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Tom Zeizels Blog: „Wir sind die Guten!“

Kaufentscheidungen finden am Markt statt. Der Markt ist aber nichts objektives. Hier spielen Informationen, aber auch Fake News rein. Bauchgefühle treffen auf Meinungen. Letztlich ist eine Kaufentscheidung eine Frage des Vertrauens, oft mehr noch als die des Preises. Eine kleine Betrachtung: 

Tom Zeizels Blog: Learning by Learning – die Domino Tech School

Mit Domino V10 ist die Domino Plattform wieder in den Fokus von jungen Programmierern gerückt, weil sie heute modernste Software-Entwicklungsmethoden mit unternehmensgerechter Stabilität und Funktionalität in einzigartiger Weise verbindet und damit offen für den Einsatz in beliebigen Plattformkonstellationen ist.

Tom Zeizels Blog: Viele Wenig machen ein Viel – ICS Updates im Januar.

Es sind immer spannende Tage, so im Januar. Es passiert immer ganz viel. Damit meine ich jetzt nicht die Kollegen, die mit viel Euphorie bei der großen spanischen Lotterie mitgemacht haben und nun nichts gewonnen haben, sondern vielleicht schon eher unseren dänischen Kollegen Uffe Sorensen, den es schon vor dem Abschluss der geplanten Übernahme durch HCL eben dorthin gezogen hat.

Tom Zeizels Blog: Viel Neues zu den IBM Collaboration-Lösungen auf der THINK 2019.  „Let’s go to San Francisco!” hieß es 1967 in einem Song und in einem anderen bekam man den Tipp dazu, dass man dann ein paar Blumen im Haar tragen solle. Man muss sich heute nicht mehr die Blumen ins Haar stecken, aber Gründe nach San Francisco zu fahren gibt es viele, mehr denn je. Für uns, die sich Collaboration Lösungen in Unternehmen befassen, ist einer besonders aktuell: Vom 12.-15. Februar, also in grob 4 Wochen, findet dort die IBM THINK 2019 statt.  Die THINK ist IBM‘s große Leistungsschau mit allen möglichen, denkbaren Themen rund um zukunftsweisende IT Lösungen, aber insbesondere eben auch den Collaboration Tools. Für Besucher bedeutet dieses übergreifende Konferenzformat, dass man sehr einfach auch mal über den Tellerrand schauen kann, zum Beispiel was Trends, wie Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Cloud, erweiterte Datensicherheit und so weiter heute bereits können, aber eben auch, wie sich die IBM Collaboration Lösungen der Domino Familie und der Connections Plattform entwickeln. Hierzu bietet die THINK eine perfekte Möglichkeit mit IBM Executives in persönlichen Gesprächen auszutauschen und sich mit der Community, den IBM Champions, andere Kundinnen und Kunden, sowie Executives von HCL und anderen Partnern zu treffen. Eröffnet wird der Reigen an Vorträgen und Vorführungen mit dem Collaboration Solutions Community Tag am 12. Februar um 8:30 Uhr im Hilton San Francisco Union Square, der mit dem Produktüberblick mit Vorträgen und Demos beginnt und einem Special für die Partner endet. Am späteren Nachmittag geht es dann ins Moscone Konferenzzentrum West zur Keynote der IBM Chefin Ginni Rometty. Ihr Thema ist ihr Gesamtüberblick der IT-Trends der nächsten Jahre. An den Tagen danach, bis zum Freitagmittag, folgt eine wie immer volle und spannende Agenda, u.a. mit 11 technischen Deep-Dive Sessions, 22 Kundenvorträgen – auch von Kunden aus Deutschland – und zahlreichen Hands-on Labs. Parallel bietet sich die Chance zum Netzwerken, aber auch zu Einzelgesprächen mit dem IBM Management, wobei auch HCL als bestehender Entwicklungspartner vertreten sein wird. Und am Mittwochabend findet dann wieder die von einigen besonders heiß erwartete „ICS at THINK“-Reception Party statt. Inhaltlich wird es natürlich sehr viel um den Ausblick auf Domino V11 gehen – der nächsten Version, die noch in diesem Jahr kommen wird. Das werden Andrew Manby (als verantwortlicher IBM Offering Manager) und Richards Jefts (als General Manager für Collaboration Produkte bei HCL) gemeinsam vorstellen. Dazu gehören neben dem Domino Server und dem Notes Client natürlich auch Verse als modernster, browserbasierter Mail-Client und Sametime, das im Sommer mit einem neuen Release kommen soll, das das Thema Team-Tools aufmischen soll. Parallel dazu wird Danielle Baptiste (als verantwortliche Offering Managerin) die Roadmap von Connections präsentieren und aufzeigen, was bereits im ersten Halbjahr noch alles Neues kommen wird.   Auch unsere Kunden, die IBM Talent Management-Lösungen nutzen oder nutzen wollen, erwartet an allen 4 Tagen ein volles Programm mit 20 weiteren Sessions. In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit und der Rekrutierung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann. Zuletzt, was eigentlich immer gilt: „Dabeisein ist alles!“. San Francisco ist direkt u.a. von Frankfurt aus zu erreichen, aber kein billiges Pflaster. Deshalb hat IBM vorausschauend ein günstigeres Hotelkontingent reserviert, auf das Sie bei der Registrierung Zugriff haben. Und eines bleibt mir am Schluss zu sagen: „Let’s THINK together in San Francisco“ – Wir freuen uns schon sehr auch Sie dort zu treffen – mit und ohne Blume im Haar! Ihr  Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH    
Tom Zeizels Blog: IBM Collaboration Solutions – der Jahresrückblick Ich mag es kaum glauben, aber schon ist es wieder Weihnachten. Das Jahr 2018 ist so dahingerauscht in einem nahezu schwindelerregenden Tempo. Für uns ist es noch nicht zu Ende – wir erwarten noch einige Abschlüsse und sind da selbstverständlich für Sie – unsere Kunden – sprichwörtlich bis zur letzten Minute da. Es ist ja auch das berühmte „Q4“, das wichtigste Quartal ever ;-)). Es gab eine ganze Reihe von Höhepunkten. Da ist sicher die THINK 2018 im März in Las Vegas zu erwähnen – nur ganz nebenbei: Haben Sie sich schon zur THINK 2019 in San Francisco angemeldet? Wir helfen auch gern bei der Hotelsuche – und dann natürlich die äußerst gelungene 45. DNUG Konferenz im Juni in Darmstadt. Die 46. DNUG wird übrigens am 4. & 5. Juni in Essen stattfinden. Was mich dazu wirklich freut ist, dass es dem DNUG Vorstand so hervorragend gelungen ist, die DNUG wieder zu einem „da muss man dabei sein!“-Event zu machen. Die deutlich wachsenden Teilnehmerzahlen und das starke Interesse an den Fachgruppentreffen und Web-Konferenzen sprechen Bände. Echt super! Ich dachte „noch mehr ‚Top‘ geht eigentlich gar nicht“, aber es ging dann doch: IBM und HCL hatten 2017 versprochen in 2018 die Domino V10 Version herauszubringen. Eigentlich sollte es in Frankfurt am 10.10. um 10:10 Uhr sein – nur war da leider schon die Buchmesse. Also mussten wir auf den 9. Oktober ausweichen. Das war letztlich kein Problem und die Kombination mit der deutschen Ausgabe der THINK in einem Gebäude hat auch hervorragend funktioniert. Nicht zu vergessen wäre da auch noch die „Bleeding Yellow“-Rooftop-Party der DNUG am Abend zuvor. Was dort mit bester Stimmung begann, setzte sich am nächsten Tag bei über-„Full House“ auf dem Ankündigungsevent fort. Selbst Stunden nach dem offiziellen Ende waren immer noch zahlreiche Kunden an den Demoständen der Business Partner (auch an die natürlich ein großes Dankeschön insgesamt!)  – und das hat definitiv nicht an dem Freibier gelegen, das es zum Ende gab, sondern an der neuen Version V10. IBM und HCL haben geliefert und was drin ist hat begeistert.  Und dann gab es im Dezember noch eine Überraschung: HCL und IBM kündigten gemeinsam an, dass HCL u.a. die Collaboration Produkte der IBM übernehmen möchte. Was im ersten Moment für manchen irritierend gewirkt haben mag, stößt dann aber doch auf überwiegend positive Resonanz. Für unsere Kunden und Partner ändert sich zunächst einmal nichts, da die Kartellbehörden so etwas genehmigen müssen und dazu etwa ein halbes Jahr benötigen. Wir bei IBM bleiben also zunächst wie gewohnt ihre Ansprechpartner und HCL ist sowohl Wettbewerber als auch Entwicklungspartner für die Domino-Produkte. Wie es auch immer kommen wird, werden IBM, HCL und unsere Partner natürlich dafür sorgen, dass bestehende Verträge erfüllt werden. Insofern spricht auch nichts dagegen jetzt noch langfristige Verträge abzuschließen, zumal es für Domino V10 gerade – bis Jahresende – besonders attraktive Konditionen gibt.  2019 steht schon am Horizont. Es wird auf jeden Fall spannend: Im Februar die THINK in den USA, im ersten Halbjahr Connections 6 CR4 und CR5, im Juni dann die DNUG-Konferenz in Essen, um den Zeitpunkt herum vielleicht der Übergang zu HCL, im zweiten Halbjahr Domino 11, auch mit einer neuen Sametime-Version, und im Herbst „25 Jahre DNUG“ mit einem Special Event, auf das ich mich schon sehr freue! Doch zunächst Ihnen allen ein frohes Fest, einen guten Rutsch und Alles Gute für 2019. Man sieht sich, wir, mein Team und ich, freuen uns auf Sie! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH PS.: Hiermit ist auch erst einmal Pause mit meinem Blog bis ins neue Jahr.
Tom Zeizels Blog: HCL will IBM Collaboration Solutions übernehmen – und nun? IBM und HCL International haben am 6. Dezember angekündigt, dass HCL eine bindende Vereinbarung zur Übernahme einer Reihe von IBM Produkten, u.a. des IBM-Portfolios für Collaboration Solutions, unterzeichnet hat. HCL International ist ein vor 40 Jahren in Indien gegründetes Unternehmen mit 127.000 Mitarbeitern und $7,8 Milliarden Umsatz (2017), das sich bisher auf Softwareentwicklung und IT-Outsourcing konzentriert hat, jetzt aber eine neue Wachstumsstrategie beschlossen hat, unter deren Licht diese Ankündigung steht. Viele Kunden und Partner würden jetzt gern genau wissen, wie das Ganze abläuft und auch wie sich die Roadmaps der Produkte der Domino Familie und Connections konkret entwickeln werden. Leider gibt es da eine bedeutende, juristische Hürde, die hier enge Grenzen setzt. Eine solche Akquise zwischen zwei Unternehmen muss grundsätzlich kartellrechtlich überprüft werden und folgt strengen rechtlichen Vorgaben. In der Phase der Prüfung, die üblicherweise etwa 6 Monate dauert, muss das Geschäft genauso weitergehen, wie vor der Ankündigung. Waren die Unternehmen Wettbewerber, bleibt das auch in der Zeit der Überprüfung so. Der Austausch zwischen den beiden Unternehmen bleibt beim Zustand vor der Ankündigung eingefroren. Beide haben peinlich darauf zu achten, dass auf gar keinen Fall irgendwelches Insiderwissen nach Außen gerät, damit die Aktienkurse beider Unternehmen nicht manipuliert werden können. Das wäre strafbar! Da es auch sein kann, dass die Kartellbehörden einen Kauf ablehnen und er deshalb nicht zustande kommt, müssen beide Firmen auch im Sinne des Schutzes ihres intellektuellen Kapitals darauf achten, dass es hier nicht vor Abschluss zu einem Austausch kommt. Das könnte ja die Wettbewerbssituation völlig verzerren, wenn es doch nicht zum Abschluss käme.  So nachvollziehbar diese rechtlichen Rahmenbedingungen sind, so sehr würde man doch gern wissen, was danach passiert. Das trifft Kunden, Partner und bisherige Mitarbeiter gleichermaßen. Wie immer gibt es im Internet dazu die unterschiedlichsten Betrachtungen und Abschätzungen, denen ich mich hier aus besagten Gründen aber nicht anschließen möchte – nur eine besonders lesenswerte vielleicht herausheben, nämlich die von Nigel Cheshire, der eine Parallele zur Übernahme von Jaguar und Land Rover durch Tata Motors zieht. Stattdessen möchte ich einfach mal im Stil von Frage & Antwort zusammenfassen, was es in der Regel von Executives von IBM und HCL hierzu an offiziellen Aussagen gibt – deshalb jeweils mit Quellenangabe. Da selbst das schon eine juristische Gratwanderung ist, verzichte ich dabei auf eine Übersetzung, um jegliche Fehlinterpretation auszuschließen. Frage: Welche Strategie steht bei HCL hinter dieser angekündigten Akquise? Antwort: “The large-scale deployments of these products provide us with a great opportunity to reach and serve thousands of global enterprises across a wide range of industries and markets. I am confident that these products will see good growth trajectory backed by our commitment to invest in product innovation coupled with our strong client focus and agile product development. In addition, we see tremendous potential for creating compelling ‘as-a-service’ offerings by combining these products with our Mode-1 and Mode-2 services” hat C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies in einer Pressemeldung bekundet (https://www.hcltech.com/press-releases/products-and-platforms/hcltechnologies-acquire-select-ibm-software-products-18b) Frage: Was wird mit den eingekauften Produkten, auch den Collaboration Produkten passieren? Antworten:  Hierzu ergänzt Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, während der Investorenpräsentation am 7. Dezember 2018: „As you look at each of the individual products, they’re in an attractive multibillion-dollar markets, growing if not single-digit than double-digit growth rates. And the positioning of these products overall in terms of the customer base they had, the analysts’ recognition that they have, they’re all very well-positioned in the leadership quadrant.“ … „Collaboration, which consists of 2 product families, Notes & Domino and Connections, which are in many respects large iconic products with very, very large global install basis, that have been recognized by analysts.“ … „Having a core engineering and product DNA is something we’re very proud of as a company. … „On taking those and applying a series of innovation steps, that ultimately enhance both the short-term and long-term potential of these products. Some of it are things that you would expect any good product organization to do, delighting customers, having product managers who are engaging and listening to power users, participating in user groups and engaging in transparent development, joint innovation with customers, again, this is something that we feel very close to the HCL DNA, its co-creation and co-invention with our leading customers.“ … „Ultimately, it’s about innovation. And this is something that I think you can mark by a major new releases of the products. It is bringing in innovative new technologies like machine learning and analytics“.  Frage: Was wird mit den bisherigen Mitarbeitern bei IBM Collaboration Solutions passieren, bzw. aus Kundensicht: Werden meine bisherigen Ansprechpartner meine Ansprechpartner bleiben?   Antworten: „The start point of that is there is a certain number of people who will transition from IBM, who have been doing this specialized work and we will continue to augment that with a lot of support infrastructure“ so C Vijayakumar, President & CEO, HCL Technologies auf der HCL  Investorenpräsentaion am 7. Dezember 2018. Detailiert wurde das auf der selben Veranstaltung nochmals von Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies: „There will be a fairly significant people transfer from IBM as part of the steel and that will be both from the cell site as well as on the engineering side.“ „There is a salesforce that upon closing will come and join HCL. A fairly significant sales team. It’s a global sales team, spread across multiple different countries and geographies all over the world. So as a substantial sales force, the sales force that will be coming over is the sales force that had dedicated focus on these products.“  Frage: Was ändert sich für IBM Business Partnern? Antwort: Darren Oberst, Corporate VP of Product & Platforms, HCL Technologies, beantwortete diese Frage in einem Interview mit CRN: “Going forward, HCL Technologies and IBM will continue their long-term relationship where the two sell each other’s technology.”    „The deal, once it closes, is not expected to have a big change in how IBM Business Partners work with the software as it becomes part of HCL Technologies.”  “There will be no change in these arrangements until formal deal closure, which is expected to happen mid-2019. Post deal-closure, HCL will work with IBM Business Partners to sign them up as HCL Business Partners. Working with Business Partners has always been a core part of HCL’s business philosophy.” Frage: Wie geht es mit den Produkten der Domino Familie weiter? Antwort: Zu den Produkten der Domino Familie besteht bereits seit Oktober 2017 eine Entwicklungspartnerschaft zwischen IBM und HCL. Hier ist Zusammenarbeit also „Business as usual“, wodurch die momentanen rechtlichen Einschränkungen in der gemeinsamen Zusammenarbeit und Kommunikation nicht ganz so tiefgreifend wie in anderen Bereichen sind.  HCL hatte in dem Zusammenhang einen sehr großen Teil der IBM Domino Entwickler übernommen. Dazu gehört auch Richard Jefts, der die Entwicklung dieser Produkte bereits bei IBM verantwortet hatte und dieses nun bei HCL tut. Er berichtet an die hier mehrfach zitierten Darren Oberst. Man ist in ein für die Entwickler nahegelgenes Gebäude in Chelmsford – das liegt 40 km außerhalb von Boston, USA – umgezogen. Dort konzentriert sich heute die Entwicklung der Domino Produkte. HCL investiert stark und weitere Entwickler werden dort nahezu fortlaufend eingestellt – wofür gerade ein neues Gebäude erstellt wird. Kontinuität und Wachstum werden bei HCL also großgeschrieben. Im Oktober 2017 hatten beide gemeinsam eine neue Version der Domino Produktfamilie für 2018 angekündigt und mit Domino V10 pünktlich im Oktober 2018 geliefert. Das Feedback zu zahlreichen neuen Funktionen und Neuausrichtungen war fast durchgehend positiv. Seit mehreren Monaten laufen jetzt bereits die Arbeiten an der für 2019 geplanten Version 11. Die weltweiten Kundenbefragungen nach den Wünschen für diese Version in Form von Jams laufen bereits und sind in D-A-CH in den letzten Tagen gerade sehr erfolgreich abgeschlossen. Hier waren IBM und HCL als Partner bereits immer gemeinsam aufgetreten. Soweit ein erster Überblick. Für Fragen im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gern zur Verfügung. Ihr  Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Was heißt eigentlich „teilen“? heute einmal kein Beitrag von mir, sondern von Peter Schütt aus unserem IBM Collaboration Solutions Team in D-A-CH. Er hat ein Thema aufgegriffen, dass sich jeder IT-Entscheider ansehen sollte. Letztlich geht es bei ihm darum, wie man zukünftig zusammenarbeiten sollte und was Tools-Entscheidungen auch mit Unternehmenskultur und Zukunftsperspektiven zu tun haben. Hier sein Original-Blog. Aber lesen können Sie ihn auch hier: **** Was heißt eigentlich „teilen“?
Bei Diskussionen zum Thema Zusammenarbeit, taucht immer wieder das Wort „teilen“ auf, meistens im Zusammenhang von „Informationen teilen“, manchmal auch etwas höher gegriffen „Wissen teilen“. Wie steht es eigentlich damit? Ist es noch im Fokus? Was machen Unternehmen heute um es zu fördern? Wollen sie das überhaupt (noch)? Der Versuch einer Klärung:

Was sind die Treiber, wenn es um den modernen Arbeitsplatz geht?

Es ist heute so oft vom „Arbeitsplatz der Zukunft“ die Rede, vom Digitalisieren der Arbeitsplätze, ja von einer ganz neuen Kultur des Zusammenarbeitens. In dem Zusammenhang taucht immer häufiger das Modell der „Garage“ als Thema auf, womit nicht der Unterstand für den schönen Oldtimer gemeint ist, sondern die fast leere Garage, in der Typen wie einst Bill Gates angefangen hatten Großes zu entwickeln, in der man mit wenigen Mitteln und viel Kreativität im kleinen Team – oft zu zweit – eine außerordentliche Innovationskraft hervorbrachte. Nun gut, es wird nicht reichen neue Leute in die damalige Garage von Bill Gates (oder einen Nachbau) zu stecken und zu hoffen, dass die dann ähnlich kreativ erfolgreich werden. Denn es geht nicht um die Garage, sondern um die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Platz – und vielleicht noch etwas um die Rahmenbedingungen. Das unterliegt oft eher einem Zufall als dass es sich managen lässt. Und es muss auch nicht alle fünf Minuten die ganz große Idee sein. Im Arbeitsalltag reicht schon eine gute Performance. „Getting Things done“ ist oft schon mehr als Durchschnitt. Aber das dann schnell und in guter Qualität. Dann ist der Kunde zufrieden oder zumindest der Chef. Es geht auch nicht nur um die Besten im Unternehmen, die man fördern muss. Natürlich muss man das. Aber die Besten können sich meistens selbst sehr gut organisieren. Man muss sie fortlaufend motivieren, um sie bei der Stange zu halten. Sich brauchen aber eher Freiräume als Kümmerer. Zudem sind es wenige. Man sollte seine Energie auch nicht bei den Low Performern verbraten. Hier gilt viel zu sehr die 80:20 Regel: viel Aufwand und wenige Erfolgsaussichten. Was aber wirklich Sinn macht ist sich mit dem Bauch der Gaußkurve der Organisation zu befassen – den vielen normalen Mitarbeitern.

Wie macht Teilen Mitarbeiter erfolgreicher?

Eine Rahmenbedingung in einer Garage ist das direkte und sofortige Teilen aller Informationen – ein Zurückhalten gibt es nicht. Der US-amerikanische Musiker Jack Johnson hatte 2006 mal einen kleinen Hit mit dem „Sharing Song“ – Quintessenz: „It’s always more fun to share with everyone”. Schön gesagt, denn auch der Fun-Faktor kommt dazu. In dem Lied zitiert er aber eigentlich nur den christlichen, seit 2000 Jahren bestehenden Ansatz des „geschwisterlich Teilens“.  Ich glaube, dass das auch das grundsätzliche Erfolgsrezept für einen modernen Arbeitsplatz ist. Niemand kann es allein – vielleicht mal von einzelnen Genies abgesehen, aber die habe ich ja aus der Betrachtung sowieso rausgenommen. Als Zuständiger für IBM Collaborations Solutions Strategien in D-A-CH interessant mich naturgemäß neben einer allgemeinen Betrachtung noch mehr, was sich dazu mit IT-Tools machen lässt. Und da fällt mir auf, dass sich immer wieder Tools etablieren, die nicht diesem Paradigma entsprechen, die ein „geschwisterlich Teilen“ nicht fördern, sondern eher sogar behindern. Trotzdem sind sie am Markt nicht wenig erfolgreich. Warum ist das so? Bewundernswert finde ich der Ansatz von Volkmar Denner, dem Chef der Robert Bosch GmbH. Trotz einer Größe von über 400.000 Mitarbeitern glaubt er, dass man bei Bosch auch „Startup“ kann und fordert seine Mitarbeiter auf das Wissen des Unternehmens im Unternehmen (und nur dort!) möglichst effektiv zu teilen. „Ich möchte im Unternehmen eine Startup-Kultur etablieren. Ich möchte, dass wir ständig Neues wagen“, so Denner 2015. Eine Maßzahl als Beispiel dazu: Während bei vielen Unternehmen, die IBM Connections nutzen, um die 80 Prozent der Communitys geschlossen sind, sind es bei Bosch nur ein wenig mehr als 10 Prozent. Mit anderen Worten, Teilen ist dort der gewollte Standard und nicht umgekehrt – und wird auch so gelebt. Was heißt das konkret? Der Standard in IBM Connections, egal ob für eine Community oder ein Dokument ist erst einmal, dass es jeder im Unternehmen sehen und vor allen Dingen auch einfach finden kann – entweder über eine Textsuche oder über die Person, die sie erstellt, bzw. es geschrieben hat. Wirklich schützenswerte Inhalte kann man natürlich in der Sichtbarkeit und den Zugriffsrechten einschränken. Vor ein paar Jahren gab es dazu mal den damaligen Modebegriff „Social Sharing“. Im aktuellen politischen Klima einer weit verbreiteten Rückwärtsorientierung geraten die Vorteile eines solch offenen Teilens aber scheinbar unter Druck. Das klassische Muster aus den Zeiten der Gruppenlaufwerke, das der reinen, letztlich hierarchischen Verteilung ohne Möglichkeiten zum „Social Sharing“, greift wieder mehr und mehr um sich. Für die Mitarbeiter bedeutet es, dass
  • Man wissen muss, dass es ein Dokument gibt. Einfach so finden, etwa per Zufall als so genannter „Wissensunfall“, kann man es nicht.
  • Man muss wissen, wer das entsprechende Zugriffsrecht hat und einen ebenfalls auf die Liste nehmen kann.
  • Man sich die URL, die Adresse, unter der man es finden kann, explizit speichern, weil man es sonst nicht wiederfinden kann. Und man muss diese Listen wichtiger Dokumente selbst irgendwie pflegen.
Viele Unternehmen setzen auf Tools, die eben nur genau das können. Beispiele sind Microsoft SharePoint (warum heißt das eigentlich „Share“Point. Müsste es nicht DistributionPoint heißen?), Dropbox, Box, usw. Es macht Zusammenarbeit wieder ungleich schwerer, weil man davon abhängig wird, dass man beim Verteilen eines Dokuments berücksichtigt wurde. Ansonsten muss man sich – wenn man überhaupt Kenntnis davon bekommt – zeitaufwändig darum bemühen Zugriff zu bekommen und dabei auch noch den Autor bei seiner aktuellen Arbeit unterbrechen. Effizienz geht anders. Was so allerdings hofiert wird, ist das alte und eigentlich überkommene „Wissen ist Macht“. Man kann seine Arbeitsprodukte, die in der Regel eigentlich dem Unternehmen gehören, verschließen und andere zwingen erst einmal Bitte zu sagen. Das mag das Ego streicheln. Produktivitätsfördernd im Sinne des Unternehmens ist das nicht. Wissensunfälle werden so stark behindert, wenn nicht fast ausgeschlossen. „Garage“ ist das auch nicht. Warum entscheiden dann viele Entscheider heute immer noch oder sogar wieder vermehrt für den Einsatz solcher Tools? Darauf habe ich keine wirkliche Antwort. Meine Vermutung ist entweder aus Unwissenheit oder weil sie sich nicht wirklich dem Erfolg des Unternehmens verpflichtet fühlen … und es ja früher auch so war. Push statt Pull. Ich glaube, Entscheider sollten sich viel mehr bewusst machen, wo sie mit ihrer Firmenkultur hin wollen. Solche Entscheidungen haben oft sehr langfristige Folgen. Und Veränderung ist im ersten Schritt aufwendiger als einfach so weitermachen. Veränderung hat aber das Potenzial wirklich Schritte nach vorn zu machen, persönlich und als Unternehmen. Ein Tool ist eben doch nicht nur ein Tool. Und Teilen muss man wollen. *****
Da bleibt mir nur Ihnen einen guten Start in die Woche zu wünschen! … und nicht vergessen: unbedingt noch schnell zu den Domino V11 Jams in der nächsten Woche in Frankfurt und Wien anmelden! Details hier. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Jammen für Domino V11 – neue Termine Vor einem Jahr haben wir uns im ersten Jam von Ihnen, unseren Kunden und Partnern, das Feedback geholt, was für Sie wichtig wäre, was in Domino V10 und allen beteiligten Familienprodukten drin sein sollte. Jetzt haben wir zusammen mit unserem Entwicklungspartner HCL pünktlich geliefert. Auch die deutschsprachige Version wird im Rahmen des Sprachpakets 1 in Kürze kommen. Die positive Resonanz auf V10 war bei dem Ankündigungsevent am 9. Oktober in Frankfurt für uns absolut überwältigend und ist bei allen meinen bisherigen Kundentreffen wirklich auch so positiv geblieben. Wir haben also offensichtlich sehr viel richtig gemacht. Das ist aber nur gelungen, weil wir konsequent begonnen haben den Input aus dem ersten Jam und aus der lebenden Requirementsliste umzusetzen. V10 war in erster Line ein Server-Release mit zusätzlichem Schwerpunkt darauf, Domino Anwendungsentwicklung für die vielen JavaScript-Entwickler zu öffnen und die Möglichkeiten moderne Programmierung mit Node.js usw. zu ermöglichen. Jetzt heißt es sich auf das nächste Release Domino V11, das in 2019 kommen soll, zu konzentrieren. Die groben Schwerpunkte, an die wir im Moment denken, sind Überbleibsel aus dem ersten Jam:
  • Den sogenannten „Citizen Developer“ noch besser zu unterstützen. Damit ist gemeint die Möglichkeiten der Anwendungserstellung noch weiter zu vereinfachen, sodass Mitarbeiter in den Fachbereichen „mal eben“ eine kleine App erstellen können, auch wenn sie keine erfahrenen Programmierer sind. Diese Apps, die dann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können, können u.a. auch über einen Firmen-Appstore verteilt und auch dank vorhandener APIs in nahezu belieben anderen Anwendungen integriert werden. .
  • E-Mail in Richtung „Open E-Mail“ (also egal mit welchem Client) zu erweitern und mit mächtigen Analytics-Funktionen einfacher bedienbar zu machen.
  • Den Betrieb der Plattform, der heute schon eine hervorragenden Ausfallsicherheit aufweist, noch weiter in Richtung „Lights out-Operations“ (das Licht im RZ kann auf aus bleiben) voranzutreiben.
Natürlich wird es auch darum gehen für die verschiedenen Nutzergruppen – Mitarbeiter in Fachbereichen, Sekretariatsdienste, Manager, usw. – weitere Mehrwerte zu schaffen, die sich in der täglichen Nutzung der Domino Plattform im Arbeitsalltag bewähren und somit den Wert der Domino Plattform an sich weiter ausbauen. Das können und wollen wir nicht allein festlegen. Hierzu wird es deshalb allein in D-A-CH drei weitere Jam-Termine geben. Ein IBM Jam ist eine Methode, die auf die IBM Design Thinking Methode aufsetzt und die sich hervorragend eignet in strukturierter Weise Szenarien für bestimmte Rollen (Personas) zu entwickeln, die besonders praxisnah sind. Der weltweit erste Jam der zweiten Staffel lief bereits am 15.11. im Rahmen des Domino-Tags bei der DNUG in Düsseldorf. In dieser zweiten Staffel geht es um Domino V11 und was unbedingt darin sein sollte. Die Termine sind diese:
  • Am 11.12.2018 in Frankfurt
  • Am 12.12.2018 in Wien
Hierzu möchten wir ausschließlich Kunden und Partner einladen (also u.a. auch keine IBM Kollegen – sorry), die noch nicht in Düsseldorf dabei waren. Die Zahl der Plätze ist naturbedingt durch das IBM Design Thinking basierte Jam Format sehr begrenzt. Um möglichst gerecht vorzugehen, werden wir einmal in der Woche aus der Liste der Angemeldeten Plätze im Losverfahren verteilen und Sie entsprechend zeitnah informieren. Seien Sie dabei! Bestimmen sie mit, was in Domino 11 für den Server, den Notes Client, Verse und Sametime neu sein soll! Beteiligen Sie sich aktiv am neuen Jam und melden Sie sich jetzt an! Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: Demo Time – Beispiele für Domino V10 Anwendungen Bilder sagen mehr als 1000 Worte – und dann erst ein Video. Wer verstehen möchte, was an Domino V10 bezogen auf Unternehmensanwendungen so neu ist, kann sich nun einen kurzweiligen Überblick mit einem Video verschaffen, dass die von Luis Guirigay, (Domino Produktmanagement, USA) beim großen Domino V10 Launch Event am 9. Oktober in Frankfurt vorgeführte Demo zeigt. Es war eine live-Session, also ohne doppelten Boden oder Videos (So ist denn auch seine anfängliche Ansage zu verstehen, der „Demogott möge mir beistehen“). Seinen ersten Demoteil begann Luis mit dem Beispiel einer Entwicklerin, die JavaScript Skills hat und sich nur ein wenig mit Domino auskennt. Sie beginnt ihren Arbeitstag mit – wir kennen es – E-Mail. Das macht sie mit der neusten Version (1.0.5, und die nächste, 1.0.6, kommt auch schon wieder in Kürze) von Verse on prem (VOP), das sich in den letzten Monaten nun endlich sehr rausgemacht hat. Sie findet darin den Auftrag eine Übersicht über alle Domino-Anwendungen im Hause, ihre Bedeutung und Komplexität, zu erstellen. Dazu nutzt sie ApplicationInsights von Panagenda, das weiterhin für die ersten 50 Anwendungen kostenfrei zur Verfügung steht. Mit dem Tool kann sie auch herausfinden, welche Anwendungen ohne Probleme und weitere Anpassungen sofort in der neuen Domino Mobile Apps Anwendung auf dem iPad laufen. (Das gilt für fast alle. Es gibt aber Ausnahmen, wie Anwendungen, die Java nativ nutzen, denn das gibt es auf dem iPad leider nicht. Falls man solche Anwendungen hat, gibt es verschiedene Workarounds, die nur etwas Aufwand erfordern.) Wie selbst sehr alte Domino-Anwendungen direkt auf dem iPad laufen, führte Luis dann zum Ersteunen vieler im Audirtorium schon mal live vor (Die App ist im Moment noch im Beta-Stadium, soll aber noch vor Jahresende generell verfügbar werden). Teil seiner Beispielanwendung ist eine Integration der Domino-Anwendung zu Salesforce, mit der direkt eine Opportunity angelegt werden soll. Dank der neu unterstützten http- und Json-Klassen ist das sehr einfach umzusetzen. Auch die Nutzung von spezifischen iPad Funktionen, wie u.a. der Kamera ist natürlich möglich. Damit können beispielsweise Belege direkt in die Domino App aufgenommen werden. Und dass man mit Domino Anwendungen auch offline auf dem iPad weiterarbeiten kann ist sicher nicht nur für Versicherungsvertreter von großem Interesse. In nächsten Teil zeigte Luis zunächst eine ältere Kundenkontaktanwendung – auf neudeutsch CRM – die Web-fähig gemacht werden soll – und zwar nicht von einem Programmierer, sondern als No/Low Code Entwicklung von einem IT-Kenner aus einem Fachbereich. Luis zeigt hier, wie man eine solche Anwendung, die aus 3 Formularen, 20 Views, Business-Logik und -Security, usw. besteht und bisher auf den Notes Client angewiesen war, in weniger als einer Stunde zu einer modernen Webanwendung mit Responsive Design – damit sie auf allen Geräten in ansprechender Weise läuft – macht. Das geht mithilfe von TeamWorkr – einer auf dem Domino Server laufenden Lösung der Münchner Firma Team Technology, die auch direkt von IBM bezogen werden kann.  Damit ist nicht nur ein Refresh möglich, sondern genauso einfach auch Erweiterungen, etwa mit Google Maps-Einbindung und ähnlichem. Im dritten Teil der Demo geht es Luis um eine Problem-Ticket Anwendung auf Basis von JavaScript und Node.js. Mit der neuen Domino Query Language (DQL) ist möglich vom Node.js-Code aus Daten aus einer Domino Datenbank zu nutzen, also zu lesen und zu schreiben – und das enorm schnell. So ist es mit DQL beispielsweise gelungen in einer Datenbank mit Millionen von Einträgen die Zeit für eine Abfrage von etwa 7 Sekunden auf weniger als eine Viertelsekundende zu senken. Performance pur! Nicht nur damit wird Domino interessant für jeden JavaScript/Node.js Entwickler, die mit bestehenden, auch älteren Domino Anwendungen nahezu Wunder vollbringen können, aber für die es genauso interessant ist neue Anwendungen mit Domino zu entwickeln. In einem weiteren Beispiel ging es um eine große Vertriebsanwendung, bei der man vor der Frage stand sie auf einer anderen Plattform neu entwickeln zu lassen. Die Komplexität solcher Anwendungen kann sehr extrem sein, sodass Neuentwicklungen durchaus Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen können. Mit Domino V10 kann man seine Ziele – eine moderne Anwendung, die gut performt und überall läuft – auf Basis einer bestehenden Anwendung auch wesentlich schneller und günstiger verwirklichen – ohne riskanten und kostspieligen Plattformwechsel. Aber es bleibt nicht nur bei der Modernisierung: Mit einem JavaScript Framework, wie z.B. React oder Angular Express gelingt mit Domino V10 auch eine sehr einfach umzusetzende Integration in ganz andere Software-Welten. Dazu zählen Salesforce genauso wie Microsoft’s Office 365, in die sich Domino V10 Anwendungen so integrieren, dass die Nutzer nicht einmal merken, dass Domino für sie im Hintergrund arbeitet, vielleicht abgesehen von der auffällig guten Performance, denn andere Dinge, wie besonders hohe Sicherheit, bemerkt man als Endnutzer ja normalerweise nicht. Im zweiten Demoteil widmete sich Luis Guirigay dann den Administratoren und zeigte auf welche Vorteile Docker, CentOS, Cluster-Symmetrie, Auto-Repair, usw. bringen. Nachdem das Thema Cloud so langsam für immer mehr Unternehmen machbar wird, stellt sich auch die Frage nach Möglichkeiten Domino Apps in der Cloud laufen zu lassen. Auch das ist natürlich möglich und Luis zeigte, für welche Apps es geht und Sinn machen könnte. Das ist nach unseren Erfahrungen auch mit größeren Einsparpotenzialen verbunden und immer eine Betrachtung wert. In der abschließenden, dritten Demoteil ging er dann noch auf weitere Integrationsszenarien in IBM Produkte, aber auch zum Beispiel in Slack, Microsoft Teams, usw. ein. Eine sehr beeindruckende Vorstellung! Ich habe Luis in Frankfurt live erlebt, in diesem vollen Auditorium. Ich glaube, dass jeder im Raum so überrascht war wie ich, was IBM und HCL gemeinsam in den letzten Monaten bewegt haben und was allein in Domino V10 schon alles steckt. Und seit nunmehr drei Monaten wird auch bereits an V11 gearbeitet. Was sagten die Analysten? „Domino ist zurück!“ Es sieht so aus. Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH
Tom Zeizels Blog: #dominoforever – die nächsten Schritte Ich kann es mir diese Woche einfach machen mit nur zwei Hinweisen:
  1. Unser für die Domino-Produktfamilie verantwortlicher Produktmanager Andrew Manby hat der DNUG ein lesenswertes Interview zum Thema „Domino as a modern, viable Platform for Years to come“ gegeben, also einem Ausblick auf die nächsten Schritte nachdem Domino V10 nun mehr oder weniger (abhängig von Plattform und Sprachen) da ist. Eine klare Leseempfehlung von mir!
  2. In dem Interview wird auch darauf abgehoben, dass ihm Rahmen des DNUG Domino Days am 15.11.2018 in Düsseldorf der neue Jam zum Thema Domino V11 gestartet werden wird. Jetzt ist der Domino Day aber schon sehr stark ausgebucht. Deshalb hier die Anmerkung, dass wir für Anfang Dezember einen weiteren Jam Termin in Deutschland angedacht haben. An den konkreten Details wird aber noch gearbeitet.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihr Tom Zeizel Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH

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