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Tom Zeizels Blog: Kognitive Assistenz-Systeme auf dem Vormarsch bei der Talent-Gewinnung Personalern wird oft nachgesagt, sie wären besonders konservativ, was die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens angeht. Ich kann das so pauschal nicht teilen – ganz in Gegenteil, denn ich erlebe zahlreiche Unternehmen bei denen ich den Eindruck gewonnen habe, dass der Personalbereich ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation ist. Diese ist natürlich kein Selbstzweck, nur weil alle gerade darüber reden. Vielmehr führen neue Prozessvarianten, die neuste Technologien einsetzen, gerade eben auch im HR Sektor zu klaren Prozessverbesserungen. Das wirklich Neue ist, wie auch IBM‘s CEO Ginni Rometty jüngst in ihrer Keynote auf der IBM THINK betonte (Minute 10:15 – 11:15), dass kognitive Assistenten zur Unterstützung von HR Prozessen heute bereits einen besonders hohen Reifegrad erlangt haben und IBM selbst damit auch schon sehr bemerkenswerte Erfolge erzielt hat. So hat man in der IBM abgeschätzt, dass durch die Einführung solcher Watson-basierenden Assistenzsysteme im Personalwesen im letzten Jahr Verbesserungen im Wert von über 100 Millionen Dollar erzielt werden konnten. Wie auch von Ginni Rometty erwähnt, hat IBM im letzten Jahr dreimal mehr Bewerbungen erhalten, als im Jahr zuvor. Das mag im ersten Moment für einen HR-Experten wie ein Kostenfaktor klingen – Bewerbungen müssen ja auch bearbeitet werden. Durch den Einsatz von IBM Watson Candidate Assistant war die Qualität der Bewerbungen von viel höherer Qualität als gewohnt, wodurch der Anteil auszusortierender Anfragen deutlich geringer war, was wiederum Kosten sparte. Durch den Einsatz dieser kognitiven Unterstützung
  • Wird ein Bewerber schon auf elegante Weise an die “richtigen” Jobs herangeführt. Job-Titel spielen keine Rolle mehr, sondern die Kompetenzen des Bewerbers (natürlich auch hier geschlechtsneutral gemeint).
  • Wirkt das einstellende Unternehmen selbst besonders innovativ und agil und schafft sich so ein ansprechendes, modernes Image.
  • Wird die Aufgabe für den Personalbereich einfacher, weil weniger mittelmäßige oder weniger qualifizierte Bewerbungen aussortiert werden müssen.
Heute setzen nicht nur IBM, sondern auch zahlreiche andere Unternehmen auf diesen Watson Candidate Assistant. Ein Referenzbeispiel ist die international bekannte Firma BuzzFeed, deren Geschichte hier nachzulesen ist. Die Einführung von Watson Candidate Assistant ist kein Hexenwerk und in grob 2-4 Wochen gemacht. Die englische Version ist heute allgemein verfügbar, an der deutschen, die für das zweite Halbjahr geplant ist, wird im Moment noch gearbeitet und aktuell noch 1-2 Betatest-Teilnehmer gesucht. Wer das Thema IBM Watson Candidate Assistant noch vertiefen möchte – es gibt dazu weitere Informationsquellen: Sollten Sie mehr hierüber wissen möchten, so sprechen Sie einfach mich oder mein Team direkt an. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS: Wer es sich unverbindlich live ansehen möchte – oder sich auch für die anderen HR/Talent-Lösungen der IBM interessiert – kann unser Team am Freitag, 4. Mai 2018 auf dem IBM #HRFestival auf der re:publica in Berlin live treffen. Kostenlose Anmeldung hier .
Tom Zeizel’s Blog: Das Wichtigste von der IBM THINK 2018 Leider konnte ich in diesem Jahr nicht selbst zur THINK 2018 nach Las Vegas fahren. Dennoch, dank moderner Technologie, ist man ja auch so fast live dabei. Wichtige Sessions haben mir die Kollegen einfach über Watson Workpace Plus als ZOOM Meeting vom Handy übertragen. Es ist schon unglaublich, was heute so geht und in welch brillanter Qualität. Watson Workpace Plus ist dann auch wirklich ein besonderes Highlight für mich – einerseits wegen der wirklich sofort nutzbaren, mehr auf den „human Workflow“ zugeschnitten, neuen Arbeitsform mit den integrierten, kognitiven Hilfestellungen und andererseits, weil es so super einfach zu bedienen ist. Und mein zweites, persönliches Highlight ist die Manager-Innovation schlechthin, nämlich dass Domino-Anwendungen jetzt in Kürze auch direkt auf dem iPad genutzt werden können – und das ohne extra Investitionen oder Migrationen. Es gab aber viel, viel mehr. Ein so rundes und lieferbares Portfolio hatten wir eigentlich noch nie. Eine vollständige Übersicht der Ankündigungen und Vorführungen auf der Think 2018 finden sie hier im Blogbeitrag von Peter Schütt. Und natürlich kommen mein Team und ich auch gern direkt zu Ihnen, um das alles bei ihnen live zu zeigen. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH      
