Beiträge

IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Bringing the Future of Work to Today – IBM Collaboration Highlights von der THINK 2018 in Las Vegas

Fast noch live – und nicht aus zweiter Hand – von der IBM THINK 2018: Wirklich viel Neues in Las Vegas in Sachen IBM Collaboration Solutions und für jeden etwas dabei: Für sich als Einzelperson, Teams und Abteilungen, aber auch für aus der Unternehmensperspektive. Und man war hier nie allein: Über 30.000 Menschen drängelten sich auf den Fluren und in den Sälen. Da musste man sich erst einmal ein bisschen dran gewöhnen, aber die Vorteile werden auch schnell klar: Interessiert man sich auch für Randbereiche zum Thema Collaboration – kein Problem, alles da, vor Ort und live. Und das Networking in der Collaboration Community, das trotz der Größe doch überraschend gut funktioniert hat, hat nicht nur wegen der wie immer herausragenden Ephox Aussi-Party auch wieder sehr viel Spaß gemacht.

Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration und Watson Talent Solutions (ICTS), eröffnete den Collaboration Day mit einem klaren Bekenntnis zu den drei Kernstrategien für 2018:

  1. Integration der Lösungen – was zusammengehört, soll und muss zusammenwachsen.
  2. Fokus auf die Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsabläufen („human workflow“)
  3. Unterstützende Intelligenz („augmented intelligence“) über alles – Watson als helfende Hand nun nicht mehr nur in der Theorie, sondern wirklich in den Produkten.

Zum dritten Punkt merkte auch Gini Rometti, CEO der IBM, in ihrer Keynote an, dass IBM nicht nur garantiert, dass die Daten der Kunden deren Daten bleiben, sondern auch, dass das daraus extrahierte Wissen im Sinne von künstlicher Intelligenz usw. bei dem Unternehmen bleibt. Das garantieren nicht alle Anbieter, sollte einem aber wichtig sein.

Die ich-Perspektive

Was bedeutet das im Sinne verschiedener Sichtweisen auf das zusammen Arbeiten? Zunächst die Ich-Perspektive:

  • Wenn ich, wo auch immer, an meinen Arbeitsplatz komme – flexibel oder Büro, mobil unterwegs oder am Schreibtisch, dann ist für mich das wichtigste zu verstehen, was JETZT zunächst besonders wichtig ist. Hier hilft mir „Orient me“, die Überblicksseite aus Connections Pink, die mir zeigt was in meinen Projekten passiert und wo ich gefordert bin. Orient me wird erweitert werden, durch Integration von beispielsweise Aktualisierungen aus Watson Workplace Spaces und auch Domino-Anwendungen, intelligent priorisiert und inhaltlich zusammengefasst durch Watson Work Services.
  • Mit Sicherheit bleibt auch E-Mail wichtig. Verse on Prem bekommt in der Version 10 die 30 Tage offline-Funktion auch im Browser, volle SAML-Unterstützung und eine weitere Vervollständigung der Services.
  • Wer lieber auf den Notes Client setzt, darf sich mit Version 10 im zweiten Halbjahr auch auf einiges freuen: Mails-Export als EML File, auch gebündelt und mit Anhängen, ein neuer Teamkalender mit Mail-in, neue Views und insgesamt ein schlankerer, schnellerer Client.
  • Als besonderen Höhepunkt beklatschte das Publikum die Ankündigung, die Manager aufhorchen lässt: Domino Anwendungen laufen zukünftig nativ auf Tablets – zunächst iPads. Damit erübrigen sich aufwendige und teure Anwendungsmigrationen komplett. (Wer es schicker will mit html5, usw., bleibt bei der Lösung von Teamworkr, hat aber Aufwand und verliert die Java-Unterstützung.)

Die Team-Perspektive

Dann die Zusammenarbeit in weniger oder mehr strukturierten Abläufen, etwas das sich durch persistenten Chatlösungen, wie Slack oder Microsoft Teams in letzter Zeit massiv ausgebreitet hat. Warum kommt IBM jetzt mit einer weiteren Lösung an den Markt, der doch scheinbar schon aufgeteilt ist? Manchmal lohnt es sich doch erst einmal zu verstehen, was gut funktioniert und was nicht. Das Arbeiten in fortlaufenden Konversationen ist auf jeden Fall attraktiv und besser als E-Mail Threading. Bei den Lösungen am Markt merkt man aber auch, dass es nach einer Anfangseuphorie schnell wieder zu einer Überflutung kommt. Denn schon bald verliert man die Übersicht und weiß nicht mehr welche Spaces jetzt wichtig sind und was in den einzelnen Spaces von Bedeutung ist.

Deshalb hat IBM die Watson Workspaces von Anfang an mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattet: „Moments“ erstellen eine Art Zusammenfassung, damit man nicht immer alles lesen muss – was man auch gar nicht schaffen kann. Die Moments arbeiten dabei heraus, welche Fragen und Antworten wichtig waren und helfen zukünftig die Spaces insgesamt zu priorisieren. Annotatoren binden darüber hinaus intelligent nahezu beliebige Backend-Systeme mit ein, die ihre Informationen so direkt nach Bedarf und Diskussionsstand in den Space einstreuen können.

Doch es gibt noch mehr:

  • Manchmal kommt man einfach schneller voran, wenn man miteinander spricht. IBM hat im Rahmen einer neuen Partnerschaft die nach Analysten- und erster Referenzkundenmeinungen zurzeit allerbeste Technologie für Web-Konferenzen tief eingebunden: die herausragende Lösung der Firma ZOOM, deren Präsident David Berman das gemeinsam mit IBM Produktmanagerin Ann-Marie Darrough ankündigte und gleich live zeigte – sie ist als Watson Workspace Plus ja auch bereits verfügbar (Clients und Mobile Apps). Eine wirklich tolle Lösung, die besonders einfach zu bedienen ist und eine hervorragende Audio/Video-Qualität bietet. ZOOM bietet als Erweiterung dazu auch die Möglichkeit ganz einfach Videoräume praktisch aller Hersteller mit einzubinden. Einfach mal sehr cool!
  • Das allein war schon ein besonderes Highlight, aber es kommt noch besser. Dank der ZOOM-Technologie ist es möglich die Audioströme klar zu trennen und mit Watson Speech-to-Text aus Meetings direkt ein Protokoll zu machen. Aber auch das ist noch nicht alles: Die Moments machen mit kognitiver Watson-Technologie daraus wieder smarte Zusammenfassungen mit Herausarbeitung von Fragen, Aktionen, usw. („Intelligent Meetings„). Das wird auf geraume Zeit ziemlich einzigartig bleiben und hilft sehr konkret im Arbeitsalltag.
  • Und noch mehr: Im Arbeitsalltag gibt es immer wieder Standardsituationen, die eine schnelle Zusammenarbeit erfordern, etwa, wenn es in einer Supply Chain mal wieder hängt. Dafür bietet Watson Workspace zukünftig sogenannte Lösungsräume („Resolution Rooms“) – also Templates, nach denen man solche kollaborativen Lösungsprozesse etwas strukturierter Ablaufen lassen kann. Auch hier steigt Watson ein: kommt ein ähnlicher Fall nochmals vor, werden Empfehlungen zur Lösung des neuen Problems angeboten.

Watson Workspace gibt es als Freemium-Basisversion auch mit Zoom Audio-Video im Direct Chat kostenfrei. Genauso sind Gäste ab sofort in unlimitierter Zahl kostenfrei dabei. Die neue Plus-Variante ermöglicht den Lizenzeignern dann das Öffnen von Videokonferenzen mit bis zu 200 Teilnehmern – für die reicht die Freemium Version aus –  und bald auch die Nutzung von den neuen Lösungsräumen.

Die Abteilungs-Perspektive

In Projekten oder als Abteilung sammelt man das Wissen gern in Plattformen wie IBM Connections, die mit der Zeit zur „Wissensdatenbank“ des Unternehmens werden. Hierzu setzt IBM den erfolgreich beschrittenen Weg des Einsatzes von Open Source Technologie (Projekt Pink) konsequent fort. Immer mehr dieser neuen Microservices werden verfügbar:

  • Heute schon da sind Orient me, Appstore, Customizer (damit kann die Oberfläche sehr flexibel umgestellt werden) und die auf ElasticSearch aufsetzenden neuen Metriken.
  • Sukzessive kommen nun weitere Komponenten, wie der die Profile ablösende People Service – erscheint zuerst als eigenständige mobile App
  • … und Connections Grid als sehr coole, low Code Entwicklungslösung um listenorientierte Mini-Apps auch als Power-User in der Fachabteilung mal eben schnell erstellen zu können. Das löst klassische Listen-Lösungen, in denen diese nur als Mail-Anhang verteilt konnte, elegant ab.
  • Communitys in Connections werde sehr viel flexibler werden. Als „Taylored Experience“ werden sie viel leichter anzupassen sein und Einbindungen von zum Beispiel Watson Workspace, ZOOM Webmeetings und Domino Anwendungen gehen dann auch schneller von der Hand. Und auch in Communitys werden die Watson Work Services mit den „Moments“, usw. ins Spiel kommen.
  • Eine neue 3-D Suche ebenfalls auf Basis von ElasticSeach wird das Navigieren zu Sucherergebnissen noch einfacher gestalten.
  • Der zukünftige, zentrale Connections Content Service, der zuerst von der neuen Files Funktion genutzt werden wird, wird alle Inhalte sammeln und sie damit über zentrale APIs viel einfacher zugreifbar machen, was auch die Nutzung von Partnererweiterungen stark vereinfachen wird.

Die Unternehmensperspektive

Kommen wir zur Unternehmensperspektive: Vorweg – natürlich hilft IBM Unternehmen auch bei der Umsetzung ihrer GDPR Umsetzungsstrategie compliant zu sein. Das gilt auch für Connections, egal ob in der Cloud oder on prem.

Intranets sind in vielen Unternehmen in die Jahre gekommen und leiden an Akzeptanzproblemen. Dabei macht es schon Sinn Inhalte von der Internen Unternehmenskommunikation, HR und auch den Fachbereichen mit Inhalten aus dem Arbeitsalltag in einem neuen Intranet zielgruppenorientiert zu bündeln. IBM Connections Engagement Center (ICEC) ist hierfür die perfekte, schlanke, aber dennoch äußerst flexible und kostengünstige Lösung, die Funktionen aus Connections übernimmt, aber auch andere Quellen, wie Watson Workspace, ZOOM Meetings, Domino-Anwendungen und Anwendungen anderer Hersteller schick integriert. Die Vielzahl der auch deutschen Referenzkunden belegt die Qualität dieser strategischen Lösung.

Ein von der Kundenreaktion her gesehenes, ausgesprochenes Highlight waren auch die gemeinsamen Präsentationen von IBM und HCL zum Thema #Domino 2025 und speziell zum im zweiten Halbjahr geplanten Release 10 der Domino-Familienprodukte, also Verse, Notes, Domino und Sametime. Diese Entwicklungspartnerschaft läuft äußerst gut an. Der HCL Chef zu dem Thema, Richard Jefts, hat sein Team ausgesprochen gut motiviert die Ergebnisse des Domino 2025 Jams nun konkret umzusetzen. Dazu zählt insbesondere der Ausbau von Domino zu einer führenden JavaScript Entwicklungsumgebung mit Technologien, wie node.js, Loopback, usw., die heutige Universitätsabgänger beherrschen und Domino für sie attraktiv macht.

Natürlich lässt sich nicht Kontinuität und Komplettrevolution gemeinsam in einem halben Jahr umsetzen. Deshalb hat auch die Planung für ein Release 11 etwa zwölf Monate später auch bereits begonnen. Aber zunächst kommt im April/Mai eine eingeschränkte Beta vom Release 10 und etwa im Juli/August eine zweite, breitere Beta – auch für das System i und eben neu auch auf Docker. Zudem ist geplant Beta-Kunden – wie auch bei Connections – an den Entwicklungs-Sprints zu beteiligen. Mehr dazu gibt es spätestens auf der DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt, wo u.a. Richard Jefts auch dabei sein wird.

Und weil Kundenpräsentationen doch letztlich immer das Beeindruckenste sind, möchte ich nicht vergessen die Präsentationen von Bernd Gewehr (Voessing Ingenieure), Andreas Richer (Deutsche Rente) und Georg Schaller (AI aus Österreich) zu erwähnen und mich gleichzeitig bei Ihnen für die hervorragenden Vorträge zu bedanken! Es ist schon spannend, wie man bei der AI über Domino-Anwendungen grandiose Umsätze abwickelt – und das bei minimalen kosten. Oder wie man bei Voessing mit einer modernen und intelligent verdrahteten Nutzung von Domino und Connections (weitgehend in der IBM Cloud) eine Komplettlösung für alle Unternehmensprozesse eines mittelständischen Unternehmens erstellt hat, die inklusive Partnereinbindung bis zu 4000 Nutzer versorgt und mit einem nur 10-Personen IT Team betreut wird. Die technisch absolut moderne Gesamtlösung erzeugt dabei Kosten pro Mitarbeiter, für die man sich kaum ein kleines Eis kaufen kann – phänomenal! Und CIO Bernd Gewehr auf die Frage, wie er das mit der Datensicherheit und dem Thema Cloud auf die Reihe bringt: „Genau deshalb sind wir ja in der IBM Cloud und nicht mehr on prem.“

Jetzt geht es gleich wieder nach Hause und ein bisschen Wehmut schleicht sich ein – nicht wegen Las Vegas, aber wegen des dann fehlenden intensiven Networkings. Da beliebt mir nur die Vorfreude auf die zahlreichen Partnerveranstaltungen zum THINK 2018-Update in den nächsten Wochen, der DNUG Konferenz im Juni und die THINK 2019.

 

 

 

 

IBM Connections wird weiter ausgebaut – Component Pack 6.0.0.4

IBM Connections ist die am Markt führende Plattform, die Mitarbeitern eine besonders einfache und effektive Zusammenarbeit in Teams und Projekten ermöglicht. Jetzt gibt es ein Update mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Funktionen.

Bei dem Update über das Component Pack 6.0.0.4 handelt es sich um ein Paket aus mehreren neuen Komponenten. Letztere basieren bereits auf der neuen Connections Pink Infrastruktur. Diese setzt auf hochmoderne Open Source Technologien, wie Docker, Kubernetes, Mongo DB und einige mehr, auf.

Damit ist es IBM nun möglich, die gesame Lösung als flexible Sammlung von Microservices anzubieten, die über offene APIs kommunizieren und so eine hochmoderne und leicht anpassbare Bedienoberfläche ermöglichen. Das Component Pack aktualisiert den bereits seit Anfang 2017 verfügbaren, intelligenten OrientMe Homepage Service und bringt neue Services, wie den IBM Connections Customizer und die neuen Connections Metriken zum Vorschein.

 

Was ist das im Einzelnen?

Orient Me

Orient Me ist die neue Homepage, die durch künstliche Intelligenz unterstützt alle Aktualisierungen für den Benutzer gewichtet zusammenfasst. Das sind nicht nur Aktualisierungen aus seinem Netzwerk, sondern auch aus Communities (Teams und Projekten), sowie Inhalten, denen man folgt. Diese Inhalte werden in Abhängigkeit von der Art und Weise, wie man in der Vergangenheit interagiert hat, priorisiert und nach Quelle gruppiert angezeigt. Eine Anzeige als einzelner Aktivitätenstrom entsprechend der Timeline der Veröffentlichung ist ebenfalls möglich.

 

IBM Connections Customizer

Die Möglichkeiten IBM Connections im Look & Feel anzupassen waren bisher relativ stark eingeschränkt. Mit dem neuen„IBM Connections Customizer“ ist es nun möglich, die Oberfläche individuell und sehr granular anzupassen, ohne dabei den eigentlich Code von IBM Connections verändern zu müssen. Wie der Name schon andeutet wurde der „Customizer“ entwickelt, um Web-Entwickler dabei zu unterstützen die IBM Connections-Benutzeroberfläche mit Standard-Webtechnologien, wie JavaScript und CSS, modifizieren zu können. Der IBM Connections Customizer agiert hierbei als ein Proxy zwischen IBM Connections und den Nutzern, der Inhalten gezielt und auch nutzerorientiert „on the fly“ anpassen kann.  Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für das Design, aber auch für die Integration von Informationen oder Anwendungen ausserhalb von IBM Connections.

 

Die neuen Metriken

Das klassische IBM Connections bot schon länger die Möglichkeit die Nutzung und Akzeptanz mittels einer Software von Cognos zu analysieren. Im Rahmen der Neuausrichtung auf die Pink Infrastruktur wurde diese Komponente jetzt vom Connections Entwicklungsteam komplett neu geschrieben und nutzt nun Fähigkeiten der mächtigen Open Source ElasticsSearch Suchmaschine als Basis – Cognos wird nicht mehr benötigt. ElasticSearch wird in Zukunft auch die allgemeine Suche nach Inhalten in Connections noch weiter verbessern.

 

Die on prem Option

Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – Connections nicht aus der Public Cloud nutzen, sondern on premises, dann gibt es die Möglichkeit das nun auch über IBM Cloud private zu tun. IBM Cloud private ist eine sofort einsatzbereite, auf Unternehmen abgestimmte, komplette Basis-Plattform hinter der Firewall. Damit kann das Unternehmen ein On-Premises-Softwareportfolio nutzen oder für die Cloud optimierte Daten und Software der nächsten Generation auf einfache Weise integrieren. IBM Cloud private basiert auf Open-Source-Frameworks und bietet Flexibilität, Kontrolle, Sicherheit und die zusätzliche Möglichkeit einer bewußt einfachen Verbindung mit einer Public Cloud. Dabei erlaubt es IBM Cloud private den Unternehmen, Anwendungen auch zu einem späteren Zeitpunkt teilweise oder ganz in die Cloud zu verlegen.

 

Hier finden Sie das Component Pack 6.0.0.4.

Die Anleitung zur Installation liegt wie immer im Knowledge Center vor.

Bei Fragen zum neuen Packet freuen sich sowohl Martti Garden als auch Matthias Schneider auf Sie.

 

 

Martti Garden

IBM Technical Leader Social Europe

 

Mail:                      martti.garden@de.ibm.com

Social Media:        Xing         Linkedin        Blog

 

 

 

 

Matthias Schneider

L2 Certified Leading Technical Sales Professional

 

Mail:         Matthias.Schneider@de.ibm.com

Social       Xing         Linkedin

Media:

 

Wie eine engagierte Belegschaft das Unternehmen vorantreibt

Die Belegschaft von Unternehmen ist heute digitaler unterwegs, schätzt Möglichkeiten der Automatisierung von Prozessen und ist in Social-Media aktiver als jemals zuvor. Zur gleichen Zeit nehmen der Wettbewerbsdruck und die Kundenanforderungen nahezu in Lichtgeschwindigkeit zu. Viele Unternehmen sehen dieses als große Herausforderung. Gerade hier besteht jedoch ein enormes Potential, eine leistungsstarke und mitarbeiterorientierte Kommunikations- und Kollaborationsplattform einzuführen, die hierzu Lösungen bereitstellt.

Den meisten Unternehmen ist darüber hinaus zumindest theoretisch bewusst, dass das Engagement der Mitarbeiter essentiell für den Erfolg ihrer Organisation ist. Hiernach zu handeln ist jedoch nicht immer im Plan.

Was benötigen Mitarbeiter, um überhaupt voll involviert und engagiert sein zu können? Sie benötigen eine umfassende, hoch-funktionale und leicht anpassbare Lösung zur effektiven Zusammenarbeit, die möglichst einfach zu bedienen ist und den Arbeitsalltag vereinfacht. Deshalb sollte die angebotene Collaboration-Lösung auch in der Lage sein, Informationen aus Backend-Systemen, welche die Kerngeschäftsprozessen abbilden, mithilfe von APIs (Schnittstellen) einzubinden und zumindest teilweise zu automatisieren. Ziel ist für die Mitarbeiter auf einfachste Weise ein möglichst ganzheitliches Bild der jeweiligen Situation zu schaffen und zeitnah auf Veränderungen hinzuweisen.

Die folgende Tabelle zeigt Beispiele, wie sich modern aufgestellte Unternehmen verändern:

 

 

Kriterien

 

Alter Weg

 

Neuer Weg

 

Aufbau der

internen

Kommunikation

 

Das Unternehmen ist hierarchisch organisiert

 

 

Das Unternehmen funktioniert als ein agiles Netzwerk, ermächtigt durch Teamleiter und angetrieben durch Zusammenarbeit und das Teilen von Wissen.

 

Organisations-

struktur

 

Die Organisationsstruktur basiert auf eine verteilte Aufgabenstruktur mit funktionalen Leitern und globalen Aufgabengruppen.

 

 

Die Organisationsstruktur richtet sich nach den zu erledigenden Aufgaben und Projekten; mit Teams, die sich auf Produkte, Kunden und Dienstleistungen spezialisieren.

 

 

Führung

 

Manager führen über Anweisung  („Command & Control“) und Mitarbeiter bewegen sich nur auf vordefinierten Ebenen.

 

 

Manager werden durch Experten, Wissen und kollaborative Tools unterstützt; Mitarbeiter können sogar verbindend von internationalen Führungskräften gemanaged werden.

 

Unternehmens-

kultur

Die Unternehmenskultur wird auf der Unternehmens-Webseite als wichtig erwähnt, aber weder definiert oder noch wird ihr Beitrag zum Erfolg der Organisation gemessen.Unternehmen setzen Werkzeuge ein und verändern damit Verhaltensweisen, um eine gewünschte Unternehmenskultur möglich zu machen. Dieses vor allem indem sie den Zugang zu wichtigen Informationen für alle direkt Beteiligten erleichtern.
 

Mitarbeiter-

entwicklung

 

Mitarbeiter werden nur durch eine Beförderung zu Führungskräften und erweitern darüber ihren Einfluss

 

Mitarbeiter gewinnen und fördern Anhänger, um ihr eigenes Netzwerk zu bilden und ihren Einfluss zu erweitern.

Verwendung

von Tools zur

internen

Kommunikation

Tools der internen Kommunikation beschränken sich größtenteils auf Mitarbeiterbefragungen oder HR-Transaktionen im allgemeinen.Die Collaboration-Plattform fördert das Engagement der Mitarbeiter, ist auch über mobile Geräte zugreifbar und bindet Informationen der internen Kommunikation viel effektiver in den Kontext der Arbeit ein.

 

Am 20. Februar 2018 haben Sie die Möglichkeit in einem Webcast mit Felix Binsack live zu erfahren, was Ihren digitalen Arbeitsplatz der Zukunft ausmachen könnte:

– Was sollte einen digitalen Arbeitsplatz konkret auszeichnen?

– Was ist an einem Social Intranet besser?

– Wie und warum gestaltet man die Interne Kommunikation am Besten interaktiv?

Verbessern Sie die Arbeitsergebnisse und auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter über ein neues Intranet als Eckpfeiler für die Digitalisierung Ihres Unternehmens.

Melden Sie sich hier kostenfrei zum Webcast an.

IBM Connections – Wissensorientierte Zusammenarbeit in Teams und Projekten

Unternehmen müssen agiler und dynamischer auftreten – dies hört man heute in jedem Management Seminar. Diese Dynamik soll in der Zukunft bereits an jedem einzelnen Arbeitsplatz beginnen. Traditionelle Tools, die bisher nur am Schreibtisch nutzbar sind, sollen mobiler, sicherer und gemeinschaftlicher gestaltet werden. Hierdurch wird die Produktivität der einzelnen Mitarbeiter deutlich gesteigert.

Konventionelle Tools der Zusammenarbeit können aufgrund der raschen Weiterentwicklung der Wirtschaft nur noch mit Abstrichen genutzt werden. Denn immer mehr Mitarbeiter haben das Bedürfnis, ortsunabhängig und flexibel zu arbeiten. Dazu kommt noch, dass aufgrund des hohen Aufgabenvolumens oftmals mehrere Aufträge/Projekte gleichzeitig ausgearbeitet werden müssen.

Die sogenannte „Shared-Economy“ setzt sich im internen Arbeitsumfeld durch. Ideen einzelner werden geteilt und Projekte gemeinsam gestaltet. Um seine Aufgaben bestmöglich zu erfüllen benötigt der einzelne Mitarbeiter für viele Arbeitsprozesse im Alltag fachspezifische Informationen. Aufgrund des massiven Informationsüberflusses bei öffentlichen Suchmaschinen kostet die Informationssuche jährlich durchschnittlich 15.000 Euro pro Informationsarbeiter (Feldman, Susan: Hidden Cost of Information Work: A Progress Report). Denn auch innerhalb von Unternehmen ist es nicht einfach die benötigten Informationen zu finden: Es fehlt an übergreifenden Suchmöglichkeiten oder auch an Zugriffsberechtigungen und die Ablage erfolgt scheinwahllos in verschiedensten Tools. Dadurch kommt es zu einem hohen Zeitaufwand sowohl für die Suche an sich als auch hinsichtlich der Bereitstellung von Informationen. Dies ist ein Kostenfaktor, den man mit strukturierten unternehmensinternen Informationsplattformen erheblichen senken könnte.

Das Wissen erfahrener Mitarbeiter, welche die Entwicklung des Unternehmens noch zum größten Teil miterlebt haben, wird meistens weder erfasst noch verteilt. Dadurch geht wertvolles Know-How mit viel Potenzial verloren oder bleibt entsprechend ungenutzt. Aus dem Wissen Einzelner soll ein Mehrwert für die Gesamtheit erzielt werden. Relevante Informationen müssen für das gesamte Unternehmen gespeichert und zur Verfügung gestellt werden. Denn erst dann entstehen unternehmensübergreifende Synergien.

Durch gezielt organisierte Zusammenarbeit in Projekten kann genau dieser Aspekt – das Teilen von Wissen –  optimiert werden, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Um hierbei die Effektivität des einzelnen Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und deren Wissensaufbau zu fördern, sollten diese an mehreren Projekten mit unterschiedlichen Personen im gleichen Zeitrahmen arbeiten können. Der Erfahrung nach gelingt die Zusammenarbeit mit traditionellen Tools – Office Dokumente in Gruppenlaufwerken und E-Mail – nur teilweise und die Ergebnisse sind meist nicht zufriedenstellend. Die mündliche Kommunikation und die direkte Face-to-Face-Zusammenarbeit am Arbeitsplatz wird erschwert und verlangsamt einzelne Arbeitsprozesse massiv. Somit muss man mit konventionellen Kollaborationstools zwischen zwei extremen Fällen abwägen. Entweder führt die direkte Zusammenarbeit aufgrund des hohen Zeitaufwands zu Ineffizienz oder es kommt aufgrund mangelnder Kommunikation zur Informationsasymmetrie.

Um trotz der Komplexität eine gewisse Agilität im Arbeitsalltag zu erhalten, benötigen Unternehmen eine Lösung, um sowohl kollaborativ, als auch effizient arbeiten zu können. Durch Kollaboration im Arbeitsalltag soll ein Mehrwert und kein größerer Zeitaufwand entstehen. Die Zusammenarbeit kann unter solchen Bedingungen nur mithilfe einer digitalen Plattform erfolgen. Das Unternehmen benötigt eine angepasste Kommunikations- und Managementlösung für das gesamte Netzwerk. Durch eine digitale Plattform, die sowohl die interne Kommunikation als auch die gemeinsame Ausarbeitung von Projekten erleichtert, kann die geforderte Dynamik im Arbeitsalltag erreicht werden.

Hierfür bietet IBM das Collaboration-Portfolio an. Bei dieser Produktreihe handelt es sich vor allem um moderne Anwendungen, die den Mitarbeiter ins Zentrum des Unternehmens stellen. Das Potenzial jedes einzelnen Mitarbeiters stellt einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt dar. Die Collaboration-Tools ermöglichen nicht nur die interne Kommunikation, sondern bieten auch eine Plattform zur Förderung von kollaborativen Projekten und Innovationen mit Partnern, Kunden, usw. an.

Das am Markt führende Tool für kollaborative Zusammenarbeit „IBM Connections“ gibt es als on prem Lösung und in der Cloud. In der Cloud-Variante sind optional weitere Funktionsbausteine bereits tief integriert, wie Instant Messaging, Web Meetings und auch E-Mail. IBM Connections bietet alle notwendigen Apps, wie Wikis, Blogs, Foren, Dokumente inklusive „Mein Laufwerk“ zur Synchronisation, usw. an um auch Power-User zufrieden zu stellen. Indem man unmittelbar darin arbeitet, wird das Wissen „on the fly“ ohne Extraaufwand gesammelt und ist danach für alle Mitarbeiter, die die Informationen grundsätzlich sehen dürfen, sehr leicht findbar. Kognitive Funktionen weisen sogar auf  neune Eintzräge, die für eine Person wichtig sein könnten, direkt hin. Damit hat jeder Mitarbeiter Zugriff auf gesuchte Informationen, die für die jeweiligen Projekte benötigt werden, um zum Erfolg des Unternehmens beizutragen.

IBM Connections verbindet nicht nur die Ideen einzelner Personen, sondern auch die Mitarbeiter untereinander. Durch diese Lösung der Zusammenarbeit können interne Communitys gebildet werden, in denen sich die Nutzer mit ihren Stärken und Fähigkeiten präsentieren. Einzelne Personen können sich in Form über Tags als Spezialisten zu bestimmten Themen ausweisen. Sobald andere Kollegen einen bestimmten Fachmann suchen, kann über die Suche, die solche Tags mit auswertet, die relevante Person gefunden werden.

Die größte Komplexität entsteht jedoch bei der Organisation und Durchführung mehrerer Projekte zur gleichen Zeit. Die Connections App „Dateien“ (Files) bietet die Möglichkeit für mehrere Personen ortsunabhängig simultan am selben Dokument zu arbeiten. Somit können im Arbeitsalltag Prozesse vereinfacht werden, was u.a. zu Zeiteinsparungen führen kann.

So helfen die Funktionen von IBM Connections bei der Weiterentwicklung zu einem agilen Unternehmen, das auch nach außen hin zukunftssicher aufgestellt ist. Und das ganz nach dem Motto: „Schöpfen Sie mehr Wert aus den bestehenden Verbindungen, die zwischen den Menschen innerhalb Ihrer Organisation bestehen.“

 

Am 20.02.2018 erwarten Sie wertvolle Infomationen, wie ein digitaler Arbeitsplatz der Zukunft die Zusammenarbeit, die interne Kommunikation und die Interaktion der Mitarbeiter fördert, und zwar schon heute.

Podcast: IBM Collaboration & Watson Talent Solutions 2017 – Ausblick 2018

Vier IBMer der Collaboration und Watson Talent Solutions haben sich getroffen, um gemeinsam im Form eines Podcastes das Jahr 2017 zu reflektieren.

Hierbei stellt Albert Boxler seine Kollegen Sven Semet, Arnd Layer und Lars Thielker Fragen zu sämtlichen Lösungen und erhält interessante Einblicke zu den verschiedensten Entwicklungen in 2017.

Worum handelt es sich bei Watson Workspace? Welche Partnerschaften ist IBM eingegangen und welche wichtigen Events sollten Sie sich bereits heute vormerken?

Viel Spaß beim Zuhören. Den vollständigen Podcast finden Sie hier.

 

Kapitel:

  1. 00:00:00 … Begrüssung – Albert Boxler – xing, linkedIn
  2. 00:00:41 … Sven Semet – xing, linkedIn
  3. 00:01:04 … Arnd Layer – @layer8, xing, linkedIn
  4. 00:01:34 … Lars Thielker – xing
  5. 00:02:18 … IBM Watson Workspace – Team Collaboration / Chat
  6. 00:10:04 … IBM Connections – Enterprise Social Network – Engagement Center, Docs, Customizer
  7. 00:26:44 … Working Out Loud
  8. 00:32:30 … Partnerschaften – Box, Box Relay
  9. 00:39:09 … Partnerschaften – CISCO
  10. 00:41:55 … IBM Notes / Domino
  11. 00:49:22 … IBM Watson Talent – Watson Recruitment Advisor, Candidate Assist, Onboarding, Learning & Development, Karriere / Coaching / Mentoring, HR Analytics, People      Analytics
  12. 00:55:09 … Disruption und Transformation
  13. 00:57:58 … Veranstaltungen – HR Festival, IBM Think, Workspace Entwickler Workshop, DNUG, Webcasts
  14. 01:03:41 … GDPR / EU Datenschutz Grundverordnung
  15. 01:05:14 … HCL

Tom Zeizels ICTS Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Tom Zeizels ICTS Freitags-Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Selten bin ich in ein neues Geschäftsjahr so positiv gegangen wie in dieses. IBM Collaboration Solutions sind nach einem Jahr der intensiven Arbeiten an Neugestaltungen und überhaupt neuen Lösungen mit einem herausragenden Portfolio bestens aufgestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir unsere Bestandskunden sehr zufrieden machen werden und darüber hinaus signifikant Marktanteile gewinnen werden.

Was macht mich da so sicher?

Jason Gary, unser Entwicklungsdirektor für Connections, hat es auf den Punkt gebracht: Wir haben eine neue Definition dafür, wann etwas „fertig“ ist. Nicht mehr wenn es physisch fertig ist, sondern wenn Kunden bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das ist eine neue Qualitätsstufe am Markt. Das merkt man auch daran, dass IBM der einzige der großen Softwarehersteller ist, der seine Kunden bereits in der Software-Designphase in einer hochmodernen, agilen Entwicklung in so genannten Playbacks aktiv an der Produktgestaltung beteiligt – also nicht nur einen Qualitätscheck in einer Beta am Ende der Entwicklungsphase erlaubt, sondern eine echte Mitwirkung und Mitsprache bereits ganz am Anfang anbietet. Wir bauen heute Software nicht mehr nur für Kunden, sondern mit Kunden. Das ist ein echter Unterschied und bei den jüngsten Besuchen von Jason Gary in DACH haben unsere Kunden diesen Ansatz hoch gelobt und herausgestellt, dass wir aktuell wirklich der einzige große Hersteller sind, der diesen Weg geht und die Kunden direkt mit einbezieht. Das hat mich sehr gefreut!

Wir haben uns 2017 wirklich gut auf dieses neue Jahr vorbereitet. Wir haben:

  • Die Produkte der Domino-Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime, …) in eine neue, langfristige Partnerschaft mit HCL International eingebracht, so wie es IBM auch schon mit anderen Produkten erfolgreich gemacht hatte, etwa Informix. Richard Jefts, der die Produktentwicklung schon in den letzten Jahren geleitet hatte, macht es weiterhin, nur jetzt von HCL aus und mit einer deutlich größeren Mannschaft. Dabei ist auch Russ Holden als Chef-Architekt und viele weitere bekannte Namen. Kontinuität, aber stark beschleunigt, ist das Motto.
  • Im zweiten Halbjahr werden wir mit Notes Domino 10 und Sametime 10 neue Voll-Releases an den Markt bringen – vorher eventuell auch noch ein weitere FeaturePack. Auf dem Weg dahin laufen gerade jetzt in diesen Tagen die „Domino 2025 Jam“ Veranstaltungen, u.a. in Düsseldorf, Ehningen, Zürich und Wien, über die wir Sie, unsere Kunden auch an dieser Entwicklung aktiv beteiligen, um genau das zu entwickeln, was Sie wünschen und benötigen!
  • Wenn auch nicht immer sofort sichtbar, so hat IBM in den letzten Jahren viel in die Domino Familie investiert und zum Beispiel mit IBM Verse (auch für on prem) eine browserbasierte, neue Oberfläche für Mail geschaffen, die den Marktführer Outlook (warum eigentlich Marktführer? Wann wurde da von Microsoft das letzte Mal etwas Bedeutendes dran gemacht?) ältlich und unproduktiv aussehen und Google Mail als lustlos entwickeltes Tool, das noch nicht einmal Privatnutzern Spaß macht, erscheinen lässt. Und Domino als Entwicklungplattform ist mit neuen REST APIs und Java 8 Unterstützung absolut auf dem Stand der Zeit und weiterhin eine der günstigsten und schnellsten Anwendungsentwicklungsplattformen. Das wird auch so weitergehen.
  • IBM steht zu on prem wo es nur geht, aber auch zur Cloud. Das gilt für die Domino Familie und auch für Connections Pink. Für ersteres kann man jetzt auch Domino Anwendungen in der Cloud laufen lassen und bei letzterem ist es aufgrund der flexiblen Docker-Infrastruktur egal, ob man es on prem, aus einer Public Cloud oder hybrid betreibt. Das bezieht auch einfachere kognitive Funktionen mit ein, wie wir sie in der Domino Familie und in Connections bekommen werden. Komplexere kognitive Funktionen, die entweder sehr viel Rechenpower benötigen oder auf sehr große Datenbestände zurückgreifen müssen, müssen zumindest teilweise als Cloudlösung laufen. Das gilt insbesondere für Watson Workspace und die Watson Work Services.
  • Watson Workspace (WWS) ist die neue, wie ich finde sehr gelungene Lösung für zukunftsorientiertes Arbeiten im Konversationsmodus. Es kommt zwar nicht als allererste Lösung an den Markt, dafür ist WWS aber durchdachter und kommt mit einzigartigen, kognitiven Funktionen. Dazu zählt die Integration von fast beliebigen Backend-Systemen, deren Information über so genannte Annotatoren in Konversationen automatisch mit einbezogen werden können – was wirklich eine neue Art zu arbeiten schafft – und automatische Zusammenfassungen, die wir „Moments“ nennen. Mit Watson Workspace Plus, das bereits in „limited availability“ verfügbar ist und noch in diesem Quartal allgemein verfügbar werden soll, bringt IBM die zurzeit technologisch klar führende Audio/Video- und Meeting-Lösung von einem neuen Partner, tief integriert, mit an den Markt. Die Vision ist – ohne schon einen Termin nennen zu können – Moments auch auf Audio und Video-Daten loslassen zu können und so z.B. automatische Besprechungszusammenfassungen zu bekommen. So etwas nenne ich einen „Wow“-Faktor.
  • „Wow“-Faktoren gibt es sogar in einer Vielzahl mit IBM Connections Pink, das ja aufgrund der agilen Entwicklungsweise und modernsten Produktinfrastruktur nicht mehr als ein fettes Release erscheint, sondern Stück für Stück als Sammlung von Baustein (technisch: Docker-Containern), die jeweils immer sofort einsetzbar sind. Erste Bausteine waren die neue, sehr coole, kognitiv unterstützte „Orient me“ Startseite, der Connections Customizer (mit dem man die Oberfläche nun sehr flexibel anpassen kann ohne in den Code eingreifen zu müssen), der App Katalog zum verwalten von Docker Containern und Lösungen und die ganz neuen Pink Metriken, über die man die Adoption besser im Auge behalten kann.
    Das Pink Entwicklungsteam arbeitet jetzt intensiv an weiteren neuen Themen, wie dem People Service als Nachfolger der Profile mit einer moderneren Oberfläche, aber auch kognitiven Funktionen zur besseren Ausnutzung von Beziehungen zu Themen und Personen, etwa in der Suche, an LiveGrid als neue low Code Entwicklungsumgebung für Listenapplikationen, was Marktbegleiterlösungen alt aussehen lässt (was sie ja auch sind), und, und, und – dazu demnächst mehr.

Neben den aktuellen „Domino 2025 Jam“-Veranstaltungen gibt es weitere wichtige Termine:

  • Die große IBM Think 2018 Konferenz, vom 19.-22. März in Las Vegas, auf der Collaboration das wesentliche Standbein im „Business & AI“-Campus sein wird – was die „Connect“ Konferenz der letzten Jahre in einen neuen, größeren Kontext bringt, u.a. auch zusammen mit dem IoT Thema. Hier kann man sich heute bereits anmelden.
  • Die DNUG 2018 Konferenz am 20. und 21. Juni in Darmstadt. Ihr Schwerpunkt ist und bleibt das IBM Collaboration Solutions Angebot – auch mit seinen vielen Partnerlösungen und der effektiven Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für die Mitglieder und Teilnehmer.
  • Die zahlreichen Webkonferenzen zu ICS Themen, die alle auf DNUG.de angekündigt sind, bzw. werden und dort sind natürlich auch demnächst die Fachgruppentage der DNUG e.V. Fachgruppengruppen zu finden.

2018 wird ein also ein äußerst spannendes Jahr und ich freue mich, dass IBM der erste Hersteller von Collaboration-Lösungen ist, der seine Hausaufgaben nun bereits gemacht hat und mit einem klaren, integrierten Portfolio auf 3 Säulen, mit klaren Roadmaps und bemerkenswerten, teilweise einzigartigen Lösungen an den Markt tritt. Wer in diesem Bereich etwas Gutes haben will und sich von seinen eigenen Wettbewerbern differenzieren möchte, dabei aber auch mit Externen voll integrationsfähig ist, kommt an den IBM Lösungen nicht mehr vorbei.

Mein Team und ich – wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!!!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Gerade ganz frisch angekündigt: Nachdem Inhi Suh im üblichen IBM Turnus ab sofort eine neue Aufgabe als General Manager IBM Watson Customer Engagement (fka IBM Commerce) übernommen hat, führt Bob Schultz nun den gesamten ICTS Bereich (IBM Collaboration & Talent Solutions) – bisher war er für den Talent Teilbereich zuständig und hat ihn auf einen erfolgreichen Wachstumspfad geführt. Bob ist erst vor 2 Jahren zur IBM gekommen. Davor war er bei HP, Citrix und VMware und bringt somit einen reichen Erfahrungsschatz in seine neue Rolle ein. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Inhi Suh in den letzten beiden Jahren ist er natürlich auch schon sehr gut mit dem Collaboration Portfolio vertraut. Eine bessere Wahl für unseren neuen, weltweiten Chef kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich ja schon seit 2 Jahren persönlich mit ihm zusammen arbeite und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Daumen nach oben!

Denken ist nicht schlecht – Think 2018 ist besser!

Ich gehe eigentlich gern zu Konferenzen. Für mich ist es die Mischung aus spannenden Vorträgen und dem Treffen mit interessanten Personen und vor allem auch meinen Kunden, die den Reiz ausmachen, die mir immer wieder Anregungen geben, ohne die ich meinen Job nicht so gut machen könnte und ohne die ich viel weniger Spaß an meiner Arbeit hätte. Eigentlich ist es mir dabei fast egal wo es stattfindet, wobei ich natürlich meine Präferenz für meine Heimatstadt Ulm nicht verleugnen kann – ok, etwas Spaß muss sein ;-)). Dass dies etwas unrealistisch ist, insbesondere für internationale Großveranstaltungen, ist mir natürlich auch klar.

Und so werde ich mich also vom 19. bis zum 22. März 2018 auf nach Las Vegas machen. Nicht wegen der Spielhallen, und ein so hohes Münster gibt es dort auch nicht, sondern weil ich zur „Think 2018“ gehe – zur neuen, wirklich großen Konferenz, in der IBM alle Themen zusammenfasst, auch Collaboration.

Wir waren zum Thema Collaboration über viele Jahre mit der „Lotusphere“ im Disney-Ressort in Orlando, Florida, und sind dann mit der „Connect“ auf Wanderschaft gegangen. Aber die Welt hat sich verändert – das Internet hat die Welt verändert. Waren früher Konferenzen die einzige Möglichkeit geballt an Premiuminformationen zu kommen, so ist man heute, zumindest was die Basis angeht, über das Internet mehr oder weniger gut informiert – oder auch falsch informiert. Der Bedarf an Konferenzen und Messen ist auf jeden Fall zurückgegangen, was ja z.B. auch die CeBIT deutlich merkt. Aber für einen „Reality-Check“ und Networking sind sie immer noch erste Wahl.

Auf der anderen Seite ist ein enges Themenspektrum heute auch nicht mehr passend. Collaboration Tools sind heute so einfach zu handhaben, dass die Zuständigen oft auch andere Themen abdecken – insbesondere bei Nutzern von Cloud-Lösungen. Auf Konferenzen möchten sie dieses breitere Spektrum abgedeckt wissen, das ihrem neuen Aufgabenbereich entspricht. Dabei bleibt der Wunsch bestehen mit wirklichen Fachleuten auch mal ganz tief einzusteigen.

Das ist genau das Konzept der neu gestalteten, weltweit einmaligen IBM Konferenz „Think 2018“ – alle Themen, wie Collaboration, Internet of Things, Watson/Analytics, Blockchain, Security, Cloud, Customer Engagement, IBM Research, usw. an einer Stelle, aber jeweils mit der Möglichkeit auch ganz tief, etwa im Gespräch mit Entwicklern oder im One-on-One mit den verantwortlichen Managern, einzutauchen. Mehr Überblick und gleichzeitig Tiefgang geht eigentlich nicht.

Collaboration nimmt einen großen, eigenen Teilbereich ein – wir nennen es einen „Campus“. Es wird also fast so werden, wie früher eine Lotusphere oder Connect, nur, dass außen herum keine Disney-Landschaft ist, sondern weitere Campusse mit anderen Themenfelder, für die man sich vielleicht parallel auch interessiert und zu denen man wechseln kann. Und ganz draußen ist dann Las Vegas und noch weiter draußen eine phantastische Natur, für die man ggf. auch etwas Zeit vor oder nach der Konferenz einplanen kann. Mein ganz persönlicher Tipp: Besuchen Sie den Valley of Fire State Park ca. 1,5h nordöstlich von Las Vegas. Vor allem am Abend bieten sich ausnehmend schöne Views und in der Regel sind dort nur wenige Menschen.

Ich freue mich schon sehr – auf die Konferenz, aber noch viel mehr Sie dort zu treffen! Sie können sich übrigens heute schon registrieren und damit auch noch sehr günstige Flüge buchen.

Auf nach Nevada!

Ihr

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

IBM Connections Katalog ab sofort verfügbar

Um das Kollaborationserlebnis innerhalb Ihrer Organisation weiter zu verbessern, können Sie von nun an vereinfacht Applikationen von Dritten über unsere Businesspartner als auch über unabhängige Sotwareanbieter entdecken und integrieren.

Der Katalog, der sowohl „integrierte Apps von Drittanbietern“ als auch andere Adminfunktionen ersetzt, ist eines der ersten Bestandteile, die im Rahmen von „Connections Pink“ innerhalb von Connections Cloud verfügbar sind. Hierbei handelt es sich um ein Funktionselement von Pink, um die Docker-Container noch besser zu managen.

Der Connections Katalog bietet Ihnen die Grundlage für eine integrierte Arbeits- und Engagementplattform. Mithilfe der Erweiterbarkeit und Flexibilität der Nutzung innovativer Partnerlösungen bietet Ihnen diese Plattform Synergien mit Connections.

An alle Geschäftspartner und unabhängige Softwareanbieter: Der Connections-Katalog ist ein neuer Kanal, der Sie hinsichtlich Ihrer einzigartigen Lösungen sensibilisiert und die Kundenakzeptanz durch einfache Integration und Zugänglichkeit innerhalb von Connections beschleunigt.

Weitere Informationen für Partner werden in der „PartnerWorld“ und für diejenigen, die Teil des „Ready for IBM Collaboration Program“ sind, veröffentlicht.

Nach und nach werden mehr Pink-Funktionen zur Verfügung gestellt. IBM freut sich darauf, Ihren Organisationen dabei zu helfen, mit neuen Methoden der Zusammenarbeit sowohl Ihre Produktivität zu erhöhen als auch das Mitarbeiterengagement messbar zu fördern.

Seien Sie gespannt!

Bindung zum Unternehmen schaffen – das IT Umfeld muss stimmen

„Digitale Transformation“ ist ein aktuelles Thema, von dem ich bei fast allen meinen Gesprächen bei unseren Kunden immer wieder höre. Das hat viele Aspekte, aber für mich sticht nach einem längeren Gespräch in einer Personalleiterrunde einer hervor: der Fachkräftemangel. Sie alle betonten, dass Personalplanung in agilen Zeiten immer mehr zur Herausforderung wird und es für ihre Unternehmen immer schwieriger wird, zeitnah die richtigen Mitarbeiter zu finden und letztlich auch zu binden.

Und es passiert, dass sie kritische Skills manchmal schon auf dem Weg zum ersten Arbeitstag oder in den ersten Monaten oder Jahren, noch bevor eine für das Unternehmen wertvolle Produktivität erreicht wird, verlieren. Die Gründe dafür mögen in Zeiten der fortschreitenden, digitalen Transformation sehr vielfältig sein. Genauso sind die Lösungsansätze unterschiedlich und unterschiedlich erfolgreich. Mir ist in diesen Diskussionen klar geworden, welche Bedeutung das IT Umfeld, das die Person empfängt, die sogenannte „User Experience“, dabei hat.

Was meine ich damit?

Für einen Bewerber, der über das Internet einsteigt, sind die Seiten des Unternehmens dessen Visitenkarte. Und für einen Mitarbeiter in der Probezeit – und natürlich auch später – ist es der digitale Arbeitsplatz, der gefallen muss. Für Bewerber ist es wichtig, dass sie durch den Bewerbungsprozess geleitet werden und jederzeit nachvollziehen können, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt wozu benötigt werden. Alles sollte einfach und transparent ablaufen. Und da immer mehr Menschen – und auch gerade die jüngeren – fast in ihrem Smartphone leben, gilt das heute noch mehr für den mobilen Auftritt auf allen Arten von Endgeräten.

Starre Webseiten kann jeder. Aber Bewerber wollen am liebsten schon im ersten Kontakt mit dem Unternehmen individuell interagieren. Dafür kann man im Callcenter Ansprechpartner vorhalten oder – noch etwas modernen – den Bewerber mit einem Chatbot, wie dem „IBM Watson Candidate Assistent“, zu den richtigen Stellen führen. Der ist natürlich auch bei uns, bei IBM, im produktiven Einsatz.

Bei kleineren Unternehmen laufen Einstellungen meistens sehr persönlich, was in größeren Einheiten oft nicht so möglich ist. Eine Einstellung ist ja typisch auch ein nicht ganz kleiner Verwaltungsakt. Da müssen Unterlagen eingereicht werden, man muss sich in die neue Arbeitsumgebung einfinden und lernen mit den üblichen Arbeitsgeräten klar zukommen. Hierbei sind – sagen mir die jungen Kollegen und Kolleginnen immer wieder – Onboarding-Tools eine echte Hilfe.

Noch wichtiger, als durch die formalen Dinge zu kommen, ist das Aufbauen von Netzwerken, also das sich emotional mit dem Unternehmen Anfreunden, also das sogenannte Social Onboarding. Eine sehr wichtige Rolle spielt dafür bei uns in der IBM (aber auch bei zahlreichen Kunden!) unsere Collaboration Plattform „IBM Connections“. Für die Neueinsteiger gibt es noch vor dem ersten Arbeitstag die „Soon2bBlue“ Community und danach dann die „New2Blue“ Community. Mehr als 35.000 neue Mitarbeiter sind über diese beiden Communitys bereits erfolgreich in die IBM eingestiegen. Sie erfahren hier einfache Dinge zur Logistik am Standort, Unternehmenskultur, Standardprozesse, Ansprechpartner und vieles mehr. Auch die ersten Kontakte zu zukünftigen Arbeitskollegen finden hier statt und selbst der persönliche Austausch mit Führungskräften ist möglich.

Diese Art von Unternehmensintegration macht den Einstieg deutlich einfacher und hilft einen frühzeitigen Abbruch des Arbeitsverhältnisses zu vermeiden. Das Menschliche muss natürlich auch passen. Aber eben auch dabei hilft die schnelle Vernetzung über solche unterstützenden Tools, insbesondere auch in modernen, flexiblen Arbeitsumgebungen, wie sie in digitalen Unternehmen fast üblich sind.

Auch Personalarbeit ist im Umbruch. Es bleibt spannend!

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Unter Freunden – ICTS Partnertag in Ehningen

Als ich gestern nach dem, mit knapp über 100 Teilnehmern wieder gut besuchten, „kleinen“ IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) Herbst-Partnertag nach Hause fuhr, kreisten meine Gedanken um die zahlreichen Präsentationen und die vielen, guten Gespräche.

IBM hat heute das vielleicht beste Lösungsportfolio für Collaboration und Konversation im Business-Kontext, das IBM je hatte. Eigentlich jeder, der in Details davon hört oder es live vorgeführt bekommt, bestätigt mir diesen Eindruck. Das Problem ist offensichtlich nur, dass wir gemeinsam – IBM und Partner – mehr tun müssen, sodass auch unsere bestehenden und potenziellen Kunden besser darüber informiert sind. Letztere sagen mir immer wieder, dass sie zu wenig von uns hören. Der Eindruck stimmt und wir – IBM und Partner – müssen hier wieder agiler werden. Die Story und die Produkte haben wir. Das hat sich heute wieder gezeigt.

Viele der vorgetragenen Punkte haben mir wirklich äußerst gut gefallen, sodass es mir schwer fällt einige beispielhaft herauszuheben:

  • Notes Domino hatte einmal vor über 20 Jahren als einfache Anwendungsentwicklungsumgebung begonnen, mit der man „mal eben schnell“ eine Anwendung zusammenklicken konnte. Domino ist trotz fortlaufender Weiterentwicklung immer noch eine der schnellsten und kostengünstigsten Anwendungsplattformen, nur für den Anwender aus dem Fachbereich dann Dank der vielen, von echten Programmierern gewünschten Erweiterungen etwas komplizierter geworden als ursprünglich. Jetzt kommt hierzu ein neuer Trend auf: sogenanntes No/Low Code Programmieren, das wieder der Anwender aus dem Fachbereich selbst machen kann. Klaus Roder (IBM Program Director Verse, Notes, Domino) aus den USA und Uffe Sorensen (in ähnlicher Rolle für Europa) stellten IBMs Initiative in diese Richtung da – Stichwort „LiveGrid“. Da werden wir noch viel mehr drüber hören.
  • Die beiden gingen auch detailliert auf die Roadmap zu Notes und Domino und natürlich auch Verse (on prem) ein. Bei letzterem wird unser Labor zum Jahresende die letzten größeren Lücken in Richtung Vollständigkeit des Funktionsumfangs schließen, sodass wir davon ausgehen können, dass viele Unternehmen die Umstellung auf diese erfrischende E-Mail Client-Alternative im 1. Halbjahr angehen werden.
  • Und um es auch hier nochmal klar zu sagen. Es gibt KEIN End-of-Life Date für Notes/Domino!!!
  • Kirti Gani (IBM Program Director Watson Workspace) und Lars Thielker (aus dem deutschen TechSales Team) zeigten, was das neue Watson Workspace Essential schon kann und was Partner und Unternehmen zusätzlich von der geplanten Plus-Version erwarten können. Ich glaube, dass hierin sehr viel Potenzial für neue Wege einer internen und externen Zusammenarbeit für Unternehmen liegt. Da ist im Moment noch gar nicht abschätzbar, wieweit das letztlich gehen wird. Einige Analysten sprechen schon davon, dass wir in wenigen Jahren nur noch in diesem Konversationsmodus arbeiten werden. Das mag vielleicht übertrieben sein, ist aber trotzdem als Hinweis zu sehen, dass man sich damit heute befassen muss.
  • IBM geht davon aus, dass heute kein einzelner Hersteller mehr überall „best-of-Breed“ oder auch nur „good-enough“-Lösungen bieten kann. Dafür sind die Innovationszyklen einfach zu schnell geworden. Für IBM ist das der Grund mit herausragenden Unternehmen tiefe Partnerschaften einzugehen und deren Lösungen optional anzubieten und ebenfalls so tief zu integrieren, wie die eigenen. Schön zu sehen, was da heute u.a mit Cisco und Box schon geht.
  • Mein persönliches Highlight – wen man davon überhaupt sprechen kann – war der Vortrag von Heath McCarthy (IBM Offering Manager Connections aus Kanada), der vorstellte, was Connections Pink den Nutzern bieten wird und wie die neue Infrastruktur dazu konkret aussieht – Stichworte: „Microapps“, „Containerization“, „Docker-Container“, usw. Dank der ersten, bereits verfügbaren, neuen Pink Funktion „Orient me“ gibt es jetzt auch schon erste Erfahrungen hiermit. Aussage von Kunden: „Es macht Spaß, es tut und ist auch nicht zu kompliziert“.
  • IBM ist gerade von der IDC zum 8. Mal in Folge als Marktführer im Bereich von Social Applications gekürt worden. Wenn ich sehe, wie sich Connections in diesem und nächsten Jahr noch weiterentwickeln wird, welche Flexibilität in den Anwendungsbereichen und der Nutzungsoberfläche kommen wird und was es alles an neuer Funktionalität auch gerade für die Endnutzer geben wird – aber auch für Chancen für unsere Partner – , dann bin ich innerlich nicht nur gerührt, sondern wirklich begeistert. Jason Gary und sein Team vollbringen hier etwas nicht nur für IBM, sondern auch für Unternehmen, die einen wirklichen Arbeitsplatz der Zukunft suchen, etwas ganz stark Herausragendes. Ich bin mir sehr sicher, dass IBM Connections mit Pink die Marktführerschaft noch ausbauen wird.

Das war einmal mehr ein sehr gelungener, runder Partner-Tag und ich möchte mich auch hier bei allen Sprecher(inne)n und insbesondere auch bei den drei Organisatoren, Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte bedanken! Ich freue mich schon auf den nächsten Termin am 12. April 2018!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH