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THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

THINK 2019 ICS Update Veranstaltungen überall vor Ort

Wie in jedem Jahr gibt es nach der IBM THINK eine ganze Reihe von Update/Nachlese-Veranstaltungen vor Ort über ganz D-A-CH verteilt, überwiegend von Partnern, aber teilweise auch von der IBM organisiert. Hier die uns bekannte Liste, die wahrscheinlich nicht ganz vollständig ist und ergänzt wird, wenn weitere Events hinzukommen sollten:

Events in Deutschland

DatumPartnerVeranstaltungInfos & Anmeldung
19.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, DüsseldorfAnmeldung
20.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, FrankfurtAnmeldung
25.-27.3.2019Rudi KnegtAdminEntwicklerCamp, GelsenkirchenAnmeldung
26.3.2019IBM DEIBM Collaboration Update, EhningenAnmeldung
27.-28.3.2019SoftwerkTHINK Nachlese, Fürthper Mail
2.-3.4. 2019EdcomTHINK Nachlese, MünchenAnmeldung
10.4.2019n-kommn-komm Connect, KarlsruheAnmeldung
14.5.2019Fourseasons ITNachlese, Dresden 

 

Events in Österreich

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
21.3.2019IBM ÖsterreichSan Francisco comes to You, IBM WienAnmelden

 

Events in der Schweiz

DatumPartnerVeranstaltungLink & Anmeldung
27.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, WidnauAnmelden
28.3.2019BelsoftCollaboration Day 2019, PfäffikonAnmelden

 

Web-Casts zur Nachlese

Neben den vor Ort Veranstaltungen, die den Vorteil eines besseren Networkings bieten, organisieren in diesem Jahr zahlreiche Partner und unsere User Group, die DNUG, eigene Web-Casts zum Thema „Updates von der THINK“. Für nähere Infos gehen Sie bitte zur Webseite ihres bevorzugten Partners, hier nach ABC gelistet:

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Die IBM Think 2019 in San Francisco neigt sich dem Ende zu. Ich selbst konnte leider nicht dort sein. Dennoch habe ich in Abstimmung mit meinem Team sehr genau beobachtet, was dort passiert. Und manchmal hilft der Blick aus der Ferne Dinge auch noch klarer zu sein. Mir ist folgendes besonders aufgefallen:

  • IBM und HCL präsentieren sich sehr gemeinsam bei den Themen, bei denen es aufgrund bestehender Partnerschaften schon heute geht. Das wirkt sehr harmonisch.
  • HCL hat eine klare Vision. Liefen Produkte, wie Domino, Connections und Portal bisher teilweise in unterschiedlichen Entwicklungs-Organisationen, so kommt das nun bald bei HCL alles zusammen – eine große Chance zu einer deutlichengeren Zusammenführung in Richtung einer Plattform – auch wenn hier kurzfristig Wunder natürlich nicht zu erwarten sind, aber die Richtung stimmt.
  • Gemeinsam hat man über die kürzlich beendeten Domino-Jams auf die Kunden gehört: Oberflächen sind für V11 mit das wichtigste. Und gut ist, dass das Prinzip der Jams jetzt auch schon für Connections übernommen wird. (Termin in Frankfurt: Anfang April)
  • Domino Anwendungsentwicklung mit dem Designer gilt zwar weithin als sehr effektiv, ist aber ehrlich gesagt doch eher etwas für einen Power-User oder eben erfahrenen Programmierer. Das zu erweitern und zu vereinfachen hat mit V10 begonnen und wird mit V11 klar in Richtung low Code gehen, sich dann also auch an die Fachbereichsmitarbeiter wenden, die keine Programmierer sind. Dazu wird es ein neues Tooling auf Browserbasis geben.
  • Auf Browserbasis wird auch ein neuer, optionaler, leichtgewichtiger Client kommen, der E-Mail und Apps vereinigt – wie auf den Jams gefordert. Das ist das Prinzip des Notes-Clients, nur eben auf Basis aktueller Browsertechnologien. Alternative kann Notes natürlich auch weiterhin genutzt werden.
  • Wir haben bei den Jams wirklich überall gut zugehört. Zwei weitere Beispiele hierzu: Domino V10 ist kürzlich nun auch auf System i verfügbar geworden – ein Thema, das insbesondere auch zahlreichen deutsche Kunden am Herzen lag. Und HCL präsentiere auf der THINK live eine Alpha-Version von Domino Mobile Access / Nomad auf Android Tablets und zusätzlich auch ChromeOS. Für die Android Tablet-Lösung gibt es aus Deutschland ebenfalls etliche Anfragen und ChromeOS läuft als Thin Client auf sehr günstiger Hardware, was ebenfalls auf größeres Interesse stoßen dürfte. Zudem arbeitet HCL an einer Portierung in Richtung iPhone, also für klassische Domino Apps, die nativ auch auf solchen Geräten laufen sollen. Neue Domino Apps und welche, die mit teamWorkr aufgearbeitet wurden, tun das ja heute schon.

    Andrew Manby (IBM) und Richard Jefts (HCL) auf der THINK 2019

  • Wenn auch HCL zur Zukunft von Connections noch nichts sagen darf, so gab sich IBM Offering Managerin Danielle Baptiste doch sehr positiv. IBM macht stetig an der Entwicklung weiter. Vor wenigen Tage war Connections 6 CR4 rausgekommen und für Q2 ist CR5 bereits in Arbeit. Und dann hat sie weltweit seine Serie von Jams für die zukünftige Weiterentwicklung von Connections organisiert. Das ist nicht nur als Signal zu verstehen, sondern auch genauso ernst gemeint, wie es die Jams im Domino-Umfeld sind. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung auch bei dem Termin in Frankfurt.

Bedanken möchte ich mich bei den Kunden, die in San Francisco waren und insbesondere bei Dachser und Ista, die ihre mit viel Aufmerksamkeit beachteten Lösungen dort live vorgestellt haben. Und nicht zuletzt möchte ich mich auch bei unseren vielen Partnern bedanken. Hier merke ich, dass der Wechsel in Richtung HCL zwar eine leichte Unsicherheit schürt – das erachte ich als normal. Auf der anderen Seite scheint schon jetzt eine positive Erwartung zu überwiegen, insbesondere auch bei denen, die schon direkt mit IBM und HCL gesprochen haben. Das merken wir auch an den besonders hohen Anmeldezahlen zum ICS Partnertag am 14.3. in Ehningen. Ich freue mich jetzt schon Sie alle persönlich in Ehningen zu treffen! Richard Jefts von HCL wird auch persönlich dort sein.

Den Kollegen aus meinem Team und unseren Kunden und Partnern, die in San Francisco sind, wünsche ich eine nicht zu stressige Rückreise und allen anderen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

IBM Collaboration Solutions auf der THINK 2019 – The Beat goes on!

Einmal im Jahr ist IBM Hausmesse. Diesmal in San Francisco. Und die Stadt sieht in diesen Tagen etwas anders aus als sonst. Überall IBM. Eine ganze Straße (Howard Street) ist gesperrt und zur Informations- und auch Party-Meile erklärt. Aber es ist schon eine Herausforderung eine Konferenz mit so vielen Teilnehmern in einer normalen Stadt – im Gegensatz zu Las Vegas, wo die Think im letzten Jahr stattfand – zu organisieren. Etliche Events laufen deshalb in der Stadt verteilt ab, so denn auch alles zu IBM Collaboration Solutions (ICS).

Die hatten gerade ihren großen Auftritt mit dem Collaboration Community Day im Ballroom des Hilton Hotels. Bob Schultz, GeneraL Manager ICS eröffnete zusammen mit Richard Jefts, General Manager bei HCL und dort zuständig für die Entwicklung der Collaboration Lösungen, die HCL ja von der IBM komplett übernehmen möchte. Das hängt im Moment noch an der Zustimmung der amerikanischen Börsenaufsicht und verpflichtet beide Unternehmen zurzeit noch zu „Business as usual“, also so tun, als ob nichts wäre. Unter diesem Licht ist IBM der Besitzer der Produkte und HCL der Entwicklungspartner für die Domino Familie. Aber Richard Jefts darf schon mal träumen. Klare Aussage von ihm ist die Lösungen alle, also Verse, Notes, Domino, Sametime, Connections, Portal, Places, usw. zukünftig enger zusammenbringen zu wollen – und das unter allen möglich Betrachtungsweisen. Eine klare – und wie ich persönlich finde – bemerkenswert gute Ansage!

Diese als Entwicklungspartnerschaft für die Domino Familie begonnene Zusammenarbeit hat seit ihrem Bestehen von nun bald eineinhalb Jahren schon für viel Furore gesorgt. So wurde das angekündigte, neue Release Domino 10 nicht nur am 9. Oktober in Frankfurt weltweit angekündigt, sondern auch pünktlich geliefert – und das mit eine breiten Strauß neuer Funktionalität, insbesondere im Bereich der Anwendungsentwicklung, die sich damit für aktuelle, Open Source-orientierte Technologien und junge Entwickler und geöffnet hat.

Neu war auch die Befragung der Kunden über „Jams“ – von Design Thinking inspirierten Kundenveranstaltungen (in Räumen und auch online). Auf Basis der Ergebnisse des ersten Jams vor einem Jahr wurde Domino V10 entwickelt. Die gerade abgelaufene, neue Runde setzt den Blick auf Domino 11. (Die Ergebnisse werden leider erst morgen vorgestellt werden).

Andrew Manby, der Produktmanager für die Produkte der Domino Familie, fasste das alles zusammen, während Luis Guirigay die für den Veranstaltungsrahmen schon fast traditionelle Produktdemo macht. Besonders viel Beifall bekam er für die live vorgeführte Integration einer Domino Anwendung in sieben unterschiedliche Lösungen, angefangen bei Slack und aufgehört bei Microsoft Office 365. Das wirklich beeindruckende war, dass er gerade einmal knapp 2 Minuten brauchte, um das aufzusetzen – und es lief dann auch! Ein nettes Gimmick von ihm war eine weitere Demo, in der er zeigte, wie man Domino Anwendungen auch mit Alexas-Sprachsteuerung nutzen kann. Und selbst als Admin braucht man sich zukünftig die Finger nicht mehr an der Tastatur schmutzig machen, denn auch da geht was per Sprachsteuerung …

Schön war live zu sehen, wie man ohne Programmierkenntnisse auch komplexere Datenabfragen mittels der neuen Domino Query Language (DQL) machen kann und wie enorm schnell das performt, auch in sehr großen Datenbeständen. Das ist ganz klar ein Thema für Mitarbeiter in Fachbereichen, die auf no code / low Code-Basis viel mit Daten zu tun haben möchten – und nun können. Das in Verbindung mit den Integrationsmöglichkeiten ist schon ist schon extrem bemerkenswert und attraktiv! Da gibt es kaum Alternativen zu.

Das Domino Anwendungen nun unverändert oder per teamWorkr aufgehübscht auf dem iPad laufen, hat sich schon weitgehend rumgesprochen. Jetzt sind die Android Tablets dran. Als Prototyp läuft es bereits. Und auch das Thema Domino-Anwendungen unmittelbar auf den Formfaktor iPhone zu bringen, lebt, ist aber zunächst Zukunftsmusik.

Zu den Themen E-Mail mit Notes und Verse und auch Sametime V10 wird es im Laufe der Woche mehr geben, und auch dazu, dass ab sofort das System i von Domino V10 voll unterstützt ist – ein Thema, das insbesondere zahlreiche Kunden aus Deutschland betrifft.

Konkret wurde es aber auf dem Community Day zu Connections. Produktmanagerin Danielle Baptiste, die in den kommenden 2 Wochen auch einige Tage in Deutschland und der Schweiz sein wird, erläuterte zunächst, was im gerade neu erschienen CR4 für Connections 6 alles drin ist und ging dann auf CR5 ein, das für Q2 geplant ist. Für die weitere Zukunft von Connections wollen wir das bei Domino so erfolgreiche Prinzip der Jams aufgreifen. So arbeiten wir jetzt daran im April einen ähnlichen Jam für Connections.next u.a. in Frankfurt (aber auch in anderen Ländern) vorzubereiten. HCL darf (siehe oben) zurzeit nichts zur weiteren, angedachten Zukunft von Connections sagen, da bezüglich dieses Produkts bisher keine Partnerschaft zwischen IBM und HCL bestand. Deren Einstellungen von Entwicklern in dieser Richtung spricht allein aber Bände.

Ganz besonders zu erwähnen ist auch die Rolle der IBM Champions bei der Weiterentwicklung der Collaboration Produkte und hier sind wir ganz besonders stolz, dass jetzt dem ersten Deutschen die Ehre zuteil geworden ist einer von sehr wenigen „IBM Lifetime Champions“ geworden zu sein. Ein ganz großer Glückwunsch geht an Daniel Nashed (!!!) .. der leider nicht vor Ort war.

Abgeschlossen wurde der Collaboration Community Day mit einem Treffen für die Partner. Hier hat u.a. HCL sein bereits bestehendes, neues Partnerprogramm vorgestellt, was auch auf dem Partnertag am 14.3. in Ehningen vorgestellt werden wird.

Es bleibt nicht nur hier spannend, weil weitere Neuerungen für die Deep-Dive Sessions am Donnerstag versprochen wurden. Insgesamt kann man aus dieser Stadt, in der die Musik spielt, nur vermelden: The Beat goes on! – zumindest, was IBM Collaboration-Lösungen angeht!

Und ich freue mich jetzt schon auf die zahlreichen, meistens von Partnern organisierten THINK 2019 Nachlese-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf denen wir Ihnen die Neuigkeiten präsentieren werden. Nutzen sie die Chance sich dort anzumelden – es lohnt sich!

Tom Zeizels Blog: „Wir sind die Guten!“

Tom Zeizels Blog: „Wir sind die Guten!“

Kaufentscheidungen finden am Markt statt. Der Markt ist aber nichts objektives. Hier spielen Informationen, aber auch Fake News rein. Bauchgefühle treffen auf Meinungen. Letztlich ist eine Kaufentscheidung eine Frage des Vertrauens, oft mehr noch als die des Preises. Eine kleine Betrachtung: 

Der Markt ist einer der ältesten Erfindungen der Menschheit. Es ist realer oder virtueller Ort, an dem Dinge gehandelt werden, wie heute z.B. auch Software. Software verkauft man heute nicht mehr in Schachteln, sondern immer häufiger nur noch als etwas, das man sich aus dem Internet runterladen kann. In dem Sinne ist dieser Markt physisch eigentlich nicht mehr greifbar, wie ein klassischer Markt in einer Markthalle. Vielmehr ist dieser Markt im Sinne von Niklas Luhmann ein Austarieren von möglichen Investitionsentscheidungen mit letztlich aber doch realen Investitionen. Diese können bei Unternehmenssoftware mit entsprechenden Laufzeiten auch durchaus im Bereich von Millionen von Euros liegen.

Dementsprechend geht es auch auf diesem Markt oft mit harten Bandagen und nicht immer mit rechten Dingen zu. Ich habe in meinem Berufsleben hier schon Dinge erlebt, die hält man eigentlich für unmöglich, außer vielleicht im Krimi im Fernsehen. Aber die Realität kann – leider – mithalten. So werden Mitarbeiter abgeworben. Nicht weil man an den Mitarbeiter wirklich interessiert ist, sondern nur um dem Anbieter durch einen Skillverlust in seiner Mannschaft zu schaden. Oder man gewinnt den Eindruck, dass sozusagen „Spione“ bei Projekten eingeschleust sind, die versuchen größere Abschlüsse zu torpedieren. Oder man erfährt von Dritten, dass mit angeblichen Originalfolien aus Vertragsverhandlungen Kunden geködert werden sollen, nur dass die Zahlen darin offenbar nicht der Realität entsprechen, usw. 

Spannende Zeiten also. Pech ist, wenn der Kunde solchen Manipulationen auf den Leim geht und Kaufentscheidungen auf der Basis von letztlich Fake News fällt. Mir sagen Kunden immer wieder: „Das würden wir merken.“ Tun sie auch, aber oft eben erst, wenn es bereits zu spät ist. Mag sein, dass das alles nicht jeden Tag passiert, aber es passiert. 

Das Thema Ethik scheint in einer Art Zielkonflikt mit dem Markt an sich zu stehen. Ich bin überhaupt auf die Idee gekommen diesen Blogbeitrag zu schreiben, weil wir bei der IBM einmal im Jahr die aktualisierten Geschäftsgrundsätze durcharbeiten und deren Kenntnisname bestätigen müssen. Da ist sehr viel die Rede von ethischem Verhalten. Das ist immer wieder ein sehr sinnvoller Moment sich nochmals Gedanken zu machen, ob man im täglichen Geschäft auch alles richtig macht. Nicht nur, weil es hier juristisch gesehen um „Compliance“ geht und potenziell große Strafen winken, sondern auch vor einem selbst, möchte man sich doch morgens im Spiegel ohne schlechtes Gewissen betrachten können. Ich denke, dass Menschen von Menschen kaufen, selbst in virtuellen Märkten, denn Kaufen ist in erster Linie ein Vertrauensthema. Ich kann nur verkaufen, wenn ich mich auch im Spiegel betrachten kann.

Das heißt nicht, dass ich im Interesse der Kunden beliebig weit in die Zukunft sehen kann und alles was ich zu einem Zeitpunkt sage, zu einhundert Prozent immer auch so kommt. Unsere Kunden können aber sicher sein, dass wir sie nach besten Gewissen informieren und damit alles daran setzen, integer, solide und wahrheitsgetreu zu agieren. Manche Partner oder auch Mitarbeiter von Kunden sagen uns, wir wären nicht aggressiv genug. Das ist vielleicht der Preis, den wir dafür zahlen müssen, aber im Sinne unserer Firmenethik geht es nicht anders. Und das ist auch sehr gut so!

So ist es für mich schwer nachvollziehbar, wenn im Markt behauptet wird, dass man mit der jeweiligen Alternative eine Domino Serverlandschaft massiv konsolidieren könne und damit viel Geld sparen würde. In Fällen, in denen man daraufhin eine Kaufentscheidung getroffen wurdet, sehe ich immer wieder, dass dann während des Projekts massiv Server nachbestellt werden mussten. Letztlich endet das dann häufig bei der 1,5-3-fachen Serverzahl. Ähnlich verhält es sich auch mit den Plattformkosten. Der eine oder andere Projektverantwortlichen fand das dann nicht so witzig, wie man sich vorstellen kann.

Gern wird auch mit massiver Verunsicherung gearbeitet. Da werden Folien mit „angepassten“ Daten gezeigt, nach denen – verlängert man die Linie auf 2019 – der Marktanteil von Domino weit unter Null sein müsste. Das ist natürlich überhaupt nicht der Fall. Und immer wieder wird die Story konstruiert, dass Domino ja sowieso in Kürze eingestellt wird. Auch diese vom Markt geschürte Mär hält sich schon 10-15 Jahre, wie übrigens beim Mainframe auch. Beiden geht es gut.

Nun höre ich wahrscheinlich die Argumente: Aber IBM hat doch jetzt das Collaboration Portfolio verkauft und damit hat der Markt ja doch recht. Ich sehe das allerdings nicht so. Und das meine ich so wie ich es sage´.

IBM hat die Zukunft von Domino sehr bedacht und langfristig geplant und mit HCL einen Partner ausgewählt, der mit seiner Tochter HCL America Inc in diesem Jahr die Produktfamilie, vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Regulatoren, übernehmen wird, wie auch andere IBM Softwareprodukte. HCL hat als Entwicklungspartner weite Teile des ehemaligen IBM Collaboration Solutions Entwicklungsteams übernommen und zusätzlich schon mehrere Hundert Entwickler eingestellt – alles in den USA, in der Nähe von Boston, wo die Domino-Entwicklung schon immer saß. 

Das ist konsequent, da sich IBM als Konzern mehr auf hybride Cloudlösungen u.a. konzentrieren will, HCL aber die Weiterentwicklung auch der on premises-Variante vorantreiben wird. HCL hat sich natürlich die Marktposition und die weiteren Chancen der Plattform sehr genau angesehen und erst dann beschlossen, hier kräftig zu investieren und IBM die Domino-Plattform und Connections abzukaufen – Cloud und on prem. Mit der pünktlich gelieferten Domino V10 mit sehr vielen neuen Inhalten hat HCL auf jeden Fall schon mal bewiesen, dass sie es können! Und Domino V11 wird noch in diesem Jahr kommen. Es liegt auch wieder mehr Fokus auf der Anwendungsentwicklungsseite, mit der Domino ursprünglich groß geworden ist. Das sind sehr positive Nachrichten. Das Hashtag #dominoforever ist schon mit Bedacht gewählt worden.

Unsere Marktbegleiter kochen aus meiner Sicht auch nur mit Wasser. Das sieht man nicht nur, man muss dazu nur die jüngsten Pressemitteilungen in dieser Woche aufmerksam verfolgt haben. Und was manchmal als eine Lösung verkauft wird, entpuppt sich im realen Einsatz schnell als ein Flickenteppich mit überlappenden und auch fehlenden Funktionen. Das ist im Prinzip kein Problem, wenn es denn offen wäre und man als Unternehmen bei Standardfunktionen auch eine Chance hätte wieder rauszukommen – oder zumindest ein Zwei-Hersteller-Modell fahren könnte, sodass man nicht in eine völlige Abhängigkeit gerät, die dann spätestens bei den Renewals spannend werden kann, geschweige denn, wenn man mit seinen Daten aus der einen Cloud in eine andere Wechseln will. Übrigens ist auch hier wieder mal IBM Vorreiter, denn wir bieten offene Cloud-Lösungen an und können auch Clouds unterschiedlicher Anbieter gemeinsam managen.  

Abschließend habe ich den Eindruck – und der kommt von Feedback von Kunden – das die IBM/HCL-Lösung im Sinne einer Ganzkostenbetrachtung sowieso die deutlich günstigere Lösung ist. Leider stellt man das dann oft erst „after the Facts“ fest und damit zu spät.

Ich bin mir sicher – und sage es auch manchmal öffentlich – „Wir sind die Guten.“ Und ich bin der festen Überzeugung, dass es sich am Ende am Markt auch auszahlen wird.

In diesem Sinne – ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

  

 

 

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019. 

„Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt. 

Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen.

Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre.

An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt.

Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.  

Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.

Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben.

Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar!

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

 

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick

Ich mag es kaum glauben, aber schon ist es wieder Weihnachten. Das Jahr 2018 ist so dahingerauscht in einem nahezu schwindelerregenden Tempo. Für uns ist es noch nicht zu Ende – wir erwarten noch einige Abschlüsse und sind da selbstverständlich für Sie – unsere Kunden – sprichwörtlich bis zur letzten Minute da. Es ist ja auch das berühmte „Q4“, das wichtigste Quartal ever ;-)).

Es gab eine ganze Reihe von Höhepunkten. Da ist sicher die THINK 2018 im März in Las Vegas zu erwähnen – nur ganz nebenbei: Haben Sie sich schon zur THINK 2019 in San Francisco angemeldet? Wir helfen auch gern bei der Hotelsuche – und dann natürlich die äußerst gelungene 45. DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt. Die 46. DNUG wird übrigens am 4. & 5. Juni in Essen stattfinden. Was mich dazu wirklich freut ist, dass es dem DNUG Vorstand so hervorragend gelungen ist, die DNUG wieder zu einem „da muss man dabei sein!“-Event zu machen. Die deutlich wachsenden Teilnehmerzahlen und das starke Interesse an den Fachgruppentreffen und Web-Konferenzen sprechen Bände. Echt super!

Ich dachte „noch mehr ‚Top‘ geht eigentlich gar nicht“, aber es ging dann doch: IBM und HCL hatten 2017 versprochen in 2018 die Domino V10 Version herauszubringen. Eigentlich sollte es in Frankfurt am 10.10. um 10:10 Uhr sein – nur war da leider schon die Buchmesse. Also mussten wir auf den 9. Oktober ausweichen. Das war letztlich kein Problem und die Kombination mit der deutschen Ausgabe der THINK in einem Gebäude hat auch hervorragend funktioniert. Nicht zu vergessen wäre da auch noch die „Bleeding Yellow“-Rooftop-Party der DNUG am Abend zuvor. Was dort mit bester Stimmung begann, setzte sich am nächsten Tag bei über-„Full House“ auf dem Ankündigungsevent fort. Selbst Stunden nach dem offiziellen Ende waren immer noch zahlreiche Kunden an den Demoständen der Business Partner (auch an die natürlich ein großes Dankeschön insgesamt!)  – und das hat definitiv nicht an dem Freibier gelegen, das es zum Ende gab, sondern an der neuen Version V10. IBM und HCL haben geliefert und was drin ist hat begeistert. 

Und dann gab es im Dezember noch eine Überraschung: HCL und IBM kündigten gemeinsam an, dass HCL u.a. die Collaboration Produkte der IBM übernehmen möchte. Was im ersten Moment für manchen irritierend gewirkt haben mag, stößt dann aber doch auf überwiegend positive Resonanz. Für unsere Kunden und Partner ändert sich zunächst einmal nichts, da die Kartellbehörden so etwas genehmigen müssen und dazu etwa ein halbes Jahr benötigen. Wir bei IBM bleiben also zunächst wie gewohnt ihre Ansprechpartner und HCL ist sowohl Wettbewerber als auch Entwicklungspartner für die Domino-Produkte. Wie es auch immer kommen wird, werden IBM, HCL und unsere Partner natürlich dafür sorgen, dass bestehende Verträge erfüllt werden. Insofern spricht auch nichts dagegen jetzt noch langfristige Verträge abzuschließen, zumal es für Domino V10 gerade – bis Jahresende – besonders attraktive Konditionen gibt. 

2019 steht schon am Horizont. Es wird auf jeden Fall spannend: Im Februar die THINK in den USA, im ersten Halbjahr Connections 6 CR4 und CR5, im Juni dann die DNUG-Konferenz in Essen, um den Zeitpunkt herum vielleicht der Übergang zu HCL, im zweiten Halbjahr Domino 11, auch mit einer neuen Sametime-Version, und im Herbst „25 Jahre DNUG“ mit einem Special Event, auf das ich mich schon sehr freue!

Doch zunächst Ihnen allen ein frohes Fest, einen guten Rutsch und Alles Gute für 2019. Man sieht sich, wir, mein Team und ich, freuen uns auf Sie!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Hiermit ist auch erst einmal Pause mit meinem Blog bis ins neue Jahr.

Tom Zeizels Blog: HCL will IBM Collaboration Solutions übernehmen – und nun?

Tom Zeizels Blog: HCL will IBM Collaboration Solutions übernehmen – und nun?

IBM und HCL International haben am 6. Dezember angekündigt, dass HCL eine bindende Vereinbarung zur Übernahme einer Reihe von IBM Produkten, u.a. des IBM-Portfolios für Collaboration Solutions, unterzeichnet hat. HCL International ist ein vor 40 Jahren in Indien gegründetes Unternehmen mit 127.000 Mitarbeitern und $7,8 Milliarden Umsatz (2017), das sich bisher auf Softwareentwicklung und IT-Outsourcing konzentriert hat, jetzt aber eine neue Wachstumsstrategie beschlossen hat, unter deren Licht diese Ankündigung steht. Viele Kunden und Partner würden jetzt gern genau wissen, wie das Ganze abläuft und auch wie sich die Roadmaps der Produkte der Domino Familie und Connections konkret entwickeln werden. Leider gibt es da eine bedeutende, juristische Hürde, die hier enge Grenzen setzt.

Eine solche Akquise zwischen zwei Unternehmen muss grundsätzlich kartellrechtlich überprüft werden und folgt strengen rechtlichen Vorgaben. In der Phase der Prüfung, die üblicherweise etwa 6 Monate dauert, muss das Geschäft genauso weitergehen, wie vor der Ankündigung. Waren die Unternehmen Wettbewerber, bleibt das auch in der Zeit der Überprüfung so. Der Austausch zwischen den beiden Unternehmen bleibt beim Zustand vor der Ankündigung eingefroren. Beide haben peinlich darauf zu achten, dass auf gar keinen Fall irgendwelches Insiderwissen nach Außen gerät, damit die Aktienkurse beider Unternehmen nicht manipuliert werden können. Das wäre strafbar! Da es auch sein kann, dass die Kartellbehörden einen Kauf ablehnen und er deshalb nicht zustande kommt, müssen beide Firmen auch im Sinne des Schutzes ihres intellektuellen Kapitals darauf achten, dass es hier nicht vor Abschluss zu einem Austausch kommt. Das könnte ja die Wettbewerbssituation völlig verzerren, wenn es doch nicht zum Abschluss käme. 

So nachvollziehbar diese rechtlichen Rahmenbedingungen sind, so sehr würde man doch gern wissen, was danach passiert. Das trifft Kunden, Partner und bisherige Mitarbeiter gleichermaßen. Wie immer gibt es im Internet dazu die unterschiedlichsten Betrachtungen und Abschätzungen, denen ich mich hier aus besagten Gründen aber nicht anschließen möchte – nur eine besonders lesenswerte vielleicht herausheben, nämlich die von Nigel Cheshire, der eine Parallele zur Übernahme von Jaguar und Land Rover durch Tata Motors zieht. Stattdessen möchte ich einfach mal im Stil von Frage & Antwort zusammenfassen, was es in der Regel von Executives von IBM und HCL hierzu an offiziellen Aussagen gibt – deshalb jeweils mit Quellenangabe. Da selbst das schon eine juristische Gratwanderung ist, verzichte ich dabei auf eine Übersetzung, um jegliche Fehlinterpretation auszuschließen.

Frage: Welche Strategie steht bei HCL hinter dieser angekündigten Akquise?

Antwort:

“The large-scale deployments of these products provide us with a great opportunity to reach and serve thousands of global enterprises across a wide range of industries and markets. I am confident that these products will see good growth trajectory backed by our commitment to invest in product innovation coupled with our strong client focus and agile product development. In addition, we see tremendous potential for creating compelling ‘as-a-service’ offerings by combining these products with our Mode-1 and Mode-2 services” hat C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies in einer Pressemeldung bekundet (https://www.hcltech.com/press-releases/products-and-platforms/hcltechnologies-acquire-select-ibm-software-products-18b)

Frage: Was wird mit den eingekauften Produkten, auch den Collaboration Produkten passieren?

Antworten: 

Hierzu ergänzt Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, während der Investorenpräsentation am 7. Dezember 2018: „As you look at each of the individual products, they’re in an attractive multibillion-dollar markets, growing if not single-digit than double-digit growth rates. And the positioning of these products overall in terms of the customer base they had, the analysts’ recognition that they have, they’re all very well-positioned in the leadership quadrant.“ … „Collaboration, which consists of 2 product families, Notes & Domino and Connections, which are in many respects large iconic products with very, very large global install basis, that have been recognized by analysts.“ …

„Having a core engineering and product DNA is something we’re very proud of as a company. …

„On taking those and applying a series of innovation steps, that ultimately enhance both the short-term and long-term potential of these products. Some of it are things that you would expect any good product organization to do, delighting customers, having product managers who are engaging and listening to power users, participating in user groups and engaging in transparent development, joint innovation with customers, again, this is something that we feel very close to the HCL DNA, its co-creation and co-invention with our leading customers.“ …

„Ultimately, it’s about innovation. And this is something that I think you can mark by a major new releases of the products. It is bringing in innovative new technologies like machine learning and analytics“. 

Frage: Was wird mit den bisherigen Mitarbeitern bei IBM Collaboration Solutions passieren, bzw. aus Kundensicht: Werden meine bisherigen Ansprechpartner meine Ansprechpartner bleiben?  

Antworten:

„The start point of that is there is a certain number of people who will transition from IBM, who have been doing this specialized work and we will continue to augment that with a lot of support infrastructure“ so C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies auf der HCL  Investorenpräsentaion am 7. Dezember 2018.

Detailiert wurde das auf der selben Veranstaltung nochmals von Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies: „There will be a fairly significant people transfer from IBM as part of the steel and that will be both from the cell site as well as on the engineering side.“ „There is a salesforce that upon closing will come and join HCL. A fairly significant sales team. It’s a global sales team, spread across multiple different countries and geographies all over the world. So as a substantial sales force, the sales force that will be coming over is the sales force that had dedicated focus on these products.“ 

Frage: Was ändert sich für IBM Business Partnern?

Antwort:

Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, beantwortete diese Frage in einem Interview mit CRN: “Going forward, HCL Technologies and IBM will continue their long-term relationship where the two sell each other’s technology.”  

 „The deal, once it closes, is not expected to have a big change in how IBM Business Partners work with the software as it becomes part of HCL Technologies.” 

“There will be no change in these arrangements until formal deal closure, which is expected to happen mid-2019. Post deal-closure, HCL will work with IBM Business Partners to sign them up as HCL Business Partners. Working with Business Partners has always been a core part of HCL’s business philosophy.”

Frage: Wie geht es mit den Produkten der Domino Familie weiter?

Antwort:

Zu den Produkten der Domino Familie besteht bereits seit Oktober 2017 eine Entwicklungspartnerschaft zwischen IBM und HCL. Hier ist Zusammenarbeit also „Business as usual“, wodurch die momentanen rechtlichen Einschränkungen in der gemeinsamen Zusammenarbeit und Kommunikation nicht ganz so tiefgreifend wie in anderen Bereichen sind. 

HCL hatte in dem Zusammenhang einen sehr großen Teil der IBM Domino Entwickler übernommen. Dazu gehört auch Richard Jefts, der die Entwicklung dieser Produkte bereits bei IBM verantwortet hatte und dieses nun bei HCL tut. Er berichtet an die hier mehrfach zitierten Darren Oberst. Man ist in ein für die Entwickler nahegelgenes Gebäude in Chelmsford – das liegt 40 km außerhalb von Boston, USA – umgezogen. Dort konzentriert sich heute die Entwicklung der Domino Produkte. HCL investiert stark und weitere Entwickler werden dort nahezu fortlaufend eingestellt – wofür gerade ein neues Gebäude erstellt wird. Kontinuität und Wachstum werden bei HCL also großgeschrieben.

Im Oktober 2017 hatten beide gemeinsam eine neue Version der Domino Produktfamilie für 2018 angekündigt und mit Domino V10 pünktlich im Oktober 2018 geliefert. Das Feedback zu zahlreichen neuen Funktionen und Neuausrichtungen war fast durchgehend positiv. Seit mehreren Monaten laufen jetzt bereits die Arbeiten an der für 2019 geplanten Version 11. Die weltweiten Kundenbefragungen nach den Wünschen für diese Version in Form von Jams laufen bereits und sind in D-A-CH in den letzten Tagen gerade sehr erfolgreich abgeschlossen. Hier waren IBM und HCL als Partner bereits immer gemeinsam aufgetreten.

Soweit ein erster Überblick. Für Fragen im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Ihr 

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Endlich Klarheit

IBM verkauft Domino, Notes, Verse, Sametime, Connections und andere Teile ihres Produkt-Portfolios an das international agierende IT-Dienstleistungsunternehmen HCL Technologies. Mit dieser Entscheidung kommt endlich Klarheit in die seit gut einem Jahr in Bewegung geratene Collaboration-Szene.

John Kelly, IBM Senior Vice President für Cognitive Solutions and Research lässt sich mit den Worten zitieren: „We believe the time is right to divest these select collaboration, marketing and commerce software assets, which are increasingly delivered as stand-alone products.“

Auf zu neuen Ufern

Jeder, der in die Leidensgeschichte der Notes/Verse/Domino Community eingebunden ist, kann angesichts der neuen Tatsachen aufatmen. Mag der Verkauf von politischer Raffinesse und Unkenrufen begleitet sein – er wird vor allem die Produktentwicklung von einer Fixierung auf Renditen hinzu einer den Kundennutzen voranstellenden Programmstrategie führen. Also jenem Prozedere folgend, welches HCL mit dem Launch von Domino V10 im Oktober 2018 aufgezeigt hatte.

Die IBM-Konzernstrategie hat das Produktportfolio in den letzten Jahren konsequent auf Integration gebürstet: KI, Hybrid Cloud, Cybersecurity, Analytics, Blockchain sowie spezifische Lösungen für verschiedene Industrien. Das Collaborations-Portfolio erhielt dabei nie die volle Aufmerksamkeit. Auch zum Leidwesen der eigenen Angestellten.

Und trotz oder gerade weil das IBM-Topmanagment Produkte und Abteilungen wie Notes/Verse/Domino etwas stiefmütterlich behandelte, bestehen weltweit Usergroups, die an der grundsätzlichen Idee der Zusammenarbeit festhalten und diese nach Kräften vorantreiben. Unsere Nutzervereinigung und ihre Fachgruppen sind in der aktuellen Lage geradezu prädestiniert, eine zentrale Kommunikationsplattform bereitzustellen, um gemeinsam die technischen Möglichkeiten auszuloten, die bis dato verwaist blieben.

Die DNUG – ein starker Partner

In unserem Kollaborationsumfeld zählen wir als Vereinigung von Nutzerinteressen auf drei starke Partner. Die Produkt-Teams des Herstellers, seine Business-Partner und deren Kunden. Alle Parteien versammeln sich seit Jahren in der DNUG um ihre Ideen zu abzustimmen und gemeinsam zu verwirklichen. Mit dem Release von Domino V10 wurde die erste Tranche des Innovationsstaus abgelöst. HCL bekommt nun zu Weihnachten die weit größere Chance, noch frischeren Wind in weite Teile des ICS-Portfolios zu bringen.

Damit öffnen sich den Produktmitarbeitern sowie Business Partnern und Kunden vollkommen neue Wege, genau die Lösungen zu bauen, die ihren Unternehmen und damit deren Kunden den meisten Nutzen bringen. Basierend auf dem, was die Mitarbeiter bei IBM und HCL – eher im Hintergrund für die Kunden – in den letzten anderthalb Jahren bewirkt haben, sehen auch wir einer positiven Zukunft entgegen.

In unserer Community leben wir die Zusammenarbeit und begreifen die aktuellen Entwicklungen als Wachstumschance. Danke an alle IBM-Mitarbeiter, die das Thema Collaboration in den Markt tragen. Die Zusammenarbeit bereitet uns viel Freude. Wir hoffen, dass möglichst viele „ihrem“ Produkt treu bleiben und ihre Kreativität unter neuer Flagge ausleben.

Erlebe die #dnug46

Bis zum endgültigen Abschluss des Verkaufs wird es noch einige Zeit dauern. Die DNUG bleibt unterdessen ihrer Rolle verpflichtet, ihren Mitgliedern und allen Interessierten stetig neue Informationen aus der Collaboration-Szene zu präsentieren. Deshalb sei an dieser Stelle ganz speziell auf unsere Jahreskonferenz am 4. und 5. Juni 2019 in Essen hingewiesen. Mit den sich abzeichnenden Veränderungen werden wir etwas ganz Besonderes erleben. Sei dabei!

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen.

Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/

Jetzt über Notes Domino V11 mitbestimmen! #dominoforever

Jetzt über Notes Domino V11 mitbestimmen! #dominoforever

Im nächsten Jahr, also 2019, werden IBM und HCL das nächste Release der Domino Familien-Produkte rausbringen, also Domino V11 mit dem Server und der Anwendungsumgebung, den Notes und Verse Clients, Sametime, usw. Wer mitbestimmen möchte, was dort auf jeden Fall drin sein soll, sollte am kommenden Dienstag, dem 11.12.18 in Frankfurt oder Mittwoch, 12.12.18 in Wien aktiv beim neuen Jam zu Domino V11 mitmachen!

Ein Jam ist ein strukturiertes Workshop-Format, das auf IBM Design Thinking aufsetzt und letztlich ermöglicht ganzheitliche Sichtweisen auf Benutzeranforderungen einzusammeln. Das ist das Ziel dieser beiden Workshops, die jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr laufen.

Vor einem Jahr haben wir weltweit zahlreiche Jams zur mittlerweile verfügbaren V10 gemacht. Das Entwicklungsteam hat sich die Ergebnisse sehr zu Herzen genommen und Domino als absolut moderne Anwendungsumgebung auf JavaScript-Basis auf dem Server (nicht auf den Clients) mit node.js Unterstützung, usw. neu erfunden – neben vielen anderen, neuen Dingen. Diese gilt es weiter abzurunden, den Serverbetrieb noch weiter zu automatisieren („Lights off Services“) und sich weiter auf Vorteile für die Endnutzer zu konzentrieren.

Hierzu benötigen wir SIE! Ihr Input ist uns extrem wichtig, denn wir wollen die zukünftigen Versionen von Domino so gestalten, dass Sie in Ihren Unternehmen eine Top-Software haben, die alle gern nutzen und die Ihnen Mehrwerte zu besonders attraktive Konditionen bietet.

Melden Sie sich noch heute an*, denn die Jams sind schon nächste Woche!

PS.: Was dann letztlich in Domino V11 drin sein wird, wird auf der THINK 2019 im Februar in San Francisco angekündigt werden.

* Die Tickets werden im Losverfahren verteilt. Sie werden innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt