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Tom Zeizels Blog: Neues zu IBM Collaboration Solutions – exklusiv auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt Wandel ist allgegenwärtig. Auch die CeBIT, die in der nächsten Woche läuft, hat sich gewandelt. Längst sind die an die Millionen grenzenden Besucherströme um die Milleniumswende legendäre Vergangenheit. Jetzt hat sie erneut ihren Charakter verändert: von einer reinen Messe zu einem „Event mit Messe“ und ist vom März in den Juni gewandert. IBM macht diesen Wandel als einer der führenden IT-Anbieter auch in Deutschland natürlich mit – und auch wir von IBM Collaboration & Talent Solutions sind dabei, mit einem Fokus auf unseren IBM Watson Talent Apps. Für den Collaboration-Teil unseres Portfolios haben wir allerdings entschieden uns auf die fast parallel liegende Jahreskonferenz unserer User Group, vertreten durch den Verein DNUG e.V., zu konzentrieren. Wir (und ich) sind der Meinung, dass das besser passt und wir dort zusammen mit Ihnen, unseren Kunden und Partnern, ein hervorragendes Forum für unser Portfolio vorfinden werden, das auch erlaubt mehr in die Tiefe zu gehen. Also – großer Fokus auf die 45. DNUG Konferenz am 20. und 21. Juni im futuristischen Darmstadtium in Darmstadt. Hier bietet sich uns auch die Möglichkeit zahlreiche Partnerlösungen direkt im Kontext der IBM Produkte live in der Konferenzausstellung zu zeigen und mehr Networking zwischen Ihnen – unsere Kunden – zu ermöglichen. Dazu zählt auch das gemeinsame Zusammensein am ersten Abend. Diesmal nicht Hamburger Hafen oder Spree-Rundfahrt mit Regierungsviertel, aber wieder etwas sehr Schönes (das die DNUG als Überraschung noch geheim hält). Auch für One-on-Ones mit dem IBM Management Team und den Produktverantwortlichen ist deutlich mehr Raum. Die DNUG – früher mal reine Notes User Group, heute aber für das gesamte Spektrum von IBM Collaborations-Lösungen – hat seit dem Neuanfang vor 3 Jahren ein bemerkenswertes Wachstum an Publikumsinteresse erzeugt. Diesmal werden über 300 Teilnehmer erwartet – mehr als irgendwann in den letzten 10 Jahren. Und es gilt wie immer: Dabei sein ist alles! Manchmal sollte man sich die Zeit einfach nehmen. Ich freue mich persönlich in diesem Jahr besonders auf die DNUG-Konferenz, weil sie inhaltlich bemerkenswert viel bieten wird:
  • IBM und Entwicklungspartner HCL werden wohl die Details zum noch 2018 kommenden Release 10 der Domino Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime) lüften und hierzu auch die ein oder andere Ankündigung präsentieren. Auch die ersten Pläne für das 2019 nachfolgende Release 11 dürften vorgestellt werden.
  • Watson Workspace ist als Team-Konversationslösung mittlerweile gereift und hat – um nur einen Punkt herauszugreifen – mit Zoom als Partner für Audio/Video eine herausragende Lösung, mit deren Technologie auch „intelligente Meetings“ möglich sind, also Web-Konferenzen mit automatischer Texterkennung und – dank IBM Watson – automatischer Zusammenfassung des Wichtigsten. Das ist nicht nur cool, sondern einzigartig am Markt.
  • Derweil die Integration zwischen den Produkten immer besser wird, etwa zwischen Watson Workspace, Connections, Box und Verse, wird auf der DNUG Konferenz auch die weitere Roadmap für Connections vorgestellt werden. Im Nahbereich sind es Vereinfachungen für Communitys, Files und Benachrichtigungen und mit dem Customizer auch die Möglichkeit die Oberfläche komplett anzupassen. Besonders wichtig scheinen mir auch die Möglichkeiten mit IBM Connections Engagement Center (ICEC) – die Akquise von der TimeToAct war eine der Ankündigungen auf der DNUG im letzten Jahr –  sehr einfach und kostengünstig zu einem sehr modernen Intranet zu kommen.
  • Zum nicht ganz einfachen Thema „Adoption“ gibt es auch Spannendes: Ein Vortrag von der Firma Groz-Beckert, wie sie Connections in der Produktion einsetzen (Groz- Beckert ist weltweit Markführer bei der Herstellung von Nadeln) und eine Einführung in das immer noch heiße in-Thema „Working out Loud“ (WOL) – auch mit praktischen Übungen.
  • Die Keynote am zweiten Tag wird unsere neue Vice-Presidentin Offering Management und Design, Aarti Borkar, halten. Sie wird ihre Perspektive für die Weiterentwicklung von Collaboration-Lösungen aufzeigen. Ich vermute, dass Themen wie Augmented Intelligence (AI), verschiedene Formen von Cloud-Ansätzen (single Cloud, multi-Cloud, hybrid-Cloud, private-Cloud, usw.), Microservices, API-Ökonomie, der Arbeitsplatz der Zukunft, Offenheit und Integrationsfähigkeit von Software unter anderem Themen sein werden.
  • Am Schluss des zweiten Tages gibt es wieder die „Ask IBM“ Session, von der im letzten Jahr zahlreiche Teilnehmer schwärmten, dass es die beste Session gewesen wäre.
Wirklich viele Gründe am 20. + 21.6. nach Darmstadt zu kommen. Der Konferenzpreis ist erschwinglich und für DNUG e.V. Mitglieder sogar kostenfrei. Mehr dazu unter https://dnug.de/dnug45 und die Agenda ist hier zu finden (Unter „Schedule“ kann man zwischen verschiedenen Ansichten wählen). Ich werde natürlich auch da sein und freue mich auf Sie – und das ganz in Ruhe, ohne Messetrubel! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH  
Tom Zeizels Blog: Der Dornröschenschlaf ist zu Ende – Notes Domino 10 kommt! Es war zu ruhig geworden um eines der besten Tools am IT-Markt …  Notes Domino. Doch jetzt ist alles anders: Die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL International erweist sich als Glücksgriff. Kurz zur Erinnerung: Im Spätherbst letzten Jahres hatten IBM und HCL eine Erweiterung der rund um Tivoli, Rational und andere Produkte bereits bestehenden, erfolgreichen Partnerschaft angekündigt. IBM behält das Produkt und damit die volle Produktverantwortung – Domino ist also keinesfalls verkauft worden. HCL hat die Entwicklung weitgehend übernommen, was als Modell an die Partnerschaft von Apple und Foxconn erinnert. Somit haben sich auch weder die Vertriebswege noch die Service-Prozesse verändert und IBM hat über das Produktmanagement weiterhin das letzte Wort. HCL ist hier eingestiegen, weil sie, wie eben viele Kunden auch, das Potential in Verse, Notes, Domino und Sametime als deutlich ausbaufähig betrachten – und man investiert nun gemeinsam. Nach gut einem halben Jahr zeigt sich, dass nur allein die Prozesse bei HCL schon eine andere Flexibilität erlauben. Das erfreut das Entwicklerteam, das – um die Skills lückenlos zu erhalten – zu einem erheblichen Teil die Seite gewechselt hat. Man sieht förmlich, wie seitdem eine Welle der Begeisterung und Hochmotivation durch das wachsende Entwicklerteam strömt. So soll es sein! Gleich zu Beginn wurden zwei Dinge angekündigt:
  1. Ein neues Release („Notes Domino 10“) für die gesamte Produktfamilie noch im zweiten Halbjahr 2018.
  2. Der „#domino2025 Jam“ – eine Befragung der Kunden zu ihren Wünschen mit Design-Thinking Workshops und einem 3-tägigen Online Jam.
(Das Photo rechts zeigt unseren weltweiten General Manager, IBM Collaboration & Talent Solutions, Bob Schultz, als Promoter des #Domino 2025 Jams) Der Jam wurde Ende Februar mit einer langen Liste von Wünschen zunächst abgeschlossen. Begeisternd war der Enthusiasmus der Kunden bei diesen Diskussionen, was auch uns die wahren Werte dieser Plattform noch mal vor Augen führte. Beispiele:
  • Domino war die erste no-SQL Datenbank und hat als solche mit ihren besonderen Fähigkeiten wie unter anderem absolut zuverlässiger Replikation, Offlinefähigkeit, ein besonders flexibles und gutes Security-Modell, usw., weiterhin zahlreiche Alleinstellungsmerkmale – auch gegenüber neueren Lösungen, wie etwa MongoDB.
  • Die TCO („Total Cost of Ownership“) ist einfach phänomenal günstig.
  • Die Aufwände und damit auch Kosten Anwendungen auf Domino zu entwickeln sind viel geringer als auf fast allen anderen Umgebungen, also viel mehr „Function Points“ in gleicher Zeit.
Klar wurde aber auch, was fehlt: Die Mail-Oberfläche im Notes Client könnte moderner sein, die Aktualisierung der Entwicklungsumgebung auf allerneuste Tools, die Finalisierunginalisierung der Verse-Mail-Funktionen, eine bessere Client Performance, eine vereinfachte Security-Einbindung und eine verbesserte Interoperabilität in die Microsoft-Welt, native Anwendungsunterstützung auf dem iPad, usw. HCL hat die Ergebnisse des Jams nahezu in sich aufgesogen und ist mit großer Begeisterung in die Entwicklung eingestiegen. Auf was können wir uns also mit Notes 10 freuen? Sicher noch nicht alles, was im Jam gewünscht wurde. Hier nur ein paar Beispiele:
  • Eine neue Notes App für das iPad, sodass auch älteste Domino Apps sofort und ohne, dass man investieren muss, auf dem iPad genutzt werden können – inklusive offline-Fähigkeit!
  • Ausbau der Domino Entwicklungsumgebung zur führenden JavaScript-Lösung mit Unterstützung von allem, was junge Programmierer heute so beherrschen: node.js, loopback, usw. und starker Erweiterung der REST APIs, damit diese Apps wirklich überall leicht einbindbar werden.
  • Referesh der Admin-Möglichkeiten hin zu einem „lights-off“ Rechenzentrum
  • Konkrete Schritte in Richtung „Low Code“-Entwicklung, sodass man im Fachbereich auch „mal eben“ – so wie es in der Anfangszeit von Notes war – eine neue App zusammenklicken kann.
  • Erste Schritte in Richtung einer neuen Oberfläche
Und schnell ist es heute schon:
  • Partner Panagenda zeigt, dass ein gut konfigurierter Notes Client in weniger als 4 Sekunden startet (Mehr Info hier von der Präsentation auf der THINK – benötigt IBM-ID). Das ist schneller als etwa Facebook im Normalfall.
  • Auf einem NAS Laufwerk mit Docker-Unterstützung lässt sich aus einem 2GB Paket ein kompletter Domino Server inklusive Verse, iNotes, usw. in 39 Sekunden aufsetzen. Die erste App noch dazu braucht lediglich weitere 60 Sekunden inklusive Signierung der Datenbanken. Für nichtproduktive Nutzung, also z.B. Entwickler, ist das lizenzseitig sogar kostenfrei. Rasant – oder?
Was noch alles in Version 10 drin sein wird, werden Richard Jefts (General Manager der Domino Entwicklung bei HCL) und Andrew Manby (Leiter des Offering Managements für die Domino Familie bei IBM) in Ihrer Keynote auf der DNUG Konferenz am 20.6. in Darmstadt (Anmeldung hier) vorstellen. Richard Jefts hat auch schon verlauten lassen, dass die Ideen zu Neuerungen und Erweiterungen nur so sprudeln und sie deshalb auch schon angefangen haben Pläne für die Version 11 zu schmieden, die dann 2019 – grob ein Jahr nach der Version 10 – kommen soll. Noch ein Tipp: Wer schon vorher noch mehr Details wissen möchte, kann sich auch zum Webcast „What’s new in Mail and Chat V10“ anmelden (am 24. Mai um 16 Uhr). Und fortlaufend Neues zu Domino 10 gibt es im “Destination Domino” Blog – oder natürlich auch hier. Vielleicht sollten Sie gedanklich auch mal wieder mehr mit Domino spielen … Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS.: Ende nächster Woche bin ich mal weg (Urlaub). Deshalb dann kein neuer Blogeintrag
Tom Zeizel’s Blog: Wie oft sind IT-Entscheidungen pubertär? Am letzten Wochenende habe ich etwas intensiver nachgedacht, wie denn eigentlich Kaufentscheidungen fallen. Wahrscheinlich sind die wenigsten wirklich rational. Man lässt sich gern beeinflussen. Sieht man sich etwa junge Menschen in der Pubertät an, so stecken viele von ihnen einen nicht unerheblichen Aufwand in ihr Äußeres, zeitlich und auch finanziell. Wer nun meinen würde, dass es um Differenzierung ginge, täuscht sich. Wenn man nicht so ganz genau hinsieht, sehen sie fast alle gleich aus. Auch in der Politik empfinden doch viele Bürger die Freiheit der Demokratie mit ihren sich nach Kräfteverhältnissen langsam weiterentwickelnden Entscheidungen als zu wenig Sicherheit vermittelnd. Scheinbar sehnen sie sich nach einem klaren, einfachen Plan für den Weg in die Zukunft. Besser darf es schon werden, aber im Nahbereich sollte sich möglichst nichts ändern. In allen Dialekten gibt es den Satz, der auf hochdeutsch lautet „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“, was dem Berufsstand sicher nicht gerecht wird, aber die Zögerlichkeit von Bekanntem abzuweichen, gilt dennoch für viele Menschen. Es gibt in Deutschland fünf große Automobilhersteller mit noch mehr Marken. Zudem wird der Markt auch von internationalen Herstellern bedient. Eigentlich müssten die beiden Treiber
  • Am besten man nimmt, was man kennt (auch nicht immer richtig)
  • Was alle machen, kann nicht falsch sein (was keinesfalls immer stimmt)
dazu führen, dass es langsam zu einer fortschreitenden Monopolisierung kommt. Aber das ist nicht so. In der Realität des Automobilmarktes bleiben die Marktanteile fast stabil. So alle paar Jahre wechseln sich die führenden Daimler und BMW mal wieder ab, und Audi bleibt der dritte. Warum ist das so und wie kommt es dazu? Und es zeigt sich, dass sogar radikal-innovative Lösungen, wie etwa von Tesla, durchaus Beachtung am Markt finden. Ein Autokauf war schon immer und ist heute noch viel mehr ein durch Emotionen getriebenes Thema, denn fahren tun sie alle. Der Erfolg der ökologisch zumindest bedenklichen SUV Welle zeigt, dass das Automobil immer noch gern als eine Form der Selbstdarstellung und damit Differenzierung gesehen wird – und wenn es nur gegenüber dem Nachbarn ist. Und natürlich werden technische Gründe vorgeschoben, was z.B. bei Luxus-Smartphones auch nicht viel anders ist. Auffällig ist dabei, dass die Hersteller die Automobile in ihrer Optik, ähnlich den pubertierenden, jungen Leuten, immer mehr angleichen. Es kommt zu einer Art „optischen Monopolisierung“ – mit dem Vorteil, dass man sogar bei seiner Marke bleiben kann.

Wie ist es mit Entscheidungen in der Informationstechnologie?

Was ich mich letztlich gefragt habe, ist, wie es beim Thema Informationstechnologie zu Entscheidungen kommt. Wir erleben zum Beispiel im Bereich der Collaboration Lösungen seit Jahren einen Trend zu einer tatsächlichen Monopolisierung. Dabei habe ich nicht selten den Eindruck, dass so mancher Entscheider denkt, man müsse nur der Herde folgen, dann kann nichts schief gehen mit der eigenen Karriere. Tiefere Gründe, technische Faktoren oder auch Kosten spielen da nur Nebenrollen. Und es wird nur zu oft übersehen, dass wer immer folgt nie vorn sein kann. Und anders als beim Automobilkauf ist das Thema der Selbstdarstellung im übertragenen Sinne immer weniger ausgeprägt. Man versteckt sich gern hinter von gutem Marketing platzierten, sogenannten „Standardlösungen“. Dabei sind die nicht selten um einiges teurer als Individuallösungen, es ist aufwendig dahin zu kommen und sie passen eben auch nicht immer richtig. Und wenn man dann merkt, dass die „Standardlösungen“ in sich gar nicht so wirklich standardisiert sind und man sich so in eine kaum noch lösbare Abhängigkeit gegeben hat, ist die Frustration auch nicht mehr weit. Spätestens am Ende der Pubertät merken viele Menschen, dass eine gewisse Differenzierung von anderen und ein Fokus auf das, was wirklich zu einem passt, ein Weg des Erfolgs ist. In der Informationstechnologie ist das eben nicht die „Standardlösung“, sondern das, was manchmal „Best of Breed“ genannt wird – die Auswahl des jeweils Besten. Natürlich müssen solche Bausteine in der Welt der Informationstechnologie dann auch mindestens so gut zusammenspielen, wie die Elemente der „Standardlösung“. Da liegt die Messlatte interessanterweise ziemlich tief. Wenn ich das so zusammenfasse, dann ist es nur eine Frage der Zeit – oder auch des wandelnden Zeitgeistes – wann das Pendel wieder mehr zu Differenzierung führt. Unternehmen leben nicht in der Phase der Pubertät – des Ausprobierens und Lernens. Unternehmen leben im Wettbewerb – und da ist Differenzierung nun einmal ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Auch in der IT. Lassen Sie uns mehr darüber reden, wenn wir uns das nächste Mal treffen Ihr Dr. Thomas Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Die Agenda der DNUG-Konferenz 2018 steht – jetzt anmelden! Am 20. Und 21. Juni jährt sich die DNUG Konferenz – nun bereits zum 45. Mal. Das heißt aber nicht, dass es eine müde, alte Veranstaltung ist. Ganz im Gegenteil, denn die, genauer gesagt der DNUG e.V., hat sich vor 3 Jahren neu erfunden und seitdem einen starken Zulauf. Auch dieses Jahr präsentieren IBM und zahlreiche Partner hier ihre aktuellen Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft. Auch wenn der Trend derjenigen, die besonders viel Budget haben, scheinbar in eine andere Richtung geht, so gibt es Alternativen zu dieser mäßigen Investitionssackgasse, die stattdessen an vielen Stellen das Label „Best of Breed“ tragen – und die sieht man gebündelt auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt. Zuletzt in Hamburg und Berlin – und nun Darmstadt? Weil da unser Kollege Stefan Pfeiffer wohnt – auch. Aber viel eher, weil sich Darmstadt als das „Silicon Valley Deutschlands“ versteht, und die Darmstadtium Kongresshalle nicht nur mit futuristisch-transparenter Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept, sondern auch einer perfekten WLAN und LTE Versorgung glänzt, verspricht die diesjährige Konferenz einmal mehr schon vom Ambiente her etwas nach vorn Schauendes. Das passt zu den Inhalten:
  • Vorträge von Kunden, wie Kühne und Nagel, Vössing Ingenieure, Groz-Beckert über ihre Praxiserfahrungen mit aktuellen Kollaborationslösungen
  • Wie IBM und HCL das kommende, neue Release von Notes Domino 10 als führende JavaScript Anwendungsentwicklungsumgebung positionieren – zeigen Richard Jefts (General Manager bei HCL International für die Domino Familienprodukte) und Andrew Manby (Verantwortlicher Produktmanager bei IBM für das Notes Domino Portfolio)
  • Wie mit Watson-augmented Intelligence versehene Konversationstools die interne und externe Zusammenarbeit revolutionieren und warum IBM Zoom als führende Audio-Video Meeting Lösung tief einbindet – zeigt Ann-Marie Darrough (Produktmanagerin IBM Watson Workspace)
  • Wie sich IBM Connections als führende Social Plattform auf Basis von Open Sorce Technologien weiterentwickelt – zeigt Rene Schimmer (Produktmanager IBM Connections)
  • Wie sich Colloboration Technologien und Lösungen in den nächsten 5 Jahre weiter entwickeln werden – zeigt visionär Aarti Borkar (Chefin des Produktmanagements der IBM Collaboration und Talent Lösungen)
  • Zahlreiche Vorträge von IBM Mitarbeitern und IBM-Partnern zu einem breiten Themenspektrum, u.a. zu besonderen Lösungen, Tuning von Lösungen, GDPR Compliance, usw..
  • Ein Workshop als Einführung zu „Working out loud“ (WOL)
  • … und vieles mehr!
Die gesamte Agenda, die jetzt veröffentlicht wurde (4 Keynotes, 7 Tracks), war selten so spannend und zeigt eines auf: Es gibt bessere Alternativen zum vermeintlichen Office 365 fast-Monopol. Wer mehr darüber wissen will, sollte in diesem Jahr unbedingt an der DNUG-Konferenz teilnehmen, die von am 20 und 21. Juni in Darmstadt stattfinden wird. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels ICTS Blog: #HRFestival auf der re:publica – das Event für Personaler!POP – Power of People“ ist das Motto der re:publica, der mit 7000 erwarteten Besuchern vielleicht wichtigsten Konferenz der digitalen Gesellschaft in Europa, die vom 2.-4 Mai in wieder in Berlin stattfinden wird. Einerseits hat die digitale Transformation so langsam wirklich jedes Unternehmen erreicht, was schon viele Unternehmen in innovativer Weise deutlich verändert hat. Zudem akzeptieren auch immer mehr Führungskräfte, dass „die Mitarbeiter“ die wahren Treiber des Unternehmenserfolgs sind, was ja auch durch viele Forschungsinitiativen immer wieder bestätigt wird. Über die Mitarbeiter schaffen wir persönliche und einzigartige Kundenbeziehungen. Sie sind der Motor für neue Ideen und Strategien und damit wichtigen Performance-Sprünge in unterschiedlichen Bereichen. Die zentrale Verantwortung rund um das Thema Neueinstellungen („Talent Akquise“) und Mitarbeiterentwicklung liegt im Normalfall weitgehend im Personalbereich/Human Resources (HR), der damit zunehmend eine strategische Rolle im Unternehmen einnimmt. Wir bei IBM sind der Überzeugung, dass sich HR noch mehr als Rhythmusgeber positionieren und den Takt in der digitalen Transformation vorgeben sollte! Dies ist auch das Motto des IBM #HRFestivals – unserer Sub-Konferenz auf der re:publica 2018. Die Bedeutung des Menschen in der Arbeitswelt ist und wird auch durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und kognitiven Technologien nicht in den Hintergrund treten. Es gilt vielmehr denn je die richtigen Skills zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, um als Unternehmen erfolgreich zu sein. Wer sehen möchte, was man heute tun kann um den Taktstab in die Hand zu nehmen und so zum Rhythmusgeber der digitalen Transformation zu werden, sollte am 4. Mai 2018 zum #HRFestival kommen und mit uns und im Netzwerk der anderen Experten diskutieren und dabei für sich neue Ideen und Ansätze für die Arbeitswelt der Zukunft entwickeln. Neben entsprechenden Workshops werden Praxis-erfahrene Keynote-Speaker, wie u.a.
  • Norbert Janzen (CHRO IBM D/A/CH)
  • Katharina Heuer (Vorsitzende Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V
  • Ole Wintermann (Bertelsmann-Stiftung)
  • Prof. Dr. Christoph Igel (DFKI)
  • Lothar Schröder (ver.di)
  • Sven Franke (Augenhöhe)
weitere Impulse geben.  Die komplette Agenda, den Rückblick 2017 und den Link zur Anmeldung finden sie hier. Wer mehr über das Making-Of des #HRFestivals wissen möchte, kann auf diesem Blog verfolgen, wie es sich entwickelt – ganz aktuell mit einem Interview von Gunnar Sohn (Blogger) und Sven Semet (IBM HR Thought Leader IBM Watson Talent). Mein Team und ich – wir freuen uns darauf mit Ihnen persönlich auf dem #HRFestival in Berlin zu sprechen und zu diskutieren! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizel’s Blog: Erfahrungsaustausch – unsere Social Adoption Roundtables Veränderung gibt es nicht geschenkt. Der Mensch an sich ist träge und hält nur zu gern an Prozeduren fest, an die er sich gewöhnt hat. Das Aufbruch-verheißende „let’s go West“ der frühen Einwanderer in den USA ist nicht jedermanns Sache. Das das nicht unbedingt immer schlau ist, weiß im Prinzip auch jeder, denn jeder hat die Erfahrung, dass Fortschritt auch Vereinfachungen/Verbesserungen mit sich bringen kann, die ja dann auch Vorteile für einen selbst bringen. Veränderungen gilt es also behutsam einzuführen – idealerweise so, dass der oder die Betroffene seine/ihre Vorteile frühzeitig erkennen kann. Neudeutsch nennt man das „Change Management„. Behutsam heißt in diesem Zusammenhang, dass es passen muss. Zum einen sollte es im Einklang mit der bestehenden Unternehmenskultur passieren und zum anderen muss es zur jeweiligen Situation passen, also zur konkreten Situation an den Arbeitsplätzen. Damit ist auch klar, dass es kein „one size fits all“ geben kann. Wenn es dann schon nicht so etwas wie „best practices“ (die besten Vorgehensweisen) geben kann, was kann man dann tun? Ganz einfach: Erfahrungen austauschen – ausprobieren – verbessern … und das immer wieder neu. Ich war die ganze letzte Woche unterwegs bei mehreren Kunden und am Donnerstag dann auch zusammen mit vielen unserer Partner auf unserem bestens besuchten „IBM Collaboration Solutions Partnertag“ in Ehningen mit – ich habe sie gar nicht genau gezählt – deutlich über 100 Partnern. (Darum erscheint dieser Blogeintrag auch nicht wie üblich am Freitag, sondern erst heute.) Mir ist bei diesen vielen Gesprächen auch wieder klar geworden, dass es in den meisten Unternehmen gar keine einheitliche Meinung über den Weg in die Zukunft gibt – und vielleicht auch gar nicht geben kann oder sogar sollte. Da gibt es nämlich typisch die älteren Vorstände, die sich oft wenig mit neuen Technologien und Möglichkeiten befassen und an vermeintlich erfolgreichen Konzepten festhalten – was nicht immer richtig sein muss. Und da gibt es die oft Jüngeren, die darauf drängen, Neues zumindest auszuprobieren – was ebenfalls auch Gefahren mit sich bringt, etwa der Bewegung in eine unbekannte Sackgasse. Zwischen beiden liegt ein großer Bereich der Unsicherheit. Und Unsicherheit ist etwas, was die meisten Menschen gar nicht mögen.Es gilt den besten Weg auszutarieren. Doch nach welchen Kriterien soll man sich entscheiden? Was kann man tun und was tut man dann üblicherweise auch? Man tauscht sich aus, versucht zu verstehen, was andere schon probiert haben und versucht zu übertragen, was das angewandt auf das eine Unternehmen/die eigene Situation bedeuten könnte.

Die IBM Social Adoption Kunden-Roundtables

Nachdem uns immer mehr Kunden darauf angesprochen hatten, dass sie sich gern mit anderen Unternehmen ganz ungezwungen und losgelöst von Gesprächen mit Vertrieblern austauschen würden, haben Peter Schütt und René Werth aus meinem Team den Ball aufgegriffen und begonnen einen Roundtable-Kreis zu gründen. Die Ideen für den Rahmen waren:
  • Nur für Kunden – also keine Partner oder IBM Vertriebler, es sei denn als eingeladene Vortragende
  • 1-2 Teilnehmer pro Unternehmen
  • IBM ist der Moderator
  • Die Agenda bestimmen die Teilnehmer selbst. Erfahrungsaustausch sollte im Zentrum stehen
  • Ein lokaler Bezug, damit die Anreiseaufwände überschaubar bleiben und das Networking gestärkt wird
  • Physische Treffen – keine Web-Meetings, weil das Networking so wichtig ist
  • Möglichst jeder Teilnehmer ist mal Gastgeber – der Vorteil ist, dass man sich und seine Unternehmen so gegenseitig besser kennenlernt.
Für uns zunächst überraschend war der hohe Bedarf und die gewünschte, hohe Frequenz von einem Treffen pro Quartal. Das Ganze begann vor knapp 2 Jahren im Südwesten – im Kern um Stuttgart herum. Hier trifft man sich immer freitags und das nächste Mal nächste Woche, also am 20.4.2018 wieder. Noch jünger ist der zweite Roundtable „West“ mit dem Kern um Düsseldorf. Dort trifft man sich immer mittwochs und das nächste Mal am 23.5.2018. Eine weitere Roundtable-Gruppe in Nord & Osten ist in Verbindung mit unserer User Group „DNUG e.V.“ in Vorbereitung. Die Themen sind vielfältig. Grundsätzlich werden natürlich die Erfahrungen mit Vorgehensweisen zum Change Management, aktuell nahezu selbstverständlich das Thema GDPR, dann aber auch Anforderungen von Betriebsrat und Datenschutz, Neuerungen in rund um das Tool IBM Connections, Einsatzszenarien und Implementierungserfahrungen angesprochen. Und es wird auch mal über den Tellerrand geschaut: so gab es auch schon eine Einführung zu „Was bedeutet ‚Working out loud'“. Und vom ziemlich kleinen Mittelständler bis zu Großunternehmen sind alle Größenordnungen vertreten – ein konstruktiver Mix. Wenn die Effizienz gewährt bleiben soll, kann man solche Roundtable-Gruppen nicht beliebig groß machen –  und beide bestehenden Gruppen sind schon sehr gut besucht. Dennoch ist es möglich hier noch einzusteigen. Die Teilnahmebedingungen sind einfach:
  • Das Unternehmen stammt mehr oder weniger aus der Region (im Roundtable „Südwest“ sind auch Teilnehmer aus Bayern und der Schweiz und im Roundtable „West“ stammen die Mitglieder aus NRW oder Niedersachsen)
  • Man hat IBM Connections im Einsatz oder plant es zumindest.
Ich muss sie allerdings warnen: Die bisherige Erfahrung zeigt, dass wer einmal dabei ist, kommt immer wieder. Es scheint sich zu lohnen. Bei Interesse senden Sie einfach eine e-Mail an Peter Schütt (schu@de.ibm.com). Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Kognitive Assistenz-Systeme auf dem Vormarsch bei der Talent-Gewinnung Personalern wird oft nachgesagt, sie wären besonders konservativ, was die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens angeht. Ich kann das so pauschal nicht teilen – ganz in Gegenteil, denn ich erlebe zahlreiche Unternehmen bei denen ich den Eindruck gewonnen habe, dass der Personalbereich ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation ist. Diese ist natürlich kein Selbstzweck, nur weil alle gerade darüber reden. Vielmehr führen neue Prozessvarianten, die neuste Technologien einsetzen, gerade eben auch im HR Sektor zu klaren Prozessverbesserungen. Das wirklich Neue ist, wie auch IBM‘s CEO Ginni Rometty jüngst in ihrer Keynote auf der IBM THINK betonte (Minute 10:15 – 11:15), dass kognitive Assistenten zur Unterstützung von HR Prozessen heute bereits einen besonders hohen Reifegrad erlangt haben und IBM selbst damit auch schon sehr bemerkenswerte Erfolge erzielt hat. So hat man in der IBM abgeschätzt, dass durch die Einführung solcher Watson-basierenden Assistenzsysteme im Personalwesen im letzten Jahr Verbesserungen im Wert von über 100 Millionen Dollar erzielt werden konnten. Wie auch von Ginni Rometty erwähnt, hat IBM im letzten Jahr dreimal mehr Bewerbungen erhalten, als im Jahr zuvor. Das mag im ersten Moment für einen HR-Experten wie ein Kostenfaktor klingen – Bewerbungen müssen ja auch bearbeitet werden. Durch den Einsatz von IBM Watson Candidate Assistant war die Qualität der Bewerbungen von viel höherer Qualität als gewohnt, wodurch der Anteil auszusortierender Anfragen deutlich geringer war, was wiederum Kosten sparte. Durch den Einsatz dieser kognitiven Unterstützung
  • Wird ein Bewerber schon auf elegante Weise an die “richtigen” Jobs herangeführt. Job-Titel spielen keine Rolle mehr, sondern die Kompetenzen des Bewerbers (natürlich auch hier geschlechtsneutral gemeint).
  • Wirkt das einstellende Unternehmen selbst besonders innovativ und agil und schafft sich so ein ansprechendes, modernes Image.
  • Wird die Aufgabe für den Personalbereich einfacher, weil weniger mittelmäßige oder weniger qualifizierte Bewerbungen aussortiert werden müssen.
Heute setzen nicht nur IBM, sondern auch zahlreiche andere Unternehmen auf diesen Watson Candidate Assistant. Ein Referenzbeispiel ist die international bekannte Firma BuzzFeed, deren Geschichte hier nachzulesen ist. Die Einführung von Watson Candidate Assistant ist kein Hexenwerk und in grob 2-4 Wochen gemacht. Die englische Version ist heute allgemein verfügbar, an der deutschen, die für das zweite Halbjahr geplant ist, wird im Moment noch gearbeitet und aktuell noch 1-2 Betatest-Teilnehmer gesucht. Wer das Thema IBM Watson Candidate Assistant noch vertiefen möchte – es gibt dazu weitere Informationsquellen: Sollten Sie mehr hierüber wissen möchten, so sprechen Sie einfach mich oder mein Team direkt an. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS: Wer es sich unverbindlich live ansehen möchte – oder sich auch für die anderen HR/Talent-Lösungen der IBM interessiert – kann unser Team am Freitag, 4. Mai 2018 auf dem IBM #HRFestival auf der re:publica in Berlin live treffen. Kostenlose Anmeldung hier .
Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM THINK 2018 Leider konnte ich in diesem Jahr nicht selbst zur THINK 2018 nach Las Vegas fahren. Dennoch, dank moderner Technologie, ist man ja auch so fast live dabei. Wichtige Sessions haben mir die Kollegen einfach über Watson Workpace Plus als ZOOM Meeting vom Handy übertragen. Es ist schon unglaublich, was heute so geht und in welch brillanter Qualität. Watson Workpace Plus ist dann auch wirklich ein besonderes Highlight für mich – einerseits wegen der wirklich sofort nutzbaren, mehr auf den „human Workflow“ zugeschnitten, neuen Arbeitsform mit den integrierten, kognitiven Hilfestellungen und andererseits, weil es so super einfach zu bedienen ist. Und mein zweites, persönliches Highlight ist die Manager-Innovation schlechthin, nämlich dass Domino-Anwendungen jetzt in Kürze auch direkt auf dem iPad genutzt werden können – und das ohne extra Investitionen oder Migrationen. Es gab aber viel, viel mehr. Ein so rundes und lieferbares Portfolio hatten wir eigentlich noch nie. Eine vollständige Übersicht der Ankündigungen und Vorführungen auf der Think 2018 finden sie hier im Blogbeitrag von Peter Schütt. Und natürlich kommen mein Team und ich auch gern direkt zu Ihnen, um das alles bei ihnen live zu zeigen. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH      
Tom Zeizel’s Blog: Kein Traum – Die besten Web-Meetings schon bald mit automatischer Zusammenfassung Es kommt nicht oft, dass ein Software-Produkthaus eine ganz neue Lösung vorstellt, die zusammen arbeiten wirklich signifikant verändert. IBM hat in dieser Woche IBM Watson Workspace Plus angekündigt, die erste Lösung am Markt, die Arbeiten in Teamkollaboration mit Audio- und Videomeetings integriert und mit Watson’s künstlicher Intelligenz verbindet. Das ist heute nutzbar und lässt den Mehrwert von unterstützender, künstlicher Intelligenz sofort spürbar werden. Für mich einer der seltenen Momente, wo ich zu neuer Software für Unternehmen nach kurzer Testphase wirklich mal sage: „Das will ich haben!“ Man arbeitet entweder direkt miteinander oder in Spaces als Team zusammen. Jeder kann sich in Echtzeit von beliebigen Geräten aus beteiligen – auch Externe. Das in der Praxis gegenüber E-Mail und anderen Lösungen so Positive ist, dass man so alles, was sich etwa in E-Mail über viele Mails verteilt und damit völlig unübersichtlich ist, zum ersten Mal wirklich zusammen in einem Stream – dem Space – hat. Dazu gehören natürlich auch Bilder, Dokumente, usw. und Inhalte aus eingebundenen Apps. Man kann in der Zeitachse immer einfach zurückscrollen oder auch die übergreifende Suche benutzen. Ich habe bereits mit vielen meiner Kunden gemeinsam solche Watson Workspaces. Oft kommunizieren wir dann fast nur noch über den Space – ganz einfach weil es schnell und direkt ist. Aber selbst, wenn mich ein Kunde anruft, schaue ich mir kurz die Historie im Space an und bin dadurch sofort wieder im Bilde. Anders ist das so nicht zu erreichen. Wenn sich ein Thema sehr schnell entwickelt oder man auch viele Themen (Spaces) parallel hat, dann wird selbst das schnell unübersichtlich – wie man an den Lösungen der Marktbegleiter sieht. Hier kommt das besondere von Watson ins Spiel: Mit der einzigartigen Funktion „Moments“ werden Stunden, Tage oder Wochen an Konversation zu aussagefähigen Highlights in einer Zusammenfassung zusammengestellt. Dabei werden die wichtigsten Themen, Actions, Fragen und Entscheidungen hervorgehoben. Das schafft blitzschnell Transparenz. Wenn man so intensiv zusammenarbeitet ist es manchmal einfacher vom Chatten in den Sprech-, bzw. Videomeeting-Modus zu wechseln. Genau hierfür hat Watson Workspace in der Plus-Variante jetzt ein Ass im Ärmel: die neue Audio-/Video-Komponente beruht auf Technologie unseres neuen Partners Zoom. Das ist die im Internet zurzeit am schnellsten wachsende Firma mit einer auch von allen Analysten hoch gepriesenen, technischen Lösung, die in der Einfachheit der Bedienung von Web- und Videomeetings wirklich keinen Manager mehr im Regen stehen lässt. Videoräume und anderes können auch eingebunden werden. Allgemein verfügbar ab nächster Woche. Die Lösung, die man haben will. Und um das noch besser zu machen, arbeiten wir im Moment noch intensiv an den letzten Feinheiten etwas zu tun, auf das wahrscheinlich fast alle im Büro arbeitenden Menschen – mich eingeschlossen – schon ewig warten: automatische Besprechungsprotokolle. In der Kombination der Zoom A/V Technologie mit Watson Work Services ist es möglich, dank automatischer Erkennung der Sprachen und Text-to-Speech, die Beiträge der einzelnen Sprecher zu transkribieren. Damit hat man schon mal das Protokoll. Gut, nein, sehr gut! Aber es geht noch besser: Die vorhin schon angesprochenen „Moments“ arbeiten dazu die wichtigsten Inhalte heraus, also sogar eine Art automatische Zusammenfassung! Damit kann man viel schneller erfassen, was bei einer Besprechung wichtig war. Das ist die Kür! Das kann sonst niemand. IBM Workspace Plus aber schon sehr bald. IBM Collaboration Solutions inklusive Vorgänger Lotus haben eine lange Historie den Markt immer wieder mit innovativsten Lösungen zu überraschen. Mit IBM Watson Workspace Plus ist es einmal mehr soweit. Unser Entwicklungslabor sagt mir, dass selbst das hier Dargestellte noch nicht einmal alles sei. Ich müsse mich nur etwas gedulden, auf die IBM Think 2018 in der kommenden Wochen und Weiteres in Kürze danach. Da bin ich jetzt wirklich mal heiß. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino Release 10 schlägt ein neues Kapitel auf!

IBM meint es ernst mit Notes Domino, Verse und Sametime Chat:
  • Erst haben wir uns einen potenten Partner gesucht. HCL ist für IBM kein Neuling, weil wir auch in diversen anderen Themen mit HCL in der Entwicklung partnern.
  • Parallel dazu haben wir die Version 10 der Domino Familien-Produkte für 2H2018 angekündigt.
  • Und dann haben wir unsere Kunden befragt, wie sie sich die nächsten 25 Jahre von Notes Domino vorstellen. Dazu haben wir gemeinsam mit HCL weltweit die #Domino 2025 Jam Events durchgeführt – angefangen im Oktober beim DNUG Fachgruppentag in Düsseldorf und aufgehört im Januar mit dem online Jam. Über 2000 Personen haben ihren Input mit uns geteilt. Das war wirklich überwältigend!
Und heute nun die Vorstellung des Ergebnisses der Jams durch Bob Schultz (GM IBM Collaboration & Talent Solutions), Richard Jefts (GM Collaborative Workflow Platforms, HCL Technologies) und Andrew Manby (Director, IBM Offering Management). Über 1900 Teilnehmer im Webcast – und wenn man den begleitenden Chat liest, sind wir auf dem richtigen Weg. Das freut mich natürlich! (Wer den Webcast verpasst hat: Replay nach Registrierung unter: http://ibm.biz/domino2025webcast) Aber langsam – zunächst zurück zu den Jams: Das Meinungsbild in den Jams war weit gespreizt, aber auch mit eindeutigen Wünschen gespickt. Beispiele:
  • 76,4% wollen ein Browser-Interface für ihre Domino Apps
  • 81,3% wollen direkt Grafiken aus ihren Domino Daten produzieren können
  • 85 % wollen ihre Apps auf mobilen Geräten nutzen können
Die drei wichtigsten Forderungen, bezogen auf Anwendungsentwicklung, waren moderne Werkzeuge, Beseitigung bestehender Beschränkungen und Performance im Kern.Bei Mail und Chat waren die Hauptthemen Notes Performance, Outlook Integration und Notes Authentifizierung. Bezogen auf die einzelnen Produktbereiche sind dies die 4 Top-Themen:
  1. Weiterentwickeln der Anwendungsentwicklungsmöglichkeiten von Domino
  2. Den Notes-Client schneller, moderner und besser nutzbar machen
  3. Mail auch für andere Lösungen öffnen
  4. Multi-Geräte-Chat in Sametime

Die Zukunftsvision für IBM Domino

Auf dieser Basis – und natürlich weiteren Details – werden wir in 2018 die Version 10 der Domino Familenprodukte Verse, Notes, Sametime und natürlich Domino selbst herausbringen. Das ist, bei realistischer Machbarkeit, ein Zwischenschritt zu einer wieder führenden Collaboration Plattform, für die wie nur eine klare Vision haben:
  • Domino als führende Java-Script Entwicklungsumgebung
  • Weltklasse-Oberfläche für Mail auf Desktops und mobilen Geräten
  • Beste Total Cost of Ownership (TCO) mit der verlässlichsten Plattform
Die verlässlichste Plattform anzubieten bedeutet bisherige Grenzen zu sprengen und u.a. automatische Datenbank-Reparaturmechanismen anzubieten, die NSF-Größe auf 254 GB anzuheben und die Docker Story mit neuen Docker Enterprise Edition Images fortzusetzen. Im Security-Umfeld sind es Themen, wie einfachere Active Directory Einbindung und SAML IDP Verbesserungen (inkl. ADFS 4.0) für SSO – also Themen der einfacheren Integration mit anderen Anwendungen. Beim Notes Client sind die Themen eine modernere und einfacher zu benutzende Oberfläche, funktionale Gleichheit zwischen Windows und MacOS und ein Autoupdate-Mechanismus für einfachere Deployments. Version 10 von Verse on prem (VOP) sollte noch vorhandene Lücken schließen. Die Verse mobile App, bzw. Traveler sind ja bereits in einer sehr agilen Phase der Verbesserung, die fortgesetzt wird. Sametime wird unterbrechungsfreien Multi-Geräte-Chat bekommen Beim Thema Anwendungsentwicklung wird sich ebenfalls viel tun. Allein für bestehende Anwendungen planen wir
  • Einen wesentlich überarbeitete Version von ICAA (IBM Client Application Access)
  • IEI Update
  • SAP Konnektor mit 64 bit-Unterstützung
  • xPages Aktualisierung auf Bootstrap 4
Auf der Think 2018 (19-22. März) werden wir mehr darüber sagen, wie man bestehende Domino-Anwendungen einfacher auf mobile Geräte bekommt und wie sich auch das Thema Modernisierung von bestehenden Anwendungen weiter entwickelt.

Wie wird Domino für junge Entwickler attraktiv?

Eine weitere, oft gestellte Frage war, wie die Plattform auch für junge Entwickler – und einen damit nahezu unbegrenzten Skills-Pool – attraktiver wird. Die Antwort heißt neueste Technologien, einmal mehr in Domino:
  • node.js-Unterstützung (richtig integriert als Teil des Domino Binary Directorys!)
  • Loopback
  • ElasticSearch
  • aber auch REST APIs
  • die weitere Öffnung für Mail Standards, wie EWS
  • offene IDEs (Integrated Development Environments)
  • usw.
(Im WebCast schon ein bisschen live gezeigt von einem guten Bekannten: Jason Gary, jetzt CTO bei HCL.) Junge Entwickler bekommen so mit Domino Möglichkeiten, die sie mit MongoDB und ähnlichen einfach nicht finden. Und es vereinfacht die Integration mit IBM Watson Workspace und Connections Pink, die diese Technologien auch nutzen.

Wie geht es weiter?

Noch haben wir nicht alle Details zusammen. Mehr kommt auf jeden Fall auf der THINK 2018 im März in Las Vegas und dann auch auf der 45. DNUG Konferenz, 20.+21. Juni in Darmstadt. Es wird auch mindestens eine Beta geben. Mehr Details auch dazu zwischendurch in unseren Blogs auf dnug.de. Und dann, im zweiten Halbjahr – und nicht erst am 31.12. – versprochen! – wird es soweit sein: Notes Domino 10, Verse on prem 10, Sametime 10 werden verfügbar. Sie haben gesprochen, wir liefern. Und wie gesagt: Das ist erst der erste Schritt in einer wunderbaren Freundschaft zwischen IBM und HCL. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS.: Das war heute etwas technischer als sonst. Ich habe mir hierfür etwas Unterstützung bei unserem TechSales Team geholt. Die können auch Technik.  

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