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Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Die IBM Think 2019 in San Francisco neigt sich dem Ende zu. Ich selbst konnte leider nicht dort sein. Dennoch habe ich in Abstimmung mit meinem Team sehr genau beobachtet, was dort passiert. Und manchmal hilft der Blick aus der Ferne Dinge auch noch klarer zu sein. Mir ist folgendes besonders aufgefallen:

  • IBM und HCL präsentieren sich sehr gemeinsam bei den Themen, bei denen es aufgrund bestehender Partnerschaften schon heute geht. Das wirkt sehr harmonisch.
  • HCL hat eine klare Vision. Liefen Produkte, wie Domino, Connections und Portal bisher teilweise in unterschiedlichen Entwicklungs-Organisationen, so kommt das nun bald bei HCL alles zusammen – eine große Chance zu einer deutlichengeren Zusammenführung in Richtung einer Plattform – auch wenn hier kurzfristig Wunder natürlich nicht zu erwarten sind, aber die Richtung stimmt.
  • Gemeinsam hat man über die kürzlich beendeten Domino-Jams auf die Kunden gehört: Oberflächen sind für V11 mit das wichtigste. Und gut ist, dass das Prinzip der Jams jetzt auch schon für Connections übernommen wird. (Termin in Frankfurt: Anfang April)
  • Domino Anwendungsentwicklung mit dem Designer gilt zwar weithin als sehr effektiv, ist aber ehrlich gesagt doch eher etwas für einen Power-User oder eben erfahrenen Programmierer. Das zu erweitern und zu vereinfachen hat mit V10 begonnen und wird mit V11 klar in Richtung low Code gehen, sich dann also auch an die Fachbereichsmitarbeiter wenden, die keine Programmierer sind. Dazu wird es ein neues Tooling auf Browserbasis geben.
  • Auf Browserbasis wird auch ein neuer, optionaler, leichtgewichtiger Client kommen, der E-Mail und Apps vereinigt – wie auf den Jams gefordert. Das ist das Prinzip des Notes-Clients, nur eben auf Basis aktueller Browsertechnologien. Alternative kann Notes natürlich auch weiterhin genutzt werden.
  • Wir haben bei den Jams wirklich überall gut zugehört. Zwei weitere Beispiele hierzu: Domino V10 ist kürzlich nun auch auf System i verfügbar geworden – ein Thema, das insbesondere auch zahlreichen deutsche Kunden am Herzen lag. Und HCL präsentiere auf der THINK live eine Alpha-Version von Domino Mobile Access / Nomad auf Android Tablets und zusätzlich auch ChromeOS. Für die Android Tablet-Lösung gibt es aus Deutschland ebenfalls etliche Anfragen und ChromeOS läuft als Thin Client auf sehr günstiger Hardware, was ebenfalls auf größeres Interesse stoßen dürfte. Zudem arbeitet HCL an einer Portierung in Richtung iPhone, also für klassische Domino Apps, die nativ auch auf solchen Geräten laufen sollen. Neue Domino Apps und welche, die mit teamWorkr aufgearbeitet wurden, tun das ja heute schon.

    Andrew Manby (IBM) und Richard Jefts (HCL) auf der THINK 2019

  • Wenn auch HCL zur Zukunft von Connections noch nichts sagen darf, so gab sich IBM Offering Managerin Danielle Baptiste doch sehr positiv. IBM macht stetig an der Entwicklung weiter. Vor wenigen Tage war Connections 6 CR4 rausgekommen und für Q2 ist CR5 bereits in Arbeit. Und dann hat sie weltweit seine Serie von Jams für die zukünftige Weiterentwicklung von Connections organisiert. Das ist nicht nur als Signal zu verstehen, sondern auch genauso ernst gemeint, wie es die Jams im Domino-Umfeld sind. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung auch bei dem Termin in Frankfurt.

Bedanken möchte ich mich bei den Kunden, die in San Francisco waren und insbesondere bei Dachser und Ista, die ihre mit viel Aufmerksamkeit beachteten Lösungen dort live vorgestellt haben. Und nicht zuletzt möchte ich mich auch bei unseren vielen Partnern bedanken. Hier merke ich, dass der Wechsel in Richtung HCL zwar eine leichte Unsicherheit schürt – das erachte ich als normal. Auf der anderen Seite scheint schon jetzt eine positive Erwartung zu überwiegen, insbesondere auch bei denen, die schon direkt mit IBM und HCL gesprochen haben. Das merken wir auch an den besonders hohen Anmeldezahlen zum ICS Partnertag am 14.3. in Ehningen. Ich freue mich jetzt schon Sie alle persönlich in Ehningen zu treffen! Richard Jefts von HCL wird auch persönlich dort sein.

Den Kollegen aus meinem Team und unseren Kunden und Partnern, die in San Francisco sind, wünsche ich eine nicht zu stressige Rückreise und allen anderen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

Einmal im Jahr ist IBM Hausmesse. Diesmal in San Francisco. Und die Stadt sieht in diesen Tagen etwas anders aus als sonst. Überall IBM. Eine ganze Straße (Howard Street) ist gesperrt und zur Informations- und auch Party-Meile erklärt. Aber es ist schon eine Herausforderung eine Konferenz mit so vielen Teilnehmern in einer normalen Stadt – im Gegensatz zu Las Vegas, wo die Think im letzten Jahr stattfand – zu organisieren. Etliche Events laufen deshalb in der Stadt verteilt ab, so denn auch alles zu IBM Collaboration Solutions (ICS).

Die hatten gerade ihren großen Auftritt mit dem Collaboration Community Day im Ballroom des Hilton Hotels. Bob Schultz, GeneraL Manager ICS eröffnete zusammen mit Richard Jefts, General Manager bei HCL und dort zuständig für die Entwicklung der Collaboration Lösungen, die HCL ja von der IBM komplett übernehmen möchte. Das hängt im Moment noch an der Zustimmung der amerikanischen Börsenaufsicht und verpflichtet beide Unternehmen zurzeit noch zu „Business as usual“, also so tun, als ob nichts wäre. Unter diesem Licht ist IBM der Besitzer der Produkte und HCL der Entwicklungspartner für die Domino Familie. Aber Richard Jefts darf schon mal träumen. Klare Aussage von ihm ist die Lösungen alle, also Verse, Notes, Domino, Sametime, Connections, Portal, Places, usw. zukünftig enger zusammenbringen zu wollen – und das unter allen möglich Betrachtungsweisen. Eine klare – und wie ich persönlich finde – bemerkenswert gute Ansage!

Diese als Entwicklungspartnerschaft für die Domino Familie begonnene Zusammenarbeit hat seit ihrem Bestehen von nun bald eineinhalb Jahren schon für viel Furore gesorgt. So wurde das angekündigte, neue Release Domino 10 nicht nur am 9. Oktober in Frankfurt weltweit angekündigt, sondern auch pünktlich geliefert – und das mit eine breiten Strauß neuer Funktionalität, insbesondere im Bereich der Anwendungsentwicklung, die sich damit für aktuelle, Open Source-orientierte Technologien und junge Entwickler und geöffnet hat.

Neu war auch die Befragung der Kunden über „Jams“ – von Design Thinking inspirierten Kundenveranstaltungen (in Räumen und auch online). Auf Basis der Ergebnisse des ersten Jams vor einem Jahr wurde Domino V10 entwickelt. Die gerade abgelaufene, neue Runde setzt den Blick auf Domino 11. (Die Ergebnisse werden leider erst morgen vorgestellt werden).

Andrew Manby, der Produktmanager für die Produkte der Domino Familie, fasste das alles zusammen, während Luis Guirigay die für den Veranstaltungsrahmen schon fast traditionelle Produktdemo macht. Besonders viel Beifall bekam er für die live vorgeführte Integration einer Domino Anwendung in sieben unterschiedliche Lösungen, angefangen bei Slack und aufgehört bei Microsoft Office 365. Das wirklich beeindruckende war, dass er gerade einmal knapp 2 Minuten brauchte, um das aufzusetzen – und es lief dann auch! Ein nettes Gimmick von ihm war eine weitere Demo, in der er zeigte, wie man Domino Anwendungen auch mit Alexas-Sprachsteuerung nutzen kann. Und selbst als Admin braucht man sich zukünftig die Finger nicht mehr an der Tastatur schmutzig machen, denn auch da geht was per Sprachsteuerung …

Schön war live zu sehen, wie man ohne Programmierkenntnisse auch komplexere Datenabfragen mittels der neuen Domino Query Language (DQL) machen kann und wie enorm schnell das performt, auch in sehr großen Datenbeständen. Das ist ganz klar ein Thema für Mitarbeiter in Fachbereichen, die auf no code / low Code-Basis viel mit Daten zu tun haben möchten – und nun können. Das in Verbindung mit den Integrationsmöglichkeiten ist schon ist schon extrem bemerkenswert und attraktiv! Da gibt es kaum Alternativen zu.

Das Domino Anwendungen nun unverändert oder per teamWorkr aufgehübscht auf dem iPad laufen, hat sich schon weitgehend rumgesprochen. Jetzt sind die Android Tablets dran. Als Prototyp läuft es bereits. Und auch das Thema Domino-Anwendungen unmittelbar auf den Formfaktor iPhone zu bringen, lebt, ist aber zunächst Zukunftsmusik.

Zu den Themen E-Mail mit Notes und Verse und auch Sametime V10 wird es im Laufe der Woche mehr geben, und auch dazu, dass ab sofort das System i von Domino V10 voll unterstützt ist – ein Thema, das insbesondere zahlreiche Kunden aus Deutschland betrifft.

Konkret wurde es aber auf dem Community Day zu Connections. Produktmanagerin Danielle Baptiste, die in den kommenden 2 Wochen auch einige Tage in Deutschland und der Schweiz sein wird, erläuterte zunächst, was im gerade neu erschienen CR4 für Connections 6 alles drin ist und ging dann auf CR5 ein, das für Q2 geplant ist. Für die weitere Zukunft von Connections wollen wir das bei Domino so erfolgreiche Prinzip der Jams aufgreifen. So arbeiten wir jetzt daran im April einen ähnlichen Jam für Connections.next u.a. in Frankfurt (aber auch in anderen Ländern) vorzubereiten. HCL darf (siehe oben) zurzeit nichts zur weiteren, angedachten Zukunft von Connections sagen, da bezüglich dieses Produkts bisher keine Partnerschaft zwischen IBM und HCL bestand. Deren Einstellungen von Entwicklern in dieser Richtung spricht allein aber Bände.

Ganz besonders zu erwähnen ist auch die Rolle der IBM Champions bei der Weiterentwicklung der Collaboration Produkte und hier sind wir ganz besonders stolz, dass jetzt dem ersten Deutschen die Ehre zuteil geworden ist einer von sehr wenigen „IBM Lifetime Champions“ geworden zu sein. Ein ganz großer Glückwunsch geht an Daniel Nashed (!!!) .. der leider nicht vor Ort war.

Abgeschlossen wurde der Collaboration Community Day mit einem Treffen für die Partner. Hier hat u.a. HCL sein bereits bestehendes, neues Partnerprogramm vorgestellt, was auch auf dem Partnertag am 14.3. in Ehningen vorgestellt werden wird.

Es bleibt nicht nur hier spannend, weil weitere Neuerungen für die Deep-Dive Sessions am Donnerstag versprochen wurden. Insgesamt kann man aus dieser Stadt, in der die Musik spielt, nur vermelden: The Beat goes on! – zumindest, was IBM Collaboration-Lösungen angeht!

Und ich freue mich jetzt schon auf die zahlreichen, meistens von Partnern organisierten THINK 2019 Nachlese-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf denen wir Ihnen die Neuigkeiten präsentieren werden. Nutzen sie die Chance sich dort anzumelden – es lohnt sich!

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

Es sind immer spannende Tage, so im Januar. Es passiert immer ganz viel. Damit meine ich jetzt nicht die Kollegen, die mit viel Euphorie bei der großen spanischen Lotterie mitgemacht haben und nun nichts gewonnen haben, sondern vielleicht schon eher unseren dänischen Kollegen Uffe Sorensen, den es schon vor dem Abschluss der geplanten Übernahme durch HCL eben dorthin gezogen hat. Nein, ich meine ganz normale Dinge aus dem ICS Geschäftsumfeld, die wichtig sind erwähnt zu werden. Hier geht es los:

Forrester Studie zu Domino

Es heißt immer, dass Domino eine so besonders günstige Plattform ist. Weil wir selbst einmal wissen wollten, ob das wirklich so ist, haben wir Forrester Research gebeten unter dem Titel „The Total Economic Impact™ of IBM Domino – Cost Savings and Business Benefits enabled by IBM Domino Application Development Platform” eine Research-Studie anzufertigen. Das Ergebnis liegt nun vor und ist, wie zu erwarten, spannend!

Domino V10.0.1 Update und mehr

Die meisten CIOs arbeiten nach der sogenannten „Goldenen CIO Regel“: „Never use a Version 1.0“. Genauer gesagt gilt das auch für x.0, also z.B. für die V10 von Domino, die am 10. Oktober 2018 kam. Das war damals ja auch, wie immer, zuerst die englische Sprachversion. Typisch folgt das Sprachpaket 1, zu dem auch Deutsch gehört, etwa 3 Monate später. Das Aufwendige dabei ist gar nicht die eigentliche Sprachversion, sondern eher die verständliche Übersetzung der Hilfstexte mit passenden Screenshots – und das dauert halt.
Jetzt kam im Dezember bereits die Version, auf die CIOs zur Installation gewartet haben, nämlich die V10.0.1. Wir haben uns entschlossen das Sprachpaket gleich darauf anzupassen, was dazu führt, dass es nun erst in Kürze kommen wird. Die gute Nachricht on Top: Auch die von Anfang an als später kommende Domino Version für System i wird jetzt in Kürze kommen! Und „Kürze“ ist wörtlich zu nehmen.

Connections 6 CR4 kommt (auch) in Kürze

Auch Connections 6 bekommt erneut funktionale Erweiterung und Bug Fixes mit dem neuen CR4. Geplant sind zahlreiche Verbesserungen u.a. für die Community-Übersicht, Community-Dateien, Wikis, Benachrichtigungen, usw. Wenn alle finalen Tests positiv verlaufen, sollte es noch vor der THINK klappen. Danielle Baptiste wird dann auf der THINK die Details zu CR4 und die weiteren Pläne auf der THINK vorstellen. Dann werden auch weitere Details hier im Blog  folgen.

THINK 2019 – jetzt noch schnell anmelden!

Es ist noch nicht zu spät sich zur THINK 2019 (12.2.-15.2. in San Francisco) anzumelden. Über die umfangreiche Agenda auch zum Thema Collaboration, hatte ich in den letzten Wochen geschrieben. Neben den vielen Fachvorträgen dürfte besonders spannend sein, dass man sich dort zu Individualgesprächen mit dem IBM und auch HCL Management treffen kann. Wer hierzu tiefer gehende Fragen hat, auch wie wir bei der Reise unterstützen können, oder auch etwas organisiert haben möchte, wende sich bitte direkt an mich. (ThZeizel@de.ibm.com).

Zwei IBM Social Adoption Kunden-Roundtables im Februar

Einmal im Quartal treffen sich unsere interessierten IBM Connections Kunden in Baden-Württemberg, bzw. NRW zu den sogenannten „Social Adoption Roundtables“, diesmal am 22.2. in Ehningen bei der IBM, bzw. am 27.2. in Essen bei einem der teilnehmenden Kunden. Für das Treffen im Südwesten ist es ein kleines Jubiläum: es ist bereits das zehnte Treffen dieser Kunden-Community, was auch sagt, dass dieser Roundtable bereits seit zweieinhalb Jahren läuft und läuft und läuft! Chapeau!
Bei beiden Treffen geht es, wie immer, im Wesentlichen um Erfahrungsaustausch in der Nutzung von Connections, aber auch um Produktupdate-Informationen. Diesmal wird bei beiden Treffen unsere für Connections weltweit zuständige Offering Managerin Danielle Baptiste persönlich dabei sein und die Roadmap vorstellen. Wer sich für einen der Termine interessiert, wende sich bitte direkt an Peter Schütt (schu@de.ibm.com).

HCL Update Call nächste Woche

Rajesh Iyer, VP and Head of Product Management bei HCL, wird am kommenden Mittwoch, den 23.1. ab 16:00 Uhr berichten, was es Aktuelles zum Thema „HCL to Acquire Select IBM Software Products – Product Management Update“ gibt. Hier kann man sich anmelden.

HCL Factory Tour Episode 2, auch im Februar

HCL hatte im letzten Jahr zu einem Workshop in Boston eingeladen – dafür gab es heiß umkäpfte „Golden Tickets“. Damals ging es um Domino V10 und die Teilnehmer – auch einige aus Deutschland – waren begeistert. Nun soll der nächste Workshop dieser Art folgen- Episode 2. Bisher gibt es allerdings nur die “Save the Date” Notiz: Mailand, 26.-28. Februar 2019. Details folgen in Kürze.

Mit vielen Grüßen aus Ulm

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019. 

„Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt. 

Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen.

Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre.

An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt.

Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.  

Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.

Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben.

Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar!

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

 

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Ich mag es kaum glauben, aber schon ist es wieder Weihnachten. Das Jahr 2018 ist so dahingerauscht in einem nahezu schwindelerregenden Tempo. Für uns ist es noch nicht zu Ende – wir erwarten noch einige Abschlüsse und sind da selbstverständlich für Sie – unsere Kunden – sprichwörtlich bis zur letzten Minute da. Es ist ja auch das berühmte „Q4“, das wichtigste Quartal ever ;-)).

Es gab eine ganze Reihe von Höhepunkten. Da ist sicher die THINK 2018 im März in Las Vegas zu erwähnen – nur ganz nebenbei: Haben Sie sich schon zur THINK 2019 in San Francisco angemeldet? Wir helfen auch gern bei der Hotelsuche – und dann natürlich die äußerst gelungene 45. DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt. Die 46. DNUG wird übrigens am 4. & 5. Juni in Essen stattfinden. Was mich dazu wirklich freut ist, dass es dem DNUG Vorstand so hervorragend gelungen ist, die DNUG wieder zu einem „da muss man dabei sein!“-Event zu machen. Die deutlich wachsenden Teilnehmerzahlen und das starke Interesse an den Fachgruppentreffen und Web-Konferenzen sprechen Bände. Echt super!

Ich dachte „noch mehr ‚Top‘ geht eigentlich gar nicht“, aber es ging dann doch: IBM und HCL hatten 2017 versprochen in 2018 die Domino V10 Version herauszubringen. Eigentlich sollte es in Frankfurt am 10.10. um 10:10 Uhr sein – nur war da leider schon die Buchmesse. Also mussten wir auf den 9. Oktober ausweichen. Das war letztlich kein Problem und die Kombination mit der deutschen Ausgabe der THINK in einem Gebäude hat auch hervorragend funktioniert. Nicht zu vergessen wäre da auch noch die „Bleeding Yellow“-Rooftop-Party der DNUG am Abend zuvor. Was dort mit bester Stimmung begann, setzte sich am nächsten Tag bei über-„Full House“ auf dem Ankündigungsevent fort. Selbst Stunden nach dem offiziellen Ende waren immer noch zahlreiche Kunden an den Demoständen der Business Partner (auch an die natürlich ein großes Dankeschön insgesamt!)  – und das hat definitiv nicht an dem Freibier gelegen, das es zum Ende gab, sondern an der neuen Version V10. IBM und HCL haben geliefert und was drin ist hat begeistert. 

Und dann gab es im Dezember noch eine Überraschung: HCL und IBM kündigten gemeinsam an, dass HCL u.a. die Collaboration Produkte der IBM übernehmen möchte. Was im ersten Moment für manchen irritierend gewirkt haben mag, stößt dann aber doch auf überwiegend positive Resonanz. Für unsere Kunden und Partner ändert sich zunächst einmal nichts, da die Kartellbehörden so etwas genehmigen müssen und dazu etwa ein halbes Jahr benötigen. Wir bei IBM bleiben also zunächst wie gewohnt ihre Ansprechpartner und HCL ist sowohl Wettbewerber als auch Entwicklungspartner für die Domino-Produkte. Wie es auch immer kommen wird, werden IBM, HCL und unsere Partner natürlich dafür sorgen, dass bestehende Verträge erfüllt werden. Insofern spricht auch nichts dagegen jetzt noch langfristige Verträge abzuschließen, zumal es für Domino V10 gerade – bis Jahresende – besonders attraktive Konditionen gibt. 

2019 steht schon am Horizont. Es wird auf jeden Fall spannend: Im Februar die THINK in den USA, im ersten Halbjahr Connections 6 CR4 und CR5, im Juni dann die DNUG-Konferenz in Essen, um den Zeitpunkt herum vielleicht der Übergang zu HCL, im zweiten Halbjahr Domino 11, auch mit einer neuen Sametime-Version, und im Herbst „25 Jahre DNUG“ mit einem Special Event, auf das ich mich schon sehr freue!

Doch zunächst Ihnen allen ein frohes Fest, einen guten Rutsch und Alles Gute für 2019. Man sieht sich, wir, mein Team und ich, freuen uns auf Sie!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Hiermit ist auch erst einmal Pause mit meinem Blog bis ins neue Jahr.

Wer ist HCL?

Die Nachricht vom 6. Dezember bringt – mit ein paar Tagen Abstand betrachtet – eine überfällige Entscheidung mit sich. Endlich Klarheit nach der offiziellen Meldung: „HCL Technologies to Acquire Select IBM Software Products for $1.8B“. Der größte Zukauf für ein indisches IT-Unternehmen aller Zeiten. „Es kann nur besser werden“, ist im Workspace der DNUG-Fachgruppen zu lesen. Weiterlesen

Endlich Klarheit

IBM verkauft Domino, Notes, Verse, Sametime, Connections und andere Teile ihres Produkt-Portfolios an das international agierende IT-Dienstleistungsunternehmen HCL Technologies. Mit dieser Entscheidung kommt endlich Klarheit in die seit gut einem Jahr in Bewegung geratene Collaboration-Szene.

John Kelly, IBM Senior Vice President für Cognitive Solutions and Research lässt sich mit den Worten zitieren: „We believe the time is right to divest these select collaboration, marketing and commerce software assets, which are increasingly delivered as stand-alone products.“

Auf zu neuen Ufern

Jeder, der in die Leidensgeschichte der Notes/Verse/Domino Community eingebunden ist, kann angesichts der neuen Tatsachen aufatmen. Mag der Verkauf von politischer Raffinesse und Unkenrufen begleitet sein – er wird vor allem die Produktentwicklung von einer Fixierung auf Renditen hinzu einer den Kundennutzen voranstellenden Programmstrategie führen. Also jenem Prozedere folgend, welches HCL mit dem Launch von Domino V10 im Oktober 2018 aufgezeigt hatte.

Die IBM-Konzernstrategie hat das Produktportfolio in den letzten Jahren konsequent auf Integration gebürstet: KI, Hybrid Cloud, Cybersecurity, Analytics, Blockchain sowie spezifische Lösungen für verschiedene Industrien. Das Collaborations-Portfolio erhielt dabei nie die volle Aufmerksamkeit. Auch zum Leidwesen der eigenen Angestellten.

Und trotz oder gerade weil das IBM-Topmanagment Produkte und Abteilungen wie Notes/Verse/Domino etwas stiefmütterlich behandelte, bestehen weltweit Usergroups, die an der grundsätzlichen Idee der Zusammenarbeit festhalten und diese nach Kräften vorantreiben. Unsere Nutzervereinigung und ihre Fachgruppen sind in der aktuellen Lage geradezu prädestiniert, eine zentrale Kommunikationsplattform bereitzustellen, um gemeinsam die technischen Möglichkeiten auszuloten, die bis dato verwaist blieben.

Die DNUG – ein starker Partner

In unserem Kollaborationsumfeld zählen wir als Vereinigung von Nutzerinteressen auf drei starke Partner. Die Produkt-Teams des Herstellers, seine Business-Partner und deren Kunden. Alle Parteien versammeln sich seit Jahren in der DNUG um ihre Ideen zu abzustimmen und gemeinsam zu verwirklichen. Mit dem Release von Domino V10 wurde die erste Tranche des Innovationsstaus abgelöst. HCL bekommt nun zu Weihnachten die weit größere Chance, noch frischeren Wind in weite Teile des ICS-Portfolios zu bringen.

Damit öffnen sich den Produktmitarbeitern sowie Business Partnern und Kunden vollkommen neue Wege, genau die Lösungen zu bauen, die ihren Unternehmen und damit deren Kunden den meisten Nutzen bringen. Basierend auf dem, was die Mitarbeiter bei IBM und HCL – eher im Hintergrund für die Kunden – in den letzten anderthalb Jahren bewirkt haben, sehen auch wir einer positiven Zukunft entgegen.

In unserer Community leben wir die Zusammenarbeit und begreifen die aktuellen Entwicklungen als Wachstumschance. Danke an alle IBM-Mitarbeiter, die das Thema Collaboration in den Markt tragen. Die Zusammenarbeit bereitet uns viel Freude. Wir hoffen, dass möglichst viele „ihrem“ Produkt treu bleiben und ihre Kreativität unter neuer Flagge ausleben.

Erlebe die #dnug46

Bis zum endgültigen Abschluss des Verkaufs wird es noch einige Zeit dauern. Die DNUG bleibt unterdessen ihrer Rolle verpflichtet, ihren Mitgliedern und allen Interessierten stetig neue Informationen aus der Collaboration-Szene zu präsentieren. Deshalb sei an dieser Stelle ganz speziell auf unsere Jahreskonferenz am 4. und 5. Juni 2019 in Essen hingewiesen. Mit den sich abzeichnenden Veränderungen werden wir etwas ganz Besonderes erleben. Sei dabei!

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen.

Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – und dann erst ein Video. Wer verstehen möchte, was an Domino V10 bezogen auf Unternehmensanwendungen so neu ist, kann sich nun einen kurzweiligen Überblick mit einem Video verschaffen, dass die von Luis Guirigay, (Domino Produktmanagement, USA) beim großen Domino V10 Launch Event am 9. Oktober in Frankfurt vorgeführte Demo zeigt. Es war eine live-Session, also ohne doppelten Boden oder Videos (So ist denn auch seine anfängliche Ansage zu verstehen, der „Demogott möge mir beistehen“).

Seinen ersten Demoteil begann Luis mit dem Beispiel einer Entwicklerin, die JavaScript Skills hat und sich nur ein wenig mit Domino auskennt. Sie beginnt ihren Arbeitstag mit – wir kennen es – E-Mail. Das macht sie mit der neusten Version (1.0.5, und die nächste, 1.0.6, kommt auch schon wieder in Kürze) von Verse on prem (VOP), das sich in den letzten Monaten nun endlich sehr rausgemacht hat. Sie findet darin den Auftrag eine Übersicht über alle Domino-Anwendungen im Hause, ihre Bedeutung und Komplexität, zu erstellen. Dazu nutzt sie ApplicationInsights von Panagenda, das weiterhin für die ersten 50 Anwendungen kostenfrei zur Verfügung steht.

Mit dem Tool kann sie auch herausfinden, welche Anwendungen ohne Probleme und weitere Anpassungen sofort in der neuen Domino Mobile Apps Anwendung auf dem iPad laufen. (Das gilt für fast alle. Es gibt aber Ausnahmen, wie Anwendungen, die Java nativ nutzen, denn das gibt es auf dem iPad leider nicht. Falls man solche Anwendungen hat, gibt es verschiedene Workarounds, die nur etwas Aufwand erfordern.) Wie selbst sehr alte Domino-Anwendungen direkt auf dem iPad laufen, führte Luis dann zum Ersteunen vieler im Audirtorium schon mal live vor (Die App ist im Moment noch im Beta-Stadium, soll aber noch vor Jahresende generell verfügbar werden).

Teil seiner Beispielanwendung ist eine Integration der Domino-Anwendung zu Salesforce, mit der direkt eine Opportunity angelegt werden soll. Dank der neu unterstützten http- und Json-Klassen ist das sehr einfach umzusetzen. Auch die Nutzung von spezifischen iPad Funktionen, wie u.a. der Kamera ist natürlich möglich. Damit können beispielsweise Belege direkt in die Domino App aufgenommen werden. Und dass man mit Domino Anwendungen auch offline auf dem iPad weiterarbeiten kann ist sicher nicht nur für Versicherungsvertreter von großem Interesse.

In nächsten Teil zeigte Luis zunächst eine ältere Kundenkontaktanwendung – auf neudeutsch CRM – die Web-fähig gemacht werden soll – und zwar nicht von einem Programmierer, sondern als No/Low Code Entwicklung von einem IT-Kenner aus einem Fachbereich. Luis zeigt hier, wie man eine solche Anwendung, die aus 3 Formularen, 20 Views, Business-Logik und -Security, usw. besteht und bisher auf den Notes Client angewiesen war, in weniger als einer Stunde zu einer modernen Webanwendung mit Responsive Design – damit sie auf allen Geräten in ansprechender Weise läuft – macht. Das geht mithilfe von TeamWorkr – einer auf dem Domino Server laufenden Lösung der Münchner Firma Team Technology, die auch direkt von IBM bezogen werden kann.  Damit ist nicht nur ein Refresh möglich, sondern genauso einfach auch Erweiterungen, etwa mit Google Maps-Einbindung und ähnlichem.

Im dritten Teil der Demo geht es Luis um eine Problem-Ticket Anwendung auf Basis von JavaScript und Node.js. Mit der neuen Domino Query Language (DQL) ist möglich vom Node.js-Code aus Daten aus einer Domino Datenbank zu nutzen, also zu lesen und zu schreiben – und das enorm schnell. So ist es mit DQL beispielsweise gelungen in einer Datenbank mit Millionen von Einträgen die Zeit für eine Abfrage von etwa 7 Sekunden auf weniger als eine Viertelsekundende zu senken. Performance pur! Nicht nur damit wird Domino interessant für jeden JavaScript/Node.js Entwickler, die mit bestehenden, auch älteren Domino Anwendungen nahezu Wunder vollbringen können, aber für die es genauso interessant ist neue Anwendungen mit Domino zu entwickeln.

In einem weiteren Beispiel ging es um eine große Vertriebsanwendung, bei der man vor der Frage stand sie auf einer anderen Plattform neu entwickeln zu lassen. Die Komplexität solcher Anwendungen kann sehr extrem sein, sodass Neuentwicklungen durchaus Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen können. Mit Domino V10 kann man seine Ziele – eine moderne Anwendung, die gut performt und überall läuft – auf Basis einer bestehenden Anwendung auch wesentlich schneller und günstiger verwirklichen – ohne riskanten und kostspieligen Plattformwechsel.

Aber es bleibt nicht nur bei der Modernisierung: Mit einem JavaScript Framework, wie z.B. React oder Angular Express gelingt mit Domino V10 auch eine sehr einfach umzusetzende Integration in ganz andere Software-Welten. Dazu zählen Salesforce genauso wie Microsoft’s Office 365, in die sich Domino V10 Anwendungen so integrieren, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass Domino für sie im Hintergrund arbeitet, vielleicht abgesehen von der auffällig guten Performance, denn andere Dinge, wie besonders hohe Sicherheit, bemerkt man als Endnutzer ja normalerweise nicht.

Im zweiten Demoteil widmete sich Luis Guirigay dann den Administratoren und zeigte auf welche Vorteile Docker, CentOS, Cluster-Symmetrie, Auto-Repair, usw. bringen. Nachdem das Thema Cloud so langsam für immer mehr Unternehmen machbar wird, stellt sich auch die Frage nach Möglichkeiten Domino Apps in der Cloud laufen zu lassen. Auch das ist natürlich möglich und Luis zeigte, für welche Apps es geht und Sinn machen könnte. Das ist nach unseren Erfahrungen auch mit größeren Einsparpotenzialen verbunden und immer eine Betrachtung wert. In der abschließenden, dritten Demoteil ging er dann noch auf weitere Integrationsszenarien in IBM Produkte, aber auch zum Beispiel in Slack, Microsoft Teams, usw. ein. Eine sehr beeindruckende Vorstellung!

Ich habe Luis in Frankfurt live erlebt, in diesem vollen Auditorium. Ich glaube, dass jeder im Raum so überrascht war wie ich, was IBM und HCL gemeinsam in den letzten Monaten bewegt haben und was allein in Domino V10 schon alles steckt. Und seit nunmehr drei Monaten wird auch bereits an V11 gearbeitet. Was sagten die Analysten? „Domino ist zurück!“ Es sieht so aus.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Domino Mobile Apps auf dem iPad – jetzt testen!

Tom Zeizels Blog: Domino Mobile Apps auf dem iPad – jetzt testen!

Ein kleiner Schritt auf unserer Seite, aber ein großer für viele Kunden: Als Teil von Domino V10 hatten wir Anfang Oktober die Beta für die neue Domino Mobile App für das iPad angekündigt. Sie hat nun begonnen und man kann sich einfach registrieren und bekommt danach zeitnah die Beta Version der App zugesandt. Aber auch die volle Version ist noch für dieses Jahr geplant.

Das iPad hat einen enormen Siegeszug beschritten und insbesondere Manager und Außendienstmitarbeiter nutzen es heute oftmals als einziges Gerät – vielleicht noch zusammen mit einem Smartphone. Zumindest haben sie oft keinen klassischen Windows Desktop mehr. Selbstverständlich möchte man dann auch vom iPad auf alle Business Anwendungen zugreifen. Und da gehören in vielen Unternehmen klassische Notes Domino Anwendungen seit vielen Jahren zum Grundstock. Mit der neuen App ist es nun möglich auch die nicht browserfähigen Domino Anwendungen weitgehend ohne Veränderungen und damit ohne Extrakosten auf iPads zu nutzen. Für Kunden unter Softwarewartung für Domino, bzw. Kunden, die bereits Domino V10 einsetzen, wird die Nutzung sogar lizenzkostenfrei sein. Und laufen tut die neue iPad App auch mit älteren Domino Versionen – Investitionsschutz wie gewohnt!

Auch wenn sich das Look & Feel der Anwendungen selbst nicht verändert – sie sieht so aus, wie sie programmiert wurde -, so erweitert das iPad doch das Spektrum der Möglichkeiten, werden doch auch spezielle iPad Funktionen, wie die Kamera und die GPS Ortsbestimmung direkt unterstützt. Das ist für viele Anwendungsszenarien durchaus von Bedeutung, kann man so etwa Lieferscheine oder Rechnungen photographieren und direkt in der App speichern – die muss dafür natürlich vorbereitet sein.

An einer Ausweitung der Lösung auf Android Pads und vielleicht sogar Smartphones, wie das iPhone, wird intensiv nachgedacht und probiert. Die Herausforderung bei den Smartphones ist deren anderer Formfaktor, der es nicht erlaubt eine bestehende Desktop-Anwendung ohne andere Darstellung sinnvoll zu nutzen. Wenn man aber möchte, dass Sie als unsere Kunden keine Aufwände tätigen müssen, dann steht man vor einer Herausforderung. Die gehen wir zusammen mit HCL gerade an.

Wer heute bereits ältere Domino Anwendungen auch auf Smartphones nutzen möchte oder auch nur die Oberfläche modernisieren, kann das schon, muss aber etwas investieren. Die Münchner Firma Team Technology hat mit TeamWorkr eine Lösung entwickelt, über die die Anwendungen mit relativ wenig Aufwand und geringen Kosten eine schicke, moderne html5-Oberfläche mit responsive Design bekommen. So lassen sie sich überall einsetzen – ohne die Anwendung mit eventuell komplexer Logik neu schreiben zu müssen!

Zurück zu Domino Anwendungen auf dem iPad: Da Zauberei nicht möglich ist, gibt es Grenzen der Lösung, die nach meinen Erkenntnissen aber nur wenige Kunden und dort dann meistens nur wenige Anwendungen betreffen. Ein Beispiel: Auf iOS gibt es kein Java. Wenn eine Domino Anwendung Java-Elemente nutzt, dann kann sie verständlicherweise auf den iPad nicht laufen. Immerhin gibt es selbst hierfür Workarounds: Man kann den Java-Code auf den Domino Server verlegen oder den Java Teil mit LotusScript umschreiben.

Es ist also an der Zeit jetzt die neuen Domino mobile Apps zu beta-testen. Hier kann man sich dazu anmelden und hier ist noch mehr Information zum Loslegen

Vorher wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH