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Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Erfolgreiche Organisationen leben von dauernden Veränderungen. Wir erleben gerade an unseren Volksparteien was es bedeutet, wenn man den Zeitpunkt für Veränderungen einfach immer weiter herausschiebt, weil Beständigkeit vermeintlich (Planungs-)Sicherheit bedeutet oder sich für das Publikum eine scheinbare Berechenbarkeit einstellt und das gewünscht ist.

Die Realität ist eine andere: Ausbleibende Veränderung bedeutet nur zu oft Verkrustung, die die einstige Sicherheit dann irgendwann abrupt zusammenbrechen lässt. Da ist fortlaufende Erneuerung besser.

Auch die IBM Collaboration und Talent Solutions (ICTS) haben sich 2018 wieder einmal neu aufgestellt. Es ist normal, dass man die einzelnen Personalien dabei jeweils mit einem weinenden – und auch dankenden – aber eben auch einem lachenden Auge sieht. Heißt es in Monarchien doch immer „Der König ist tot – es lebe der König.“ Dieser Blick nach vorn ist gut so und sollte immer gelten, auch in Unternehmen.

Inhi Cho Suh hatte unsere Organisation über die letzten zwei Jahre als General Managerin geführt und dabei ganz wesentlich eine Renovierung und Neuausrichtung des Portfolios angestoßen – Stichworte sind Connections Pink und Watson Workspace – und wichtige Partnerschaften, wie die mit Cisco und Box, vorangebracht. Ihre Aufgabe hat jetzt Robert „Bob“ Schultz übernommen. Er kam erst vor zwei Jahren zur IBM und war vorher bei Citrix und VMware. Er hatte zunächst den Talent Bereich von ICTS übernommen und verantwortet nun die gesamte Organisation. Ein schönes Beispiel für eine Auffrischung mit Erfahrungen und Ideen aus anderen Organisationen, ein erfolgreiches Einarbeiten und dann die Übernahme als General Manager. Das schafft Kontinuität bei gleichzeitiger, behutsamer Veränderung mit Blick nach vorn.

Ähnliches gilt auch in einer für Viele mit mehr Emotionen behafteten Veränderung: Ed Brill, der für viele das Gesicht von Notes Domino war, wechselt zu einem Healthcare Unternehmen in seiner Heimatstadt Chicago. Die gute Nachricht ist aber, dass Ed Brill zwar der Vice President des Offering Managements war, aber eben nicht allein, sondern mit einem starken Team, dass gerade jetzt, wo es vielen frischen Wind im Notes Domino Portfolio mit der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL International, der #Domino 2025 Jam Initiative und der Ankündigung des neuen Releases 10 für das zweite Halbjahr 2018 gibt, die Kontinuität bei gleichzeitiger Weiterentwicklung garantiert und für noch mehr frischen Wind sorgen wird.

Das Offering Management Team für Notes Domino um Andrew Manby, Klaus Roder und Drew Birnbaum werden zukünftig von Aarti Borkar angeführt. Sie hat mehr als 10 Jahre Erfahrung im Produktmanagement zu verschiedenen IBM Produkten und hat Bob Schultz in den letzten beiden Jahren bereits als Offering Managerin für Talent Solutions unterstützt.

Auch im Entwicklungsteam gab und gibt es Veränderungen. Rishi Vaish hatte in einem „Start-up“-Ansatz losgelöst von sonstigen “IBM Fesseln” Watson Workspace entwickeln können. Nachdem das Produkt nun am Markt ist – und in naher Zukunft mit einem Announcement der „Plus“-Variante den Markt aufrollen wird – war für ihn der Zeitpunkt gekommen Inhi Suh in den IBM Watson Customer Engagement Bereich zu folgen.

Richard Jefts war in den letzten Jahren der Counterpart von Rishi Vaish und verantwortete die Entwicklung von Notes Domino und Connections. Er hat im Rahmen der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL nun dort die Position des Entwicklungschefs von Notes Domino übernommen – Kontinuität einmal anders.

Mit nicht weniger Emotionen betrachten viele, dass auch Jason Gary seinem bisherigen Chef Richard Jefts zu HCL folgen wird. Er wird dort CTO werden, was ein schöner Karriereschritt für ihn ist – und er bleibt damit in unserer Nähe. Und auch für Jason Gary gilt, dass er ein starkes Team hatte, das mit ihm zusammen Connections Pink entworfen und entwickelt hat. Die erste Welle von Pink Microservices ist ja bereits ausgeliefert: Orient me, Customizer, AppCatalog, … Die Entwicklung der nächsten Welle ist auch schon weit fortgeschritten und so wird es ganz planmäßig und agil weiterlaufen.

Und es gibt eine starke Nachfolgerin von Rishi Vaish und Jason Gary: Dr. Helen Dai. Als Vice President Engineering and Operations für ICTS hat sie den Entwicklungsbereich und den Cloud-Betrieb bereits übernommen. Das Gute ist, dass sie viel Erfahrung mitbringt. Einige Kunden sollte sich noch an sie erinnern können, war sie doch bis 2012 als Projektleiterin in verschiedenen Positionen der Entwicklung erst bei Lotus und dann ICS aktiv und hatte damals schon eine Reihe von Kunden in Deutschland kennengelernt.

Also an einigen Stellen ein neues, bemerkenswertes Führungsteam. Unsere Organisation bleibt erfreulich frisch – anders als unsere Volksparteien. Aber eine Sache – und das verspreche ich Ihnen – bleibt, wie es schon die letzten drei Jahre war: ich (Tom Zeizel) trage die Verantwortung für die IBM Collaboration & Talent Solutions in DACH auch weiterhin … und freue mich, dass unsere Europa-Chefin Huguette Ranc uns ebenfalls erhalten bleibt.

PS.: Viele der neuen Gesichter können Sie im März in Las Vegas auf der THINK 2018 oder später im Juni auch auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt persönlich kennenlernen.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Die IBM THINK 2018 ist in diesem Jahr die zentrale Konferenz für alle IBM Produkte und Lösungen (Las Vegas, 19-22. März).  Ein ganz neues Konzept, groß und umfassend. Collaboration und Talent Management sind selbstverständlich ein wesentliches Thema dort.

IBM wagt etwas. Statt zahlreicher, kleinerer Events der einzelnen IBM Teile wird 2018 alles bisher Dagewesene gebündelt. Das heißt, dass man als Teilnehmer – Kunde oder Partner – auch deutlich flexibler seinen Interessen nachgehen kann – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Alles, wo IBM heute – und oft in vorderster Reihe – mitspielt, ist thematisch vertreten:

  • Cloud
  • Collaboration
  • Customer Engagement
  • Datensicherheit
  • Daten und Analytics
  • Entwicklung
  • IBM Research
  • Internet der Dinge (IOT)
  • IT Infrastruktur
  • Mobile Geräte
  • Watson / kognitive Lösungen

Hatten wir über viele, viele Jahre die Lotusphere in Orlando, Florida, so war sie dann irgendwann mehr und mehr zu einem Familientreffen geworden – mit allen Vor-und Nachteilen. Wer seine Whiskeyflasche im Hotelzimmer ein bisschen versteckt und vergessen hatte, hatte eine gute Chance sie im nächsten Jahr dort wieder zu finden (Ich schaue da jetzt niemanden speziell an …). Es war gut, dass IBM dann den Schritt zu etwas Neuem, der IBM Connect, gemacht hatte. Die hatte mir – und nach meinem Gefühl auch unseren Kunden und Partnern – , insbesondere im letzten Jahr in San Francisco, auch wieder deutlich besser gefallen.

Jetzt, 2018 ist sie ein integraler Bestandteil der THINK 2018 geworden. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig, zumal wenn IBM Marketing hier deutlich über 10.000 Personen erwartet. Ein Familientreffen ist es dann nicht mehr, aber es nimmt auch ein bisschen den Staub der Gewohnheit aus der Veranstaltung. Das finde ich persönlich schon mal erfrischend.

Man muss sich die THINK 2018 vorstellen wie eine kleine Stadt. Hier gibt es einzelne Standteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Nur ist es nicht China Town und Little Italy, sondern Themen wie Internet der Dinge und eben auch Collaboration und Talent Management. Wenn man in einer Stadt mal etwas anderes Essen möchte, geht man in den speziellen Stadtteil. Und so ist das auch auf der THINK 2018, nur nennt es sich dort nicht Stadtteil, sondern „Campus“. Und die Chance so einfach mal über den Tellerrand zu sehen, so mitzubekommen, was IBM als strategischer Partner noch zu bieten hat und wie das alles verzahnt ist, das gab es auf den Lotuspheres nicht.

Was wir definitiv beibehalten, sind die guten Seiten:

  • Networking zwischen Kunden, Partnern und IBMern
  • Deep Dives und Bird of a Feather Sessions – und auch die Session mit den IBM Champions
  • Zertifizierungsmöglichkeiten in der THINK Akademie
  • Gespräche mit den ICTS Entwicklern – und bei Bedarf auch anderen
  • One-on-Ones mit den Führungskräften (dazu bitte Ihren IBM Vertriebler ansprechen, denn die müssen vorher geplant werden)
  • Keynotes zu den IBM Collaboration Solutions Produkten und Lösungen – u.a. was in Verse Notes Domino 10 drin sein wird, wie Watson Workplace Plus das Feld der Konversationslösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft aufmischen wird und was mit Connections Pink alles noch in 2018 kommt und wie es funktioniert, aber auch wie sich unsere Partnerlösungen u.a. mit Box, Cisco und Zoom entwickeln werden.
  • Keynotes zu den IBM Talent Management Produkten und Lösungen – wie die Möglichkeit künstliche Intelligenz nun auch im Personalmanagement einzusetzen Anwendungen vom Recruitment über Talent Development bis zu HR Analytics verändert
  • Top Sprecher (u.a der neue ICTS Chef Bob Schultz, ICTS Offering Management Chef Ed Brill, unser ICTS Development Vordenker Jason Gary, usw. und Diane Gherson (IBM’s CHRO) wird mit Kunden die bei IBM HR eingesetzten Lösungen und Projekte besprechen. Und eben auch IBM CEO Gini Rometty, sowie die meisten aus ihrer direkten Führungsriege, die man sonst so nicht mal eben live erleben kann.

Der 19. März ist nicht mehr so weit weg und es ist an der Zeit jetzt zu buchen. Wenn Sie dazu Fragen haben sollten, bitte mich oder mein Team direkt ansprechen. Wir helfen Ihnen gern. Und falls Sie sich in Las Vegas mal verlaufen sollten … das gilt auch dann.

PS.: Beim Anmelden bitte unbedingt den Namen ihres ICTS Ansprechpartners mit eintragen und als “Topic most interested in” unbedingt “Social” auswählen – auch für Talent Management.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

In dieser Woche sind ja die #Domino 2025 Jams in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das weltweite Dreitages-Online-Forum gelaufen. Zu gern wäre ich gestern in Düsseldorf persönlich dabei gewesen, nur hat Sturm “Frederike” meiner Anreise in Frankfurt ein ungeplantes, verfrühtes Ende gesetzt. Der Rest des Teams hatte es aber geschafft und mir berichtet, dass es aus der Sicht aller Teilnehmer, also Kunden und Partner, die sich registriert hatten und eingeladen wurden, wieder ausgesprochen positiv aufgenommen wurde. Die Diskussionen waren eigentlich überall immer äußerst konstruktiv und von einem Elan geprägt, den wir so nicht erwartet hatten. Und weil dabei auch manche pointierten Formulierungen kamen, hatten alle auch noch viel Spaß.

Bevor ich zu meinem Fazit zu der jetzt beendeten, ersten Phase des Jams als Verantwortlicher für die IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) in D-A-CH komme, eines vorweg: Das Engagement der aktiven Teilnehmer (und das schließt ganz bewusst unser IBM Team mit ein) war einfach herausragend. Deshalb nur ein Wort: Danke!

Nachdem wir im Oktober letzten Jahres die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL eingegangen waren und gemeinsam die Version 10 für die Notes Domino Familien-Produkte für 2018 angekündigt hatten, ging es darum zu prüfen, ob wir mit unseren Produktplanungen in die richtige Richtung marschieren. Marktbegleiter machen so etwas im stillen Kämmerchen. Von den größeren Anbietern geht eigentlich nur IBM aktiv auf seine Kunden zu und bietet eine sehr frühzeitige Mitwirkung in Designpartnerschaften an. Hierzu gehörte nun auch der #Domino 2025 Jam (der eigentlich 2030 Jam heißen sollte. Das war nur leider durch ein Trademark geschützt). Der Jam bestand aus einer Vielzahl weltweit organisierter Ganztages-Workshops und dem ebenfalls weltweitem Drei-Tage-Online-Forum. Allein hierzu hatten sich fast 2400 Personen registriert. Und schon alleine im Online-Forum wurden über 700 Vorschläge gesammelt. Wow!

Dazu kommen die vielen Ergebnisse aus den Jam-Workshops, an denen sich ebenfalls über 1000 Personen mit entsprechendem Anreiseaufwand beteiligt haben. Wie lief so ein Jam? Zunächst zweiteilig: morgens stand Domino als Entwicklungsplattform im Fokus und nachmittags waren es dann die Clients, bzw. Anwendungen, also Notes, Verse, Sametime. Dazu gab es jeweils zwei Fragestellungen:

  1. Wo sehen Sie aktuell die größten Problemstellungen?
  2. Was ist ihre Vision hierfür für die Zukunft?

Gearbeitet wurde im Sinne der IBM Design Thinking Methode mit Post-its, die zunächst beschrieben, gesammelt und kategorisiert wurden. Letztlich galt es je Tisch eine Top 5 Priorisierung herauszuarbeiten und diese dann dem versammelten Kreis zu erläutern. Anwesend waren dabei Verantwortungsträger aus dem IBM Offering Management und aus dem Entwicklungsbereich von HCL, die die Veranstaltung begleitet haben. Das hieß zunächst intensiv zuhören und dann auch aktiv mitdiskutieren, um die Punkte wirklich zu verstehen.

Erste Erkenntnisse

Es gab eine gewisse Überlappung der Ergebnisse zwischen den Events. Ganz vorn stand etwas, was nicht wirklich überrascht: Sie, unsere Kunden, fordern mehr Marketing von IBM für die IBM Notes Domino Plattform. Die Aussage ist, dass die Plattform bemerkenswerte Alleinstellungsmerkmale hat und auch im Preis-Leistungsverhältnis weiterhin sehr attraktiv ist – insbesondere, wenn IBM und HCL ihre Investitionen jetzt, wie angesagt, nochmal weiter steigern. Was aber vermisst wird ist die Aufklärung für Entscheider, die in einem Microsoft-Kosmos schon an der Schule erzogen wurden und den herausragenden Nutzen von Notes Domino noch nicht kennen. Da ist etwas dran und wir müssen hier klar besser werden.

Sodann gibt es viele technische Anforderungen in alle möglichen Richtungen. Manche schwören auf die einzigartigen Fähigkeiten des Notes Clients und fragen nur nach einer Aufhübschung, andere sehen die Zeit von Rich Clients als abgelaufen und wünschen sich Browser-Lösungen wie Verse, aber nicht nur für Mail, sondern auch für Domino Anwendungen und am Besten integriert. Und gern hätte man die Zaubermaschine, die älteste Anwendungen ohne große Investitionen Responsive-Design-fähig auf mobile Geräte bringt. Sicherlich valide, aber realistisch? Wir werden uns noch mehr Gedanken machen.

Eines ist uns aufgefallen: Die meisten, wenn nicht fast alle Teilnehmer, kamen aus den IT-Bereichen und haben oft einen starken Fokus auf ihr Aufgabenfeld eingebracht. Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer meiner Mitarbeiter immer erzählt. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber trotzdem aktuell: IBM macht schon sehr lange Designpartnerschaften. In einem Workshop mit der IT Abteilung eines großen Kunden stellte IBM die Frage, ob die Nutzer denn mit der Oberfläche des Notes Clients zufrieden wären. Antwort des Kunden: „Das ist egal. Die Infrastruktur muss verlässlich laufen.“ Wir haben damals darauf gehört. Heute wissen wir, dass es ein klarer Fehler war.

Diese Geschichte zeigt ein Problem des Jams auf. Wie gut verteilt waren, statistisch gesehen, die Teilnehmer? Statistikfachleute sagen, dass man bei Messungen die Extremwerte oben und unten rausnehmen muss und dann den Mittelwert berechnen. Das würde heißen extreme Anforderungen ignorieren und der Rest ist das Ergebnis. Stimmt das so? Nein, denn die Statistiker sagen auch, dass man sehr darauf achten muss systematische Fehler, die die Messung beeinflusst haben könnten, herauszurechnen. Was bedeutet das bezüglich der Ergebnisse der Jams? Nun, wir können sie nicht 1:1 verwenden, wir müssen sie gewichten und versuchen zu verstehen, was die zusätzlichen Interessen derjenigen sind, die sich nicht registriert und aktiv teilgenommen haben – zum Beispiel die der vielen Endanwender.

Dafür gibt es einen guten Maßstab. Für uns gilt ein neues Paradigma, wann etwas fertig ist. Jason Gary, der Entwicklungschef von IBM Connections, hat es eingebracht: „Fertig ist nicht, wenn wir glauben, dass es fertig ist, sondern wenn unsere Kunden bereit sind dafür Geld in die Hand zu nehmen.“ Das muss auch die Messlatte für Notes Domino 10 und insbesondere auch die dann folgenden Releases sein. Zusammen mit HCL kommt auf uns eine intensive Auswertungsphase zu.

Das Ergebnis wollen wir in 6 Wochen – ja, es sind nur noch 6 Wochen … und haben Sie sich schon angemeldet und ihre Reise gebucht? – auf der THINK 2018 in Las Vegas (19.-22. März) vorstellen. Nach diesen mit so viel Engagement und so konstruktiv gelaufenen Jams war ich noch nie so gespannt auf ein Ergebnis wie diesmal.

Auf nach Las Vegas!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Die kommende Woche wird heiß: Domino 2025 Jams in Deutschland & Online-Forum

Wie im letzten Jahr mehrfach gesagt, hat sich IBM in der neuen Partnerschaft mit HCL viel für die Produkte der Notes Domino-Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime, usw.) vorgenommen. Dabei gilt es zunächst die Stoßrichtung der nächsten Jahre festzulegen. Das soll nicht heimlich geschehen, wie es bei Marktbegleitern üblich ist, sondern zusammen mit Ihnen – unseren Kunden. Die Initiative haben wir “#Domino 2025 Jam” genannt. (Ursprünglich war 2030 Jam als Name angedacht. Das war leider schon Copyright-mäßig vergeben.)

Bisher haben dazu weltweit schon über zwanzig Jam-Workshops stattgefunden. Und in der jetzt kommenden Woche sind wir in Deutschland dran (16.1. Ehningen bei Stuttgart, 18.1. Düsseldorf).

Weil nicht jeder Interessierte zu diesen Terminen abkömmlich sein kann/konnte, haben wir zusätzlich das #Domino2025 Online-Forum aufgesetzt, das ebenfalls in der kommenden Woche laufen wird.

Das #Domino2025 Online-Forum wird weltweit fünfundfünfzig Stunden lang aktiv sein, um Ihre Ideen und Anforderungen zu sammeln und zu priorisieren, auch wenn Sie nicht an einem Jam-Workshop teilnehmen können/konnten. Technisch steckt dahinter ein auf ein IBM DeveloperWorks gehosteter IBM Connections Ideenblog, der von IBM Produktmanagement, IBM TechSales-Team und HCL-Entwicklungsteam-Mitarbeitern begleitet wird.

Die Idee hinter dem Online Forums ist:

  • Das Sammeln Ihrer Wünsche und Anforderungen zu den Kernkomponenten der Domino V.10-Roadmap, einschließlich App Dev, E-Mail, und Sametime Chat und Meetings.
  • Auch das Sammeln Ihrer Ideen zur Vision und den Kernelementen für die nächste Welle nach 2018.
  • Ein Verständnis zu entwickeln für die qualitative als auch quantitative Priorisierung durch unsere Kunden – kurz gesagt: “Was ist wirklich wichtig?”.

Das dient dann in der Folge zur Formulierung der Roadmaps und der Produktvision auf Basis der Ideen aus dem Jam Workshops und dieses Online Forums. Wer sich registriert hatte, sollte bereits eine persönliche Einladung erhalten haben. Falls Sie sich noch last Minute entscheiden mitmachen zu wollen, schicken Sie bitte eine Mail an “collaboration.help@de.ibm.com”. Da geht eventuell auch kurzfristig noch was – aber ohne Garantie.

Wie geht es danach weiter?

Wir werden die V.10-Roadmap und die Produktvision auf IBM Think 2018 ankündigen und spannende neue Funktionen vorstellen, an denen wir bereits arbeiten. Darüber hinaus werden wir danach weltweit in persönlichen Besuchen, diverse Veranstaltungen und auch mittels online WebCasts aufzeigen, was die neue Roadmap für Notes Domino 10 und später für Ihr Unternehmen bedeuten kann.

IBM Notes Domino ist in vielerlei Hinsicht immer noch einzigartig, bemerkenswert kostengünstig und erneuert sich immer wieder – und nun mit HCL auch wieder schneller. Potenzial ist also genug da. Auf jeden Fall erwarten wir eine neue Dynamik in diesem Produktumfeld und wieder wachsendes Interesse am Markt. 

Wir hoffen, dass sie aktiv in einem Jam Workshop oder im Online Forum dabei sind – oder dass wir Sie auf der IBM Think 2018 (19.-22. März, Las Vegas) treffen oder auf einer der Fachgruppentage  unserer User Group DNUG e.V., bzw. der großen Konferenz, der 45. DNUG, diesmal am 20. und 21. Juni in Darmstadt.

Tom Zeizels ICTS Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Tom Zeizels ICTS Freitags-Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Selten bin ich in ein neues Geschäftsjahr so positiv gegangen wie in dieses. IBM Collaboration Solutions sind nach einem Jahr der intensiven Arbeiten an Neugestaltungen und überhaupt neuen Lösungen mit einem herausragenden Portfolio bestens aufgestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir unsere Bestandskunden sehr zufrieden machen werden und darüber hinaus signifikant Marktanteile gewinnen werden.

Was macht mich da so sicher?

Jason Gary, unser Entwicklungsdirektor für Connections, hat es auf den Punkt gebracht: Wir haben eine neue Definition dafür, wann etwas “fertig” ist. Nicht mehr wenn es physisch fertig ist, sondern wenn Kunden bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das ist eine neue Qualitätsstufe am Markt. Das merkt man auch daran, dass IBM der einzige der großen Softwarehersteller ist, der seine Kunden bereits in der Software-Designphase in einer hochmodernen, agilen Entwicklung in so genannten Playbacks aktiv an der Produktgestaltung beteiligt – also nicht nur einen Qualitätscheck in einer Beta am Ende der Entwicklungsphase erlaubt, sondern eine echte Mitwirkung und Mitsprache bereits ganz am Anfang anbietet. Wir bauen heute Software nicht mehr nur für Kunden, sondern mit Kunden. Das ist ein echter Unterschied und bei den jüngsten Besuchen von Jason Gary in DACH haben unsere Kunden diesen Ansatz hoch gelobt und herausgestellt, dass wir aktuell wirklich der einzige große Hersteller sind, der diesen Weg geht und die Kunden direkt mit einbezieht. Das hat mich sehr gefreut!

Wir haben uns 2017 wirklich gut auf dieses neue Jahr vorbereitet. Wir haben:

  • Die Produkte der Domino-Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime, …) in eine neue, langfristige Partnerschaft mit HCL International eingebracht, so wie es IBM auch schon mit anderen Produkten erfolgreich gemacht hatte, etwa Informix. Richard Jefts, der die Produktentwicklung schon in den letzten Jahren geleitet hatte, macht es weiterhin, nur jetzt von HCL aus und mit einer deutlich größeren Mannschaft. Dabei ist auch Russ Holden als Chef-Architekt und viele weitere bekannte Namen. Kontinuität, aber stark beschleunigt, ist das Motto.
  • Im zweiten Halbjahr werden wir mit Notes Domino 10 und Sametime 10 neue Voll-Releases an den Markt bringen – vorher eventuell auch noch ein weitere FeaturePack. Auf dem Weg dahin laufen gerade jetzt in diesen Tagen die „Domino 2025 Jam“ Veranstaltungen, u.a. in Düsseldorf, Ehningen, Zürich und Wien, über die wir Sie, unsere Kunden auch an dieser Entwicklung aktiv beteiligen, um genau das zu entwickeln, was Sie wünschen und benötigen!
  • Wenn auch nicht immer sofort sichtbar, so hat IBM in den letzten Jahren viel in die Domino Familie investiert und zum Beispiel mit IBM Verse (auch für on prem) eine browserbasierte, neue Oberfläche für Mail geschaffen, die den Marktführer Outlook (warum eigentlich Marktführer? Wann wurde da von Microsoft das letzte Mal etwas Bedeutendes dran gemacht?) ältlich und unproduktiv aussehen und Google Mail als lustlos entwickeltes Tool, das noch nicht einmal Privatnutzern Spaß macht, erscheinen lässt. Und Domino als Entwicklungplattform ist mit neuen REST APIs und Java 8 Unterstützung absolut auf dem Stand der Zeit und weiterhin eine der günstigsten und schnellsten Anwendungsentwicklungsplattformen. Das wird auch so weitergehen.
  • IBM steht zu on prem wo es nur geht, aber auch zur Cloud. Das gilt für die Domino Familie und auch für Connections Pink. Für ersteres kann man jetzt auch Domino Anwendungen in der Cloud laufen lassen und bei letzterem ist es aufgrund der flexiblen Docker-Infrastruktur egal, ob man es on prem, aus einer Public Cloud oder hybrid betreibt. Das bezieht auch einfachere kognitive Funktionen mit ein, wie wir sie in der Domino Familie und in Connections bekommen werden. Komplexere kognitive Funktionen, die entweder sehr viel Rechenpower benötigen oder auf sehr große Datenbestände zurückgreifen müssen, müssen zumindest teilweise als Cloudlösung laufen. Das gilt insbesondere für Watson Workspace und die Watson Work Services.
  • Watson Workspace (WWS) ist die neue, wie ich finde sehr gelungene Lösung für zukunftsorientiertes Arbeiten im Konversationsmodus. Es kommt zwar nicht als allererste Lösung an den Markt, dafür ist WWS aber durchdachter und kommt mit einzigartigen, kognitiven Funktionen. Dazu zählt die Integration von fast beliebigen Backend-Systemen, deren Information über so genannte Annotatoren in Konversationen automatisch mit einbezogen werden können – was wirklich eine neue Art zu arbeiten schafft – und automatische Zusammenfassungen, die wir „Moments“ nennen. Mit Watson Workspace Plus, das bereits in „limited availability“ verfügbar ist und noch in diesem Quartal allgemein verfügbar werden soll, bringt IBM die zurzeit technologisch klar führende Audio/Video- und Meeting-Lösung von einem neuen Partner, tief integriert, mit an den Markt. Die Vision ist – ohne schon einen Termin nennen zu können – Moments auch auf Audio und Video-Daten loslassen zu können und so z.B. automatische Besprechungszusammenfassungen zu bekommen. So etwas nenne ich einen „Wow“-Faktor.
  • „Wow“-Faktoren gibt es sogar in einer Vielzahl mit IBM Connections Pink, das ja aufgrund der agilen Entwicklungsweise und modernsten Produktinfrastruktur nicht mehr als ein fettes Release erscheint, sondern Stück für Stück als Sammlung von Baustein (technisch: Docker-Containern), die jeweils immer sofort einsetzbar sind. Erste Bausteine waren die neue, sehr coole, kognitiv unterstützte „Orient me“ Startseite, der Connections Customizer (mit dem man die Oberfläche nun sehr flexibel anpassen kann ohne in den Code eingreifen zu müssen), der App Katalog zum verwalten von Docker Containern und Lösungen und die ganz neuen Pink Metriken, über die man die Adoption besser im Auge behalten kann.
    Das Pink Entwicklungsteam arbeitet jetzt intensiv an weiteren neuen Themen, wie dem People Service als Nachfolger der Profile mit einer moderneren Oberfläche, aber auch kognitiven Funktionen zur besseren Ausnutzung von Beziehungen zu Themen und Personen, etwa in der Suche, an LiveGrid als neue low Code Entwicklungsumgebung für Listenapplikationen, was Marktbegleiterlösungen alt aussehen lässt (was sie ja auch sind), und, und, und – dazu demnächst mehr.

Neben den aktuellen “Domino 2025 Jam”-Veranstaltungen gibt es weitere wichtige Termine:

  • Die große IBM Think 2018 Konferenz, vom 19.-22. März in Las Vegas, auf der Collaboration das wesentliche Standbein im „Business & AI“-Campus sein wird – was die „Connect“ Konferenz der letzten Jahre in einen neuen, größeren Kontext bringt, u.a. auch zusammen mit dem IoT Thema. Hier kann man sich heute bereits anmelden.
  • Die DNUG 2018 Konferenz am 20. und 21. Juni in Darmstadt. Ihr Schwerpunkt ist und bleibt das IBM Collaboration Solutions Angebot – auch mit seinen vielen Partnerlösungen und der effektiven Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für die Mitglieder und Teilnehmer.
  • Die zahlreichen Webkonferenzen zu ICS Themen, die alle auf DNUG.de angekündigt sind, bzw. werden und dort sind natürlich auch demnächst die Fachgruppentage der DNUG e.V. Fachgruppengruppen zu finden.

2018 wird ein also ein äußerst spannendes Jahr und ich freue mich, dass IBM der erste Hersteller von Collaboration-Lösungen ist, der seine Hausaufgaben nun bereits gemacht hat und mit einem klaren, integrierten Portfolio auf 3 Säulen, mit klaren Roadmaps und bemerkenswerten, teilweise einzigartigen Lösungen an den Markt tritt. Wer in diesem Bereich etwas Gutes haben will und sich von seinen eigenen Wettbewerbern differenzieren möchte, dabei aber auch mit Externen voll integrationsfähig ist, kommt an den IBM Lösungen nicht mehr vorbei.

Mein Team und ich – wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!!!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Gerade ganz frisch angekündigt: Nachdem Inhi Suh im üblichen IBM Turnus ab sofort eine neue Aufgabe als General Manager IBM Watson Customer Engagement (fka IBM Commerce) übernommen hat, führt Bob Schultz nun den gesamten ICTS Bereich (IBM Collaboration & Talent Solutions) – bisher war er für den Talent Teilbereich zuständig und hat ihn auf einen erfolgreichen Wachstumspfad geführt. Bob ist erst vor 2 Jahren zur IBM gekommen. Davor war er bei HP, Citrix und VMware und bringt somit einen reichen Erfahrungsschatz in seine neue Rolle ein. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Inhi Suh in den letzten beiden Jahren ist er natürlich auch schon sehr gut mit dem Collaboration Portfolio vertraut. Eine bessere Wahl für unseren neuen, weltweiten Chef kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich ja schon seit 2 Jahren persönlich mit ihm zusammen arbeite und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Daumen nach oben!

Süßer die Glocken nie klingen …

Tom Zeizels ICTS Freitagsblog: Süßer die Glocken nie klingen …

… hat etwas, unabhängig von der persönlichen Glaubenseinstellung, was einem Besinnlichkeit nicht nur als eine Tugend, sondern auch als einen persönlichen Wert vor Augen – oder besser Ohren – führt. Die Weihnachtsglocken sagen als Zeichen eben auch, dass einmal mehr ein Jahr vorüber ist. Und es war wieder ein Jahr, wie es unterschiedlicher nicht hätte sein können – und ich spreche hier bewusst nicht vom Wetter.

Das Schöne am realen Leben ist doch, dass es immer wieder mit Überraschungen glänzt und es damit spannender bleibt als jede TV Serie. Nur wer „schafft“, wie man hier im Schwäbischen so sagt, merkt es manchmal gar nicht mehr, weil der “Flow” nicht abreißt. Das ist ein Fehler! Natürlich ist Arbeiten ein Teil des Lebens, aber Leben ist mehr: ist auch Familie, Kultur, Muße und auch gelebte Tradition …

So sind die Weihnachtsglocken ein Appell für mich einmal innezuhalten, Gedanken Revue passieren zu lassen, nachzudenken, was mir wichtig war und wichtig sein wird oder sogar wichtig sein sollte. Ich freue mich auf diese losgelösten Stunden mit meiner Familie!

Ich weiß aber auch, dass diese friedliche Ruhe endlich ist, zumindest in meinem Job. Es ist auch das Ende des 4.Quartals, das Ende des Geschäftsjahrs bei IBM. Das sind dann bis zum Jahresende noch einmal aufregende Tage und Stunden. Und da sind wir – mein Team und ich – noch mal wieder ganz für Sie – unsere Kunden – da. Und zwar gern. Sehr gern sogar!!!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnacht, einen Guten Rutsch und Alles Gute in 2018.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Denken ist nicht schlecht – Think 2018 ist besser!

Ich gehe eigentlich gern zu Konferenzen. Für mich ist es die Mischung aus spannenden Vorträgen und dem Treffen mit interessanten Personen und vor allem auch meinen Kunden, die den Reiz ausmachen, die mir immer wieder Anregungen geben, ohne die ich meinen Job nicht so gut machen könnte und ohne die ich viel weniger Spaß an meiner Arbeit hätte. Eigentlich ist es mir dabei fast egal wo es stattfindet, wobei ich natürlich meine Präferenz für meine Heimatstadt Ulm nicht verleugnen kann – ok, etwas Spaß muss sein ;-)). Dass dies etwas unrealistisch ist, insbesondere für internationale Großveranstaltungen, ist mir natürlich auch klar.

Und so werde ich mich also vom 19. bis zum 22. März 2018 auf nach Las Vegas machen. Nicht wegen der Spielhallen, und ein so hohes Münster gibt es dort auch nicht, sondern weil ich zur “Think 2018” gehe – zur neuen, wirklich großen Konferenz, in der IBM alle Themen zusammenfasst, auch Collaboration.

Wir waren zum Thema Collaboration über viele Jahre mit der “Lotusphere” im Disney-Ressort in Orlando, Florida, und sind dann mit der “Connect” auf Wanderschaft gegangen. Aber die Welt hat sich verändert – das Internet hat die Welt verändert. Waren früher Konferenzen die einzige Möglichkeit geballt an Premiuminformationen zu kommen, so ist man heute, zumindest was die Basis angeht, über das Internet mehr oder weniger gut informiert – oder auch falsch informiert. Der Bedarf an Konferenzen und Messen ist auf jeden Fall zurückgegangen, was ja z.B. auch die CeBIT deutlich merkt. Aber für einen “Reality-Check” und Networking sind sie immer noch erste Wahl.

Auf der anderen Seite ist ein enges Themenspektrum heute auch nicht mehr passend. Collaboration Tools sind heute so einfach zu handhaben, dass die Zuständigen oft auch andere Themen abdecken – insbesondere bei Nutzern von Cloud-Lösungen. Auf Konferenzen möchten sie dieses breitere Spektrum abgedeckt wissen, das ihrem neuen Aufgabenbereich entspricht. Dabei bleibt der Wunsch bestehen mit wirklichen Fachleuten auch mal ganz tief einzusteigen.

Das ist genau das Konzept der neu gestalteten, weltweit einmaligen IBM Konferenz “Think 2018” – alle Themen, wie Collaboration, Internet of Things, Watson/Analytics, Blockchain, Security, Cloud, Customer Engagement, IBM Research, usw. an einer Stelle, aber jeweils mit der Möglichkeit auch ganz tief, etwa im Gespräch mit Entwicklern oder im One-on-One mit den verantwortlichen Managern, einzutauchen. Mehr Überblick und gleichzeitig Tiefgang geht eigentlich nicht.

Collaboration nimmt einen großen, eigenen Teilbereich ein – wir nennen es einen “Campus”. Es wird also fast so werden, wie früher eine Lotusphere oder Connect, nur, dass außen herum keine Disney-Landschaft ist, sondern weitere Campusse mit anderen Themenfelder, für die man sich vielleicht parallel auch interessiert und zu denen man wechseln kann. Und ganz draußen ist dann Las Vegas und noch weiter draußen eine phantastische Natur, für die man ggf. auch etwas Zeit vor oder nach der Konferenz einplanen kann. Mein ganz persönlicher Tipp: Besuchen Sie den Valley of Fire State Park ca. 1,5h nordöstlich von Las Vegas. Vor allem am Abend bieten sich ausnehmend schöne Views und in der Regel sind dort nur wenige Menschen.

Ich freue mich schon sehr – auf die Konferenz, aber noch viel mehr Sie dort zu treffen! Sie können sich übrigens heute schon registrieren und damit auch noch sehr günstige Flüge buchen.

Auf nach Nevada!

Ihr

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

NExit oder Next? Was die IBM mit Notes Domino vorhat

Am 13. Dezember bestimmen wir in diesem DNUG-Workshop den Status Quo von Lotus Notes/Domino und schauen uns die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino an. Denn Notes Domino ist und bleibt eine der besten Plattformen für kostengünstige und flexible Entwicklung für Applikationen, die auch für den modernen, mobilen Einsatz geeignet ist. Und IBM baut sie weiter aus und hält sie technisch aktuell.

Dennoch ist der Glaube, dass IBM Notes Domino einstellen würde, schon seit fast 20 Jahren, seitdem aus Lotus IBM wurde, irgendwo im Raum, immer wieder angefeuert von IBM’s Marktbegleitern. Wer aus diesem Grund wechselt, hat meistens eine nicht wirklich gut überlegte Bauchentscheidung gefällt und dann in einem teuren Projekt E-Mail gegen E-Mail ausgetauscht. Und über die danach neuen Probleme, wie vermehrte Serviceausfälle, usw. redet man dann nicht gern.

Daneben gibt es in der Regel noch die Domino Applikationen, die mit einem extrem guten Return-on-Investment seit vielen Jahren sehr zuverlässig ihren Dienst tun. Dass sie optisch in die Jahre gekommen sein mögen, ist letztlich dem geschuldet, dass man sie nicht fortlaufend modernisieren musste. Hier gibt es heute eine ganze Palette von Möglichkeiten das kostengünstig nachzuholen – ohne dass die Anwendung teuer und riskant auf einer anderen Plattform neu geschrieben werden muss.

Und welche andere Plattform hat überhaupt die Fähigkeiten von Notes-Anwendungen mit feingranularer Security, Replikation, usw.? Da wird die Luft sehr eng und einige gescheiterte Projekte zeigen: SharePoint ist es nicht. Für manches gibt es heute Standardanwendungen, etwa im Bereich von Social Collaboration oder HR, aber für vieles eben auch weiterhin nicht. Notes Domino bleibt aktuell.

Wir wollen in uns einem Workshop mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wo stehen wir im Moment? Welchen Status Quo hat Notes Domino im Unternehmen?
  • Wie pflegen wir das vorhandene Notes Domino-Umfeld?
  • Sind konkret schon Notes-Anwendungen durch andere Tools ersetzt worden?
  • Wie sieht die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino aus?
  • Wie bewerten wir die Strategie der IBM und was leiten wir daraus ab?

Agenda

9.00-12.30 Impulsvorträge:
Matthias Weichhold, Fiducia & GAD
Daniel Nashed, Nash!COM
Manfred Lenz, IBM
Thomas Bahn, assono
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-14.30 Workshop
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-16.30 Workshop
16.30-17.00 Zusammenfassung / Feedback

Workshopsprache
deutsch / Präsentationen

Veranstaltungsort

Fiducia & GAD IT AG
GAD-Straße 2
48163 Münster

Anfahrt
https://www.fiduciagad.de/service/anfahrt.html

Tickets

Welche Regelungen gelten bei Stornierungen?
Stornierungen sind kostenfrei bis maximal 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich. Danach wird eine Stornierungsgebühr von € 90,00 pro Person erhoben.

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Die neue iOS Verse App 9.4

Die neue IBM Verse App für iOS ist seit heute im App Store und ermöglicht ein deutlich verbessertes Bearbeiten von E-Mails, Kalenderinformation, Kontakten, usw. Nach zahlreichen Kommentaren von Kunden zur alten App hatten wir uns vor grob einem Jahr entschlossen die iOS App komplett zu überarbeiten. Wie bei allen Infrastrukturprojekten ist das immer eine große Herausforderung. Es ging dabei i.W. um drei Komponenten:

  1. Den Persistence Layer – der alte Datenbank-Code wurde durch Apples Core Data Framework ersetzt, was sich sehr positiv auf Performance und Skalierbarkeit auswirkt. Damit ist es jetzt z.B. auch möglich ALLE e-Mail- und Kalendereinträge zu synchronisieren – wenn man denn möchte. Das können weder Outlook noch Gmail.
  2. Den Synchronisations- und Netzwerk-Layer – Bisher gab es die Situation, dass angezeigt wurde, dass man neue e-Mails hätte. Ging man dann auf die App, musste man erst einmal warten, bis die Synchronisation abgeschlossen war, was durchaus dauern konnte. Jetzt wird erst synchronisiert und dann angezeigt, sodass die Mail da ist, wenn das Ikon auf neue Mails hinweist.
  3. Den Präsentations-Layer – Die meisten Ansichten wurden neu entwickelt, um schnelleres Scrollen  (Inbox, Kontakte), Navigation und Swiping (Kalender) zu ermöglichen.

Auf dieser neuen Technologiebasis ist es zukünftig sehr viel einfacher, neue Funktionen und Erweiterungen hinzuzufügen. Einige sind in dieser “Erstversion” schon drin. Im Folgenden die wichtigsten Beispiele:

Eine wichtige Änderung für unsere Cloud-Nutzer ist, das man nun standardmäßig für alle Mails Benachrichtigungen bekommt und nicht nur, wie in der Vergangenheit, bei Mails von “wichtigen” Kontakten.

Oft gewünscht war auch die Möglichkeit Kontakte sowohl nach Vorname/Nachname oder auch Nachname/Vorname zu sortieren und die Kontakte direkt mit einem Klick per Facetime oder SMS zu kontaktieren.

Wer die neue Verse iOS 9.4 zu nutzen beginnt, wird neue Kalenderfunktionen bemerken. Zum einen kann man jetzt viel schneller über ein Drop-Down Menu zwischen Tagen, Wochen und Jahren navigieren. iPad Nutzer werden die neue Kalender-Inbox auf der linken Seite zu schätzen. Sucht man sich dort eine Einladung aus, wird diese rechts in der Übersicht auch entsprechend angezeigt. Und wählt man aus der Übersicht einen Eintrag, werden die Details links angezeigt – wie in diesem Screenshot:

IBM Verse bietet auch weiterhin den in der Industrie höchsten Sicherheitsstandard mit Verschlüsselung und Signatur, sowie der Garantie, dass Firmendaten niemals über 3rd Party Server laufen. Wenn beispielsweise eine neue E-Mail ankommt, so triggert das eine Benachrichtigung über das Apple Push Notification System (APNS). Die Benachrichtigung beinhaltet aber keine Unternehmensdaten und sie erscheinen auch nicht als Pop-up auf dem Gerät.  Wenn das Gerät so eine Hintergrundbenachrichtigung erhält, löst es einen Synchronisationsvorgang mit dem Traveler Server (on-premises) oder IBM’s Cloud Traveler Server (Cloud Kunden) aus. Die Mail wird heruntergeladen und eine lokale Benachrichtigung über das Vorhandensein der neuen e-Mail ausgelöst. Sie beinhaltet die Betreff-Zeile der Nachricht, aber diese Information kommen direkt vom eigenen Gerät und ist nicht über fremde Server gelaufen. Darüber hinaus verbessert Verse die Sicherheit mittels aktivem Content Filtering der HTML Messages. Jedwede Javascript-Inhalte in der Mail werden herausgefiltert, um vor Vireninfektionen u.ä. zu schützen.

Auch das Rendern von HTML in E-Mail, insbesondere mit Bildern, wurde deutlich beschleunigt.

Ein sehr wichtiger, neuer Baustein ist die Unterstützung des AppConfig Industriestandards. AppConfig stellt eine Anwendungskonfiguration dar, die die Möglichkeiten des iOS Betriebssystems zum Device Management nutzt. Durch die Unterstützung von AppConfig arbeitet die Verse iOS App nun zusätzlich zu den bisherigen Enterprise Mobile Device Management Systemen, wie MaaS360, MobileIron und Citrix mit einer Vielzahl weiterer Anbieter zusammen, wie u.a. AirWatch. (Zu diesem Thema wird in kürze ein weiterer Artikel in dieser Serie erscheinen)

PS.: Noch ein Tipp: Es gibt Konstellationen auf den Geräten, in denen sich der Update verhakeln kann. Deshalb vorsichtshalber die alte App zunächst löschen und dann die neue vom AppStore installieren.

dnug

Alle Details zur Zukunft von Verse Notes Domino auf der DNUG 2017

Es gibt leider immer wieder verwirrende Fake-News zur Zukunft von IBM Notes Domino – und natürlich auch IBM Verse als Mail Client Option. Wer die Fakten der doch eher blühenden Zukunft aus erster Hand haben möchte, sollte zur DNUG 2017 Konferenz am 31.5./1.6.2017 nach Berlin kommen. Dort wird der verantwortliche Produktmanager Barry Rosen zusammen mit seinen europäischen Kollegen Uffe Soerenson auf alle Details eingehen und auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Zu ihren Themen gehören u.a.

  • die aktualisierten, sehr viel schnelleren Verse Apps für Android (schon verfügbar) und iOS (kommt in Kürze)
  • das sehr viel performantere Verse on prem 1.0.1 (auch verfügbar) und die weitere Roadmap mit Sametime Integration, Kalender Delegation, Erweiterungs-APIs, weiter verbesserter Suche und vieles mehr
  • das in Q3 anstehende FeaturePack 9 für Verse, Notes und Domino, sowie den weiteren Ausblick
  • der Ausbau von Domino mit REST ASPIs als moderne Entwicklungsumgebung auch für Java/Java-Script
  • das Thema Domino-Anwendungsmodernisierung (das auch andere Vorträge in Details aufgreifen werden)
  • …. und mehr

Ein paar mehr Details vorab auch in diesem Video: