Intelligente Workstreams mit Watson Workspace (#dnug45-Keynote)

„I am a data geek“ sagt Aarti Borkar, Chefin des Produktmanagements der Collaboration und Talent Solutions bei IBM zu Beginn ihrer Keynote. Sie möchte der Kostümshow aus der Keynote von Andrew Manby und Richard Jefts in nichts nachstehen, beschränkt sich aber auf ein Foto, dass sie in altbekannter süddeutscher Trachtenkleidung zeigt. Wohlwollendes Lachen im Publikum, die Zuhörer sind aufmerksam. Aber nun zum wesentlichen.

In einer sich stetig verändernden digitalen Unternehmenswelt müssen Projektteams in die Lage versetzt werden, schnell und wirksam handeln zu können. Die richtigen Leute benötigen die richtigen Informationen zur richtigen Zeit, um Entscheidungen treffen zu können. Um das zu erreichen, erläutert sie die Vision einer „Intelligent Workstream Collaboration“.

„Es gilt Probleme schneller zu lösen und Kunden besser zu bedienen.“ sagt Borkar. Dabei kann der Wert, den IBM liefern möchte, nicht nur darin bestehen einen besseren Chat-Client anzubieten. Watson Workspace erfüllt dieses Ziel. Denn Big Blue stellt mit diesem Werkzeug eine um KI-Technologie angereicherte Plattform zur effizienten Zusammenarbeit bereit.

Das Tool konzentriert sich u.a. darauf, die Erstellung und Pflege von Inhalten mit der Projekt-Konversation zusammenzuführen. Ziel ist, einen intelligenten menschlichen Workflow zu schaffen und so ein Umfeld für die „Zukunft der Arbeit“ bereitzustellen, welches Projektteams noch effizienter macht.

In Watson Workspace können Projekte zukünftig in sogenannten Lösungsräumen angelegt werden. Bei wiederkehrenden Problemen gelangt man so in einen vorstrukturierten Arbeitsmodus. Je nach Auswahl der Einstellungen kann Watson aus vorhandenen Daten Vorschläge für die Vorgehensweise machen, indem es die Ergebnisse früherer Fälle anzeigt und auswertet.

Zur spontanen Abstimmung können auch Web-Meetings einberufen werden, die von Watson im Anschluss an die Web-Konferenz verschriftlicht werden. Durch das Einschalten der Moments können sich auch Personen, die nicht am Meeting teilgenommen haben, schnell in den aktuellen Projektstatus einlesen. Aus dem Videomitschnitt einer Besprechung wird so per Knopfdruck eine Aufgabenliste.

Da das Verfahren per Single Sign On alle möglichen Datentöpfe anbinden kann, ist dementsprechend auch eine Volltextsuche in Dokumenten möglich, die z.B. in Connections oder Box abgelegt sind. Dabei sind die Einstiegspunkte in den Workstream flexibel. Ob nun eine E-Mail geschickt wird oder eine Anfrage in Salesforce platziert wird – in Watson Workspace kann der Vorgang fallabschließend bearbeitet werden.

Die Keynote endet mit der Aussicht, dass „just another chat tool“ in eine vollwertige KI-Lösungsplattform intergriert ist, die sich am besten zur Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Projekten eignet. Die Zukunft der Arbeit hat heute schon begonnen.