Tom Zeizel’s Blog: Kein Traum – Die besten Web-Meetings schon bald mit automatischer Zusammenfassung Es kommt nicht oft, dass ein Software-Produkthaus eine ganz neue Lösung vorstellt, die zusammen arbeiten wirklich signifikant verändert. IBM hat in dieser Woche IBM Watson Workspace Plus angekündigt, die erste Lösung am Markt, die Arbeiten in Teamkollaboration mit Audio- und Videomeetings integriert und mit Watson’s künstlicher Intelligenz verbindet. Das ist heute nutzbar und lässt den Mehrwert von unterstützender, künstlicher Intelligenz sofort spürbar werden. Für mich einer der seltenen Momente, wo ich zu neuer Software für Unternehmen nach kurzer Testphase wirklich mal sage: „Das will ich haben!“ Man arbeitet entweder direkt miteinander oder in Spaces als Team zusammen. Jeder kann sich in Echtzeit von beliebigen Geräten aus beteiligen – auch Externe. Das in der Praxis gegenüber E-Mail und anderen Lösungen so Positive ist, dass man so alles, was sich etwa in E-Mail über viele Mails verteilt und damit völlig unübersichtlich ist, zum ersten Mal wirklich zusammen in einem Stream – dem Space – hat. Dazu gehören natürlich auch Bilder, Dokumente, usw. und Inhalte aus eingebundenen Apps. Man kann in der Zeitachse immer einfach zurückscrollen oder auch die übergreifende Suche benutzen. Ich habe bereits mit vielen meiner Kunden gemeinsam solche Watson Workspaces. Oft kommunizieren wir dann fast nur noch über den Space – ganz einfach weil es schnell und direkt ist. Aber selbst, wenn mich ein Kunde anruft, schaue ich mir kurz die Historie im Space an und bin dadurch sofort wieder im Bilde. Anders ist das so nicht zu erreichen. Wenn sich ein Thema sehr schnell entwickelt oder man auch viele Themen (Spaces) parallel hat, dann wird selbst das schnell unübersichtlich – wie man an den Lösungen der Marktbegleiter sieht. Hier kommt das besondere von Watson ins Spiel: Mit der einzigartigen Funktion „Moments“ werden Stunden, Tage oder Wochen an Konversation zu aussagefähigen Highlights in einer Zusammenfassung zusammengestellt. Dabei werden die wichtigsten Themen, Actions, Fragen und Entscheidungen hervorgehoben. Das schafft blitzschnell Transparenz. Wenn man so intensiv zusammenarbeitet ist es manchmal einfacher vom Chatten in den Sprech-, bzw. Videomeeting-Modus zu wechseln. Genau hierfür hat Watson Workspace in der Plus-Variante jetzt ein Ass im Ärmel: die neue Audio-/Video-Komponente beruht auf Technologie unseres neuen Partners Zoom. Das ist die im Internet zurzeit am schnellsten wachsende Firma mit einer auch von allen Analysten hoch gepriesenen, technischen Lösung, die in der Einfachheit der Bedienung von Web- und Videomeetings wirklich keinen Manager mehr im Regen stehen lässt. Videoräume und anderes können auch eingebunden werden. Allgemein verfügbar ab nächster Woche. Die Lösung, die man haben will. Und um das noch besser zu machen, arbeiten wir im Moment noch intensiv an den letzten Feinheiten etwas zu tun, auf das wahrscheinlich fast alle im Büro arbeitenden Menschen – mich eingeschlossen – schon ewig warten: automatische Besprechungsprotokolle. In der Kombination der Zoom A/V Technologie mit Watson Work Services ist es möglich, dank automatischer Erkennung der Sprachen und Text-to-Speech, die Beiträge der einzelnen Sprecher zu transkribieren. Damit hat man schon mal das Protokoll. Gut, nein, sehr gut! Aber es geht noch besser: Die vorhin schon angesprochenen „Moments“ arbeiten dazu die wichtigsten Inhalte heraus, also sogar eine Art automatische Zusammenfassung! Damit kann man viel schneller erfassen, was bei einer Besprechung wichtig war. Das ist die Kür! Das kann sonst niemand. IBM Workspace Plus aber schon sehr bald. IBM Collaboration Solutions inklusive Vorgänger Lotus haben eine lange Historie den Markt immer wieder mit innovativsten Lösungen zu überraschen. Mit IBM Watson Workspace Plus ist es einmal mehr soweit. Unser Entwicklungslabor sagt mir, dass selbst das hier Dargestellte noch nicht einmal alles sei. Ich müsse mich nur etwas gedulden, auf die IBM Think 2018 in der kommenden Wochen und Weiteres in Kürze danach. Da bin ich jetzt wirklich mal heiß. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog – Zur Sache: Domino Release 10 schlägt ein neues Kapitel auf!

IBM meint es ernst mit Notes Domino, Verse und Sametime Chat:
  • Erst haben wir uns einen potenten Partner gesucht. HCL ist für IBM kein Neuling, weil wir auch in diversen anderen Themen mit HCL in der Entwicklung partnern.
  • Parallel dazu haben wir die Version 10 der Domino Familien-Produkte für 2H2018 angekündigt.
  • Und dann haben wir unsere Kunden befragt, wie sie sich die nächsten 25 Jahre von Notes Domino vorstellen. Dazu haben wir gemeinsam mit HCL weltweit die #Domino 2025 Jam Events durchgeführt – angefangen im Oktober beim DNUG Fachgruppentag in Düsseldorf und aufgehört im Januar mit dem online Jam. Über 2000 Personen haben ihren Input mit uns geteilt. Das war wirklich überwältigend!
Und heute nun die Vorstellung des Ergebnisses der Jams durch Bob Schultz (GM IBM Collaboration & Talent Solutions), Richard Jefts (GM Collaborative Workflow Platforms, HCL Technologies) und Andrew Manby (Director, IBM Offering Management). Über 1900 Teilnehmer im Webcast – und wenn man den begleitenden Chat liest, sind wir auf dem richtigen Weg. Das freut mich natürlich! (Wer den Webcast verpasst hat: Replay nach Registrierung unter: http://ibm.biz/domino2025webcast) Aber langsam – zunächst zurück zu den Jams: Das Meinungsbild in den Jams war weit gespreizt, aber auch mit eindeutigen Wünschen gespickt. Beispiele:
  • 76,4% wollen ein Browser-Interface für ihre Domino Apps
  • 81,3% wollen direkt Grafiken aus ihren Domino Daten produzieren können
  • 85 % wollen ihre Apps auf mobilen Geräten nutzen können
Die drei wichtigsten Forderungen, bezogen auf Anwendungsentwicklung, waren moderne Werkzeuge, Beseitigung bestehender Beschränkungen und Performance im Kern.Bei Mail und Chat waren die Hauptthemen Notes Performance, Outlook Integration und Notes Authentifizierung. Bezogen auf die einzelnen Produktbereiche sind dies die 4 Top-Themen:
  1. Weiterentwickeln der Anwendungsentwicklungsmöglichkeiten von Domino
  2. Den Notes-Client schneller, moderner und besser nutzbar machen
  3. Mail auch für andere Lösungen öffnen
  4. Multi-Geräte-Chat in Sametime

Die Zukunftsvision für IBM Domino

Auf dieser Basis – und natürlich weiteren Details – werden wir in 2018 die Version 10 der Domino Familenprodukte Verse, Notes, Sametime und natürlich Domino selbst herausbringen. Das ist, bei realistischer Machbarkeit, ein Zwischenschritt zu einer wieder führenden Collaboration Plattform, für die wie nur eine klare Vision haben:
  • Domino als führende Java-Script Entwicklungsumgebung
  • Weltklasse-Oberfläche für Mail auf Desktops und mobilen Geräten
  • Beste Total Cost of Ownership (TCO) mit der verlässlichsten Plattform
Die verlässlichste Plattform anzubieten bedeutet bisherige Grenzen zu sprengen und u.a. automatische Datenbank-Reparaturmechanismen anzubieten, die NSF-Größe auf 254 GB anzuheben und die Docker Story mit neuen Docker Enterprise Edition Images fortzusetzen. Im Security-Umfeld sind es Themen, wie einfachere Active Directory Einbindung und SAML IDP Verbesserungen (inkl. ADFS 4.0) für SSO – also Themen der einfacheren Integration mit anderen Anwendungen. Beim Notes Client sind die Themen eine modernere und einfacher zu benutzende Oberfläche, funktionale Gleichheit zwischen Windows und MacOS und ein Autoupdate-Mechanismus für einfachere Deployments. Version 10 von Verse on prem (VOP) sollte noch vorhandene Lücken schließen. Die Verse mobile App, bzw. Traveler sind ja bereits in einer sehr agilen Phase der Verbesserung, die fortgesetzt wird. Sametime wird unterbrechungsfreien Multi-Geräte-Chat bekommen Beim Thema Anwendungsentwicklung wird sich ebenfalls viel tun. Allein für bestehende Anwendungen planen wir
  • Einen wesentlich überarbeitete Version von ICAA (IBM Client Application Access)
  • IEI Update
  • SAP Konnektor mit 64 bit-Unterstützung
  • xPages Aktualisierung auf Bootstrap 4
Auf der Think 2018 (19-22. März) werden wir mehr darüber sagen, wie man bestehende Domino-Anwendungen einfacher auf mobile Geräte bekommt und wie sich auch das Thema Modernisierung von bestehenden Anwendungen weiter entwickelt.

Wie wird Domino für junge Entwickler attraktiv?

Eine weitere, oft gestellte Frage war, wie die Plattform auch für junge Entwickler – und einen damit nahezu unbegrenzten Skills-Pool – attraktiver wird. Die Antwort heißt neueste Technologien, einmal mehr in Domino:
  • node.js-Unterstützung (richtig integriert als Teil des Domino Binary Directorys!)
  • Loopback
  • ElasticSearch
  • aber auch REST APIs
  • die weitere Öffnung für Mail Standards, wie EWS
  • offene IDEs (Integrated Development Environments)
  • usw.
(Im WebCast schon ein bisschen live gezeigt von einem guten Bekannten: Jason Gary, jetzt CTO bei HCL.) Junge Entwickler bekommen so mit Domino Möglichkeiten, die sie mit MongoDB und ähnlichen einfach nicht finden. Und es vereinfacht die Integration mit IBM Watson Workspace und Connections Pink, die diese Technologien auch nutzen.

Wie geht es weiter?

Noch haben wir nicht alle Details zusammen. Mehr kommt auf jeden Fall auf der THINK 2018 im März in Las Vegas und dann auch auf der 45. DNUG Konferenz, 20.+21. Juni in Darmstadt. Es wird auch mindestens eine Beta geben. Mehr Details auch dazu zwischendurch in unseren Blogs auf dnug.de. Und dann, im zweiten Halbjahr – und nicht erst am 31.12. – versprochen! – wird es soweit sein: Notes Domino 10, Verse on prem 10, Sametime 10 werden verfügbar. Sie haben gesprochen, wir liefern. Und wie gesagt: Das ist erst der erste Schritt in einer wunderbaren Freundschaft zwischen IBM und HCL. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS.: Das war heute etwas technischer als sonst. Ich habe mir hierfür etwas Unterstützung bei unserem TechSales Team geholt. Die können auch Technik.  
Tom Zeizels Blog – Warum mit Kunden besser ist als für Kunden Ich spreche gern mit Kunden. Für mich ist es äußerst interessant zu verstehen, wie die unterschiedlichen Unternehmen ticken. Meint man, sie müssten alle irgendwie ähnlich laufen, so stimmt das von ganz weit oben betrachtet wahrscheinlich. Aber im Detail sind die Unterschiede gravierend. Da ist kein Unternehmen wie das andere. Und das ist einfach sehr spannend. Mir erzählen unsere Kunden, dass IBM auch anders ist als alle anderen großen Anbieter – und speziell auch in dem von mir vertretenen Collaboration Bereich. Das lässt aufhorchen. Was meinen sie? Die Produkte? Die Preise? Ja, auch, aber eigentlich meinen sie etwas anderes: Die Relationship, die Verbindung, die Beziehung. Und dann erklären sie es einem genau: „Wenn wir bei einem anderen Anbieter vorsichtig fragen, ob man bestimmt Funktionen auch anderes haben kann, wird in der Regel abgewunken: ‚Wir verkaufen standardisierte Software. Sonderwünsche können wir nicht berücksichtigen.‘ Ende. Aus.“ Das ist bei IBM ganz anders. Hier wird man als Kunde ernster genommen und wenn man möchte – weil es auch mit Aufwand verbunden ist – schon sehr frühzeitig in die Entwicklungsprozesse eingebunden. Einige Kunden sagen dann: „Was ist denn daran besonders? Wir machen auch bei ihren Marktbegleitern in den Betas immer mit.“ Wer heutige Softwareentwicklungsprozesse kennt weiß, dass eine Beta fast ganz am Ende der Entwicklung steht und eigentlich nur noch ein finaler Massentest ist – verändern kann man zu dem Zeitpunkt praktisch nichts mehr. IBM fängt dort seit einigen Jahren sehr viel früher an, zu einem Zeitpunkt, zu dem Kunden wirklich noch etwas ändern können. Zwei Beispiele:
  • Mit dem „#Domino 2025 Jam“ hat IBM seine Kunden Ende 2017 eingeladen die zukünftige Ausrichtung der gesamten Produktfamilie mitzubestimmen. In zahllosen Ganztages-Jam-Workshops, verteilt über die Welt, haben mehrere Tausend Kunden mit begeisternder Passion ihre Wünsche und Meinungen eingebracht.
  • In unregelmäßigen, etwa monatlichen Playback-Calls bekommen Designpartner unserer Lösungen vorgestellt, welche Ideen die Entwickler in welcher Form gerade umsetzen wollen. Für die Entwickler ein nahezu lebenswichtiges Feedback, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder noch etwas ändern sollten, bis hin zum radikalen auch „ganz anders“ machen. Da es sehr früh im Entwicklungsprozess ist, ist das gar kein Problem.
Kunden, die erstmals an solchen Playbacks teilnehmen, sind in der Regel überrascht: Sie erwarten fertige Lösungen wie in Betas. Stattdessen sehen sie nur Code-Schnipsel. Um damit klar zu kommen bedarf es etwas mehr an technischem Verständnis als bei einer Evaluierung einer Beta, eröffnet aber eben auch einen ganz anderen, viel tieferen Einfluss. Das wissen die Kunden, die sich hier engagieren, extrem zu schätzen. Und genau das gibt es so nur bei IBM. Beim Domino Jam läuft es noch etwas anders: Hier wurden in Design Thinking Workshops Ideen, Wünsche und Bedürfnisse zur zukünftigen Roadmap eingesammelt. Was dann zusammen kam ist – wie es bei einem Produkt, das seit über 25 Jahren am Markt ist und von Millionen Nutzern eingesetzt wird, kaum anders zu erwarten ist –  natürlich sehr weit gefächert. Das so zu interpretieren, dass die meisten Kunden profitieren und sich auch neue Kunden angezogen fühlen, stellt für unser Produktmanagement die erste Herausforderung dar. Da wir bereits angekündigt haben, dass wir im zweiten Halbjahr 2018 mit dem neuen Release 10 an den Markt kommen wollen, ist auch eine Grenze gesetzt, was die Menge an realistisch machbarer „Revolution“ angeht. Wichtig ist also die Erwartungen nicht zu überspannen. Klar ist aber auch, dass es nach Release 10 weitere Releases geben wird, in denen dann mehr Revolution folgen wird. Was bleibt ist, dass IBM zusammen mit HCL wieder deutlich mehr in die Domino-Familie investiert und uns die Kunden klar gesagt haben, wo es langgehen soll. Das allein sollte schon einen guten Revival-Start ermöglichen. Hierzu gibt es übrigens am kommenden Mittwoch, 28.2., um 17 Uhr einen weltweiten WebCast, auf dem die Ergebnisse des #Domino 2025 Jams und erste Code-Beispiele im Sinne eines Playbacks vorgestellt werden werden. Da sich aber bereits deutlich mehr als tausend Personen angemeldet haben, wird die Möglichkeit zur direkten Diskussion, wie sie in den normalen Playbacks Standard sind, hier kaum gegeben sein. Dazu wird es demnächst weitere Möglichkeiten geben. Stay tuned! Und wer, wie ich, es kaum erwarten kann dabei zu sein und es noch nicht getan hat: Man kann sich auch jetzt noch anmelden! Es macht eben nicht nur Spaß mit Kunden zu sprechen. Noch besser ist Lösungen nicht für Kunden, sondern mit Kunden zu entwickelt. Das gibt es so nur bei IBM. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation Erfolgreiche Organisationen leben von dauernden Veränderungen. Wir erleben gerade an unseren Volksparteien was es bedeutet, wenn man den Zeitpunkt für Veränderungen einfach immer weiter herausschiebt, weil Beständigkeit vermeintlich (Planungs-)Sicherheit bedeutet oder sich für das Publikum eine scheinbare Berechenbarkeit einstellt und das gewünscht ist. Die Realität ist eine andere: Ausbleibende Veränderung bedeutet nur zu oft Verkrustung, die die einstige Sicherheit dann irgendwann abrupt zusammenbrechen lässt. Da ist fortlaufende Erneuerung besser. Auch die IBM Collaboration und Talent Solutions (ICTS) haben sich 2018 wieder einmal neu aufgestellt. Es ist normal, dass man die einzelnen Personalien dabei jeweils mit einem weinenden – und auch dankenden – aber eben auch einem lachenden Auge sieht. Heißt es in Monarchien doch immer „Der König ist tot – es lebe der König.“ Dieser Blick nach vorn ist gut so und sollte immer gelten, auch in Unternehmen. Inhi Cho Suh hatte unsere Organisation über die letzten zwei Jahre als General Managerin geführt und dabei ganz wesentlich eine Renovierung und Neuausrichtung des Portfolios angestoßen – Stichworte sind Connections Pink und Watson Workspace – und wichtige Partnerschaften, wie die mit Cisco und Box, vorangebracht. Ihre Aufgabe hat jetzt Robert „Bob“ Schultz übernommen. Er kam erst vor zwei Jahren zur IBM und war vorher bei Citrix und VMware. Er hatte zunächst den Talent Bereich von ICTS übernommen und verantwortet nun die gesamte Organisation. Ein schönes Beispiel für eine Auffrischung mit Erfahrungen und Ideen aus anderen Organisationen, ein erfolgreiches Einarbeiten und dann die Übernahme als General Manager. Das schafft Kontinuität bei gleichzeitiger, behutsamer Veränderung mit Blick nach vorn. Ähnliches gilt auch in einer für Viele mit mehr Emotionen behafteten Veränderung: Ed Brill, der für viele das Gesicht von Notes Domino war, wechselt zu einem Healthcare Unternehmen in seiner Heimatstadt Chicago. Die gute Nachricht ist aber, dass Ed Brill zwar der Vice President des Offering Managements war, aber eben nicht allein, sondern mit einem starken Team, dass gerade jetzt, wo es vielen frischen Wind im Notes Domino Portfolio mit der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL International, der #Domino 2025 Jam Initiative und der Ankündigung des neuen Releases 10 für das zweite Halbjahr 2018 gibt, die Kontinuität bei gleichzeitiger Weiterentwicklung garantiert und für noch mehr frischen Wind sorgen wird. Das Offering Management Team für Notes Domino um Andrew Manby, Klaus Roder und Drew Birnbaum werden zukünftig von Aarti Borkar angeführt. Sie hat mehr als 10 Jahre Erfahrung im Produktmanagement zu verschiedenen IBM Produkten und hat Bob Schultz in den letzten beiden Jahren bereits als Offering Managerin für Talent Solutions unterstützt. Auch im Entwicklungsteam gab und gibt es Veränderungen. Rishi Vaish hatte in einem „Start-up“-Ansatz losgelöst von sonstigen „IBM Fesseln“ Watson Workspace entwickeln können. Nachdem das Produkt nun am Markt ist – und in naher Zukunft mit einem Announcement der „Plus“-Variante den Markt aufrollen wird – war für ihn der Zeitpunkt gekommen Inhi Suh in den IBM Watson Customer Engagement Bereich zu folgen. Richard Jefts war in den letzten Jahren der Counterpart von Rishi Vaish und verantwortete die Entwicklung von Notes Domino und Connections. Er hat im Rahmen der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL nun dort die Position des Entwicklungschefs von Notes Domino übernommen – Kontinuität einmal anders. Mit nicht weniger Emotionen betrachten viele, dass auch Jason Gary seinem bisherigen Chef Richard Jefts zu HCL folgen wird. Er wird dort CTO werden, was ein schöner Karriereschritt für ihn ist – und er bleibt damit in unserer Nähe. Und auch für Jason Gary gilt, dass er ein starkes Team hatte, das mit ihm zusammen Connections Pink entworfen und entwickelt hat. Die erste Welle von Pink Microservices ist ja bereits ausgeliefert: Orient me, Customizer, AppCatalog, … Die Entwicklung der nächsten Welle ist auch schon weit fortgeschritten und so wird es ganz planmäßig und agil weiterlaufen. Und es gibt eine starke Nachfolgerin von Rishi Vaish und Jason Gary: Dr. Helen Dai. Als Vice President Engineering and Operations für ICTS hat sie den Entwicklungsbereich und den Cloud-Betrieb bereits übernommen. Das Gute ist, dass sie viel Erfahrung mitbringt. Einige Kunden sollte sich noch an sie erinnern können, war sie doch bis 2012 als Projektleiterin in verschiedenen Positionen der Entwicklung erst bei Lotus und dann ICS aktiv und hatte damals schon eine Reihe von Kunden in Deutschland kennengelernt. Also an einigen Stellen ein neues, bemerkenswertes Führungsteam. Unsere Organisation bleibt erfreulich frisch – anders als unsere Volksparteien. Aber eine Sache – und das verspreche ich Ihnen – bleibt, wie es schon die letzten drei Jahre war: ich (Tom Zeizel) trage die Verantwortung für die IBM Collaboration & Talent Solutions in DACH auch weiterhin … und freue mich, dass unsere Europa-Chefin Huguette Ranc uns ebenfalls erhalten bleibt. PS.: Viele der neuen Gesichter können Sie im März in Las Vegas auf der THINK 2018 oder später im Juni auch auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt persönlich kennenlernen. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Gratulation an die IBM Champions für Collaboration Solutions Manchmal muss man auch einen Lob aussprechen. Nicht nur als Motivation, sondern ganz einfach als Anerkennung von guten Leistungen. Und was gibt es schöneres, als wenn sich Kunden und Partner für die Produkte eines Herstellers nicht nur erwärmen, sondern mit Begeisterung engagieren? Einige herausragende haben eindeutig eine Anerkennung verdient. Dafür haben wir das IBM Champions-Programm. Wie wird man IBM Champion? Beispiele gibt es genügend, etwa wenn …
  • Kunden die Lösungen innovativ voll ausreizen und so zu neuen Musterlösungen kommen
  • Partner sich mehr für die Plattform engagieren und nicht nur die fertigen Lösungen verkaufen, sondern mit Elan weitere Facetten dazu entwickeln, die den Kunden Vorteile bringen
  • Kunden und Partner für den Erfahrungsaustausch engagieren, etwa indem sie die Aktivitäten unserer User Group – in Deutschland die DNUG e.V. –  aktiv unterstützen, oder selbst Veranstaltungen organisieren und Vorträge halten. Andere Möglichkeiten sind regelmäßige Blogbeiträge oder Artikel in Fachzeitschriften oder gar Bücher schreiben.
  • Programmierer Erweiterungen der Lösungen beisteuern, etwa über Openntf.org oder auch andere Plattformen
  • Lehrer und Dozenten entsprechende Themen in ihre Lehrveranstaltungen mit einbauen und z.B. Diplomarbeiten u.ä. vergeben. Oder auch Studenten, die sich in vielfältiger Form besonders für die IBM Lösungen engagieren
  • Führungskräfte und Berater, die die besonderen Qualitäten der IBM Lösungen für sich und ihr Unternehmen erkannt haben, sich für deren innovativen Einsatz engagieren
Es ist mir jedes Jahr eine Freude, wenn solche Personen als IBM Champions ausgezeichnet werden, mich persönlich bei ihnen zu bedanken und einen Glückwunsch auszusprechen! Und ich bin sehr stolz darauf, dass auch 2018 wieder 28 Kunden und Geschäftspartner aus Deutschland zu IBM Champions für Collaboration Solutions ernannt wurden – von den insgesamt 121 weltweit. Zum IBM Champion für ein Jahr wird man, wenn man vorgeschlagen wurde und von einem Gremium, das die obigen Kriterien überprüft, ernannt wurde. Den schon mehrfach ernannten Champions – und insbesondere auch den in 2018 neuen – drücke ich die Daumen, dass sie auch im nächsten Jahr erneut ausgewählt werden. Das fällt nicht vom Himmel. Dazu muss man weiterhin etwas tun, sich engagieren, sich in der Community einen Namen machen, auffallen im positiven Sinne. Und es kann potenziell jeder werden – man muss es nur wollen. Und dazu kann ich nur aufrufen! Ganz nebenbei sind mit der Ernennung neben der persönlichen Anerkennung auch eine Reihe von Vorteilen verbunden. Es gibt ein nettes „Welcome Package“, deutlich verbilligte Teilnahme an IBM Veranstaltungen (wie etwa der THINK 2018 Konferenz), ein spezieller Zugang zu IBM Communitys und Designpartner-Programmen, besonders früher Zugriff auf Lösungsmuster, und weiteres. Und wenn man es über Jahre immer wieder geschafft hat, winkt eine Ernennung zum „Lifetime Champion“, also quasi zum Ehren-Champion auf Lebenszeit. Davon gibt es bisher aber erst drei. IBMer selbst können übrigens keine IBM Champions werden. In dem Sinne nochmals „Danke!“ Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH  
Tom Zeizels Blog: Der Arbeitsplatz der Zukunft. Ich bin sehr viel unterwegs bei Kunden und Partnern und wundere mich immer wieder, dass man sich nur in den wenigsten Unternehmen wirklich ernsthaft Gedanken macht, wie das Unternehmen von der Digitalsierung profitieren könnte oder auch nur, wie man Arbeitsabläufe optimieren könnte. Es scheint mir einerseits der fehlende Druck zur Veränderung, der die meisten erfolgreichen Unternehmen auszeichnet und irgendwann lähmt, und andererseits eine Art „Trägheit der Masse“ – anders gesagt: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Oder noch schlimmer: „Alle anderen machen das auch so.“ Wie, bitte, will man sich dann zukünftig vom Wettbewerb unterscheiden? Stellen Sie sich vor, Sie sind Chef eines Architektenbüros. Da koordinieren Sie diverse Unternehmen, die an dem Bau beteiligt sind. Wie geht das heute? Per Fax, SMS, E-Mail? Oft ja. Ist das zeitgemäß und produktiv? Nicht wirklich. Wir haben innovative Kunden, die ihr Geschäftsmodell so erweitert haben, dass sie für die Dauer des Projekts eine virtuelle Collaboration Cloud auf Basis u.a. der IBM Connections Cloud für ihre Projektpartner bereitstellen – ohne Medienbrüche, konsistent und immer aktuell für alle Beteiligten. Und die Kosten tragen alle gemeinsam. Das ist praktische Digitalisierung! Das heißt aber für die Mitarbeiter auch, dass SMS nicht mehr das Maß aller Dinge ist, sondern eher eine Collaboration-Plattform, in der die Dokumente im Office Format, aber auch Bauzeichnungen, usw. zugänglich sind – eben alles, was zu dem Gesamtprojekt gehört und was die einzelnen Partner jeweils sehen dürfen und sollen. Das ist für die Mitarbeiter sicher zunächst eine Umstellung. Die aber letztlich schnell akzeptiert wird, weil die Vorteile des nicht mehr ewig suchen Müssens auf der Hand liegen. Es gibt natürlich Prozesse, die im Normalfall immer gleich ablaufen und weitgehend schon optimiert wurden. Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer mehr Prozesse, in denen fortlaufend etwas abgestimmt werden muss – sonst gäbe es nicht so viele Telefonate, E-Mails und Besprechungen. Die valide Frage ist, wie man auch solche Abläufe optimiert und dazu die Möglichkeiten der Digitalisierung ausnutzt. In der Software-Entwicklung gibt es gerade einen großen Trend weg von großen, mächtigen Anwendungen hin zu kleinen Micro-Anwendungen, die in Summe die große ersetzen können, dabei aber flexibler sind. Kann man das auch als Analogie für Abstimm-Prozesse nehmen? Ist es vielleicht sinnvoller viele kleinere Dingen jeweils schnell und kurz, passend in den Rahmen der zeitlichen Erfordernissen abzustimmen, als alles zu sammeln und dann mit Zeitverzögerungen in einer großen Besprechung abzuhandeln? Letzteres war bisher nötig, da es keine Technologie gab es anders zu machen. Das ist jetzt anders – die Technologie ist da. Fachleute sprechen von „persistent Chat“, Konversationen sowohl einzeln miteinander oder in so genannten Space auch im Team. In einem Space können alle verfolgen, was die anderen bereits abgestimmt haben – wie in einer physischen Besprechung. In größeren Projekten kann das natürlich ausarten und zu einem Informationschaos werden. IBM hat ja mit Watson Workspace auch eine solche Lösung, die sich aber konsequent von den Marktbegleitern dadurch unterscheidet, dass man nicht nur einen Chatkanal á la WhatsApp zur Verfügung stellt, sondern dass man versucht Zusammenarbeiten mit künstlicher Intelligenz besser zu gestalten. So kann sie heute schon die wichtigsten Dinge aus solchen Konversationen extrahieren und schafft somit automatisch Übersichtlichkeit. Das ist nicht das Ende. Wir arbeiten an so genannten „Lösungsräumen“ für Projektteams. Sie sehen dann nicht nur ihre Konversationen und deren Zusammenfassungen, holen sich Zusatzinformationen teil-automatisch aus anderen Systemen und machen direkt daraus ihre Videokonferenzen zur noch feineren Abstimmung. Und die kognitiven Watson-Funktionen protokollieren und machen Vorschläge, wie ähnliche Probleme schon mal woanders gelöst wurden oder welche Experten helfen könnten. (U.a. hierzu wird es sicherlich auf der IBM Think 2018 Konferenz mehr zu hören und sehen geben). Ich arbeite jetzt schon seit einigen Monaten so, seitdem für uns intern die Dinge aus dem damaligen Projekt „Toskana“ zum Testen zur Verfügung gestellt wurden. Es war im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, erschloss sich dann aber schnell. Gerade für mich, der mit seinem Team relativ viel abstimmen muss, ist es sehr schnell ein wirklicher Beschleuniger geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Ja man muss es so sagen: „Watson Workspace ist bei uns viral gegangen“. Das hätte ich, als ich zum ersten Mal davon hörte, nicht erwartet. So etwas ist ein sehr wichtiges Element eines Arbeitsplatzes der Zukunft. Demnächst in diesem Blog mehr dazu. Schließen möchte ich heute damit, dass man mit seinem Unternehmen eigentlich nur erfolgreich sein kann, wenn man die eigenen Marktbegleiter überholt. Das geht nicht, wenn man exakt die gleichen Tools einsetzt. Denn wer das macht, was alle machen, kann nicht besser sein als sie. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch! Die IBM THINK 2018 ist in diesem Jahr die zentrale Konferenz für alle IBM Produkte und Lösungen (Las Vegas, 19-22. März).  Ein ganz neues Konzept, groß und umfassend. Collaboration und Talent Management sind selbstverständlich ein wesentliches Thema dort. IBM wagt etwas. Statt zahlreicher, kleinerer Events der einzelnen IBM Teile wird 2018 alles bisher Dagewesene gebündelt. Das heißt, dass man als Teilnehmer – Kunde oder Partner – auch deutlich flexibler seinen Interessen nachgehen kann – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Alles, wo IBM heute – und oft in vorderster Reihe – mitspielt, ist thematisch vertreten:
