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Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – nach der THINK ist vor einer großen Zukunft!

Die IBM Think 2019 in San Francisco neigt sich dem Ende zu. Ich selbst konnte leider nicht dort sein. Dennoch habe ich in Abstimmung mit meinem Team sehr genau beobachtet, was dort passiert. Und manchmal hilft der Blick aus der Ferne Dinge auch noch klarer zu sein. Mir ist folgendes besonders aufgefallen:

  • IBM und HCL präsentieren sich sehr gemeinsam bei den Themen, bei denen es aufgrund bestehender Partnerschaften schon heute geht. Das wirkt sehr harmonisch.
  • HCL hat eine klare Vision. Liefen Produkte, wie Domino, Connections und Portal bisher teilweise in unterschiedlichen Entwicklungs-Organisationen, so kommt das nun bald bei HCL alles zusammen – eine große Chance zu einer deutlichengeren Zusammenführung in Richtung einer Plattform – auch wenn hier kurzfristig Wunder natürlich nicht zu erwarten sind, aber die Richtung stimmt.
  • Gemeinsam hat man über die kürzlich beendeten Domino-Jams auf die Kunden gehört: Oberflächen sind für V11 mit das wichtigste. Und gut ist, dass das Prinzip der Jams jetzt auch schon für Connections übernommen wird. (Termin in Frankfurt: Anfang April)
  • Domino Anwendungsentwicklung mit dem Designer gilt zwar weithin als sehr effektiv, ist aber ehrlich gesagt doch eher etwas für einen Power-User oder eben erfahrenen Programmierer. Das zu erweitern und zu vereinfachen hat mit V10 begonnen und wird mit V11 klar in Richtung low Code gehen, sich dann also auch an die Fachbereichsmitarbeiter wenden, die keine Programmierer sind. Dazu wird es ein neues Tooling auf Browserbasis geben.
  • Auf Browserbasis wird auch ein neuer, optionaler, leichtgewichtiger Client kommen, der E-Mail und Apps vereinigt – wie auf den Jams gefordert. Das ist das Prinzip des Notes-Clients, nur eben auf Basis aktueller Browsertechnologien. Alternative kann Notes natürlich auch weiterhin genutzt werden.
  • Wir haben bei den Jams wirklich überall gut zugehört. Zwei weitere Beispiele hierzu: Domino V10 ist kürzlich nun auch auf System i verfügbar geworden – ein Thema, das insbesondere auch zahlreichen deutsche Kunden am Herzen lag. Und HCL präsentiere auf der THINK live eine Alpha-Version von Domino Mobile Access / Nomad auf Android Tablets und zusätzlich auch ChromeOS. Für die Android Tablet-Lösung gibt es aus Deutschland ebenfalls etliche Anfragen und ChromeOS läuft als Thin Client auf sehr günstiger Hardware, was ebenfalls auf größeres Interesse stoßen dürfte. Zudem arbeitet HCL an einer Portierung in Richtung iPhone, also für klassische Domino Apps, die nativ auch auf solchen Geräten laufen sollen. Neue Domino Apps und welche, die mit teamWorkr aufgearbeitet wurden, tun das ja heute schon.

    Andrew Manby (IBM) und Richard Jefts (HCL) auf der THINK 2019

  • Wenn auch HCL zur Zukunft von Connections noch nichts sagen darf, so gab sich IBM Offering Managerin Danielle Baptiste doch sehr positiv. IBM macht stetig an der Entwicklung weiter. Vor wenigen Tage war Connections 6 CR4 rausgekommen und für Q2 ist CR5 bereits in Arbeit. Und dann hat sie weltweit seine Serie von Jams für die zukünftige Weiterentwicklung von Connections organisiert. Das ist nicht nur als Signal zu verstehen, sondern auch genauso ernst gemeint, wie es die Jams im Domino-Umfeld sind. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung auch bei dem Termin in Frankfurt.

Bedanken möchte ich mich bei den Kunden, die in San Francisco waren und insbesondere bei Dachser und Ista, die ihre mit viel Aufmerksamkeit beachteten Lösungen dort live vorgestellt haben. Und nicht zuletzt möchte ich mich auch bei unseren vielen Partnern bedanken. Hier merke ich, dass der Wechsel in Richtung HCL zwar eine leichte Unsicherheit schürt – das erachte ich als normal. Auf der anderen Seite scheint schon jetzt eine positive Erwartung zu überwiegen, insbesondere auch bei denen, die schon direkt mit IBM und HCL gesprochen haben. Das merken wir auch an den besonders hohen Anmeldezahlen zum ICS Partnertag am 14.3. in Ehningen. Ich freue mich jetzt schon Sie alle persönlich in Ehningen zu treffen! Richard Jefts von HCL wird auch persönlich dort sein.

Den Kollegen aus meinem Team und unseren Kunden und Partnern, die in San Francisco sind, wünsche ich eine nicht zu stressige Rückreise und allen anderen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019. 

„Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt. 

Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen.

Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre.

An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt.

Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.  

Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.

Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben.

Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar!

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

 

IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Bringing the Future of Work to Today – IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Fast noch live – und nicht aus zweiter Hand – von der IBM THINK 2018: Wirklich viel Neues in Las Vegas in Sachen IBM Collaboration Solutions und für jeden etwas dabei: Für sich als Einzelperson, Teams und Abteilungen, aber auch für aus der Unternehmensperspektive. Und man war hier nie allein: Über 30.000 Menschen drängelten sich auf den Fluren und in den Sälen. Da musste man sich erst einmal ein bisschen dran gewöhnen, aber die Vorteile werden auch schnell klar: Interessiert man sich auch für Randbereiche zum Thema Collaboration – kein Problem, alles da, vor Ort und live. Und das Networking in der Collaboration Community, das trotz der Größe doch überraschend gut funktioniert hat, hat nicht nur wegen der wie immer herausragenden Ephox Aussi-Party auch wieder sehr viel Spaß gemacht.

Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration und Watson Talent Solutions (ICTS), eröffnete den Collaboration Day mit einem klaren Bekenntnis zu den drei Kernstrategien für 2018:

  1. Integration der Lösungen – was zusammengehört, soll und muss zusammenwachsen.
  2. Fokus auf die Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsabläufen („human workflow“)
  3. Unterstützende Intelligenz („augmented intelligence“) über alles – Watson als helfende Hand nun nicht mehr nur in der Theorie, sondern wirklich in den Produkten.

Zum dritten Punkt merkte auch Gini Rometti, CEO der IBM, in ihrer Keynote an, dass IBM nicht nur garantiert, dass die Daten der Kunden deren Daten bleiben, sondern auch, dass das daraus extrahierte Wissen im Sinne von künstlicher Intelligenz usw. bei dem Unternehmen bleibt. Das garantieren nicht alle Anbieter, sollte einem aber wichtig sein.

Die ich-Perspektive

Was bedeutet das im Sinne verschiedener Sichtweisen auf das zusammen Arbeiten? Zunächst die Ich-Perspektive:

  • Wenn ich, wo auch immer, an meinen Arbeitsplatz komme – flexibel oder Büro, mobil unterwegs oder am Schreibtisch, dann ist für mich das wichtigste zu verstehen, was JETZT zunächst besonders wichtig ist. Hier hilft mir „Orient me“, die Überblicksseite aus Connections Pink, die mir zeigt was in meinen Projekten passiert und wo ich gefordert bin. Orient me wird erweitert werden, durch Integration von beispielsweise Aktualisierungen aus Watson Workplace Spaces und auch Domino-Anwendungen, intelligent priorisiert und inhaltlich zusammengefasst durch Watson Work Services.
  • Mit Sicherheit bleibt auch E-Mail wichtig. Verse on Prem bekommt in der Version 10 die 30 Tage offline-Funktion auch im Browser, volle SAML-Unterstützung und eine weitere Vervollständigung der Services.
  • Wer lieber auf den Notes Client setzt, darf sich mit Version 10 im zweiten Halbjahr auch auf einiges freuen: Mails-Export als EML File, auch gebündelt und mit Anhängen, ein neuer Teamkalender mit Mail-in, neue Views und insgesamt ein schlankerer, schnellerer Client.
  • Als besonderen Höhepunkt beklatschte das Publikum die Ankündigung, die Manager aufhorchen lässt: Domino Anwendungen laufen zukünftig nativ auf Tablets – zunächst iPads. Damit erübrigen sich aufwendige und teure Anwendungsmigrationen komplett. (Wer es schicker will mit html5, usw., bleibt bei der Lösung von Teamworkr, hat aber Aufwand und verliert die Java-Unterstützung.)

Die Team-Perspektive

Dann die Zusammenarbeit in weniger oder mehr strukturierten Abläufen, etwas das sich durch persistenten Chatlösungen, wie Slack oder Microsoft Teams in letzter Zeit massiv ausgebreitet hat. Warum kommt IBM jetzt mit einer weiteren Lösung an den Markt, der doch scheinbar schon aufgeteilt ist? Manchmal lohnt es sich doch erst einmal zu verstehen, was gut funktioniert und was nicht. Das Arbeiten in fortlaufenden Konversationen ist auf jeden Fall attraktiv und besser als E-Mail Threading. Bei den Lösungen am Markt merkt man aber auch, dass es nach einer Anfangseuphorie schnell wieder zu einer Überflutung kommt. Denn schon bald verliert man die Übersicht und weiß nicht mehr welche Spaces jetzt wichtig sind und was in den einzelnen Spaces von Bedeutung ist.

Deshalb hat IBM die Watson Workspaces von Anfang an mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattet: „Moments“ erstellen eine Art Zusammenfassung, damit man nicht immer alles lesen muss – was man auch gar nicht schaffen kann. Die Moments arbeiten dabei heraus, welche Fragen und Antworten wichtig waren und helfen zukünftig die Spaces insgesamt zu priorisieren. Annotatoren binden darüber hinaus intelligent nahezu beliebige Backend-Systeme mit ein, die ihre Informationen so direkt nach Bedarf und Diskussionsstand in den Space einstreuen können.

Doch es gibt noch mehr:

  • Manchmal kommt man einfach schneller voran, wenn man miteinander spricht. IBM hat im Rahmen einer neuen Partnerschaft die nach Analysten- und erster Referenzkundenmeinungen zurzeit allerbeste Technologie für Web-Konferenzen tief eingebunden: die herausragende Lösung der Firma ZOOM, deren Präsident David Berman das gemeinsam mit IBM Produktmanagerin Ann-Marie Darrough ankündigte und gleich live zeigte – sie ist als Watson Workspace Plus ja auch bereits verfügbar (Clients und Mobile Apps). Eine wirklich tolle Lösung, die besonders einfach zu bedienen ist und eine hervorragende Audio/Video-Qualität bietet. ZOOM bietet als Erweiterung dazu auch die Möglichkeit ganz einfach Videoräume praktisch aller Hersteller mit einzubinden. Einfach mal sehr cool!
  • Das allein war schon ein besonderes Highlight, aber es kommt noch besser. Dank der ZOOM-Technologie ist es möglich die Audioströme klar zu trennen und mit Watson Speech-to-Text aus Meetings direkt ein Protokoll zu machen. Aber auch das ist noch nicht alles: Die Moments machen mit kognitiver Watson-Technologie daraus wieder smarte Zusammenfassungen mit Herausarbeitung von Fragen, Aktionen, usw. („Intelligent Meetings„). Das wird auf geraume Zeit ziemlich einzigartig bleiben und hilft sehr konkret im Arbeitsalltag.
  • Und noch mehr: Im Arbeitsalltag gibt es immer wieder Standardsituationen, die eine schnelle Zusammenarbeit erfordern, etwa, wenn es in einer Supply Chain mal wieder hängt. Dafür bietet Watson Workspace zukünftig sogenannte Lösungsräume („Resolution Rooms“) – also Templates, nach denen man solche kollaborativen Lösungsprozesse etwas strukturierter Ablaufen lassen kann. Auch hier steigt Watson ein: kommt ein ähnlicher Fall nochmals vor, werden Empfehlungen zur Lösung des neuen Problems angeboten.

Watson Workspace gibt es als Freemium-Basisversion auch mit Zoom Audio-Video im Direct Chat kostenfrei. Genauso sind Gäste ab sofort in unlimitierter Zahl kostenfrei dabei. Die neue Plus-Variante ermöglicht den Lizenzeignern dann das Öffnen von Videokonferenzen mit bis zu 200 Teilnehmern – für die reicht die Freemium Version aus –  und bald auch die Nutzung von den neuen Lösungsräumen.

Die Abteilungs-Perspektive

In Projekten oder als Abteilung sammelt man das Wissen gern in Plattformen wie IBM Connections, die mit der Zeit zur „Wissensdatenbank“ des Unternehmens werden. Hierzu setzt IBM den erfolgreich beschrittenen Weg des Einsatzes von Open Source Technologie (Projekt Pink) konsequent fort. Immer mehr dieser neuen Microservices werden verfügbar:

  • Heute schon da sind Orient me, Appstore, Customizer (damit kann die Oberfläche sehr flexibel umgestellt werden) und die auf ElasticSearch aufsetzenden neuen Metriken.
  • Sukzessive kommen nun weitere Komponenten, wie der die Profile ablösende People Service – erscheint zuerst als eigenständige mobile App
  • … und Connections Grid als sehr coole, low Code Entwicklungslösung um listenorientierte Mini-Apps auch als Power-User in der Fachabteilung mal eben schnell erstellen zu können. Das löst klassische Listen-Lösungen, in denen diese nur als Mail-Anhang verteilt konnte, elegant ab.
  • Communitys in Connections werde sehr viel flexibler werden. Als „Taylored Experience“ werden sie viel leichter anzupassen sein und Einbindungen von zum Beispiel Watson Workspace, ZOOM Webmeetings und Domino Anwendungen gehen dann auch schneller von der Hand. Und auch in Communitys werden die Watson Work Services mit den „Moments“, usw. ins Spiel kommen.
  • Eine neue 3-D Suche ebenfalls auf Basis von ElasticSeach wird das Navigieren zu Sucherergebnissen noch einfacher gestalten.
  • Der zukünftige, zentrale Connections Content Service, der zuerst von der neuen Files Funktion genutzt werden wird, wird alle Inhalte sammeln und sie damit über zentrale APIs viel einfacher zugreifbar machen, was auch die Nutzung von Partnererweiterungen stark vereinfachen wird.

Die Unternehmensperspektive

Kommen wir zur Unternehmensperspektive: Vorweg – natürlich hilft IBM Unternehmen auch bei der Umsetzung ihrer GDPR Umsetzungsstrategie compliant zu sein. Das gilt auch für Connections, egal ob in der Cloud oder on prem.

Intranets sind in vielen Unternehmen in die Jahre gekommen und leiden an Akzeptanzproblemen. Dabei macht es schon Sinn Inhalte von der Internen Unternehmenskommunikation, HR und auch den Fachbereichen mit Inhalten aus dem Arbeitsalltag in einem neuen Intranet zielgruppenorientiert zu bündeln. IBM Connections Engagement Center (ICEC) ist hierfür die perfekte, schlanke, aber dennoch äußerst flexible und kostengünstige Lösung, die Funktionen aus Connections übernimmt, aber auch andere Quellen, wie Watson Workspace, ZOOM Meetings, Domino-Anwendungen und Anwendungen anderer Hersteller schick integriert. Die Vielzahl der auch deutschen Referenzkunden belegt die Qualität dieser strategischen Lösung.

Ein von der Kundenreaktion her gesehenes, ausgesprochenes Highlight waren auch die gemeinsamen Präsentationen von IBM und HCL zum Thema #Domino 2025 und speziell zum im zweiten Halbjahr geplanten Release 10 der Domino-Familienprodukte, also Verse, Notes, Domino und Sametime. Diese Entwicklungspartnerschaft läuft äußerst gut an. Der HCL Chef zu dem Thema, Richard Jefts, hat sein Team ausgesprochen gut motiviert die Ergebnisse des Domino 2025 Jams nun konkret umzusetzen. Dazu zählt insbesondere der Ausbau von Domino zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung mit Technologien, wie node.js, Loopback, usw., die heutige Universitätsabgänger beherrschen und Domino für sie attraktiv macht.

Natürlich lässt sich nicht Kontinuität und Komplettrevolution gemeinsam in einem halben Jahr umsetzen. Deshalb hat auch die Planung für ein Release 11 etwa zwölf Monate später auch bereits begonnen. Aber zunächst kommt im April/Mai eine eingeschränkte Beta vom Release 10 und etwa im Juli/August eine zweite, breitere Beta – auch für das System i und eben neu auch auf Docker. Zudem ist geplant Beta-Kunden – wie auch bei Connections – an den Entwicklungs-Sprints zu beteiligen. Mehr dazu gibt es spätestens auf der DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt, wo u.a. Richard Jefts auch dabei sein wird.

Und weil Kundenpräsentationen doch letztlich immer das Beeindruckenste sind, möchte ich nicht vergessen die Präsentationen von Bernd Gewehr (Voessing Ingenieure), Andreas Richer (Deutsche Rente) und Georg Schaller (AI aus Österreich) zu erwähnen und mich gleichzeitig bei Ihnen für die hervorragenden Vorträge zu bedanken! Es ist schon spannend, wie man bei der AI über Domino-Anwendungen grandiose Umsätze abwickelt – und das bei minimalen kosten. Oder wie man bei Voessing mit einer modernen und intelligent verdrahteten Nutzung von Domino und Connections (weitgehend in der IBM Cloud) eine Komplettlösung für alle Unternehmensprozesse eines mittelständischen Unternehmens erstellt hat, die inklusive Partnereinbindung bis zu 4000 Nutzer versorgt und mit einem nur 10-Personen IT Team betreut wird. Die technisch absolut moderne Gesamtlösung erzeugt dabei Kosten pro Mitarbeiter, für die man sich kaum ein kleines Eis kaufen kann – phänomenal! Und CIO Bernd Gewehr auf die Frage, wie er das mit der Datensicherheit und dem Thema Cloud auf die Reihe bringt: „Genau deshalb sind wir ja in der IBM Cloud und nicht mehr on prem.“

Jetzt geht es gleich wieder nach Hause und ein bisschen Wehmut schleicht sich ein – nicht wegen Las Vegas, aber wegen des dann fehlenden intensiven Networkings. Da beliebt mir nur die Vorfreude auf die zahlreichen Partnerveranstaltungen zum THINK 2018-Update in den nächsten Wochen, der DNUG Konferenz im Juni und die THINK 2019.

 

 

 

 

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Die IBM THINK 2018 ist in diesem Jahr die zentrale Konferenz für alle IBM Produkte und Lösungen (Las Vegas, 19-22. März).  Ein ganz neues Konzept, groß und umfassend. Collaboration und Talent Management sind selbstverständlich ein wesentliches Thema dort.

IBM wagt etwas. Statt zahlreicher, kleinerer Events der einzelnen IBM Teile wird 2018 alles bisher Dagewesene gebündelt. Das heißt, dass man als Teilnehmer – Kunde oder Partner – auch deutlich flexibler seinen Interessen nachgehen kann – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Alles, wo IBM heute – und oft in vorderster Reihe – mitspielt, ist thematisch vertreten:

  • Cloud
  • Collaboration
  • Customer Engagement
  • Datensicherheit
  • Daten und Analytics
  • Entwicklung
  • IBM Research
  • Internet der Dinge (IOT)
  • IT Infrastruktur
  • Mobile Geräte
  • Watson / kognitive Lösungen

Hatten wir über viele, viele Jahre die Lotusphere in Orlando, Florida, so war sie dann irgendwann mehr und mehr zu einem Familientreffen geworden – mit allen Vor-und Nachteilen. Wer seine Whiskeyflasche im Hotelzimmer ein bisschen versteckt und vergessen hatte, hatte eine gute Chance sie im nächsten Jahr dort wieder zu finden (Ich schaue da jetzt niemanden speziell an …). Es war gut, dass IBM dann den Schritt zu etwas Neuem, der IBM Connect, gemacht hatte. Die hatte mir – und nach meinem Gefühl auch unseren Kunden und Partnern – , insbesondere im letzten Jahr in San Francisco, auch wieder deutlich besser gefallen.

Jetzt, 2018 ist sie ein integraler Bestandteil der THINK 2018 geworden. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig, zumal wenn IBM Marketing hier deutlich über 10.000 Personen erwartet. Ein Familientreffen ist es dann nicht mehr, aber es nimmt auch ein bisschen den Staub der Gewohnheit aus der Veranstaltung. Das finde ich persönlich schon mal erfrischend.

Man muss sich die THINK 2018 vorstellen wie eine kleine Stadt. Hier gibt es einzelne Standteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Nur ist es nicht China Town und Little Italy, sondern Themen wie Internet der Dinge und eben auch Collaboration und Talent Management. Wenn man in einer Stadt mal etwas anderes Essen möchte, geht man in den speziellen Stadtteil. Und so ist das auch auf der THINK 2018, nur nennt es sich dort nicht Stadtteil, sondern „Campus“. Und die Chance so einfach mal über den Tellerrand zu sehen, so mitzubekommen, was IBM als strategischer Partner noch zu bieten hat und wie das alles verzahnt ist, das gab es auf den Lotuspheres nicht.

Was wir definitiv beibehalten, sind die guten Seiten:

  • Networking zwischen Kunden, Partnern und IBMern
  • Deep Dives und Bird of a Feather Sessions – und auch die Session mit den IBM Champions
  • Zertifizierungsmöglichkeiten in der THINK Akademie
  • Gespräche mit den ICTS Entwicklern – und bei Bedarf auch anderen
  • One-on-Ones mit den Führungskräften (dazu bitte Ihren IBM Vertriebler ansprechen, denn die müssen vorher geplant werden)
  • Keynotes zu den IBM Collaboration Solutions Produkten und Lösungen – u.a. was in Verse Notes Domino 10 drin sein wird, wie Watson Workplace Plus das Feld der Konversationslösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft aufmischen wird und was mit Connections Pink alles noch in 2018 kommt und wie es funktioniert, aber auch wie sich unsere Partnerlösungen u.a. mit Box, Cisco und Zoom entwickeln werden.
  • Keynotes zu den IBM Talent Management Produkten und Lösungen – wie die Möglichkeit künstliche Intelligenz nun auch im Personalmanagement einzusetzen Anwendungen vom Recruitment über Talent Development bis zu HR Analytics verändert
  • Top Sprecher (u.a der neue ICTS Chef Bob Schultz, ICTS Offering Management Chef Ed Brill, unser ICTS Development Vordenker Jason Gary, usw. und Diane Gherson (IBM’s CHRO) wird mit Kunden die bei IBM HR eingesetzten Lösungen und Projekte besprechen. Und eben auch IBM CEO Gini Rometty, sowie die meisten aus ihrer direkten Führungsriege, die man sonst so nicht mal eben live erleben kann.

Der 19. März ist nicht mehr so weit weg und es ist an der Zeit jetzt zu buchen. Wenn Sie dazu Fragen haben sollten, bitte mich oder mein Team direkt ansprechen. Wir helfen Ihnen gern. Und falls Sie sich in Las Vegas mal verlaufen sollten … das gilt auch dann.

PS.: Beim Anmelden bitte unbedingt den Namen ihres ICTS Ansprechpartners mit eintragen und als „Topic most interested in“ unbedingt „Social“ auswählen – auch für Talent Management.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Denken ist nicht schlecht – Think 2018 ist besser!

Ich gehe eigentlich gern zu Konferenzen. Für mich ist es die Mischung aus spannenden Vorträgen und dem Treffen mit interessanten Personen und vor allem auch meinen Kunden, die den Reiz ausmachen, die mir immer wieder Anregungen geben, ohne die ich meinen Job nicht so gut machen könnte und ohne die ich viel weniger Spaß an meiner Arbeit hätte. Eigentlich ist es mir dabei fast egal wo es stattfindet, wobei ich natürlich meine Präferenz für meine Heimatstadt Ulm nicht verleugnen kann – ok, etwas Spaß muss sein ;-)). Dass dies etwas unrealistisch ist, insbesondere für internationale Großveranstaltungen, ist mir natürlich auch klar.

Und so werde ich mich also vom 19. bis zum 22. März 2018 auf nach Las Vegas machen. Nicht wegen der Spielhallen, und ein so hohes Münster gibt es dort auch nicht, sondern weil ich zur „Think 2018“ gehe – zur neuen, wirklich großen Konferenz, in der IBM alle Themen zusammenfasst, auch Collaboration.

Wir waren zum Thema Collaboration über viele Jahre mit der „Lotusphere“ im Disney-Ressort in Orlando, Florida, und sind dann mit der „Connect“ auf Wanderschaft gegangen. Aber die Welt hat sich verändert – das Internet hat die Welt verändert. Waren früher Konferenzen die einzige Möglichkeit geballt an Premiuminformationen zu kommen, so ist man heute, zumindest was die Basis angeht, über das Internet mehr oder weniger gut informiert – oder auch falsch informiert. Der Bedarf an Konferenzen und Messen ist auf jeden Fall zurückgegangen, was ja z.B. auch die CeBIT deutlich merkt. Aber für einen „Reality-Check“ und Networking sind sie immer noch erste Wahl.

Auf der anderen Seite ist ein enges Themenspektrum heute auch nicht mehr passend. Collaboration Tools sind heute so einfach zu handhaben, dass die Zuständigen oft auch andere Themen abdecken – insbesondere bei Nutzern von Cloud-Lösungen. Auf Konferenzen möchten sie dieses breitere Spektrum abgedeckt wissen, das ihrem neuen Aufgabenbereich entspricht. Dabei bleibt der Wunsch bestehen mit wirklichen Fachleuten auch mal ganz tief einzusteigen.

Das ist genau das Konzept der neu gestalteten, weltweit einmaligen IBM Konferenz „Think 2018“ – alle Themen, wie Collaboration, Internet of Things, Watson/Analytics, Blockchain, Security, Cloud, Customer Engagement, IBM Research, usw. an einer Stelle, aber jeweils mit der Möglichkeit auch ganz tief, etwa im Gespräch mit Entwicklern oder im One-on-One mit den verantwortlichen Managern, einzutauchen. Mehr Überblick und gleichzeitig Tiefgang geht eigentlich nicht.

Collaboration nimmt einen großen, eigenen Teilbereich ein – wir nennen es einen „Campus“. Es wird also fast so werden, wie früher eine Lotusphere oder Connect, nur, dass außen herum keine Disney-Landschaft ist, sondern weitere Campusse mit anderen Themenfelder, für die man sich vielleicht parallel auch interessiert und zu denen man wechseln kann. Und ganz draußen ist dann Las Vegas und noch weiter draußen eine phantastische Natur, für die man ggf. auch etwas Zeit vor oder nach der Konferenz einplanen kann. Mein ganz persönlicher Tipp: Besuchen Sie den Valley of Fire State Park ca. 1,5h nordöstlich von Las Vegas. Vor allem am Abend bieten sich ausnehmend schöne Views und in der Regel sind dort nur wenige Menschen.

Ich freue mich schon sehr – auf die Konferenz, aber noch viel mehr Sie dort zu treffen! Sie können sich übrigens heute schon registrieren und damit auch noch sehr günstige Flüge buchen.

Auf nach Nevada!

Ihr

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

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