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Wenn IBM in seiner langen Geschichte jemals einen sichtbar großen Schritt in Richtung Collaboration tat, dann mit der Weltpremiere von Domino V10. Denn Collaboration heißt in der digitalen Welt vor allem, dass man sich selbst als Teil einer Gruppe mit anderen Teilnehmern versteht, die gemeinsam etwas bewegen wollen.

Dafür will Big Blue auch nicht mehr allein in der Führungsverantwortung stehen. Durch die Zusammenarbeit mit dem international aufgestellten Konzern HCL haben sie Macht und Einfluss gegen Kreativität und Innovation eingetauscht. Ganz zum Wohle des Kundennutzens offensichtlich. Das ist gelebte Collaboration.

Zur richtigen Zeit der richtige Partner

Seitdem bekannt wurde, dass IBM die Entwicklung von Domino an HCL auslagert, herrscht positive Unruhe in der Szene. Nicht nur, dass sich nun Kunden und Business Partner viel intensiver in die Produktentwicklung einbringen können. Mit diesem Deal schafft es IBM auch, neuen Schwung in die Existenz bestehender Produktportfolios aller Beteiligten zu bringen.

Die Zeiten, in denen ein Domino-Entwickler von „Fremdsoftware“ sprach um alles abzukapseln, was sich außerhalb des Notes/Domino-Universums anbot, sind vorbei. Unter dem Ewigkeit suggerierenden Hashtag #dominoforever wird dieses IBM-Collaboration-Segment nun von den HCL-Programmierern aufgebohrt, die zum großen Teil schon vor Jahrzehnten ihre Ideen unter Iris- oder Lotus-Flagge verwirklichten.

Sollte IBM tatsächlich die Strategie verfolgt haben, erstmal ein paar Jahre abzuwarten, bis sich Märkte sortiert und Player positioniert haben, dann ist ihnen das gelungen. Mit dem Wissen, dass Domino-Kunden nicht mal eben die Plattform ablösen können, war Zeit gewonnen um sich größeren Themen wie KI zu widmen. Sich nun dem Markt strategisch soweit zu öffnen, wie es eben jene Kunden seit Jahren verlangen, wirkt wie ein Starkregen nach der Dürre.

Zurück zur Weltpremiere: Mit der Farbgebung für dieses Projekt liegt Big Blue vollkommen abseits vom Haus-Code. Das knallige Gelb, das sich über die Jahre zur identitätstiftenden Farbe der Community entwickelt hat, soll nun auch visuell den Anspruch an die nahe Zukunft symbolisieren. Hoffentlich stehen Domino mit den neuen Versionen wieder gelb-goldene Jahre bevor.

Domino V10 – Der erste Schritt

Das Haus ist voll am Morgen des 9. Oktober im Frankfurter Kap Europa. IBM will wieder auf eine größere Bühne mit dem Thema Domino. Aber noch nicht auf die Center Stage. Diese Strategie passt hervorragend zum neuen von HCL entwickelten Release. Im ersten Schritt öffnet man mit neuen Technologien die bestehenden Anwendungslandschaften der Kunden in Richtung Web.

Dieser spät, aber nicht zu spät eingeschlagene Weg mag sich on the long run vielleicht als gelbrichtig heraustellen. Im Markt hatten sich die Kernanforderungen an eine Domino-Modernisierung über die Jahre verdichtet: Mobil und plattformunabhängig soll es werden. Einfach mit der Zeit gehen. Tom Zeizel beleuchtet in seinem Blogbeitrag die wesentlichen Neuerungen.

Kunden wollen ihren vorhandenen Code und ihre Daten weiternutzen. Via Node.js, JavaScript-Technologien und der Domino Query Language (DQL) können sie nun auf Basis bestehender Anwendungen neue Nutzer-Erfahrungen ermöglichen, ohne dass sie die Software von Grund auf neu schreiben müssen. Mit dem Ergebnis einer neuen, Browser-basierten HTML5-Oberfläche erscheinen die Bestandsdaten im zeitgemäß frischem Design.

IBM kann mit Version 10 endlich wieder ein starkes Update von Domino vorlegen. Wenn es die Zeit gebraucht hat, um mit neuem Schwung die nächste Ära der schnellen Anwendungsentwicklung einzuläuten, dann hat das Warten jetzt ein Ende. Hieß es früher, man kann (fast) alles AUF einer Domino-Umgebung machen kann, muss es ab dieser Woche offiziell lauten: Jetzt kann man auch (fast) alles MIT Domino anstellen. Man darf gespannt sein, wohin der Weg führt mit Version 11. Ein neuer Anfang ist gemacht.

Bilder der Veranstaltung:

So lässt sich die Erwartungshaltung der 150 Gäste der Bleed Yellow Party am Vorabend der Weltpremiere von Domino V10 zusammenfassen. An einem milden Oktoberabend treffen sich die Mitglieder unserer Usergroup im MANTIS Rooftop am Fuße der imposanten Wolkenkratzer in Frankfurt.
Spannende Themen ziehen kluge Köpfe an. Momentan herrscht soviel Aufbruchstimmung im IBM-Collaboration-Umfeld, dass wir Jürgen Bischof dafür gewinnen konnten, den Vorstand bei der Fachgruppen-Organisation und Kooperation mit IBM/HCL zu unterstützen.
Ganz herzlich dürfen wir ein neues Mitglied im DNUG-Vorstand begrüßen. Matthias Weichhold wurde von den vier aktiven DNUG-Vorständen als Nachfolger von Eric Marzo-Wilhelm bestellt. Eric musste sein Engagement bei der DNUG aufgrund beruflicher Verpflichtungen aufgeben.
Matthias Weichhold

Matthias Weichhold

Der Diplom-Informatiker und „Ureinwohner von Karlsruhe“ arbeitet seit 32 Jahren im genossenschaftlichen Rechenzentrum Fiducia & GAD. Seit 1992 ist er im Notes-Bereich tätig. Er hat in diesem Unternehmen alle Fachbereiche durchlaufen und war Administrator, Entwickler, Kundenberater und Software-Verteiler. Seit sieben Jahren arbeitet er im Produktmanagement. Privat ist Matthias ein lebender Sonnenschein. Das „analoge Wesen in der digitalen Welt“ lacht gerne – auch über sich selbst. In seiner Freizeit geht er viel in die Natur. Wandern und Radfahren sind dabei seine Lieblingstätigkeiten. Wann immer es die Zeit erlaubt verfasst er Kurznachrichten im Stile von Whatsapp. Dies allerdings noch ganz traditonell – mit Stift und Postkarte.
Erfahren Sie, wie ein digitaler Arbeitsplatz die Zusammenarbeit, die interne Kommunikation und die Interaktion der Mitarbeiter fördert.
  • Wie sollte ein digitaler Arbeitsplatz aussehen?
  • Was zeichnet ein Social Intranet aus?
  • Wie gestalten Sie Ihre interne Kommunikation interaktiv?
Wir zeigen Ihnen, wie mit dem IBM Connections Engagement Center eine integrierte Kommunikations- und Wissensplattform aussieht bei der Zusammenarbeit, Wissensaustausch und Social Networking Hand in Hand gehen. Melden Sie sich hier zum Webcast an, wir freuen uns auf Sie!
Voller Freude dürfen wir einen neuen DNUG-Mitarbeiter begrüßen und heißen Michael Thormeyer ganz herzlich in unserem Team willkommen.
Michael Thormeyer

Michael Thormeyer

Der gebürtige Kölner fand seine Passion nach dem Lehramtsstudium. Statt Mathematik und Sport zu unterrichten, entschied er sich für den Einstieg in die Veranstaltungsbranche. Als Eventmanager betreut und berät er seit 1991 Unternehmen und Eventagenturen. Dabei arbeitet er im Bereich Konzeption, Organisation und Realisation von Veranstaltungen in ganz Deutschland. Seit 1997 ist er als Freelancer im Eventmarketing und seit 2003 auch als Eventregisseur tätig. Michael wird die DNUG bei der Organisation von Konferenzen und Veranstaltungen unterstützen.
Am 8. Oktober um 19 Uhr laden wir Dich herzlich zur Domino V10 Prelaunch Party „Bleed Yellow“ ein. Wir treffen uns am Vorabend zur Weltpremiere von Domino V10 im „Mantis Roofgarden“ in Frankfurt. Du bist eingeladen zum BBQ-Büffet mit leckeren Grillgerichten, Pasta, Vorspeisen und verschiedenen Desserts. Für angenehme Lounge-Atmosphäre sorgt der DJ des Hauses.

Dresscode Yellow

Das „Mantis Roofgarden“ verfügt über eine atemberaubende Dachterrasse im Stil einer Yacht, die bei jedem Wetter genutzt werden kann. Der Abend wird ein unvergessliches Erlebnis werden. Trage bitte dafür etwas Gelbes!

Infos & Anmeldung

Domino V10 Bleed Yellow Party 08.10.2018 von 19 bis 23 Uhr im Mantis Roofgarden / Frankfurt am Main Hier Anmelden
Die Fachgruppe Connections lädt Dich am 6. November von 10 bis 17 Uhr zum Connections Day 2018 ein. Nach einer Einführung in IBM Connections Customizer teilen wir die Teilnehmergruppe auf. Mit der einen Gruppe werden wir mittels Design-Thinking-Methode relevante Anwendungsfälle identifzieren und beschreiben. Währenddessen sammelt die Technik-Gruppe direkt Erfahrungen bei der Anpassung von IBM Connections durch den Customizer. Das Ziel ist hierbei ein Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen zu vermitteln und gemeinsam relevante Anwendungsfälle zu beschreiben.

Agenda:

10:00 – 10:30 Welcome, set the scene, objectives Andreas, Sabrina 10:30 – 11:15 Customizer Introduction – non technical, what can be done, limitations, show examples, show periscope Martti, Dale 11:15 – 11:30 Break, split in streams 11:30 – 12:30 Technical Stream Martti, Dale Design Thinking Stream Sebastian 12:30 – 13:00 Lunch Break Pizza et al. 13:00 – 15:00 Technical Stream Martti, Dale Design Thinking Stream Sebastian 15:00 – 15:15 Break 15:15 – 16:15 Technical Stream Martti, Dale Design Thinking Stream Sebastian 16:15 – 17:00 Share Lessons Learned to the other streams / teams Andreas, Sabrina

Infos & Anmeldung:

Datum: 06.11.2018 von 10-17 Uhr Ort: Beck et al. Services GmbH Zielstattstraße 42, 81379 München Hier Anmelden
Am 11. Oktober um 17 Uhr veranstaltet die Fachgruppe Connections ihren Webcast. Dieser behandelt die neuen Funktionen in IBM Connections CR3 und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Denn egal ob pink oder classic, es gibt neue Funktionen in IBM Connections. Lerne direkt von IBM Offering Manager René Schimmer was jetzt verfügbar ist und was künftig verfügbar sein wird.

Sprecher:

René Schimmer, IBM

Anmeldung:

Melde Dich noch heute zu diesem Webcast an. Die Einwahldaten werden am Veranstaltungstag an die in der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse übermittelt. Anmeldeschluss: 12 Uhr am Veranstaltungstag Hier Anmelden

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