  • Cloud
  • Collaboration
  • Customer Engagement
  • Datensicherheit
  • Daten und Analytics
  • Entwicklung
  • IBM Research
  • Internet der Dinge (IOT)
  • IT Infrastruktur
  • Mobile Geräte
  • Watson / kognitive Lösungen
Hatten wir über viele, viele Jahre die Lotusphere in Orlando, Florida, so war sie dann irgendwann mehr und mehr zu einem Familientreffen geworden – mit allen Vor-und Nachteilen. Wer seine Whiskeyflasche im Hotelzimmer ein bisschen versteckt und vergessen hatte, hatte eine gute Chance sie im nächsten Jahr dort wieder zu finden (Ich schaue da jetzt niemanden speziell an …). Es war gut, dass IBM dann den Schritt zu etwas Neuem, der IBM Connect, gemacht hatte. Die hatte mir – und nach meinem Gefühl auch unseren Kunden und Partnern – , insbesondere im letzten Jahr in San Francisco, auch wieder deutlich besser gefallen. Jetzt, 2018 ist sie ein integraler Bestandteil der THINK 2018 geworden. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig, zumal wenn IBM Marketing hier deutlich über 10.000 Personen erwartet. Ein Familientreffen ist es dann nicht mehr, aber es nimmt auch ein bisschen den Staub der Gewohnheit aus der Veranstaltung. Das finde ich persönlich schon mal erfrischend. Man muss sich die THINK 2018 vorstellen wie eine kleine Stadt. Hier gibt es einzelne Standteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Nur ist es nicht China Town und Little Italy, sondern Themen wie Internet der Dinge und eben auch Collaboration und Talent Management. Wenn man in einer Stadt mal etwas anderes Essen möchte, geht man in den speziellen Stadtteil. Und so ist das auch auf der THINK 2018, nur nennt es sich dort nicht Stadtteil, sondern „Campus“. Und die Chance so einfach mal über den Tellerrand zu sehen, so mitzubekommen, was IBM als strategischer Partner noch zu bieten hat und wie das alles verzahnt ist, das gab es auf den Lotuspheres nicht. Was wir definitiv beibehalten, sind die guten Seiten:
  • Networking zwischen Kunden, Partnern und IBMern
  • Deep Dives und Bird of a Feather Sessions – und auch die Session mit den IBM Champions
  • Zertifizierungsmöglichkeiten in der THINK Akademie
  • Gespräche mit den ICTS Entwicklern – und bei Bedarf auch anderen
  • One-on-Ones mit den Führungskräften (dazu bitte Ihren IBM Vertriebler ansprechen, denn die müssen vorher geplant werden)
  • Keynotes zu den IBM Collaboration Solutions Produkten und Lösungen – u.a. was in Verse Notes Domino 10 drin sein wird, wie Watson Workplace Plus das Feld der Konversationslösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft aufmischen wird und was mit Connections Pink alles noch in 2018 kommt und wie es funktioniert, aber auch wie sich unsere Partnerlösungen u.a. mit Box, Cisco und Zoom entwickeln werden.
  • Keynotes zu den IBM Talent Management Produkten und Lösungen – wie die Möglichkeit künstliche Intelligenz nun auch im Personalmanagement einzusetzen Anwendungen vom Recruitment über Talent Development bis zu HR Analytics verändert
  • Top Sprecher (u.a der neue ICTS Chef Bob Schultz, ICTS Offering Management Chef Ed Brill, unser ICTS Development Vordenker Jason Gary, usw. und Diane Gherson (IBM’s CHRO) wird mit Kunden die bei IBM HR eingesetzten Lösungen und Projekte besprechen. Und eben auch IBM CEO Gini Rometty, sowie die meisten aus ihrer direkten Führungsriege, die man sonst so nicht mal eben live erleben kann.
Der 19. März ist nicht mehr so weit weg und es ist an der Zeit jetzt zu buchen. Wenn Sie dazu Fragen haben sollten, bitte mich oder mein Team direkt ansprechen. Wir helfen Ihnen gern. Und falls Sie sich in Las Vegas mal verlaufen sollten … das gilt auch dann. PS.: Beim Anmelden bitte unbedingt den Namen ihres ICTS Ansprechpartners mit eintragen und als „Topic most interested in“ unbedingt „Social“ auswählen – auch für Talent Management. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!! In dieser Woche sind ja die #Domino 2025 Jams in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das weltweite Dreitages-Online-Forum gelaufen. Zu gern wäre ich gestern in Düsseldorf persönlich dabei gewesen, nur hat Sturm „Frederike“ meiner Anreise in Frankfurt ein ungeplantes, verfrühtes Ende gesetzt. Der Rest des Teams hatte es aber geschafft und mir berichtet, dass es aus der Sicht aller Teilnehmer, also Kunden und Partner, die sich registriert hatten und eingeladen wurden, wieder ausgesprochen positiv aufgenommen wurde. Die Diskussionen waren eigentlich überall immer äußerst konstruktiv und von einem Elan geprägt, den wir so nicht erwartet hatten. Und weil dabei auch manche pointierten Formulierungen kamen, hatten alle auch noch viel Spaß. Bevor ich zu meinem Fazit zu der jetzt beendeten, ersten Phase des Jams als Verantwortlicher für die IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) in D-A-CH komme, eines vorweg: Das Engagement der aktiven Teilnehmer (und das schließt ganz bewusst unser IBM Team mit ein) war einfach herausragend. Deshalb nur ein Wort: Danke! Nachdem wir im Oktober letzten Jahres die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL eingegangen waren und gemeinsam die Version 10 für die Notes Domino Familien-Produkte für 2018 angekündigt hatten, ging es darum zu prüfen, ob wir mit unseren Produktplanungen in die richtige Richtung marschieren. Marktbegleiter machen so etwas im stillen Kämmerchen. Von den größeren Anbietern geht eigentlich nur IBM aktiv auf seine Kunden zu und bietet eine sehr frühzeitige Mitwirkung in Designpartnerschaften an. Hierzu gehörte nun auch der #Domino 2025 Jam (der eigentlich 2030 Jam heißen sollte. Das war nur leider durch ein Trademark geschützt). Der Jam bestand aus einer Vielzahl weltweit organisierter Ganztages-Workshops und dem ebenfalls weltweitem Drei-Tage-Online-Forum. Allein hierzu hatten sich fast 2400 Personen registriert. Und schon alleine im Online-Forum wurden über 700 Vorschläge gesammelt. Wow! Dazu kommen die vielen Ergebnisse aus den Jam-Workshops, an denen sich ebenfalls über 1000 Personen mit entsprechendem Anreiseaufwand beteiligt haben. Wie lief so ein Jam? Zunächst zweiteilig: morgens stand Domino als Entwicklungsplattform im Fokus und nachmittags waren es dann die Clients, bzw. Anwendungen, also Notes, Verse, Sametime. Dazu gab es jeweils zwei Fragestellungen:
  1. Wo sehen Sie aktuell die größten Problemstellungen?
  2. Was ist ihre Vision hierfür für die Zukunft?
Gearbeitet wurde im Sinne der IBM Design Thinking Methode mit Post-its, die zunächst beschrieben, gesammelt und kategorisiert wurden. Letztlich galt es je Tisch eine Top 5 Priorisierung herauszuarbeiten und diese dann dem versammelten Kreis zu erläutern. Anwesend waren dabei Verantwortungsträger aus dem IBM Offering Management und aus dem Entwicklungsbereich von HCL, die die Veranstaltung begleitet haben. Das hieß zunächst intensiv zuhören und dann auch aktiv mitdiskutieren, um die Punkte wirklich zu verstehen.

Erste Erkenntnisse

Es gab eine gewisse Überlappung der Ergebnisse zwischen den Events. Ganz vorn stand etwas, was nicht wirklich überrascht: Sie, unsere Kunden, fordern mehr Marketing von IBM für die IBM Notes Domino Plattform. Die Aussage ist, dass die Plattform bemerkenswerte Alleinstellungsmerkmale hat und auch im Preis-Leistungsverhältnis weiterhin sehr attraktiv ist – insbesondere, wenn IBM und HCL ihre Investitionen jetzt, wie angesagt, nochmal weiter steigern. Was aber vermisst wird ist die Aufklärung für Entscheider, die in einem Microsoft-Kosmos schon an der Schule erzogen wurden und den herausragenden Nutzen von Notes Domino noch nicht kennen. Da ist etwas dran und wir müssen hier klar besser werden. Sodann gibt es viele technische Anforderungen in alle möglichen Richtungen. Manche schwören auf die einzigartigen Fähigkeiten des Notes Clients und fragen nur nach einer Aufhübschung, andere sehen die Zeit von Rich Clients als abgelaufen und wünschen sich Browser-Lösungen wie Verse, aber nicht nur für Mail, sondern auch für Domino Anwendungen und am Besten integriert. Und gern hätte man die Zaubermaschine, die älteste Anwendungen ohne große Investitionen Responsive-Design-fähig auf mobile Geräte bringt. Sicherlich valide, aber realistisch? Wir werden uns noch mehr Gedanken machen. Eines ist uns aufgefallen: Die meisten, wenn nicht fast alle Teilnehmer, kamen aus den IT-Bereichen und haben oft einen starken Fokus auf ihr Aufgabenfeld eingebracht. Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer meiner Mitarbeiter immer erzählt. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber trotzdem aktuell: IBM macht schon sehr lange Designpartnerschaften. In einem Workshop mit der IT Abteilung eines großen Kunden stellte IBM die Frage, ob die Nutzer denn mit der Oberfläche des Notes Clients zufrieden wären. Antwort des Kunden: „Das ist egal. Die Infrastruktur muss verlässlich laufen.“ Wir haben damals darauf gehört. Heute wissen wir, dass es ein klarer Fehler war. Diese Geschichte zeigt ein Problem des Jams auf. Wie gut verteilt waren, statistisch gesehen, die Teilnehmer? Statistikfachleute sagen, dass man bei Messungen die Extremwerte oben und unten rausnehmen muss und dann den Mittelwert berechnen. Das würde heißen extreme Anforderungen ignorieren und der Rest ist das Ergebnis. Stimmt das so? Nein, denn die Statistiker sagen auch, dass man sehr darauf achten muss systematische Fehler, die die Messung beeinflusst haben könnten, herauszurechnen. Was bedeutet das bezüglich der Ergebnisse der Jams? Nun, wir können sie nicht 1:1 verwenden, wir müssen sie gewichten und versuchen zu verstehen, was die zusätzlichen Interessen derjenigen sind, die sich nicht registriert und aktiv teilgenommen haben – zum Beispiel die der vielen Endanwender. Dafür gibt es einen guten Maßstab. Für uns gilt ein neues Paradigma, wann etwas fertig ist. Jason Gary, der Entwicklungschef von IBM Connections, hat es eingebracht: „Fertig ist nicht, wenn wir glauben, dass es fertig ist, sondern wenn unsere Kunden bereit sind dafür Geld in die Hand zu nehmen.“ Das muss auch die Messlatte für Notes Domino 10 und insbesondere auch die dann folgenden Releases sein. Zusammen mit HCL kommt auf uns eine intensive Auswertungsphase zu. Das Ergebnis wollen wir in 6 Wochen – ja, es sind nur noch 6 Wochen … und haben Sie sich schon angemeldet und ihre Reise gebucht? – auf der THINK 2018 in Las Vegas (19.-22. März) vorstellen. Nach diesen mit so viel Engagement und so konstruktiv gelaufenen Jams war ich noch nie so gespannt auf ein Ergebnis wie diesmal. Auf nach Las Vegas! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

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