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Barry Rosen und Thomas Hampel bei ihrer Keynote des Domino Day 2018

Besucherrekord beim Domino Day 2018

Es ist schon Tradition geworden, dass der Domino Day am Folgetag der DNUG-Jahresplanung bei der IBM in Düsseldorf stattfindet. Und so luden auch in diesem Jahr die Fachgruppe Domino rund um Daniel Nashed (Nash!Com), Christoph Adler (panagenda) und Manfred Lenz (IBM) alle Interessenten am 15. November ein, um einen spannenden und informationsreichen Tag mit ihnen zu verbringen.

Es lag nicht nur an der vielversprechenden Agenda und dem neuen Aufschwung, der in der Community herrscht. Sondern sicher auch an den namhaften Keynote-Gastrednern Thomas Hampel (IBM) und Barry Rosen (HCL), dass dies der am besten besuchte DNUG-Fachgruppentag aller Zeiten wurde.

Das konnte auch die gleichzeitig stattfindende Messe „Medica“ und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten bzgl. Übernachtung und Anreise in Düsseldorf nicht verhindern. Im nächsten Jahr findet der Domino Day eine Woche später statt und fällt somit nicht mehr mit dem letzten Tag der „Medica“ zusammen. „Wir sind schon jetzt gespannt auf die Teilnehmerzahl beim Domino Day 2019 mit Version 11″, sagte Fachgruppenleiter Daniel Nashed.

Die Teilnehmer erwartete eine vollgespickte Agenda

Der Schwerpunkt des Domino Day 2018 war klar: Alles rund um Domino V10! Die Vorstellung der neuen Version bot zahlreiche Facetten und sorgte so dafür, dass den Teilnehmern ein kurzweiliges Programm geboten wurde.

Zu Beginn stellte Daniel Nashed alle wichtigen neuen Funktionen vor und berichtete über die ersten Erfahrungen, die er in den letzten Monaten mit der neuen Version machte. Doch nicht nur Administratoren sollten auf Ihre Kosten kommen, sondern auch Entwickler, die ebenfalls zahlreich in Düsseldorf erschienen.

Im Anschluss zeigte Patrick Zarnikow (Team Technology) die neuen Möglichkeiten im Bereich Entwicklung mit den Schwerpunkten zum AppDev Pack und der Domino Query Language. Vor der Mittagspause erläuterten Christoph Adler und Manfred Lenz alle Neuigkeiten zum Notes Client und Verse on-premises. Auch hier gab es immer wieder Detaileinblicke, die viele bisher noch nicht kannten. 

Die Teilnehmer diskutierten in der Pause rege neu gewonnen Informationen und gaben ihr Feedback direkt an die Experten zurück.

Wir jammen! Ausblick auf Version 11

Der Nachmittag begann mit einer Session von Detlev Pöttgen (midpoints), der in passendem Outfit mit gelben Accessoires (Hutband und Krawatte) die neue App „IBM Domino Mobile Apps – IDMA“ auf dem iPad präsentierte. Neben den bekannten Möglichkeiten endlich auch mobil den vollen Funktionsumfang der Domino-Applikationen zu nutzen, zeigte er Einsatzszenarien, wie die App schon jetzt im gewissen Umfang verwaltet und vorkonfiguriert werden kann.

Anschließend der Höhepunkt des Tages: Die Keynote von Thomas Hampel und Barry Rosen, die einen Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2018 bot sowie einen Ausblick auf nächste Jahr und die angekündigte Version Domino V11 gab. Viele Teilnehmer nutzten die Gunst der Stunde und fragten die Produktverantwortlichen alles, was sie schon immer wissen wollten. So wurde versucht an die „nicht-dokumentierten“ Informationen zu kommen oder Kritikpunkte loszuwerden.

Zum Abschluss des Tages bekamen alle Gäste die Möglichkeit, im Rahmen eines Domino-Jams an der neuen Version 11 mitzuarbeiten. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit musste der Jam stark verkürzt werden und so war den Teilnehmern nicht immer klar, was genau die Aufgabe ist.

Das Ergebnis kann sich am Ende doch sehen lassen. Alle Besucher und auch die Veranstalter sind stolz beim weltweit ersten Domino V11 Jam dabei gewesen zu sein. Mit neu gesammeltem Wissen traten die noch ein Weilchen diskutierenden Jammer ihre Heimreise an. Der Tag war ein voller Erfolg!

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – und dann erst ein Video. Wer verstehen möchte, was an Domino V10 bezogen auf Unternehmensanwendungen so neu ist, kann sich nun einen kurzweiligen Überblick mit einem Video verschaffen, dass die von Luis Guirigay, (Domino Produktmanagement, USA) beim großen Domino V10 Launch Event am 9. Oktober in Frankfurt vorgeführte Demo zeigt. Es war eine live-Session, also ohne doppelten Boden oder Videos (So ist denn auch seine anfängliche Ansage zu verstehen, der „Demogott möge mir beistehen“).

Seinen ersten Demoteil begann Luis mit dem Beispiel einer Entwicklerin, die JavaScript Skills hat und sich nur ein wenig mit Domino auskennt. Sie beginnt ihren Arbeitstag mit – wir kennen es – E-Mail. Das macht sie mit der neusten Version (1.0.5, und die nächste, 1.0.6, kommt auch schon wieder in Kürze) von Verse on prem (VOP), das sich in den letzten Monaten nun endlich sehr rausgemacht hat. Sie findet darin den Auftrag eine Übersicht über alle Domino-Anwendungen im Hause, ihre Bedeutung und Komplexität, zu erstellen. Dazu nutzt sie ApplicationInsights von Panagenda, das weiterhin für die ersten 50 Anwendungen kostenfrei zur Verfügung steht.

Mit dem Tool kann sie auch herausfinden, welche Anwendungen ohne Probleme und weitere Anpassungen sofort in der neuen Domino Mobile Apps Anwendung auf dem iPad laufen. (Das gilt für fast alle. Es gibt aber Ausnahmen, wie Anwendungen, die Java nativ nutzen, denn das gibt es auf dem iPad leider nicht. Falls man solche Anwendungen hat, gibt es verschiedene Workarounds, die nur etwas Aufwand erfordern.) Wie selbst sehr alte Domino-Anwendungen direkt auf dem iPad laufen, führte Luis dann zum Ersteunen vieler im Audirtorium schon mal live vor (Die App ist im Moment noch im Beta-Stadium, soll aber noch vor Jahresende generell verfügbar werden).

Teil seiner Beispielanwendung ist eine Integration der Domino-Anwendung zu Salesforce, mit der direkt eine Opportunity angelegt werden soll. Dank der neu unterstützten http- und Json-Klassen ist das sehr einfach umzusetzen. Auch die Nutzung von spezifischen iPad Funktionen, wie u.a. der Kamera ist natürlich möglich. Damit können beispielsweise Belege direkt in die Domino App aufgenommen werden. Und dass man mit Domino Anwendungen auch offline auf dem iPad weiterarbeiten kann ist sicher nicht nur für Versicherungsvertreter von großem Interesse.

In nächsten Teil zeigte Luis zunächst eine ältere Kundenkontaktanwendung – auf neudeutsch CRM – die Web-fähig gemacht werden soll – und zwar nicht von einem Programmierer, sondern als No/Low Code Entwicklung von einem IT-Kenner aus einem Fachbereich. Luis zeigt hier, wie man eine solche Anwendung, die aus 3 Formularen, 20 Views, Business-Logik und -Security, usw. besteht und bisher auf den Notes Client angewiesen war, in weniger als einer Stunde zu einer modernen Webanwendung mit Responsive Design – damit sie auf allen Geräten in ansprechender Weise läuft – macht. Das geht mithilfe von TeamWorkr – einer auf dem Domino Server laufenden Lösung der Münchner Firma Team Technology, die auch direkt von IBM bezogen werden kann.  Damit ist nicht nur ein Refresh möglich, sondern genauso einfach auch Erweiterungen, etwa mit Google Maps-Einbindung und ähnlichem.

Im dritten Teil der Demo geht es Luis um eine Problem-Ticket Anwendung auf Basis von JavaScript und Node.js. Mit der neuen Domino Query Language (DQL) ist möglich vom Node.js-Code aus Daten aus einer Domino Datenbank zu nutzen, also zu lesen und zu schreiben – und das enorm schnell. So ist es mit DQL beispielsweise gelungen in einer Datenbank mit Millionen von Einträgen die Zeit für eine Abfrage von etwa 7 Sekunden auf weniger als eine Viertelsekundende zu senken. Performance pur! Nicht nur damit wird Domino interessant für jeden JavaScript/Node.js Entwickler, die mit bestehenden, auch älteren Domino Anwendungen nahezu Wunder vollbringen können, aber für die es genauso interessant ist neue Anwendungen mit Domino zu entwickeln.

In einem weiteren Beispiel ging es um eine große Vertriebsanwendung, bei der man vor der Frage stand sie auf einer anderen Plattform neu entwickeln zu lassen. Die Komplexität solcher Anwendungen kann sehr extrem sein, sodass Neuentwicklungen durchaus Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen können. Mit Domino V10 kann man seine Ziele – eine moderne Anwendung, die gut performt und überall läuft – auf Basis einer bestehenden Anwendung auch wesentlich schneller und günstiger verwirklichen – ohne riskanten und kostspieligen Plattformwechsel.

Aber es bleibt nicht nur bei der Modernisierung: Mit einem JavaScript Framework, wie z.B. React oder Angular Express gelingt mit Domino V10 auch eine sehr einfach umzusetzende Integration in ganz andere Software-Welten. Dazu zählen Salesforce genauso wie Microsoft’s Office 365, in die sich Domino V10 Anwendungen so integrieren, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass Domino für sie im Hintergrund arbeitet, vielleicht abgesehen von der auffällig guten Performance, denn andere Dinge, wie besonders hohe Sicherheit, bemerkt man als Endnutzer ja normalerweise nicht.

Im zweiten Demoteil widmete sich Luis Guirigay dann den Administratoren und zeigte auf welche Vorteile Docker, CentOS, Cluster-Symmetrie, Auto-Repair, usw. bringen. Nachdem das Thema Cloud so langsam für immer mehr Unternehmen machbar wird, stellt sich auch die Frage nach Möglichkeiten Domino Apps in der Cloud laufen zu lassen. Auch das ist natürlich möglich und Luis zeigte, für welche Apps es geht und Sinn machen könnte. Das ist nach unseren Erfahrungen auch mit größeren Einsparpotenzialen verbunden und immer eine Betrachtung wert. In der abschließenden, dritten Demoteil ging er dann noch auf weitere Integrationsszenarien in IBM Produkte, aber auch zum Beispiel in Slack, Microsoft Teams, usw. ein. Eine sehr beeindruckende Vorstellung!

Ich habe Luis in Frankfurt live erlebt, in diesem vollen Auditorium. Ich glaube, dass jeder im Raum so überrascht war wie ich, was IBM und HCL gemeinsam in den letzten Monaten bewegt haben und was allein in Domino V10 schon alles steckt. Und seit nunmehr drei Monaten wird auch bereits an V11 gearbeitet. Was sagten die Analysten? „Domino ist zurück!“ Es sieht so aus.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Tom Zeizels Blog: Zwei DNUG Termine zu Domino V10 und Connections

Diesmal nur zwei kurze Hinweise von mir. Zwei der Fachgruppen in unserer deutschen Usergroup, organisiert im DNUG e.V., haben ihre nächsten Fachgruppentage in den nächsten Wochen. Beide sind für DNUG Mitglieder kostenlos, aber auch für Nicht-Mitglieder offen und es lohnt sich definitiv dort teilzunehmen:

Die Fachgruppe „Connections“ trifft sich am 6. November von 10-17 Uhr in München. Die neue Fachgruppenleitung um Andreas Weinbrecht (Beck et al) hat sich ein neues, offeneres Format für ihren Fachgruppentag überlegt:

  • Es gibt ein Schwerpunktthema. Das ist diesmal der „Connections Customizer“. Mit ihm lässt sich die Oberfläche von Connections nicht nur einem Unternehmens-Design-Guide entsprechend anpassen, sondern vielfältig verändern. Das sollte alle Connections-Nutzer interessieren.
  • Nach einer Einführung wird man sich in zwei Gruppen aufteilen: Eine Design-Thinking Gruppe, die sich Anwendungsfällen widmen wird, und parallel dazu die Technik-Gruppe, die Erfahrungen mit dem Customizer besprechen wird.
  • Hochkarätige, fachliche Unterstützung kommt mit Martti Garden vom IBM Produktmanagement und Dale Parish aus dem IBM Entwicklerteam aus Dublin dazu.

Es sind noch einige Plätze frei. Hier kann man sich auch kurzfristig noch anmelden

Die Fachgruppe „Domino“ trifft sich am 15. November von 9-17 Uhr in Düsseldorf. Themenschwerpunkt ist nach der am 9. Oktober erfolgten Ankündigung natürlich die neue Version Domino V10 mit allen Aspekten, also Erfahrungen aus der Beta 2 und erste Eindrücke von der 10.0 Version, die neue Domino App für das iPad, Verse 1.0.4+ und vieles mehr.

Thomas Hampel (seit einigen Monaten im weltweiten Offering Management der Domino Familien-Produkte) und Barry Rosen (vom Entwicklungspartner HCL International) werden zusammen im zweiten Teil des Fachgruppentags den ersten Domino Jam-Event einer neuen, weltweiten Serie in Düsseldorf starten. Thematischer Schwerpunkt ist das Sammeln der Anforderungen an die Version V11, die für 2019 geplant ist. Die beiden versprechen ein neues Jam Format. Da bin ich mal gespannt.

Die maximal 70 Plätze sind schon zu einem erheblichen Teil ausgebucht. Also mit der Anmeldung nicht mehr zögern – und hier anmelden. Dazu kommt, dass aufgrund einer Messe in Düsseldorf die dortigen Hotelkapazitäten so ziemlich ausgereizt sind.

Mit vielen, erstmals schon leicht winterlichen Grüßen aus Ulm,

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

IBM Domino V10 kommt! CoMo Webcast am 18.10. um 10:30 Uhr

Die CoMo Solutions GmbH präsentiert am 18. Oktober 2018 bei ihrem Webcast das derzeit heißeste Thema im Collaboration Umfeld. Im Zuge der Weltpremiere von Domino V10 stellt Andreas Schulte von IBM alles Wissenswerte zum neuen Release vor. Der Webcast beginnt um um 10:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Wir feiern die Weltpremiere von Domino V10

Am 8. Oktober um 19 Uhr laden wir Dich herzlich zur Domino V10 Prelaunch Party „Bleed Yellow“ ein. Wir treffen uns am Vorabend zur Weltpremiere von Domino V10 im „Mantis Roofgarden“ in Frankfurt.

Du bist eingeladen zum BBQ-Büffet mit leckeren Grillgerichten, Pasta, Vorspeisen und verschiedenen Desserts. Für angenehme Lounge-Atmosphäre sorgt der DJ des Hauses.

Dresscode Yellow

Das „Mantis Roofgarden“ verfügt über eine atemberaubende Dachterrasse im Stil einer Yacht, die bei jedem Wetter genutzt werden kann.

Der Abend wird ein unvergessliches Erlebnis werden. Trage bitte dafür etwas Gelbes!

Infos & Anmeldung

Domino V10 Bleed Yellow Party
08.10.2018 von 19 bis 23 Uhr
im Mantis Roofgarden / Frankfurt am Main

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Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino V10 schlägt ein neues Kapitel auf!

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino Release 10 schlägt ein neues Kapitel auf!

IBM meint es ernst mit Notes Domino, Verse und Sametime Chat:

  • Erst haben wir uns einen potenten Partner gesucht. HCL ist für IBM kein Neuling, weil wir auch in diversen anderen Themen mit HCL in der Entwicklung partnern.
  • Parallel dazu haben wir die Version 10 der Domino Familien-Produkte für 2H2018 angekündigt.
  • Und dann haben wir unsere Kunden befragt, wie sie sich die nächsten 25 Jahre von Notes Domino vorstellen. Dazu haben wir gemeinsam mit HCL weltweit die #Domino 2025 Jam Events durchgeführt – angefangen im Oktober beim DNUG Fachgruppentag in Düsseldorf und aufgehört im Januar mit dem online Jam. Über 2000 Personen haben ihren Input mit uns geteilt. Das war wirklich überwältigend!

Und heute nun die Vorstellung des Ergebnisses der Jams durch Bob Schultz (GM IBM Collaboration & Talent Solutions), Richard Jefts (GM Collaborative Workflow Platforms, HCL Technologies) und Andrew Manby (Director, IBM Offering Management). Über 1900 Teilnehmer im Webcast – und wenn man den begleitenden Chat liest, sind wir auf dem richtigen Weg. Das freut mich natürlich! (Wer den Webcast verpasst hat: Replay nach Registrierung unter: http://ibm.biz/domino2025webcast)
Aber langsam – zunächst zurück zu den Jams: Das Meinungsbild in den Jams war weit gespreizt, aber auch mit eindeutigen Wünschen gespickt. Beispiele:

  • 76,4% wollen ein Browser-Interface für ihre Domino Apps
  • 81,3% wollen direkt Grafiken aus ihren Domino Daten produzieren können
  • 85 % wollen ihre Apps auf mobilen Geräten nutzen können

Die drei wichtigsten Forderungen, bezogen auf Anwendungsentwicklung, waren moderne Werkzeuge, Beseitigung bestehender Beschränkungen und Performance im Kern.Bei Mail und Chat waren die Hauptthemen Notes Performance, Outlook Integration und Notes Authentifizierung.

Bezogen auf die einzelnen Produktbereiche sind dies die 4 Top-Themen:

  1. Weiterentwickeln der Anwendungsentwicklungsmöglichkeiten von Domino
  2. Den Notes-Client schneller, moderner und besser nutzbar machen
  3. Mail auch für andere Lösungen öffnen
  4. Multi-Geräte-Chat in Sametime

Die Zukunftsvision für IBM Domino

Auf dieser Basis – und natürlich weiteren Details – werden wir in 2018 die Version 10 der Domino Familenprodukte Verse, Notes, Sametime und natürlich Domino selbst herausbringen. Das ist, bei realistischer Machbarkeit, ein Zwischenschritt zu einer wieder führenden Collaboration Plattform, für die wie nur eine klare Vision haben:

  • Domino als führende Java-Script Entwicklungsumgebung
  • Weltklasse-Oberfläche für Mail auf Desktops und mobilen Geräten
  • Beste Total Cost of Ownership (TCO) mit der verlässlichsten Plattform

Die verlässlichste Plattform anzubieten bedeutet bisherige Grenzen zu sprengen und u.a. automatische Datenbank-Reparaturmechanismen anzubieten, die NSF-Größe auf 254 GB anzuheben und die Docker Story mit neuen Docker Enterprise Edition Images fortzusetzen. Im Security-Umfeld sind es Themen, wie einfachere Active Directory Einbindung und SAML IDP Verbesserungen (inkl. ADFS 4.0) für SSO – also Themen der einfacheren Integration mit anderen Anwendungen.

Beim Notes Client sind die Themen eine modernere und einfacher zu benutzende Oberfläche, funktionale Gleichheit zwischen Windows und MacOS und ein Autoupdate-Mechanismus für einfachere Deployments. Version 10 von Verse on prem (VOP) sollte noch vorhandene Lücken schließen. Die Verse mobile App, bzw. Traveler sind ja bereits in einer sehr agilen Phase der Verbesserung, die fortgesetzt wird. Sametime wird unterbrechungsfreien Multi-Geräte-Chat bekommen

Beim Thema Anwendungsentwicklung wird sich ebenfalls viel tun. Allein für bestehende Anwendungen planen wir

  • Einen wesentlich überarbeitete Version von ICAA (IBM Client Application Access)
  • IEI Update
  • SAP Konnektor mit 64 bit-Unterstützung
  • xPages Aktualisierung auf Bootstrap 4

Auf der Think 2018 (19-22. März) werden wir mehr darüber sagen, wie man bestehende Domino-Anwendungen einfacher auf mobile Geräte bekommt und wie sich auch das Thema Modernisierung von bestehenden Anwendungen weiter entwickelt.

Wie wird Domino für junge Entwickler attraktiv?

Eine weitere, oft gestellte Frage war, wie die Plattform auch für junge Entwickler – und einen damit nahezu unbegrenzten Skills-Pool – attraktiver wird. Die Antwort heißt neueste Technologien, einmal mehr in Domino:

  • node.js-Unterstützung (richtig integriert als Teil des Domino Binary Directorys!)
  • Loopback
  • ElasticSearch
  • aber auch REST APIs
  • die weitere Öffnung für Mail Standards, wie EWS
  • offene IDEs (Integrated Development Environments)
  • usw.

(Im WebCast schon ein bisschen live gezeigt von einem guten Bekannten: Jason Gary, jetzt CTO bei HCL.) Junge Entwickler bekommen so mit Domino Möglichkeiten, die sie mit MongoDB und ähnlichen einfach nicht finden.
Und es vereinfacht die Integration mit IBM Watson Workspace und Connections Pink, die diese Technologien auch nutzen.

Wie geht es weiter?

Noch haben wir nicht alle Details zusammen. Mehr kommt auf jeden Fall auf der THINK 2018 im März in Las Vegas und dann auch auf der 45. DNUG Konferenz, 20.+21. Juni in Darmstadt. Es wird auch mindestens eine Beta geben. Mehr Details auch dazu zwischendurch in unseren Blogs auf dnug.de. Und dann, im zweiten Halbjahr – und nicht erst am 31.12. – versprochen! – wird es soweit sein: Notes Domino 10, Verse on prem 10, Sametime 10 werden verfügbar. Sie haben gesprochen, wir liefern. Und wie gesagt: Das ist erst der erste Schritt in einer wunderbaren Freundschaft zwischen IBM und HCL.

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Das war heute etwas technischer als sonst. Ich habe mir hierfür etwas Unterstützung bei unserem TechSales Team geholt. Die können auch Technik.

 

Veranstaltungen

Quo Vadis IBM Domino?

Am 24. Januar 2019 laden wir Dich ab 17 Uhr zum DNUG-Stammtisch in Berlin ein. IBM Product & Offering Manager für das Domino Application Development Thomas Hampel wird über Erfahrungen und zu erwartende Aktivitäten mit Domino V10 und den Weg zu V11 berichten.

Anschließend werden wir eine gemeinsame Diskussion zur Weiterentwicklung des Produkts durchführen. Soweit in der Lokation möglich, planen wir einen kleinen Domino V11 Jam.

Teilnahme

Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Die Vortragsteilnahme ist kostenfrei. Die Kosten der verzehrten Speisen und Getränke beim Stammtisch werden von den Teilnehmern selbst übernommen.

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