Beiträge

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino V10 schlägt ein neues Kapitel auf!

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino Release 10 schlägt ein neues Kapitel auf!

IBM meint es ernst mit Notes Domino, Verse und Sametime Chat:

  • Erst haben wir uns einen potenten Partner gesucht. HCL ist für IBM kein Neuling, weil wir auch in diversen anderen Themen mit HCL in der Entwicklung partnern.
  • Parallel dazu haben wir die Version 10 der Domino Familien-Produkte für 2H2018 angekündigt.
  • Und dann haben wir unsere Kunden befragt, wie sie sich die nächsten 25 Jahre von Notes Domino vorstellen. Dazu haben wir gemeinsam mit HCL weltweit die #Domino 2025 Jam Events durchgeführt – angefangen im Oktober beim DNUG Fachgruppentag in Düsseldorf und aufgehört im Januar mit dem online Jam. Über 2000 Personen haben ihren Input mit uns geteilt. Das war wirklich überwältigend!

Und heute nun die Vorstellung des Ergebnisses der Jams durch Bob Schultz (GM IBM Collaboration & Talent Solutions), Richard Jefts (GM Collaborative Workflow Platforms, HCL Technologies) und Andrew Manby (Director, IBM Offering Management). Über 1900 Teilnehmer im Webcast – und wenn man den begleitenden Chat liest, sind wir auf dem richtigen Weg. Das freut mich natürlich! (Wer den Webcast verpasst hat: Replay nach Registrierung unter: http://ibm.biz/domino2025webcast)
Aber langsam – zunächst zurück zu den Jams: Das Meinungsbild in den Jams war weit gespreizt, aber auch mit eindeutigen Wünschen gespickt. Beispiele:

  • 76,4% wollen ein Browser-Interface für ihre Domino Apps
  • 81,3% wollen direkt Grafiken aus ihren Domino Daten produzieren können
  • 85 % wollen ihre Apps auf mobilen Geräten nutzen können

Die drei wichtigsten Forderungen, bezogen auf Anwendungsentwicklung, waren moderne Werkzeuge, Beseitigung bestehender Beschränkungen und Performance im Kern.Bei Mail und Chat waren die Hauptthemen Notes Performance, Outlook Integration und Notes Authentifizierung.

Bezogen auf die einzelnen Produktbereiche sind dies die 4 Top-Themen:

  1. Weiterentwickeln der Anwendungsentwicklungsmöglichkeiten von Domino
  2. Den Notes-Client schneller, moderner und besser nutzbar machen
  3. Mail auch für andere Lösungen öffnen
  4. Multi-Geräte-Chat in Sametime

Die Zukunftsvision für IBM Domino

Auf dieser Basis – und natürlich weiteren Details – werden wir in 2018 die Version 10 der Domino Familenprodukte Verse, Notes, Sametime und natürlich Domino selbst herausbringen. Das ist, bei realistischer Machbarkeit, ein Zwischenschritt zu einer wieder führenden Collaboration Plattform, für die wie nur eine klare Vision haben:

  • Domino als führende Java-Script Entwicklungsumgebung
  • Weltklasse-Oberfläche für Mail auf Desktops und mobilen Geräten
  • Beste Total Cost of Ownership (TCO) mit der verlässlichsten Plattform

Die verlässlichste Plattform anzubieten bedeutet bisherige Grenzen zu sprengen und u.a. automatische Datenbank-Reparaturmechanismen anzubieten, die NSF-Größe auf 254 GB anzuheben und die Docker Story mit neuen Docker Enterprise Edition Images fortzusetzen. Im Security-Umfeld sind es Themen, wie einfachere Active Directory Einbindung und SAML IDP Verbesserungen (inkl. ADFS 4.0) für SSO – also Themen der einfacheren Integration mit anderen Anwendungen.

Beim Notes Client sind die Themen eine modernere und einfacher zu benutzende Oberfläche, funktionale Gleichheit zwischen Windows und MacOS und ein Autoupdate-Mechanismus für einfachere Deployments. Version 10 von Verse on prem (VOP) sollte noch vorhandene Lücken schließen. Die Verse mobile App, bzw. Traveler sind ja bereits in einer sehr agilen Phase der Verbesserung, die fortgesetzt wird. Sametime wird unterbrechungsfreien Multi-Geräte-Chat bekommen

Beim Thema Anwendungsentwicklung wird sich ebenfalls viel tun. Allein für bestehende Anwendungen planen wir

  • Einen wesentlich überarbeitete Version von ICAA (IBM Client Application Access)
  • IEI Update
  • SAP Konnektor mit 64 bit-Unterstützung
  • xPages Aktualisierung auf Bootstrap 4

Auf der Think 2018 (19-22. März) werden wir mehr darüber sagen, wie man bestehende Domino-Anwendungen einfacher auf mobile Geräte bekommt und wie sich auch das Thema Modernisierung von bestehenden Anwendungen weiter entwickelt.

Wie wird Domino für junge Entwickler attraktiv?

Eine weitere, oft gestellte Frage war, wie die Plattform auch für junge Entwickler – und einen damit nahezu unbegrenzten Skills-Pool – attraktiver wird. Die Antwort heißt neueste Technologien, einmal mehr in Domino:

  • node.js-Unterstützung (richtig integriert als Teil des Domino Binary Directorys!)
  • Loopback
  • ElasticSearch
  • aber auch REST APIs
  • die weitere Öffnung für Mail Standards, wie EWS
  • offene IDEs (Integrated Development Environments)
  • usw.

(Im WebCast schon ein bisschen live gezeigt von einem guten Bekannten: Jason Gary, jetzt CTO bei HCL.) Junge Entwickler bekommen so mit Domino Möglichkeiten, die sie mit MongoDB und ähnlichen einfach nicht finden.
Und es vereinfacht die Integration mit IBM Watson Workspace und Connections Pink, die diese Technologien auch nutzen.

Wie geht es weiter?

Noch haben wir nicht alle Details zusammen. Mehr kommt auf jeden Fall auf der THINK 2018 im März in Las Vegas und dann auch auf der 45. DNUG Konferenz, 20.+21. Juni in Darmstadt. Es wird auch mindestens eine Beta geben. Mehr Details auch dazu zwischendurch in unseren Blogs auf dnug.de. Und dann, im zweiten Halbjahr – und nicht erst am 31.12. – versprochen! – wird es soweit sein: Notes Domino 10, Verse on prem 10, Sametime 10 werden verfügbar. Sie haben gesprochen, wir liefern. Und wie gesagt: Das ist erst der erste Schritt in einer wunderbaren Freundschaft zwischen IBM und HCL.

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Das war heute etwas technischer als sonst. Ich habe mir hierfür etwas Unterstützung bei unserem TechSales Team geholt. Die können auch Technik.

 

Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Erfolgreiche Organisationen leben von dauernden Veränderungen. Wir erleben gerade an unseren Volksparteien was es bedeutet, wenn man den Zeitpunkt für Veränderungen einfach immer weiter herausschiebt, weil Beständigkeit vermeintlich (Planungs-)Sicherheit bedeutet oder sich für das Publikum eine scheinbare Berechenbarkeit einstellt und das gewünscht ist.

Die Realität ist eine andere: Ausbleibende Veränderung bedeutet nur zu oft Verkrustung, die die einstige Sicherheit dann irgendwann abrupt zusammenbrechen lässt. Da ist fortlaufende Erneuerung besser.

Auch die IBM Collaboration und Talent Solutions (ICTS) haben sich 2018 wieder einmal neu aufgestellt. Es ist normal, dass man die einzelnen Personalien dabei jeweils mit einem weinenden – und auch dankenden – aber eben auch einem lachenden Auge sieht. Heißt es in Monarchien doch immer „Der König ist tot – es lebe der König.“ Dieser Blick nach vorn ist gut so und sollte immer gelten, auch in Unternehmen.

Inhi Cho Suh hatte unsere Organisation über die letzten zwei Jahre als General Managerin geführt und dabei ganz wesentlich eine Renovierung und Neuausrichtung des Portfolios angestoßen – Stichworte sind Connections Pink und Watson Workspace – und wichtige Partnerschaften, wie die mit Cisco und Box, vorangebracht. Ihre Aufgabe hat jetzt Robert „Bob“ Schultz übernommen. Er kam erst vor zwei Jahren zur IBM und war vorher bei Citrix und VMware. Er hatte zunächst den Talent Bereich von ICTS übernommen und verantwortet nun die gesamte Organisation. Ein schönes Beispiel für eine Auffrischung mit Erfahrungen und Ideen aus anderen Organisationen, ein erfolgreiches Einarbeiten und dann die Übernahme als General Manager. Das schafft Kontinuität bei gleichzeitiger, behutsamer Veränderung mit Blick nach vorn.

Ähnliches gilt auch in einer für Viele mit mehr Emotionen behafteten Veränderung: Ed Brill, der für viele das Gesicht von Notes Domino war, wechselt zu einem Healthcare Unternehmen in seiner Heimatstadt Chicago. Die gute Nachricht ist aber, dass Ed Brill zwar der Vice President des Offering Managements war, aber eben nicht allein, sondern mit einem starken Team, dass gerade jetzt, wo es vielen frischen Wind im Notes Domino Portfolio mit der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL International, der #Domino 2025 Jam Initiative und der Ankündigung des neuen Releases 10 für das zweite Halbjahr 2018 gibt, die Kontinuität bei gleichzeitiger Weiterentwicklung garantiert und für noch mehr frischen Wind sorgen wird.

Das Offering Management Team für Notes Domino um Andrew Manby, Klaus Roder und Drew Birnbaum werden zukünftig von Aarti Borkar angeführt. Sie hat mehr als 10 Jahre Erfahrung im Produktmanagement zu verschiedenen IBM Produkten und hat Bob Schultz in den letzten beiden Jahren bereits als Offering Managerin für Talent Solutions unterstützt.

Auch im Entwicklungsteam gab und gibt es Veränderungen. Rishi Vaish hatte in einem „Start-up“-Ansatz losgelöst von sonstigen „IBM Fesseln“ Watson Workspace entwickeln können. Nachdem das Produkt nun am Markt ist – und in naher Zukunft mit einem Announcement der „Plus“-Variante den Markt aufrollen wird – war für ihn der Zeitpunkt gekommen Inhi Suh in den IBM Watson Customer Engagement Bereich zu folgen.

Richard Jefts war in den letzten Jahren der Counterpart von Rishi Vaish und verantwortete die Entwicklung von Notes Domino und Connections. Er hat im Rahmen der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL nun dort die Position des Entwicklungschefs von Notes Domino übernommen – Kontinuität einmal anders.

Mit nicht weniger Emotionen betrachten viele, dass auch Jason Gary seinem bisherigen Chef Richard Jefts zu HCL folgen wird. Er wird dort CTO werden, was ein schöner Karriereschritt für ihn ist – und er bleibt damit in unserer Nähe. Und auch für Jason Gary gilt, dass er ein starkes Team hatte, das mit ihm zusammen Connections Pink entworfen und entwickelt hat. Die erste Welle von Pink Microservices ist ja bereits ausgeliefert: Orient me, Customizer, AppCatalog, … Die Entwicklung der nächsten Welle ist auch schon weit fortgeschritten und so wird es ganz planmäßig und agil weiterlaufen.

Und es gibt eine starke Nachfolgerin von Rishi Vaish und Jason Gary: Dr. Helen Dai. Als Vice President Engineering and Operations für ICTS hat sie den Entwicklungsbereich und den Cloud-Betrieb bereits übernommen. Das Gute ist, dass sie viel Erfahrung mitbringt. Einige Kunden sollte sich noch an sie erinnern können, war sie doch bis 2012 als Projektleiterin in verschiedenen Positionen der Entwicklung erst bei Lotus und dann ICS aktiv und hatte damals schon eine Reihe von Kunden in Deutschland kennengelernt.

Also an einigen Stellen ein neues, bemerkenswertes Führungsteam. Unsere Organisation bleibt erfreulich frisch – anders als unsere Volksparteien. Aber eine Sache – und das verspreche ich Ihnen – bleibt, wie es schon die letzten drei Jahre war: ich (Tom Zeizel) trage die Verantwortung für die IBM Collaboration & Talent Solutions in DACH auch weiterhin … und freue mich, dass unsere Europa-Chefin Huguette Ranc uns ebenfalls erhalten bleibt.

PS.: Viele der neuen Gesichter können Sie im März in Las Vegas auf der THINK 2018 oder später im Juni auch auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt persönlich kennenlernen.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Gratulation an die IBM Champions für Collaboration Solutions

Tom Zeizels Blog: Gratulation an die IBM Champions für Collaboration Solutions

Manchmal muss man auch einen Lob aussprechen. Nicht nur als Motivation, sondern ganz einfach als Anerkennung von guten Leistungen. Und was gibt es schöneres, als wenn sich Kunden und Partner für die Produkte eines Herstellers nicht nur erwärmen, sondern mit Begeisterung engagieren? Einige herausragende haben eindeutig eine Anerkennung verdient. Dafür haben wir das IBM Champions-Programm.

Wie wird man IBM Champion? Beispiele gibt es genügend, etwa wenn …

  • Kunden die Lösungen innovativ voll ausreizen und so zu neuen Musterlösungen kommen
  • Partner sich mehr für die Plattform engagieren und nicht nur die fertigen Lösungen verkaufen, sondern mit Elan weitere Facetten dazu entwickeln, die den Kunden Vorteile bringen
  • Kunden und Partner für den Erfahrungsaustausch engagieren, etwa indem sie die Aktivitäten unserer User Group – in Deutschland die DNUG e.V. –  aktiv unterstützen, oder selbst Veranstaltungen organisieren und Vorträge halten. Andere Möglichkeiten sind regelmäßige Blogbeiträge oder Artikel in Fachzeitschriften oder gar Bücher schreiben.
  • Programmierer Erweiterungen der Lösungen beisteuern, etwa über Openntf.org oder auch andere Plattformen
  • Lehrer und Dozenten entsprechende Themen in ihre Lehrveranstaltungen mit einbauen und z.B. Diplomarbeiten u.ä. vergeben. Oder auch Studenten, die sich in vielfältiger Form besonders für die IBM Lösungen engagieren
  • Führungskräfte und Berater, die die besonderen Qualitäten der IBM Lösungen für sich und ihr Unternehmen erkannt haben, sich für deren innovativen Einsatz engagieren

Es ist mir jedes Jahr eine Freude, wenn solche Personen als IBM Champions ausgezeichnet werden, mich persönlich bei ihnen zu bedanken und einen Glückwunsch auszusprechen! Und ich bin sehr stolz darauf, dass auch 2018 wieder 28 Kunden und Geschäftspartner aus Deutschland zu IBM Champions für Collaboration Solutions ernannt wurden – von den insgesamt 121 weltweit.

Zum IBM Champion für ein Jahr wird man, wenn man vorgeschlagen wurde und von einem Gremium, das die obigen Kriterien überprüft, ernannt wurde. Den schon mehrfach ernannten Champions – und insbesondere auch den in 2018 neuen – drücke ich die Daumen, dass sie auch im nächsten Jahr erneut ausgewählt werden. Das fällt nicht vom Himmel. Dazu muss man weiterhin etwas tun, sich engagieren, sich in der Community einen Namen machen, auffallen im positiven Sinne. Und es kann potenziell jeder werden – man muss es nur wollen. Und dazu kann ich nur aufrufen!

Ganz nebenbei sind mit der Ernennung neben der persönlichen Anerkennung auch eine Reihe von Vorteilen verbunden. Es gibt ein nettes „Welcome Package“, deutlich verbilligte Teilnahme an IBM Veranstaltungen (wie etwa der THINK 2018 Konferenz), ein spezieller Zugang zu IBM Communitys und Designpartner-Programmen, besonders früher Zugriff auf Lösungsmuster, und weiteres.

Und wenn man es über Jahre immer wieder geschafft hat, winkt eine Ernennung zum „Lifetime Champion“, also quasi zum Ehren-Champion auf Lebenszeit. Davon gibt es bisher aber erst drei. IBMer selbst können übrigens keine IBM Champions werden.

In dem Sinne nochmals „Danke!

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Die IBM THINK 2018 ist in diesem Jahr die zentrale Konferenz für alle IBM Produkte und Lösungen (Las Vegas, 19-22. März).  Ein ganz neues Konzept, groß und umfassend. Collaboration und Talent Management sind selbstverständlich ein wesentliches Thema dort.

IBM wagt etwas. Statt zahlreicher, kleinerer Events der einzelnen IBM Teile wird 2018 alles bisher Dagewesene gebündelt. Das heißt, dass man als Teilnehmer – Kunde oder Partner – auch deutlich flexibler seinen Interessen nachgehen kann – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Alles, wo IBM heute – und oft in vorderster Reihe – mitspielt, ist thematisch vertreten:

  • Cloud
  • Collaboration
  • Customer Engagement
  • Datensicherheit
  • Daten und Analytics
  • Entwicklung
  • IBM Research
  • Internet der Dinge (IOT)
  • IT Infrastruktur
  • Mobile Geräte
  • Watson / kognitive Lösungen

Hatten wir über viele, viele Jahre die Lotusphere in Orlando, Florida, so war sie dann irgendwann mehr und mehr zu einem Familientreffen geworden – mit allen Vor-und Nachteilen. Wer seine Whiskeyflasche im Hotelzimmer ein bisschen versteckt und vergessen hatte, hatte eine gute Chance sie im nächsten Jahr dort wieder zu finden (Ich schaue da jetzt niemanden speziell an …). Es war gut, dass IBM dann den Schritt zu etwas Neuem, der IBM Connect, gemacht hatte. Die hatte mir – und nach meinem Gefühl auch unseren Kunden und Partnern – , insbesondere im letzten Jahr in San Francisco, auch wieder deutlich besser gefallen.

Jetzt, 2018 ist sie ein integraler Bestandteil der THINK 2018 geworden. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig, zumal wenn IBM Marketing hier deutlich über 10.000 Personen erwartet. Ein Familientreffen ist es dann nicht mehr, aber es nimmt auch ein bisschen den Staub der Gewohnheit aus der Veranstaltung. Das finde ich persönlich schon mal erfrischend.

Man muss sich die THINK 2018 vorstellen wie eine kleine Stadt. Hier gibt es einzelne Standteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Nur ist es nicht China Town und Little Italy, sondern Themen wie Internet der Dinge und eben auch Collaboration und Talent Management. Wenn man in einer Stadt mal etwas anderes Essen möchte, geht man in den speziellen Stadtteil. Und so ist das auch auf der THINK 2018, nur nennt es sich dort nicht Stadtteil, sondern „Campus“. Und die Chance so einfach mal über den Tellerrand zu sehen, so mitzubekommen, was IBM als strategischer Partner noch zu bieten hat und wie das alles verzahnt ist, das gab es auf den Lotuspheres nicht.

Was wir definitiv beibehalten, sind die guten Seiten:

  • Networking zwischen Kunden, Partnern und IBMern
  • Deep Dives und Bird of a Feather Sessions – und auch die Session mit den IBM Champions
  • Zertifizierungsmöglichkeiten in der THINK Akademie
  • Gespräche mit den ICTS Entwicklern – und bei Bedarf auch anderen
  • One-on-Ones mit den Führungskräften (dazu bitte Ihren IBM Vertriebler ansprechen, denn die müssen vorher geplant werden)
  • Keynotes zu den IBM Collaboration Solutions Produkten und Lösungen – u.a. was in Verse Notes Domino 10 drin sein wird, wie Watson Workplace Plus das Feld der Konversationslösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft aufmischen wird und was mit Connections Pink alles noch in 2018 kommt und wie es funktioniert, aber auch wie sich unsere Partnerlösungen u.a. mit Box, Cisco und Zoom entwickeln werden.
  • Keynotes zu den IBM Talent Management Produkten und Lösungen – wie die Möglichkeit künstliche Intelligenz nun auch im Personalmanagement einzusetzen Anwendungen vom Recruitment über Talent Development bis zu HR Analytics verändert
  • Top Sprecher (u.a der neue ICTS Chef Bob Schultz, ICTS Offering Management Chef Ed Brill, unser ICTS Development Vordenker Jason Gary, usw. und Diane Gherson (IBM’s CHRO) wird mit Kunden die bei IBM HR eingesetzten Lösungen und Projekte besprechen. Und eben auch IBM CEO Gini Rometty, sowie die meisten aus ihrer direkten Führungsriege, die man sonst so nicht mal eben live erleben kann.

Der 19. März ist nicht mehr so weit weg und es ist an der Zeit jetzt zu buchen. Wenn Sie dazu Fragen haben sollten, bitte mich oder mein Team direkt ansprechen. Wir helfen Ihnen gern. Und falls Sie sich in Las Vegas mal verlaufen sollten … das gilt auch dann.

PS.: Beim Anmelden bitte unbedingt den Namen ihres ICTS Ansprechpartners mit eintragen und als „Topic most interested in“ unbedingt „Social“ auswählen – auch für Talent Management.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels ICTS Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Tom Zeizels ICTS Freitags-Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Selten bin ich in ein neues Geschäftsjahr so positiv gegangen wie in dieses. IBM Collaboration Solutions sind nach einem Jahr der intensiven Arbeiten an Neugestaltungen und überhaupt neuen Lösungen mit einem herausragenden Portfolio bestens aufgestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir unsere Bestandskunden sehr zufrieden machen werden und darüber hinaus signifikant Marktanteile gewinnen werden.

Was macht mich da so sicher?

Jason Gary, unser Entwicklungsdirektor für Connections, hat es auf den Punkt gebracht: Wir haben eine neue Definition dafür, wann etwas „fertig“ ist. Nicht mehr wenn es physisch fertig ist, sondern wenn Kunden bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das ist eine neue Qualitätsstufe am Markt. Das merkt man auch daran, dass IBM der einzige der großen Softwarehersteller ist, der seine Kunden bereits in der Software-Designphase in einer hochmodernen, agilen Entwicklung in so genannten Playbacks aktiv an der Produktgestaltung beteiligt – also nicht nur einen Qualitätscheck in einer Beta am Ende der Entwicklungsphase erlaubt, sondern eine echte Mitwirkung und Mitsprache bereits ganz am Anfang anbietet. Wir bauen heute Software nicht mehr nur für Kunden, sondern mit Kunden. Das ist ein echter Unterschied und bei den jüngsten Besuchen von Jason Gary in DACH haben unsere Kunden diesen Ansatz hoch gelobt und herausgestellt, dass wir aktuell wirklich der einzige große Hersteller sind, der diesen Weg geht und die Kunden direkt mit einbezieht. Das hat mich sehr gefreut!

Wir haben uns 2017 wirklich gut auf dieses neue Jahr vorbereitet. Wir haben:

  • Die Produkte der Domino-Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime, …) in eine neue, langfristige Partnerschaft mit HCL International eingebracht, so wie es IBM auch schon mit anderen Produkten erfolgreich gemacht hatte, etwa Informix. Richard Jefts, der die Produktentwicklung schon in den letzten Jahren geleitet hatte, macht es weiterhin, nur jetzt von HCL aus und mit einer deutlich größeren Mannschaft. Dabei ist auch Russ Holden als Chef-Architekt und viele weitere bekannte Namen. Kontinuität, aber stark beschleunigt, ist das Motto.
  • Im zweiten Halbjahr werden wir mit Notes Domino 10 und Sametime 10 neue Voll-Releases an den Markt bringen – vorher eventuell auch noch ein weitere FeaturePack. Auf dem Weg dahin laufen gerade jetzt in diesen Tagen die „Domino 2025 Jam“ Veranstaltungen, u.a. in Düsseldorf, Ehningen, Zürich und Wien, über die wir Sie, unsere Kunden auch an dieser Entwicklung aktiv beteiligen, um genau das zu entwickeln, was Sie wünschen und benötigen!
  • Wenn auch nicht immer sofort sichtbar, so hat IBM in den letzten Jahren viel in die Domino Familie investiert und zum Beispiel mit IBM Verse (auch für on prem) eine browserbasierte, neue Oberfläche für Mail geschaffen, die den Marktführer Outlook (warum eigentlich Marktführer? Wann wurde da von Microsoft das letzte Mal etwas Bedeutendes dran gemacht?) ältlich und unproduktiv aussehen und Google Mail als lustlos entwickeltes Tool, das noch nicht einmal Privatnutzern Spaß macht, erscheinen lässt. Und Domino als Entwicklungplattform ist mit neuen REST APIs und Java 8 Unterstützung absolut auf dem Stand der Zeit und weiterhin eine der günstigsten und schnellsten Anwendungsentwicklungsplattformen. Das wird auch so weitergehen.
  • IBM steht zu on prem wo es nur geht, aber auch zur Cloud. Das gilt für die Domino Familie und auch für Connections Pink. Für ersteres kann man jetzt auch Domino Anwendungen in der Cloud laufen lassen und bei letzterem ist es aufgrund der flexiblen Docker-Infrastruktur egal, ob man es on prem, aus einer Public Cloud oder hybrid betreibt. Das bezieht auch einfachere kognitive Funktionen mit ein, wie wir sie in der Domino Familie und in Connections bekommen werden. Komplexere kognitive Funktionen, die entweder sehr viel Rechenpower benötigen oder auf sehr große Datenbestände zurückgreifen müssen, müssen zumindest teilweise als Cloudlösung laufen. Das gilt insbesondere für Watson Workspace und die Watson Work Services.
  • Watson Workspace (WWS) ist die neue, wie ich finde sehr gelungene Lösung für zukunftsorientiertes Arbeiten im Konversationsmodus. Es kommt zwar nicht als allererste Lösung an den Markt, dafür ist WWS aber durchdachter und kommt mit einzigartigen, kognitiven Funktionen. Dazu zählt die Integration von fast beliebigen Backend-Systemen, deren Information über so genannte Annotatoren in Konversationen automatisch mit einbezogen werden können – was wirklich eine neue Art zu arbeiten schafft – und automatische Zusammenfassungen, die wir „Moments“ nennen. Mit Watson Workspace Plus, das bereits in „limited availability“ verfügbar ist und noch in diesem Quartal allgemein verfügbar werden soll, bringt IBM die zurzeit technologisch klar führende Audio/Video- und Meeting-Lösung von einem neuen Partner, tief integriert, mit an den Markt. Die Vision ist – ohne schon einen Termin nennen zu können – Moments auch auf Audio und Video-Daten loslassen zu können und so z.B. automatische Besprechungszusammenfassungen zu bekommen. So etwas nenne ich einen „Wow“-Faktor.
  • „Wow“-Faktoren gibt es sogar in einer Vielzahl mit IBM Connections Pink, das ja aufgrund der agilen Entwicklungsweise und modernsten Produktinfrastruktur nicht mehr als ein fettes Release erscheint, sondern Stück für Stück als Sammlung von Baustein (technisch: Docker-Containern), die jeweils immer sofort einsetzbar sind. Erste Bausteine waren die neue, sehr coole, kognitiv unterstützte „Orient me“ Startseite, der Connections Customizer (mit dem man die Oberfläche nun sehr flexibel anpassen kann ohne in den Code eingreifen zu müssen), der App Katalog zum verwalten von Docker Containern und Lösungen und die ganz neuen Pink Metriken, über die man die Adoption besser im Auge behalten kann.
    Das Pink Entwicklungsteam arbeitet jetzt intensiv an weiteren neuen Themen, wie dem People Service als Nachfolger der Profile mit einer moderneren Oberfläche, aber auch kognitiven Funktionen zur besseren Ausnutzung von Beziehungen zu Themen und Personen, etwa in der Suche, an LiveGrid als neue low Code Entwicklungsumgebung für Listenapplikationen, was Marktbegleiterlösungen alt aussehen lässt (was sie ja auch sind), und, und, und – dazu demnächst mehr.

Neben den aktuellen „Domino 2025 Jam“-Veranstaltungen gibt es weitere wichtige Termine:

  • Die große IBM Think 2018 Konferenz, vom 19.-22. März in Las Vegas, auf der Collaboration das wesentliche Standbein im „Business & AI“-Campus sein wird – was die „Connect“ Konferenz der letzten Jahre in einen neuen, größeren Kontext bringt, u.a. auch zusammen mit dem IoT Thema. Hier kann man sich heute bereits anmelden.
  • Die DNUG 2018 Konferenz am 20. und 21. Juni in Darmstadt. Ihr Schwerpunkt ist und bleibt das IBM Collaboration Solutions Angebot – auch mit seinen vielen Partnerlösungen und der effektiven Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für die Mitglieder und Teilnehmer.
  • Die zahlreichen Webkonferenzen zu ICS Themen, die alle auf DNUG.de angekündigt sind, bzw. werden und dort sind natürlich auch demnächst die Fachgruppentage der DNUG e.V. Fachgruppengruppen zu finden.

2018 wird ein also ein äußerst spannendes Jahr und ich freue mich, dass IBM der erste Hersteller von Collaboration-Lösungen ist, der seine Hausaufgaben nun bereits gemacht hat und mit einem klaren, integrierten Portfolio auf 3 Säulen, mit klaren Roadmaps und bemerkenswerten, teilweise einzigartigen Lösungen an den Markt tritt. Wer in diesem Bereich etwas Gutes haben will und sich von seinen eigenen Wettbewerbern differenzieren möchte, dabei aber auch mit Externen voll integrationsfähig ist, kommt an den IBM Lösungen nicht mehr vorbei.

Mein Team und ich – wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!!!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Gerade ganz frisch angekündigt: Nachdem Inhi Suh im üblichen IBM Turnus ab sofort eine neue Aufgabe als General Manager IBM Watson Customer Engagement (fka IBM Commerce) übernommen hat, führt Bob Schultz nun den gesamten ICTS Bereich (IBM Collaboration & Talent Solutions) – bisher war er für den Talent Teilbereich zuständig und hat ihn auf einen erfolgreichen Wachstumspfad geführt. Bob ist erst vor 2 Jahren zur IBM gekommen. Davor war er bei HP, Citrix und VMware und bringt somit einen reichen Erfahrungsschatz in seine neue Rolle ein. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Inhi Suh in den letzten beiden Jahren ist er natürlich auch schon sehr gut mit dem Collaboration Portfolio vertraut. Eine bessere Wahl für unseren neuen, weltweiten Chef kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich ja schon seit 2 Jahren persönlich mit ihm zusammen arbeite und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Daumen nach oben!

Süßer die Glocken nie klingen …

Tom Zeizels ICTS Freitagsblog: Süßer die Glocken nie klingen …

… hat etwas, unabhängig von der persönlichen Glaubenseinstellung, was einem Besinnlichkeit nicht nur als eine Tugend, sondern auch als einen persönlichen Wert vor Augen – oder besser Ohren – führt. Die Weihnachtsglocken sagen als Zeichen eben auch, dass einmal mehr ein Jahr vorüber ist. Und es war wieder ein Jahr, wie es unterschiedlicher nicht hätte sein können – und ich spreche hier bewusst nicht vom Wetter.

Das Schöne am realen Leben ist doch, dass es immer wieder mit Überraschungen glänzt und es damit spannender bleibt als jede TV Serie. Nur wer „schafft“, wie man hier im Schwäbischen so sagt, merkt es manchmal gar nicht mehr, weil der „Flow“ nicht abreißt. Das ist ein Fehler! Natürlich ist Arbeiten ein Teil des Lebens, aber Leben ist mehr: ist auch Familie, Kultur, Muße und auch gelebte Tradition …

So sind die Weihnachtsglocken ein Appell für mich einmal innezuhalten, Gedanken Revue passieren zu lassen, nachzudenken, was mir wichtig war und wichtig sein wird oder sogar wichtig sein sollte. Ich freue mich auf diese losgelösten Stunden mit meiner Familie!

Ich weiß aber auch, dass diese friedliche Ruhe endlich ist, zumindest in meinem Job. Es ist auch das Ende des 4.Quartals, das Ende des Geschäftsjahrs bei IBM. Das sind dann bis zum Jahresende noch einmal aufregende Tage und Stunden. Und da sind wir – mein Team und ich – noch mal wieder ganz für Sie – unsere Kunden – da. Und zwar gern. Sehr gern sogar!!!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnacht, einen Guten Rutsch und Alles Gute in 2018.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Denken ist nicht schlecht – Think 2018 ist besser!

Ich gehe eigentlich gern zu Konferenzen. Für mich ist es die Mischung aus spannenden Vorträgen und dem Treffen mit interessanten Personen und vor allem auch meinen Kunden, die den Reiz ausmachen, die mir immer wieder Anregungen geben, ohne die ich meinen Job nicht so gut machen könnte und ohne die ich viel weniger Spaß an meiner Arbeit hätte. Eigentlich ist es mir dabei fast egal wo es stattfindet, wobei ich natürlich meine Präferenz für meine Heimatstadt Ulm nicht verleugnen kann – ok, etwas Spaß muss sein ;-)). Dass dies etwas unrealistisch ist, insbesondere für internationale Großveranstaltungen, ist mir natürlich auch klar.

Und so werde ich mich also vom 19. bis zum 22. März 2018 auf nach Las Vegas machen. Nicht wegen der Spielhallen, und ein so hohes Münster gibt es dort auch nicht, sondern weil ich zur „Think 2018“ gehe – zur neuen, wirklich großen Konferenz, in der IBM alle Themen zusammenfasst, auch Collaboration.

Wir waren zum Thema Collaboration über viele Jahre mit der „Lotusphere“ im Disney-Ressort in Orlando, Florida, und sind dann mit der „Connect“ auf Wanderschaft gegangen. Aber die Welt hat sich verändert – das Internet hat die Welt verändert. Waren früher Konferenzen die einzige Möglichkeit geballt an Premiuminformationen zu kommen, so ist man heute, zumindest was die Basis angeht, über das Internet mehr oder weniger gut informiert – oder auch falsch informiert. Der Bedarf an Konferenzen und Messen ist auf jeden Fall zurückgegangen, was ja z.B. auch die CeBIT deutlich merkt. Aber für einen „Reality-Check“ und Networking sind sie immer noch erste Wahl.

Auf der anderen Seite ist ein enges Themenspektrum heute auch nicht mehr passend. Collaboration Tools sind heute so einfach zu handhaben, dass die Zuständigen oft auch andere Themen abdecken – insbesondere bei Nutzern von Cloud-Lösungen. Auf Konferenzen möchten sie dieses breitere Spektrum abgedeckt wissen, das ihrem neuen Aufgabenbereich entspricht. Dabei bleibt der Wunsch bestehen mit wirklichen Fachleuten auch mal ganz tief einzusteigen.

Das ist genau das Konzept der neu gestalteten, weltweit einmaligen IBM Konferenz „Think 2018“ – alle Themen, wie Collaboration, Internet of Things, Watson/Analytics, Blockchain, Security, Cloud, Customer Engagement, IBM Research, usw. an einer Stelle, aber jeweils mit der Möglichkeit auch ganz tief, etwa im Gespräch mit Entwicklern oder im One-on-One mit den verantwortlichen Managern, einzutauchen. Mehr Überblick und gleichzeitig Tiefgang geht eigentlich nicht.

Collaboration nimmt einen großen, eigenen Teilbereich ein – wir nennen es einen „Campus“. Es wird also fast so werden, wie früher eine Lotusphere oder Connect, nur, dass außen herum keine Disney-Landschaft ist, sondern weitere Campusse mit anderen Themenfelder, für die man sich vielleicht parallel auch interessiert und zu denen man wechseln kann. Und ganz draußen ist dann Las Vegas und noch weiter draußen eine phantastische Natur, für die man ggf. auch etwas Zeit vor oder nach der Konferenz einplanen kann. Mein ganz persönlicher Tipp: Besuchen Sie den Valley of Fire State Park ca. 1,5h nordöstlich von Las Vegas. Vor allem am Abend bieten sich ausnehmend schöne Views und in der Regel sind dort nur wenige Menschen.

Ich freue mich schon sehr – auf die Konferenz, aber noch viel mehr Sie dort zu treffen! Sie können sich übrigens heute schon registrieren und damit auch noch sehr günstige Flüge buchen.

Auf nach Nevada!

Ihr

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Unter Freunden – ICTS Partnertag in Ehningen

Als ich gestern nach dem, mit knapp über 100 Teilnehmern wieder gut besuchten, „kleinen“ IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) Herbst-Partnertag nach Hause fuhr, kreisten meine Gedanken um die zahlreichen Präsentationen und die vielen, guten Gespräche.

IBM hat heute das vielleicht beste Lösungsportfolio für Collaboration und Konversation im Business-Kontext, das IBM je hatte. Eigentlich jeder, der in Details davon hört oder es live vorgeführt bekommt, bestätigt mir diesen Eindruck. Das Problem ist offensichtlich nur, dass wir gemeinsam – IBM und Partner – mehr tun müssen, sodass auch unsere bestehenden und potenziellen Kunden besser darüber informiert sind. Letztere sagen mir immer wieder, dass sie zu wenig von uns hören. Der Eindruck stimmt und wir – IBM und Partner – müssen hier wieder agiler werden. Die Story und die Produkte haben wir. Das hat sich heute wieder gezeigt.

Viele der vorgetragenen Punkte haben mir wirklich äußerst gut gefallen, sodass es mir schwer fällt einige beispielhaft herauszuheben:

  • Notes Domino hatte einmal vor über 20 Jahren als einfache Anwendungsentwicklungsumgebung begonnen, mit der man „mal eben schnell“ eine Anwendung zusammenklicken konnte. Domino ist trotz fortlaufender Weiterentwicklung immer noch eine der schnellsten und kostengünstigsten Anwendungsplattformen, nur für den Anwender aus dem Fachbereich dann Dank der vielen, von echten Programmierern gewünschten Erweiterungen etwas komplizierter geworden als ursprünglich. Jetzt kommt hierzu ein neuer Trend auf: sogenanntes No/Low Code Programmieren, das wieder der Anwender aus dem Fachbereich selbst machen kann. Klaus Roder (IBM Program Director Verse, Notes, Domino) aus den USA und Uffe Sorensen (in ähnlicher Rolle für Europa) stellten IBMs Initiative in diese Richtung da – Stichwort „LiveGrid“. Da werden wir noch viel mehr drüber hören.
  • Die beiden gingen auch detailliert auf die Roadmap zu Notes und Domino und natürlich auch Verse (on prem) ein. Bei letzterem wird unser Labor zum Jahresende die letzten größeren Lücken in Richtung Vollständigkeit des Funktionsumfangs schließen, sodass wir davon ausgehen können, dass viele Unternehmen die Umstellung auf diese erfrischende E-Mail Client-Alternative im 1. Halbjahr angehen werden.
  • Und um es auch hier nochmal klar zu sagen. Es gibt KEIN End-of-Life Date für Notes/Domino!!!
  • Kirti Gani (IBM Program Director Watson Workspace) und Lars Thielker (aus dem deutschen TechSales Team) zeigten, was das neue Watson Workspace Essential schon kann und was Partner und Unternehmen zusätzlich von der geplanten Plus-Version erwarten können. Ich glaube, dass hierin sehr viel Potenzial für neue Wege einer internen und externen Zusammenarbeit für Unternehmen liegt. Da ist im Moment noch gar nicht abschätzbar, wieweit das letztlich gehen wird. Einige Analysten sprechen schon davon, dass wir in wenigen Jahren nur noch in diesem Konversationsmodus arbeiten werden. Das mag vielleicht übertrieben sein, ist aber trotzdem als Hinweis zu sehen, dass man sich damit heute befassen muss.
  • IBM geht davon aus, dass heute kein einzelner Hersteller mehr überall „best-of-Breed“ oder auch nur „good-enough“-Lösungen bieten kann. Dafür sind die Innovationszyklen einfach zu schnell geworden. Für IBM ist das der Grund mit herausragenden Unternehmen tiefe Partnerschaften einzugehen und deren Lösungen optional anzubieten und ebenfalls so tief zu integrieren, wie die eigenen. Schön zu sehen, was da heute u.a mit Cisco und Box schon geht.
  • Mein persönliches Highlight – wen man davon überhaupt sprechen kann – war der Vortrag von Heath McCarthy (IBM Offering Manager Connections aus Kanada), der vorstellte, was Connections Pink den Nutzern bieten wird und wie die neue Infrastruktur dazu konkret aussieht – Stichworte: „Microapps“, „Containerization“, „Docker-Container“, usw. Dank der ersten, bereits verfügbaren, neuen Pink Funktion „Orient me“ gibt es jetzt auch schon erste Erfahrungen hiermit. Aussage von Kunden: „Es macht Spaß, es tut und ist auch nicht zu kompliziert“.
  • IBM ist gerade von der IDC zum 8. Mal in Folge als Marktführer im Bereich von Social Applications gekürt worden. Wenn ich sehe, wie sich Connections in diesem und nächsten Jahr noch weiterentwickeln wird, welche Flexibilität in den Anwendungsbereichen und der Nutzungsoberfläche kommen wird und was es alles an neuer Funktionalität auch gerade für die Endnutzer geben wird – aber auch für Chancen für unsere Partner – , dann bin ich innerlich nicht nur gerührt, sondern wirklich begeistert. Jason Gary und sein Team vollbringen hier etwas nicht nur für IBM, sondern auch für Unternehmen, die einen wirklichen Arbeitsplatz der Zukunft suchen, etwas ganz stark Herausragendes. Ich bin mir sehr sicher, dass IBM Connections mit Pink die Marktführerschaft noch ausbauen wird.

Das war einmal mehr ein sehr gelungener, runder Partner-Tag und ich möchte mich auch hier bei allen Sprecher(inne)n und insbesondere auch bei den drei Organisatoren, Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte bedanken! Ich freue mich schon auf den nächsten Termin am 12. April 2018!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

IBM Social Adoption Kunden-Roundtable Termine

Jetzt gibt es schon 2 lokale Kunden-Roundtables, die sich mit dem Thema „Social Adaption“ (letztlich von Veränderungen in der Zusammenarbeit in den Unternehmen) widmen.

Angefangen hatte es vor über einem Jahr im Südwesten Deutschlands (der lokale Fokus soll den Reiseaufwand gering halten) mit IBM Connections Kunden überwiegend aus Baden-Württemberg. Man trifft sich in relativ stabiler Runde (und ohne Vertriebler 😉 einmal im Quartal bei einem der Mitglieder, tauscht Erfahrungen aus und erfährt Neues aus dem Produktumfeld. Das nächste Treffen ist am 20.10. in Stuttgart mit einer besonderen Agenda, etwas anders als normal. Neben der detaillierten Vorstellung das gastgebenden Unternehmens und deren Adaptions-Erfahrungen mit Connections werden diesmal 3 Gäste kommen:

  1. Susanne Maier, die die Connections Entwicklung im Dubliner Labor leitet, wird das IBM Connections Experience Center und dessen Weiterentwicklung vorstellen.
  2. Mareen Leland aus dem Entwicklungslabor in den USA wird mit Susanne Maier zusammen vorstellen, was IBM konkret unter dem Label „Connections Pink“ entwickelt und was dazu 2017 und 2018 kommen wird. Das allein ist schon sehr, sehr beeindruckend. Da Maureen Leland die Chefentwicklerin von einem ganz neuen Service in Pink, genannt „LiveGrid“ ist, wird sie zusätzlich auf diesen Schwerpunkt eingehen. LiveGrid ist die Möglichkeit mit sehr einfachen Mitteln („Low-Code“) Listenanwendungen mit Workflows zu bauen und als Apps einzubinden, zu verteilen und wiederzuverwenden. Das ist die Antwort für die Frage „Können wir schnell mal eben …?“ und erinnert an die frühen Zeiten von IBM Notes, nur mit neusten Technologien. Und eine Nutzung zusammen mit Notes ist auch nicht ausgeschlossen …
  3. Arne Bergmann (von Panagenda) wird aufzeigen, welche Metriken/Analytics helfen können die Adoption von partizipativen Prozessen zu verstehen und zu fördern.

Wer sich, aus dem Südwesten Deutschlands kommend, für eine generelle Teilnehme interessiert oder speziell am 20.10. einmal dazukommen möchte, möge sich bei mir (schu@de.ibm.com) melden – wir haben noch Restplätze.

Diese Wochen haben wir einen weiteren Roundtable mit ebenfalls ausgesprochen positivem Feedback in Düsseldorf („West“) ins Leben gerufen. Auch hier haben sich die teilnehmenden Unternehmen für den Quartalsrhythmus entschieden. Das nächste Treffen wird dort am 31. Januar stattfinden. Interessenten, die beim Kickoff nicht dabei waren, mögen sich ebenfalls bei mir melden.

„Gemeinsam sind wir stärker“ ist ein perfektes Motto und zeigt sich bei jedem Treffen dieser Roundtables. Ich freue mich schon auf die nächsten!

Geliefert: Notes Domino Feature Pack 9 ist da

Das zweite Feature Pack für IBM Notes Domino in 2017 ist jetzt zum Download verfügbar – und zu Jahresende ist das nächste geplant. Neben zahlreichen Fixes gibt es natürlich auch neue Funktionen.

Neu für den Notes 9.0.1 Client sind u.a.:

  • Möglichkeit Regeln auch auf bestehende E-Mails anzuwenden
  • Die Typeahead-Suche für Namen funktioniert jetzt auch für das in Europa üblichere Nachname/Vorname Muster und führt zu gleichen Ergebnissen wie Vorname/Nachname
  • Automatisches Refresh für delegierte E-Mail Files – wichtig für Assistenten
  • Die Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen wurde verbessert
  • Unterstützung des Recalls von E-Mails, die aus der Stationary Funktion versandt wurden. Dies erfordert ein Upgrade des Mail Templates auf Mail9.ntf, das mit diesem Feature Pack gekommen ist.

Und neu in Domino sind u.a.:

  • NIF: Aktualisierungen & in-line View Update Verbesserungen
  • Domino Policy um das Weiterleiten von E-Mails an Internetadressen zu unterbinden
  • Unterstützung von RFC 2231 – dieser RFC ist heute der Standard zum spezifizieren von nicht-ASCII Headern. Er wurde eigentlich schon vor 15 eingeführt, doch zunächst und über viele Jahre nur wenig eingesetzt. Heute ist er aber der Standard für viele Mail Clients, wie etwa Thunderbird.
  • Die  „Agent Manager’s eligible Queue“ kann jetzt vom niedrigsten, möglichen Wert 100 auf 255 als maximal möglichen Wert erhöht werden (Das war ein Enhancement Request zahlreicher Kunden
  • Datenbanken und Views, die für Transaction Logging freigeschaltet sind, können jetzt schneller geöffnet werden. Das erfordert die On Disk Structure ODS 52 oder höher
  • Auch auf IBM i Systemen ist die default Java Version nun die 1.8

Alle Details hierzu finden sich in der IBM Notes/Domino 9.0.1 Feature Pack 9 (Zircon) Release Notice

Die Download-Informationen sind hier zu finden.

PS.: Um das Jahresende herum ist mit dem FeaturePack 10 (Codename: Mystic Topaz) zu rechnen. Schon hierin werden auf Kundenwunsch hin – es war eigentlich erst für 2018 angedacht – die ersten Schritte in Richtung „Dockeresierung“ erfolgen. Docker wird dann eine weitere, strategische Plattform für die Zukunft von Domino werden. Domino wird dann wieder einmal mit der Entwicklung von anderen, modernen Softwarelösungen, wie z.B. IBM Connections Pink, ganz vorne mitspielen. Das ist mehr als Investitionsschutz. Das ist Zukunft.

Und noch ein Link: Ein weiterführender Blogbeitrag von Ulrich Krause zu Domino und Docker