Beiträge

IBM Verse on Premises in Kürze verfügbar

Weihnachten steht vor der Tür und wir wissen natürlich, dass unsere Kunden an den Feiertagen Wichtigeres zu tun haben, als sich mit Software zu beschäftigen. Kurz danach wird es aber noch einmal spannend, denn ab dem 30.12.2016 steht IBM Verse on Premises zum Download bereit.
Wie erhält man IBM Verse on Premises?
Wer eine der nachfolgenden Lizenzen besitzt und einen aktiven Softwarewartungsvertrag hat, kann IBM Verse on Premises ganz einfach über seinen Passport Advantage oder Passport Advantage Express Zugang herunterladen:

  • IBM Domino Messaging CAL
  • IBM Domino Messaging Express
  • IBM Mail Dual Entitlement
  • IBM Domino Enterprise CAL
  • IBM CEO Communications
  • IBM Domino Collaboration Express
  • IBM Mail Dual Entitlement plus Applications
  • IBM Mail Dual Entitlement plus Applications and S1
  • IBM Dual Entitlement for Mail and Social Collaboration

Sie wollen keine Zeit verlieren und möglichst schnell startklar sein?
Prima, dann nutzen Sie doch die Zeit bis zum 30.12. um Ihre Umgebung vorzubereiten:

Eine besondere Stärke von IBM Verse liegt in der nahtlosen Integration mit IBM Connections, die dem Benutzer ein modernes und komfortables Arbeiten ermöglicht.
Um den vollen Funktionsumfang von IBM Verse on Premises nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen daher auch die Basisfunktionen von IBM Connections sowie den IBM File Viewer zu installieren. Die erforderlichen Berechtigungen zur Nutzung von IBM Connections Files und Profiles und IBM File Viewer sind bereits in Ihren IBM Domino Client Access Lizenzen enthalten. Sie müssen also keine zusätzlichen Lizenzen erwerben und können gleich loslegen. Die Installationspakete für IBM Connections 5.5 CR1 und den IBM File Viewer können Sie ebenfalls über Ihren Passport Advantage oder Passport Advantage Express Zugang herunterladen.

Sie möchten IBM Connections und den IBM File Viewer nicht selber installieren?
Kein Problem, die Spezialisten von IBM übernehmen das gerne für Sie, entweder auf Ihrem eigenen Server, in der IBM Bluemix (Softlayer) Cloud oder bei einem Cloud Provider Ihrer Wahl. Sprechen Sie uns einfach an und Sie erhalten ein entsprechendes Angebot.

Freuen Sie sich auf den „New Way to Work“ mit IBM Verse on Premises.

Erik Schwalb (Erik.Schwalb@de.ibm.com)

Get ready – Verse on prem kommt in wenigen Tagen

Die finale Beta zu Verse on prem auf Windows/RHEL läuft mit sehr positivem Kundenfeedback, sodass unser Labor den angekündigten Q4 Termin definitiv halten wird – und zwar noch deutlich vor Weihnachten.

Was kann man in Vorbereitung jetzt schon tun? Zwei Dinge:
1.) Das Feature Pack 7 zu Notes/Domino 9.0.1, das im September kam, installieren.
2.) Connections on prem auf 5.5 upgraden, damit man in Verse die genial einfache Einbindung von Files nutzen kann, womit das Thema „Anhänge“ eine ungewohnte Leichtigkeit bekommt.

Der zweite Schritt ist zwar optional, aber Mail und Social integriert hat eben doch einen deutlichen Mehrwert. Und wenn auch IBM Docs auf Connections verfügbar ist, wird das Arbeiten nochmals deutlich einfacher.

Update: Ich habe bei der Terminangabe leider vergessen gehabt, dass man Software, auch wenn sie eigentlich fertig ist, noch paketieren muss. Damit wird es dann, wie Ed Brill auch bereits geschrieben hat, wohl doch der 30.12.2016 werden. Immer noch im Zielfenster von Q4.

Verse / Notes / Domino forever!

IBM investiert seit Jahren nachhaltig in die IBM Notes Domino Plattform, auch wenn die Marktbegleiter das natürlich gern anders darstellen. Es waren in den letzten 2 Jahren viele große und kleine Dinge: Unter anderem der äußerst gelungene Verse Mail Client im Browser und als App, der Zugriff auch von Outlook auf Mail auf Domino, der Zugriff auf Domino Anwendungen in einer Browser Umgebung und deren Nutzung in der IBM Bluemix Cloud, dann auch zusammen mit anderen Cloud-Lösungen, wie Watson Analytics.

IBM Verse / Domino

Damit sicher gestellt ist, dass IBM Verse bei Kunden von Anfang an problemlos läuft, hat IBM den Selbsttest gemacht und Verse gleich nach Verfügbarkeit für über 430.000 Nutzer ausgerollt und sie dazu in die Cloud geschoben. Waren es anfänglich 7500 Nutzer pro Woche, so konnte diese Zahl am Ende durch Prozessoptimierungen auf über 25.000 gesteigert werden. Das Projekt wurde vor der geplanten Zeit fertig und hatte eine Fehlerrate von unter 0,1 Prozent. Das sollen andere Anbieter erst einmal nachmachen!

Nun kommt man also als IBM-Mitarbeiter in den Genuss – das meine ich jetzt wörtlich – von IBM Verse. Designt, sodass man maximal zwei Klicks benötigt um Aktionen auszuführen und (optional) tief mit Connections integriert, bietet es eine unvergleichlich produktive Arbeitsumgebung. Und was man als Benutzer merkt, ist was Cloud und agile Programmierung bedeuten. Fast jeden Montag gibt es neue Funktionen. Nicht hunderte, wie bei einem Release, die die Nutzer Tsunami-artig treffen und ein aufwendiges Change Management erfordern, sondern in kleinen Schritten, die zudem nett erklärt werden. Es gibt zwar noch einzelne Funktionen, die in Verse im Moment fehlen oder durch Workarounds gelöst sind, aber das werden jede Woche weniger.

Was beim Nutzer hängen bleibt, ist, dass jede Woche ein paar Erweiterungen und neue Funktionen seinen Charme hat, ähnlich wie bei Apps auf mobilen Geräten. Immer aktuell sein nennt man ja auch “evergreen”. Und das hat was!

Mehr “evergreen” – auch on Premises!

IBM hat herausgefunden, dass die IT Abteilungen, die ihre Lösungen im eigenen Rechenzentrum betreiben oder betreiben lassen (“on Premises”) neue Releases typisch erst nach 3 Jahren installieren und dann noch einmal bis zu 3 Jahre brauchen, um die Notes Clients flächendeckend auszurollen. Das ist heute, in Zeiten in denen die IBM Connections Cloud eine “Evergreen”-Umgebung bietet, also regelmäßige, inkrementelle Updates, und damit dem Nutzer /der Nutzerin immer das Neueste, einfach nicht mehr zeitgemäß. Unser Offering Management hat sich deshalb überlegt, wie man auch für Kunden, die Domino weiter im eigenen Rechenzentrum betreiben und betreiben wollen, ein ähnliches Feeling wie “evergreen” bieten kann.

Die erste Erkenntnis war: wir müssen weg von dicken Desktop Clients, deren Rollout Packages größer als 1GB geworden sind. Vielleicht nicht ganz weg, aber zumindest als die absolut zentrale Lösung. Änderungen, die heute auf dem Server installiert werden, sollten auch heute beim Nutzer ankommen. Darum haben wir die Prioritäten geändert: Mobile Apps zuerst, dann Browser-“Clients” und dann Desktop Clients. Und deshalb haben wir den Entwicklungsschwerpunkt auf IBM Verse als Client im Browser verschoben.

IBM Verse auch on Premises

Goethe und Schiller haben sich selbst Kurznachrichten immer in Versform zugesandt. Wir wollten den Schritt zu etwas Neuem, das so kein Wettbewerber bietet, auch mit einem neuen Namen belegen. Wir hätten es auch iNotes.next nennen können, denn das ist, was es im Prinzip ist: Ein ganz neuer Mail Client, entwickelt nach neusten Design Thinking Methoden, auf der Basis modernster Technologien, der übrigens auch “offline” kann – und das sogar verschlüsselt! Gibt es im Sinne von Goethe und Schiller einen besseren Namen als das poetische „Verse“? Auf der Serverseite bleibt es aber beim besten Mail Server am Markt, ähnlich wie bei iNotes: Domino. In der Cloud und noch diesem Jahr (2016) auch on Premises.

Nachdem wir zunächst komplexere Lösung verfolgten, die in der Cloud mithilfe von Apache Solr umgesetzte, facettierte Suche auch on Premises anbieten zu können – was einiges an Zeit gekostet hat – ist den Spezialisten im Labor doch noch eine geniale Alternative eingefallen, die es jetzt ganz einfach macht: Der Schritt zu der modernsten E-Mail Lösung am Markt ist insbesondere für Bestandskunden, die heute schon iNotes nutzen, extrem einfach. Denn Verse on Premises (VoP) ist denkbar einfach zu installieren: Auf Basis Domino 9.0.1 FP7 wird es das Einspielen eines HotFixes sein. Fertig. Fast zumindest: Wenn es für die Nutzer besonders gut werden soll, bindet man es noch an Connections 5.5 Profile und Files an, die lizenzseitig ja auch bereits im Domino Paket mit drin sind. Für IBM ein großes Investment in die Plattform, für die Kunden softwareseitig ohne neue Kosten.

Outlook auf Domino

Domino benötigt, so zeigen es Umsteigerprojekte, nur etwa 1/3 der Anzahl der Server, die ein Microsoft Exchange typisch benötigt. Domino läuft auch deutlich stabiler (Ausfallsicherheit) und ist, unter anderem wegen der besonders effizienten Speichernutzung (DAOS) kostengünstiger. Deshalb ist und bleibt Domino der Server der Wahl – auch in der Cloud.

Für Outlook-Freunde mag da der Wunsch aufkommen ihr Outlook ebenfalls mit Domino zu nutzen. Auch hier hat IBM investiert und ermöglicht seit kurzem auch Outlook 2010, 2013 und 2016 sogar gemischt mit Verse und/oder Notes zu betreiben. Die Lösung nennt sich “IBM Mail Support for Microsoft Outlook – kurz IMSMO und nutzt SyncML als wesentliche und von Seiten Microsoft aus stabile Schnittstelle. Es sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass es einige, wenige Funktionen unter IMSMO nicht gibt, dafür kommen andere hinzu, die Outlook normalerweise nicht kann.

Die Wahl des Clients für E-Mail mit Domino liegt – so es der Administrator zulässt – beim Nutzer. Und das gilt für den Betrieb aus der Cloud und für on Premises und durchaus auch parallel: Man kann sogar mehrere verschiedene Clients gleichzeitig nutzen, wenn man denn möchte.

Domino Anwendungen in einer Browser-Umgebung

Nutzt man den modernen Verse Browser Zugriff auf E-Mail, dann stellt sich die Frage nach Domino Anwendungen. Hier hatten wir zunächst eine Lösung als Browser Plug-in vorgesehen. Aufgrund von nachvollziehbaren Security Anforderungen mussten die Browser-Anbieter ihre Plug-in Frameworks allerdings so weit ändern, dass das nun keine Option mehr ist. Dafür gibt es jetzt für Bestandskunden kostenfrei runterladbar das IBM Client Application Access (ICAA) Tool, das zwar einmal installiert werden muss, sich dann aber bezüglich Updates benimmt wie ein klassisches Browser Plug-in. Es ermöglicht mit einem schlanken Client auf fast alle Domino-Anwendungen zuzugreifen und ist damit der perfekte Bruder zu Verse für E-Mail. Die wichtigste Ausnahme sind Eclipse-Anwendungen, die mit Version 8.0 kamen und nur von einigen Kunden genutzt werden. Für sie benötigt man weiterhin zwingend den Notes Standard Client.

Die Notes Client Roadmap

Auch wenn Verse und ICAA heute und in Zukunft die Speerspitze der Entwicklung im Domino-Umfeld darstellen und wir strategische Neuerungen damit zuerst und vielleicht auch alleinig dort bringen werden, wird auch der Notes Desktop Client weiterentwickelt. Das bedeutet im Moment nicht, dass wir jetzt planen würden zum Beispiel die Verse Oberfläche auch im Desktop Client anzubieten. Das würde auch wenig Sinn machen, denn abgesehen von wenigen Lücken, die wir schließen werden, bildet die Kombination aus Verse mit ICAA schon heute eine vollwertige Lösung. Deren klarer Vorteil ist eben nicht mehr mit jedem Update neu ausgerollt werden zu müssen. Und Updates wird es geben: Wir planen nämlich die Neuerungen von Verse in der Cloud weitgehend auch für Verse on Premises jeweils nachzuziehen.

Es gibt eine ganze Reihe von anderen Dingen, wie die Unterstützung neuer Technologien und Schnittstellen, die wir auch im Notes Desktop Client wieder dynamischer Unterstützen wollen. Auf der IBM Connect Hauskonferenz war einstens laut über eine Version 9.0.2 nachgedacht worden und dazu auch eine Folie mit möglichen Neuerungen aufgelegt worden. Ein erheblicher Teil ist mittlerweile – von vielen leider fast unbemerkt – mit den Feature Packs verfügbar geworden. Und die noch fehlenden, sowie weitere, neue Dinge werden in den nächsten Feature Packs, die zukünftig häufiger im Jahr ausgeliefert werden werden, kommen. Auch hier schimmert das Stichwort “evergreen” durch. Hierzu planen wir als Daumenregel zu jedem zweiten Featurepack ein Update des Notes Templates.

Das Supportfenster oder wie lange wird Verse / Notes / Domino unterstützt?

Üblich ist seit jeher, dass mit neuen Releases das garantierte Supportfenster wieder auf 5+3 Jahre hochgesetzt wird: fünf Jahre normaler Support und dann noch drei weitere Jahre gegen Geld. Das läuft seit mindestens 20 Jahren so. Da wir jetzt aus genannten Gründen (evergreen, agile Entwicklung) zukünftig von neuen Releases absehen wollen – wie es auch andere Hersteller tun – und stattdessen auf mehr kleinere Feature Packs setzen, war eine Anpassung notwendig. Das haben wir parallel zum Feature Pack 7 im September gemacht und das garantierte Supportfenster von bisher 2018 auf wieder 5+3 Jahre bis 2021, bzw. 2024 erweitert. Ein ganz normaler Vorgang und keinesfalls eine Aussage, dass 2021 Schluss wäre. So etwas können nur Wettbewerber streuen – geplant ist es auf jeden Fall nicht. Ganz im Gegenteil und dazu nur ein Beispiel: Im nächsten Template sind bereits die Feiertage für 2027 eingepflegt. Das würde ansonsten wenig Sinn machen.

Domino Anwendungen

Domino Anwendungen sind schnell, einfach und damit günstig zu erstellen und insbesondere mit der xPages Technologie auf dem Stand moderner Techniken. Dass sie in vielen Unternehmen ungemanagt und damit bei Infrastrukturverantwortlichen nicht sehr beliebt sind, teilen sie mit Excel Makros. Nichtsdestotrotz setzen viele Unternehmen Domino Anwendungen nicht nur für Abteilungslösungen ein, sondern auch strategische Anwendungen und bauen damit immer noch wunderbare Lösungen. Dadurch, dass IBM fortlaufend in diese eben auch sehr sichere Umgebung investiert, gibt es bei den meisten Kunden mittlerweile eine breite Palette davon. IBM Notes Domino ist eines der beständigsten IT Tools am Markt. Investitionsschutz pur. Domino Anwendungen aus den 1980-ern laufen heute noch unverändert. Es gab bis heute kein Rip-and-Replace oder irgendwas anderes, das größere Folgekosten nach sich gezogen hätte. Ein nahezu genialer Return-on-Investment.

Die Beständigkeit der Domino Plattform hat auch einen Nachteil – nämlich die Beständigkeit. Die Anwendungen, einmal geschrieben, mussten nie wieder angefasst werden. Sahen sie zum Erstellungszeitpunkt modern und Top of the Art aus, so ist über die Jahre in der IT doch viel passiert. Heute sehen 20 Jahre alte Anwendungen nicht mehr besonders cool aus, selbst wenn sie in ihren Prozessen immer noch brav ihren Dienst tun. Darüber ist die Plattform bei manchem in Verruf gekommen, als nicht mehr zeitgemäß und ähnliches. Wäre man gezwungen worden fortlaufend in die Anwendungserneuerung zu investieren, also etwa von klassischem Lotus Script auf xPages zu modernisieren, dann wären heute viele Nutzer glücklicher. Die Domino Technologie erlaubt mit xPages schon länger die Unterstützung von Browsern und mobilen Geräten. Nachdem IBM in jüngerer Zeit auch hier weiter investiert hat, werden xPages Anwendungen nun auch in der IBM Bluemix Anwendungs-Cloud unterstützt und können hier ganz einfach mit anderen Cloud Services, zum Beispiel Watson Analytics, angereichert werden. Für mache Lösungen, etwa Personalanwendungen, gibt es heute aber zugegebenermaßen auch standardisierte Lösungen, wie etwa von IBM Kenexa, sodass die Bedeutung von Domino Anwendungen in Teilbereichen rückläufig ist. Dennoch bleibt Domino eine der wichtigsten Anwendungsumgebungen.

Und für das Problem der veralteten Optik gibt es gelungene Partnerlösungen, um Domino Anwendungen zu modernisieren – auch hier in Deutschland. Was uns als Hersteller aber gerade beschäftigt ist vielmehr die Frage, was passiert, wenn demnächst Kunden doch massiv auf Cloud setzen wollen und sich dann fragen, wie sie auch die alten und neuen Domino-Anwendungen in die Cloud bekommen. Das ist nicht ganz trivial, da die Anwendungen nicht direkt mandantenfähig sein können und damit nicht dem Ideal einer Public Cloud Lösung entsprechen. An einer Lösung hierzu arbeiten unser Offering Management und Labor gerade intensiv. Und spätestens zur IBM Connect 2017 (20-23.2.2017, Moscone West, San Francisco) wird es hierzu Ankündigungen geben. Und dann ahne ich, dass sie noch mindestens ein weiteres Ass im Ärmel haben werden …

Cognitive Collaboration

Auf der Connect 2017 werden wir auch viel mehr dazu hören (und sehen), wie Watson-Funktionen das Arbeiten mit E-Mail, aber auch allen anderen Bereichen unseres Angebots, vereinfachen wird. Einfach ausgedrückt bekommen wir alle virtuelle Assistenten, die Hinweise geben, was besonders wichtig sein könnte und dazu Aktionen vorbereiten – wobei der Nutzer bestimmt. Was wir dort für 2017 planen, ist wirklich extrem spannend und IBM Verse ist auf jeden Fall ganz vorn als Teil der Story – und damit auch Domino, der beste Mail Server den es je gab. Domino forever!

dnug

BERLIN – DNUG: Team Verse and Notes Domino Comes to You – mit anschliessendem Domino Social Stammtisch Berlin

Auf nach Berlin!
Es ist Herbst 2016 und wir können endlich wieder eine Veranstaltung der DNUG in Berlin anbieten. Die Fachgruppe „Verse and Notes Domino“ kommt zu euch und das mit einer geballten Ladung an Know How Transfer. IBM unterstützt uns mit vielen Technical Experts die uns für Fragen exklusiv zur Verfügung stehen.

Wann
02. November 2016

Zeit
ab 12:30 Uhr

Ort
Paulaner im Spreebogen, Berlin

Mit viel Arrangement und Leidenschaft haben wir euch eine abwechslungsreiche Agenda zusammengestellt. Und als Community ist der einzelne Teilnehmer natürlich mit eingebunden. In der Session „Insigne – Tools: „Nixe Tools“ – im 5 Minutentakt von Anwender und Technical Specialists vorgestellt“ kann auch noch spontan ein „Nice Tool“ vorgestellt werden.

Bei Ask the IBM wird hoffentlich heiß diskutiert. Ihr könnt im Vorfeld oder im Verhinderungsfall Fragen schon an berlin@noteshexe.de senden. Ihr seit nicht live dabei…sehr schade, verfolgt unser Berlin Event auf Twitter #noteshexe.

Als kleinen Leckerbissen gibt es für alle Teilnehmer ein kleines Goodie –– lasst euch überraschen.

Und den Abschluss macht der Berlin Social Stammtisch.

Aus logistischen Gründen findet das Event in der gleichen Lokation wie abends der Stammtisch statt. Somit bleiben uns die Transferzeiten vom IBM Center zum Paulaner erspart.

Wir bitten zur weiteren Planung um Anmeldung (Teilnahme ist kostenlos) zu der Veranstaltung über Eventbrite.

Agenda
»12:30-13:00 Uhr«
News and Strategie: What’s Next: die aktuelle IBM Collaboration Strategie / Jörg Lieberts, IBM

»13:00-13:45 Uhr«
Experience and Best Practice – Analyse: The best Tips for Analysing and Monitoring your System – prepare your migration, consolidation or oursourcing Project / Anett Hammerschmidt, AHT
Consulting

»14:00-14:45 Uhr«
Experience and Best Practice – Security: Inhouse Hacker – Wie der Angreifer denkt – Der etwas andere Security Vortrag / Markus Petzold, Ostsächsische Sparkasse Dresden

»14:45-15:30 Uhr«
Insight – Tools: „Nice Tools“ – im 5 Minutentakt von Anwender und Technical Specialists vorgestellt / Deutsche Rente, SNT, OSD, Fiducia, Time to Act, AHT Consulting, Nash!Com

»15:45-16:45 Uhr«
Experience and Best Practice – Performance: Performance Killer and Network Tuning / Daniel Nashed, Nash!Com

»17:00-18:00 Uhr«
Ask the IBM: Eure Frage!, Informationen, Disskusionen und mehr. IBM Technical Specialists stehen uns für unsere Fragen zu Verfügung

»anschließend«
Domino Social Stammtisch Berlin

Die Teilnahme ist für beide Veranstaltungen kostenlos!

Jetzt anmelden! 24.11.2016: Fachgruppentag Notes/Domino/Verse

Die Fachgruppe Notes/Domino/Verse lädt auch in 2016 wieder alle DNUG-Mitglieder und sonstige Interessierte zu einem „Domino-Day“ ein.

***Achtung***Die Veranstaltung findet am 24.11.2016 statt***Nicht am 23.11.2016!***
Zeit: 9.00-17.30 Uhr
Ort: IBM Niederlassung Düsseldorf

Nähere Infos zur Agenda, den Sprechern, dem Veranstaltungsort sowie Hinweise zu den Kosten gibt es hier.
Wer gleich zur Anmeldung durchstarten möchte, dem bietet Eventbrite eine passende Möglichkeit.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, also schnell registrieren! Die Veranstaltung ist für DNUG-Mitglieder kostenlos.

43. DNUG – eine Collaboration Konferenz von Freunden neu erfunden

(von Peter Schütt, Leader IBM Collaboration Solutions Strategy, DACH)

Ich kenne die DNUG, die IBM Collaboration Solutions User Group, jetzt schon viele, viele Jahre, aber was dort 2016 passiert, ist unglaublich! Nach Jahren einer inhaltlichen Stagnation plötzlich ein Hort von Innovation, Spaß und Zusammenarbeit. Das merkt man auch bei der Vorbereitung zur 43. DNUG Konferenz, die am 1. und 2. Juni 2016 in Hamburg stattfinden wird, aber ziemlich anders als die bisherigen Konferenzen sein wird. Wer in Themen wie „Cognitive Collaboration“, „Arbeitsplatz der Zukunft“, usw. unterwegs ist sollte diese Konferenz nicht verpassen!

Die DNUG hat sich neu erfunden. Das ist genau genommen falsch formuliert. Der neue Vorstand bestehend aus Kunden und Partnern (vlnr.: Erik Wüstner (Robert Bosch GmbH), Jörg Rafflenbeul (Heitkamp & Thumann Group), Stefan Gebhardt (FSS IT SOLUTIONS), Daniel Reichelt (SynCoTec)) hat die DNUG neu erfunden: Zurück zur User Group, 8 neue, aktive Arbeitsgruppen, immer mehr lokale DNUG Stammtische (Berlin, Dortmund, Stuttgart, München, Wien, …), die sich 2-4 mal jährlich treffen, neue WebSite (dnug.de), neue crowdsourcing-Prozesse (kein Stab mehr), neue Kostenstruktur und daraus resultieren auch günstigere Preise, speziell auch für Mitglieder, neue Sponsoren, neue Mitglieder, und und und …. So soll es sein: Eine wahre Interessensvertretung für Kunden, Nutzer und Partner!

Zurzeit liegt der Fokus bei der Ausrichtung der 43. DNUG Konferenz. Auch die wird anders. Erstmals nicht in einem staubigen Hotel, sondern in einem Kommunikationszentrum (Rieckhof, Hamburg-Harburg). Jede Arbeitsgruppe füllt einen Track. Erfahrungsaustausch steht im Zentrum – in einer Zeit, in der sich so viel so schnell wandelt ist das etwas sehr Wichtiges! Und IBM steuert ebenfalls Top Speaker bei: Ronnie Maffa (VP Development & Operations), Rob Koplowitz (PM Cognitive Collaboration), Huguette Ranc (VP Collaboration Solutions Europa) und sehr viele Spezialisten. Der DNUG Vorstand wird die Konferenz gemeinsam mit den IBM Collaborations Solutions DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz)-Leader Tom Zeizel eröffnen. Aber das wirklich Spannende ist der hohe Grad an Crowdsourcing, an Selbstorganisation. Die vorläufige Agenda, die sich im Moment noch fleißig in einem dynamischen Änderungsmodus befindet, ist schon mal unter http://43.dnug.de/ zu finden. (Es gibt noch wenige freie Slots – auch für neue Partner)

Da es zum ersten Mal so läuft und keine zentrale Stabsperson mehr alles kontrolliert, ist ein Wandel von einer klassisch-hierarchischen Event-Organisation zu einer konstruktiven, Armeisenhaufen-artigen Unstruktur vollzogen, die ganz andere Kreativitätspotenziale freisetzt. So wird es nicht nur klassische Vorträge geben, sondern auch ganz andere Formate. Okay, es läuft dabei noch nicht immer alles rund. Aber in Anbetracht dessen, dass es für alle das erste Mal ist und dabei wirklich alles neu ist, ist es einfach nur fantastisch. Ein ganz dickes Lob an den neuen Vorstand!

Wer es nicht verpassen möchte: es ist ganz einfach – sofort anmelden unter http://dnug.de/43-dnug-konferenz/

 

IBM Connections 5.0 CR4/Änderungen in Verse/IMSMO.Cloud

In den letzten Tagen kündigte IBM im Bereich der Collaboration Software an:

CR 4 für IBM Connections 5.0

Mit der Version 5.5 von IBM Connections werden neue Funktionen wohl für 5.0 nicht mehr im Angebot sein. Das CR4 ist damit ein reines Mainentance Release. Die Fixlist ist für einen Newsletter zu lang, daher bitte selbst lesen. Bei den Systemrequirements gibt es bzgl. der DB keine neuen Anforderungen, aber bzgl. des IBM WebSphere Application Server 8.5.5 ist nun FP4 Voraussetzung (CR3 noch FP2), empfohlen ist FP7. Wer CCM im Einsatz und die CR3 installiert hat, benötigt auf im FileNet Bereich keine Erweiterungen, falls noch CR2 oder davor im Einsatz ist, dann bitte hier nachlesen.

Weitere Informationen zur Installation:

Neu Funktionen in IBM Verse

Verse in der IBM Connections Cloud bietet seit einigen Tagen auch neue Funktionen bzw. UserInterfaces. Zwei Änderungen betreffen den Kalender, der jetzt in einem modernem Design vorliegt. Bei der täglichen Arbeit hilfreich ist die schnelle Kalendereinladung. Die Zeit eines separaten Aufrufs der „Freien Zeit Suche“ ist nun vorbei. Einladungen erstellt man aus der Kalenderleiste durch Klick auf die gewünschte Zeit. Im Eingabefenster werden alternative freie Zeiten in Abhängigkeit der eingelandene Personen für die nächsten verbleibenden Tage der Woche direkt angezeigt. Eingetragene Web-Meeting-Informationen werden als Vorgabe mit eingetragen.

quick_cal_create

Last, but not least – auch wenn man einmal offline ist, ist der Zugriff auf die Mails der letzten 7 Tage und Kalendereinträge der nächsten 30 Tage im Browser möglich. Die Informationen zur Einrichtung stehen in den April-News zur IBM Connections Cloud.

IMSMO.Cloud

Auf der IBM Connect2016 wurde der Begriff von BYOC (Bring Your Own Client) eingeführt. Dem ist IBM jetzt in der Cloud wieder einen weiteren Schritt voran gegangen. Mit IMSMO.Cloud – können Nutzer, die mehr auf den Outlook 2013 Client stehen als auf Notes oder Verse – auch wenn ich das nicht verstehe  😉 – damit auf ihren Postkorb in der IBM SmartCloud Notes / Verse Umgebung zugreifen.

In der aktuellen Phase 1 ist diese Funktion durch den Administrator bei IBM zu beantragen. Derzeit ist die Funktion auch nur für Nutzer möglich, die ab dem 31. März 2016 eingerichtet werden. Alle Nutzer, die davor eingerichtet wurden, haben folgende Option:

  • Verzicht auf alle Mails vor der Umstellung
  • Warten auf Phase 2, geplant im 3. Quartal

IBM Connect 2016: DER neue Weg zu arbeiten – anders macht keinen Spaß mehr

Bericht von der Opening General Session von der IBM Connect 2016
(von Peter Schütt)

Das Unwichtige vorweg:

  1. War die Veranstaltung gut? — Messlatte gehalten – es gibt keine bessere für Collaboration Lösungen
  2. Hat IBM etwas Neues im Thema Arbeitsplatz der Zukunft? — Haufenweise und mehr und spannender als erwartet.
  3. Wie haben die teilnehmenden Microsoft-Mitarbeiter geguckt? — Ziemlich bedröppelt – sie konnten offensichtlich kaum glauben, was IBM für innovative und perfekt integrierte Lösungen anbietet. So etwas Abgerundetes hätte Microsoft wohl auch gern.
  4. Hatte VoWe (Volker Weber) was zu meckern? — Klar. Sonst würde ich mir auch Sorgen machen.
  5. Wird es auch 2017 eine Connect geben? — Mal sehen. Die eigene Konkurrenz durch die IBM InterConnect in Las Vegas in 3 Wochen macht sich schon etwas bemerkbar.

Okay. Zur Sache. Wie war es oder genauer: wie ist sie, die Connect 2016? Sie läuft ja noch. Sie ist anders und doch wieder das große Familientreffen: zum ersten Mal nach 20 Jahren im Hilton Orlando und nicht mehr im derweil doch sehr angestaubten Disney Umfeld. Geräumig, viel Platz auch für die Aussteller, trotzdem kurze Wege. Die Außenanlage nicht ganz so spektakulär, aber ein schöner Pool. Als Wiedererkennungswert bleibt der ähnliche Teppich. Erster Eindruck des ganzen: Frisch und belebend. Gute Wahl für das Event.

So begann auch die Openning General Session mit dem diesjährigen Stargast Jason Silva, in den USA bekannt aus Youtube und Fernsehen: frisch. Mir kam er etwas laut rüber, aber mit interessanten Thesen: Nur durch Veränderungen findet Innovation statt. Nanotechnologien, Genetics und Roboter sind die großen Dinge der nahen Zukunft. Letztlich kopieren die Menschen damit nur die Natur, die das alles schon lange macht, wodurch Natur und technische Entwicklungen immer perfekter verschmelzen. Und über solche Technologien kann jeder zum Milliardär werden – nicht finanziell, sondern an Einfluss, weil es auch für ein Individuum immer einfacher wird, Milliarden von Menschen zu erreichen. Stimmt schon.

