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Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Die IBM Think 2019 in San Francisco neigt sich dem Ende zu. Ich selbst konnte leider nicht dort sein. Dennoch habe ich in Abstimmung mit meinem Team sehr genau beobachtet, was dort passiert. Und manchmal hilft der Blick aus der Ferne Dinge auch noch klarer zu sein. Mir ist folgendes besonders aufgefallen:

Tom Zeizels Blog: HCL will IBM Collaboration Solutions übernehmen – und nun? IBM und HCL International haben am 6. Dezember angekündigt, dass HCL eine bindende Vereinbarung zur Übernahme einer Reihe von IBM Produkten, u.a. des IBM-Portfolios für Collaboration Solutions, unterzeichnet hat. HCL International ist ein vor 40 Jahren in Indien gegründetes Unternehmen mit 127.000 Mitarbeitern und $7,8 Milliarden Umsatz (2017), das sich bisher auf Softwareentwicklung und IT-Outsourcing konzentriert hat, jetzt aber eine neue Wachstumsstrategie beschlossen hat, unter deren Licht diese Ankündigung steht. Viele Kunden und Partner würden jetzt gern genau wissen, wie das Ganze abläuft und auch wie sich die Roadmaps der Produkte der Domino Familie und Connections konkret entwickeln werden. Leider gibt es da eine bedeutende, juristische Hürde, die hier enge Grenzen setzt. Eine solche Akquise zwischen zwei Unternehmen muss grundsätzlich kartellrechtlich überprüft werden und folgt strengen rechtlichen Vorgaben. In der Phase der Prüfung, die üblicherweise etwa 6 Monate dauert, muss das Geschäft genauso weitergehen, wie vor der Ankündigung. Waren die Unternehmen Wettbewerber, bleibt das auch in der Zeit der Überprüfung so. Der Austausch zwischen den beiden Unternehmen bleibt beim Zustand vor der Ankündigung eingefroren. Beide haben peinlich darauf zu achten, dass auf gar keinen Fall irgendwelches Insiderwissen nach Außen gerät, damit die Aktienkurse beider Unternehmen nicht manipuliert werden können. Das wäre strafbar! Da es auch sein kann, dass die Kartellbehörden einen Kauf ablehnen und er deshalb nicht zustande kommt, müssen beide Firmen auch im Sinne des Schutzes ihres intellektuellen Kapitals darauf achten, dass es hier nicht vor Abschluss zu einem Austausch kommt. Das könnte ja die Wettbewerbssituation völlig verzerren, wenn es doch nicht zum Abschluss käme.  So nachvollziehbar diese rechtlichen Rahmenbedingungen sind, so sehr würde man doch gern wissen, was danach passiert. Das trifft Kunden, Partner und bisherige Mitarbeiter gleichermaßen. Wie immer gibt es im Internet dazu die unterschiedlichsten Betrachtungen und Abschätzungen, denen ich mich hier aus besagten Gründen aber nicht anschließen möchte – nur eine besonders lesenswerte vielleicht herausheben, nämlich die von Nigel Cheshire, der eine Parallele zur Übernahme von Jaguar und Land Rover durch Tata Motors zieht. Stattdessen möchte ich einfach mal im Stil von Frage & Antwort zusammenfassen, was es in der Regel von Executives von IBM und HCL hierzu an offiziellen Aussagen gibt – deshalb jeweils mit Quellenangabe. Da selbst das schon eine juristische Gratwanderung ist, verzichte ich dabei auf eine Übersetzung, um jegliche Fehlinterpretation auszuschließen. Frage: Welche Strategie steht bei HCL hinter dieser angekündigten Akquise? Antwort: “The large-scale deployments of these products provide us with a great opportunity to reach and serve thousands of global enterprises across a wide range of industries and markets. I am confident that these products will see good growth trajectory backed by our commitment to invest in product innovation coupled with our strong client focus and agile product development. In addition, we see tremendous potential for creating compelling ‘as-a-service’ offerings by combining these products with our Mode-1 and Mode-2 services” hat C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies in einer Pressemeldung bekundet (https://www.hcltech.com/press-releases/products-and-platforms/hcltechnologies-acquire-select-ibm-software-products-18b) Frage: Was wird mit den eingekauften Produkten, auch den Collaboration Produkten passieren? Antworten:  Hierzu ergänzt Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, während der Investorenpräsentation am 7. Dezember 2018: „As you look at each of the individual products, they’re in an attractive multibillion-dollar markets, growing if not single-digit than double-digit growth rates. And the positioning of these products overall in terms of the customer base they had, the analysts’ recognition that they have, they’re all very well-positioned in the leadership quadrant.“ … „Collaboration, which consists of 2 product families, Notes & Domino and Connections, which are in many respects large iconic products with very, very large global install basis, that have been recognized by analysts.“ … „Having a core engineering and product DNA is something we’re very proud of as a company. … „On taking those and applying a series of innovation steps, that ultimately enhance both the short-term and long-term potential of these products. Some of it are things that you would expect any good product organization to do, delighting customers, having product managers who are engaging and listening to power users, participating in user groups and engaging in transparent development, joint innovation with customers, again, this is something that we feel very close to the HCL DNA, its co-creation and co-invention with our leading customers.“ … „Ultimately, it’s about innovation. And this is something that I think you can mark by a major new releases of the products. It is bringing in innovative new technologies like machine learning and analytics“.  Frage: Was wird mit den bisherigen Mitarbeitern bei IBM Collaboration Solutions passieren, bzw. aus Kundensicht: Werden meine bisherigen Ansprechpartner meine Ansprechpartner bleiben?   Antworten: „The start point of that is there is a certain number of people who will transition from IBM, who have been doing this specialized work and we will continue to augment that with a lot of support infrastructure“ so C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies auf der HCL  Investorenpräsentaion am 7. Dezember 2018. Detailiert wurde das auf der selben Veranstaltung nochmals von Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies: „There will be a fairly significant people transfer from IBM as part of the steel and that will be both from the cell site as well as on the engineering side.“ „There is a salesforce that upon closing will come and join HCL. A fairly significant sales team. It’s a global sales team, spread across multiple different countries and geographies all over the world. So as a substantial sales force, the sales force that will be coming over is the sales force that had dedicated focus on these products.“  Frage: Was ändert sich für IBM Business Partnern? Antwort: Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, beantwortete diese Frage in einem Interview mit CRN: “Going forward, HCL Technologies and IBM will continue their long-term relationship where the two sell each other’s technology.”    „The deal, once it closes, is not expected to have a big change in how IBM Business Partners work with the software as it becomes part of HCL Technologies.”  “There will be no change in these arrangements until formal deal closure, which is expected to happen mid-2019. Post deal-closure, HCL will work with IBM Business Partners to sign them up as HCL Business Partners. Working with Business Partners has always been a core part of HCL’s business philosophy.” Frage: Wie geht es mit den Produkten der Domino Familie weiter? Antwort: Zu den Produkten der Domino Familie besteht bereits seit Oktober 2017 eine Entwicklungspartnerschaft zwischen IBM und HCL. Hier ist Zusammenarbeit also „Business as usual“, wodurch die momentanen rechtlichen Einschränkungen in der gemeinsamen Zusammenarbeit und Kommunikation nicht ganz so tiefgreifend wie in anderen Bereichen sind.  HCL hatte in dem Zusammenhang einen sehr großen Teil der IBM Domino Entwickler übernommen. Dazu gehört auch Richard Jefts, der die Entwicklung dieser Produkte bereits bei IBM verantwortet hatte und dieses nun bei HCL tut. Er berichtet an die hier mehrfach zitierten Darren Oberst. Man ist in ein für die Entwickler nahegelgenes Gebäude in Chelmsford – das liegt 40 km außerhalb von Boston, USA – umgezogen. Dort konzentriert sich heute die Entwicklung der Domino Produkte. HCL investiert stark und weitere Entwickler werden dort nahezu fortlaufend eingestellt – wofür gerade ein neues Gebäude erstellt wird. Kontinuität und Wachstum werden bei HCL also großgeschrieben. Im Oktober 2017 hatten beide gemeinsam eine neue Version der Domino Produktfamilie für 2018 angekündigt und mit Domino V10 pünktlich im Oktober 2018 geliefert. Das Feedback zu zahlreichen neuen Funktionen und Neuausrichtungen war fast durchgehend positiv. Seit mehreren Monaten laufen jetzt bereits die Arbeiten an der für 2019 geplanten Version 11. Die weltweiten Kundenbefragungen nach den Wünschen für diese Version in Form von Jams laufen bereits und sind in D-A-CH in den letzten Tagen gerade sehr erfolgreich abgeschlossen. Hier waren IBM und HCL als Partner bereits immer gemeinsam aufgetreten. Soweit ein erster Überblick. Für Fragen im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gern zur Verfügung. Ihr  Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen. Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung. Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/
Tom Zeizels Blog: Jammen für Domino V11 – neue Termine Vor einem Jahr haben wir uns im ersten Jam von Ihnen, unseren Kunden und Partnern, das Feedback geholt, was für Sie wichtig wäre, was in Domino V10 und allen beteiligten Familienprodukten drin sein sollte. Jetzt haben wir zusammen mit unserem Entwicklungspartner HCL pünktlich geliefert. Auch die deutschsprachige Version wird im Rahmen des Sprachpakets 1 in Kürze kommen. Die positive Resonanz auf V10 war bei dem Ankündigungsevent am 9. Oktober in Frankfurt für uns absolut überwältigend und ist bei allen meinen bisherigen Kundentreffen wirklich auch so positiv geblieben. Wir haben also offensichtlich sehr viel richtig gemacht. Das ist aber nur gelungen, weil wir konsequent begonnen haben den Input aus dem ersten Jam und aus der lebenden Requirementsliste umzusetzen. V10 war in erster Line ein Server-Release mit zusätzlichem Schwerpunkt darauf, Domino Anwendungsentwicklung für die vielen JavaScript-Entwickler zu öffnen und die Möglichkeiten moderne Programmierung mit Node.js usw. zu ermöglichen. Jetzt heißt es sich auf das nächste Release Domino V11, das in 2019 kommen soll, zu konzentrieren. Die groben Schwerpunkte, an die wir im Moment denken, sind Überbleibsel aus dem ersten Jam:
  • Den sogenannten „Citizen Developer“ noch besser zu unterstützen. Damit ist gemeint die Möglichkeiten der Anwendungserstellung noch weiter zu vereinfachen, sodass Mitarbeiter in den Fachbereichen „mal eben“ eine kleine App erstellen können, auch wenn sie keine erfahrenen Programmierer sind. Diese Apps, die dann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können, können u.a. auch über einen Firmen-Appstore verteilt und auch dank vorhandener APIs in nahezu belieben anderen Anwendungen integriert werden. .
  • E-Mail in Richtung „Open E-Mail“ (also egal mit welchem Client) zu erweitern und mit mächtigen Analytics-Funktionen einfacher bedienbar zu machen.
  • Den Betrieb der Plattform, der heute schon eine hervorragenden Ausfallsicherheit aufweist, noch weiter in Richtung „Lights out-Operations“ (das Licht im RZ kann auf aus bleiben) voranzutreiben.
Natürlich wird es auch darum gehen für die verschiedenen Nutzergruppen – Mitarbeiter in Fachbereichen, Sekretariatsdienste, Manager, usw. – weitere Mehrwerte zu schaffen, die sich in der täglichen Nutzung der Domino Plattform im Arbeitsalltag bewähren und somit den Wert der Domino Plattform an sich weiter ausbauen. Das können und wollen wir nicht allein festlegen. Hierzu wird es deshalb allein in D-A-CH drei weitere Jam-Termine geben. Ein IBM Jam ist eine Methode, die auf die IBM Design Thinking Methode aufsetzt und die sich hervorragend eignet in strukturierter Weise Szenarien für bestimmte Rollen (Personas) zu entwickeln, die besonders praxisnah sind. Der weltweit erste Jam der zweiten Staffel lief bereits am 15.11. im Rahmen des Domino-Tags bei der DNUG in Düsseldorf. In dieser zweiten Staffel geht es um Domino V11 und was unbedingt darin sein sollte. Die Termine sind diese:
  • Am 11.12.2018 in Frankfurt
  • Am 12.12.2018 in Wien
Hierzu möchten wir ausschließlich Kunden und Partner einladen (also u.a. auch keine IBM Kollegen – sorry), die noch nicht in Düsseldorf dabei waren. Die Zahl der Plätze ist naturbedingt durch das IBM Design Thinking basierte Jam Format sehr begrenzt. Um möglichst gerecht vorzugehen, werden wir einmal in der Woche aus der Liste der Angemeldeten Plätze im Losverfahren verteilen und Sie entsprechend zeitnah informieren. Seien Sie dabei! Bestimmen sie mit, was in Domino 11 für den Server, den Notes Client, Verse und Sametime neu sein soll! Beteiligen Sie sich aktiv am neuen Jam und melden Sie sich jetzt an! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Die Meilensteine zu IBM Domino V10 Heute hat Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration & Talent Management, die neue Version 10 der Domino Familienprodukte angekündigt. Dazu gibt es eine Reihe von Meilensteinen – und der erste für Domino Version 10 ist bereits morgen am 10.10.2018! Hier die Übersicht:
  • Domino V10.0, Notes V10.0, der Administrator Client, Domino Designer und IBM Traveler werden morgen, am 10.10.2018 für Windows, Redhat, AIX, Suse und – neu – auch CentOS verfügbar – zunächst in der englischen Sprachversion. Die anderen Gruppe 1 Sprachversionen, wie Deutsch, Französisch, Japanisch und Chinesisch, sind für das Release 10.1, das noch vor Jahresende kommen soll, geplant. Die Sprachversionen für die Gruppen 2 und 3 kommen dann voraussichtlich in 2019.
  • Bei der Variante für die IBM iSeries ist mehr an Vorarbeiten zu erledigen, deshalb ist die neue Version hierfür erst für 2019 geplant. Die Priorität der Funktionen auf der IBM i-Series ist wie folgt angedacht: Domino, Traveler, Sametime, Verse on-Premises (VOP) und dann das neue Domino App Dev Pack.
  • Bei Sametime bleibt es zunächst bei 9.0.1 FP1. Für das neue Sametime 10 gibt es eine Roadmap für 2019, u.a. mit servergestütztem Persistent Chat und Multi-Client-Unterstützung. Für Notes 10 Kunden sind die Sametime mobilen Apps als Bestandteil der Lizenz ab sofort kostenfrei.
  • Die Connections Profil- und Files-Plug-ins wurden aktualisiert, um V10 zu unterstützen und sind auf DeveloperWorks verfügbar.
  • IBM Verse on prem (VOP) hat eine eigene, agile Roadmap. Das Release 1.0.0.5 ist für Ende Oktober geplant. Vorgesehen sind neue Funktionen, wie Vorschläge für Ordner, Kalenderdruck, Unterstützung einer zweiten Zeitzone, mehr Branding-Anpassungsmöglichkeiten, verbesserte Erweiterungsmöglichkeiten und vieles mehr. Es ist geplant, weitere Updates im Quartalsrhythmus zu veröffentlichen. Davon wird auch die Cloud Variante profitieren.
  • Die Verse App on mobile wird fortlaufend aktualisiert/erweitert
  • Die Beta des neuen Domino AppDev Packs kann mit dem Gold Code von Version 10 getestet werden. Mehr dazu hier
  • Die neue „Domino mobile App für das iPad“ wird zunächst als Beta Version ab etwa Ende Oktober für Kunden unter Wartung, bzw. auf Version 10, verfügbar.
  • Die neuen, erstmals funktional mit der Windows-Version identischen Version von IBM Notes V9.0.1 und Notes V10.0 auf Apple MacOS sind für das Jahresende geplant und werden dann auch die neue MacOS 10.14 (Mojave) Version voll unterstützen. Beide Notes Versionen werden die embedded-Version von Sametime 9.0.1 FP1 enthalten. (Mögliche Pläne für eine diesbezügliche Beta werden auf der Destination Domino Website angekündigt werden).
  • Für Domino Applications on Cloud (DAC) Kunden wird die Version 10 in etwa 30 Tagen verfügbar. Eventuell notwendige Migrationsanpassungen sollten vorher mit dem DAC-Service-Team abgestimmt werden.
Soweit die technische Übersicht. Mehr zur Bewertung und neuen Funktionen in Tom Zeizels Blog. Und im übrigen arbeiten IBM und HCL ja auch bereits an der Version 11, die für den Sommer 2019 angedacht ist. Also ganz klar: #dominoforever Disclaimer – IBM’s statements regarding its plans, directions, and intent are subject to change or withdrawal without notice at IBM’s sole discretion. Information regarding potential future products is intended to outline our general product direction and it should not be relied on in making a purchasing decision. The information mentioned regarding potential future products is not a commitment, promise, or legal obligation to deliver any material, code or functionality. Information about potential future products may not be incorporated into any contract. The development, release, and timing of any future features or functionality described for our products remains at our sole discretion.
Tom Zeizels Blog: IBM Domino 10 ist da! Auf den Wies’n und Wasen heißt’s „O‘zapft is!“. So ist es jetzt auch mit der Version der IBM Domino Familien-Produkte. Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration & Talent Solutions, hat soeben den weltweiten Startschuss für die Verfügbarkeit der neuen Version 10 von Frankfurt aus gegeben – vor Tausenden von Kunden, die entweder hier in Frankfurt live dabei sind oder weltweit den Webcast verfolgen oder später ansehen (Nachtrag: Jetzt gibt es auch eine 13 minütige Zusammenfassung und eine Kurzfassung von 2:11 Minuten). Schon gestern Abend zur „Bleeding Yellow“ Party der DNUG war es wie in einer guten Disco – lange Warteschlange draußen – und auch heute sind in das Kap Europa an der Frankfurter Messe deutlich mehr Personen gekommen, als wir erwartet und geplant hatten. Das spricht für das grundlegend gute Image, das Domino als Anwendungsumgebung unter Fachleuten hält und das mit Version 10 noch mal sehr deutlich ausgebaut wird. Unternehmen aus allen Industriesparten, wie Heitkamp & Thumann, Vössing Ingenieure, A1 Telekom in Österreich, usw. setzen strategisch auf IBM Collaboration Produkte und insbesondere auch auf Domino Anwendungen, u.a. weil die Plattform so sicher und kostengünstig ist. Vor fast einem Jahr (9 Tage fehlen noch), im Oktober 2017, hatte IBM eine strategische Entwicklungspartnerschaft mit HCL Technologies abgeschlossen, um das Engagement für die Domino-Produktfamilie – Domino, Notes, Verse und Sametime – zu erhöhen und mit der Umsetzung der Roadmap zur Verfügbarkeit der Version 10 des Domino-Portfolios im Jahr 2018 zu beginnen. Mit der heutigen Ankündigung hält IBM zusammen mit HCL Technologies dieses Versprechen ein. Und es gibt sehr viel Neues. Die technischen Details und wie und wann man zu den einzelnen Bestandteilen kommt steht hier. Wichtiger aus meiner Sicht ist aber die Frage aus Kundensicht: „Was ist drin für uns als Unternehmen?“ Domino war und ist in vielerlei Hinsicht eine perfekte Plattform: funktional umfassend, erprobt, günstig zu betreiben, sehr sicher, kann sogar offline und bietet nun auch die Entwicklungsmöglichkeiten, die auch junge Programmierer lieben. Vier Themen noch mal detaillierter herausgegriffen (und hierfür einen Dank an unser TechSales Team für die Unterstützung):
  1. Domino 10 ermöglicht für Bestandskunden eine Senkung der Gesamt-IT-Betriebskosten für laufende Business-Anwendungen:
    • Neu sind die automatische Reparatur von Datenbank-Clustern und die Nutzungsmöglichkeit größerer Indizes für Datenbanken, sodass die Datenbanken selbst nun bis 264 GB groß sein können, was bisherige Beschränkungen weitgehend aufhebt.
    • Vereinfachte Single-sign-on (SSO) Konfiguration, u.a. jetzt mit Unterstützung von ADFS 4.0 und Verbesserungen am eigenen ID/Vault Management von Domino.
    • Neu ist auch die Unterstützung für CentOS. Damit lassen sich sich die Lizenzkosten im Vergleich zu Windows sofort senken und mit CentOS kann man Domino Docker-Container so einfach, wie mit Red Hat Linux (oder Windows) zu erstellen.
    • Ein Aufsetzen eines Domino-Servers aus einem Docker Container aus einem QNAS kann in weniger als 40 Sekunden vonstatten gehen – perfekt nicht nur für Programmierer.
    • Eine schon etwas länger bestehende Option ist die Nutzung von Domino Anwendungen in der Cloud (DAC). Dort wird Version 10 in 30 Tagen zur Verfügung stehen.
  2. War es bisher manchmal nicht ganz einfach Domino-Programmierer zu finden, so sollte das jetzt wesentlich besser werden, denn zukunftssichere Domino-Anwendungen können nun auch mit JavaScript, der heute weltweit am häufigsten genutzten Programmiersprache erstellt werden. Das eröffnet ein riesiges Potenzial an Entwicklern und wird insbesondere auch junge Entwickler, deren Welt das heute ist, begeistern. Denn mit Domino bekommen sie eine Komplettumgebung und müssen sich nicht mehr mit einem komplexen, sich ständig ändernden Baukasten verschiedenster Tools abmühen. Dazu können jetzt auch Tausende von Open-Source-Bibliotheken, die zusammen mit Domino genutzt werden können.Auf diese Weise kann man auch bestehende Anwendungen mit allen verfügbaren REST-APIs erweitert und beliebig nach Erfordernissen irgendwo integrieren. Natürlich können auch ganz neue Anwendungen mit Domino-Daten auf einem vollständigen Web-Stack einfach erstellt werden. Ein gedanklich vielleicht großer, aber technisch nun sehr kleiner Schritt ist die sichere und kostengünstige Domino 10 Anwendungsumgebung auch im ganz anderen Kontext als die wahrscheinlich bessere Anwendungsplattform zu nutzen, etwa mit Microsoft Office 365.
  3. Manager, Vertriebsmitarbeiter und alle, die von unterwegs arbeiten, suchen schon länger nach einer Möglichkeit direkt und auch offline von mobilen Geräten, wie dem Apple iPad, auf bestehende Anwendungen mit hohem Business-Wert zuzugreifen. Mit der neuen Client-Lösung namens „IBM Domino Mobile App für das Apple iPad“ geht das sogar ohne die bestehenden Anwendungen ändern zu müssen, also ohne weitere Kosten. Und man kann Anwendungen um Funktionen dieser mobilen Geräte, wie GPS oder Kameranutzung smart erweitern. Für Kunden, die Version 10 lizensiert haben oder unter aktiver Wartung stehen, ist die Beta ab sofort verfügbar.
  4. Neu sind auch flexiblere Kalendereinstellungen für Einzelpersonen und Teams, neue Funktionen zum Senden und Benachrichtigungen von E-Mails, Touchscreen-Unterstützung für Microsoft Windows Tablet-Geräte und die Kalenderinteroperabilität mit Microsoft Outlook und IBM Notes 10.0. Außerdem bietet es neue Funktionen wie:
    • Benutzerfreundlichkeit – Ein neuer Workspace mit benutzerdefinierten Farbschemata, einem neuen Date-Picker, der Vorschau der auszuwählenden Schriftarten und einer zusammenklappbaren linken Navigationsleiste. Aktualisierte Import- und Exportdateitypen einschließlich Microsoft Excel.
    • E-Mail-Funktionen – Gebündeltes Weiterleiten mehrerer Nachrichten im EML-Format als Anhang. Verbesserte E-Mail-Sende-Richtlinien und Benachrichtigungen für Benutzer. Neue „Nach Absender“-Mail-Ansicht und eine zweite Signatur zur Weiterleitung und Beantwortung von Mails. Möglichkeit zum Planen einer späteren Absendung von Mails.
    • Kalender – Teamkalender zur Unterstützung bei der Verwaltung von Ressourcen mit einer konfigurierbarem Team-Inbox. Eine konfigurierbare Weiterleitung von Besprechungseinladungen durch bereits eingeladene Teilnehmer an weitere.  Kopieren von Inhalten einer Mail als neuer Kalendereintrag.
Es ist schon stark hier heute bei der Ankündigung so viele Menschen in gelb – von außen gezeigt oder von innen gefühlt – zu sehen. Damit ist eines klar: Domino ist zurück! Was eignet sich nun besser als das Hashtag #dominoforever auf Twitter und Facebook, das wir von nun an verwenden? So wird es sein. Domino forever! Denn bitte nicht vergessen: Mit Domino 10 sind wir nicht fertig, wir fangen gerade erst an! Für 2019 ist Domino 11 geplant und es wird bereits seit 2 Monaten daran gearbeitet, mit noch mehr Fokus auf der Client-Seite. Ein toller, gelber Tag heute! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions  
Tom Zeizels Blog: Gelb. Was sonst? Gelb – ist sie nicht eine besondere Farbe? Leuchtend wie die Sonne? Sang nicht schon ex-Bundespräsident Walter Scheel „Hoch auf dem gelben Wagen“? Was er genau damit meinte, weiß ich nicht, aber es erinnert mich an die englische Automobilschmiede Lotus, die – ganz nebenbei – gerade ihr 70-jähriges Firmenjubiläum feiert. Und da war doch noch etwas mit ähnlichem Namen ganz in gelb … die ehemalige IT Marke Lotus, die heute unter IBM Collaboration Solutions firmiert. Und so richtig gelb ist deren Produkt IBM Notes Domino immer noch – zumindest für die Fans, von denen es auch nach fast 30 Jahren immer noch sehr viele gibt. Und es werden auch wieder noch mehr werden – da bin ich mir sicher. Im letzten Jahr fing es plötzlich an: Gelbe Tafeln, erst vereinzelt, aber dann immer mehr und immer wieder. Auf IT-Events zogen plötzlich immer mehr Personen gelbe Tafeln mit dem Slogen „I AM“, den 1999 eine Werbekampagne für Domino 5 geprägt hatte, und stellten Selfies ins Internet. Hier zwei besondere Beispiele aus der IBM: Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration Solutions und sein Boss, David Kenny, Senior Vice President IBM Cognitive Solutions. Worum ging es? IBM hatte Ende 2017 eine Entwicklungspartnerschaft mit HCL International zur Domino Produktfamilie abgeschlossen und gemeinsam hat man damals begonnen wieder sehr stark in die Plattform zu investieren. HCL ist eingestiegen, weil (nicht nur) sie glauben, dass:
  • Domino als quasi erste no-SQL Plattform am Markt so weit gereift ist, was Sicherheit, Replikation, offline-Nutzung, usw. angeht, dass sie für viele Anwendungen einfach die beste Plattform am Markt ist und dass es sich  auch finanziell lohnt sie weiter auszubauen.
  • Domino mit dem Ökosystem von vielen Partnern ein bemerkenswertes und weiter ausbaufähiges Portfolio an Lösungen bietet
  • Nur wenige Bausteine fehlen, um mit Domino wieder ganz vorn mitzuspielen (an denen nun wieder intensiv entwickelt wird und zu dem Domino 10 nur der erste Schritt ist. Domino 11 wird schon 2019 kommen)
  • Mit Unterstützung für node.js, React, usw. eine Integration von Domino in nahezu beliebige Umgebungen immer nur wenige Klicks weg ist, egal ob es IBM Lösungen, wie Watson Workspace, Connections mit ICEC und IBM Docs sind, oder Salesforce, MS Office 365, Slack, usw. Damit werden Domino Anwendungen zum „generellen Player“ in allen Umgebungen.
Deshalb haben IBM und HCL im letzten November gemeinsam den Plan für die Version 10 in 2018 angekündigt und tatsächlich – Wort gehalten – kommt die Version 10 nun. Dabei sein ist alles! Die Ankündigungsveranstaltung u.a. mit Bob Schultz und IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann am kommenden Dienstag in Frankfurt ist bis auf wenige Restkarten ausgebucht. Ähnliches gilt für die „Bleeding Yellow“ Pre-Announcement-Party der DNUG  zur Einstimmung am Abend zuvor und die beiden Events in Wien und Zürich am 10. Oktober (Anmeldung hier). Alle richten sich nicht nur an „Fans“, sondern bieten insbesondere auch für Interessierte, die noch nie etwas mit Notes Domino gemacht haben, aber einfach mal wissen möchten, was für sie in dieser großartigen Plattform drin ist, mit Sicherheit viele Überraschungen. Alle Events richten sich an IT-Entscheider und Fachleute, die verstehen möchten, warum jetzt wieder Domino – Gründe gibt es reichlich. Und wenn man mich jetzt nach dem Dresscode für beide Events in Frankfurt fragen würde, ist die Antwort intuitiv einfach: GELB! Soviel gelb wie möglich. Der Anzug kann im Schrank bleiben – es sei denn er ist gelb (vermutlich nur schwer zu toppen: Marc-Oliver Schaake). Ansonsten ist alles erlaubt, hauptsächlich es ist gelb. Nicht umsonst ist es zum Beispiel bei der Tour de France ja so, dass der Gesamtsieger das, nun ja, GELBE Trikot trägt. Das gilt mit Domino 10 nun auch wieder in der IT. Bis nächste Woche in Frankfurt! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Was KI wirklich (schon) kann Um KI („künstliche Intelligenz“) ranken sich aktuell die verwegensten Verschwörungstheorien. Angeblich könne man schon bald das menschliche Gehirn nachbauen und damit ausgestattete Roboter würden uns dann alle Arbeitsplätze wegnehmen. Das ist sehr, sehr weit von der Realität weg, passt aber in unsere aufgeregte Zeit, die von Fake News, die viele auch lustvoll konsumieren, nur so überspült wird. Es passt auch gut in Sciencefiction Romane, aber das ist es dann auch schon. Das gesamte menschliche Gehirn ist mit seiner Dichte der Neuronen und ihrer komplexen Vernetzung und Leistungsdichte bei minimalem Energieverbrauch auf absehbare uneinholbar. Was allerdings heute schon geht ist, dass man für kleine Ausschnitte des im Gehirn gespeicherten Wissens die Prinzipien des Gehirns aufgreift und mit Computertechnologie nachempfindet. Was dabei herauskommt ist keinesfalls der Robotermensch, sondern eher ein Assistent für einen eingeschränkten Wirkungskreis. Das plakativste Beispiel ist das vollautonom fahrende Auto. Es ist deshalb auch ein gutes Beispiel, weil daran große ökonomische Interessen hängen und deshalb besonders viel hierin investiert wird. Teile des autonomen Fahrens funktionieren ja heute schon und hier wird es in den nächsten 5 Jahren vermutlich einen echten Durchbruch geben. Die Herausforderung ist „General Purpose“ Ist der Computer dann bereits der beste Autofahrer? Beim Schachspiel ist es heute schon so – gegen den Computer hat kein Mensch mehr eine Chance. Aber für beides gilt: es sind Spezialskills, sehr eingegrenzt auf jeweils einen eng umrissenen Anwendungsfall. Das Auto als Roboter kann dann Autofahren, was schon beeindruckend ist, aber sonst eben gar nichts. Das ist natürlich nur ein Anwendungsbeispiel und es gibt in allen Facetten unseres Lebens weitere – und sie dringen alle langsam in unser Leben vor. Wenn der Mehrwert leicht erfassbar ist, ist das offensichtlich auch kein Problem für uns. Sind nicht die Navis auch schon schlau und lenken uns mehr oder weniger gut um Staus herum? Und wir alle akzeptieren die Navis nicht nur, sondern haben sie in wenigen Jahren als Standard lieben gelernt. Es gibt praktisch kein Auto mehr ohne. Die größere Herausforderung in der KI sind Systeme, die breiter ausgelegt sind, also „multiple Purpose“ (mehrere Einsatzzwecke) oder gar „general Purpose“ (allgemeine Einsatzzwecke). Zwei klassische Beispiele dafür sind Spracherkennung und automatische Übersetzung. Da ist die Forschung schon lange dran und so allmählich wird ein Niveau erreicht, bei dem die Qualität beginnt zu überzeugen. Die Herausforderung liegt in der Komplexität der Sprache, die ja so ausgelegt ist, dass man Dinge über möglichst viele Wege ausdrücken kann, damit Nuancen herausgestellt werden können. So haben die Eskimos angeblich über 40 Begriffe für Schnee, weil der in deren Lebensumgebung von besonderer Bedeutung ist. Im Deutschen gibt es dafür aber nur genau ein Wort. Wie soll ein Computer solche Nuancen „verstehen“ können? Ein Computer versteht eigentlich gar nichts. Er hat ja nur seine Bits. Was er aber gut kann ist vergleichen. Vergleichen von Worten, Sätzen und Absätzen. Und dabei Ähnlichkeiten erkennen und nutzen. Aber machen wir Menschen das nicht auch so? Eigentlich schon. Kritiker an KI bemängeln, dass KI sehr viel Trainingsaufwand benötigt. Das ist sicher zunächst einmal richtig. Nur bekommt der Mensch bis zum Abschluss der Pubertät und selbst darüber hinaus nicht unendlich viel Training? Jeder Konsum von Medien und jedes Gespräch bedeutet für uns Training. Seien wir also ein bisschen gnädig mit der KI! Was ist und kann Watson? Unter dem Begriff „Watson“ hat IBM alle Initiativen zu KI gebündelt. Das ist sehr vielfältig und es gibt heute um die 100 verschiedene Ausprägungen, die sich teilweise ergänzen, manchmal aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Viele gibt es nur aus der Cloud. Etwas einfachere kommen aber auch eingebettet in vollständige Lösungen mit und laufen lokal. Den „Watson“ an sich gibt es gar nicht, auch wenn viele immer noch meinen, dass Watson der Computer sei, der 2011 die Jeopardy Rateshow gewonnen hat. War er zwar auch, aber eben nur eine Variante der vielen Watson Services. Im Umfeld der IBM Collaboration Solutions nutzen wir heute insbesondere drei Watson Services, die unter dem Begriff „Watson Work Services“ zusammengefasst sind:
  • Moments“ kann aus Texten herausarbeiten, was in ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit wichtig ist und legt dabei einen besonderen Fokus auf Fragen, die vermutlich noch offen sind und auch Aktionen, die umgesetzt werden sollten. Soweit funktioniert das bereits beeindruckend gut, auch ohne weiteres Training. Das ist deshalb bemerkenswert, weil es ja absolut „general Purpose“ ist und jegliche Inhalte vorkommen können.
  • Priorisierung“ kann z.B. in Watson Workspace herausarbeiten, welche Spaces neue Inhalte haben könnten, die für die nutzende Person von besonderer Wichtigkeit sind.
  • Annotationen“ sind hervorgehobene Textstellen, zu denen Watson mithilfe von Bots Mehrwerte beitragen kann, also etwa tiefergehende Informationen aus Backend-Systemen anzeigen oder auch zurückschreiben. Die eigentlichen Fähigkeiten und Dialoge werden über die Bots definiert. Die Annotationen befreien den Nutzer davon selbst wissen zu müssen, welcher Bot etwas leisten könnte. Stattdessen stellt Watson sicher, dass sich der Bot selbst anbietet. Für eine solche Bot-Integration muss der Ersteller des Bots mindestens 5 Beispielsätze mitgeben. Dann erkennt Watson Ähnlichkeiten zu diesen Sätzen und kann entscheiden, ob der Bot zu einer Textstelle angezogen werden sollte oder nicht. Wenn ja und ein Nutzer springt darauf positiv an, so wird die echte, nicht exakt die Beispielsätze treffende Textstelle mit zu den Beispielsätzen übernommen, womit das System immer weiter lernt.
Diese ersten Watson Work Services sind also Helfersysteme, die Hinweise geben, wenn es mehr Informationen in Backendsystemen gibt, die sagen, wann etwas wichtig sein könnte und die lange Texte smart zusammendampfen. Solche Services sind also ein bisschen so etwas wie eine Sekretärin / ein Sekretär, die einem helfen Arbeit einfacher zu erledigen. Vor dieser Form von KI braucht man wahrlich keine Angst zu haben, dass sie einem den Arbeitsplatz streitig machen könnten – sie helfen einem nur. Natürlich wird das weiter ausgebaut und wir werden auch in Watson Work Services weitere KI-Bausteine, die es heute schon im Watson Portfolio gibt und auch neue, integrieren. Ich finde das äußerst spannend. Damit wünsche ich allen meinen Lesern an dieser Stelle ein schönes Herbstwochenende! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Champions League, Computerwoche und Sametime Das Herz des Fußballfans schlägt höher, wenn die besten Mannschaften wieder in der Champions-League gegeneinander antreten, sind es doch oft Spiele der Extraklasse mit den Besten der Besten. Auch für die Vereine und Mannschaften ist es ein begehrtes Ziel dabei zu sein. Es bringt Aufmerksamkeit, mehr Fans, und auch mehr Euros. Auch im Umfeld der IBM Collaboration Produkte gibt es Champions – unsere eigene Champions League. In Deutschland sind es aktuell 28 Kunden oder Geschäftspartner und weltweit 121. Sie spielen nicht gegeneinander und es geht auch nicht um Euros. Aber die Besten sind es trotzdem. Nämlich wenn es darum geht …
  • Lösungen innovativ voll ausreizen und so zu neuen Musterlösungen zu kommen.
  • sich öffentlich mehr für die IBM Collaboration Plattform zu engagieren.
  • sich aktiv im unternehmensübergreifenden Erfahrungsaustausch zu engagieren, etwa in unserer User Group, dem DNUG e.V., oder selbst Veranstaltungen zu organisieren und Vorträge zu halten. Andere Möglichkeiten sind regelmäßige Blogbeiträge oder Artikel in Fachzeitschriften oder auch Bücher zum Thema zu schreiben.
  • Erweiterungen der Lösungen beizusteuern, etwa über OpenNTF oder auch andere Plattformen.
  • entsprechende Themen in Lehrveranstaltungen mit einzubauen und z.B. Diplomarbeiten u.ä. zu vergeben. Das gilt auch schon für Studenten, die sich besonders für die IBM Lösungen engagieren.
  • die Qualitäten der IBM Lösungen für sich als Führungskraft oder Berater erkannt zu haben und sich für deren innovativen Einsatz besonders zu engagieren.
Ich habe mit mehreren, im letzten Jahr neu hinzugekommenen IBM Champions gesprochen. Sie alle haben mir bestätigt, dass es nicht nur eine besondere Ehre für sie ist, sondern, dass sie auch echte Vorteile für ihre täglichen Aufgaben daraus ziehen und auf jeden Fall gerne weiter Champion bleiben möchten – was nicht selbstverständlich ist, denn man muss am Ball bleiben. Ein Grund in den Champion Status kommen zu wollen, bzw. bleiben zu wollen, mag sein, dass IBM Champions besonders bevorzugt behandelt werden. Beispiele sind, dass sie  …
  • fortlaufend und besonders früh und intensiv über Neuerungen informiert werden
  • einen direkten Draht zu den IBM Entwicklern bekommen
  • bei der Gini Rometty Keynote auf der jährlichen, weltweiten THINK Konferenz einen Platz in den ersten Reihen reserviert bekommen
  • und vieles mehr.
Dazu gehört zum Beispiel auch die Einladung zu einem exklusiven Champions-Frühstück auf dem Domino 10 Ankündigungsevent am 9.10 in Frankfurt, an dem auch IBM Collaboration Solutions Chef Bob Schultz und die Europachefin Huguette Ranc teilnehmen werden. (Kurze Nebenfrage: Haben Sie sich eigentlich schon zu dem Highlight-Event angemeldet? Die Plätze werden langsam wirklich knapp. Anmeldung hier). In dieser Woche hat übrigens die Nominierung der Champions für 2019 begonnen. Es kann nicht jeder zum Champion ernannt werden, aber jeder kann nominiert werden. Hier sind die Details zur Champions Nominierung 2019. Mein Tipp: Mitmachen, die Besten nominieren und für sie abstimmen! In dieser Woche ist aber noch mehr passiert: Am Donnerstag waren Frank Heuer, Senior Advisor ISG Research Deutschland, Bernd Gewehr, Leiter IT bei Vössing Ingenieure in Düsseldorf und Peter Schütt, Leader Collaboration Strategie in meinem Team bei der IBM in Deutschland, zusammen im Live Webcast der Computerwoche zum Thema „KI(ller)-Collaboration – Informationsflut stoppen, Übersicht fördern“. Es ging darum, wie die neuen Workflow Collaboration Tools zwar Arbeiten verändern und vereinfachen, schnell aber wieder zu einer unseligen Informationsüberflutung führen, die einen im Regen stehen lässt, wenn es darum geht sich auf das Wichtigste konzentrieren zu wollen. Vössing hat sich bei der Toolsauswahl für IBM Watson Workspace entschieden, weil IBM die Architektur von Workspace – ganz anders als die Marktbegleiter – von Anfang an auf den Einsatz von KI (künstliche Intelligenz) ausgelegt hat, womit man das Problem direkt adressieren kann. Peter Schütt zeigte live an einem Praxisbeispiel aus dem Bereich „Incident-Management“ –  ein lokaler Netzausfall – wie man mit Watson Workspace und dessen neuer Template-Funktion strukturiert in einer intelligenten Workflow-Collaboration-Tool Umgebung arbeiten kann. KI kommt mehrfach zum Einsatz:
  • Spaces, in denen etwas wichtiges Neues passiert ist, werden priorisiert und optisch herausgehoben – man muss sich also nicht zwingend durch alle Spaces arbeiten
  • „Moments“ erstellen automatisch Zusammenfassungen und heben dabei Fragen, notwendige Aktionen, usw. heraus – man muss also nicht zwingend die ganzen Texte in einem Space lesen und versteht trotzdem, was wichtig ist
  • Schlangenlinien unter manchen Textstellen zeigen an, dass Watson hierzu etwas weiß. Sie zeigen also intelligent an, dass es Hilfsinformationen gibt, ohne das manuell Bots ausgewählt werden müssen, an die man möglicherweise gar nicht denkt. Klick man drauf, erscheinen zunächst nur für den einen Nutzer Zusatzinformationen, die über eine Bot-App, die für den Space eingerichtet wurde, bereitgestellt werden. Der Bot arbeitet dabei über Single-Sign-on freigeschaltet bidirektional mit einem Backend-System und holt über Webhooks Informationen in einen Dialg mit dem Nutzer. Der kann die Informationen auch an den Space übertragen.
Nur die Bots muss jemand einmalig erstellen und ihnen Beispielsätze mitgeben. Die KI nützt dann Ähnlichkeiten zu diesen Sätzen und meldet sich dann selbständig, auch wenn der Wortlaut nicht genau getroffen wird. Wir planen im vierten Quartal eine weitere Funktion freizuschalten, nämlich das automatische Transkribieren der gesprochenen Texte in den integrierten Zoom Webmeetings. Das wird dann noch getoppt durch die Anwendung der Moments-KI-Funktion auf diese Texte. Man bekommt eine automatisch erstellte Meeting-Zusammenfassung mit Heraushebung von Fragen, Aktionen, usw.  Das ist dann natürlich kein Goethe in Feinschliff, sondern eine stichwortartige Zusammenfassung, aber hinreichend um das Wesentliche zu verstehen und praktisch ohne Aufwand. Für mich ein Meilenstein! Übrigens kann man den Einstieg in Watson Workspace auch kostenfrei und zeitlich unbegrenzt ausprobieren – siehe http://workspace.ibm.com. Ein weiteres Highlight war der internationale live-Webcast zum Thema IBM Sametime Roadmap. Ja, richtig gelesen: Sametime Roadmap. HCL und IBM haben sich in ihrer Entwicklungspartnerschaft ja insgesamt viel vorgenommen, was sich durch die Ankündigung von Domino 10 am 9. Oktober in Frankfurt erstmals auch sichtbar manifestiert. Teil der Domino-Familie war und ist aber eben auch IBM Sametime. Und das wird, mit dem Alleinstellungsmerkmal der Verfügbarkeit on premises auch weiter entwickelt. Julie Reed und Pat Galvin zeigten die Pläne für 2018 und 2019 auf. Hier ein paar der wichtigsten Stichpunkte:
  1. Multi-Device Unterstützung und Server-gestützte Persistenz
  2. Nutzung von Domino 10 64 bit und damit auch wieder Support für die Plattformen AIX und System i. Neu dazu Unterstützung für die Docker Enterprise Edition als Plattform, womit die Installation wesentlich vereinfacht wird.
  3. Angedacht ist mittelfristig auch eine Rückbesinnung auf reines Domino 10, also Abkehr von der heutigen Nutzung von WebSphere für manche Funktionen.
  4. Einfachere Unterstützung verschiedenster 3rd Party Produkte für Web-Meetings
  5. Ausbau des SDKs und Abkehr von störanfälligen Browser-Plugins
  6. Interoperabilität mit Watson Workspace
Und noch ein kleines Schmankerl: Mit Domino 10 wird die Sametime App für iOS und Android integrierter Bestandteil der Domino Client Lizenz und muss nicht mehr separat lizenziert werden. – gilt selbst auch für die besonders günstige, aber eingeschränkte Lizenzvariante „Sametime limited use“. Mehr zur Sametime Roadmap hier (Registrierung erforderlich). Ja, es war wieder eine spannende Woche … und: „Wir sehen uns in Frankfurt!“ Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Am Anfang des Jahres macht man sich Gedanken, wie das Jahr vermutlich laufen wird und man plant zum Beispiel seinen Urlaub. Der ist nun schon wieder vorbei. Auch vorbei ist die diesjährige Konferenz unserer User Group, der DNUG e.V. Ich hatte anfangs des Jahres gedacht, dass es hier in Deutschland wieder die größte und wichtigste Veranstaltung des Jahres für unsere IBM Collaboration Solutions in DACH werden würde. Und ja, sie war groß und sie war sehr gut, aber die größte wird es wohl nicht bleiben, denn vor uns steht ein wirklich besonderes Ereignis: Die Ankündigung von Domino 10 am 9. Oktober im Kap Europa in Frankfurt. IBM hatte Ende letzten Jahres die Entwicklungspartnerschaft zu den Domino Familienprodukten Notes, Domino, Verse, Sametime, usw. mit HCL International begonnen und mit einer Sequenz von Jams mit Ihnen, unseren Kunden, die wichtigsten Anforderungen an die Weiterentwicklung der Plattform diskutiert und aufgenommen. Und dann wurde fleißig und mit viel Elan entwickelt. Jetzt nun ist es schon fast soweit für den ersten Schritt. Denn am 9. Oktober wird Bob Schultz, General Manager der IBM Collaboration Solutions, die weltweite Ankündigung für Domino 10 von Frankfurt aus machen. Das ist für mich und uns eine besondere Ehre, auch wenn es eine gewisse Tradition hat. Erinnern wir uns kurz: Domino 8 hatte damals den Codenamen Hanover – die amerikanische Schriftweise von Hannover. Und demzufolge wurde Domino 8 damals auch in Deutschland, nämlich auf einer DNUG Konferenz in Hannover, weltweit angekündigt. Jetzt sind wir ein paar Jahre weiter und die Domino-Plattform ist nicht stehen geblieben. Sie war schon immer eine besonders günstige und sichere Plattform für praktische Anwendungen, die man in Fachbereichen von Industrieunternehmen und im Öffentlichen Dienst nun einmal braucht. Diese Tugenden werden wir fortschreiben, sodass auch ältere Investitionen in die Domino Plattform weiter geschützt bleiben. Gleichzeitig werden wir mit der Unterstützung modernster JavaScript Entwicklungen Domino erweitern und verjüngen. Das bedeutet, dass sich mit Domino 10 auch junge Programmierer, die heute gewohnt sind mit Tools wie Node.js, DQL (Domino Query Language), JSON, usw. zu arbeiten, zuhause fühlen werden – auf einem Application Server, der in vielerlei Hinsicht wie Performance, Security, Offenheit und Zukunftssicherheit seinesgleichen sucht. So wird die Grundlage für die nächsten Jahrzehnte von Domino ausgebaut. Es lohnt sich nach Frankfurt zu kommen (Anmeldung hier). Denn hier erwartet sie nicht nur Bob Schultz und sein Team, sondern auch Kunden, die über ihre Erfahrungen mit der laufenden Beta von Domino 10 berichten, alle Details zu den neuen Möglichkeiten, präsentiert auch in Hands-on Sessions und nicht zuletzt eine große Zahl von Partnern, die ihre Möglichkeiten der Nutzung von Domino 10 vorstellen werden. Übrigens laufen parallel im gleichen Gebäude weitere IBM Veranstaltungen, u.a. die THINK Deutschland, die Deutschlandchef Matthias Hartmann persönlich eröffnen wird. Auch ihn erwarten wir dann genauso auf dem Domino Ankündigungsevent, wie auch einen Gruß von Fletcher Previn, dem weltweiten CIO der IBM. Und auch die DNUG ist nicht aus dem Spiel. Sie hat sich überlegt am Abend zuvor die „Bleeding Yellow“ Domino 10 Launch Party zu organisieren (Anmeldung hier) und zum Glück gibt es einen Tag vor der Frankfurter Buchmesse auch noch günstige Hotels in Frankfurt, sodass einem Reinfeiern kaum etwas entgegenstehen sollte Ich freue mich schon sehr auf dieses Event, zu dem sich bereits viele Kunden angemeldet haben. Ich hoffe, dass auch Sie dabei sein werden! (Anmeldung hier) Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS: In Wien bei der IBM und in Zürich in der Universität wird eine etwas verkürzte Version dieser Ankündigungsveranstaltung am 10. Oktober erfolgen.

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