IBM Connections ist nicht nur einfach “ein Facebook für Unternehmen“.

Artikel und Fotos von Gastautor Daniel Luginbühl, Belsoft

IBM Connections gibt es seit 2007 – mehr als 12 Jahre. Auch wenn sich über die Jahre und auch in den letzten Quartalen sehr viel geändert – verbessert – hat, so ist es doch an der Zeit für eine Bestandsaufnahme und einen Blick nach vorn: Was brauchen die Nutzer konkret für ihren Arbeitsplatz der Zukunft? Dazu gibt es jetzt überall #LetsConnect Jams.

THINK 2019 ICS Update – das Gespräch

Wie in jedem Jahr haben Jens-Uwe Fimmen und ich auch 2019 wieder ein  Gespräch live auf der THINK 2019 aufgenommen. Wie immer wirklich live, also ungescripted, dynamisch und spontan, nur ein ganz klein bisschen gekürzt.

Am 14. März lädt IBM zu nächsten IBM Collaboration Business Partner Treff nach Ehningen ein. Im Anschluss an die IBM-Frühjahrskonferenzen wird von den Neuigkeiten der Think 2019 zu den Collaboration-Produkten berichtet.

Richard Jefts (GM HCL Collaboration) bei den Domino V11 Jams in der nächsten Woche Gestern haben IBM und HCL gemeinsam angekündigt, dass HCL plant die Collaboration Lösungen der IBM zu kaufen, also die Domino Plattform und auch Connections. Der Kauf bedarf noch der Freigabe des US Kartellamts und wird wahrscheinlich erst im Sommer 2019 vollzogen. Unter diesem Aspekt dürfte ein Termin in der nächste Woche von besonderer Bedeutung sein. Beim Domino 11 Jam am 11.12. in Frankfurt und am 12.12. in Wien wird auch HCL Collaboration General Manager Richard Jefts anwesend sein und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung. Mehr zu den Jams und wie man sich anmelden kann hier: https://dnug.de/tom-zeizels-blog-jammen-fuer-domino-v11-neue-termine/
Jetzt über Notes Domino V11 mitbestimmen! #dominoforever Im nächsten Jahr, also 2019, werden IBM und HCL das nächste Release der Domino Familien-Produkte rausbringen, also Domino V11 mit dem Server und der Anwendungsumgebung, den Notes und Verse Clients, Sametime, usw. Wer mitbestimmen möchte, was dort auf jeden Fall drin sein soll, sollte am kommenden Dienstag, dem 11.12.18 in Frankfurt oder Mittwoch, 12.12.18 in Wien aktiv beim neuen Jam zu Domino V11 mitmachen! Ein Jam ist ein strukturiertes Workshop-Format, das auf IBM Design Thinking aufsetzt und letztlich ermöglicht ganzheitliche Sichtweisen auf Benutzeranforderungen einzusammeln. Das ist das Ziel dieser beiden Workshops, die jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr laufen. Vor einem Jahr haben wir weltweit zahlreiche Jams zur mittlerweile verfügbaren V10 gemacht. Das Entwicklungsteam hat sich die Ergebnisse sehr zu Herzen genommen und Domino als absolut moderne Anwendungsumgebung auf JavaScript-Basis auf dem Server (nicht auf den Clients) mit node.js Unterstützung, usw. neu erfunden – neben vielen anderen, neuen Dingen. Diese gilt es weiter abzurunden, den Serverbetrieb noch weiter zu automatisieren („Lights off Services“) und sich weiter auf Vorteile für die Endnutzer zu konzentrieren. Hierzu benötigen wir SIE! Ihr Input ist uns extrem wichtig, denn wir wollen die zukünftigen Versionen von Domino so gestalten, dass Sie in Ihren Unternehmen eine Top-Software haben, die alle gern nutzen und die Ihnen Mehrwerte zu besonders attraktive Konditionen bietet. Melden Sie sich noch heute an*, denn die Jams sind schon nächste Woche! PS.: Was dann letztlich in Domino V11 drin sein wird, wird auf der THINK 2019 im Februar in San Francisco angekündigt werden. * Die Tickets werden im Losverfahren verteilt. Sie werden innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt  
Die Meilensteine zu IBM Domino V10 Heute hat Bob Schultz, General Manager IBM Collaboration & Talent Management, die neue Version 10 der Domino Familienprodukte angekündigt. Dazu gibt es eine Reihe von Meilensteinen – und der erste für Domino Version 10 ist bereits morgen am 10.10.2018! Hier die Übersicht:
  • Domino V10.0, Notes V10.0, der Administrator Client, Domino Designer und IBM Traveler werden morgen, am 10.10.2018 für Windows, Redhat, AIX, Suse und – neu – auch CentOS verfügbar – zunächst in der englischen Sprachversion. Die anderen Gruppe 1 Sprachversionen, wie Deutsch, Französisch, Japanisch und Chinesisch, sind für das Release 10.1, das noch vor Jahresende kommen soll, geplant. Die Sprachversionen für die Gruppen 2 und 3 kommen dann voraussichtlich in 2019.
  • Bei der Variante für die IBM iSeries ist mehr an Vorarbeiten zu erledigen, deshalb ist die neue Version hierfür erst für 2019 geplant. Die Priorität der Funktionen auf der IBM i-Series ist wie folgt angedacht: Domino, Traveler, Sametime, Verse on-Premises (VOP) und dann das neue Domino App Dev Pack.
  • Bei Sametime bleibt es zunächst bei 9.0.1 FP1. Für das neue Sametime 10 gibt es eine Roadmap für 2019, u.a. mit servergestütztem Persistent Chat und Multi-Client-Unterstützung. Für Notes 10 Kunden sind die Sametime mobilen Apps als Bestandteil der Lizenz ab sofort kostenfrei.
  • Die Connections Profil- und Files-Plug-ins wurden aktualisiert, um V10 zu unterstützen und sind auf DeveloperWorks verfügbar.
  • IBM Verse on prem (VOP) hat eine eigene, agile Roadmap. Das Release 1.0.0.5 ist für Ende Oktober geplant. Vorgesehen sind neue Funktionen, wie Vorschläge für Ordner, Kalenderdruck, Unterstützung einer zweiten Zeitzone, mehr Branding-Anpassungsmöglichkeiten, verbesserte Erweiterungsmöglichkeiten und vieles mehr. Es ist geplant, weitere Updates im Quartalsrhythmus zu veröffentlichen. Davon wird auch die Cloud Variante profitieren.
  • Die Verse App on mobile wird fortlaufend aktualisiert/erweitert
  • Die Beta des neuen Domino AppDev Packs kann mit dem Gold Code von Version 10 getestet werden. Mehr dazu hier
  • Die neue „Domino mobile App für das iPad“ wird zunächst als Beta Version ab etwa Ende Oktober für Kunden unter Wartung, bzw. auf Version 10, verfügbar.
  • Die neuen, erstmals funktional mit der Windows-Version identischen Version von IBM Notes V9.0.1 und Notes V10.0 auf Apple MacOS sind für das Jahresende geplant und werden dann auch die neue MacOS 10.14 (Mojave) Version voll unterstützen. Beide Notes Versionen werden die embedded-Version von Sametime 9.0.1 FP1 enthalten. (Mögliche Pläne für eine diesbezügliche Beta werden auf der Destination Domino Website angekündigt werden).
  • Für Domino Applications on Cloud (DAC) Kunden wird die Version 10 in etwa 30 Tagen verfügbar. Eventuell notwendige Migrationsanpassungen sollten vorher mit dem DAC-Service-Team abgestimmt werden.
Soweit die technische Übersicht. Mehr zur Bewertung und neuen Funktionen in Tom Zeizels Blog. Und im übrigen arbeiten IBM und HCL ja auch bereits an der Version 11, die für den Sommer 2019 angedacht ist. Also ganz klar: #dominoforever Disclaimer – IBM’s statements regarding its plans, directions, and intent are subject to change or withdrawal without notice at IBM’s sole discretion. Information regarding potential future products is intended to outline our general product direction and it should not be relied on in making a purchasing decision. The information mentioned regarding potential future products is not a commitment, promise, or legal obligation to deliver any material, code or functionality. Information about potential future products may not be incorporated into any contract. The development, release, and timing of any future features or functionality described for our products remains at our sole discretion.
Durch den Webcast bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich über die Integrations- und Erweiterungsmöglichkeiten von IBM Verse als moderner Maillösung zu informieren. Anhand von praktischen Beispielen werden wir Ihnen diese verdeutlichen.   Erfahren Sie mehr über die Roadmap von IBM Verse on Premises (VoP) und informieren Sie sich bereits heute, welche Neuerungen in den kommenden Versionen von VoP zu erwarten sind.   Seien Sie gespannt.   Melden Sie sich hier zum Webcast an.
Working out LOUD !!! Und was wirklich dahinter steckt (von Peter Schütt, IBM) In den sozialen Medien ist in letzter Zeit vermehrt die Rede von „Working out loud“ (WOL) Workshops, die angeblich mit großem Erfolg überall laufen, wie zum Beispiel bei Bosch, BMW, Continental, der Deutschen Bank, Siemens und anderen. Was steckt eigentlich dahinter? Auf der DNUG Konferenz in Darmstadt wird Sebastian Thielke, der seit 2017 bei der IBM ist und von kleinen Beinen auf ein Verfechter für das Miteinander der Menschen ist, am 21. Juni 2018 in einer Doppelsession eine Einführung mit praktischen Übungen in WOL geben. Er engagiert sich tief für das Thema, weil er neue Formen von Arbeit, Zusammenarbeit und Organisation immer wieder als die Antriebsfeder im Schaffen sieht – auch und gerade beim Umsetzen einer digitalen Strategie. Die Ursprünge von WOL Ich kenne John Stepper persönlich schon sehr lange. Er war viele Jahre bei der Deutschen Bank für die Umsetzung ihrer internen Social Business Strategie zuständig, bevor er 2015 sein Buch mit dem genialen Titel „Working out loud“ herausbrachte und sich später selbständig machte. Der Titel weckte bei mir zunächst die Erwartung, dass man – vielleicht nicht wirklich „laut“ (in den meisten Büros ist es wahrlich laut genug) arbeiten solle – sondern, besser übersetzt, „offen arbeiten“, was ich spontan für einen guten Ansatz hielt. Aber weit gefehlt. Es geht Stepper nur am Rande darum. Stattdessen geht es ihm um Problemlösung. So schlägt er im Kern einen sehr strukturierten, nahezu straff organisierten Prozess vor, den er „Circles“ nennt – Kreise. Und die haben zunächst nichts mit einer generellen Arbeitsweise im Sinne von allgemein offen zu tun. Stattdessen sind sie so etwas wie „Weight Watchers für Wissensarbeiter“, wie ich es einmal in einem Tweet formulierte, den John Stepper prompt mit „Tweet of the Month!“ kommentierte. Tatsächlich greift er die Kernidee des Weight Watchers Prinzips auf: Wenn man ein Problem hat, hilft es sich mit anderen in strukturierter Weise zusammenzusetzen. Personen, die im Unternehmen ein Problem haben und es mit den normalen Möglichkeiten nicht lösen können, sollten einen Circle mit anderen, die ebenfalls Probleme haben, ins Leben rufen. So ein Circle trifft sich dann mit klarem Ablaufplan in regelmäßigen Treffen über einige Wochen und man versucht sich gegenseitig zu helfen. Wenn man es konsequent durchzieht und ein bisschen Glück bei der Besetzung des Circles hat, werden tatsächlich auch komplexere Probleme gelöst, oder zumindest neue Lösungsansätze entwickelt. Die weitere Perspektive von WOL Steppers Idee ist gerade auch in Deutschland auf viel Interesse gestoßen und von zahlreichen Entrepreneuren mit großer Passion aufgegriffen und auch weiterentwickelt worden. Warum ist das so? Die Circles selbst skalieren nur bedingt und sind in ihrer Umsetzung nicht wirklich für jedes Problem geeignet. Nach zahlreichen Gesprächen in letzter Zeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass die eigentliche Idee neben der unmittelbaren Lösung von einzelnen Problemen letztlich etwas ganz anderes und viel wichtigeres ist. Zunächst einen Schritt zurück: Wie arbeiten Menschen zusammen? Indem sie miteinander kommunizieren. Mit wem kommunizieren sie am liebsten und effektivsten? Im Rahmen ihres persönlichen Netzwerks, in dem man sich kennt und vertraut. Wie kommt es zu solchen Netzwerken? Indem man sich irgendwann intensiv kennengelernt hat. Klassisch spielten hier gemeinsame Zeiten in Schule und Ausbildung eine wichtige Rolle, genauso wie die Mitgliedschaft im gleichen Sportverein. Bei IBM gab es u.a deshalb lange – und ich weiß nicht einmal, ob es ihn noch gibt – den „IBM Club“, in dem man sich nach der Arbeit zum gemeinsamen Sport traf. Bei anderen Kollegen war es das gemeinsame Feierabendbier, das die Promillegrenze für Autofahrer aber schon länger ausgelöscht hat. Das hat verbunden. Arbeit hat sich, wie auch unser Leben und Zusammenleben, aber zunehmend verändert. Die Mobilisierung und Digitalisierung sind, neben vielen positiven Effekten, weitere Schritte sich eher voneinander zu entfernen, auch wenn man letztlich zusammen arbeitet. Für Dinge wie den IBM Club hat man schon lange keine Zeit mehr und die ehemaligen Schulkameraden arbeiten heute an anderen Orten in anderen Unternehmen. Wie kommt man dann heute, in den agilen Zeiten, noch zu persönlichen Netzwerken? Hier sehe ich das vielleicht Wichtigste an WOL: Man kann es auch als Methode verstehen, den heute viel weniger natürlich stattfindenden Aufbau von persönlichen Netzwerken in Unternehmen zu fördern. Wer einmal ein komplexeres Problem gemeinsam gelöst hat, hat sich in der Regel darüber vertrauensvoll verbunden und so entstehen heute mit der Zeit Netzwerke. So etwas ist natürlich auch durch intensive Zusammenarbeit in Projekten, dort dann als Nebenziel, zu erreichen. Aber da grundsätzlich die Individualzeit zu- und die Sozialzeit und -Intensität bei der Arbeit abgenommen haben, kommt die Vernetzung von selbst nicht mehr so leicht zustande. WOL ist hier ein vielversprechender Ansatz nachzuhelfen. Und Unternehmen, in denen die Mitarbeiter ihre funktionierenden Vertrauensnetzwerke haben, funktionieren nun mal eben viel effizienter. Deshalb lohnt es sich tatsächlich für Unternehmen in WOL zu investieren. Mehr dazu, wie gesagt, am 21.6. von meinem Kollegen Sebastian Thielke auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt. Sind wir schon in einem Netzwerk? Hmmm, ein bisschen. Vielleicht sollten wir mal einen gemeinsamen Circle starten.

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