Beiträge mit Tag ‘roadmap’

Die Meilensteine zu IBM Domino V10 Heute hat Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration & Talent Management, die neue Version 10 der Domino Familienprodukte angekündigt. Dazu gibt es eine Reihe von Meilensteinen – und der erste für Domino Version 10 ist bereits morgen am 10.10.2018! Hier die Übersicht:
  • Domino V10.0, Notes V10.0, der Administrator Client, Domino Designer und IBM Traveler werden morgen, am 10.10.2018 für Windows, Redhat, AIX, Suse und – neu – auch CentOS verfügbar – zunächst in der englischen Sprachversion. Die anderen Gruppe 1 Sprachversionen, wie Deutsch, Französisch, Japanisch und Chinesisch, sind für das Release 10.1, das noch vor Jahresende kommen soll, geplant. Die Sprachversionen für die Gruppen 2 und 3 kommen dann voraussichtlich in 2019.
  • Bei der Variante für die IBM iSeries ist mehr an Vorarbeiten zu erledigen, deshalb ist die neue Version hierfür erst für 2019 geplant. Die Priorität der Funktionen auf der IBM i-Series ist wie folgt angedacht: Domino, Traveler, Sametime, Verse on-Premises (VOP) und dann das neue Domino App Dev Pack.
  • Bei Sametime bleibt es zunächst bei 9.0.1 FP1. Für das neue Sametime 10 gibt es eine Roadmap für 2019, u.a. mit servergestütztem Persistent Chat und Multi-Client-Unterstützung. Für Notes 10 Kunden sind die Sametime mobilen Apps als Bestandteil der Lizenz ab sofort kostenfrei.
  • Die Connections Profil- und Files-Plug-ins wurden aktualisiert, um V10 zu unterstützen und sind auf DeveloperWorks verfügbar.
  • IBM Verse on prem (VOP) hat eine eigene, agile Roadmap. Das Release 1.0.0.5 ist für Ende Oktober geplant. Vorgesehen sind neue Funktionen, wie Vorschläge für Ordner, Kalenderdruck, Unterstützung einer zweiten Zeitzone, mehr Branding-Anpassungsmöglichkeiten, verbesserte Erweiterungsmöglichkeiten und vieles mehr. Es ist geplant, weitere Updates im Quartalsrhythmus zu veröffentlichen. Davon wird auch die Cloud Variante profitieren.
  • Die Verse App on mobile wird fortlaufend aktualisiert/erweitert
  • Die Beta des neuen Domino AppDev Packs kann mit dem Gold Code von Version 10 getestet werden. Mehr dazu hier
  • Die neue „Domino mobile App für das iPad“ wird zunächst als Beta Version ab etwa Ende Oktober für Kunden unter Wartung, bzw. auf Version 10, verfügbar.
  • Die neuen, erstmals funktional mit der Windows-Version identischen Version von IBM Notes V9.0.1 und Notes V10.0 auf Apple MacOS sind für das Jahresende geplant und werden dann auch die neue MacOS 10.14 (Mojave) Version voll unterstützen. Beide Notes Versionen werden die embedded-Version von Sametime 9.0.1 FP1 enthalten. (Mögliche Pläne für eine diesbezügliche Beta werden auf der Destination Domino Website angekündigt werden).
  • Für Domino Applications on Cloud (DAC) Kunden wird die Version 10 in etwa 30 Tagen verfügbar. Eventuell notwendige Migrationsanpassungen sollten vorher mit dem DAC-Service-Team abgestimmt werden.
Soweit die technische Übersicht. Mehr zur Bewertung und neuen Funktionen in Tom Zeizels Blog. Und im übrigen arbeiten IBM und HCL ja auch bereits an der Version 11, die für den Sommer 2019 angedacht ist. Also ganz klar: #dominoforever Disclaimer – IBM’s statements regarding its plans, directions, and intent are subject to change or withdrawal without notice at IBM’s sole discretion. Information regarding potential future products is intended to outline our general product direction and it should not be relied on in making a purchasing decision. The information mentioned regarding potential future products is not a commitment, promise, or legal obligation to deliver any material, code or functionality. Information about potential future products may not be incorporated into any contract. The development, release, and timing of any future features or functionality described for our products remains at our sole discretion.
Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird Bei IBM (und Partner HCL) wird hart gearbeitet. Man hat sich viel vorgenommen für das 2. Halbjahr 2018.  Was, wurde auf der gerade gelaufenen DNUG-Konferenz 2018 im Detail vorgestellt. Aber nicht jeder hat es nach Darmstadt geschafft und ich kriege Anfragen, was wir denn in Sachen IBM Collaboration Lösungen diesem Jahr noch bringen würden. Eine Menge – und das möchte ich hier grob zusammenfassen. Wir sind in der Vergangenheit eigentlich immer relativ offen mit unseren Gedanken, Planungen und Visionen umgegangen, vielleicht mehr als unsere Marktbegleiter. Das kam, insbesondere wenn es Änderungen gab,  nicht immer nur positiv an und war so auch sicher nicht immer „perfekt“. Seitdem Bob Schultz, General Manager für IBM Collaboration und Talent Solutions, das Ruder übernommen hat, hat sich einiges merklich geändert. Höchste Priorität genießt heute das Thema „Verlässlichkeit“: Wir reden nunmehr nur über die Sachen, die wir in den nächsten 6 Monaten wirklich ausliefern werden und im Weiteren über unsere Vision für die folgenden 2-3 Jahre, zu der es Änderungen geben kann. Das zweite Halbjahr im Visier hat er die Schwerpunkte der Entwicklung unseres  Produktportfolios mit den folgenden drei Schlagworten definiert:
  1. Durchgängiges Portfolio
  2. Optimierte Arbeitsabläufe („Intelligent Workstream Collaboration“)
  3. Watson – kognitive Unterstützung
Das heißt, dass wir als erstes die bestehenden Lösungsbausteine noch enger zusammenzuführen, überall wo notwendig APIs anbieten und eine durchgängig moderne Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript – auch und gerade für Notes Domino – zur Verfügung stellen werden. Das heißt als zweites, dass wir neu und innovativ definieren, wie ein moderner Arbeitsplatz aussehen kann und sollte. Die Ausgangsüberlegung ist dabei, dass Arbeiten abseits der Fertigung oft heißt in Prozessen Ausnahmesituationen zu managen. Das geschieht heute überall mit disjunkten Collaboration-Werkzeugen mehr oder weniger unstrukturiert und damit ineffizient. IBM betritt hier innovativ Neuland mit intelligenten „Lösungsräumen“ und tatsächlich funktionierender AI-Funktionalität. Und zu guter Letzt heißt es drittens, dass Watson heute nicht mehr nur der Jeopardy Gewinner von 2011 ist, sondern real im Einsatz zur Unterstützung bei der Zusammenarbeit über IBM Tools eingesetzt wird, klare Vereinfachungen leistet und so zu erheblichen Mehrwerten führt. Kunden, die sich gerade Marktbegleiterlösungen angesehen haben, bestätigen mir immer wieder, dass IBM hier die Nase ganz weit vorn hat. Zur Sache. Was wird jetzt im zweiten Halbjahr 2018 kommen? Eine chronologische Übersicht:
  • Die erste, noch eingeschränkte Beta (u.a. nur für Windows) für Notes 10 läuft bereits
  • HCL wird in der nächsten Woche im Labor in der Nähe von Boston einen  zweitägigen Workshop zu Notes Domino 10 und erstmals auch zur Version 11, die für 10 Monate später in 2019 geplant ist, durchführen. Dazu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ erhalten.
  • Bei ersten Tests mit der Notes-App für das iPad („HCL Nomad“) sind noch kleinere Probleme aufgetaucht, die den Start der Beta etwas verzögern. Die allgemeine Verfügbarkeit zusammen mit Notes Domino 10 ist dadurch nicht gefährdet.
  • Ende Juli/Anfang August beginnt die zweite und dann vollständige Beta für Notes 10
  • Im Frühherbst ist mit einem Update zu Connections 6 zu rechnen, in dem vieles u.a. zu Files, Communitys und Benachrichtigungen verbessert werden wird. Parallel arbeiten wir daran das Deployment der neuen Komponenten (Orient me, Customizer, Metriken, …) über eine native Kybernetes Variante einfacher und auch mit erweiterter Plattformunterstützung (u.a. von CentOS) zu ermöglichen. Auch das soll 2018 noch kommen.
  • Im ähnlichen Zeitrahmen werden Erweiterungen zu Watson Workspace Plus kommen. Das sind in erster Linie erneut sehr innovative Themen, wie „Intelligente Meetings“ und vorstrukturierte „Lösungsräume“ für eine verbesserte „Workstream Collaboration“. Unter Intelligente Meetings verstehen wir das automatische Transkribieren von Zoom-Meetings und deren automatische Zusammenfassung mit der Herausarbeitung von Aktionen, usw. („Moments“). Um das auch für Deutsch anbieten zu können wird Watson gerade noch einmal besser auf die deutsche Sprache trainiert, Hierzu läuft in der IBM aktuell eine große Initiative unter der Schirmherrschaft von IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann, an der sich viele deutsche Kollegen aktiv beteiligen. Das Thema Lösungsräume ist ja bereits als Preview verfügbar. Hierzu wird aber eine noch eine erweiterte Unterstützung zum erstellen der Templates angeboten werden. Weitere Themen sind u.a. die optionale Integration mit Box – die für Connections Files ist schon da – und einiges mehr.
  • Ungefähr dann ist auch mit der Version 1.0.0.4 von Verse on Prem (VOP) zu rechnen. HCL legt bei diesem Thema noch mal richtig zu und möchte spätestens im Zeitrahmen von Notes 11 das betagte iNotes funktional komplett durch Verse ersetzt haben und damit final ablösen.
  • Früh im 4. Quartal wird es dann soweit sein und Notes Domino 10 wird generell verfügbar werden.
  • Bald danach ist angedacht im Rahmen der #Domino 2025 Initiative erneut einen Jam zu veranstalten, um darin die Wünsche in Richtung einer tiefgreifenderen Oberflächenüberarbeitung, die für Version 11 vorgesehen ist, zu erfassen.
Wenn ich das alles so aufschreibe, fällt mir auf, dass die Liste doch recht lang ist – es wird also viel passieren im 2. Halbjahr 2018. Und das ist gut so! Und wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich doch bitte direkt an mich oder mein Team. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH Disclaimer: Alle Terminaussagen wie immer nach bestem Wissen und Gewissen und aktuellen Stand, allerdings behält sich IBM grundsätzlich immer vor Designs, Zeitpläne, u.ä. auch ohne Ankündigung zu ändern.

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino Release 10 schlägt ein neues Kapitel auf!

IBM meint es ernst mit Notes Domino, Verse und Sametime Chat:
  • Erst haben wir uns einen potenten Partner gesucht. HCL ist für IBM kein Neuling, weil wir auch in diversen anderen Themen mit HCL in der Entwicklung partnern.
  • Parallel dazu haben wir die Version 10 der Domino Familien-Produkte für 2H2018 angekündigt.
  • Und dann haben wir unsere Kunden befragt, wie sie sich die nächsten 25 Jahre von Notes Domino vorstellen. Dazu haben wir gemeinsam mit HCL weltweit die #Domino 2025 Jam Events durchgeführt – angefangen im Oktober beim DNUG Fachgruppentag in Düsseldorf und aufgehört im Januar mit dem online Jam. Über 2000 Personen haben ihren Input mit uns geteilt. Das war wirklich überwältigend!
Und heute nun die Vorstellung des Ergebnisses der Jams durch Bob Schultz (GM IBM Collaboration & Talent Solutions), Richard Jefts (GM Collaborative Workflow Platforms, HCL Technologies) und Andrew Manby (Director, IBM Offering Management). Über 1900 Teilnehmer im Webcast – und wenn man den begleitenden Chat liest, sind wir auf dem richtigen Weg. Das freut mich natürlich! (Wer den Webcast verpasst hat: Replay nach Registrierung unter: http://ibm.biz/domino2025webcast) Aber langsam – zunächst zurück zu den Jams: Das Meinungsbild in den Jams war weit gespreizt, aber auch mit eindeutigen Wünschen gespickt. Beispiele:
  • 76,4% wollen ein Browser-Interface für ihre Domino Apps
  • 81,3% wollen direkt Grafiken aus ihren Domino Daten produzieren können
  • 85 % wollen ihre Apps auf mobilen Geräten nutzen können
Die drei wichtigsten Forderungen, bezogen auf Anwendungsentwicklung, waren moderne Werkzeuge, Beseitigung bestehender Beschränkungen und Performance im Kern.Bei Mail und Chat waren die Hauptthemen Notes Performance, Outlook Integration und Notes Authentifizierung. Bezogen auf die einzelnen Produktbereiche sind dies die 4 Top-Themen:
  1. Weiterentwickeln der Anwendungsentwicklungsmöglichkeiten von Domino
  2. Den Notes-Client schneller, moderner und besser nutzbar machen
  3. Mail auch für andere Lösungen öffnen
  4. Multi-Geräte-Chat in Sametime

Die Zukunftsvision für IBM Domino

Auf dieser Basis – und natürlich weiteren Details – werden wir in 2018 die Version 10 der Domino Familenprodukte Verse, Notes, Sametime und natürlich Domino selbst herausbringen. Das ist, bei realistischer Machbarkeit, ein Zwischenschritt zu einer wieder führenden Collaboration Plattform, für die wie nur eine klare Vision haben:
  • Domino als führende Java-Script Entwicklungsumgebung
  • Weltklasse-Oberfläche für Mail auf Desktops und mobilen Geräten
  • Beste Total Cost of Ownership (TCO) mit der verlässlichsten Plattform
Die verlässlichste Plattform anzubieten bedeutet bisherige Grenzen zu sprengen und u.a. automatische Datenbank-Reparaturmechanismen anzubieten, die NSF-Größe auf 254 GB anzuheben und die Docker Story mit neuen Docker Enterprise Edition Images fortzusetzen. Im Security-Umfeld sind es Themen, wie einfachere Active Directory Einbindung und SAML IDP Verbesserungen (inkl. ADFS 4.0) für SSO – also Themen der einfacheren Integration mit anderen Anwendungen. Beim Notes Client sind die Themen eine modernere und einfacher zu benutzende Oberfläche, funktionale Gleichheit zwischen Windows und MacOS und ein Autoupdate-Mechanismus für einfachere Deployments. Version 10 von Verse on prem (VOP) sollte noch vorhandene Lücken schließen. Die Verse mobile App, bzw. Traveler sind ja bereits in einer sehr agilen Phase der Verbesserung, die fortgesetzt wird. Sametime wird unterbrechungsfreien Multi-Geräte-Chat bekommen Beim Thema Anwendungsentwicklung wird sich ebenfalls viel tun. Allein für bestehende Anwendungen planen wir
  • Einen wesentlich überarbeitete Version von ICAA (IBM Client Application Access)
  • IEI Update
  • SAP Konnektor mit 64 bit-Unterstützung
  • xPages Aktualisierung auf Bootstrap 4
Auf der Think 2018 (19-22. März) werden wir mehr darüber sagen, wie man bestehende Domino-Anwendungen einfacher auf mobile Geräte bekommt und wie sich auch das Thema Modernisierung von bestehenden Anwendungen weiter entwickelt.

Wie wird Domino für junge Entwickler attraktiv?

Eine weitere, oft gestellte Frage war, wie die Plattform auch für junge Entwickler – und einen damit nahezu unbegrenzten Skills-Pool – attraktiver wird. Die Antwort heißt neueste Technologien, einmal mehr in Domino:
  • node.js-Unterstützung (richtig integriert als Teil des Domino Binary Directorys!)
  • Loopback
  • ElasticSearch
  • aber auch REST APIs
  • die weitere Öffnung für Mail Standards, wie EWS
  • offene IDEs (Integrated Development Environments)
  • usw.
(Im WebCast schon ein bisschen live gezeigt von einem guten Bekannten: Jason Gary, jetzt CTO bei HCL.) Junge Entwickler bekommen so mit Domino Möglichkeiten, die sie mit MongoDB und ähnlichen einfach nicht finden. Und es vereinfacht die Integration mit IBM Watson Workspace und Connections Pink, die diese Technologien auch nutzen.

Wie geht es weiter?

Noch haben wir nicht alle Details zusammen. Mehr kommt auf jeden Fall auf der THINK 2018 im März in Las Vegas und dann auch auf der 45. DNUG Konferenz, 20.+21. Juni in Darmstadt. Es wird auch mindestens eine Beta geben. Mehr Details auch dazu zwischendurch in unseren Blogs auf dnug.de. Und dann, im zweiten Halbjahr – und nicht erst am 31.12. – versprochen! – wird es soweit sein: Notes Domino 10, Verse on prem 10, Sametime 10 werden verfügbar. Sie haben gesprochen, wir liefern. Und wie gesagt: Das ist erst der erste Schritt in einer wunderbaren Freundschaft zwischen IBM und HCL. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS.: Das war heute etwas technischer als sonst. Ich habe mir hierfür etwas Unterstützung bei unserem TechSales Team geholt. Die können auch Technik.  
Ed Brill (Vice President Offering Management, IBM Collaborations Solutions) hat es auf der gerade gelaufenen IBM User Group Veranstaltung im Mittelwesten der USA, der MWLUG, in seiner Keynote (https://t.co/NaQbQZAGbB) vorgestellt: Die Produktroadmap der IBM Collaboration Lösungen für das verbliebene, zweite Halbjahr 2017. Das sind die nächsten Feature Packs für Notes Domino und Verse on prem, aber auch viele ganz neue Dinge. In Summe:
  • Feature Packs 9 und 10 für Notes Domino
  • Verse on Prem (VoP) Erweiterungen
  • Watson Workspace, kognitiv unterstütztes Arbeiten im Konversationsmodus
  • IBM Connections Engagement Center (ICEC), die neue Lösung für das Intranet der Zukunft
  • Nach „Orient me“ die nächsten PINK Elemente zu IBM Connections
  • Box Relay – als ganz neue Workflow Lösung für Box
  • Die optionale Nutzung und tiefe Einbindung von Cisco Realtime Communications Lösungen
  • usw.
Das aus meiner Sicht besonders Spannende dabei ist, dass diverse neue Lösungen an den Markt kommen werden, die auch für Nutzer von Collaboration Lösungen anderer Hersteller von größtem Interesse sein werden, weil sie Bausteine für den Arbeitsplatz der Zukunft bieten, die auf modernsten offenen (Open Source) Technologien aufsetzen und in ihrer Ausprägung einzigartig sind. Man wird sie nicht missen mögen! Jason Gary, verantwortlich für die Entwicklung von IBM Connections, hat in seinen aktuellen Vorträgen erklärt warum: Es gibt im ICS-Entwicklungslabor eine neue Definition wann etwas fertig ist: „Wenn es den Kunden gefällt“. Das ist die Ausgangsbasis, um die sich so mancher Marktbegleiter wenig kümmert. Es wird also wieder ein ereignisreiches, zweites Halbjahr mit viel innovativem Neuen. PS.: Wer mehr darüber wissen möchte, möge bitte seinen IBM Collaboration Solutions Berater direkt ansprechen. Wir und auch unsere zahlreichen Partner kommen auch gern zu ihnen ins Haus!  
IBM investiert seit Jahren nachhaltig in die IBM Notes Domino Plattform, auch wenn die Marktbegleiter das natürlich gern anders darstellen. Es waren in den letzten 2 Jahren viele große und kleine Dinge: Unter anderem der äußerst gelungene Verse Mail Client im Browser und als App, der Zugriff auch von Outlook auf Mail auf Domino, der Zugriff auf Domino Anwendungen in einer Browser Umgebung und deren Nutzung in der IBM Bluemix Cloud, dann auch zusammen mit anderen Cloud-Lösungen, wie Watson Analytics.

IBM Verse / Domino

Damit sicher gestellt ist, dass IBM Verse bei Kunden von Anfang an problemlos läuft, hat IBM den Selbsttest gemacht und Verse gleich nach Verfügbarkeit für über 430.000 Nutzer ausgerollt und sie dazu in die Cloud geschoben. Waren es anfänglich 7500 Nutzer pro Woche, so konnte diese Zahl am Ende durch Prozessoptimierungen auf über 25.000 gesteigert werden. Das Projekt wurde vor der geplanten Zeit fertig und hatte eine Fehlerrate von unter 0,1 Prozent. Das sollen andere Anbieter erst einmal nachmachen! Nun kommt man also als IBM-Mitarbeiter in den Genuss – das meine ich jetzt wörtlich – von IBM Verse. Designt, sodass man maximal zwei Klicks benötigt um Aktionen auszuführen und (optional) tief mit Connections integriert, bietet es eine unvergleichlich produktive Arbeitsumgebung. Und was man als Benutzer merkt, ist was Cloud und agile Programmierung bedeuten. Fast jeden Montag gibt es neue Funktionen. Nicht hunderte, wie bei einem Release, die die Nutzer Tsunami-artig treffen und ein aufwendiges Change Management erfordern, sondern in kleinen Schritten, die zudem nett erklärt werden. Es gibt zwar noch einzelne Funktionen, die in Verse im Moment fehlen oder durch Workarounds gelöst sind, aber das werden jede Woche weniger. Was beim Nutzer hängen bleibt, ist, dass jede Woche ein paar Erweiterungen und neue Funktionen seinen Charme hat, ähnlich wie bei Apps auf mobilen Geräten. Immer aktuell sein nennt man ja auch “evergreen”. Und das hat was!

Mehr “evergreen” – auch on Premises!

IBM hat herausgefunden, dass die IT Abteilungen, die ihre Lösungen im eigenen Rechenzentrum betreiben oder betreiben lassen (“on Premises”) neue Releases typisch erst nach 3 Jahren installieren und dann noch einmal bis zu 3 Jahre brauchen, um die Notes Clients flächendeckend auszurollen. Das ist heute, in Zeiten in denen die IBM Connections Cloud eine “Evergreen”-Umgebung bietet, also regelmäßige, inkrementelle Updates, und damit dem Nutzer /der Nutzerin immer das Neueste, einfach nicht mehr zeitgemäß. Unser Offering Management hat sich deshalb überlegt, wie man auch für Kunden, die Domino weiter im eigenen Rechenzentrum betreiben und betreiben wollen, ein ähnliches Feeling wie “evergreen” bieten kann. Die erste Erkenntnis war: wir müssen weg von dicken Desktop Clients, deren Rollout Packages größer als 1GB geworden sind. Vielleicht nicht ganz weg, aber zumindest als die absolut zentrale Lösung. Änderungen, die heute auf dem Server installiert werden, sollten auch heute beim Nutzer ankommen. Darum haben wir die Prioritäten geändert: Mobile Apps zuerst, dann Browser-“Clients” und dann Desktop Clients. Und deshalb haben wir den Entwicklungsschwerpunkt auf IBM Verse als Client im Browser verschoben.

IBM Verse auch on Premises

Goethe und Schiller haben sich selbst Kurznachrichten immer in Versform zugesandt. Wir wollten den Schritt zu etwas Neuem, das so kein Wettbewerber bietet, auch mit einem neuen Namen belegen. Wir hätten es auch iNotes.next nennen können, denn das ist, was es im Prinzip ist: Ein ganz neuer Mail Client, entwickelt nach neusten Design Thinking Methoden, auf der Basis modernster Technologien, der übrigens auch “offline” kann – und das sogar verschlüsselt! Gibt es im Sinne von Goethe und Schiller einen besseren Namen als das poetische „Verse“? Auf der Serverseite bleibt es aber beim besten Mail Server am Markt, ähnlich wie bei iNotes: Domino. In der Cloud und noch diesem Jahr (2016) auch on Premises. Nachdem wir zunächst komplexere Lösung verfolgten, die in der Cloud mithilfe von Apache Solr umgesetzte, facettierte Suche auch on Premises anbieten zu können – was einiges an Zeit gekostet hat – ist den Spezialisten im Labor doch noch eine geniale Alternative eingefallen, die es jetzt ganz einfach macht: Der Schritt zu der modernsten E-Mail Lösung am Markt ist insbesondere für Bestandskunden, die heute schon iNotes nutzen, extrem einfach. Denn Verse on Premises (VoP) ist denkbar einfach zu installieren: Auf Basis Domino 9.0.1 FP7 wird es das Einspielen eines HotFixes sein. Fertig. Fast zumindest: Wenn es für die Nutzer besonders gut werden soll, bindet man es noch an Connections 5.5 Profile und Files an, die lizenzseitig ja auch bereits im Domino Paket mit drin sind. Für IBM ein großes Investment in die Plattform, für die Kunden softwareseitig ohne neue Kosten.

Outlook auf Domino

Domino benötigt, so zeigen es Umsteigerprojekte, nur etwa 1/3 der Anzahl der Server, die ein Microsoft Exchange typisch benötigt. Domino läuft auch deutlich stabiler (Ausfallsicherheit) und ist, unter anderem wegen der besonders effizienten Speichernutzung (DAOS) kostengünstiger. Deshalb ist und bleibt Domino der Server der Wahl – auch in der Cloud. Für Outlook-Freunde mag da der Wunsch aufkommen ihr Outlook ebenfalls mit Domino zu nutzen. Auch hier hat IBM investiert und ermöglicht seit kurzem auch Outlook 2010, 2013 und 2016 sogar gemischt mit Verse und/oder Notes zu betreiben. Die Lösung nennt sich “IBM Mail Support for Microsoft Outlook – kurz IMSMO und nutzt SyncML als wesentliche und von Seiten Microsoft aus stabile Schnittstelle. Es sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass es einige, wenige Funktionen unter IMSMO nicht gibt, dafür kommen andere hinzu, die Outlook normalerweise nicht kann. Die Wahl des Clients für E-Mail mit Domino liegt – so es der Administrator zulässt – beim Nutzer. Und das gilt für den Betrieb aus der Cloud und für on Premises und durchaus auch parallel: Man kann sogar mehrere verschiedene Clients gleichzeitig nutzen, wenn man denn möchte.

Domino Anwendungen in einer Browser-Umgebung

Nutzt man den modernen Verse Browser Zugriff auf E-Mail, dann stellt sich die Frage nach Domino Anwendungen. Hier hatten wir zunächst eine Lösung als Browser Plug-in vorgesehen. Aufgrund von nachvollziehbaren Security Anforderungen mussten die Browser-Anbieter ihre Plug-in Frameworks allerdings so weit ändern, dass das nun keine Option mehr ist. Dafür gibt es jetzt für Bestandskunden kostenfrei runterladbar das IBM Client Application Access (ICAA) Tool, das zwar einmal installiert werden muss, sich dann aber bezüglich Updates benimmt wie ein klassisches Browser Plug-in. Es ermöglicht mit einem schlanken Client auf fast alle Domino-Anwendungen zuzugreifen und ist damit der perfekte Bruder zu Verse für E-Mail. Die wichtigste Ausnahme sind Eclipse-Anwendungen, die mit Version 8.0 kamen und nur von einigen Kunden genutzt werden. Für sie benötigt man weiterhin zwingend den Notes Standard Client.

Die Notes Client Roadmap

Auch wenn Verse und ICAA heute und in Zukunft die Speerspitze der Entwicklung im Domino-Umfeld darstellen und wir strategische Neuerungen damit zuerst und vielleicht auch alleinig dort bringen werden, wird auch der Notes Desktop Client weiterentwickelt. Das bedeutet im Moment nicht, dass wir jetzt planen würden zum Beispiel die Verse Oberfläche auch im Desktop Client anzubieten. Das würde auch wenig Sinn machen, denn abgesehen von wenigen Lücken, die wir schließen werden, bildet die Kombination aus Verse mit ICAA schon heute eine vollwertige Lösung. Deren klarer Vorteil ist eben nicht mehr mit jedem Update neu ausgerollt werden zu müssen. Und Updates wird es geben: Wir planen nämlich die Neuerungen von Verse in der Cloud weitgehend auch für Verse on Premises jeweils nachzuziehen. Es gibt eine ganze Reihe von anderen Dingen, wie die Unterstützung neuer Technologien und Schnittstellen, die wir auch im Notes Desktop Client wieder dynamischer Unterstützen wollen. Auf der IBM Connect Hauskonferenz war einstens laut über eine Version 9.0.2 nachgedacht worden und dazu auch eine Folie mit möglichen Neuerungen aufgelegt worden. Ein erheblicher Teil ist mittlerweile – von vielen leider fast unbemerkt – mit den Feature Packs verfügbar geworden. Und die noch fehlenden, sowie weitere, neue Dinge werden in den nächsten Feature Packs, die zukünftig häufiger im Jahr ausgeliefert werden werden, kommen. Auch hier schimmert das Stichwort “evergreen” durch. Hierzu planen wir als Daumenregel zu jedem zweiten Featurepack ein Update des Notes Templates.

Das Supportfenster oder wie lange wird Verse / Notes / Domino unterstützt?

Üblich ist seit jeher, dass mit neuen Releases das garantierte Supportfenster wieder auf 5+3 Jahre hochgesetzt wird: fünf Jahre normaler Support und dann noch drei weitere Jahre gegen Geld. Das läuft seit mindestens 20 Jahren so. Da wir jetzt aus genannten Gründen (evergreen, agile Entwicklung) zukünftig von neuen Releases absehen wollen – wie es auch andere Hersteller tun – und stattdessen auf mehr kleinere Feature Packs setzen, war eine Anpassung notwendig. Das haben wir parallel zum Feature Pack 7 im September gemacht und das garantierte Supportfenster von bisher 2018 auf wieder 5+3 Jahre bis 2021, bzw. 2024 erweitert. Ein ganz normaler Vorgang und keinesfalls eine Aussage, dass 2021 Schluss wäre. So etwas können nur Wettbewerber streuen – geplant ist es auf jeden Fall nicht. Ganz im Gegenteil und dazu nur ein Beispiel: Im nächsten Template sind bereits die Feiertage für 2027 eingepflegt. Das würde ansonsten wenig Sinn machen.

Domino Anwendungen

Domino Anwendungen sind schnell, einfach und damit günstig zu erstellen und insbesondere mit der xPages Technologie auf dem Stand moderner Techniken. Dass sie in vielen Unternehmen ungemanagt und damit bei Infrastrukturverantwortlichen nicht sehr beliebt sind, teilen sie mit Excel Makros. Nichtsdestotrotz setzen viele Unternehmen Domino Anwendungen nicht nur für Abteilungslösungen ein, sondern auch strategische Anwendungen und bauen damit immer noch wunderbare Lösungen. Dadurch, dass IBM fortlaufend in diese eben auch sehr sichere Umgebung investiert, gibt es bei den meisten Kunden mittlerweile eine breite Palette davon. IBM Notes Domino ist eines der beständigsten IT Tools am Markt. Investitionsschutz pur. Domino Anwendungen aus den 1980-ern laufen heute noch unverändert. Es gab bis heute kein Rip-and-Replace oder irgendwas anderes, das größere Folgekosten nach sich gezogen hätte. Ein nahezu genialer Return-on-Investment. Die Beständigkeit der Domino Plattform hat auch einen Nachteil – nämlich die Beständigkeit. Die Anwendungen, einmal geschrieben, mussten nie wieder angefasst werden. Sahen sie zum Erstellungszeitpunkt modern und Top of the Art aus, so ist über die Jahre in der IT doch viel passiert. Heute sehen 20 Jahre alte Anwendungen nicht mehr besonders cool aus, selbst wenn sie in ihren Prozessen immer noch brav ihren Dienst tun. Darüber ist die Plattform bei manchem in Verruf gekommen, als nicht mehr zeitgemäß und ähnliches. Wäre man gezwungen worden fortlaufend in die Anwendungserneuerung zu investieren, also etwa von klassischem Lotus Script auf xPages zu modernisieren, dann wären heute viele Nutzer glücklicher. Die Domino Technologie erlaubt mit xPages schon länger die Unterstützung von Browsern und mobilen Geräten. Nachdem IBM in jüngerer Zeit auch hier weiter investiert hat, werden xPages Anwendungen nun auch in der IBM Bluemix Anwendungs-Cloud unterstützt und können hier ganz einfach mit anderen Cloud Services, zum Beispiel Watson Analytics, angereichert werden. Für mache Lösungen, etwa Personalanwendungen, gibt es heute aber zugegebenermaßen auch standardisierte Lösungen, wie etwa von IBM Kenexa, sodass die Bedeutung von Domino Anwendungen in Teilbereichen rückläufig ist. Dennoch bleibt Domino eine der wichtigsten Anwendungsumgebungen. Und für das Problem der veralteten Optik gibt es gelungene Partnerlösungen, um Domino Anwendungen zu modernisieren – auch hier in Deutschland. Was uns als Hersteller aber gerade beschäftigt ist vielmehr die Frage, was passiert, wenn demnächst Kunden doch massiv auf Cloud setzen wollen und sich dann fragen, wie sie auch die alten und neuen Domino-Anwendungen in die Cloud bekommen. Das ist nicht ganz trivial, da die Anwendungen nicht direkt mandantenfähig sein können und damit nicht dem Ideal einer Public Cloud Lösung entsprechen. An einer Lösung hierzu arbeiten unser Offering Management und Labor gerade intensiv. Und spätestens zur IBM Connect 2017 (20-23.2.2017, Moscone West, San Francisco) wird es hierzu Ankündigungen geben. Und dann ahne ich, dass sie noch mindestens ein weiteres Ass im Ärmel haben werden …

Cognitive Collaboration

Auf der Connect 2017 werden wir auch viel mehr dazu hören (und sehen), wie Watson-Funktionen das Arbeiten mit E-Mail, aber auch allen anderen Bereichen unseres Angebots, vereinfachen wird. Einfach ausgedrückt bekommen wir alle virtuelle Assistenten, die Hinweise geben, was besonders wichtig sein könnte und dazu Aktionen vorbereiten – wobei der Nutzer bestimmt. Was wir dort für 2017 planen, ist wirklich extrem spannend und IBM Verse ist auf jeden Fall ganz vorn als Teil der Story – und damit auch Domino, der beste Mail Server den es je gab. Domino forever!

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Lies hierzu bitte unsere Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen