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Wer ist HCL?

Die Nachricht vom 6. Dezember bringt – mit ein paar Tagen Abstand betrachtet – eine überfällige Entscheidung mit sich. Endlich Klarheit nach der offiziellen Meldung: „HCL Technologies to Acquire Select IBM Software Products for $1.8B“. Der größte Zukauf für ein indisches IT-Unternehmen aller Zeiten. „Es kann nur besser werden“, ist im Workspace der DNUG-Fachgruppen zu lesen. Weiterlesen

Endlich Klarheit

IBM verkauft Domino, Notes, Verse, Sametime, Connections und andere Teile ihres Produkt-Portfolios an das international agierende IT-Dienstleistungsunternehmen HCL Technologies. Mit dieser Entscheidung kommt endlich Klarheit in die seit gut einem Jahr in Bewegung geratene Collaboration-Szene.

John Kelly, IBM Senior Vice President für Cognitive Solutions and Research lässt sich mit den Worten zitieren: „We believe the time is right to divest these select collaboration, marketing and commerce software assets, which are increasingly delivered as stand-alone products.“

Auf zu neuen Ufern

Jeder, der in die Leidensgeschichte der Notes/Verse/Domino Community eingebunden ist, kann angesichts der neuen Tatsachen aufatmen. Mag der Verkauf von politischer Raffinesse und Unkenrufen begleitet sein – er wird vor allem die Produktentwicklung von einer Fixierung auf Renditen hinzu einer den Kundennutzen voranstellenden Programmstrategie führen. Also jenem Prozedere folgend, welches HCL mit dem Launch von Domino V10 im Oktober 2018 aufgezeigt hatte.

Die IBM-Konzernstrategie hat das Produktportfolio in den letzten Jahren konsequent auf Integration gebürstet: KI, Hybrid Cloud, Cybersecurity, Analytics, Blockchain sowie spezifische Lösungen für verschiedene Industrien. Das Collaborations-Portfolio erhielt dabei nie die volle Aufmerksamkeit. Auch zum Leidwesen der eigenen Angestellten.

Und trotz oder gerade weil das IBM-Topmanagment Produkte und Abteilungen wie Notes/Verse/Domino etwas stiefmütterlich behandelte, bestehen weltweit Usergroups, die an der grundsätzlichen Idee der Zusammenarbeit festhalten und diese nach Kräften vorantreiben. Unsere Nutzervereinigung und ihre Fachgruppen sind in der aktuellen Lage geradezu prädestiniert, eine zentrale Kommunikationsplattform bereitzustellen, um gemeinsam die technischen Möglichkeiten auszuloten, die bis dato verwaist blieben.

Die DNUG – ein starker Partner

In unserem Kollaborationsumfeld zählen wir als Vereinigung von Nutzerinteressen auf drei starke Partner. Die Produkt-Teams des Herstellers, seine Business-Partner und deren Kunden. Alle Parteien versammeln sich seit Jahren in der DNUG um ihre Ideen zu abzustimmen und gemeinsam zu verwirklichen. Mit dem Release von Domino V10 wurde die erste Tranche des Innovationsstaus abgelöst. HCL bekommt nun zu Weihnachten die weit größere Chance, noch frischeren Wind in weite Teile des ICS-Portfolios zu bringen.

Damit öffnen sich den Produktmitarbeitern sowie Business Partnern und Kunden vollkommen neue Wege, genau die Lösungen zu bauen, die ihren Unternehmen und damit deren Kunden den meisten Nutzen bringen. Basierend auf dem, was die Mitarbeiter bei IBM und HCL – eher im Hintergrund für die Kunden – in den letzten anderthalb Jahren bewirkt haben, sehen auch wir einer positiven Zukunft entgegen.

In unserer Community leben wir die Zusammenarbeit und begreifen die aktuellen Entwicklungen als Wachstumschance. Danke an alle IBM-Mitarbeiter, die das Thema Collaboration in den Markt tragen. Die Zusammenarbeit bereitet uns viel Freude. Wir hoffen, dass möglichst viele „ihrem“ Produkt treu bleiben und ihre Kreativität unter neuer Flagge ausleben.

Erlebe die #dnug46

Bis zum endgültigen Abschluss des Verkaufs wird es noch einige Zeit dauern. Die DNUG bleibt unterdessen ihrer Rolle verpflichtet, ihren Mitgliedern und allen Interessierten stetig neue Informationen aus der Collaboration-Szene zu präsentieren. Deshalb sei an dieser Stelle ganz speziell auf unsere Jahreskonferenz am 4. und 5. Juni 2019 in Essen hingewiesen. Mit den sich abzeichnenden Veränderungen werden wir etwas ganz Besonderes erleben. Sei dabei!

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche

Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen.

Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/

Jetzt über Notes Domino V11 mitbestimmen! #dominoforever

Jetzt über Notes Domino V11 mitbestimmen! #dominoforever

Im nächsten Jahr, also 2019, werden IBM und HCL das nächste Release der Domino Familien-Produkte rausbringen, also Domino V11 mit dem Server und der Anwendungsumgebung, den Notes und Verse Clients, Sametime, usw. Wer mitbestimmen möchte, was dort auf jeden Fall drin sein soll, sollte am kommenden Dienstag, dem 11.12.18 in Frankfurt oder Mittwoch, 12.12.18 in Wien aktiv beim neuen Jam zu Domino V11 mitmachen!

Ein Jam ist ein strukturiertes Workshop-Format, das auf IBM Design Thinking aufsetzt und letztlich ermöglicht ganzheitliche Sichtweisen auf Benutzeranforderungen einzusammeln. Das ist das Ziel dieser beiden Workshops, die jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr laufen.

Vor einem Jahr haben wir weltweit zahlreiche Jams zur mittlerweile verfügbaren V10 gemacht. Das Entwicklungsteam hat sich die Ergebnisse sehr zu Herzen genommen und Domino als absolut moderne Anwendungsumgebung auf JavaScript-Basis auf dem Server (nicht auf den Clients) mit node.js Unterstützung, usw. neu erfunden – neben vielen anderen, neuen Dingen. Diese gilt es weiter abzurunden, den Serverbetrieb noch weiter zu automatisieren („Lights off Services“) und sich weiter auf Vorteile für die Endnutzer zu konzentrieren.

Hierzu benötigen wir SIE! Ihr Input ist uns extrem wichtig, denn wir wollen die zukünftigen Versionen von Domino so gestalten, dass Sie in Ihren Unternehmen eine Top-Software haben, die alle gern nutzen und die Ihnen Mehrwerte zu besonders attraktive Konditionen bietet.

Melden Sie sich noch heute an*, denn die Jams sind schon nächste Woche!

PS.: Was dann letztlich in Domino V11 drin sein wird, wird auf der THINK 2019 im Februar in San Francisco angekündigt werden.

* Die Tickets werden im Losverfahren verteilt. Sie werden innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt

 

Tom Zeizels Blog: Jammen für Domino V11 – neue Termine

Tom Zeizels Blog: Jammen für Domino V11 – neue Termine

Vor einem Jahr haben wir uns im ersten Jam von Ihnen, unseren Kunden und Partnern, das Feedback geholt, was für Sie wichtig wäre, was in Domino V10 und allen beteiligten Familienprodukten drin sein sollte. Jetzt haben wir zusammen mit unserem Entwicklungspartner HCL pünktlich geliefert. Auch die deutschsprachige Version wird im Rahmen des Sprachpakets 1 in Kürze kommen. Die positive Resonanz auf V10 war bei dem Ankündigungsevent am 9. Oktober in Frankfurt für uns absolut überwältigend und ist bei allen meinen bisherigen Kundentreffen wirklich auch so positiv geblieben. Wir haben also offensichtlich sehr viel richtig gemacht.

Das ist aber nur gelungen, weil wir konsequent begonnen haben den Input aus dem ersten Jam und aus der lebenden Requirementsliste umzusetzen. V10 war in erster Line ein Server-Release mit zusätzlichem Schwerpunkt darauf, Domino Anwendungsentwicklung für die vielen JavaScript-Entwickler zu öffnen und die Möglichkeiten moderne Programmierung mit Node.js usw. zu ermöglichen.

Jetzt heißt es sich auf das nächste Release Domino V11, das in 2019 kommen soll, zu konzentrieren. Die groben Schwerpunkte, an die wir im Moment denken, sind Überbleibsel aus dem ersten Jam:

  • Den sogenannten „Citizen Developer“ noch besser zu unterstützen. Damit ist gemeint die Möglichkeiten der Anwendungserstellung noch weiter zu vereinfachen, sodass Mitarbeiter in den Fachbereichen „mal eben“ eine kleine App erstellen können, auch wenn sie keine erfahrenen Programmierer sind. Diese Apps, die dann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können, können u.a. auch über einen Firmen-Appstore verteilt und auch dank vorhandener APIs in nahezu belieben anderen Anwendungen integriert werden. .
  • E-Mail in Richtung „Open E-Mail“ (also egal mit welchem Client) zu erweitern und mit mächtigen Analytics-Funktionen einfacher bedienbar zu machen.
  • Den Betrieb der Plattform, der heute schon eine hervorragenden Ausfallsicherheit aufweist, noch weiter in Richtung „Lights out-Operations“ (das Licht im RZ kann auf aus bleiben) voranzutreiben.

Natürlich wird es auch darum gehen für die verschiedenen Nutzergruppen – Mitarbeiter in Fachbereichen, Sekretariatsdienste, Manager, usw. – weitere Mehrwerte zu schaffen, die sich in der täglichen Nutzung der Domino Plattform im Arbeitsalltag bewähren und somit den Wert der Domino Plattform an sich weiter ausbauen.

Das können und wollen wir nicht allein festlegen. Hierzu wird es deshalb allein in D-A-CH drei weitere Jam-Termine geben. Ein IBM Jam ist eine Methode, die auf die IBM Design Thinking Methode aufsetzt und die sich hervorragend eignet in strukturierter Weise Szenarien für bestimmte Rollen (Personas) zu entwickeln, die besonders praxisnah sind. Der weltweit erste Jam der zweiten Staffel lief bereits am 15.11. im Rahmen des Domino-Tags bei der DNUG in Düsseldorf. In dieser zweiten Staffel geht es um Domino V11 und was unbedingt darin sein sollte. Die Termine sind diese:

  • Am 11.12.2018 in Frankfurt
  • Am 12.12.2018 in Wien

Hierzu möchten wir ausschließlich Kunden und Partner einladen (also u.a. auch keine IBM Kollegen – sorry), die noch nicht in Düsseldorf dabei waren. Die Zahl der Plätze ist naturbedingt durch das IBM Design Thinking basierte Jam Format sehr begrenzt. Um möglichst gerecht vorzugehen, werden wir einmal in der Woche aus der Liste der Angemeldeten Plätze im Losverfahren verteilen und Sie entsprechend zeitnah informieren.

Seien Sie dabei! Bestimmen sie mit, was in Domino 11 für den Server, den Notes Client, Verse und Sametime neu sein soll! Beteiligen Sie sich aktiv am neuen Jam und melden Sie sich jetzt an!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – und dann erst ein Video. Wer verstehen möchte, was an Domino V10 bezogen auf Unternehmensanwendungen so neu ist, kann sich nun einen kurzweiligen Überblick mit einem Video verschaffen, dass die von Luis Guirigay, (Domino Produktmanagement, USA) beim großen Domino V10 Launch Event am 9. Oktober in Frankfurt vorgeführte Demo zeigt. Es war eine live-Session, also ohne doppelten Boden oder Videos (So ist denn auch seine anfängliche Ansage zu verstehen, der „Demogott möge mir beistehen“).

Seinen ersten Demoteil begann Luis mit dem Beispiel einer Entwicklerin, die JavaScript Skills hat und sich nur ein wenig mit Domino auskennt. Sie beginnt ihren Arbeitstag mit – wir kennen es – E-Mail. Das macht sie mit der neusten Version (1.0.5, und die nächste, 1.0.6, kommt auch schon wieder in Kürze) von Verse on prem (VOP), das sich in den letzten Monaten nun endlich sehr rausgemacht hat. Sie findet darin den Auftrag eine Übersicht über alle Domino-Anwendungen im Hause, ihre Bedeutung und Komplexität, zu erstellen. Dazu nutzt sie ApplicationInsights von Panagenda, das weiterhin für die ersten 50 Anwendungen kostenfrei zur Verfügung steht.

Mit dem Tool kann sie auch herausfinden, welche Anwendungen ohne Probleme und weitere Anpassungen sofort in der neuen Domino Mobile Apps Anwendung auf dem iPad laufen. (Das gilt für fast alle. Es gibt aber Ausnahmen, wie Anwendungen, die Java nativ nutzen, denn das gibt es auf dem iPad leider nicht. Falls man solche Anwendungen hat, gibt es verschiedene Workarounds, die nur etwas Aufwand erfordern.) Wie selbst sehr alte Domino-Anwendungen direkt auf dem iPad laufen, führte Luis dann zum Ersteunen vieler im Audirtorium schon mal live vor (Die App ist im Moment noch im Beta-Stadium, soll aber noch vor Jahresende generell verfügbar werden).

Teil seiner Beispielanwendung ist eine Integration der Domino-Anwendung zu Salesforce, mit der direkt eine Opportunity angelegt werden soll. Dank der neu unterstützten http- und Json-Klassen ist das sehr einfach umzusetzen. Auch die Nutzung von spezifischen iPad Funktionen, wie u.a. der Kamera ist natürlich möglich. Damit können beispielsweise Belege direkt in die Domino App aufgenommen werden. Und dass man mit Domino Anwendungen auch offline auf dem iPad weiterarbeiten kann ist sicher nicht nur für Versicherungsvertreter von großem Interesse.

In nächsten Teil zeigte Luis zunächst eine ältere Kundenkontaktanwendung – auf neudeutsch CRM – die Web-fähig gemacht werden soll – und zwar nicht von einem Programmierer, sondern als No/Low Code Entwicklung von einem IT-Kenner aus einem Fachbereich. Luis zeigt hier, wie man eine solche Anwendung, die aus 3 Formularen, 20 Views, Business-Logik und -Security, usw. besteht und bisher auf den Notes Client angewiesen war, in weniger als einer Stunde zu einer modernen Webanwendung mit Responsive Design – damit sie auf allen Geräten in ansprechender Weise läuft – macht. Das geht mithilfe von TeamWorkr – einer auf dem Domino Server laufenden Lösung der Münchner Firma Team Technology, die auch direkt von IBM bezogen werden kann.  Damit ist nicht nur ein Refresh möglich, sondern genauso einfach auch Erweiterungen, etwa mit Google Maps-Einbindung und ähnlichem.

Im dritten Teil der Demo geht es Luis um eine Problem-Ticket Anwendung auf Basis von JavaScript und Node.js. Mit der neuen Domino Query Language (DQL) ist möglich vom Node.js-Code aus Daten aus einer Domino Datenbank zu nutzen, also zu lesen und zu schreiben – und das enorm schnell. So ist es mit DQL beispielsweise gelungen in einer Datenbank mit Millionen von Einträgen die Zeit für eine Abfrage von etwa 7 Sekunden auf weniger als eine Viertelsekundende zu senken. Performance pur! Nicht nur damit wird Domino interessant für jeden JavaScript/Node.js Entwickler, die mit bestehenden, auch älteren Domino Anwendungen nahezu Wunder vollbringen können, aber für die es genauso interessant ist neue Anwendungen mit Domino zu entwickeln.

In einem weiteren Beispiel ging es um eine große Vertriebsanwendung, bei der man vor der Frage stand sie auf einer anderen Plattform neu entwickeln zu lassen. Die Komplexität solcher Anwendungen kann sehr extrem sein, sodass Neuentwicklungen durchaus Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen können. Mit Domino V10 kann man seine Ziele – eine moderne Anwendung, die gut performt und überall läuft – auf Basis einer bestehenden Anwendung auch wesentlich schneller und günstiger verwirklichen – ohne riskanten und kostspieligen Plattformwechsel.

Aber es bleibt nicht nur bei der Modernisierung: Mit einem JavaScript Framework, wie z.B. React oder Angular Express gelingt mit Domino V10 auch eine sehr einfach umzusetzende Integration in ganz andere Software-Welten. Dazu zählen Salesforce genauso wie Microsoft’s Office 365, in die sich Domino V10 Anwendungen so integrieren, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass Domino für sie im Hintergrund arbeitet, vielleicht abgesehen von der auffällig guten Performance, denn andere Dinge, wie besonders hohe Sicherheit, bemerkt man als Endnutzer ja normalerweise nicht.

Im zweiten Demoteil widmete sich Luis Guirigay dann den Administratoren und zeigte auf welche Vorteile Docker, CentOS, Cluster-Symmetrie, Auto-Repair, usw. bringen. Nachdem das Thema Cloud so langsam für immer mehr Unternehmen machbar wird, stellt sich auch die Frage nach Möglichkeiten Domino Apps in der Cloud laufen zu lassen. Auch das ist natürlich möglich und Luis zeigte, für welche Apps es geht und Sinn machen könnte. Das ist nach unseren Erfahrungen auch mit größeren Einsparpotenzialen verbunden und immer eine Betrachtung wert. In der abschließenden, dritten Demoteil ging er dann noch auf weitere Integrationsszenarien in IBM Produkte, aber auch zum Beispiel in Slack, Microsoft Teams, usw. ein. Eine sehr beeindruckende Vorstellung!

Ich habe Luis in Frankfurt live erlebt, in diesem vollen Auditorium. Ich glaube, dass jeder im Raum so überrascht war wie ich, was IBM und HCL gemeinsam in den letzten Monaten bewegt haben und was allein in Domino V10 schon alles steckt. Und seit nunmehr drei Monaten wird auch bereits an V11 gearbeitet. Was sagten die Analysten? „Domino ist zurück!“ Es sieht so aus.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: #dominoforever – die nächsten Schritte

Tom Zeizels Blog: #dominoforever – die nächsten Schritte

Ich kann es mir diese Woche einfach machen mit nur zwei Hinweisen:

  1. Unser für die Domino-Produktfamilie verantwortlicher Produktmanager Andrew Manby hat der DNUG ein lesenswertes Interview zum Thema „Domino as a modern, viable Platform for Years to come“ gegeben, also einem Ausblick auf die nächsten Schritte nachdem Domino V10 nun mehr oder weniger (abhängig von Plattform und Sprachen) da ist. Eine klare Leseempfehlung von mir!
  2. In dem Interview wird auch darauf abgehoben, dass ihm Rahmen des DNUG Domino Days am 15.11.2018 in Düsseldorf der neue Jam zum Thema Domino V11 gestartet werden wird. Jetzt ist der Domino Day aber schon sehr stark ausgebucht. Deshalb hier die Anmerkung, dass wir für Anfang Dezember einen weiteren Jam Termin in Deutschland angedacht haben. An den konkreten Details wird aber noch gearbeitet.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Domino Mobile Apps auf dem iPad – jetzt testen!

Tom Zeizels Blog: Domino Mobile Apps auf dem iPad – jetzt testen!

Ein kleiner Schritt auf unserer Seite, aber ein großer für viele Kunden: Als Teil von Domino V10 hatten wir Anfang Oktober die Beta für die neue Domino Mobile App für das iPad angekündigt. Sie hat nun begonnen und man kann sich einfach registrieren und bekommt danach zeitnah die Beta Version der App zugesandt. Aber auch die volle Version ist noch für dieses Jahr geplant.

Das iPad hat einen enormen Siegeszug beschritten und insbesondere Manager und Außendienstmitarbeiter nutzen es heute oftmals als einziges Gerät – vielleicht noch zusammen mit einem Smartphone. Zumindest haben sie oft keinen klassischen Windows Desktop mehr. Selbstverständlich möchte man dann auch vom iPad auf alle Business Anwendungen zugreifen. Und da gehören in vielen Unternehmen klassische Notes Domino Anwendungen seit vielen Jahren zum Grundstock. Mit der neuen App ist es nun möglich auch die nicht browserfähigen Domino Anwendungen weitgehend ohne Veränderungen und damit ohne Extrakosten auf iPads zu nutzen. Für Kunden unter Softwarewartung für Domino, bzw. Kunden, die bereits Domino V10 einsetzen, wird die Nutzung sogar lizenzkostenfrei sein. Und laufen tut die neue iPad App auch mit älteren Domino Versionen – Investitionsschutz wie gewohnt!

Auch wenn sich das Look & Feel der Anwendungen selbst nicht verändert – sie sieht so aus, wie sie programmiert wurde -, so erweitert das iPad doch das Spektrum der Möglichkeiten, werden doch auch spezielle iPad Funktionen, wie die Kamera und die GPS Ortsbestimmung direkt unterstützt. Das ist für viele Anwendungsszenarien durchaus von Bedeutung, kann man so etwa Lieferscheine oder Rechnungen photographieren und direkt in der App speichern – die muss dafür natürlich vorbereitet sein.

An einer Ausweitung der Lösung auf Android Pads und vielleicht sogar Smartphones, wie das iPhone, wird intensiv nachgedacht und probiert. Die Herausforderung bei den Smartphones ist deren anderer Formfaktor, der es nicht erlaubt eine bestehende Desktop-Anwendung ohne andere Darstellung sinnvoll zu nutzen. Wenn man aber möchte, dass Sie als unsere Kunden keine Aufwände tätigen müssen, dann steht man vor einer Herausforderung. Die gehen wir zusammen mit HCL gerade an.

Wer heute bereits ältere Domino Anwendungen auch auf Smartphones nutzen möchte oder auch nur die Oberfläche modernisieren, kann das schon, muss aber etwas investieren. Die Münchner Firma Team Technology hat mit TeamWorkr eine Lösung entwickelt, über die die Anwendungen mit relativ wenig Aufwand und geringen Kosten eine schicke, moderne html5-Oberfläche mit responsive Design bekommen. So lassen sie sich überall einsetzen – ohne die Anwendung mit eventuell komplexer Logik neu schreiben zu müssen!

Zurück zu Domino Anwendungen auf dem iPad: Da Zauberei nicht möglich ist, gibt es Grenzen der Lösung, die nach meinen Erkenntnissen aber nur wenige Kunden und dort dann meistens nur wenige Anwendungen betreffen. Ein Beispiel: Auf iOS gibt es kein Java. Wenn eine Domino Anwendung Java-Elemente nutzt, dann kann sie verständlicherweise auf den iPad nicht laufen. Immerhin gibt es selbst hierfür Workarounds: Man kann den Java-Code auf den Domino Server verlegen oder den Java Teil mit LotusScript umschreiben.

Es ist also an der Zeit jetzt die neuen Domino mobile Apps zu beta-testen. Hier kann man sich dazu anmelden und hier ist noch mehr Information zum Loslegen

Vorher wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Diesmal nur zwei kurze Hinweise von mir. Zwei der Fachgruppen in unserer deutschen Usergroup, organisiert im DNUG e.V., haben ihre nächsten Fachgruppentage in den nächsten Wochen. Beide sind für DNUG Mitglieder kostenlos, aber auch für Nicht-Mitglieder offen und es lohnt sich definitiv dort teilzunehmen:

Die Fachgruppe „Connections“ trifft sich am 6. November von 10-17 Uhr in München. Die neue Fachgruppenleitung um Andreas Weinbrecht (Beck et al) hat sich ein neues, offeneres Format für ihren Fachgruppentag überlegt:

  • Es gibt ein Schwerpunktthema. Das ist diesmal der „Connections Customizer“. Mit ihm lässt sich die Oberfläche von Connections nicht nur einem Unternehmens-Design-Guide entsprechend anpassen, sondern vielfältig verändern. Das sollte alle Connections-Nutzer interessieren.
  • Nach einer Einführung wird man sich in zwei Gruppen aufteilen: Eine Design-Thinking Gruppe, die sich Anwendungsfällen widmen wird, und parallel dazu die Technik-Gruppe, die Erfahrungen mit dem Customizer besprechen wird.
  • Hochkarätige, fachliche Unterstützung kommt mit Martti Garden vom IBM Produktmanagement und Dale Parish aus dem IBM Entwicklerteam aus Dublin dazu.

Es sind noch einige Plätze frei. Hier kann man sich auch kurzfristig noch anmelden

Die Fachgruppe „Domino“ trifft sich am 15. November von 9-17 Uhr in Düsseldorf. Themenschwerpunkt ist nach der am 9. Oktober erfolgten Ankündigung natürlich die neue Version Domino V10 mit allen Aspekten, also Erfahrungen aus der Beta 2 und erste Eindrücke von der 10.0 Version, die neue Domino App für das iPad, Verse 1.0.4+ und vieles mehr.

Thomas Hampel (seit einigen Monaten im weltweiten Offering Management der Domino Familien-Produkte) und Barry Rosen (vom Entwicklungspartner HCL International) werden zusammen im zweiten Teil des Fachgruppentags den ersten Domino Jam-Event einer neuen, weltweiten Serie in Düsseldorf starten. Thematischer Schwerpunkt ist das Sammeln der Anforderungen an die Version V11, die für 2019 geplant ist. Die beiden versprechen ein neues Jam Format. Da bin ich mal gespannt.

Die maximal 70 Plätze sind schon zu einem erheblichen Teil ausgebucht. Also mit der Anmeldung nicht mehr zögern – und hier anmelden. Dazu kommt, dass aufgrund einer Messe in Düsseldorf die dortigen Hotelkapazitäten so ziemlich ausgereizt sind.

Mit vielen, erstmals schon leicht winterlichen Grüßen aus Ulm,

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Domino Apps in Office 365? Ja!

Tom Zeizels Blog: Domino Apps in Office 365? Ja! 

Viele Unternehmen nutzen heute die Office 365 Plattform von Microsoft. Dafür gibt es individuell die unterschiedlichsten Gründe und einiges macht unser Marktbegleiter sicher auch nicht schlecht. Aber man muss sich trotzdem die Frage stellen, ist „dort drüben“ wirklich alles Gold was glänzt, ist der Preis wirklich besser, gibt es wirklich eine bessere Integration oder mehr und bessere Funktionen usw. Eigentlich eher nicht – und dennoch scheint ein Sog zu entstehen, der Viele dazu veranlasst, auf die Microsoft-Plattform zu gehen, auch wenn dadurch die auch in den Medien bereits vielfach genannten und massiv vorhandenen Abhängigkeiten nochmal deutlich vergrößert.

Ich denke, das muss nicht so sein. Erstens ist zum Beispiel IBM ein Vollanbieter im Bereich Collaboration mit – wenn man sich mal die Mühe macht die neuesten Lösungen anzusehen – durchaus bemerkenswerten Lösungsansätzen und strategischen Ausrichtungen. Es muss aber nicht der ganz große Plattform-Plattform Gegensatz sein. Es geht auch um Facetten, die Vorteile bringen. Wie zum Beispiel das Thema Anwendungsplattform.

Wer heute auf IBM setzt, wird das auch in der Zukunft tun können und für den, der auf Microsoft setzt, gilt das vermutlich gleichermaßen. Wer letzteres tut, sich dabei aber wie in einem Käfig eingeschlossen fühlt, hat durchaus die Möglichkeit einer Zwei- (oder mehr) Hersteller-Strategie, bekommt dann eher Best-of-Breed und zahlt unter dem Strich sehr wahrscheinlich auch noch weniger.

Was ist der Ansatz? Greifen wir ein Beispiel heraus: Viele Entwickler sind nicht sonderlich begeistert von den Möglichkeiten für SharePoint Anwendungen zu bauen. Auch ist ein Versionswechsel hier nicht selten sehr aufwendig. IBMs Domino Plattform hat hier zu Recht einen viel besseren Ruf, was den Investitionsschutz auch über Jahrzehnte angeht und damit den Return-on-Investment. Dazu kommen mehr Möglichkeiten im Security Framework und Dinge wie Replikation und lokale Nutzbarkeit.

Am 9. Oktober hat IBM die neue Version 10 von Domino angekündigt und einen Tag später in der englischen Version verfügbar gemacht – die deutsche Version kommt noch vor Jahresende. Neben den bisher üblichen Betriebssystemen wird nun auch das kostenfrei CentOS unterstützt und Domino auch in Docker Containern ausgeliefert. Ein Server für einen Entwickler lässt sich damit in weniger als 40 Sekunden aufsetzen. Zudem entstehen für Entwickler keine Lizenzkosten, wenn es keine Produktionsserver sind.

Neben den klassischen Technologien um Lotusscript und xPages unterstützt Domino nun auch alles, was zu Javascript gehört. Das sind tausende von Bibliotheken und Prozeduren, wie Node.js, Loopback, React, REST-APIs, usw. Damit ist es perfekt für Webentwicklung – ohne Abhängigkeit zum Notes Client. Somit ist es jetzt nicht nur eine veritable Alternative zu einer Entwicklung im Microsoft Korsett, sondern sogar zu nativer Open Source Entwicklung, weil es eine umfassende „all in“ Lösung ist, die man sich nicht immer wieder neu zusammenstellen muss und die über bald 30 Jahre im Business erprobt ist. Bei letzterem geht es insbesondere um Security, aber auch Performance und Funktionalität. Beispiel: Will man eine Lösung, die auch offline funktioniert mit Open Source umsetzen, wird es schnell eng.

Domino 10 ist also eine absolut moderne Entwicklungsumgebung mit Millionen von JavaScript Entwicklern dahinter, einer großen Funktionsvielfallt und einer langen Vergangenheit und, wie unser neues Hashtag (#dominoforever) sagt, einer sehr langen Zukunft. Die Apps lassen sich überall integrieren, unterstützen responsive Design, sodass sie auch auf beliebig großen oder kleinen Geräten laufen, usw. Ältere Domino Anwendungen laufen übrigens jetzt in Kürze (Beta ab Ende Oktober, Verfügbarkeit wahrscheinlich ab Jahresende) auch ohne Modifikation (!), also einmal mehr ohne erneute Kosten, auf iPads.

Mit den neuen Möglichkeiten ist es sehr einfach Daten aus Domino Anwendungen auch in Office 365 zu nutzen und z.B. über React zu integrieren – völlig transparent, sodass die Nutzer es nicht einmal merken. Genau hier liegt der Charme: Domino als strategische App-Landschaft auch in Office 365 nutzen. Dabei können die Apps sowohl on prem im eigenen Keller laufen oder auch in der Cloud, etwa über den relativ neuen Domino Applications on Cloud (DAC) Service.

Eine solche, strategische Entscheidung löst die einem manchmal zu eng vorkommende Umklammerung von Microsoft und bringt die Vorteile der Rapid Application Programmierung mit Domino und Javascript aus einem Guss ins Unternehmen. 

Sie möchten mehr dazu wissen und mit uns sprechen? Schreiben Sie mir und wir kommen zu Ihnen ins Haus.

Ihr 

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions