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Tom Zeizels Blog: E-Mail – gut, besser, am besten!

Tom Zeizels Blog: E-Mail – gut, besser, am besten!

E-Mail ist ein Thema, das uns alle betrifft. Es ist einfach das Werkzeug, das nach wie vor den Büroalltag vieler Menschen dominiert. Zusammenarbeit über „Social Tools“ hat ein bisschen was rausgenommen und neue Teamkonversationslösungen, wie Watson Workspace, zeigen in machen Arbeitsbereichen klare Vorteile auf. Trotzdem wird E-Mail nicht verschwinden und wichtig bleiben, wen auch nicht mehr als „Eines für alles“.

Auch wenn es manchen so scheinen mag, dass der E-Mail Markt auf einige einzige Lösung zusteuert, so entspricht das nicht der Realität, zumal es auch immer wieder neue Player gibt. Wahr ist, dass es genaue Zahlen zur Marktverteilung nicht (mehr) gibt. Spätestens als die großen Anbieter ihre „Enterprise Agreements“, also Pauschalverträge für alle Mitarbeiter der Unternehmen, eingeführt hatten, wurde immer jeder Mitarbeiter eines Unternehmens als Nutzer gezählt, egal, ob er überhaupt e-Mail-Zugang hatte, ein anderes System nutzte oder auch gar nichts. Das brachte die Statistik völlig durcheinander, woraus eine scheinbare Verschiebung der Marktanteile resultierte, ohne dass sich real etwas geändert hatte. Tatsächlich hat es aber auch reale Verschiebungen gegeben.

Eine E-Mail-Lösung für Unternehmen zu bauen, ist keine einfache Aufgabe. Die wahre Herausforderung ist aber die dazugehörige Kalenderfunktion. Für ganz kleine Unternehmen spielt es vielleicht nicht so die Rolle, aber schon auch nur etwas größere Firmen benötigen hier Funktionen, die nach wie vor eigentlich nur zwei Anbieter bieten: Marktführer Microsoft und IBM.

Beide Anbieter haben für Mail und Kalender unterschiedliche Clients (Desktop, Browser, App), die schon innerhalb der jeweiligen Plattform unterschiedliche Funktionalitäten aufweisen und teilweise auch Bedienmodelle verfolgen. Die beiden Klassiker, Outlook und Notes, gelten als überladen und in dem Sinne nicht mehr als ganz zeitgemäß.

Serverseitig benötigt – und das bestätigen mir insbesondere auch Kunden, die beides einsetzen, immer wieder – Exchange etwa dreimal soviel Kapazität wie Domino. Auch wenn denn gern davon gesprochen wird, dass man durch eine Konsolidierung von verteilten Domino-Mail Servern viel einsparen könne, so ist das erst einmal eine Frage, ob es überhaupt Sinn macht die zu konsolidieren. Das betrifft Themen wie Antwortzeiten, Netzwerkosten/Bandbreiten, lokale Performance, usw. Und dann kann man eine Konsolidierung natürlich auch mit Domino als Grundlage machen und braucht nicht den Faktor 3 an mehr Servern.

Dazu kommt, dass Microsoft einen sehr starken Fokus auf Cloud-Modelle zu haben scheint, während wir bei IBM die Nöte der Kunden verstehen, die aus welchen Gründen auch immer ihre Daten im eigenen Rechenzentrum vorhalten möchten. Wir sehen beides als strategisches Provisionierungsmodell an – on premises und Cloud. In Wahrheit wird es zukünftig, wenn man alles haben will, auch immer ein Stück als hybrid herauskommen, weil man einige Services eben doch nur aus einer Cloud-Lösung heraus sinnvoll anbieten kann. Das gilt zum Beispiel für einige der Watson AI Funktionen, aber nicht für alle. Und Fakt ist natürlich auch, dass sich die meisten Unternehmen schon lange auch in begrenzten Bereichen auf Cloud Services verlassen, nehmen wir nur die Suche im Internet.

Welche e-Mail ist die beste?

IBM hat vor drei Jahren begonnen das Thema e-Mail neu zu durchdenken. Outlook und Notes sind Client-Modelle aus den Zeiten, als e-Mail noch die Lösung für alles war: Briefe, Archiv, Aufgabenmanagement, Dokumentenmanagement, usw., und damit der Verursacher der allgegenwärtigen „E-Mail-Überflutung“. Einen Fokus auf „Was ist wichtig für mich?“ haben sie jedoch nicht wirklich. Deshalb hat IBM hier investiert und, mit vielen Design Thinking Workshops unterfüttert, etwas Neues erfunden und an den Markt gebracht: IBM Verse als browserbasierter E-Mail Client für den Domino-Mail Server (zunächst nicht zu verwechseln mit der mobilen Verse App für iOS und Android).

Wer Verse einmal gesehen hat, findet es in der Regel auch besser, als die Platzhirsche. Ich selbst arbeite seit Jahren damit. Das Problem war anfänglich nur, dass das Bauen einer solchen Lösung schon komplex ist und demnach dauert – es fehlten manche Funktionen. Die Kernfunktionen sind derweil aber alle da, auch Kalender, Delegation, usw. und so Dinge wie Aufzeigen, was wichtig für mich ist, Mail-Threading, Integration von Connections Files und Box, Wiedervorlage und neben vielen weiteren Dingen insbesondere die wirklich schön aufgeräumte Oberfläche. So macht es nahezu Spaß mit E-Mail zu arbeiten!

Auch wenn es zeitweilig etwas schleppend weiterging: Unser neuer Entwicklungspartner HCL setzt eine bemerkenswerte Energie in die Finalisierung und Weiterentwicklung der Funktionalitäten, insbesondere auch für die on premises-Variante. Hier ist diese Woche gerade die neue Version 1.0.4 herausgekommen und – soweit ich gehört habe – werden in diesem Jahr noch zwei weitere Punkt-Releases kommen.

Wer also eine wirklich moderne und neu gebaute Lösung für E-Mail nutzen möchte – und das auf Basis der besonders performanten und sicheren Domino-Technologie – dem sei ein Test von IBM Verse dringend empfohlen. Für Bestandskunden ist es besonders einfach und im Aufsetzen ähnlich wenig Aufwand wie das Aufsetzen von iNotes. Auch der Ressourcenbedarf ist vergleichbar. Natürlich helfen wir auch gern.

Wer sich für diese Technologie interessiert, aber auch alles andere, was mit dem neuen Release 10 aller Domino-Familienprodukte kommen wird, sollte sich schon mal den 9. Oktober in Frankfurt vormerken. Hierzu wird es im Rahmen der IBM Think ein größeres Special geben. Demnächst auch hier von mir mehr dazu.

Ihr

Tom Zeizel

PS.: Wegen der Urlaubszeit werde ich meine Blogfrequenz in den nächsten Wochen etwas einschränken. Im September dann wieder wöchentlich.

