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Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Bei IBM (und Partner HCL) wird hart gearbeitet. Man hat sich viel vorgenommen für das 2. Halbjahr 2018.  Was, wurde auf der gerade gelaufenen DNUG-Konferenz 2018 im Detail vorgestellt. Aber nicht jeder hat es nach Darmstadt geschafft und ich kriege Anfragen, was wir denn in Sachen IBM Collaboration Lösungen diesem Jahr noch bringen würden. Eine Menge – und das möchte ich hier grob zusammenfassen.

Wir sind in der Vergangenheit eigentlich immer relativ offen mit unseren Gedanken, Planungen und Visionen umgegangen, vielleicht mehr als unsere Marktbegleiter. Das kam, insbesondere wenn es Änderungen gab,  nicht immer nur positiv an und war so auch sicher nicht immer „perfekt“.

Seitdem Bob Schultz, General Manager für IBM Collaboration und Talent Solutions, das Ruder übernommen hat, hat sich einiges merklich geändert. Höchste Priorität genießt heute das Thema „Verlässlichkeit“: Wir reden nunmehr nur über die Sachen, die wir in den nächsten 6 Monaten wirklich ausliefern werden und im Weiteren über unsere Vision für die folgenden 2-3 Jahre, zu der es Änderungen geben kann. Das zweite Halbjahr im Visier hat er die Schwerpunkte der Entwicklung unseres  Produktportfolios mit den folgenden drei Schlagworten definiert:

  1. Durchgängiges Portfolio
  2. Optimierte Arbeitsabläufe („Intelligent Workstream Collaboration“)
  3. Watson – kognitive Unterstützung

Das heißt, dass wir als erstes die bestehenden Lösungsbausteine noch enger zusammenzuführen, überall wo notwendig APIs anbieten und eine durchgängig moderne Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript – auch und gerade für Notes Domino – zur Verfügung stellen werden.

Das heißt als zweites, dass wir neu und innovativ definieren, wie ein moderner Arbeitsplatz aussehen kann und sollte. Die Ausgangsüberlegung ist dabei, dass Arbeiten abseits der Fertigung oft heißt in Prozessen Ausnahmesituationen zu managen. Das geschieht heute überall mit disjunkten Collaboration-Werkzeugen mehr oder weniger unstrukturiert und damit ineffizient. IBM betritt hier innovativ Neuland mit intelligenten „Lösungsräumen“ und tatsächlich funktionierender AI-Funktionalität.

Und zu guter Letzt heißt es drittens, dass Watson heute nicht mehr nur der Jeopardy Gewinner von 2011 ist, sondern real im Einsatz zur Unterstützung bei der Zusammenarbeit über IBM Tools eingesetzt wird, klare Vereinfachungen leistet und so zu erheblichen Mehrwerten führt. Kunden, die sich gerade Marktbegleiterlösungen angesehen haben, bestätigen mir immer wieder, dass IBM hier die Nase ganz weit vorn hat.

Zur Sache. Was wird jetzt im zweiten Halbjahr 2018 kommen? Eine chronologische Übersicht:

  • Die erste, noch eingeschränkte Beta (u.a. nur für Windows) für Notes 10 läuft bereits
  • HCL wird in der nächsten Woche im Labor in der Nähe von Boston einen  zweitägigen Workshop zu Notes Domino 10 und erstmals auch zur Version 11, die für 10 Monate später in 2019 geplant ist, durchführen. Dazu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ erhalten.
  • Bei ersten Tests mit der Notes-App für das iPad („HCL Nomad“) sind noch kleinere Probleme aufgetaucht, die den Start der Beta etwas verzögern. Die allgemeine Verfügbarkeit zusammen mit Notes Domino 10 ist dadurch nicht gefährdet.
  • Ende Juli/Anfang August beginnt die zweite und dann vollständige Beta für Notes 10
  • Im Frühherbst ist mit einem Update zu Connections 6 zu rechnen, in dem vieles u.a. zu Files, Communitys und Benachrichtigungen verbessert werden wird. Parallel arbeiten wir daran das Deployment der neuen Komponenten (Orient me, Customizer, Metriken, …) über eine native Kybernetes Variante einfacher und auch mit erweiterter Plattformunterstützung (u.a. von CentOS) zu ermöglichen. Auch das soll 2018 noch kommen.
  • Im ähnlichen Zeitrahmen werden Erweiterungen zu Watson Workspace Plus kommen. Das sind in erster Linie erneut sehr innovative Themen, wie „Intelligente Meetings“ und vorstrukturierte „Lösungsräume“ für eine verbesserte „Workstream Collaboration“.
    Unter Intelligente Meetings verstehen wir das automatische Transkribieren von Zoom-Meetings und deren automatische Zusammenfassung mit der Herausarbeitung von Aktionen, usw. („Moments“). Um das auch für Deutsch anbieten zu können wird Watson gerade noch einmal besser auf die deutsche Sprache trainiert, Hierzu läuft in der IBM aktuell eine große Initiative unter der Schirmherrschaft von IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann, an der sich viele deutsche Kollegen aktiv beteiligen.
    Das Thema Lösungsräume ist ja bereits als Preview verfügbar. Hierzu wird aber eine noch eine erweiterte Unterstützung zum erstellen der Templates angeboten werden. Weitere Themen sind u.a. die optionale Integration mit Box – die für Connections Files ist schon da – und einiges mehr.
  • Ungefähr dann ist auch mit der Version 1.0.0.4 von Verse on Prem (VOP) zu rechnen. HCL legt bei diesem Thema noch mal richtig zu und möchte spätestens im Zeitrahmen von Notes 11 das betagte iNotes funktional komplett durch Verse ersetzt haben und damit final ablösen.
  • Früh im 4. Quartal wird es dann soweit sein und Notes Domino 10 wird generell verfügbar werden.
  • Bald danach ist angedacht im Rahmen der #Domino 2025 Initiative erneut einen Jam zu veranstalten, um darin die Wünsche in Richtung einer tiefgreifenderen Oberflächenüberarbeitung, die für Version 11 vorgesehen ist, zu erfassen.

Wenn ich das alles so aufschreibe, fällt mir auf, dass die Liste doch recht lang ist – es wird also viel passieren im 2. Halbjahr 2018. Und das ist gut so!

Und wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich doch bitte direkt an mich oder mein Team.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Disclaimer: Alle Terminaussagen wie immer nach bestem Wissen und Gewissen und aktuellen Stand, allerdings behält sich IBM grundsätzlich immer vor Designs, Zeitpläne, u.ä. auch ohne Ankündigung zu ändern.

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

(vlnr: Andrew Manby, Aarti Borkar, Danielle Baptiste, Daniel Reichelt (DNUG e.V.), Tom Zeizel, Christian Holsing und Rob Ingram während der „Ask IBM Q&A Session)

Verantwortliche in Unternehmen sind heutzutage – zu Recht –  kritisch und auch sehr gut informiert. Warum dann noch Konferenzen? Die mittlerweile schon 45. DNUG-Konferenz hat sehr plastisch erleben lassen, warum. Es ist die Mischung aus mehreren Dingen:

  • Aus erster Hand informiert werden -und dabei die Möglichkeit haben direkt nachfragen zu können, um eindeutige Klarheit zu bekommen, ob man der Information wirklich trauen kann. Dazu gehört auch, die wichtigsten Player persönlich kennenzulernen.
  • Networking – untereinander, mit den Partnern und auch dem Hersteller. Der direkte Erfahrungsaustausch ist und bleibt in seiner Form nicht zu ersetzen.
  • Details mitzubekommen und hinterfragen zu können, was es so im Internet nicht gibt

Jörg Rafflenbeul vom Vorstand des DNUG e.V., der die Konferenz eröffnete, hat zunächst gelüftet wofür die Buchstaben „d“ und „u“ im Begriff DNUG stehen: „Du“ als allgemeine Anrede im Verein und auf der Konferenz. Das hilft dem Networking. Tatsächlich wird u.a. diese Konferenz ja – und das sollte man nicht vergessen – von der Nutzergruppe (User Group) der IBM Collaboration-Lösungen, dem DNUG e.V. organisiert und nicht etwa von der IBM oder einem Business Partner. Und da ist das Netzwerk der eigentliche Kern.

Das macht diese Veranstaltung speziell und – aus meiner Sicht – erlebbar wertvoll. Ich scheine da auch nicht allein zu sein: der DNUG e.V. ist erfolgreich. Sowohl die Mitgliederzahl als auch die Zahl der Teilnehmer an der Konferenz steigen stetig.

Es gab viele bemerkenswerte Inhalte, von denen ich hier nur ein paar herausheben möchte:

  • Da war die Kunden-Keynote von Kühne und Nagel, sehr anschaulich und pointiert gehalten von André Unland, der dargestellt hat, wie Kühne und Nagel als einer der führenden Logistik-Unternehmen weltweit mit Connections als Plattform den Arbeitsplatz neu gestaltet. Connections ist da nicht das lapidare „Social Tool“ à la Facebook, sondern ein Tool mit herausragenden Möglichkeiten Prozesse modern zu unterstützen. Und nicht nur im Büro, sondern auch für die Fahrer der LKWs. In eine ähnliche Richtung ging es auch bei Alexander Lorch von Groz-Beckert, die Connections auch in ihrer Produktion einsetzen.
  • Besonders schön war auch der Keynote-Auftakt zu #Domino2025. Unter dem durchaus passenden Motto „Zurück in die Zunft“ präsentierten Richard Jefts (HCL) und Andrew Manby (IBM) als Marty McFly und Doc Brown alles zum Thema. Ein paar Stichworte:
    • An der Entwicklung von Domino arbeiten heute mehr Entwickler als jemals zuvor
    • Die Version 10 der Domino-Familienprodukte wird Anfang Q4 verfügbar werden
    • In Kürze beginnt eine funktional noch eingeschränkte Beta und Ende Juli folgt dann die Full-Feature Beta 2
    • Auch an Version 11 wird bereits gearbeitet. Stichworte: „Jeder ist ein Entwickler“ (LowCode/NoCode), Usability, vollautomatischer Betrieb, usw. Sie soll 10 Monate später, also im Spätsommer 2019 folgen.
    • Die Supportzyklen werden ganz normal wie immer und wie bei allen IBM Produkten, also auf 5+3 Jahre, angepasst werden
    • Die neue Notes App für Domino Anwendungen auf dem iPad wird in Kürze unter dem Namen „HCL Nomad“ in eine Beta gehen und mit V10 dann allgemein verfügbar werden
    • Für Verse on prem (VOP) wird das nächste Release schon im September kommen.
  • Viel Musik unter der Haube! Ich sollte nicht vergessen zu sagen, dass in V10 bereits die volle Unterstützung für node.js vorhanden sein wird, was Domino damit zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung macht. Und Domino Container werden dann auch im Docker Store für SLES, RHEL und CentOS verfügbar werden. Letzteres ist besonders attraktiv, weil als Betriebssystem kostenfrei.
    Noch viel mehr dazu zeigte Mike Gagnon (HCL), der in einem stark überfüllten Raum andauernd Szenenapplaus erntete. Startup-Stimmung. Macht richtig Spaß!
  • Aarti Borkar, die neue Chefin des Produktmanagements der Collaboration und Talent Solutions zeigte am Morgen des zweiten Tags unsere Vision des Arbeitsplatzes der Zukunft: „Workstream Collaboration“. Dabei geht es uns nicht um Collaboration der Collaboration wegen, sondern Collaboration als zentrales Bindeglied in Arbeitsabläufen (Workstreams), etwas, das sich so mit E-Mail nicht umsetzen lässt. E-Mail ist zukünftig nur noch ein Zuspieler, ähnlich, wie es die CRM- und alle andere Prozesstools auch sein werden. Dafür aber erstmals alles verwoben. Wenn ich heute in Salesforce, SAP und ähnlichem arbeite, stoße ich immer wieder auf Probleme in den Prozessen, die nur zusammen gelöst werden können. Heute schreibt man dann eine E-Mail und verliert bei Ping-Pong Antworten mit verschiedenen Zuspielern schnell die Übersicht und Effizienz.
    Das ganz anders zu machen und Artificial Intelligence einfließen zu lassen, um beispielsweise informiert zu werden, wie ähnliche Problemfälle vorher gelöst wurden, ist völlig neu. Watson Workplace bietet mit seinen „Lösungsräumen“ (die sind zurzeit bereits in Beta) einen außergewöhnlichen Ansatz die Effizienz in Prozessen in Unternehmen massiv zu verbessern. Und wenn es dann immer noch klemmt direkt ein Audio/Video-Webmeeting auf Basis der am Markt als führend angesehenen Technologie von Zoom mit einem Klick nutzen zu können (bereits verfügbar), ist einzigartig.
  • Danielle Baptiste, zuständige Produktmanagerin für Connections, zeigte die Roadmap für das geplante Q3 Update für Connections. Die Infrastruktur-Ideen von „Pink“, also API Framework und Microservices, werden weiter ausgebaut und parallel bekommen die Nutzer eine Reihe von Vereinfachungen und Neuerungen. Das betrifft das Arbeiten mit Communitys, den Files Service, den Benachrichtigungsservice, usw. Darüber hinaus arbeitet IBM an einer tieferen Integration von Connections und anderen Services, wie Watson Workplace, Domino Anwendungen, Watson-Services (AI), aber auch der Integration mit externen Lösungen. Hierbei spielt das Add-on-Tool ICEC (IBM Connections Engagement Center) eine wichtige Rolle, ist es nicht nur eine sehr gute Grundlage für ein modernes Intranet, sondern insgesamt eine schöne Lösung responsive Design-Frontends mit Inhalten aus nahezu beliebigen Quellen zu füllen.
  • IBM ist als einer der wenigen, großen Hersteller ja wirklich offen Anforderungen nicht nur zuzulassen, sondern auch tatsächlich umzusetzen – nicht alles, aber etliches. Kunden heben das mir gegenüber immer wieder als ein Grund „Warum IBM?“ hervor.
    Dazu gehörte auch die gelbte Offenheit der IBM auf der Konferenz mit Einzelgesprächen, mehreren Roundtables und der Q&A-Session am Ende. Anforderungen zu verstehen und umzusetzen ist uns einfach sehr wichtig!
    Deshalb setzen wir unser Anforderungsmanagement auch neu auf. So wird es in den nächsten Wochen zusätzlich zu der vorhandenen Lösung für Watson Workspace auch für Connections und Notes Domino ein neues Tool geben Requirements einzusammeln und – und das ist wirklich auch neu – dort Feedback zu bekommen. Pilotiert wurde das bereits bei unseren Talent-Lösungen und funktioniert dort gut.

Zu einer guten Konferenz gehört auch eine gute Abendveranstaltung. Dank zahlungskräftiger Sponsoren ist es dem Verein gelungen einen südländisch-warmen Sommerabend mit einem perfekten Sonnenuntergang nicht nur zu bestellen, sondern auch geliefert zu bekommen. Das war das Sahnehäubchen dieser DNUG-Konferenz.

Im nächsten Jahr gibt es den DNUG e.V. 25 Jahre und es folgt die 46. Konferenz, am 4.-6.6., was sich als Merker aus der 46 ableiten lässt. Ort noch offen.

Es war super, liebes DNUG Team (Vorstand und alle andere Aktiven)! Ich wünschte, man könnte sich jetzt schon für das nächste Jahr anmelden!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Der Dornröschenschlaf ist zu Ende – Notes Domino 10 kommt!

Tom Zeizels Blog: Der Dornröschenschlaf ist zu Ende – Notes Domino 10 kommt!

Es war zu ruhig geworden um eines der besten Tools am IT-Markt …  Notes Domino. Doch jetzt ist alles anders: Die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL International erweist sich als Glücksgriff. Kurz zur Erinnerung: Im Spätherbst letzten Jahres hatten IBM und HCL eine Erweiterung der rund um Tivoli, Rational und andere Produkte bereits bestehenden, erfolgreichen Partnerschaft angekündigt.

IBM behält das Produkt und damit die volle Produktverantwortung – Domino ist also keinesfalls verkauft worden. HCL hat die Entwicklung weitgehend übernommen, was als Modell an die Partnerschaft von Apple und Foxconn erinnert. Somit haben sich auch weder die Vertriebswege noch die Service-Prozesse verändert und IBM hat über das Produktmanagement weiterhin das letzte Wort. HCL ist hier eingestiegen, weil sie, wie eben viele Kunden auch, das Potential in Verse, Notes, Domino und Sametime als deutlich ausbaufähig betrachten – und man investiert nun gemeinsam.

Nach gut einem halben Jahr zeigt sich, dass nur allein die Prozesse bei HCL schon eine andere Flexibilität erlauben. Das erfreut das Entwicklerteam, das – um die Skills lückenlos zu erhalten – zu einem erheblichen Teil die Seite gewechselt hat. Man sieht förmlich, wie seitdem eine Welle der Begeisterung und Hochmotivation durch das wachsende Entwicklerteam strömt. So soll es sein!

Gleich zu Beginn wurden zwei Dinge angekündigt:

  1. Ein neues Release („Notes Domino 10“) für die gesamte Produktfamilie noch im zweiten Halbjahr 2018.
  2. Der „#domino2025 Jam“ – eine Befragung der Kunden zu ihren Wünschen mit Design-Thinking Workshops und einem 3-tägigen Online Jam.

(Das Photo rechts zeigt unseren weltweiten General Manager, IBM Collaboration & Talent Solutions, Bob Schultz, als Promoter des #Domino 2025 Jams)

Der Jam wurde Ende Februar mit einer langen Liste von Wünschen zunächst abgeschlossen. Begeisternd war der Enthusiasmus der Kunden bei diesen Diskussionen, was auch uns die wahren Werte dieser Plattform noch mal vor Augen führte. Beispiele:

  • Domino war die erste no-SQL Datenbank und hat als solche mit ihren besonderen Fähigkeiten wie unter anderem absolut zuverlässiger Replikation, Offlinefähigkeit, ein besonders flexibles und gutes Security-Modell, usw., weiterhin zahlreiche Alleinstellungsmerkmale – auch gegenüber neueren Lösungen, wie etwa MongoDB.
  • Die TCO („Total Cost of Ownership“) ist einfach phänomenal günstig.
  • Die Aufwände und damit auch Kosten Anwendungen auf Domino zu entwickeln sind viel geringer als auf fast allen anderen Umgebungen, also viel mehr „Function Points“ in gleicher Zeit.

Klar wurde aber auch, was fehlt: Die Mail-Oberfläche im Notes Client könnte moderner sein, die Aktualisierung der Entwicklungsumgebung auf allerneuste Tools, die Finalisierunginalisierung der Verse-Mail-Funktionen, eine bessere Client Performance, eine vereinfachte Security-Einbindung und eine verbesserte Interoperabilität in die Microsoft-Welt, native Anwendungsunterstützung auf dem iPad, usw.

HCL hat die Ergebnisse des Jams nahezu in sich aufgesogen und ist mit großer Begeisterung in die Entwicklung eingestiegen. Auf was können wir uns also mit Notes 10 freuen? Sicher noch nicht alles, was im Jam gewünscht wurde. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Eine neue Notes App für das iPad, sodass auch älteste Domino Apps sofort und ohne, dass man investieren muss, auf dem iPad genutzt werden können – inklusive offline-Fähigkeit!
  • Ausbau der Domino Entwicklungsumgebung zur führenden JavaScript-Lösung mit Unterstützung von allem, was junge Programmierer heute so beherrschen: node.js, loopback, usw. und starker Erweiterung der REST APIs, damit diese Apps wirklich überall leicht einbindbar werden.
  • Referesh der Admin-Möglichkeiten hin zu einem „lights-off“ Rechenzentrum
  • Konkrete Schritte in Richtung „Low Code“-Entwicklung, sodass man im Fachbereich auch „mal eben“ – so wie es in der Anfangszeit von Notes war – eine neue App zusammenklicken kann.
  • Erste Schritte in Richtung einer neuen Oberfläche

Und schnell ist es heute schon:

  • Partner Panagenda zeigt, dass ein gut konfigurierter Notes Client in weniger als 4 Sekunden startet (Mehr Info hier von der Präsentation auf der THINK – benötigt IBM-ID). Das ist schneller als etwa Facebook im Normalfall.
  • Auf einem NAS Laufwerk mit Docker-Unterstützung lässt sich aus einem 2GB Paket ein kompletter Domino Server inklusive Verse, iNotes, usw. in 39 Sekunden aufsetzen. Die erste App noch dazu braucht lediglich weitere 60 Sekunden inklusive Signierung der Datenbanken. Für nichtproduktive Nutzung, also z.B. Entwickler, ist das lizenzseitig sogar kostenfrei. Rasant – oder?

Was noch alles in Version 10 drin sein wird, werden Richard Jefts (General Manager der Domino Entwicklung bei HCL) und Andrew Manby (Leiter des Offering Managements für die Domino Familie bei IBM) in Ihrer Keynote auf der DNUG Konferenz am 20.6. in Darmstadt (Anmeldung hier) vorstellen. Richard Jefts hat auch schon verlauten lassen, dass die Ideen zu Neuerungen und Erweiterungen nur so sprudeln und sie deshalb auch schon angefangen haben Pläne für die Version 11 zu schmieden, die dann 2019 – grob ein Jahr nach der Version 10 – kommen soll.

Noch ein Tipp: Wer schon vorher noch mehr Details wissen möchte, kann sich auch zum Webcast „What’s new in Mail and Chat V10“ anmelden (am 24. Mai um 16 Uhr). Und fortlaufend Neues zu Domino 10 gibt es im “Destination Domino” Blog – oder natürlich auch hier.

Vielleicht sollten Sie gedanklich auch mal wieder mehr mit Domino spielen …

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Ende nächster Woche bin ich mal weg (Urlaub). Deshalb dann kein neuer Blogeintrag

Dresden aufgepasst: Die NEUE Generation effektiver Kommunikationstools von IBM

Effektive Kommunikation benötigt leistungsstarke Lösungen. Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten der IBM für Sie zusammengetragen und bieten Ihnen die Möglichkeit, in Dresden einen Blick auf die neue Generation der IBM Collaboration Lösungen zu werfen.

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsbereiche, IT Verantwortliche, IT Profis und Entwickler, die moderne Kommunikationsmethoden in ihrem Bereich etablieren oder weiter verbessern möchten.

 

Was erwartet Sie?

  • Mehr als nur Mail – Die IBM Collaboration Strategie! Effektive und zukunftsweisende Zusammenarbeit im Unternehmen
  • V10 – mehr Power mit der nächsten Generation von IBM Domino / Notes / Sametime als Mail und Anwendungsplattform
  • Effektive Teamarbeit (intern und extern) und die Überwindung hierarchischer Hindernisse in der Kommunikation mit IBM Connections – der führenden Social Netzwerk Lösung im Markt
  • Konversationen mit Audio und Video unter Einbeziehung von geschäftsrelevanten Informationen – IBM Watson Workspace – mehr als ein „Whats App“ für Unternehmen
  • Offene Diskussion Ihrer Fragen mit unseren Experten vor Ort

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und wir haben ausreichend für das leibliche Wohl vorgesorgt.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auf das IBM Community Meeting Dresden am Vorabend aufmerksam machen. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, sich über Collaborationlösungen zu informieren, als sich auch weiter zu vernetzen.

Sichern Sie sich hier ein Ticket zum Event am 25.05.2018 in Dresden.

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht!

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht – jetzt anmelden!

Am 20. Und 21. Juni jährt sich die DNUG Konferenz – nun bereits zum 45. Mal. Das heißt aber nicht, dass es eine müde, alte Veranstaltung ist. Ganz im Gegenteil, denn die, genauer gesagt der DNUG e.V., hat sich vor 3 Jahren neu erfunden und seitdem einen starken Zulauf. Auch dieses Jahr präsentieren IBM und zahlreiche Partner hier ihre aktuellen Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft. Auch wenn der Trend derjenigen, die besonders viel Budget haben, scheinbar in eine andere Richtung geht, so gibt es Alternativen zu dieser mäßigen Investitionssackgasse, die stattdessen an vielen Stellen das Label „Best of Breed“ tragen – und die sieht man gebündelt auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt.

Zuletzt in Hamburg und Berlin – und nun Darmstadt? Weil da unser Kollege Stefan Pfeiffer wohnt – auch. Aber viel eher, weil sich Darmstadt als das „Silicon Valley Deutschlands“ versteht, und die Darmstadtium Kongresshalle nicht nur mit futuristisch-transparenter Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept, sondern auch einer perfekten WLAN und LTE Versorgung glänzt, verspricht die diesjährige Konferenz einmal mehr schon vom Ambiente her etwas nach vorn Schauendes. Das passt zu den Inhalten:

  • Vorträge von Kunden, wie Kühne und Nagel, Vössing Ingenieure, Groz-Beckert über ihre Praxiserfahrungen mit aktuellen Kollaborationslösungen
  • Wie IBM und HCL das kommende, neue Release von Notes Domino 10 als führende JavaScript Anwendungsentwicklungsumgebung positionieren – zeigen Richard Jefts (General Manager bei HCL International für die Domino Familienprodukte) und Andrew Manby (Verantwortlicher Produktmanager bei IBM für das Notes Domino Portfolio)
  • Wie mit Watson-augmented Intelligence versehene Konversationstools die interne und externe Zusammenarbeit revolutionieren und warum IBM Zoom als führende Audio-Video Meeting Lösung tief einbindet – zeigt Ann-Marie Darrough (Produktmanagerin IBM Watson Workspace)
  • Wie sich IBM Connections als führende Social Plattform auf Basis von Open Sorce Technologien weiterentwickelt – zeigt Rene Schimmer (Produktmanager IBM Connections)
  • Wie sich Colloboration Technologien und Lösungen in den nächsten 5 Jahre weiter entwickeln werden – zeigt visionär Aarti Borkar (Chefin des Produktmanagements der IBM Collaboration und Talent Lösungen)
  • Zahlreiche Vorträge von IBM Mitarbeitern und IBM-Partnern zu einem breiten Themenspektrum, u.a. zu besonderen Lösungen, Tuning von Lösungen, GDPR Compliance, usw..
  • Ein Workshop als Einführung zu „Working out loud“ (WOL)
  • … und vieles mehr!

Die gesamte Agenda, die jetzt veröffentlicht wurde (4 Keynotes, 7 Tracks), war selten so spannend und zeigt eines auf: Es gibt bessere Alternativen zum vermeintlichen Office 365 fast-Monopol. Wer mehr darüber wissen will, sollte in diesem Jahr unbedingt an der DNUG-Konferenz teilnehmen, die von am 20 und 21. Juni in Darmstadt stattfinden wird.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Die preiswerte, flexible, moderne & zukunftssichere Entwicklungsplattform

IBM und Entwicklungspartner HCL International haben sich viel vorgenommen: Unter anderem den Ausbau von Notes Domino als führende Entwicklungsplattform für JavaScript Apps, sodass auch junge Programmierer Notes/Domino lieben werden. Schon bald erscheint das neue Release Domino 10 mit diesen Neuerungen.

Notes/Domino ist eine fantastische Plattform für Mail und Anwendungen. IBM investiert fortlaufend in den Ausbau, in jüngerer Zeit mit dem allgemein als sehr gelungen angesehenen Verse Mail Client und neuen APIs/Schnittstellen, welche die Möglichkeit der Anbindung des Systems verbessern.

Die bisherigen Möglichkeiten der Anwendungsprogrammierung mit xPages, Formelsprache, LotusScript und Java, die mit ihrer fortlaufenden Verfügbarkeit für ein grandioses ROI (Return on Investment) über Jahre gesorgt haben, werden nun um aktuelle JavaScript-Technologien, wie Node.js, Loopback, REST APIs, usw. ergänzt und Docker als weitere Plattform unterstützt. Damit wird Notes/Domino auch für junge Programmierer wieder stark an Reiz gewinnen.

Die dann sehr vereinfachte Integration u. a. mit IBM Watson Workspace und kognitiven Services aus IBM Bluemix, aber eben auch allen anderen, offenen Plattformen und Systemen, erhöht die Attraktivität weiter.

Erfahren Sie in einem Webcast, was hinter der langfristigen Strategie von IBM Notes/Domino als Entwicklungsplattform steckt. Melden Sie sich hier kostenlos an. Die Einwahldaten erhalten Sie am Vorabend per Mail.

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018 

Fast schon traditionell ist das Gespräch zum Ende der THINK 2018 über die Ankündigungen aus dem IBM Collaboration Solutions (ICS) Segment – hier im Video. Diesmal berichten Jens-Uwe Fimmen (Manager ICS TechSales) und Peter Schütt (Leader ICS Strategy) über die zahlreiche Ankündigungen – spontan und ungescripted – aufgezeichnet am letzten Tag der Konferenz in Las Vegas.

Und die Termine zum Vormerken:

  • 45. DNUG-Konferenz, 20. + 21. Juni 2018, Darmstadt
  • THINK 2019, 13. – 15. Februar 2019, San Francisco

Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM Think 2018

Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM THINK 2018

Leider konnte ich in diesem Jahr nicht selbst zur THINK 2018 nach Las Vegas fahren. Dennoch, dank moderner Technologie, ist man ja auch so fast live dabei. Wichtige Sessions haben mir die Kollegen einfach über Watson Workpace Plus als ZOOM Meeting vom Handy übertragen. Es ist schon unglaublich, was heute so geht und in welch brillanter Qualität.

Watson Workpace Plus ist dann auch wirklich ein besonderes Highlight für mich – einerseits wegen der wirklich sofort nutzbaren, mehr auf den „human Workflow“ zugeschnitten, neuen Arbeitsform mit den integrierten, kognitiven Hilfestellungen und andererseits, weil es so super einfach zu bedienen ist.

Und mein zweites, persönliches Highlight ist die Manager-Innovation schlechthin, nämlich dass Domino-Anwendungen jetzt in Kürze auch direkt auf dem iPad genutzt werden können – und das ohne extra Investitionen oder Migrationen.

Es gab aber viel, viel mehr. Ein so rundes und lieferbares Portfolio hatten wir eigentlich noch nie. Eine vollständige Übersicht der Ankündigungen und Vorführungen auf der Think 2018 finden sie hier im Blogbeitrag von Peter Schütt.

Und natürlich kommen mein Team und ich auch gern direkt zu Ihnen, um das alles bei ihnen live zu zeigen.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

 

 

IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Bringing the Future of Work to Today – IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Fast noch live – und nicht aus zweiter Hand – von der IBM THINK 2018: Wirklich viel Neues in Las Vegas in Sachen IBM Collaboration Solutions und für jeden etwas dabei: Für sich als Einzelperson, Teams und Abteilungen, aber auch für aus der Unternehmensperspektive. Und man war hier nie allein: Über 30.000 Menschen drängelten sich auf den Fluren und in den Sälen. Da musste man sich erst einmal ein bisschen dran gewöhnen, aber die Vorteile werden auch schnell klar: Interessiert man sich auch für Randbereiche zum Thema Collaboration – kein Problem, alles da, vor Ort und live. Und das Networking in der Collaboration Community, das trotz der Größe doch überraschend gut funktioniert hat, hat nicht nur wegen der wie immer herausragenden Ephox Aussi-Party auch wieder sehr viel Spaß gemacht.

Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration und Watson Talent Solutions (ICTS), eröffnete den Collaboration Day mit einem klaren Bekenntnis zu den drei Kernstrategien für 2018:

  1. Integration der Lösungen – was zusammengehört, soll und muss zusammenwachsen.
  2. Fokus auf die Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsabläufen („human workflow“)
  3. Unterstützende Intelligenz („augmented intelligence“) über alles – Watson als helfende Hand nun nicht mehr nur in der Theorie, sondern wirklich in den Produkten.

Zum dritten Punkt merkte auch Gini Rometti, CEO der IBM, in ihrer Keynote an, dass IBM nicht nur garantiert, dass die Daten der Kunden deren Daten bleiben, sondern auch, dass das daraus extrahierte Wissen im Sinne von künstlicher Intelligenz usw. bei dem Unternehmen bleibt. Das garantieren nicht alle Anbieter, sollte einem aber wichtig sein.

Die ich-Perspektive

Was bedeutet das im Sinne verschiedener Sichtweisen auf das zusammen Arbeiten? Zunächst die Ich-Perspektive:

  • Wenn ich, wo auch immer, an meinen Arbeitsplatz komme – flexibel oder Büro, mobil unterwegs oder am Schreibtisch, dann ist für mich das wichtigste zu verstehen, was JETZT zunächst besonders wichtig ist. Hier hilft mir „Orient me“, die Überblicksseite aus Connections Pink, die mir zeigt was in meinen Projekten passiert und wo ich gefordert bin. Orient me wird erweitert werden, durch Integration von beispielsweise Aktualisierungen aus Watson Workplace Spaces und auch Domino-Anwendungen, intelligent priorisiert und inhaltlich zusammengefasst durch Watson Work Services.
  • Mit Sicherheit bleibt auch E-Mail wichtig. Verse on Prem bekommt in der Version 10 die 30 Tage offline-Funktion auch im Browser, volle SAML-Unterstützung und eine weitere Vervollständigung der Services.
  • Wer lieber auf den Notes Client setzt, darf sich mit Version 10 im zweiten Halbjahr auch auf einiges freuen: Mails-Export als EML File, auch gebündelt und mit Anhängen, ein neuer Teamkalender mit Mail-in, neue Views und insgesamt ein schlankerer, schnellerer Client.
  • Als besonderen Höhepunkt beklatschte das Publikum die Ankündigung, die Manager aufhorchen lässt: Domino Anwendungen laufen zukünftig nativ auf Tablets – zunächst iPads. Damit erübrigen sich aufwendige und teure Anwendungsmigrationen komplett. (Wer es schicker will mit html5, usw., bleibt bei der Lösung von Teamworkr, hat aber Aufwand und verliert die Java-Unterstützung.)

Die Team-Perspektive

Dann die Zusammenarbeit in weniger oder mehr strukturierten Abläufen, etwas das sich durch persistenten Chatlösungen, wie Slack oder Microsoft Teams in letzter Zeit massiv ausgebreitet hat. Warum kommt IBM jetzt mit einer weiteren Lösung an den Markt, der doch scheinbar schon aufgeteilt ist? Manchmal lohnt es sich doch erst einmal zu verstehen, was gut funktioniert und was nicht. Das Arbeiten in fortlaufenden Konversationen ist auf jeden Fall attraktiv und besser als E-Mail Threading. Bei den Lösungen am Markt merkt man aber auch, dass es nach einer Anfangseuphorie schnell wieder zu einer Überflutung kommt. Denn schon bald verliert man die Übersicht und weiß nicht mehr welche Spaces jetzt wichtig sind und was in den einzelnen Spaces von Bedeutung ist.

Deshalb hat IBM die Watson Workspaces von Anfang an mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattet: „Moments“ erstellen eine Art Zusammenfassung, damit man nicht immer alles lesen muss – was man auch gar nicht schaffen kann. Die Moments arbeiten dabei heraus, welche Fragen und Antworten wichtig waren und helfen zukünftig die Spaces insgesamt zu priorisieren. Annotatoren binden darüber hinaus intelligent nahezu beliebige Backend-Systeme mit ein, die ihre Informationen so direkt nach Bedarf und Diskussionsstand in den Space einstreuen können.

Doch es gibt noch mehr:

  • Manchmal kommt man einfach schneller voran, wenn man miteinander spricht. IBM hat im Rahmen einer neuen Partnerschaft die nach Analysten- und erster Referenzkundenmeinungen zurzeit allerbeste Technologie für Web-Konferenzen tief eingebunden: die herausragende Lösung der Firma ZOOM, deren Präsident David Berman das gemeinsam mit IBM Produktmanagerin Ann-Marie Darrough ankündigte und gleich live zeigte – sie ist als Watson Workspace Plus ja auch bereits verfügbar (Clients und Mobile Apps). Eine wirklich tolle Lösung, die besonders einfach zu bedienen ist und eine hervorragende Audio/Video-Qualität bietet. ZOOM bietet als Erweiterung dazu auch die Möglichkeit ganz einfach Videoräume praktisch aller Hersteller mit einzubinden. Einfach mal sehr cool!
  • Das allein war schon ein besonderes Highlight, aber es kommt noch besser. Dank der ZOOM-Technologie ist es möglich die Audioströme klar zu trennen und mit Watson Speech-to-Text aus Meetings direkt ein Protokoll zu machen. Aber auch das ist noch nicht alles: Die Moments machen mit kognitiver Watson-Technologie daraus wieder smarte Zusammenfassungen mit Herausarbeitung von Fragen, Aktionen, usw. („Intelligent Meetings„). Das wird auf geraume Zeit ziemlich einzigartig bleiben und hilft sehr konkret im Arbeitsalltag.
  • Und noch mehr: Im Arbeitsalltag gibt es immer wieder Standardsituationen, die eine schnelle Zusammenarbeit erfordern, etwa, wenn es in einer Supply Chain mal wieder hängt. Dafür bietet Watson Workspace zukünftig sogenannte Lösungsräume („Resolution Rooms“) – also Templates, nach denen man solche kollaborativen Lösungsprozesse etwas strukturierter Ablaufen lassen kann. Auch hier steigt Watson ein: kommt ein ähnlicher Fall nochmals vor, werden Empfehlungen zur Lösung des neuen Problems angeboten.

Watson Workspace gibt es als Freemium-Basisversion auch mit Zoom Audio-Video im Direct Chat kostenfrei. Genauso sind Gäste ab sofort in unlimitierter Zahl kostenfrei dabei. Die neue Plus-Variante ermöglicht den Lizenzeignern dann das Öffnen von Videokonferenzen mit bis zu 200 Teilnehmern – für die reicht die Freemium Version aus –  und bald auch die Nutzung von den neuen Lösungsräumen.

Die Abteilungs-Perspektive

In Projekten oder als Abteilung sammelt man das Wissen gern in Plattformen wie IBM Connections, die mit der Zeit zur „Wissensdatenbank“ des Unternehmens werden. Hierzu setzt IBM den erfolgreich beschrittenen Weg des Einsatzes von Open Source Technologie (Projekt Pink) konsequent fort. Immer mehr dieser neuen Microservices werden verfügbar:

  • Heute schon da sind Orient me, Appstore, Customizer (damit kann die Oberfläche sehr flexibel umgestellt werden) und die auf ElasticSearch aufsetzenden neuen Metriken.
  • Sukzessive kommen nun weitere Komponenten, wie der die Profile ablösende People Service – erscheint zuerst als eigenständige mobile App
  • … und Connections Grid als sehr coole, low Code Entwicklungslösung um listenorientierte Mini-Apps auch als Power-User in der Fachabteilung mal eben schnell erstellen zu können. Das löst klassische Listen-Lösungen, in denen diese nur als Mail-Anhang verteilt konnte, elegant ab.
  • Communitys in Connections werde sehr viel flexibler werden. Als „Taylored Experience“ werden sie viel leichter anzupassen sein und Einbindungen von zum Beispiel Watson Workspace, ZOOM Webmeetings und Domino Anwendungen gehen dann auch schneller von der Hand. Und auch in Communitys werden die Watson Work Services mit den „Moments“, usw. ins Spiel kommen.
  • Eine neue 3-D Suche ebenfalls auf Basis von ElasticSeach wird das Navigieren zu Sucherergebnissen noch einfacher gestalten.
  • Der zukünftige, zentrale Connections Content Service, der zuerst von der neuen Files Funktion genutzt werden wird, wird alle Inhalte sammeln und sie damit über zentrale APIs viel einfacher zugreifbar machen, was auch die Nutzung von Partnererweiterungen stark vereinfachen wird.

Die Unternehmensperspektive

Kommen wir zur Unternehmensperspektive: Vorweg – natürlich hilft IBM Unternehmen auch bei der Umsetzung ihrer GDPR Umsetzungsstrategie compliant zu sein. Das gilt auch für Connections, egal ob in der Cloud oder on prem.

Intranets sind in vielen Unternehmen in die Jahre gekommen und leiden an Akzeptanzproblemen. Dabei macht es schon Sinn Inhalte von der Internen Unternehmenskommunikation, HR und auch den Fachbereichen mit Inhalten aus dem Arbeitsalltag in einem neuen Intranet zielgruppenorientiert zu bündeln. IBM Connections Engagement Center (ICEC) ist hierfür die perfekte, schlanke, aber dennoch äußerst flexible und kostengünstige Lösung, die Funktionen aus Connections übernimmt, aber auch andere Quellen, wie Watson Workspace, ZOOM Meetings, Domino-Anwendungen und Anwendungen anderer Hersteller schick integriert. Die Vielzahl der auch deutschen Referenzkunden belegt die Qualität dieser strategischen Lösung.

Ein von der Kundenreaktion her gesehenes, ausgesprochenes Highlight waren auch die gemeinsamen Präsentationen von IBM und HCL zum Thema #Domino 2025 und speziell zum im zweiten Halbjahr geplanten Release 10 der Domino-Familienprodukte, also Verse, Notes, Domino und Sametime. Diese Entwicklungspartnerschaft läuft äußerst gut an. Der HCL Chef zu dem Thema, Richard Jefts, hat sein Team ausgesprochen gut motiviert die Ergebnisse des Domino 2025 Jams nun konkret umzusetzen. Dazu zählt insbesondere der Ausbau von Domino zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung mit Technologien, wie node.js, Loopback, usw., die heutige Universitätsabgänger beherrschen und Domino für sie attraktiv macht.

Natürlich lässt sich nicht Kontinuität und Komplettrevolution gemeinsam in einem halben Jahr umsetzen. Deshalb hat auch die Planung für ein Release 11 etwa zwölf Monate später auch bereits begonnen. Aber zunächst kommt im April/Mai eine eingeschränkte Beta vom Release 10 und etwa im Juli/August eine zweite, breitere Beta – auch für das System i und eben neu auch auf Docker. Zudem ist geplant Beta-Kunden – wie auch bei Connections – an den Entwicklungs-Sprints zu beteiligen. Mehr dazu gibt es spätestens auf der DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt, wo u.a. Richard Jefts auch dabei sein wird.

Und weil Kundenpräsentationen doch letztlich immer das Beeindruckenste sind, möchte ich nicht vergessen die Präsentationen von Bernd Gewehr (Voessing Ingenieure), Andreas Richer (Deutsche Rente) und Georg Schaller (AI aus Österreich) zu erwähnen und mich gleichzeitig bei Ihnen für die hervorragenden Vorträge zu bedanken! Es ist schon spannend, wie man bei der AI über Domino-Anwendungen grandiose Umsätze abwickelt – und das bei minimalen kosten. Oder wie man bei Voessing mit einer modernen und intelligent verdrahteten Nutzung von Domino und Connections (weitgehend in der IBM Cloud) eine Komplettlösung für alle Unternehmensprozesse eines mittelständischen Unternehmens erstellt hat, die inklusive Partnereinbindung bis zu 4000 Nutzer versorgt und mit einem nur 10-Personen IT Team betreut wird. Die technisch absolut moderne Gesamtlösung erzeugt dabei Kosten pro Mitarbeiter, für die man sich kaum ein kleines Eis kaufen kann – phänomenal! Und CIO Bernd Gewehr auf die Frage, wie er das mit der Datensicherheit und dem Thema Cloud auf die Reihe bringt: „Genau deshalb sind wir ja in der IBM Cloud und nicht mehr on prem.“

Jetzt geht es gleich wieder nach Hause und ein bisschen Wehmut schleicht sich ein – nicht wegen Las Vegas, aber wegen des dann fehlenden intensiven Networkings. Da beliebt mir nur die Vorfreude auf die zahlreichen Partnerveranstaltungen zum THINK 2018-Update in den nächsten Wochen, der DNUG Konferenz im Juni und die THINK 2019.

 

 

 

 

Was IBM Domino V10 bringen wird

IBM und HCL haben sich viel vorgenommen, was die weitere Entwicklung von IBM Verse, Notes, Domino und Sametime angeht. Der nächste Schritt ist das neue Release Domino V10 im zweiten Halbjahr 2018. Hierzu der der Leiter des Produktmanagements, Andrew Manby, eine Zusammenfassung (auf Englisch) geschrieben, die es sich auch kurz bevor die IBM THINK Konferenz offiziell öffnet, lohnt zu lesen.

Mehr hierzu wird es dann in ein paar Tagen als Update von der IBM THINK-Konferenz geben, auf der wir weitere spannende Ankündigungen erwarten. Und Diskussionen im Vorfeld auch mit dem bemerkenswert motivierten Entwicklerteam bei HCL zeigen, dass die auch schon, auf Basis des Ergebnisses des Domino 2025 Jams, an weiteren Veränderungen in einem Domino 11 denkt und arbeiten. So sind etwa gravierendste Änderungen an einem UI nun einmal realistisch nicht nicht in einer handvoll Monaten gemacht. Dafür werden in Domino 10 aber die Grundlagen für die Zukunft als führende Entwicklungsplattform im Java.Script-Umfeld gelegt und eben vieles mehr.

Wichtig ist, dass es gut wird – und danach sieht es aus.