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Tom Zeizels Blog: Der Arbeitsplatz der Zukunft

Tom Zeizels Blog: Der Arbeitsplatz der Zukunft.

Ich bin sehr viel unterwegs bei Kunden und Partnern und wundere mich immer wieder, dass man sich nur in den wenigsten Unternehmen wirklich ernsthaft Gedanken macht, wie das Unternehmen von der Digitalsierung profitieren könnte oder auch nur, wie man Arbeitsabläufe optimieren könnte. Es scheint mir einerseits der fehlende Druck zur Veränderung, der die meisten erfolgreichen Unternehmen auszeichnet und irgendwann lähmt, und andererseits eine Art „Trägheit der Masse“ – anders gesagt: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Oder noch schlimmer: „Alle anderen machen das auch so.“ Wie, bitte, will man sich dann zukünftig vom Wettbewerb unterscheiden?

Stellen Sie sich vor, Sie sind Chef eines Architektenbüros. Da koordinieren Sie diverse Unternehmen, die an dem Bau beteiligt sind. Wie geht das heute? Per Fax, SMS, E-Mail? Oft ja. Ist das zeitgemäß und produktiv? Nicht wirklich. Wir haben innovative Kunden, die ihr Geschäftsmodell so erweitert haben, dass sie für die Dauer des Projekts eine virtuelle Collaboration Cloud auf Basis u.a. der IBM Connections Cloud für ihre Projektpartner bereitstellen – ohne Medienbrüche, konsistent und immer aktuell für alle Beteiligten. Und die Kosten tragen alle gemeinsam. Das ist praktische Digitalisierung!

Das heißt aber für die Mitarbeiter auch, dass SMS nicht mehr das Maß aller Dinge ist, sondern eher eine Collaboration-Plattform, in der die Dokumente im Office Format, aber auch Bauzeichnungen, usw. zugänglich sind – eben alles, was zu dem Gesamtprojekt gehört und was die einzelnen Partner jeweils sehen dürfen und sollen. Das ist für die Mitarbeiter sicher zunächst eine Umstellung. Die aber letztlich schnell akzeptiert wird, weil die Vorteile des nicht mehr ewig suchen Müssens auf der Hand liegen.

Es gibt natürlich Prozesse, die im Normalfall immer gleich ablaufen und weitgehend schon optimiert wurden. Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer mehr Prozesse, in denen fortlaufend etwas abgestimmt werden muss – sonst gäbe es nicht so viele Telefonate, E-Mails und Besprechungen. Die valide Frage ist, wie man auch solche Abläufe optimiert und dazu die Möglichkeiten der Digitalisierung ausnutzt.

In der Software-Entwicklung gibt es gerade einen großen Trend weg von großen, mächtigen Anwendungen hin zu kleinen Micro-Anwendungen, die in Summe die große ersetzen können, dabei aber flexibler sind. Kann man das auch als Analogie für Abstimm-Prozesse nehmen? Ist es vielleicht sinnvoller viele kleinere Dingen jeweils schnell und kurz, passend in den Rahmen der zeitlichen Erfordernissen abzustimmen, als alles zu sammeln und dann mit Zeitverzögerungen in einer großen Besprechung abzuhandeln?

Letzteres war bisher nötig, da es keine Technologie gab es anders zu machen. Das ist jetzt anders – die Technologie ist da. Fachleute sprechen von „persistent Chat“, Konversationen sowohl einzeln miteinander oder in so genannten Space auch im Team. In einem Space können alle verfolgen, was die anderen bereits abgestimmt haben – wie in einer physischen Besprechung. In größeren Projekten kann das natürlich ausarten und zu einem Informationschaos werden. IBM hat ja mit Watson Workspace auch eine solche Lösung, die sich aber konsequent von den Marktbegleitern dadurch unterscheidet, dass man nicht nur einen Chatkanal á la WhatsApp zur Verfügung stellt, sondern dass man versucht Zusammenarbeiten mit künstlicher Intelligenz besser zu gestalten. So kann sie heute schon die wichtigsten Dinge aus solchen Konversationen extrahieren und schafft somit automatisch Übersichtlichkeit.

Das ist nicht das Ende. Wir arbeiten an so genannten „Lösungsräumen“ für Projektteams. Sie sehen dann nicht nur ihre Konversationen und deren Zusammenfassungen, holen sich Zusatzinformationen teil-automatisch aus anderen Systemen und machen direkt daraus ihre Videokonferenzen zur noch feineren Abstimmung. Und die kognitiven Watson-Funktionen protokollieren und machen Vorschläge, wie ähnliche Probleme schon mal woanders gelöst wurden oder welche Experten helfen könnten. (U.a. hierzu wird es sicherlich auf der IBM Think 2018 Konferenz mehr zu hören und sehen geben).

Ich arbeite jetzt schon seit einigen Monaten so, seitdem für uns intern die Dinge aus dem damaligen Projekt „Toskana“ zum Testen zur Verfügung gestellt wurden. Es war im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, erschloss sich dann aber schnell. Gerade für mich, der mit seinem Team relativ viel abstimmen muss, ist es sehr schnell ein wirklicher Beschleuniger geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Ja man muss es so sagen: „Watson Workspace ist bei uns viral gegangen“. Das hätte ich, als ich zum ersten Mal davon hörte, nicht erwartet.

So etwas ist ein sehr wichtiges Element eines Arbeitsplatzes der Zukunft. Demnächst in diesem Blog mehr dazu. Schließen möchte ich heute damit, dass man mit seinem Unternehmen eigentlich nur erfolgreich sein kann, wenn man die eigenen Marktbegleiter überholt. Das geht nicht, wenn man exakt die gleichen Tools einsetzt. Denn wer das macht, was alle machen, kann nicht besser sein als sie.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Das Intranet als Herz des Unternehmens

Tom Zeizel’s ICTS Freitags-Blog: Das Intranet als Herz des Unternehmens

Wenn der Internetauftritt Ihres Unternehmens ihr Schaufenster ist, dann ist ihr Intranet das Herz – zumindest im Idealfall. In der Realität erlebe ich immer wieder – und gerade auch im Mittelstand – dass es doch noch zahlreiche Unternehmen gibt, die im engeren Sinne noch gar kein Intranet haben oder ein eher klassisches: Top-Down und Ende. Das sollte nicht mehr so sein.

Natürlich ist es wichtig, dass das Management den Mitarbeitern gegenüber klar herausstellt, welche Visionen man für das Unternehmen hat und wie man sich die Zukunft vorstellt. Wer aber meint, dass man am modernen Arbeitsplatz nur E-Mail, Kalender, Dateiablage und ein Intranet benötigt, dass gerade einmal die Unternehmensgeschichte aufzeigt, den Kantinenplan und einen Lageplan der Unternehmensstandorte, der springt wesentlich zu kurz. Ein richtiges Intranet ist heute das Zentrum des Engagements der Mitarbeiter, also Wissensspeicher des Unternehmens und gleichzeitig Bindeglied und Motivationsspender für die Belegschaft. Ehrlich gesagt: Ohne lebendiges Intranet können die meisten Unternehmen heute gar nicht mehr richtig gegen den Wettbewerb bestehen.

Für die Mitarbeiter heißt es Geben und Nehmen von Informationen, um die Arbeitsaufgaben zu erledigen – in anderen Worten „zusammenarbeiten“, englisch: Collaboration. Denn nur durch einen fortlaufenden Wissensaustausch auch über Standorte hinweg werden alle zusammen besser, was die Prozesse beschleunigt und letztlich zu höherer Kundenzufriedenheit führt. Das Unternehmen – Ihr Unternehmen (!) – wird erfolgreicher.

Ein Traum? Nein, nur ein neues Intranet. IBM hat die Grundlage dafür, dass Zusammenarbeit perfekt funktioniert, schon seit 10 Jahren im Portfolio. Es ist IBM Connections, die laut IDC weltweit führende Plattform für partizipative Zusammenarbeit, die sich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz einer großen Vielzahl zufriedener Kunden erfreut. Eines der Besonderheiten an Connections ist, dass man dort unproblematisch nach allen Dokumenten suchen kann, die man sehen darf, während man in anderen Plattformen schon vorher genau wissen muss, wo etwas liegen könnte – in der Praxis des Arbeitsalltags ein dramatischer Unterschied.

Zu einem vollständigen Intranet fehlte Connections nur noch eine Portalfunktion, die Inhalte attraktiv und eingängig bündeln und entsprechend darstellen konnte. Eine solche Zusatzlösung hatte unser Kölner Partner TimeToAct unter dem Namen XCC entwickelt. Anlässlich der DNUG 2017 in Berlin hatte Inhi Cho Suh, unsere weltweite General Managerin für IBM Collaboration Solutions, zusammen mit Felix Binsack, dem Chef der TimeToAct, angekündigt, dass IBM deren Produkt übernehmen würde, um es noch tiefer mit Connections zu integrieren. Seitdem heißt es „IBM Connections Engagement Center“ (ICEC). Das Schöne an der Lösung ist nämlich, dass man schon heute keine separate Plattform oder Installation braucht, denn ICEC integriert sich vollständig auf einer Connections Installation – was eine vermeintliche Komplexität gar nicht erst entstehen lässt. Und in dieser Woche ist ICEC nun auch in der IBM Connections Cloud verfügbar geworden. Und das ist noch nicht das Ende: ICEC ist als strategischer Baustein auch ein Teil unseres Connections Zukunftsprojekt PINK und wird dementsprechend weiter ausgebaut werden.

Was kann ICEC? Es kann Informationen aus Connections und auch aus anderen Quellen zu attraktiv aufgemachten Intranet-Seiten zusammenfassen, die dann auch z.B. für unterschiedliche Rollen oder Unternehmensteile spezifisch aufgebaut sein können. Wie heißt es so schön … Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Ein Video ist dann noch besser: Einige Aspekte von dem, was ICEC kann, hat unser IBM Collaboration Solutions (ICS) TechSales Experte Hagen Bauer in zwei anschaulichen Videos (1. Überblick) (2. Integration externer Informationen) zusammengefasst. So könnte Ihr sich Ihr Intranet anfühlen, wobei die flexible Oberflächengestaltung auch noch ganz anders aussehen kann.

Er und seine Kollegen kommen gern zu Ihnen, um genauer zu besprechen, wie Sie mit IBM Connections und ICEC Ihr neues Intranet gestalten können, das eben nicht nur Top-Down Informationen verteilt, sondern das das Engagement-Center der Zusammenarbeit ist, also das neue Herz des Unternehmens.

Wirklich viele mittelständische Betriebe setzen da heute schon drauf. Und Sie?

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Video: Das war die IBM Connect 2017 – der Rückblick

Stefan Pfeiffer und Peter Schütt unterhalten sich am letzten Tag der IBM Connect 2017 in San Francisco ungescriptet über alles, was auf dieser maßgeblichen Konferenz schön war – also nicht das Wetter – , was bei IBM Collaboration Solutions neu ist und sein wird, u.a. über IBM Verse, IBM Notes und Domino Anwendungen, IBM Sametime, IBM Connections 6 und PINK, kognitive Services und neue Arbeitsmodi in Konversationen mit IBM Watson Work Services, Partnerschaften in einem offenen API-Ökosystem, u.a. mit Cisco, Box, Genbend und Actiance; die wachsende Bedeutung von aktuellen Open Source Technologien, wie Docker Container und MongoDB und den tatsächlich funktionierenden, von Watson kognitiv unterstützten Arbeitsplatz der nahen Zukunft.

Hier das Video:

SNoUG – ICS User Group Treffen in der Schweiz

Am 22. März trifft sich die Schweizer IBM Collaboration User Group SNoUG in Zürich – und Gäste sind natürlich herzlich willkommen. Auf der Agenda steht ein Überblick über die dann noch ganz frischen, vielen Neuigkeiten von der IBM Connect 2017 (20-23.2.2017, Mascone West, San Francisco – dazu kann man sich auch noch anmelden), zahlreiche Lösungen von IBM Partnern und natürlich der Austausch unter Nutzern der sehr aktuellen IBM Collaboration Lösungen (Verse / Notes / Domino, Sametime, Connections, Watson Work Services, Watson Workspace, usw.)

Hier gibt es alle Informationen zur SNoUG Tagung 2017 , die Agenda für den 22. März und wie man sich anmelden kann.

Get ready – Verse on prem kommt in wenigen Tagen

Die finale Beta zu Verse on prem auf Windows/RHEL läuft mit sehr positivem Kundenfeedback, sodass unser Labor den angekündigten Q4 Termin definitiv halten wird – und zwar noch deutlich vor Weihnachten.

Was kann man in Vorbereitung jetzt schon tun? Zwei Dinge:
1.) Das Feature Pack 7 zu Notes/Domino 9.0.1, das im September kam, installieren.
2.) Connections on prem auf 5.5 upgraden, damit man in Verse die genial einfache Einbindung von Files nutzen kann, womit das Thema „Anhänge“ eine ungewohnte Leichtigkeit bekommt.

Der zweite Schritt ist zwar optional, aber Mail und Social integriert hat eben doch einen deutlichen Mehrwert. Und wenn auch IBM Docs auf Connections verfügbar ist, wird das Arbeiten nochmals deutlich einfacher.

Update: Ich habe bei der Terminangabe leider vergessen gehabt, dass man Software, auch wenn sie eigentlich fertig ist, noch paketieren muss. Damit wird es dann, wie Ed Brill auch bereits geschrieben hat, wohl doch der 30.12.2016 werden. Immer noch im Zielfenster von Q4.

NEU***ab 08.11.2016***DNUG-Webcast***jeden 2. Dienstag im Monat

Ab dem 08.11.2016 startet die DNUG mit einem Webcast-Angebot:

Wann: Jeden 2. Dienstag im Monat. Nächste Termine am 08.11./13.12./10.01./14.02.
Uhrzeit: 16-17 Uhr
Anmeldung und Einwahldaten: Über Eventbrite
Teilnehmerzahl: Begrenzt auf 50 Personen
Für wen: Immer für DNUG-Mitglieder. Manchmal auch öffentlich.


AKTUELL

Nächster Call:
08.11.2016

Offen für:
DNUG-Mitglieder

Bitte hier bei Eventbrite anmelden!

Thema:
Role of Verse, Notes and Domino in the #NewWayToWork
IBM Verse have ushered in a new era of e-mail like you have never experienced before! In Q4 2016, IBM plans to roll-out Verse on-premises as an additional user interface to the existing on-premises Notes & Domino deployments – in addition to the cloud based capability.
In the session we will review the overall status of Notes & Domino and Roadmap going forward – with a key focus on on-premises deployments and directions.

Sprecher:

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Uffe Sorensen is part of the IBM Collaboration Solutions WW SWAT team and Social Mail Sales Leader in Europe, Middle-East and Africa. Engaged with customers through the region on their collaboration strategies and optimal use of IBM Notes & Domino. A particular focus in 2016 is leading sales of Notes/Domino and Verse adoption including the introduction of Verse on-premises.

2015: Das Jahr, in dem ich versiert mit meinem Arbeitsplatz in die Cloud umgezogen bin

2015 ist zu Ende gegangen und es ist an der Zeit, zurück zu blicken, wie sich mein Arbeitsplatz und meine Art zu arbeiten, verändert hat. Was sofort ins Auge springt, ist natürlich meine neue Art von E-Mail: Mitte des Jahres bin ich produktiv auf IBM Verse umgestiegen. In diesem Zuge wurde dann auch meine Postfach in die IBM Cloud migriert. Das passierte übrigens absolut reibungslos in wenigen Minuten. Kein Wunder, denn das E-Mail-Backend für IBM Verse bleibt IBM Domino, nur eben nicht mehr On Premises sondern in der Cloud.

Ich habe mich voll auf IBM Verse eingelassen, obwohl ich noch weiter mit meinem seit Jahren gewohnten IBM Notes-Klienten arbeiten kann. Doch ich öffne Notes nur noch selten für einige wenige Einsatzgebiete, meistens wenn ich eine Notes-Anwendung benötige. Die reine E-Mail-Bearbeitung geschieht bei mir zu nahezu 100 % in IBM Verse, denn die neue Oberfläche hat mich einfach überzeugt. Das Prinzip, E-Mails nach Aufgaben, die ich für jemanden erledigen muss oder Aufgaben, die für mich erledigt werden sollen, überzeugt mich: statt traditioneller E-Mail-Abarbeitung Fokus darauf, seine Arbeit erledigt zu bekommen.

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Nicht überladen wie ältere E-Mail-Klient: Ein klares Interface gibt Zugriff auf die wichtigsten Funktionen mit maximal 2 Klicks.

Und all das in einer modernen, aufgeräumten Oberfläche, in der die wichtigsten Befehle nur 2 Klicks entfernt sind. Da bin ich dabei, das find ich prima … Hinzu kommt eine rasend schnelle Suchfunktion, das einfache Sortieren von Nachrichten in Threads, der am unteren Bildschirmrand eingeblendete Tageskalender mit Hinweis darauf, wann mein nächster Termin stattfindet und weitere zahlreiche Funktionen möchte ich nicht mehr missen. Und das eben nicht in einer konventionellen Oberfläche mit vielen Menüs und Untermenüs, sondern in einer Benutzerführung, die sehr stark an die Arbeit mit mobilen Apps erinnert.

Nur einen Wermutstropfen gibt es noch: Ich bin noch nicht mit meiner gesamten Arbeitsumgebung in der Cloud und kann so einige Lieblingsfunktionen in IBM Verse noch nicht nutzen. Die intern genutzte On Premises-Version von IBM Connections, die IBM historisch seit vielen Jahren einsetzt, ist noch nicht in die Cloud migriert worden. Dadurch kann ich noch nicht oder nur eingeschränkt mit den Funktionen Nachricht in einem Blog publizieren und Datei teilen arbeiten. Diese Befehle funktionieren derzeit nur gegen die Cloud-Version von IBM Connections.

Aber es nur eine Frage kurzer Zeit, bis ich auch damit arbeiten kann, denn der Umzug in die Cloud steht kurz bevor. Neue Communities oder Aktivitäten lege ich eh meist schon in IBM Connections Cloud an, besonders um die Möglichkeit zu nutzen, mit Externen zusammen arbeiten zu können. So ist beispielsweise meine Planungs-Community für die CeBIT 2016 in der Cloud und unsere Agenturen sind voll eingebunden. Auch die Pressearbeit und externe Kommunikation wird über eine Community mit unserer Presseagentur abgewickelt. Die sind nur zwei Beispiele, wo ein Arbeiten in und über die Cloud Sinn macht.

Eine klare, übersichtliche Einstiegspunkt in die IBM Connections Cloud Module: E-Mail, Enterprise Social Networking, Chat, Meetings und vieles mehr ...

Eine klare, übersichtliche Einstiegspunkt in die IBM Connections Cloud Module: E-Mail, Enterprise Social Networking, Chat, Meetings und vieles mehr …

Was mir besonders gut gefällt, dass fast ständig Verbesserungen in den Programmen hinzu kommen, ob es nun IBM Verse oder IBM Connections ist. Continious Delivery nennt man das wohl. Die gerade verfügbar gewordenen On Premises-Versionen von IBM Connections und IBM Docs habe ich schon länger, denn die entsprechenden Funktionen waren bzw. sind schon im Cloud-Äquivalent verfügbar.

Und hier kommt noch ein weiteres Highlight meines Arbeitsplatzes ins Spiel: IBM Docs. Sehr schnell habe ich daran gewöhnt, Dateien nicht mehr auf meinen Rechner herunterzuladen und dann dort zu bearbeiten. Stattdessen arbeite ich an mehr und mehr Texten und Tabellen direkt online in IBM Docs, oft gleichzeitig zusammen mit Kollegen, intern oder extern. Bis zu 20 Personen können in IBM Docs in Echtzeit gemeinsam an einer Datei arbeiten.

Ja, die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und das Präsentationsmodul von IBM Docs haben nicht alle Funktionen, die die großen Office-Pakete lokal installiert bieten. Jedoch kann ich gerade bei Texten und Tabellen nahezu alles machen, was ich in der Bearbeitung benötige. Leider ist IBM Docs noch immer ein viel zu gut gehütetes Geheimnis. Das müssen wir ändern.

Viel zu wenig bekannt - IBM Docs: Online mit Kollegen zusammen Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten.

Viel zu wenig bekannt – IBM Docs: Online mit Kollegen zusammen Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten.

Damit noch lange nicht genug. Das neue IBM Connections Sync-Programm für den Mac erlaubt es mir, Dateien, die ich in IBM Connections ob On Premises oder in der Cloud verwalte, mit meinem Mac synchron zu halten. Die Dateien erscheinen in einem weiteren Laufwerk in meinem Finder. So habe ich immer meine Standardpräsentationen und wichtige Dokumente, an denen ich gerade in Projekten arbeite, dabei. Änderungen kommen automatisch rüber und werden ebenso bei lokal vorgenommenen Änderungen zurückgespielt.

Und ja, ich arbeite komplett auf meinem Mac. Das Lenovo-Notebook habe ich in diesem Jahr nicht einmal benutzt und ich werde ihn zurück geben. Auf dem Mac und in der Cloud habe ich alles zur Verfügung, was ich brauche, und das in einer stabilen, schnellen Umgebung. Noch ist es mein eigenes Device, aber jetzt dürfen wir ja offiziell in der IBM MacBooks als Arbeitsgerät bestellen.

Meine Dateien immer aktuell synchronisiert auf dem Mac mit IBM Connections File Sync

Meine Dateien immer aktuell synchronisiert auf dem Mac mit IBM Connections File Sync

Vom Mac ist es nicht weit zu meinen mobilen Geräten. Hier hat das iPad an Bedeutung verloren. Entweder ich bin direkt auf meinem iPhone 6 oder aber ich nutze das 2014er 13 Zoll MacBook, dessen Batterie unterdessen lange hält. Auf den iOS-Geräten laufen auch die oben erwähnten Programme: IBM Verse und IBM Connections sind als Apps verfügbar und erlauben es mir, auch auf den mobilen Geräten produktiv zu sein (inklusive Dateisynchronisierung). Die Apps werden laufend verbessert, in Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Mein besonderes Highlight in den Apps: der neue IBM Connections Editor. Er erlaubt es mir, Texte, Tabellen und Präsentationen auf meinem mobilen Gerät zu bearbeiten.

Und ein neues Spielzeug habe ich auch im Einsatz: Lange habe ich mich gewehrt, aber dann bin ich doch schwach geworden und habe eine Apple Watch gekauft. Was bringt sie mir (derzeit) für mein Geschäfts- und Arbeitsleben? Die Terminvorschau auf dem Ziffernblatt ist – nachdem alles lief – durchaus sehr nützlich. Daneben sehe ich noch wenige geschäftlichen Nutzen für mich. Der Spaß liegt eher bei privatem Fitness Tracking oder Live-Benachrichtigung über die Spielstände meines Lieblingsfussballclubs.

Schließlich gab es in 2015 noch wichtige Verbesserungen im Bereich Online Meetings: In den Online Meetings ist jetzt Video integriert und ich kann mir – wenn uns danach ist – die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Onlinekonferenz im Videofenster sehen. Auch kann ich Onlinekonferenzen jetzt sehr einfach aufnehmen, so dass sich Kolleginnen und Kollegen das später inklusive Ton ansehen können. Dass Online Meetings auf meinem iPad ein Highlight sind, ist ja nicht neu für 2015, bleibt aber eine coole Angelegenheit.

Um es zusammenzufassen:

  • Mein Arbeitsplatz mit E-Mail und Enterprise Social Networking ist 2015 massiv in die Cloud gewandert. Die Reste – IBM Connections On Premises – folgen in 2016.
  • In der IBM Cloud habe ich eine komplette, einfach zu bedienende Office-Umgebung mit E-Mail, Enterprise Social Networking (mit allen notwendigen Modulen), Echtzeitbearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen, Instant Messaging und Online Meetings zur Verfügung. Kunden können genau diese Umgebung als IBM Connections S1 als Software as a Service-Angebot (SaaS) nutzen. Diese Arbeitsumgebung ist mehr als nur eine Alternative zu anderen Angeboten und muss dringend bekannter gemacht werden.
  • Ich bin auf meinen mobilen Geräten, dem iPhone und iPad, voll arbeitsfähig. Alle oben beschriebenen Module sind auch dort verfügbar.
  • Nicht neu, aber es muss erwähnt werden: Mein Mac ist und bleibt ein mehr als valides Arbeitsgerät auch für meine Arbeit. Der IBM Finanzchef sieht den Betrieb von Macs als Arbeitsrechner als deutlich günstiger an als bei vergleichbaren Windows-Geräten.

Ich bin gespannt, was 2016 an Verbesserungen und Veränderungen an meinem Arbeitsplatz bringen wird. Vielleicht kommt ja Watson vorbei, um mir zu helfen?

(Stefan Pfeiffer)

Watson, übernehmen Sie?! Auf kognitive Funktionen kann nicht verzichtet werden – #SchlauerArbeiten #Blogparade

Die Geschichte der Arbeit ist diejenige ihrer Automatisierung. Sie hat viele Phasen durchlaufen, von der Industrialisierung bis hin zur Automatisierung und Digitalisierung auch für die „White Collar“, die Büroarbeiter. Nun scheinen wir vor einer neuen Ära zu stehen, die wir nur aus Science Fiction-Serien zu kennen glaubten. Der „Protokolldroide“ C-3PO übersetzt und plappert vor sich hin oder Spock sagt dem Bordcomputer der Enterprise, was der tun soll. Aber auch wir geben unterdessen über Siri (engl. Abkürzung für Speech Interpretation and Recognition Interface) oder entsprechenden Pendants unserem Smartphone oder gar der Smart Watch Anweisungen.

Noch einen Schritt weiter ging IBM, als Watson 2011 zum Wettbewerb gegen die besten Jeopardy-Champions im amerikanischen Fernsehen antrat. Hier ging es nicht mehr nur darum, auf einen überschaubaren Satz vorgefertigter Befehle definierte Aktionen durchzuführen. Watson musste in diesem Wettbewerb Informationen sammeln, in Zusammenhang stellen, analysieren, Wahrscheinlichkeiten bewerten, um dann per Sprachausgabe eine Antwort abzugeben.

Seit 2011 ist nicht nur die Entwicklung von IBM Watson rasant weiter gegangen. Immer mehr Schnittstellen eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten und -gebiete von der Krebsforschung bis hin zur Wetterprognose. Es wird kaum noch bezweifelt, dass wir vor einer dramatischen Zeitenwende beim Eintritt in die kognitive Ära stehen. Roboter und künstliche Intelligenz stehen bereit, um den Kollegen Mensch von Routinetätigkeiten zu entlasten – und das nicht mehr allein am Fließband, sondern zunehmend auch im Büro.

Doch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz werden – wie immer bei neuen technologischen Umbrüchen – nicht nur bejubelt. Jerry Kaplan vergleicht beispielweise sie mit denen der industriellen Revolution. Seiner Ansicht nach werden die Roboter und intelligenten Computersysteme einen höheren Einfluss auf den Arbeitsplatz nehmen, als dies das Internet getan hat. Er – wie auch viele andere Skeptiker – befürchten massive Arbeitsplatzverluste auch in den Büros durch „Artificial Intelligence“.

Die Optimisten dagegen sehen, dass der Automatisierung auch in der Arbeitswelt 4.0 Grenzen gesetzt sind. Zwar können die Systeme wahrscheinlich Routinetätigkeiten übernehmen, jedoch verbleibt, ja steigt der Wert menschlicher Fähigkeiten, die wahrscheinlich eher nicht ersetzt werden können: Nischenkenntnisse, unternehmerische Fähigkeiten, Kreativität, Empathie und die Beherrschung von Maschinen. Und vor allem ist es die Fähigkeit, über Grenzen hinaus zu denken, die in der Arbeitswelt von morgen den größten Wertbeitrag leisten wird.

Seltsam daher, dass der Büroarbeiter von heute, der potentielle Grenzgänger von morgen noch von so vielen Hindernissen umstellt und behindert wird: Hunderte E-Mails am Tag, die ihn nicht betreffen, im Posteingang aber nach oben drängen; unproduktive Meetings mit zu vielen unvorbereiteten Teilnehmern und ohne Agenda; langwierige Suchen nach der einen Experteninformation, die den Ausschlag bei einer wichtigen und dringenden Entscheidung gibt. Hinzu kommen bremsende Standard-Prozeduren des alltäglichen Mikromanagements: Termine finden, nach Dokumenten suchen, Adressaten finden, Anhänge anhängen, für alles und jedes Genehmigungen einholen…

All das reißt diejenigen, die eigentlich zu kreativen Vordenkern, zu „Outthinker“, werden sollen, beständig aus dem Arbeitsfluss und hält sie davon ab, sich Neues auszudenken, Grenzen zu überschreiten und geschäftliches und soziales Neuland zu beschreiten. Statt kreativ zu denken, werden sie latent in der Ablenkungsgesellschaft gestört und unterbrochen. Und es dauert, so Experten, 15 bis 20 Minuten, bis man wieder in seinen Arbeitsfluss zurückfindet.

Genau hier liegen riesige Chancen für das Cognitive Computing. Warum soll man sich nicht durch diese Systeme, von lästigen Routinearbeiten befreien lassen. Kognitive Systeme lesen und „verarbeiten“ unstrukturierte Daten wie Texte, Bilder, Präsentationen, sogar Gespräche – also all das, was bei der Wissensarbeit „produziert“ wird. Kognitive Systeme verstehen diese Informationen auch, das heißt, sie können logische Zusammenhänge herstellen und Schlussfolgerungen ziehen. Und sie sind in der Lage, aus wiederkehrenden Verhaltensmustern zu lernen und ihre Aktionen entsprechend anzupassen.

Diese Eigenschaften machen kognitive Systeme zum idealen Assistenten eines Outthinkers. Zugeschnitten auf die Arbeitswelt von heute ist ein solches System in der Lage, sich in den Kollegen Mensch „hineinzudenken“ und ihm auch komplexere Aufgaben seines täglichen Mikromanagements abzunehmen.

Ein kognitives System kann am Arbeitsplatz verschiedene hilfreiche Aufgaben übernehmen, die täglich nur Zeit kosten:

  • Als persönlicher Assistent priorisiert es die Aufgaben oder erledigt sie bereits – wie E-Mails beantworten, Meetings anberaumen oder sogar den richtigen Ton einer Konversation mit anderen anzuschlagen.
  • Als Expertenquelle beschafft es Antworten und Analysen zu bestimmten Themen. Je nach Branche kann dem System das entsprechende Fachwissen angefüttert werden. Auf Anfrage spuckt es auf den Punkt die entscheidende Information aus und führt den Nutzer an deren Quelle.
  • Als Content Manager überblickt es sämtliche Inhalte, die für den Wissensarbeiter relevant sind – also E-Mails, Präsentationen, Bilder etc. Es weiß aber nicht nur, wo sie zu finden sind, sondern lernt auch, in welchem Zusammenhang sie gebraucht werden und stellt sie entsprechend bereit.

Welches Ausmaß an Unterstützung der kognitive Assistent in der Praxis bringen könnte, zeigte Rob Koplowitz auf der IBM Insight 2015 am Beispiel der E-Mail-Lösung IBM Verse kombiniert mit den Möglichkeiten von IBM Watson.:

All das klingt nach Zukunftsmusik, ist es aber nicht mehr. Entsprechende Funktionen sind bereits verfügbar und werden wie oben erwähnt in anderen Bereichen wie der Medizin eingesetzt. Nun ist es an der Zeit, dass wie im dem Video gezeigt, kognitive Fähigkeiten moderne Kommunikations- und Collaborations-Werkzeuge wie E-Mail, Enterprise Social Networks, Instant Messaging und Video auf eine neue Stufe heben, um so für die Menschen die Informationsflut und das berühmte Multitasking beherrschbarer und erträglicher machen. Im Idealfall machen sie einfach das Arbeitsleben einfacher und ermöglichen fundiertere Entscheidungen.

Dampfmaschine, Fließband und PC haben jeweils die Spielregeln der Arbeitswelt vollständig umgekrempelt. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Arbeiten 4.0 bedeutet vernetzter, digitaler und flexibler arbeiten – das auf jeden Fall. Welche neuen Rollen und Fähigkeiten in Zukunft benötigt werden, ist schwer vorherzusagen. Sicher aber ist, dass Unternehmen und Gesellschaft in der anstehenden digitalen Transformation Menschen brauchen, die Grenzen überschreiten und außerhalb der berühmten Box denken.

Die digitale Transformation rennt und schleicht nicht vor sich hin. Die Outthinker von heute müssen mit adäquaten Werkzeugen ausgestattet sein, um Schritt halten können. Auf kognitive Systeme werden sie bei der Informationssammlung und –bewertung und zur eigenen Entlastung nicht verzichten können. Zu blauäugig? Zu optimistisch? Was meint Ihr?

Aufruf zur Blogparade über die Chancen und Risiken von Cognitive Computing in der Arbeitswelt

Watson, übernehmen Sie?! Kognitive Technologien wie IBM Watson beeinflussen und verändern unsere Arbeitswelt. Oder doch nicht? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Wo und für welche Tätigkeiten würdet Ihr gerne intelligente Systeme als Hilfe haben, die Eure Arbeit erleichtern? Wollt Ihr den kognitiven Assistenten, der bei der Arbeit hilft? Wie wird sich die Arbeitswelt durch Systeme der künstlichen Intelligenz verändern? Ich rufe hiermit zur Blogparade über den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt von heute und morgen auf. Verlinkt bis 1. März 2016 Eure Beiträge hier als Kommentar. Die „Ergebnisse“ stellen wir auf der CeBIT vor und wir fassen alle Beiträge – so Ihr zustimmt – zu einem E-Book unter Creative Commons (Namensnennung-NichtKommerziell 3.0) de zusammen.  Die Hashtags für die Blogparade sind #Blogparade und #SchlauerArbeiten!

(Stefan Pfeiffer)