Tom Zeizels Blog: Was man mit AI besser machen kann als Slack, Teams & Co. es tun

Tom Zeizels Blog: Was man mit AI besser machen kann als Slack, Teams & Co. es tun

Was haben alle diese Tools wie Slack, Microsoft Teams und wie sie alle heißen, gemeinsam?

Am Anfang macht es richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten. Sie schaffen einen neuen Weg der Kommunikation und Zusammenarbeit, der intuitiv ist und zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Gekommen sind sie als neue Kommunikationsmodelle, die vor ein paar Jahren meistens die eigenen Kinder zuhause eingeführt haben (mit WhatsApp) und die sich nun auch in Unternehmen bewähren. So stark sogar, dass die Freemium-Modelle dieser Lösungen oft als Schatten-IT neben den offiziellen Lösungen, die aber diese Art der Kommunikationsunterstützung noch nicht im Portfolio haben, laufen – sehr zum Verdruss der IT-Leiter und Sicherheitsexperten.

Doch der Spaß mit diesen Tools lässt schnell nach. Schnell kommt der Frust nichts mehr wiederzufinden oder einfach in der Menge der Spaces den Überblick zu verlieren, was denn nun wichtig sein könnte. Schon den richtigen Space wiederzufinden ist schwierig und dann taucht auch noch die Frage auf, was man von den vielen Bandwurm-Textzeilen denn nun wirklich lesen muss …

Meines Wissens nach gibt es hier nur einen Ansatz, der dieses Kernproblem sauber und erfolgreich adressiert: Unser Produkt Watson Workspace (WWS). Und wie? Als erstes und einziges Produkt mit integrierter, künstlicher Intelligenz (AI):

  • Das erste, was WWS schon lange kann, sind „Moments“ – automatische Zusammenfassungen eines Chats in einem Space, die aus dem Text das wichtigste herausarbeitet und dabei Fragen und Entscheidungen hervorhebt. So reduziert sich die Textlänge, die man lesen muss, um das wichtigste zu verstehen, auf weniger als 10%. Dabei ist WWS kein Goethe oder Schiller und schreibt nicht neu. Stattdessen wird einfach versucht die wichtigsten Textstellen herauszuheben. Das funktioniert auch für Deutsch bemerkenswert gut.
  • Unsere Forschung hat gezeigt, dass selbst eine solche Reduzierung der Textmenge auf unter 10% in allen Spaces immer noch nicht ausreicht mit der Vielzahl der Spaces klarzukommen. Deshalb ist eine zusätzliche, automatische Priorisierung der Spaces mit neuen Inhalten, die man noch nicht gelesen hat, die aber für einen wichtig sind, notwendig. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass für jeden Nutzer unterschiedliche Stellen in einem Space wichtig sein können. Also nicht „one size fits all“, sondern Personalisierung. Genau das kann Watson Workspace jetzt seit Anfang dieser Woche!

Wenn man mit Watson Workspace arbeitet, erkennt der integrierte Watson Service – die künstliche Intelligenz (AI) – was einem wichtig ist. Eckpunkte dabei sind Spaces, die man als wichtig markiert hat oder in denen man viel Zeit verbringt; Personen, mit denen man besonders oft interagiert und Themen, für die man sich intensiver engagiert. Daraus entsteht mit der Zeit ein Modell, das dem WWS hilft die Priorisierungen gut zu machen.

Markiert werden die wichtigen Spaces mit einem roten Rahmen um ihr Logo. Wählt man sie aus, erscheint die volle Textansicht und in der Seitenleiste rechts die Zusammenfassung in Moments. Die Textbausteine, die in den Moments benutzt werden, sind im Volltext farblich hinterlegt und man kann auch durch einen Klick auf die Moments direkt auf die entsprechende Stelle im Volltext springen, um auch die anderen Texte im Kontext der Stelle lesen zu können. Alles extrem einfach und sehr schnell zu lesen. So wird schnelles Arbeiten ohne wirklichen Aufwand möglich.

Will man die Qualität schnell noch besser machen, so kann man Watson auch unter die Arme greifen. Unter jedem „Moment“ steht die Frage „Wichtig oder nicht?“(„Is this important to you?“). Wenn man möchte – man muss nicht – kann man die Frage beantworten. Watson lernt daraus und berücksichtig die Antworten zukünftig. So wird das System für jede Einzelperson immer besser.

Arbeiten im Konversationsmodus ist in der Tat sehr produktiv. Ich selbst bin schon in über 70 Spaces und habe mit über 150 Personen – viele davon Kunden – direkte Chats über Watson Workspace. Das Gute ist, dass durch die Persistenz der Inhalte ein Zurückblättern immer ganz einfach ist, viel einfacher als bei E-Mail, wo man doch immer viel zusammensuchen muss. Watson hilft mir jetzt auch hierbei die Übersicht zu behalten und auf das zu fokussieren, was wichtig ist. Da haben unsere Entwickler etwas wirklich Hervorragendes geschaffen!

Ich kann nur sagen: Es ist höchste Zeit Watson Workspace einfach mal auszuprobieren! Das geht kostenlos unter: http://workspace.ibm.com/. Sie können Watson Workspace so unbefristet und selbst privat nutzen – im Direct Chat sogar kostenfrei mit dem hervorragenden Zoom Audio/Video. Wie ich werden Sie schnell merken, dass längerfristiges, frustfreies Arbeiten im Konversationsmodus eigentlich nur mit Watson Workspace geht.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Hand in Hand – oder mit dem Kopf durch die Wand?

Tom Zeizels Blog: Hand in Hand – oder mit dem Kopf durch die Wand?

Vorab möchte ich eine Selbstverständlichkeit bezogen auf diesen Blog hervorheben: Was hier steht ist meine persönliche Meinung und es ist kein offizielles Statement der IBM, das ich hiermit abgebe oder zitiere. 

Dies gesagt – die Zeiten sind wie sie sind. Nach vielen Jahren einer gesellschaftlichen Kontinuität, entstanden aus der Kriegserfahrung unserer Eltern und Großeltern, den harten Aufbaujahren der Nachkriegszeit und der „68-ger“-Studentenrevolte, die den Muff der 50-ger Jahre beseitigen sollte, und sodann vielen Jahren einer zunehmenden wirtschaftlichen Blüte in West- und später dann Gesamtdeutschland, scheint die sanfte Fortentwicklung plötzlich vorbei zu sein. So erleben wir im Moment eine Phase der Umbrüche unserer Welt, die viele Menschen sehr verunsichert und ihnen sogar Angst macht. Da geht es plötzlich um die Aufkündigung von Handelsabkommen, neue Zölle, Reisebeschränkungen, und viel mehr. Tatsache ist, dass es in vielen Ländern Politiker gibt, die sich als „starker Mann“ positionieren und den Eindruck zu erwecken versuchen, dass sie intuitiv „genial“ wären und man ihnen nur folgen müsse. Und sie finden Unterstützer. Hoffen wir dass das nicht in den Abgrund führt.

Besonders interessant ist dabei der Werdegang des momentanen amerikanischen Präsidenten. Aufgestiegen als Immobilienmakler präsentierte er seine Familie in einer TV-Sitcom – ein Format, in dem nicht die Realität die Geschichte schreibt, sondern die Einschaltquoten, also die erzielte Aufmerksamkeit, nach der die Geschichte permanent neu ausgerichtet wird. Es ist auffallend, wie sehr dieses Prinzip Eingang in seinen Politikstil gefunden hat: Er ist der erste Präsident, der in erster Linie über soziale Medien (Twitter) kommuniziert und das scheinbar ziemlich aus dem Bauch heraus. Fakten spielen da oft keine Rolle und schnell wird auch mal wieder etwas widerrufen. Nur eines stimmt: er bekommt sehr viel Aufmerksamkeit.

Das Problem ist, dass es hier nicht um eine Fernsehsendung geht, sondern um reale Politik, um die reale Weiterentwicklung des mächtigsten Landes der Gegenwart. Offensichtlich hat er das solange erfolgreiche System des Hand-in-Hand-Gehens oder der Balance von Give & Take zwischen den Ländern aufgekündigt. Jetzt heißt es „America first!“, ohne dass jeweils geprüft wird, ob die ausgerufenen Aktionen, die ja oft in einem komplexen Umfeld wirken, nicht letztlich doch wieder eher negativ für Amerika und insbesondere die Wähler von Donald Trump sind. Das scheint egal zu sein, solange die Aufmerksamkeit extrem hoch bleibt. Und in vielen anderen Ländern scheint Ähnliches mit ähnlichen Regierenden abzulaufen.

Ich maße mir nicht an beurteilen zu können, warum Menschen wählen wie sie wählen. Vieles muss eine gute Demokratie auch aushalten. Auffällig scheint mir jedoch, dass sie eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich als Verlierer in unserer freien Welt. Zwänge, wie sie Religion, Politik und finanzielle Abhängigkeiten – früher oft Garant für lebenslange Ehen – oder in der ehemaligen DDR die Partei mit ihren Vorgaben, aber auch ihrem Kümmern, früher geboten hatten, sind weitgehend verschwunden. Wer heute in dieser freieren Welt zurechtkommen will, muss sich deutlich mehr selbst organisieren, selbst das Zepter in die Hand nehmen, Verantwortung übernehmen. Das muss man gelernt haben. Es hat aber nicht jeder –  und nicht jeder kann sich so schnell umstellen, wie die Zeit voranschreitet. Hier ist Unterstützung und gesellschaftlicher Konsens gefragt.

Nun wird der eine oder andere geneigte Leser dieses Blogs denken, jetzt „spinnt der Tom“. Dem ist nicht so, aber die Frage, warum schreibe ich das heute, ist duchaus gerechtfertigt.

Das Thema Konsens und zusammen Wirken hat durchaus auch viel damit zu tun, wie heute Collaboration-Lösungen gestaltet sind. Unterschiedliche Software-Lösungen fördern und bedienen unterschiedliche Kulturen. Da ist einerseits der Weg des „gemeinsam etwas erreichen Wollens“ und alternativ der Weg nur auf Anweisungen etwas zu tun. Letzterer suggeriert die Sicherheit keinen Fehler zu machen, lähmt allerdings auch die Weiterentwicklung des Unternehmens. Wenn es nach dem Trump’schen Quotenprinzip gehen würde, würde man sowieso immer zunächst schauen, wie es alle anderen gemacht haben und dem dann folgen. Das wäre das Ende der Innovation. Das sich dadurch einstellende Festhalten am „wie es immer war“ ist definitiv auch kein Garant für das ewige Wohlfühlen, denn Unternehmen, Organisationen und Staaten, die sich nicht weiterentwickeln, gehen bekanntermaßen irgendwann unter, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind – auch dafür haben wir ein reales Beispiel auf deutschem Boden gehabt.

Aber es ist mehr, viel mehr. Ginni Rometty, die Geschäftsführerin der IBM, betont immer wieder auch die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Sie hat erst kürzlich wieder erklärt, dass sie IBM mit der über 100-jährigen Geschichte hier an zahlreichen Stellen in der Pflicht sieht. Drei Beispiele:

  1. IBM als Wegbereiter einer verantwortlichen Nutzung neuer Technologien, wie etwa von Artificial Intelligence (AI). Dazu gehört dann in dem Fall
    1. den Zweck zu definieren – als unterstützende Hilfe und nicht als Ersatz für Arbeitnehmer,
    2. den Besitz der Daten und Insights klarzustellen – Besitzer ist nur der Kunde und nicht der Datenverarbeiter und
    3. die technischen Möglichkeiten mit einfachen Worten zu erklären – sodass sie jeder verstehen kann und sich mitgenommen fühlt.
  2. Der Welt besser machen: IBM als Unterstützer der Initiative der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes mit Namen „Call for Code“, wo es in einem Crowdsourcing-Ansatz darum geht neue, vorrausschauende Lösungen zu entwickeln, um die Auswirkungen von Naturkatastrophen, die eben sehr viele Menschen betreffen,  abzumildern.
  3. Vielfalt und Integration – bei der IBM durch das Vertreten entsprechender Werte und schaffen entsprechender Arbeitsplatzrahmenbedingungen.

Ich finde es auch gut, dass IBM versucht neue Softwarelösungen so zu gestalten, dass sie eine Kultur der Freiheit und Innovation fördern – nicht erfordern, aber fördern. Das ist als Beispiel Mitarbeitern in Unternehmen die Möglichkeit zu geben sich nach Fähigkeiten und Know-how einzubringen. Und sei es nur durch die einfache Möglichkeit Dateien im gesamten Unternehmen sharen zu können oder andersherum von der Arbeit aller im Unternehmen zu partizipieren – so wie es Start-ups ganz natürlich machen. Und nicht auf feste Strukturen in Teamräumen und Gruppenlaufwerken beschränkt zu sein, die den Wissensaustausch ausbremsen. Oder die Möglichkeit sich im Intranet frei einbringen zu können, um damit die Ergebnisse des Unternehmens zu verbessern, selbst wenn man nicht zuständig ist. Die Ängste der Mitarbeiter der Abteilung „Internen Kommunikation“ deshalb den Job zu verlieren, sind völlig unbegründet. Es kann aber sein, dass sich deren Aufgabenfeld etwas ändert. Ein gutes Change Management hilft sich hier sanft weiterzuentwickeln und alle mitzunehmen.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft keine „genialen“ Regierenden braucht – die gibt es eh nicht und die, die sich dafür halten sind es schon gar nicht. Stattdessen brauchen wir eine Art gesellschaftliches Change Management. Eine klare Aufgabe für die Parteien hier Visionen zu entwickeln statt Sommertheater um Karrierepläne zu veranstalten.

