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Tom Zeizels Blog: Was man mit AI besser machen kann als Slack, Teams & Co. es tun Was haben alle diese Tools wie Slack, Microsoft Teams und wie sie alle heißen, gemeinsam? Am Anfang macht es richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten. Sie schaffen einen neuen Weg der Kommunikation und Zusammenarbeit, der intuitiv ist und zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Gekommen sind sie als neue Kommunikationsmodelle, die vor ein paar Jahren meistens die eigenen Kinder zuhause eingeführt haben (mit WhatsApp) und die sich nun auch in Unternehmen bewähren. So stark sogar, dass die Freemium-Modelle dieser Lösungen oft als Schatten-IT neben den offiziellen Lösungen, die aber diese Art der Kommunikationsunterstützung noch nicht im Portfolio haben, laufen – sehr zum Verdruss der IT-Leiter und Sicherheitsexperten. Doch der Spaß mit diesen Tools lässt schnell nach. Schnell kommt der Frust nichts mehr wiederzufinden oder einfach in der Menge der Spaces den Überblick zu verlieren, was denn nun wichtig sein könnte. Schon den richtigen Space wiederzufinden ist schwierig und dann taucht auch noch die Frage auf, was man von den vielen Bandwurm-Textzeilen denn nun wirklich lesen muss … Meines Wissens nach gibt es hier nur einen Ansatz, der dieses Kernproblem sauber und erfolgreich adressiert: Unser Produkt Watson Workspace (WWS). Und wie? Als erstes und einziges Produkt mit integrierter, künstlicher Intelligenz (AI):
  • Das erste, was WWS schon lange kann, sind „Moments“ – automatische Zusammenfassungen eines Chats in einem Space, die aus dem Text das wichtigste herausarbeitet und dabei Fragen und Entscheidungen hervorhebt. So reduziert sich die Textlänge, die man lesen muss, um das wichtigste zu verstehen, auf weniger als 10%. Dabei ist WWS kein Goethe oder Schiller und schreibt nicht neu. Stattdessen wird einfach versucht die wichtigsten Textstellen herauszuheben. Das funktioniert auch für Deutsch bemerkenswert gut.
  • Unsere Forschung hat gezeigt, dass selbst eine solche Reduzierung der Textmenge auf unter 10% in allen Spaces immer noch nicht ausreicht mit der Vielzahl der Spaces klarzukommen. Deshalb ist eine zusätzliche, automatische Priorisierung der Spaces mit neuen Inhalten, die man noch nicht gelesen hat, die aber für einen wichtig sind, notwendig. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass für jeden Nutzer unterschiedliche Stellen in einem Space wichtig sein können. Also nicht „one size fits all“, sondern Personalisierung. Genau das kann Watson Workspace jetzt seit Anfang dieser Woche!
Wenn man mit Watson Workspace arbeitet, erkennt der integrierte Watson Service – die künstliche Intelligenz (AI) – was einem wichtig ist. Eckpunkte dabei sind Spaces, die man als wichtig markiert hat oder in denen man viel Zeit verbringt; Personen, mit denen man besonders oft interagiert und Themen, für die man sich intensiver engagiert. Daraus entsteht mit der Zeit ein Modell, das dem WWS hilft die Priorisierungen gut zu machen. Markiert werden die wichtigen Spaces mit einem roten Rahmen um ihr Logo. Wählt man sie aus, erscheint die volle Textansicht und in der Seitenleiste rechts die Zusammenfassung in Moments. Die Textbausteine, die in den Moments benutzt werden, sind im Volltext farblich hinterlegt und man kann auch durch einen Klick auf die Moments direkt auf die entsprechende Stelle im Volltext springen, um auch die anderen Texte im Kontext der Stelle lesen zu können. Alles extrem einfach und sehr schnell zu lesen. So wird schnelles Arbeiten ohne wirklichen Aufwand möglich. Will man die Qualität schnell noch besser machen, so kann man Watson auch unter die Arme greifen. Unter jedem „Moment“ steht die Frage „Wichtig oder nicht?“(„Is this important to you?“). Wenn man möchte – man muss nicht – kann man die Frage beantworten. Watson lernt daraus und berücksichtig die Antworten zukünftig. So wird das System für jede Einzelperson immer besser. Arbeiten im Konversationsmodus ist in der Tat sehr produktiv. Ich selbst bin schon in über 70 Spaces und habe mit über 150 Personen – viele davon Kunden – direkte Chats über Watson Workspace. Das Gute ist, dass durch die Persistenz der Inhalte ein Zurückblättern immer ganz einfach ist, viel einfacher als bei E-Mail, wo man doch immer viel zusammensuchen muss. Watson hilft mir jetzt auch hierbei die Übersicht zu behalten und auf das zu fokussieren, was wichtig ist. Da haben unsere Entwickler etwas wirklich Hervorragendes geschaffen! Ich kann nur sagen: Es ist höchste Zeit Watson Workspace einfach mal auszuprobieren! Das geht kostenlos unter: http://workspace.ibm.com/. Sie können Watson Workspace so unbefristet und selbst privat nutzen – im Direct Chat sogar kostenfrei mit dem hervorragenden Zoom Audio/Video. Wie ich werden Sie schnell merken, dass längerfristiges, frustfreies Arbeiten im Konversationsmodus eigentlich nur mit Watson Workspace geht. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Auf einer Konferenz zum Arbeitsplatz der Zukunft, zu Themen, wie Collaboration, kognitive Workspaces, Communications mit best of Breed Technologien, usw. ist ein „get-Together“, also Zeit für Networking mindestens ebenso wichtig. Hierzu ein weiteres Video hierzu. (Und wer auf der Connect 2017 auf der Sponsor-Party von Ephox war, weiß worum es geht) Mehr zur Konferenz unter https://dnug.de/dnug44
Stefan Pfeiffer und Peter Schütt unterhalten sich am letzten Tag der IBM Connect 2017 in San Francisco ungescriptet über alles, was auf dieser maßgeblichen Konferenz schön war – also nicht das Wetter – , was bei IBM Collaboration Solutions neu ist und sein wird, u.a. über IBM Verse, IBM Notes und Domino Anwendungen, IBM Sametime, IBM Connections 6 und PINK, kognitive Services und neue Arbeitsmodi in Konversationen mit IBM Watson Work Services, Partnerschaften in einem offenen API-Ökosystem, u.a. mit Cisco, Box, Genbend und Actiance; die wachsende Bedeutung von aktuellen Open Source Technologien, wie Docker Container und MongoDB und den tatsächlich funktionierenden, von Watson kognitiv unterstützten Arbeitsplatz der nahen Zukunft. Hier das Video:
IBM investiert seit Jahren nachhaltig in die IBM Notes Domino Plattform, auch wenn die Marktbegleiter das natürlich gern anders darstellen. Es waren in den letzten 2 Jahren viele große und kleine Dinge: Unter anderem der äußerst gelungene Verse Mail Client im Browser und als App, der Zugriff auch von Outlook auf Mail auf Domino, der Zugriff auf Domino Anwendungen in einer Browser Umgebung und deren Nutzung in der IBM Bluemix Cloud, dann auch zusammen mit anderen Cloud-Lösungen, wie Watson Analytics.

IBM Verse / Domino

Damit sicher gestellt ist, dass IBM Verse bei Kunden von Anfang an problemlos läuft, hat IBM den Selbsttest gemacht und Verse gleich nach Verfügbarkeit für über 430.000 Nutzer ausgerollt und sie dazu in die Cloud geschoben. Waren es anfänglich 7500 Nutzer pro Woche, so konnte diese Zahl am Ende durch Prozessoptimierungen auf über 25.000 gesteigert werden. Das Projekt wurde vor der geplanten Zeit fertig und hatte eine Fehlerrate von unter 0,1 Prozent. Das sollen andere Anbieter erst einmal nachmachen! Nun kommt man also als IBM-Mitarbeiter in den Genuss – das meine ich jetzt wörtlich – von IBM Verse. Designt, sodass man maximal zwei Klicks benötigt um Aktionen auszuführen und (optional) tief mit Connections integriert, bietet es eine unvergleichlich produktive Arbeitsumgebung. Und was man als Benutzer merkt, ist was Cloud und agile Programmierung bedeuten. Fast jeden Montag gibt es neue Funktionen. Nicht hunderte, wie bei einem Release, die die Nutzer Tsunami-artig treffen und ein aufwendiges Change Management erfordern, sondern in kleinen Schritten, die zudem nett erklärt werden. Es gibt zwar noch einzelne Funktionen, die in Verse im Moment fehlen oder durch Workarounds gelöst sind, aber das werden jede Woche weniger. Was beim Nutzer hängen bleibt, ist, dass jede Woche ein paar Erweiterungen und neue Funktionen seinen Charme hat, ähnlich wie bei Apps auf mobilen Geräten. Immer aktuell sein nennt man ja auch “evergreen”. Und das hat was!

Mehr “evergreen” – auch on Premises!

IBM hat herausgefunden, dass die IT Abteilungen, die ihre Lösungen im eigenen Rechenzentrum betreiben oder betreiben lassen (“on Premises”) neue Releases typisch erst nach 3 Jahren installieren und dann noch einmal bis zu 3 Jahre brauchen, um die Notes Clients flächendeckend auszurollen. Das ist heute, in Zeiten in denen die IBM Connections Cloud eine “Evergreen”-Umgebung bietet, also regelmäßige, inkrementelle Updates, und damit dem Nutzer /der Nutzerin immer das Neueste, einfach nicht mehr zeitgemäß. Unser Offering Management hat sich deshalb überlegt, wie man auch für Kunden, die Domino weiter im eigenen Rechenzentrum betreiben und betreiben wollen, ein ähnliches Feeling wie “evergreen” bieten kann. Die erste Erkenntnis war: wir müssen weg von dicken Desktop Clients, deren Rollout Packages größer als 1GB geworden sind. Vielleicht nicht ganz weg, aber zumindest als die absolut zentrale Lösung. Änderungen, die heute auf dem Server installiert werden, sollten auch heute beim Nutzer ankommen. Darum haben wir die Prioritäten geändert: Mobile Apps zuerst, dann Browser-“Clients” und dann Desktop Clients. Und deshalb haben wir den Entwicklungsschwerpunkt auf IBM Verse als Client im Browser verschoben.

IBM Verse auch on Premises

Goethe und Schiller haben sich selbst Kurznachrichten immer in Versform zugesandt. Wir wollten den Schritt zu etwas Neuem, das so kein Wettbewerber bietet, auch mit einem neuen Namen belegen. Wir hätten es auch iNotes.next nennen können, denn das ist, was es im Prinzip ist: Ein ganz neuer Mail Client, entwickelt nach neusten Design Thinking Methoden, auf der Basis modernster Technologien, der übrigens auch “offline” kann – und das sogar verschlüsselt! Gibt es im Sinne von Goethe und Schiller einen besseren Namen als das poetische „Verse“? Auf der Serverseite bleibt es aber beim besten Mail Server am Markt, ähnlich wie bei iNotes: Domino. In der Cloud und noch diesem Jahr (2016) auch on Premises. Nachdem wir zunächst komplexere Lösung verfolgten, die in der Cloud mithilfe von Apache Solr umgesetzte, facettierte Suche auch on Premises anbieten zu können – was einiges an Zeit gekostet hat – ist den Spezialisten im Labor doch noch eine geniale Alternative eingefallen, die es jetzt ganz einfach macht: Der Schritt zu der modernsten E-Mail Lösung am Markt ist insbesondere für Bestandskunden, die heute schon iNotes nutzen, extrem einfach. Denn Verse on Premises (VoP) ist denkbar einfach zu installieren: Auf Basis Domino 9.0.1 FP7 wird es das Einspielen eines HotFixes sein. Fertig. Fast zumindest: Wenn es für die Nutzer besonders gut werden soll, bindet man es noch an Connections 5.5 Profile und Files an, die lizenzseitig ja auch bereits im Domino Paket mit drin sind. Für IBM ein großes Investment in die Plattform, für die Kunden softwareseitig ohne neue Kosten.

Outlook auf Domino

Domino benötigt, so zeigen es Umsteigerprojekte, nur etwa 1/3 der Anzahl der Server, die ein Microsoft Exchange typisch benötigt. Domino läuft auch deutlich stabiler (Ausfallsicherheit) und ist, unter anderem wegen der besonders effizienten Speichernutzung (DAOS) kostengünstiger. Deshalb ist und bleibt Domino der Server der Wahl – auch in der Cloud. Für Outlook-Freunde mag da der Wunsch aufkommen ihr Outlook ebenfalls mit Domino zu nutzen. Auch hier hat IBM investiert und ermöglicht seit kurzem auch Outlook 2010, 2013 und 2016 sogar gemischt mit Verse und/oder Notes zu betreiben. Die Lösung nennt sich “IBM Mail Support for Microsoft Outlook – kurz IMSMO und nutzt SyncML als wesentliche und von Seiten Microsoft aus stabile Schnittstelle. Es sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass es einige, wenige Funktionen unter IMSMO nicht gibt, dafür kommen andere hinzu, die Outlook normalerweise nicht kann. Die Wahl des Clients für E-Mail mit Domino liegt – so es der Administrator zulässt – beim Nutzer. Und das gilt für den Betrieb aus der Cloud und für on Premises und durchaus auch parallel: Man kann sogar mehrere verschiedene Clients gleichzeitig nutzen, wenn man denn möchte.

Domino Anwendungen in einer Browser-Umgebung

Nutzt man den modernen Verse Browser Zugriff auf E-Mail, dann stellt sich die Frage nach Domino Anwendungen. Hier hatten wir zunächst eine Lösung als Browser Plug-in vorgesehen. Aufgrund von nachvollziehbaren Security Anforderungen mussten die Browser-Anbieter ihre Plug-in Frameworks allerdings so weit ändern, dass das nun keine Option mehr ist. Dafür gibt es jetzt für Bestandskunden kostenfrei runterladbar das IBM Client Application Access (ICAA) Tool, das zwar einmal installiert werden muss, sich dann aber bezüglich Updates benimmt wie ein klassisches Browser Plug-in. Es ermöglicht mit einem schlanken Client auf fast alle Domino-Anwendungen zuzugreifen und ist damit der perfekte Bruder zu Verse für E-Mail. Die wichtigste Ausnahme sind Eclipse-Anwendungen, die mit Version 8.0 kamen und nur von einigen Kunden genutzt werden. Für sie benötigt man weiterhin zwingend den Notes Standard Client.

Die Notes Client Roadmap

Auch wenn Verse und ICAA heute und in Zukunft die Speerspitze der Entwicklung im Domino-Umfeld darstellen und wir strategische Neuerungen damit zuerst und vielleicht auch alleinig dort bringen werden, wird auch der Notes Desktop Client weiterentwickelt. Das bedeutet im Moment nicht, dass wir jetzt planen würden zum Beispiel die Verse Oberfläche auch im Desktop Client anzubieten. Das würde auch wenig Sinn machen, denn abgesehen von wenigen Lücken, die wir schließen werden, bildet die Kombination aus Verse mit ICAA schon heute eine vollwertige Lösung. Deren klarer Vorteil ist eben nicht mehr mit jedem Update neu ausgerollt werden zu müssen. Und Updates wird es geben: Wir planen nämlich die Neuerungen von Verse in der Cloud weitgehend auch für Verse on Premises jeweils nachzuziehen. Es gibt eine ganze Reihe von anderen Dingen, wie die Unterstützung neuer Technologien und Schnittstellen, die wir auch im Notes Desktop Client wieder dynamischer Unterstützen wollen. Auf der IBM Connect Hauskonferenz war einstens laut über eine Version 9.0.2 nachgedacht worden und dazu auch eine Folie mit möglichen Neuerungen aufgelegt worden. Ein erheblicher Teil ist mittlerweile – von vielen leider fast unbemerkt – mit den Feature Packs verfügbar geworden. Und die noch fehlenden, sowie weitere, neue Dinge werden in den nächsten Feature Packs, die zukünftig häufiger im Jahr ausgeliefert werden werden, kommen. Auch hier schimmert das Stichwort “evergreen” durch. Hierzu planen wir als Daumenregel zu jedem zweiten Featurepack ein Update des Notes Templates.

Das Supportfenster oder wie lange wird Verse / Notes / Domino unterstützt?

Üblich ist seit jeher, dass mit neuen Releases das garantierte Supportfenster wieder auf 5+3 Jahre hochgesetzt wird: fünf Jahre normaler Support und dann noch drei weitere Jahre gegen Geld. Das läuft seit mindestens 20 Jahren so. Da wir jetzt aus genannten Gründen (evergreen, agile Entwicklung) zukünftig von neuen Releases absehen wollen – wie es auch andere Hersteller tun – und stattdessen auf mehr kleinere Feature Packs setzen, war eine Anpassung notwendig. Das haben wir parallel zum Feature Pack 7 im September gemacht und das garantierte Supportfenster von bisher 2018 auf wieder 5+3 Jahre bis 2021, bzw. 2024 erweitert. Ein ganz normaler Vorgang und keinesfalls eine Aussage, dass 2021 Schluss wäre. So etwas können nur Wettbewerber streuen – geplant ist es auf jeden Fall nicht. Ganz im Gegenteil und dazu nur ein Beispiel: Im nächsten Template sind bereits die Feiertage für 2027 eingepflegt. Das würde ansonsten wenig Sinn machen.

Domino Anwendungen

Domino Anwendungen sind schnell, einfach und damit günstig zu erstellen und insbesondere mit der xPages Technologie auf dem Stand moderner Techniken. Dass sie in vielen Unternehmen ungemanagt und damit bei Infrastrukturverantwortlichen nicht sehr beliebt sind, teilen sie mit Excel Makros. Nichtsdestotrotz setzen viele Unternehmen Domino Anwendungen nicht nur für Abteilungslösungen ein, sondern auch strategische Anwendungen und bauen damit immer noch wunderbare Lösungen. Dadurch, dass IBM fortlaufend in diese eben auch sehr sichere Umgebung investiert, gibt es bei den meisten Kunden mittlerweile eine breite Palette davon. IBM Notes Domino ist eines der beständigsten IT Tools am Markt. Investitionsschutz pur. Domino Anwendungen aus den 1980-ern laufen heute noch unverändert. Es gab bis heute kein Rip-and-Replace oder irgendwas anderes, das größere Folgekosten nach sich gezogen hätte. Ein nahezu genialer Return-on-Investment. Die Beständigkeit der Domino Plattform hat auch einen Nachteil – nämlich die Beständigkeit. Die Anwendungen, einmal geschrieben, mussten nie wieder angefasst werden. Sahen sie zum Erstellungszeitpunkt modern und Top of the Art aus, so ist über die Jahre in der IT doch viel passiert. Heute sehen 20 Jahre alte Anwendungen nicht mehr besonders cool aus, selbst wenn sie in ihren Prozessen immer noch brav ihren Dienst tun. Darüber ist die Plattform bei manchem in Verruf gekommen, als nicht mehr zeitgemäß und ähnliches. Wäre man gezwungen worden fortlaufend in die Anwendungserneuerung zu investieren, also etwa von klassischem Lotus Script auf xPages zu modernisieren, dann wären heute viele Nutzer glücklicher. Die Domino Technologie erlaubt mit xPages schon länger die Unterstützung von Browsern und mobilen Geräten. Nachdem IBM in jüngerer Zeit auch hier weiter investiert hat, werden xPages Anwendungen nun auch in der IBM Bluemix Anwendungs-Cloud unterstützt und können hier ganz einfach mit anderen Cloud Services, zum Beispiel Watson Analytics, angereichert werden. Für mache Lösungen, etwa Personalanwendungen, gibt es heute aber zugegebenermaßen auch standardisierte Lösungen, wie etwa von IBM Kenexa, sodass die Bedeutung von Domino Anwendungen in Teilbereichen rückläufig ist. Dennoch bleibt Domino eine der wichtigsten Anwendungsumgebungen. Und für das Problem der veralteten Optik gibt es gelungene Partnerlösungen, um Domino Anwendungen zu modernisieren – auch hier in Deutschland. Was uns als Hersteller aber gerade beschäftigt ist vielmehr die Frage, was passiert, wenn demnächst Kunden doch massiv auf Cloud setzen wollen und sich dann fragen, wie sie auch die alten und neuen Domino-Anwendungen in die Cloud bekommen. Das ist nicht ganz trivial, da die Anwendungen nicht direkt mandantenfähig sein können und damit nicht dem Ideal einer Public Cloud Lösung entsprechen. An einer Lösung hierzu arbeiten unser Offering Management und Labor gerade intensiv. Und spätestens zur IBM Connect 2017 (20-23.2.2017, Moscone West, San Francisco) wird es hierzu Ankündigungen geben. Und dann ahne ich, dass sie noch mindestens ein weiteres Ass im Ärmel haben werden …

Cognitive Collaboration

Auf der Connect 2017 werden wir auch viel mehr dazu hören (und sehen), wie Watson-Funktionen das Arbeiten mit E-Mail, aber auch allen anderen Bereichen unseres Angebots, vereinfachen wird. Einfach ausgedrückt bekommen wir alle virtuelle Assistenten, die Hinweise geben, was besonders wichtig sein könnte und dazu Aktionen vorbereiten – wobei der Nutzer bestimmt. Was wir dort für 2017 planen, ist wirklich extrem spannend und IBM Verse ist auf jeden Fall ganz vorn als Teil der Story – und damit auch Domino, der beste Mail Server den es je gab. Domino forever!
Arnd Layer Arnd LayerRalph Siepmann Ralph Siemann
Arnd Layer ist Competency Leader Social Collaboration – IBM Collaboration Solutions DACH – Technical Sales und präsentiert interessante Informationen in seinem Layer8-Podcast.  Seine neuste Ausgabe bietet ein Gespräch mit seinem Kollegen Ralph Siepmann, IBM Client Technical Professional, Cognitive Social Solutions. Eine sehr unterhaltsame Diskussion zu den Fragen, von was „Cognitive“ von „Analytics“ unterscheidet bis zu den Aussichten zu „Cognitive in IBM Collaboration Produkten“. 00:00:00 … Start 00:00:34 … Vorstellung Ralph Siepmann 00:02:20 … „Cognitive“ 00:09:52 … Informationsflut 00:10:58 … Ausritt in die Philosophie 00:12:18 … Verstehen und Antworten finden 00:14:31 … aktueller Kundenbedarf 00:26:21 … Haftungsfragen / Verantwortlichkeiten 00:30:18 … Produkte (IBM Collaboration Solutions) 00:40:07 … Zielgruppen 00:42:59 … Vision Download für den nächsten Offline Fall
Gute Cloud-Lösungen sind offene Cloud-Lösungen, die den Kunden die Wahlfreiheit einräumen nicht alles von einem Anbieter nehmen zu müssen. Stattdessen räumen sie den Kunden die klassische Möglichkeit ein, verschiedene Lösungen von unterschiedlichen Anbietern nach eigenen Vorlieben zu wählen und aus mehreren Clouds betreiben zu lassen. Es ist immer nur eine neue Option – aber eine spannende. IBM und Cisco haben in diesem Sinne gestern einen gewichtigen Schritt angekündigt: Die IBM Connections Cloud wird zukünftig die Cisco Lösungen WebEx und Spark per APIs als optionale Alternativen zu den nativen Lösungen der IBM tief einbinden. Und von Ciscos Seite aus betrachtet werden WebEx und Spark IBM Verse, Connections Social und die anderen Services in der IBM Connections Cloud tief einbinden. Es handelt sich um Optionen: Wer weiterhin die IBM Connections Cloud Meetings vorzieht, hat durchaus eine gute Wahl getätigt. Und wer dieses Service lieber nicht aus der Cloud beziehen möchte, nutzt eben IBM Sametime im eigenen Rechenzentrum. Hierzu ist übrigens im April gerade das neue Release Sametime 9.0.1 verfügbar geworden, mit zahlreichen innovativen Features auch im Audio/Video- und Telefonie-Umfeld. Diese Partnerschaft mit Cisco ist damit bereits der zweite große und innovative Schritt zur Erweiterung des Ökosystems der IBM Cloud. Eine ähnliche Partnerschaft besteht mit Box, die – wenn man den Analysten glauben darf – führende Lösung für Dokumentenmanagement aus der Cloud. IBM Connections Cloud Kunden können heute frei wählen, ob sie Dokumente über Connections Files oder eben Box austauschen möchten – oder auch beides nutzen möchten. Dank IBM Design Thinking baut IBM heute die am einfachsten zu bedienenden Collaboration Lösungen, also die besten Oberflächen, in den neuen Produkten. Ein erstes Beispiel ist IBM Verse Mail – Stichwort „Maximal 2 Klicks um Aktionen umzusetzen“. Darüber hinaus baut IBM über einen in naher Zukunft stark wachsenden Satz an Schnittstellen („APIs„) in der Connections Cloud, und auch für Verse, die Möglichkeit für Partner und eigene Lösungen etwas in der Cloud zu erschaffen, das bisher nur im eigenen Rechenzentrum mit viel Aufwand möglich war: eine offene Integration von dem, was man wirklich braucht. (Der Gegenansatz ist auch hinläufig bekannt: Lauter Sachen in einer Cloud integrieren – und damit teuer machen – die man eigentlich gar nicht haben will, aber dem Kunden letztlich aufgezwungen werden – und das 365 Tage im Jahr. Nicht bei IBM!) Neben solchen strategischen Partnerschaften ist die Priorität in unserer Entwicklung das Thema „Cognitive“ – oft mit „Watson“ gleichgesetzt. Watson wird in diesem IBM Ökosystem einen weiteren, herausragenden Mehrwert schaffen. Watson wird schon sehr bald die helfende Hand sein, wenn es darum geht der E-Mail Flut Herr zu werden oder Informationen zu einer Aufgabe einfach und schnell zu sammeln, statt ewig zu recherchieren. Watson wird auch dabei unterstützen mit einem Blick herauszufinden, was aktuell wichtig ist oder in eine lange zurückliegenden Konversation besonders wichtig war.
Wie sieht eine mögliche Zukunft von Notes-Anwendungen aus? Ein von IBM vorgeschlagener Weg lautet XPages. Die Technologie ist nicht neu, allerdings bisher nur in lokalen Server-Installationen verfügbar. Mit der Portierung der XPages Runtime auf Bluemix stellen die IBM Entwickler nun diese Umgebung auch auf einem Platform-as-a-Service Level zur Verfügung. Damit erfolgt nicht nur eine saubere Trennung zwischen Präsentation und Datenebene, sondern auch die Möglichkeit Domino Anwendungen mit anderen Bluemix Services zu kombinieren.   Vor dem Hintergrund vieler Diskussionen im Umfeld von Domino Anwendungen wollen wir Entwickler mit diesem Workshop eine direkte Möglichkeit zum Kennenlernen dieser Entwicklungen geben. Der Workshop ist englisch / deutsch, da wir für den ersten Tag einen Sprecher aus dem irischen Entwicklungslabor gewinnen konnten. Der zweite Tag wird durch Christian Güdemann gestaltet. Als Boardmember von openNTF wird er ebenfalls die Anwendungsentwicklung mit XPages darstellen. Alle Referenten stehen für tiefes Fachwissen und werden auch für Diskussionen rund um XPages offen sein. Der Workshop am 5. und 6. Juli im IBM Labor in Böblingen ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher ist eine Registrierung über die offizielle Anmeldeseite: http://ibm.biz/Bd4tci Zielgruppe: Entwickler, Architekten, Techniker.  
Cognitive Computing, künstliche Intelligenz und die Fähigkeiten von IBM Watson werden zentrale Themen des Messeauftritts der IBM auf der CeBIT 2016 sein. Wer sich gezielt über Cognitive Collaboration/Arbeiten 4.0 informieren und mitdiskutieren will, sollte dort unbedingt vorbeischauen. Nachfolgend eine Übersicht aller relevanten Vorträge und Diskussionen: Social Business Roundtable in Zusammenarbeit mit der DNUG am Dienstag, 15. März, IBM Stand, Halle 2 Praxisbereichte über den erfolgreichen Einsatz von IBM Connections als internem sozialen Netzwerk zur Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit. Wann? Am 15.3.2016 von 10.30 – 13.30 Uhr, Saal Europa 1, 1. Stock in der Halle 2 oberhalb IBM Stand. Mit dabei Carolin Strunk, OSV und Erik Marzo-Wilhlem, ThyssenKrupp. Moderation: Jörg Rafflenbeul, DNUG und Peter Schütt, IBM Cognitive Collaboration und Blogparade #Schlauer Arbeiten Das Thema Cognitive in der modernen Zusammenarbeit und die Integration solcher Fähigkeiten in Collaboration Software wird Thema zweier Podiumsdiskussionen sein, die durch die Blogparade #SchlauerArbeiten angestossen wurden. Am 16. März wird um 17:10 Uhr in der Enterprise Digital Arena in Halle 4 das Thema in einem Experten-Panel diskutieren. Mit dabei sind neben Stefan Pfeiffer, IBM auch Joachim Haydecker, crisp Research, Axel Oppermann, Analyst und Jörg Allmann, holistic-net, die sich bereits mit Beiträgen an der Blogparade beteiligt haben bzw. noch beteiligen wollen. Zum anderen am 17. März auf dem Workshop des Social Business Clubs (nähere Infos siehe unten).   Enterprise Digital Arena, Halle 4 Mittwoch, 16.3.2016 11:50 Uhr Elevator Pitch: Next Generation Digital Enterprise Technology – Sener Demirkaya, IBM 14:30 Uhr Keynote: Cognitive Systems as the next evolution of enterprise technology – Huguette Ranc, IBM 17:10 Uhr Experten Panel: Schlauer Arbeiten im digitalen Unternehmen – Review zur Blogparade – Teilnehmer: (siehe oben) Donnerstag, 17.3.2016 12:20 Uhr Fireside Chat: Kollege Watson springt ein – Neue persönliche Assistenten erleichtern die Arbeit mit Stefan Pfeiffer; IBM und Björn Negelmann 14:40 Uhr Expert Panel: HR & Sales als Treiber für den digitalen Wandel – Sven Semet, IBM 16:10 Uhr Abschlusspanel: Erfolgsbausteine für die Entwicklung der digitalen Arbeitsprganisation u.a. mit Tobias Mitter, IBM   Social Business Club @IBM, Halle 2 Ebenfalls am 17. März werden „Ideen zum kognitiven Arbeitsplatz der Zukunft“ im Rahmen des Social Business Clubs von Markus Besch zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr beleuchtet. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum Madrid oberhalb des IBM Standes in Halle 2 statt. – Begrüßung und Einführung durch Markus Besch/Social Business Club und Stefan Pfeiffer, IBM – Ergebnisse und Folgen aus der Community-Manager Studie des BVCM 2015 – Susanne Lämmer – „Nur geteiltes Wissen ist Macht“ – Veränderte Arbeitskultur gelebt bei der OstseeSparkasse und dem Ostdeutschen Sparkassenverband – Alexander Kluge – Ideen zum kognitiven Arbeitsplatz der Zukunft (Podium) – Networking und Austausch bei kleinen Mittagssnacks und Getränken   Mintheater-Themen am IBM Stand, Halle 2 (Social/Mobile/Commerce Zone beim Treppenaufgang zum Gästebereich des IBM Stands): Arnd Layer, IBM täglich um 10 Uhr mit verschiedenen Themen, u.a. Kundenreferenz Mahle Ralph Siepmann, IBM täglich um 12 Uhr Cognitive CollaborationWie Watson den Büroalltag revolutioniert Benedikt Müller, IBM täglich um 14 Uhr: LIVE: Müller arbeitet anders – Mit IBM Verse und IBM Connections sowie um 17 Uhr: Mehr als WhatsApp für Unternehmen: Das IBM Project Toscana (Beate Werlin)

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