Neue Impulse, neue Features, Schwung

So lässt sich die Erwartungshaltung der 150 Gäste der Bleed Yellow Party am Vorabend der Weltpremiere von Domino V10 zusammenfassen. An einem milden Oktoberabend treffen sich die Mitglieder unserer Usergroup im MANTIS Rooftop am Fuße der imposanten Wolkenkratzer in Frankfurt.

Zu einer guten Party gehört ein guter Tropfen

Bleed Yellow ist das Motto des Abends und so sind die Gäste aufgefordert, etwas Gelbes zu tragen. 80 Prozent halten sich dran. Ein wahrlich gelber Abend. Matthias Weichhold begrüßt das versammelte Publikum um 19:30 Uhr und stellt sich als neuer DNUG-Vorstand vor. Applaus. Willkommen Matthias!

Ohne eine Agenda zu benötigen, läuft der Abend von selbst an. Man kennt sich seit Jahren. Unter guten Freunden trägt man was Gelbes. Das Buffett ist eröffnet, aber man arbeitet hier. Neue Ideen braucht die Software.

Es muss jetzt wieder voran gehen, die Community hat lange genug gewartet. Andreas Weinbrecht wünscht sich „eine stärker ineinander verzahnte Integration der On-Premise und Cloud-Infrastruktur entlang der gesamten ICS-Produktlinie.“ Auch hier müssen zwei Welten zusammenwachsen, so wie dort bei IBM und HCL.

Das eindeutig beste Outfit des Abends. Well done Mr. Schaake!

Genau aus dem Grund sind alle da. Es geht voran. Schon heute. Mit der Weltpremiere von Domino V10 wollen IBM und HCL ein neues Kapitel im Bereich der Collaboration Solutions einläuten. Damit treffen sie auf einen große Nachfrage im Markt. Die Community ist hungrig nach Neuem.

Es ist auch Dankbarkeit bei den Gästen zu hören. Dass sich Notes/Domino in einem sich rasant verändernden Marktumfeld schon mehrere Jahrzehnte behauptet, sichert auch die Existenz der Anwesenden. Die wissen das, wollen sich aber mit der momentanen Situation nicht zufrieden geben.

Man spürt, alle haben Lust anzupacken. Was Neues bewegen. Die Zeit ist reif. Das bestätigt auch Marc-Oliver Schaake: „Es ist dem Entwicklerteam, welches nun unter HCL-Flagge arbeitet, richtig anzumerken, dass ihnen viel Freiraum gegeben wurde. Die neuen Strukturen führen dazu, dass die Entwickler jetzt auch zeigen wollen, dass sie es noch können.“

Sie produzieren dabei die neuen Features von Domino nicht zum Selbstzweck, sondern um damit neue Geschäftsfelder zu eröffnen. „Die Plattform muss ein Inkubator für Innovation werden“, sagt Söhnke Grams. „Wenn die Plattform, auf der wir entwickeln, keine Innovationen ermöglicht, können Entwickler auch nicht innovativ sein“, so Grams weiter. Dabei ist die Verwendung moderner Technologien auch hervoragend geeignet, um die nächste Entwicklergeneration an die Anwendungslandschaft heranzuführen.

80 Prozent Gelbquote. Die Usergroup ist mit vollem Herzen dabei.

Heiko Voigt sieht schon erste Erfolge im Projekt: „Es lohnt sich Ressourcen in die Hand zu nehmen um richtig gute Produkte in den Markt zu bringen. Die Ankündigungen müssen nun möglichst schnell in test- und nutzbare Software münden. Man hat in den letzten Jahren genug gehört: Jetzt brauchen wir Deliverables – tolle Produkte zum verkaufen, die das Kundenvertrauen zurückbringen“, erklärt Voigt.

Die Usergroup ist sich in diesem Punkt einig: Wenn die Richtung, die mit HCL eingeschlagen wurde, konsequent fortgesetzt wird, dann habe man auch eine Chance, die an Microsoft verlorenen Marktanteile mehr als zurück zu holen.