Genauso sollte jedes Unternehmen seine eigenen Visionen haben und umsetzen – und dann darauf achten, dass auch die Schwächeren mitgenommen werden. Bei der Auswahl von neuen  Softwarelösungen heißt das auch bewusst darauf zu achten, gewünschte Auswirkungen im Sinne  einer Weiterentwicklung der (Unternehmens-)Kultur auch zu erzielen. Helfen kann IBM dabei die passenden, modernen Lösungen zu finden und sie mit einem maßvollen Change Management umzusetzen. Wie das im Einzelnen aussieht und welche Möglichkeiten es gibt, erläutere ich Ihnen (oder jemand aus meinem Team) ebenso gern in einem persönlichen Gespräch.

So, das war mal ein etwas anderer Blogbeitrag. Ich bin sehr gespannt auf Ihre / Eure Reaktionen und wünschen allen ein schönes Wochenende !!!

Ihr / Euer

Tom Zeizel

Tom Zeizels Blog: Domino – gegen den Strom oder doch ganz vorn?

Tom Zeizels Blog: Domino – gegen den Strom oder doch ganz vorn?

IBM Notes Domino ist eine herausragende IT Plattform, die in Sachen Investitionssicherheit, Datensicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ihres gleichen sucht – die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Für viele Kunden gibt es einfach für viele Anwendungsfälle nichts besseres.  Und sie engagieren sich – scheinbar gegen den Strom – aktiv für diese Plattform und helfen IBM und Entwicklungspartner HCL bei der Weiterentwicklung der nächsten Releases, wie jetzt gerade auf dem CWP Workshop in Boston.

Richtig gut kommt unsere Plattform bei Kunden an, die sich persönlich engagieren und nicht nur am Ball bleiben, sondern sich aktiv einbringen und das Potenzial der Plattform ausreizen. Dass sie das nicht zum Spaß machen, sondern weil Domino, Connections und Watson Workspace einfach coole Business-orientierte Tools sind, mit denen man zu wirklich niedrigen Kosten und überschaubaren Aufwänden Lösungen umsetzten kann, die außerordentlich attraktiv und dabei auch up-to-date und zukunftsorientiert sind, ist jedem klar.

Über ein spezielles Beispiel bei sich im Hause berichtet der IT-Leiter von Vössing Ingenieure, Bernd Gewehr, in zwei Videos. Er fasziniert mich mit seinem Ideenreichtum basierend auf tiefer Kenntnis aktueller Technologien immer wieder. Bei Vössing setzt er auf eine Kombination von IBM Notes Domino, IBM Connections und IBM Watson Workspace – fast alles aus der IBM Cloud, der Rest hybrid – und benötigt keine weitere „Standardsoftware“ für ERP, CRM, usw., was Vössings IT Kosten bemerkenswert niedrig hält. Wie er das macht, beschreibt er in diesem aktuellen Video zu IBM Domino.

Dabei verfolgt er das Konzept alle Daten in Geschäftsanwendungen im Unternehmen als ein Objekt zu betrachten, egal ob zu Mitarbeitern, Verträge, Rechnungen, Projektberichte und alles andere auch. Diese Objekte hat er mittels Domino- und Connections-Technologien, inklusive xPages und Bibliotheken, wie ExtLib, Bootstrap, jQuery, POI4xPages und d3charts so vernetzt, dass eine beeindruckende Transparenz zu den Aktivitäten im Unternehmen quasi auf Knopfdruck möglich ist – und das auch mit Responsive Design auf iOS und Android Geräten, bis hin zur Apple Watch. Wie und warum er das macht hier nur grob angesprochen in einem zweiten Video zu allen IBM Collaboration Lösungen

Aber immer wieder treffe ich auch auf Kunden, die glauben, dass sie weg von Notes Domino müssten. Es erweist sich im Gespräch dann schnell, das sie einfach nur schlecht informiert sind – oder aus Fake News Quellen sogar bewusst falsch informiert wurden. Wenn ich ihnen dann aufzeige, was wir (zusammen mit unserem Entwicklungspartner HCL) aktuell gerade auf die Beine stellen, gehen die Augen auf, erstaunen wird geäußert: „Warum sagt mir das keiner?“ und schnell ist man zurück in der Realität und weiter positiv eingestellt zu Notes Domino.

Es gibt gute Gründe dafür. Wir werden im Oktober das Release 10 der Domino Familien-Produkte bringen. Dabei wird auch HCL Nomad sein – der neue Notes Client für Domino Anwendungen auf dem iPad, den wir, vor der offiziellen Beta, in der IBM aktuell vortesten. Wir haben auch bereits begonnen am nächsten Release – dann mit der Nummer 11 und geplant für 2019 – zu arbeiten. Hierzu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ bekommen für einen Workshop („HCL CWP Factory Tour“) diese Woche in der Nähe von Boston, um gemeinsam mit uns die Marschrichtung von Version 11 auszurichten. (Ein bisschen zu dem, was bei dem Workshop präsentiert wurde, findet man über Twitter unter )

Wir geben uns viel Mühe aktuelle Informationen besser und zeitnah zu verteilen – hier mit meinem Blog, mit der DNUG (Konferenz und User Group), dem #Domino 2025 Jam, den Social Adoption Roundtables, den Partnertreffen und vielem mehr. Trotzdem ist es schwer Kunden zu erreichen, die diese Informationskanäle nicht wahrnehmen. Ich suche weiter nach Ideen, wie wir auch hierbei besser werden könnten.

Wer auf dem Bild vom Workshop in Boston genau hinschaut, sieht dass Herr Gewehr auch aktiv an diesem Workshop dabei ist und damit unsere #Domino 2025 Initiative ganz super unterstützt. Das ist aber keine Einbahnstraße: für Vössing holt er so heraus, dass Domino 11 auch die Funktionen bekommt, die er benötigt, um seine Lösung weiter ausbauen zu können. Ihm gefällt, dass so etwas bei IBM möglich ist, während andere Anbieter noch nicht einmal einen Requirementsprozeß haben. (Auch zu diesem Thema übrigens in Kürze noch mehr.)

An Herrn Gewehr gerichtet möchte ich sagen, es macht Spaß Sie als (durchaus fordernden) Kunden zu haben! Und Danke dafür, dass Sie sich so engagieren!

Und wer mehr über die Möglichkeiten unserer Plattform, sich an verschiedensten Stellen einzubringen, usw. wissen möchte, wende sich doch direkt an mich oder mein Team.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Tom Zeizels Blog: ICS Update 2H18 – was definitiv kommen wird

Bei IBM (und Partner HCL) wird hart gearbeitet. Man hat sich viel vorgenommen für das 2. Halbjahr 2018.  Was, wurde auf der gerade gelaufenen DNUG-Konferenz 2018 im Detail vorgestellt. Aber nicht jeder hat es nach Darmstadt geschafft und ich kriege Anfragen, was wir denn in Sachen IBM Collaboration Lösungen diesem Jahr noch bringen würden. Eine Menge – und das möchte ich hier grob zusammenfassen.

Wir sind in der Vergangenheit eigentlich immer relativ offen mit unseren Gedanken, Planungen und Visionen umgegangen, vielleicht mehr als unsere Marktbegleiter. Das kam, insbesondere wenn es Änderungen gab,  nicht immer nur positiv an und war so auch sicher nicht immer „perfekt“.

Seitdem Bob Schultz, General Manager für IBM Collaboration und Talent Solutions, das Ruder übernommen hat, hat sich einiges merklich geändert. Höchste Priorität genießt heute das Thema „Verlässlichkeit“: Wir reden nunmehr nur über die Sachen, die wir in den nächsten 6 Monaten wirklich ausliefern werden und im Weiteren über unsere Vision für die folgenden 2-3 Jahre, zu der es Änderungen geben kann. Das zweite Halbjahr im Visier hat er die Schwerpunkte der Entwicklung unseres  Produktportfolios mit den folgenden drei Schlagworten definiert:

  1. Durchgängiges Portfolio
  2. Optimierte Arbeitsabläufe („Intelligent Workstream Collaboration“)
  3. Watson – kognitive Unterstützung

Das heißt, dass wir als erstes die bestehenden Lösungsbausteine noch enger zusammenzuführen, überall wo notwendig APIs anbieten und eine durchgängig moderne Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript – auch und gerade für Notes Domino – zur Verfügung stellen werden.

Das heißt als zweites, dass wir neu und innovativ definieren, wie ein moderner Arbeitsplatz aussehen kann und sollte. Die Ausgangsüberlegung ist dabei, dass Arbeiten abseits der Fertigung oft heißt in Prozessen Ausnahmesituationen zu managen. Das geschieht heute überall mit disjunkten Collaboration-Werkzeugen mehr oder weniger unstrukturiert und damit ineffizient. IBM betritt hier innovativ Neuland mit intelligenten „Lösungsräumen“ und tatsächlich funktionierender AI-Funktionalität.

Und zu guter Letzt heißt es drittens, dass Watson heute nicht mehr nur der Jeopardy Gewinner von 2011 ist, sondern real im Einsatz zur Unterstützung bei der Zusammenarbeit über IBM Tools eingesetzt wird, klare Vereinfachungen leistet und so zu erheblichen Mehrwerten führt. Kunden, die sich gerade Marktbegleiterlösungen angesehen haben, bestätigen mir immer wieder, dass IBM hier die Nase ganz weit vorn hat.

Zur Sache. Was wird jetzt im zweiten Halbjahr 2018 kommen? Eine chronologische Übersicht:

  • Die erste, noch eingeschränkte Beta (u.a. nur für Windows) für Notes 10 läuft bereits
  • HCL wird in der nächsten Woche im Labor in der Nähe von Boston einen  zweitägigen Workshop zu Notes Domino 10 und erstmals auch zur Version 11, die für 10 Monate später in 2019 geplant ist, durchführen. Dazu haben 100 Kunden ein „Golden Ticket“ erhalten.
  • Bei ersten Tests mit der Notes-App für das iPad („HCL Nomad“) sind noch kleinere Probleme aufgetaucht, die den Start der Beta etwas verzögern. Die allgemeine Verfügbarkeit zusammen mit Notes Domino 10 ist dadurch nicht gefährdet.
  • Ende Juli/Anfang August beginnt die zweite und dann vollständige Beta für Notes 10
  • Im Frühherbst ist mit einem Update zu Connections 6 zu rechnen, in dem vieles u.a. zu Files, Communitys und Benachrichtigungen verbessert werden wird. Parallel arbeiten wir daran das Deployment der neuen Komponenten (Orient me, Customizer, Metriken, …) über eine native Kybernetes Variante einfacher und auch mit erweiterter Plattformunterstützung (u.a. von CentOS) zu ermöglichen. Auch das soll 2018 noch kommen.
  • Im ähnlichen Zeitrahmen werden Erweiterungen zu Watson Workspace Plus kommen. Das sind in erster Linie erneut sehr innovative Themen, wie „Intelligente Meetings“ und vorstrukturierte „Lösungsräume“ für eine verbesserte „Workstream Collaboration“.
    Unter Intelligente Meetings verstehen wir das automatische Transkribieren von Zoom-Meetings und deren automatische Zusammenfassung mit der Herausarbeitung von Aktionen, usw. („Moments“). Um das auch für Deutsch anbieten zu können wird Watson gerade noch einmal besser auf die deutsche Sprache trainiert, Hierzu läuft in der IBM aktuell eine große Initiative unter der Schirmherrschaft von IBM Deutschland Chef Matthias Hartmann, an der sich viele deutsche Kollegen aktiv beteiligen.
    Das Thema Lösungsräume ist ja bereits als Preview verfügbar. Hierzu wird aber eine noch eine erweiterte Unterstützung zum erstellen der Templates angeboten werden. Weitere Themen sind u.a. die optionale Integration mit Box – die für Connections Files ist schon da – und einiges mehr.
  • Ungefähr dann ist auch mit der Version 1.0.0.4 von Verse on Prem (VOP) zu rechnen. HCL legt bei diesem Thema noch mal richtig zu und möchte spätestens im Zeitrahmen von Notes 11 das betagte iNotes funktional komplett durch Verse ersetzt haben und damit final ablösen.
  • Früh im 4. Quartal wird es dann soweit sein und Notes Domino 10 wird generell verfügbar werden.
  • Bald danach ist angedacht im Rahmen der #Domino 2025 Initiative erneut einen Jam zu veranstalten, um darin die Wünsche in Richtung einer tiefgreifenderen Oberflächenüberarbeitung, die für Version 11 vorgesehen ist, zu erfassen.

Wenn ich das alles so aufschreibe, fällt mir auf, dass die Liste doch recht lang ist – es wird also viel passieren im 2. Halbjahr 2018. Und das ist gut so!

Und wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich doch bitte direkt an mich oder mein Team.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Disclaimer: Alle Terminaussagen wie immer nach bestem Wissen und Gewissen und aktuellen Stand, allerdings behält sich IBM grundsätzlich immer vor Designs, Zeitpläne, u.ä. auch ohne Ankündigung zu ändern.

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

Tom Zeizels Blog – Das war die DNUG-Konferenz 2018!

(vlnr: Andrew Manby, Aarti Borkar, Danielle Baptiste, Daniel Reichelt (DNUG e.V.), Tom Zeizel, Christian Holsing und Rob Ingram während der „Ask IBM Q&A Session)

Verantwortliche in Unternehmen sind heutzutage – zu Recht –  kritisch und auch sehr gut informiert. Warum dann noch Konferenzen? Die mittlerweile schon 45. DNUG-Konferenz hat sehr plastisch erleben lassen, warum. Es ist die Mischung aus mehreren Dingen:

  • Aus erster Hand informiert werden -und dabei die Möglichkeit haben direkt nachfragen zu können, um eindeutige Klarheit zu bekommen, ob man der Information wirklich trauen kann. Dazu gehört auch, die wichtigsten Player persönlich kennenzulernen.
  • Networking – untereinander, mit den Partnern und auch dem Hersteller. Der direkte Erfahrungsaustausch ist und bleibt in seiner Form nicht zu ersetzen.
  • Details mitzubekommen und hinterfragen zu können, was es so im Internet nicht gibt

Jörg Rafflenbeul vom Vorstand des DNUG e.V., der die Konferenz eröffnete, hat zunächst gelüftet wofür die Buchstaben „d“ und „u“ im Begriff DNUG stehen: „Du“ als allgemeine Anrede im Verein und auf der Konferenz. Das hilft dem Networking. Tatsächlich wird u.a. diese Konferenz ja – und das sollte man nicht vergessen – von der Nutzergruppe (User Group) der IBM Collaboration-Lösungen, dem DNUG e.V. organisiert und nicht etwa von der IBM oder einem Business Partner. Und da ist das Netzwerk der eigentliche Kern.

Das macht diese Veranstaltung speziell und – aus meiner Sicht – erlebbar wertvoll. Ich scheine da auch nicht allein zu sein: der DNUG e.V. ist erfolgreich. Sowohl die Mitgliederzahl als auch die Zahl der Teilnehmer an der Konferenz steigen stetig.

Es gab viele bemerkenswerte Inhalte, von denen ich hier nur ein paar herausheben möchte:

  • Da war die Kunden-Keynote von Kühne und Nagel, sehr anschaulich und pointiert gehalten von André Unland, der dargestellt hat, wie Kühne und Nagel als einer der führenden Logistik-Unternehmen weltweit mit Connections als Plattform den Arbeitsplatz neu gestaltet. Connections ist da nicht das lapidare „Social Tool“ à la Facebook, sondern ein Tool mit herausragenden Möglichkeiten Prozesse modern zu unterstützen. Und nicht nur im Büro, sondern auch für die Fahrer der LKWs. In eine ähnliche Richtung ging es auch bei Alexander Lorch von Groz-Beckert, die Connections auch in ihrer Produktion einsetzen.
  • Besonders schön war auch der Keynote-Auftakt zu #Domino2025. Unter dem durchaus passenden Motto „Zurück in die Zunft“ präsentierten Richard Jefts (HCL) und Andrew Manby (IBM) als Marty McFly und Doc Brown alles zum Thema. Ein paar Stichworte:
    • An der Entwicklung von Domino arbeiten heute mehr Entwickler als jemals zuvor
    • Die Version 10 der Domino-Familienprodukte wird Anfang Q4 verfügbar werden
    • In Kürze beginnt eine funktional noch eingeschränkte Beta und Ende Juli folgt dann die Full-Feature Beta 2
    • Auch an Version 11 wird bereits gearbeitet. Stichworte: „Jeder ist ein Entwickler“ (LowCode/NoCode), Usability, vollautomatischer Betrieb, usw. Sie soll 10 Monate später, also im Spätsommer 2019 folgen.
    • Die Supportzyklen werden ganz normal wie immer und wie bei allen IBM Produkten, also auf 5+3 Jahre, angepasst werden
    • Die neue Notes App für Domino Anwendungen auf dem iPad wird in Kürze unter dem Namen „HCL Nomad“ in eine Beta gehen und mit V10 dann allgemein verfügbar werden
    • Für Verse on prem (VOP) wird das nächste Release schon im September kommen.
  • Viel Musik unter der Haube! Ich sollte nicht vergessen zu sagen, dass in V10 bereits die volle Unterstützung für node.js vorhanden sein wird, was Domino damit zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung macht. Und Domino Container werden dann auch im Docker Store für SLES, RHEL und CentOS verfügbar werden. Letzteres ist besonders attraktiv, weil als Betriebssystem kostenfrei.
    Noch viel mehr dazu zeigte Mike Gagnon (HCL), der in einem stark überfüllten Raum andauernd Szenenapplaus erntete. Startup-Stimmung. Macht richtig Spaß!
  • Aarti Borkar, die neue Chefin des Produktmanagements der Collaboration und Talent Solutions zeigte am Morgen des zweiten Tags unsere Vision des Arbeitsplatzes der Zukunft: „Workstream Collaboration“. Dabei geht es uns nicht um Collaboration der Collaboration wegen, sondern Collaboration als zentrales Bindeglied in Arbeitsabläufen (Workstreams), etwas, das sich so mit E-Mail nicht umsetzen lässt. E-Mail ist zukünftig nur noch ein Zuspieler, ähnlich, wie es die CRM- und alle andere Prozesstools auch sein werden. Dafür aber erstmals alles verwoben. Wenn ich heute in Salesforce, SAP und ähnlichem arbeite, stoße ich immer wieder auf Probleme in den Prozessen, die nur zusammen gelöst werden können. Heute schreibt man dann eine E-Mail und verliert bei Ping-Pong Antworten mit verschiedenen Zuspielern schnell die Übersicht und Effizienz.
    Das ganz anders zu machen und Artificial Intelligence einfließen zu lassen, um beispielsweise informiert zu werden, wie ähnliche Problemfälle vorher gelöst wurden, ist völlig neu. Watson Workplace bietet mit seinen „Lösungsräumen“ (die sind zurzeit bereits in Beta) einen außergewöhnlichen Ansatz die Effizienz in Prozessen in Unternehmen massiv zu verbessern. Und wenn es dann immer noch klemmt direkt ein Audio/Video-Webmeeting auf Basis der am Markt als führend angesehenen Technologie von Zoom mit einem Klick nutzen zu können (bereits verfügbar), ist einzigartig.
  • Danielle Baptiste, zuständige Produktmanagerin für Connections, zeigte die Roadmap für das geplante Q3 Update für Connections. Die Infrastruktur-Ideen von „Pink“, also API Framework und Microservices, werden weiter ausgebaut und parallel bekommen die Nutzer eine Reihe von Vereinfachungen und Neuerungen. Das betrifft das Arbeiten mit Communitys, den Files Service, den Benachrichtigungsservice, usw. Darüber hinaus arbeitet IBM an einer tieferen Integration von Connections und anderen Services, wie Watson Workplace, Domino Anwendungen, Watson-Services (AI), aber auch der Integration mit externen Lösungen. Hierbei spielt das Add-on-Tool ICEC (IBM Connections Engagement Center) eine wichtige Rolle, ist es nicht nur eine sehr gute Grundlage für ein modernes Intranet, sondern insgesamt eine schöne Lösung responsive Design-Frontends mit Inhalten aus nahezu beliebigen Quellen zu füllen.
  • IBM ist als einer der wenigen, großen Hersteller ja wirklich offen Anforderungen nicht nur zuzulassen, sondern auch tatsächlich umzusetzen – nicht alles, aber etliches. Kunden heben das mir gegenüber immer wieder als ein Grund „Warum IBM?“ hervor.
    Dazu gehörte auch die gelbte Offenheit der IBM auf der Konferenz mit Einzelgesprächen, mehreren Roundtables und der Q&A-Session am Ende. Anforderungen zu verstehen und umzusetzen ist uns einfach sehr wichtig!
    Deshalb setzen wir unser Anforderungsmanagement auch neu auf. So wird es in den nächsten Wochen zusätzlich zu der vorhandenen Lösung für Watson Workspace auch für Connections und Notes Domino ein neues Tool geben Requirements einzusammeln und – und das ist wirklich auch neu – dort Feedback zu bekommen. Pilotiert wurde das bereits bei unseren Talent-Lösungen und funktioniert dort gut.

Zu einer guten Konferenz gehört auch eine gute Abendveranstaltung. Dank zahlungskräftiger Sponsoren ist es dem Verein gelungen einen südländisch-warmen Sommerabend mit einem perfekten Sonnenuntergang nicht nur zu bestellen, sondern auch geliefert zu bekommen. Das war das Sahnehäubchen dieser DNUG-Konferenz.

Im nächsten Jahr gibt es den DNUG e.V. 25 Jahre und es folgt die 46. Konferenz, am 4.-6.6., was sich als Merker aus der 46 ableiten lässt. Ort noch offen.

Es war super, liebes DNUG Team (Vorstand und alle andere Aktiven)! Ich wünschte, man könnte sich jetzt schon für das nächste Jahr anmelden!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht!

Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht – jetzt anmelden!

Am 20. Und 21. Juni jährt sich die DNUG Konferenz – nun bereits zum 45. Mal. Das heißt aber nicht, dass es eine müde, alte Veranstaltung ist. Ganz im Gegenteil, denn die, genauer gesagt der DNUG e.V., hat sich vor 3 Jahren neu erfunden und seitdem einen starken Zulauf. Auch dieses Jahr präsentieren IBM und zahlreiche Partner hier ihre aktuellen Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft. Auch wenn der Trend derjenigen, die besonders viel Budget haben, scheinbar in eine andere Richtung geht, so gibt es Alternativen zu dieser mäßigen Investitionssackgasse, die stattdessen an vielen Stellen das Label „Best of Breed“ tragen – und die sieht man gebündelt auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt.

Zuletzt in Hamburg und Berlin – und nun Darmstadt? Weil da unser Kollege Stefan Pfeiffer wohnt – auch. Aber viel eher, weil sich Darmstadt als das „Silicon Valley Deutschlands“ versteht, und die Darmstadtium Kongresshalle nicht nur mit futuristisch-transparenter Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept, sondern auch einer perfekten WLAN und LTE Versorgung glänzt, verspricht die diesjährige Konferenz einmal mehr schon vom Ambiente her etwas nach vorn Schauendes. Das passt zu den Inhalten:

  • Vorträge von Kunden, wie Kühne und Nagel, Vössing Ingenieure, Groz-Beckert über ihre Praxiserfahrungen mit aktuellen Kollaborationslösungen
  • Wie IBM und HCL das kommende, neue Release von Notes Domino 10 als führende JavaScript Anwendungsentwicklungsumgebung positionieren – zeigen Richard Jefts (General Manager bei HCL International für die Domino Familienprodukte) und Andrew Manby (Verantwortlicher Produktmanager bei IBM für das Notes Domino Portfolio)
  • Wie mit Watson-augmented Intelligence versehene Konversationstools die interne und externe Zusammenarbeit revolutionieren und warum IBM Zoom als führende Audio-Video Meeting Lösung tief einbindet – zeigt Ann-Marie Darrough (Produktmanagerin IBM Watson Workspace)
  • Wie sich IBM Connections als führende Social Plattform auf Basis von Open Sorce Technologien weiterentwickelt – zeigt Rene Schimmer (Produktmanager IBM Connections)
  • Wie sich Colloboration Technologien und Lösungen in den nächsten 5 Jahre weiter entwickeln werden – zeigt visionär Aarti Borkar (Chefin des Produktmanagements der IBM Collaboration und Talent Lösungen)
  • Zahlreiche Vorträge von IBM Mitarbeitern und IBM-Partnern zu einem breiten Themenspektrum, u.a. zu besonderen Lösungen, Tuning von Lösungen, GDPR Compliance, usw..
  • Ein Workshop als Einführung zu „Working out loud“ (WOL)
  • … und vieles mehr!

Die gesamte Agenda, die jetzt veröffentlicht wurde (4 Keynotes, 7 Tracks), war selten so spannend und zeigt eines auf: Es gibt bessere Alternativen zum vermeintlichen Office 365 fast-Monopol. Wer mehr darüber wissen will, sollte in diesem Jahr unbedingt an der DNUG-Konferenz teilnehmen, die von am 20 und 21. Juni in Darmstadt stattfinden wird.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizel’s Blog: Erfahrungsaustausch – IBM’s Social Adoption Roundtables

Tom Zeizel’s Blog: Erfahrungsaustausch – unsere Social Adoption Roundtables

Veränderung gibt es nicht geschenkt. Der Mensch an sich ist träge und hält nur zu gern an Prozeduren fest, an die er sich gewöhnt hat. Das Aufbruch-verheißende „let’s go West“ der frühen Einwanderer in den USA ist nicht jedermanns Sache. Das das nicht unbedingt immer schlau ist, weiß im Prinzip auch jeder, denn jeder hat die Erfahrung, dass Fortschritt auch Vereinfachungen/Verbesserungen mit sich bringen kann, die ja dann auch Vorteile für einen selbst bringen. Veränderungen gilt es also behutsam einzuführen – idealerweise so, dass der oder die Betroffene seine/ihre Vorteile frühzeitig erkennen kann. Neudeutsch nennt man das „Change Management„.

Behutsam heißt in diesem Zusammenhang, dass es passen muss. Zum einen sollte es im Einklang mit der bestehenden Unternehmenskultur passieren und zum anderen muss es zur jeweiligen Situation passen, also zur konkreten Situation an den Arbeitsplätzen. Damit ist auch klar, dass es kein „one size fits all“ geben kann. Wenn es dann schon nicht so etwas wie „best practices“ (die besten Vorgehensweisen) geben kann, was kann man dann tun? Ganz einfach: Erfahrungen austauschen – ausprobieren – verbessern … und das immer wieder neu.

Ich war die ganze letzte Woche unterwegs bei mehreren Kunden und am Donnerstag dann auch zusammen mit vielen unserer Partner auf unserem bestens besuchten „IBM Collaboration Solutions Partnertag“ in Ehningen mit – ich habe sie gar nicht genau gezählt – deutlich über 100 Partnern. (Darum erscheint dieser Blogeintrag auch nicht wie üblich am Freitag, sondern erst heute.) Mir ist bei diesen vielen Gesprächen auch wieder klar geworden, dass es in den meisten Unternehmen gar keine einheitliche Meinung über den Weg in die Zukunft gibt – und vielleicht auch gar nicht geben kann oder sogar sollte. Da gibt es nämlich typisch die älteren Vorstände, die sich oft wenig mit neuen Technologien und Möglichkeiten befassen und an vermeintlich erfolgreichen Konzepten festhalten – was nicht immer richtig sein muss. Und da gibt es die oft Jüngeren, die darauf drängen, Neues zumindest auszuprobieren – was ebenfalls auch Gefahren mit sich bringt, etwa der Bewegung in eine unbekannte Sackgasse. Zwischen beiden liegt ein großer Bereich der Unsicherheit. Und Unsicherheit ist etwas, was die meisten Menschen gar nicht mögen.Es gilt den besten Weg auszutarieren. Doch nach welchen Kriterien soll man sich entscheiden?

Was kann man tun und was tut man dann üblicherweise auch? Man tauscht sich aus, versucht zu verstehen, was andere schon probiert haben und versucht zu übertragen, was das angewandt auf das eine Unternehmen/die eigene Situation bedeuten könnte.

Die IBM Social Adoption Kunden-Roundtables

Nachdem uns immer mehr Kunden darauf angesprochen hatten, dass sie sich gern mit anderen Unternehmen ganz ungezwungen und losgelöst von Gesprächen mit Vertrieblern austauschen würden, haben Peter Schütt und René Werth aus meinem Team den Ball aufgegriffen und begonnen einen Roundtable-Kreis zu gründen. Die Ideen für den Rahmen waren:

  • Nur für Kunden – also keine Partner oder IBM Vertriebler, es sei denn als eingeladene Vortragende
  • 1-2 Teilnehmer pro Unternehmen
  • IBM ist der Moderator
  • Die Agenda bestimmen die Teilnehmer selbst. Erfahrungsaustausch sollte im Zentrum stehen
  • Ein lokaler Bezug, damit die Anreiseaufwände überschaubar bleiben und das Networking gestärkt wird
  • Physische Treffen – keine Web-Meetings, weil das Networking so wichtig ist
  • Möglichst jeder Teilnehmer ist mal Gastgeber – der Vorteil ist, dass man sich und seine Unternehmen so gegenseitig besser kennenlernt.

Für uns zunächst überraschend war der hohe Bedarf und die gewünschte, hohe Frequenz von einem Treffen pro Quartal. Das Ganze begann vor knapp 2 Jahren im Südwesten – im Kern um Stuttgart herum. Hier trifft man sich immer freitags und das nächste Mal nächste Woche, also am 20.4.2018 wieder. Noch jünger ist der zweite Roundtable „West“ mit dem Kern um Düsseldorf. Dort trifft man sich immer mittwochs und das nächste Mal am 23.5.2018. Eine weitere Roundtable-Gruppe in Nord & Osten ist in Verbindung mit unserer User Group „DNUG e.V.“ in Vorbereitung.

Die Themen sind vielfältig. Grundsätzlich werden natürlich die Erfahrungen mit Vorgehensweisen zum Change Management, aktuell nahezu selbstverständlich das Thema GDPR, dann aber auch Anforderungen von Betriebsrat und Datenschutz, Neuerungen in rund um das Tool IBM Connections, Einsatzszenarien und Implementierungserfahrungen angesprochen. Und es wird auch mal über den Tellerrand geschaut: so gab es auch schon eine Einführung zu „Was bedeutet ‚Working out loud'“. Und vom ziemlich kleinen Mittelständler bis zu Großunternehmen sind alle Größenordnungen vertreten – ein konstruktiver Mix.

Wenn die Effizienz gewährt bleiben soll, kann man solche Roundtable-Gruppen nicht beliebig groß machen –  und beide bestehenden Gruppen sind schon sehr gut besucht. Dennoch ist es möglich hier noch einzusteigen. Die Teilnahmebedingungen sind einfach:

  • Das Unternehmen stammt mehr oder weniger aus der Region (im Roundtable „Südwest“ sind auch Teilnehmer aus Bayern und der Schweiz und im Roundtable „West“ stammen die Mitglieder aus NRW oder Niedersachsen)
  • Man hat IBM Connections im Einsatz oder plant es zumindest.

Ich muss sie allerdings warnen: Die bisherige Erfahrung zeigt, dass wer einmal dabei ist, kommt immer wieder. Es scheint sich zu lohnen. Bei Interesse senden Sie einfach eine e-Mail an Peter Schütt (schu@de.ibm.com).

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018

Das Video: IBM Collaboration Solutions-Update von der THINK 2018 

Fast schon traditionell ist das Gespräch zum Ende der THINK 2018 über die Ankündigungen aus dem IBM Collaboration Solutions (ICS) Segment – hier im Video. Diesmal berichten Jens-Uwe Fimmen (Manager ICS TechSales) und Peter Schütt (Leader ICS Strategy) über die zahlreiche Ankündigungen – spontan und ungescripted – aufgezeichnet am letzten Tag der Konferenz in Las Vegas.

Und die Termine zum Vormerken:

  • 45. DNUG-Konferenz, 20. + 21. Juni 2018, Darmstadt
  • THINK 2019, 13. – 15. Februar 2019, San Francisco

Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM Think 2018

Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM THINK 2018

Leider konnte ich in diesem Jahr nicht selbst zur THINK 2018 nach Las Vegas fahren. Dennoch, dank moderner Technologie, ist man ja auch so fast live dabei. Wichtige Sessions haben mir die Kollegen einfach über Watson Workpace Plus als ZOOM Meeting vom Handy übertragen. Es ist schon unglaublich, was heute so geht und in welch brillanter Qualität.

Watson Workpace Plus ist dann auch wirklich ein besonderes Highlight für mich – einerseits wegen der wirklich sofort nutzbaren, mehr auf den „human Workflow“ zugeschnitten, neuen Arbeitsform mit den integrierten, kognitiven Hilfestellungen und andererseits, weil es so super einfach zu bedienen ist.

Und mein zweites, persönliches Highlight ist die Manager-Innovation schlechthin, nämlich dass Domino-Anwendungen jetzt in Kürze auch direkt auf dem iPad genutzt werden können – und das ohne extra Investitionen oder Migrationen.

Es gab aber viel, viel mehr. Ein so rundes und lieferbares Portfolio hatten wir eigentlich noch nie. Eine vollständige Übersicht der Ankündigungen und Vorführungen auf der Think 2018 finden sie hier im Blogbeitrag von Peter Schütt.

Und natürlich kommen mein Team und ich auch gern direkt zu Ihnen, um das alles bei ihnen live zu zeigen.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH