App für das Apple iPad“ geht das sogar ohne die bestehenden Anwendungen ändern zu müssen, also ohne weitere Kosten. Und man kann Anwendungen um Funktionen dieser mobilen Geräte, wie GPS oder Kameranutzung smart erweitern. Für Kunden, die Version 10 lizensiert haben oder unter aktiver Wartung stehen, ist die Beta ab sofort verfügbar.
  4. Neu sind auch flexiblere Kalendereinstellungen für Einzelpersonen und Teams, neue Funktionen zum Senden und Benachrichtigungen von E-Mails, Touchscreen-Unterstützung für Microsoft Windows Tablet-Geräte und die Kalenderinteroperabilität mit Microsoft Outlook und IBM Notes 10.0. Außerdem bietet es neue Funktionen wie:
    • Benutzerfreundlichkeit – Ein neuer Workspace mit benutzerdefinierten Farbschemata, einem neuen Date-Picker, der Vorschau der auszuwählenden Schriftarten und einer zusammenklappbaren linken Navigationsleiste. Aktualisierte Import- und Exportdateitypen einschließlich Microsoft Excel.
    • E-Mail-Funktionen – Gebündeltes Weiterleiten mehrerer Nachrichten im EML-Format als Anhang. Verbesserte E-Mail-Sende-Richtlinien und Benachrichtigungen für Benutzer. Neue „Nach Absender“-Mail-Ansicht und eine zweite Signatur zur Weiterleitung und Beantwortung von Mails. Möglichkeit zum Planen einer späteren Absendung von Mails.
    • Kalender – Teamkalender zur Unterstützung bei der Verwaltung von Ressourcen mit einer konfigurierbarem Team-Inbox. Eine konfigurierbare Weiterleitung von Besprechungseinladungen durch bereits eingeladene Teilnehmer an weitere.  Kopieren von Inhalten einer Mail als neuer Kalendereintrag.

Es ist schon stark hier heute bei der Ankündigung so viele Menschen in gelb – von außen gezeigt oder von innen gefühlt – zu sehen. Damit ist eines klar: Domino ist zurück! Was eignet sich nun besser als das Hashtag #dominoforever auf Twitter und Facebook, das wir von nun an verwenden? So wird es sein. Domino forever! Denn bitte nicht vergessen: Mit Domino 10 sind wir nicht fertig, wir fangen gerade erst an! Für 2019 ist Domino 11 geplant und es wird bereits seit 2 Monaten daran gearbeitet, mit noch mehr Fokus auf der Client-Seite.

Ein toller, gelber Tag heute!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions

 

Tom Zeizels Blog: Wir sehen uns in Frankfurt am 9. Oktober!

Am Anfang des Jahres macht man sich Gedanken, wie das Jahr vermutlich laufen wird und man plant zum Beispiel seinen Urlaub. Der ist nun schon wieder vorbei. Auch vorbei ist die diesjährige Konferenz unserer User Group, der DNUG e.V. Ich hatte anfangs des Jahres gedacht, dass es hier in Deutschland wieder die größte und wichtigste Veranstaltung des Jahres für unsere IBM Collaboration Solutions in DACH werden würde. Und ja, sie war groß und sie war sehr gut, aber die größte wird es wohl nicht bleiben, denn vor uns steht ein wirklich besonderes Ereignis: Die Ankündigung von Domino 10 am 9. Oktober im Kap Europa in Frankfurt.

IBM hatte Ende letzten Jahres die Entwicklungspartnerschaft zu den Domino Familienprodukten Notes, Domino, Verse, Sametime, usw. mit HCL International begonnen und mit einer Sequenz von Jams mit Ihnen, unseren Kunden, die wichtigsten Anforderungen an die Weiterentwicklung der Plattform diskutiert und aufgenommen. Und dann wurde fleißig und mit viel Elan entwickelt. Jetzt nun ist es schon fast soweit für den ersten Schritt. Denn am 9. Oktober wird Bob Schultz, General Manager der IBM Collaboration Solutions, die weltweite Ankündigung für Domino 10 von Frankfurt aus machen.

Das ist für mich und uns eine besondere Ehre, auch wenn es eine gewisse Tradition hat. Erinnern wir uns kurz: Domino 8 hatte damals den Codenamen Hanover – die amerikanische Schriftweise von Hannover. Und demzufolge wurde Domino 8 damals auch in Deutschland, nämlich auf einer DNUG Konferenz in Hannover, weltweit angekündigt. Jetzt sind wir ein paar Jahre weiter und die Domino-Plattform ist nicht stehen geblieben.

Sie war schon immer eine besonders günstige und sichere Plattform für praktische Anwendungen, die man in Fachbereichen von Industrieunternehmen und im Öffentlichen Dienst nun einmal braucht. Diese Tugenden werden wir fortschreiben, sodass auch ältere Investitionen in die Domino Plattform weiter geschützt bleiben. Gleichzeitig werden wir mit der Unterstützung modernster JavaScript Entwicklungen Domino erweitern und verjüngen. Das bedeutet, dass sich mit Domino 10 auch junge Programmierer, die heute gewohnt sind mit Tools wie Node.js, DQL (Domino Query Language), JSON, usw. zu arbeiten, zuhause fühlen werden – auf einem Application Server, der in vielerlei Hinsicht wie Performance, Security, Offenheit und Zukunftssicherheit seinesgleichen sucht. So wird die Grundlage für die nächsten Jahrzehnte von Domino ausgebaut.

Es lohnt sich nach Frankfurt zu kommen (Anmeldung hier). Denn hier erwartet sie nicht nur Bob Schultz und sein Team, sondern auch Kunden, die über ihre Erfahrungen mit der laufenden Beta von Domino 10 berichten, alle Details zu den neuen Möglichkeiten, präsentiert auch in Hands-on Sessions und nicht zuletzt eine große Zahl von Partnern, die ihre Möglichkeiten der Nutzung von Domino 10 vorstellen werden.

Übrigens laufen parallel im gleichen Gebäude weitere IBM Veranstaltungen, u.a. die THINK Deutschland, die Deutschlandchef Matthias Hartmann persönlich eröffnen wird. Auch ihn erwarten wir dann genauso auf dem Domino Ankündigungsevent, wie auch einen Gruß von Fletcher Previn, dem weltweiten CIO der IBM.

Und auch die DNUG ist nicht aus dem Spiel. Sie hat sich überlegt am Abend zuvor die „Bleeding Yellow“ Domino 10 Launch Party zu organisieren (Anmeldung hier) und zum Glück gibt es einen Tag vor der Frankfurter Buchmesse auch noch günstige Hotels in Frankfurt, sodass einem Reinfeiern kaum etwas entgegenstehen sollte

Ich freue mich schon sehr auf dieses Event, zu dem sich bereits viele Kunden angemeldet haben. Ich hoffe, dass auch Sie dabei sein werden! (Anmeldung hier)

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS: In Wien bei der IBM und in Zürich in der Universität wird eine etwas verkürzte Version dieser Ankündigungsveranstaltung am 10. Oktober erfolgen.

Tom Zeizels Blog: E-Mail – gut, besser, am besten!

Tom Zeizels Blog: E-Mail – gut, besser, am besten!

E-Mail ist ein Thema, das uns alle betrifft. Es ist einfach das Werkzeug, das nach wie vor den Büroalltag vieler Menschen dominiert. Zusammenarbeit über „Social Tools“ hat ein bisschen was rausgenommen und neue Teamkonversationslösungen, wie Watson Workspace, zeigen in machen Arbeitsbereichen klare Vorteile auf. Trotzdem wird E-Mail nicht verschwinden und wichtig bleiben, wen auch nicht mehr als „Eines für alles“.

Auch wenn es manchen so scheinen mag, dass der E-Mail Markt auf einige einzige Lösung zusteuert, so entspricht das nicht der Realität, zumal es auch immer wieder neue Player gibt. Wahr ist, dass es genaue Zahlen zur Marktverteilung nicht (mehr) gibt. Spätestens als die großen Anbieter ihre „Enterprise Agreements“, also Pauschalverträge für alle Mitarbeiter der Unternehmen, eingeführt hatten, wurde immer jeder Mitarbeiter eines Unternehmens als Nutzer gezählt, egal, ob er überhaupt e-Mail-Zugang hatte, ein anderes System nutzte oder auch gar nichts. Das brachte die Statistik völlig durcheinander, woraus eine scheinbare Verschiebung der Marktanteile resultierte, ohne dass sich real etwas geändert hatte. Tatsächlich hat es aber auch reale Verschiebungen gegeben.

Eine E-Mail-Lösung für Unternehmen zu bauen, ist keine einfache Aufgabe. Die wahre Herausforderung ist aber die dazugehörige Kalenderfunktion. Für ganz kleine Unternehmen spielt es vielleicht nicht so die Rolle, aber schon auch nur etwas größere Firmen benötigen hier Funktionen, die nach wie vor eigentlich nur zwei Anbieter bieten: Marktführer Microsoft und IBM.

Beide Anbieter haben für Mail und Kalender unterschiedliche Clients (Desktop, Browser, App), die schon innerhalb der jeweiligen Plattform unterschiedliche Funktionalitäten aufweisen und teilweise auch Bedienmodelle verfolgen. Die beiden Klassiker, Outlook und Notes, gelten als überladen und in dem Sinne nicht mehr als ganz zeitgemäß.

Serverseitig benötigt – und das bestätigen mir insbesondere auch Kunden, die beides einsetzen, immer wieder – Exchange etwa dreimal soviel Kapazität wie Domino. Auch wenn denn gern davon gesprochen wird, dass man durch eine Konsolidierung von verteilten Domino-Mail Servern viel einsparen könne, so ist das erst einmal eine Frage, ob es überhaupt Sinn macht die zu konsolidieren. Das betrifft Themen wie Antwortzeiten, Netzwerkosten/Bandbreiten, lokale Performance, usw. Und dann kann man eine Konsolidierung natürlich auch mit Domino als Grundlage machen und braucht nicht den Faktor 3 an mehr Servern.

Dazu kommt, dass Microsoft einen sehr starken Fokus auf Cloud-Modelle zu haben scheint, während wir bei IBM die Nöte der Kunden verstehen, die aus welchen Gründen auch immer ihre Daten im eigenen Rechenzentrum vorhalten möchten. Wir sehen beides als strategisches Provisionierungsmodell an – on premises und Cloud. In Wahrheit wird es zukünftig, wenn man alles haben will, auch immer ein Stück als hybrid herauskommen, weil man einige Services eben doch nur aus einer Cloud-Lösung heraus sinnvoll anbieten kann. Das gilt zum Beispiel für einige der Watson AI Funktionen, aber nicht für alle. Und Fakt ist natürlich auch, dass sich die meisten Unternehmen schon lange auch in begrenzten Bereichen auf Cloud Services verlassen, nehmen wir nur die Suche im Internet.

Welche e-Mail ist die beste?

IBM hat vor drei Jahren begonnen das Thema e-Mail neu zu durchdenken. Outlook und Notes sind Client-Modelle aus den Zeiten, als e-Mail noch die Lösung für alles war: Briefe, Archiv, Aufgabenmanagement, Dokumentenmanagement, usw., und damit der Verursacher der allgegenwärtigen „E-Mail-Überflutung“. Einen Fokus auf „Was ist wichtig für mich?“ haben sie jedoch nicht wirklich. Deshalb hat IBM hier investiert und, mit vielen Design Thinking Workshops unterfüttert, etwas Neues erfunden und an den Markt gebracht: IBM Verse als browserbasierter E-Mail Client für den Domino-Mail Server (zunächst nicht zu verwechseln mit der mobilen Verse App für iOS und Android).

Wer Verse einmal gesehen hat, findet es in der Regel auch besser, als die Platzhirsche. Ich selbst arbeite seit Jahren damit. Das Problem war anfänglich nur, dass das Bauen einer solchen Lösung schon komplex ist und demnach dauert – es fehlten manche Funktionen. Die Kernfunktionen sind derweil aber alle da, auch Kalender, Delegation, usw. und so Dinge wie Aufzeigen, was wichtig für mich ist, Mail-Threading, Integration von Connections Files und Box, Wiedervorlage und neben vielen weiteren Dingen insbesondere die wirklich schön aufgeräumte Oberfläche. So macht es nahezu Spaß mit E-Mail zu arbeiten!

Auch wenn es zeitweilig etwas schleppend weiterging: Unser neuer Entwicklungspartner HCL setzt eine bemerkenswerte Energie in die Finalisierung und Weiterentwicklung der Funktionalitäten, insbesondere auch für die on premises-Variante. Hier ist diese Woche gerade die neue Version 1.0.4 herausgekommen und – soweit ich gehört habe – werden in diesem Jahr noch zwei weitere Punkt-Releases kommen.

Wer also eine wirklich moderne und neu gebaute Lösung für E-Mail nutzen möchte – und das auf Basis der besonders performanten und sicheren Domino-Technologie – dem sei ein Test von IBM Verse dringend empfohlen. Für Bestandskunden ist es besonders einfach und im Aufsetzen ähnlich wenig Aufwand wie das Aufsetzen von iNotes. Auch der Ressourcenbedarf ist vergleichbar. Natürlich helfen wir auch gern.

Wer sich für diese Technologie interessiert, aber auch alles andere, was mit dem neuen Release 10 aller Domino-Familienprodukte kommen wird, sollte sich schon mal den 9. Oktober in Frankfurt vormerken. Hierzu wird es im Rahmen der IBM Think ein größeres Special geben. Demnächst auch hier von mir mehr dazu.

Ihr

Tom Zeizel

PS.: Wegen der Urlaubszeit werde ich meine Blogfrequenz in den nächsten Wochen etwas einschränken. Im September dann wieder wöchentlich.

Was macht eine moderne Maillösung aus? – Webcast am 07.08.2018 um 10 Uhr

Durch den Webcast bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich über die Integrations- und Erweiterungsmöglichkeiten von IBM Verse als moderner Maillösung zu informieren. Anhand von praktischen Beispielen werden wir Ihnen diese verdeutlichen.

 

Erfahren Sie mehr über die Roadmap von IBM Verse on Premises (VoP) und informieren Sie sich bereits heute, welche Neuerungen in den kommenden Versionen von VoP zu erwarten sind.

 

Seien Sie gespannt.

 

Melden Sie sich hier zum Webcast an.

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Bei IBM (und Partner HCL) wird hart gearbeitet. Man hat sich viel vorgenommen für das 2. Halbjahr 2018.  Was, wurde auf der gerade gelaufenen DNUG-Konferenz 2018 im Detail vorgestellt. Aber nicht jeder hat es nach Darmstadt geschafft und ich kriege Anfragen, was wir denn in Sachen IBM Collaboration Lösungen diesem Jahr noch bringen würden. Eine Menge – und das möchte ich hier grob zusammenfassen.

Wir sind in der Vergangenheit eigentlich immer relativ offen mit unseren Gedanken, Planungen und Visionen umgegangen, vielleicht mehr als unsere Marktbegleiter. Das kam, insbesondere wenn es Änderungen gab,  nicht immer nur positiv an und war so auch sicher nicht immer „perfekt“.

Seitdem Bob Schultz, General Manager für IBM Collaboration und Talent Solutions, das Ruder übernommen hat, hat sich einiges merklich geändert. Höchste Priorität genießt heute das Thema „Verlässlichkeit“: Wir reden nunmehr nur über die Sachen, die wir in den nächsten 6 Monaten wirklich ausliefern werden und im Weiteren über unsere Vision für die folgenden 2-3 Jahre, zu der es Änderungen geben kann. Das zweite Halbjahr im Visier hat er die Schwerpunkte der Entwicklung unseres  Produktportfolios mit den folgenden drei Schlagworten definiert:

  1. Durchgängiges Portfolio
  2. Optimierte Arbeitsabläufe („Intelligent Workstream Collaboration“)
  3. Watson – kognitive Unterstützung

Das heißt, dass wir als erstes die bestehenden Lösungsbausteine noch enger zusammenzuführen, überall wo notwendig APIs anbieten und eine durchgängig moderne Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript – auch und gerade für Notes Domino – zur Verfügung stellen werden.

Das heißt als zweites, dass wir neu und innovativ definieren, wie ein moderner Arbeitsplatz aussehen kann und sollte. Die Ausgangsüberlegung ist dabei, dass Arbeiten abseits der Fertigung oft heißt in Prozessen Ausnahmesituationen zu managen. Das geschieht heute überall mit disjunkten Collaboration-Werkzeugen mehr oder weniger unstrukturiert und damit ineffizient. IBM betritt hier innovativ Neuland mit intelligenten „Lösungsräumen“ und tatsächlich funktionierender AI-Funktionalität.

Und zu guter Letzt heißt es drittens, dass Watson heute nicht mehr nur der Jeopardy Gewinner von 2011 ist, sondern real im Einsatz zur Unterstützung bei der Zusammenarbeit über IBM Tools eingesetzt wird, klare Vereinfachungen leistet und so zu erheblichen Mehrwerten führt. Kunden, die sich gerade Marktbegleiterlösungen angesehen haben, bestätigen mir immer wieder, dass IBM hier die Nase ganz weit vorn hat.

Zur Sache. Was wird jetzt im zweiten Halbjahr 2018 kommen? Eine chronologische Übersicht:

  • Die erste, noch eingeschränkte Beta (u.a. nur für Windows) für Notes 10 läuft bereits
  • HCL wird in der nächsten Woche im Labor in der Nähe von Boston einen  zweitägigen Workshop zu Notes Domino 10 und erstmals auch zur Version 11, die für 10 Monate später in 2019 geplant ist, durchführen. Dazu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ erhalten.
  • Bei ersten Tests mit der Notes-App für das iPad („HCL Nomad“) sind noch kleinere Probleme aufgetaucht, die den Start der Beta etwas verzögern. Die allgemeine Verfügbarkeit zusammen mit Notes Domino 10 ist dadurch nicht gefährdet.
  • Ende Juli/Anfang August beginnt die zweite und dann vollständige Beta für Notes 10
  • Im Frühherbst ist mit einem Update zu Connections 6 zu rechnen, in dem vieles u.a. zu Files, Communitys und Benachrichtigungen verbessert werden wird. Parallel arbeiten wir daran das Deployment der neuen Komponenten (Orient me, Customizer, Metriken, …) über eine native Kybernetes Variante einfacher und auch mit erweiterter Plattformunterstützung (u.a. von CentOS) zu ermöglichen. Auch das soll 2018 noch kommen.
  • Im ähnlichen Zeitrahmen werden Erweiterungen zu Watson Workspace Plus kommen. Das sind in erster Linie erneut sehr innovative Themen, wie „Intelligente Meetings“ und vorstrukturierte „Lösungsräume“ für eine verbesserte „Workstream Collaboration“.
    Unter Intelligente Meetings verstehen wir das automatische Transkribieren von Zoom-Meetings und deren automatische Zusammenfassung mit der Herausarbeitung von Aktionen, usw. („Moments“). Um das auch für Deutsch anbieten zu können wird Watson gerade noch einmal besser auf die deutsche Sprache trainiert, Hierzu läuft in der IBM aktuell eine große Initiative unter der Schirmherrschaft von IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann, an der sich viele deutsche Kollegen aktiv beteiligen.
    Das Thema Lösungsräume ist ja bereits als Preview verfügbar. Hierzu wird aber eine noch eine erweiterte Unterstützung zum erstellen der Templates angeboten werden. Weitere Themen sind u.a. die optionale Integration mit Box – die für Connections Files ist schon da – und einiges mehr.
  • Ungefähr dann ist auch mit der Version 1.0.0.4 von Verse on Prem (VOP) zu rechnen. HCL legt bei diesem Thema noch mal richtig zu und möchte spätestens im Zeitrahmen von Notes 11 das betagte iNotes funktional komplett durch Verse ersetzt haben und damit final ablösen.
  • Früh im 4. Quartal wird es dann soweit sein und Notes Domino 10 wird generell verfügbar werden.
  • Bald danach ist angedacht im Rahmen der #Domino 2025 Initiative erneut einen Jam zu veranstalten, um darin die Wünsche in Richtung einer tiefgreifenderen Oberflächenüberarbeitung, die für Version 11 vorgesehen ist, zu erfassen.

Wenn ich das alles so aufschreibe, fällt mir auf, dass die Liste doch recht lang ist – es wird also viel passieren im 2. Halbjahr 2018. Und das ist gut so!

Und wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich doch bitte direkt an mich oder mein Team.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Disclaimer: Alle Terminaussagen wie immer nach bestem Wissen und Gewissen und aktuellen Stand, allerdings behält sich IBM grundsätzlich immer vor Designs, Zeitpläne, u.ä. auch ohne Ankündigung zu ändern.

Tom Zeizels Blog: Der Dornröschenschlaf ist zu Ende – Notes Domino 10 kommt!

Tom Zeizels Blog: Der Dornröschenschlaf ist zu Ende – Notes Domino 10 kommt!

Es war zu ruhig geworden um eines der besten Tools am IT-Markt …  Notes Domino. Doch jetzt ist alles anders: Die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL International erweist sich als Glücksgriff. Kurz zur Erinnerung: Im Spätherbst letzten Jahres hatten IBM und HCL eine Erweiterung der rund um Tivoli, Rational und andere Produkte bereits bestehenden, erfolgreichen Partnerschaft angekündigt.

IBM behält das Produkt und damit die volle Produktverantwortung – Domino ist also keinesfalls verkauft worden. HCL hat die Entwicklung weitgehend übernommen, was als Modell an die Partnerschaft von Apple und Foxconn erinnert. Somit haben sich auch weder die Vertriebswege noch die Service-Prozesse verändert und IBM hat über das Produktmanagement weiterhin das letzte Wort. HCL ist hier eingestiegen, weil sie, wie eben viele Kunden auch, das Potential in Verse, Notes, Domino und Sametime als deutlich ausbaufähig betrachten – und man investiert nun gemeinsam.

Nach gut einem halben Jahr zeigt sich, dass nur allein die Prozesse bei HCL schon eine andere Flexibilität erlauben. Das erfreut das Entwicklerteam, das – um die Skills lückenlos zu erhalten – zu einem erheblichen Teil die Seite gewechselt hat. Man sieht förmlich, wie seitdem eine Welle der Begeisterung und Hochmotivation durch das wachsende Entwicklerteam strömt. So soll es sein!

Gleich zu Beginn wurden zwei Dinge angekündigt:

  1. Ein neues Release („Notes Domino 10“) für die gesamte Produktfamilie noch im zweiten Halbjahr 2018.
  2. Der „#domino2025 Jam“ – eine Befragung der Kunden zu ihren Wünschen mit Design-Thinking Workshops und einem 3-tägigen Online Jam.

(Das Photo rechts zeigt unseren weltweiten General Manager, IBM Collaboration & Talent Solutions, Bob Schultz, als Promoter des #Domino 2025 Jams)

Der Jam wurde Ende Februar mit einer langen Liste von Wünschen zunächst abgeschlossen. Begeisternd war der Enthusiasmus der Kunden bei diesen Diskussionen, was auch uns die wahren Werte dieser Plattform noch mal vor Augen führte. Beispiele:

  • Domino war die erste no-SQL Datenbank und hat als solche mit ihren besonderen Fähigkeiten wie unter anderem absolut zuverlässiger Replikation, Offlinefähigkeit, ein besonders flexibles und gutes Security-Modell, usw., weiterhin zahlreiche Alleinstellungsmerkmale – auch gegenüber neueren Lösungen, wie etwa MongoDB.
  • Die TCO („Total Cost of Ownership“) ist einfach phänomenal günstig.
  • Die Aufwände und damit auch Kosten Anwendungen auf Domino zu entwickeln sind viel geringer als auf fast allen anderen Umgebungen, also viel mehr „Function Points“ in gleicher Zeit.

Klar wurde aber auch, was fehlt: Die Mail-Oberfläche im Notes Client könnte moderner sein, die Aktualisierung der Entwicklungsumgebung auf allerneuste Tools, die Finalisierunginalisierung der Verse-Mail-Funktionen, eine bessere Client Performance, eine vereinfachte Security-Einbindung und eine verbesserte Interoperabilität in die Microsoft-Welt, native Anwendungsunterstützung auf dem iPad, usw.

HCL hat die Ergebnisse des Jams nahezu in sich aufgesogen und ist mit großer Begeisterung in die Entwicklung eingestiegen. Auf was können wir uns also mit Notes 10 freuen? Sicher noch nicht alles, was im Jam gewünscht wurde. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Eine neue Notes App für das iPad, sodass auch älteste Domino Apps sofort und ohne, dass man investieren muss, auf dem iPad genutzt werden können – inklusive offline-Fähigkeit!
  • Ausbau der Domino Entwicklungsumgebung zur führenden JavaScript-Lösung mit Unterstützung von allem, was junge Programmierer heute so beherrschen: node.js, loopback, usw. und starker Erweiterung der REST APIs, damit diese Apps wirklich überall leicht einbindbar werden.
  • Referesh der Admin-Möglichkeiten hin zu einem „lights-off“ Rechenzentrum
  • Konkrete Schritte in Richtung „Low Code“-Entwicklung, sodass man im Fachbereich auch „mal eben“ – so wie es in der Anfangszeit von Notes war – eine neue App zusammenklicken kann.
  • Erste Schritte in Richtung einer neuen Oberfläche

Und schnell ist es heute schon:

  • Partner Panagenda zeigt, dass ein gut konfigurierter Notes Client in weniger als 4 Sekunden startet (Mehr Info hier von der Präsentation auf der THINK – benötigt IBM-ID). Das ist schneller als etwa Facebook im Normalfall.
  • Auf einem NAS Laufwerk mit Docker-Unterstützung lässt sich aus einem 2GB Paket ein kompletter Domino Server inklusive Verse, iNotes, usw. in 39 Sekunden aufsetzen. Die erste App noch dazu braucht lediglich weitere 60 Sekunden inklusive Signierung der Datenbanken. Für nichtproduktive Nutzung, also z.B. Entwickler, ist das lizenzseitig sogar kostenfrei. Rasant – oder?

Was noch alles in Version 10 drin sein wird, werden Richard Jefts (General Manager der Domino Entwicklung bei HCL) und Andrew Manby (Leiter des Offering Managements für die Domino Familie bei IBM) in Ihrer Keynote auf der DNUG Konferenz am 20.6. in Darmstadt (Anmeldung hier) vorstellen. Richard Jefts hat auch schon verlauten lassen, dass die Ideen zu Neuerungen und Erweiterungen nur so sprudeln und sie deshalb auch schon angefangen haben Pläne für die Version 11 zu schmieden, die dann 2019 – grob ein Jahr nach der Version 10 – kommen soll.

Noch ein Tipp: Wer schon vorher noch mehr Details wissen möchte, kann sich auch zum Webcast „What’s new in Mail and Chat V10“ anmelden (am 24. Mai um 16 Uhr). Und fortlaufend Neues zu Domino 10 gibt es im “Destination Domino” Blog – oder natürlich auch hier.

Vielleicht sollten Sie gedanklich auch mal wieder mehr mit Domino spielen …

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Ende nächster Woche bin ich mal weg (Urlaub). Deshalb dann kein neuer Blogeintrag

Dresden aufgepasst: Die NEUE Generation effektiver Kommunikationstools von IBM

Effektive Kommunikation benötigt leistungsstarke Lösungen. Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten der IBM für Sie zusammengetragen und bieten Ihnen die Möglichkeit, in Dresden einen Blick auf die neue Generation der IBM Collaboration Lösungen zu werfen.

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsbereiche, IT Verantwortliche, IT Profis und Entwickler, die moderne Kommunikationsmethoden in ihrem Bereich etablieren oder weiter verbessern möchten.

 

Was erwartet Sie?

  • Mehr als nur Mail – Die IBM Collaboration Strategie! Effektive und zukunftsweisende Zusammenarbeit im Unternehmen
  • V10 – mehr Power mit der nächsten Generation von IBM Domino / Notes / Sametime als Mail und Anwendungsplattform
  • Effektive Teamarbeit (intern und extern) und die Überwindung hierarchischer Hindernisse in der Kommunikation mit IBM Connections – der führenden Social Netzwerk Lösung im Markt
  • Konversationen mit Audio und Video unter Einbeziehung von geschäftsrelevanten Informationen – IBM Watson Workspace – mehr als ein „Whats App“ für Unternehmen
  • Offene Diskussion Ihrer Fragen mit unseren Experten vor Ort

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und wir haben ausreichend für das leibliche Wohl vorgesorgt.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auf das IBM Community Meeting Dresden am Vorabend aufmerksam machen. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, sich über Collaborationlösungen zu informieren, als sich auch weiter zu vernetzen.

Sichern Sie sich hier ein Ticket zum Event am 25.05.2018 in Dresden.