Wie das WebGate Projekt den Erfolg der Kleinbauern in Ostafrika verändert hat

Wie das WebGate Projekt den Erfolg der Kleinbauern in Ostafrika verändert hat

Das griff Jeff Schick, IBM General Manager Enterprise Social Solutions, sofort auf: Es geht nicht um einen neuen Weg zu arbeiten, sondern um DEN neuen Weg zu arbeiten. Das nur IBM dazu die Lösungen hat, wurde im Weiteren sehr, sehr deutlich. Ein super Beispiel kam von James Weru aus Kenia mit dem WebGate Projekt in Ostafrika. Dort helfen die IBM Collaboration Lösungen, wie Domino xPages auf Bluemix und weitere Bausteine in der IBM Softlayer Cloud, den kleinen Bauern u.a. besser zu verstehen, wie das Wetter wird – um abzuschätzen, ob es überhaupt funktionieren kann die Ernte an einem bestimmten Tag zum Markt zu bringen, oder ob das Gefährt doch im Schlamm stecken bleiben würde, womit die Ernte verloren wäre. Und natürlich auch, wie sich die lokalen Preise gerade entwickeln, etc. Man staunt da schon, wenn man so konkret sieht, wie digitalisierte Prozesse selbst Kleinbauern in entlegensten Ecken der Welt helfen können – und man bei uns zu Hause vor der Digitalisierung noch angstvoll zurückschreckt. Und wenn man dann daran denkt, dass sich hier ein ganz neuer, riesiger Markt mit 4 Milliarden (!) Konsumenten auftut, die eint, dass sie allesamt nur Kleinsteinkommen haben, dann versteht man den Weckruf. Denn heißt das Sparkassenmotto nicht auch immer noch „Viele wenig sind ein viel“?

Erstmals gab es zur Halbzeit eine Pause in der Halle der Aussteller. Aus Deutschland waren da u.a. die Partner TimeToAct mit den zahlreichen Erweiterungen für Connections, wie dem tollen Web-Content-Management XCC, Panagenda mit diversen Lösungen rund um Infrastrukturoptimierungen und erstmalig Smartwork Solutions mit ihrem Smashdocs Editiertool, das keine Änderungen vergisst, dabei. Zudem präsentierten zahlreiche weitere deutsche Partner (und Kunden!) ihre Lösungen in Vorträgen – manche davon auch abends an der Bar. Das gehört aber dazu.

Chris Crummey präsentiert

Chris Crummey präsentiert wie Watson E-Mail (IBM Verse) revolutioniert

Und dann wurde es ernst. Chris Crummey zeigte weitgehend live mit viel Spaß an der Präsentation die technischen Neuigkeiten, die für 2016 geplant sind. Bei ihm wurde „die Ära des Cognitive Computings“ richtig anfassbar. Kaum noch eine Lösung, die ohne Elemente aus der Watson Technologie auskommt. Angefangen bei der neuen, zentralen „Landing Page“ und dem neuen „Action Center“. Ersteres ist eine neue Darstellung des Activity Streams auf per Analytics nach Wichtigkeit sortierten Kacheln, die man bei Bedarf auch auf den Kalender ziehen und damit Zeitfenster blockieren kann. Das Center ist überall präsent und integriert das aus IBM Verse so erfolgreiche Konzept der Aufgabenverwaltung über „Aktion erforderlich“ und „Warten auf“. Damit bleibt immer in Sicht, was an wichtigen Dingen noch zu erledigen ist. Und Watson kann nicht nur die Stimmungslage einer Mail interpretieren, sondern auch sagen, was besonders wichtig ist oder sofort beantwortet werden sollte. Das ist neu und das hilft besser zu arbeiten.

Zum Arbeiten gehören heute definitiv auch immer noch Dokumente. Punkt. Und das setzt IBM in einer auch für Microsoft-Kunden beeindruckend einfachen Weise mit Connections Files (jetzt mit Baumstrukturen/nested Folders) um: Es fängt schon damit an, dass es nur einen „single Point of Truth“ gibt – ein Dokument gibt es grundsätzlich nur an genau einer Stelle. Mehr Klarheit – weniger Verwirrung. Von dort aus wird es auf beliebige Geräte synchronisiert oder virtuell in Communities verlinkt, mit IBM Docs innovativ von bis zu 20 Personen gleichzeitig bearbeitet, oder über den Konnektor und Round Trip Editing direkt in MS Office genutzt, und mit Kollegen oder externen Gästen geteilt. Oder eben über die Connections Editors mobil bearbeitet. Neu ist die Alternative mit Box als Ablage zu arbeiten. Das wird in Connections und Verse integriert, sodass man statt Anhänge auch Links zu Box verschicken kann. In Summe: Effektiver mit Dokumenten arbeiten geht eigentlich nicht.

Der nächste Punkt ein echtes Sahnestück: der neue Verse Kalender. Die Heatmap zeigt auf einen Blick, wann viel los ist und die Kalender-Inbox listet die anstehenden Einladungen auf. Zudem steht Watson einmal mehr als Freund und Helfer zur Seite: Watson warnt, wenn die Eingeladenen überwiegend nicht können, verlängert Serientermine und macht Priorisierungen bei Mehrfachbelegungen. Dabei werden Gründe angegeben, z. B. dass ist ein Kunde und der Chef mit eingeladen sind. Wenn man sich gegen die Empfehlung entscheidet, ist Watson lernfähig und priorisiert seine folgenden Vorschläge entsprechend anders. Team Analytics („Wer steht wo in der Organisation?“) geht dann auch nicht nur in der Mail, sondern auch im Kalender, sodass man auf einen Blick sieht, wer bei der Besprechung eingeladen wurde und wie die Personen zusammenhängen.

DSC05422a

Und dann kamen die Antworten auf die beiden vielleicht am häufigsten gestellten Fragen: Wann kommt „Verse offline“ und wann kommt „Verse on prem“? Die Antworten: Browsermail wird es mit Verse schon in Kürze auch offline gehen – und das sogar verschlüsselt. Das kann nur IBM! Und Jeff Schick ließ dann auch die nächste Katze aus dem Sack: Es wird später in 2016 mit IBM Notes Domino.next neben vielen weiteren Funktionen auch Verse auch on premises geben. So konkret ist das neu. Und die gute Nachricht für Bestandskunden: es wird dazu eine einfache Upgradeprozedur geben. Fertig. Eben IBM. Und wir halten Wort: „Cloud first – aber nicht Cloud only!“

Dass selbst das neue, ziemlich alt aussehende Outlook 2016 in der Benutzbarkeit heute schon abgeschlagen ist, bestätigen fast alle Outlook-Nutzer, die sich Verse anschauen. Und der Unterschied wird noch krasser werden, u.a. mit den kommenden Updates der Verse App. Ein Druck auf die Lampe – ein von den Designern heiß diskutiertes Thema, ob es bei dieser Darstellung bleibt – lässt das Licht angehen…. Nein, sortiert die Mail intelligent auch in der App nach Dringlichkeit und Wichtigkeit. Wird ein Termin angefragt, wird automatisch eine Sinn machende Kalendereinladung vorbereitet, die man dann nur noch versenden muss. So etwas hilft enorm, wenn man in einer Besprechung nur ganz kurz Zeit hat. Oder wenn als Fahrer im Auto auf das Dringlichste reduzieren muss, dass einen dann vielleicht vorgelesen wird. Informationstechnologie tritt hier mit den Lösungen der IBM aus dem Schatten heraus, nur ein Werkzeug zu sein und wird so mehr und mehr zum beratenden Partner für die Mitarbeiter. Das ist wirklich das neue Arbeiten, in dem insbesondere das bisher zeitraubende Suchen durch proaktive Angebote ersetzt wird. Und wenn jede Sekunde zählt, dann kann man so viele Minuten einsparen.

Chris Crummey zeigte dann Domino xPages Anwendungen im Browser und mobil, die jetzt auf Bluemix in der IBM Cloud laufen können und mit Domino Workflow Freigabenprozesse umsetzen. Auch hier kommt Watson ins Spiel, der automatische Tagging-Vorschläge macht und das dann integriert mit Verse und Connections als Digital Experience (Portal). Gary Dolson ging noch näher darauf ein, wie man modular für ein Portal entwickeln kann und Microsites und Mobile Commerce Angebote erstellen oder ändern kann – ganz einfach nämlich, im wesentlichen mit Drag & Drop.

Am meisten überraschte allgemein die Ankündigung von IBM Projekt „Toscana“. War es in der Vergangenheit für Teams manchmal etwas schwierig zu entscheiden mit welchem Service man jetzt zusammenarbeitet – ein Dokument, eine Aktivity, ein Wiki, usw. – so kann man die Entscheidung jetzt aufschieben. Die Zusammenarbeit beginnt in einer völlig neuen Umgebung. Das ist eine Mischung aus Docs, What’sApp, Slack und Sametime Meetings. Das Team editiert gemeinsam wie bei Docs in einer Art Webmeeting, das man wie bei What’sApp die Chats einfach stehen lassen und irgendwann fortsetzen kann. Am Schluss wird dann entschieden, ob man das als Dokument, E-Mail, Wiki-Eintrag usw. publizieren möchte. Sehr cool – und wenn das Jahr am heißesten ist bereits verfügbar.DSC05433a

Jeff Schick fasste dann die Neuerungen noch einmal zusammen und erweiterte den Horizont um die Vision, wo IBM mit großen Investments in die Collaboration Plattform hinsteuert. Dann war es Zeit für die Praxis. Christine Krämer, Leiterin der internen Kommunikation & Marketing bei der Lufthansa Group, berichtete wie die Lufthansa mit den Herausforderungen im Konzern unter Kommunikationsaspekten umgeht und warum sie dazu neuerdings auf IBM Connections setzten. Die Lufthansa ist damit übrigens nicht das einzige große Unternehmen, dass jüngst vom (laut IDC) zweiten am Markt auf die Nummer eins gewechselt hat.

Und im Nachgespräch wiesen zahlreiche Kunden darauf hin, wie problemlos und hoch skalierbar Connections läuft. Das gäbe es bei anderen Systemen sonst nicht. Auch bei den ersten Tests vom neuen Connections 5.5, das am 18.12. 2015 kam, wieder null Probleme. Das könne man ruhig mal sagen. Hiermit getan. Und Danke für das Lob!

PS.: Wer die heißen Tage in Orlando nicht live erleben kann, für den gibt es ein Trostpflaster: Viele Partner organisieren in den nächsten 2 Monaten zahlreiche „CONNECT comes to YOU“-Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das ist dann aber wirklich ein „Muss“, wenn man Collaboration als Wettbewerbsfaktor versteht – und das ist er nun mal. (Die Links zu den Terminen in Kürze hier bei der DNUG)

DSC05383a

Jeff Schick and Chris Crummey