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NExit oder Next? Was die IBM mit Notes Domino vorhat

Am 13. Dezember bestimmen wir in diesem DNUG-Workshop den Status Quo von Lotus Notes/Domino und schauen uns die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino an. Denn Notes Domino ist und bleibt eine der besten Plattformen für kostengünstige und flexible Entwicklung für Applikationen, die auch für den modernen, mobilen Einsatz geeignet ist. Und IBM baut sie weiter aus und hält sie technisch aktuell.

Dennoch ist der Glaube, dass IBM Notes Domino einstellen würde, schon seit fast 20 Jahren, seitdem aus Lotus IBM wurde, irgendwo im Raum, immer wieder angefeuert von IBM’s Marktbegleitern. Wer aus diesem Grund wechselt, hat meistens eine nicht wirklich gut überlegte Bauchentscheidung gefällt und dann in einem teuren Projekt E-Mail gegen E-Mail ausgetauscht. Und über die danach neuen Probleme, wie vermehrte Serviceausfälle, usw. redet man dann nicht gern.

Daneben gibt es in der Regel noch die Domino Applikationen, die mit einem extrem guten Return-on-Investment seit vielen Jahren sehr zuverlässig ihren Dienst tun. Dass sie optisch in die Jahre gekommen sein mögen, ist letztlich dem geschuldet, dass man sie nicht fortlaufend modernisieren musste. Hier gibt es heute eine ganze Palette von Möglichkeiten das kostengünstig nachzuholen – ohne dass die Anwendung teuer und riskant auf einer anderen Plattform neu geschrieben werden muss.

Und welche andere Plattform hat überhaupt die Fähigkeiten von Notes-Anwendungen mit feingranularer Security, Replikation, usw.? Da wird die Luft sehr eng und einige gescheiterte Projekte zeigen: SharePoint ist es nicht. Für manches gibt es heute Standardanwendungen, etwa im Bereich von Social Collaboration oder HR, aber für vieles eben auch weiterhin nicht. Notes Domino bleibt aktuell.

Wir wollen in uns einem Workshop mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wo stehen wir im Moment? Welchen Status Quo hat Notes Domino im Unternehmen?
  • Wie pflegen wir das vorhandene Notes Domino-Umfeld?
  • Sind konkret schon Notes-Anwendungen durch andere Tools ersetzt worden?
  • Wie sieht die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino aus?
  • Wie bewerten wir die Strategie der IBM und was leiten wir daraus ab?

Agenda

9.00-12.30 Impulsvorträge:
Matthias Weichhold, Fiducia & GAD
Daniel Nashed, Nash!COM
Manfred Lenz, IBM
Thomas Bahn, assono
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-14.30 Workshop
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-16.30 Workshop
16.30-17.00 Zusammenfassung / Feedback

Workshopsprache
deutsch / Präsentationen

Veranstaltungsort

Fiducia & GAD IT AG
GAD-Straße 2
48163 Münster

Anfahrt
https://www.fiduciagad.de/service/anfahrt.html

Tickets

Welche Regelungen gelten bei Stornierungen?
Stornierungen sind kostenfrei bis maximal 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich. Danach wird eine Stornierungsgebühr von € 90,00 pro Person erhoben.

Ist mein Ticket übertragbar?
Ja, das Ticket kann bei Bedarf innerhalb des eigenen Unternehmens übertragen werden. Bitte informiere den Veranstalter unter events@dnug.de.

 

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Viele Reaktionen auf die erweiterte Entwicklungspartnerschaft von IBM und HCL

In der letzten Woche gab es eine Menge an Reaktionen auf die am 25. Oktober angekündigte, neue Partnerschaft mit HCL zur weiteren Entwicklung der Domino Plattform u.a. mit den Produkten IBM Verse, Notes, Domino und Sametime angekündigt. Im Kern geht es darum, dass mit HCL ein weiteres Großunternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern in einer Entwicklungspartnerschaft in die Weiterentwicklung mit investiert und das nun gemeinsame Entwicklungsteam stark vergrößert.

In der modernen Medienwelt werden Nachrichten unter allen möglichen Blickwinkeln kommentiert, von Fans, Freunden, Marktbegleitern und Mitarbeitern und manchmal auch von Trollen.
Von wegen Trolle: Sie lassen oft ihre wahren Interessen nicht gleich erkennen. Das macht es für Sie – unsere Kunden und Partner – nicht wirklich einfach zu verstehen, wie IBM agiert und warum. Es verwundert mich deshalb nicht, dass ich in der letzten Woche dazu eine Vielzahl von Anfragen über Mail, Watson Workspace Chats und Anrufe erhalten habe.

Hat IBM “Notes verkauft”? Ganz klar: Nein! Apple hat das iPhone auch nicht an Foxconn verkauft, und einen Mercedes kaufen Sie von Daimler Benz, auch wenn viele Teile von Bosch kommen.

IBM behält IBM Notes Domino und bleibt der alleinige Vertragspartner der Kunden. Mit dieser erweiterten Partnerschaft sorgt IBM dafür noch mehr, dass das wichtigste Argument für eine Anwendungsentwicklungsplattform – langfristige Investitionssicherheit – weiter gegeben ist und dass neue Funktionen schneller verfügbar werden. IBM Notes Domino war und bleibt die Plattform am Markt, die immer mit neuen IT-Trends mitgewachsen ist und damit immer aktuell blieb – “forever young”. Und so wird es weitergehen – unbefristet.

Gemeinsam werden wir 2018 nicht nur ein neues Major Release (“Notes Domino 10”) herausbringen, sondern auch die Eckpfeiler weiterer FeaturePacks und Releases danach festlegen. Um die realen Kundenanforderungen von heute und morgen zu berücksichtigen, nutzen wir dazu einen innovativen Ansatz und starten in Kürze die “Domino 2025 Jams”, zu denen man sich bereits heute registrieren kann. Ein erster Workshop in Deutschland wird dazu bereits am 23.11. in Düsseldorf im Rahmen des DNUG e.V. Fachgruppentags “Verse, Notes, Domino” stattfinden.

Kunden, die sich etwas intensiver mit dieser Ankündigung befasst haben, kommen in der Regel auch zu ähnlich positiven Bewertungen wie ich. So z.B. der IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens, der mir zusammengefasst sagte: “Ihre Ankündigung beruhigt mich jetzt aber doch. Ich habe verstanden, dass IBM zur Notes Domino Plattform und zu Verse steht. Damit können wir weiter für Notes Domino entwickeln. Ich begrüße das sehr, weil Domino einfach eine nahezu einzigartige Plattform ist, kostengünstig und mit einer Funktionsvielfalt, die andere Lösungen einfach nicht bieten.”

Dem kann ich kaum noch etwas hinzufügen. Außer vielleicht: wenn Sie weiterhin Fragen haben, fragen sie mich oder die Mitglieder aus meinem Team.

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Die Fakten: IBM kündigt Notes Domino 10 und Entwicklungspartnerschaft mit HCL an

IBM hat am 25. Oktober drei Dinge angekündigt:

  1. Die langfristige Investition in die Domino Plattform (Verse, Notes, Domino, Sametime) und – als Beginn – ein neues Release Notes Domino 10 in 2018.
  2. Die „#Domino 2025 Jams“ zur gemeinsamen Festlegung des zukünftigen Produktwegs mit Kunden und Partnern.
  3. Eine um dieses Portfolio erweiterte Entwicklungspartnerschaft mit HCL, um diese Dinge schneller umsetzen zu können.

Das ist für Freunde der Plattform, aber auch Unternehmen, die eine kostengünstige, moderne und zukunftssichere Entwicklungsplattform suchen, eine herausragende Ankündigung(!). Das gilt auch für Unternehmen, die eine wirklich moderne und besonders leistungsfähige E-Mail Plattform mit offenen Client Optionen suchen.

Hierzu mehr Details:

  • Was wird mit Notes Domino 10 kommen?
    Was mit Notes Domino 10 in 2018 kommen wird, wird über die “#Domino2025 Jams” entschieden werden. Natürlich gibt es eine Reihe von Neuigkeiten, an denen heute bereits gearbeitet wird, wie etwa die Erweiterung der Docker-Unterstützung, das Thema LowCode-Entwicklung, usw. Es bleibt auch bei dem Plan jetzt zum Jahresende das Notes Domino FeaturePack 10 und Verse on Prem 1.0.3. herauszubringen.
  • Was beinhaltet die neue “#Domino 2025 Jam”-Initiative?
    Um zukünftig noch besser auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden einzugehen, beschreitet IBM einen neuen, innovativen Weg. Unter dem Begriff „#Domino2025 Jam“ werden wir Kunden und Partner u.a. über unsere User Groups (DNUG e.V. in Deutschland) einladen mit uns die Stoßrichtung von Notes Domino 10 usw. zu diskutieren und festzulegen. Hierzu kann man sich heute schon registrieren: https://www.ibm.com/social-business/us-en/announce/domino-jam2025/
  • Wer ist HCL?
    HCL ist ein IT Services Unternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern und schon seit längerer Zeit IBM Business Partner. Ähnliche, erfolgreiche Entwicklungspartnerschaften bestehen für eine Reihe weiterer IBM Produkte, u.a. in den Bereichen Informix, Rational, Tivoli und Unica schon länger. HCL ist auf der Forbes Global 2000 gelistet und gehört in Indien zu den Top 20 öffentlich gehandelten Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 22,1 Milliarden Dollar (Mai 2015) und mit einem Umsatz von 6 Milliarden Dollar (2016).
  • Was ist das Ziel dieser Partnerschaft?
    Die Ziele dieser um Domino erweiterten Partnerschaft sind eine gemeinsame Erhöhung der Investitionen, ein Ausbau der Domino Produktfamilie, die Ausweitung der Kundenbasis, der Schutz bestehender Investitionen und der Einstieg in neue Kundenprojekte, sowie nicht zuletzt eine deutlich schnellere Umsetzung der Marktanforderungen an das Notes Domino-Produktportfolio.
  • Welche Produkte sind Bestandteil dieser Entwicklungspartnerschaft?
    • IBM Notes und Domino, IBM Verse, IBM Verse on Premises (VOP), IBM Mail Support für Microsoft Outlook (IMSMO), IBM Notes Traveler, IBM Mobile Connect, IBM Client Application Access (ICAA), IBM Enterprise Integrator,
    • IBM Sametime, IBM Connections Chat/Meetings,
    • IBM SmartCloud Notes, IBM Mail Onboarding Manager (MOM), IBM Webmail for Internet Service Providers (WISPr)
  • Wie sieht die zukünftige Aufgabenverteilung zwischen den beiden Partnern aus?
    HCL wird einen Großteil der Entwicklung der zukünftigen Produkte in enger Zusammenarbeit mit den IBM Produktmanagement-, Design- und Dev/Ops-Teams durchführen. Gemeinsam wird man sicherstellen, dass eine tragfähige und begeisternde Roadmap, Produkterweiterungen und Fixes schneller umgesetzt werden. Darüber hinaus geht es um die langfristige Weiterentwicklung der Plattform entsprechend der Ergebnisse aus der kommenden „#Domino 2025 Jam“-Initiative.
  • Was ändert sich für unsere Kunden?
    Im Wesentlichen nichts, außer einer Beschleunigung der Auslieferungen. IBM bleibt der Vertragspartner und die IBM Vertriebsbeauftragten bleiben die Ansprechpartner.
  • Wird es Änderungen im Support geben?
    Es bleibt beim IBM Support-Prozess über die PMRs. Darüber hinaus wird IBM Lab Services (ISSC) unverändert bestehen bleiben und weiterhin Services für das komplette ICS Portfolio anbieten.
  • Wie wirkt es sich auf das ICS Cloudangebot aus?
    Das Operating des IBM Connections Cloud Mail Services (auch unter Verse on Cloud oder SmartCloud Notes bekannt) wird weiterhin von IBM durchgeführt. Dazu gehören Produktion, Staging und Integrationstests. IBM bietet weiterhin den 24×7 Support über das Operations Control Center (OCC). Und IBM Lab Services (ISSC) hilft nach Bedarf beim Onboarding.
  • Wird hierdurch IBM’s Strategie für Anwendungsentwicklung und LowCode/NoCode verändert?
    Nein. Sowohl die Domino Entwicklung als auch das Connections LiveGrid Projekt sind Grundpfeiler der Anwendungsentwicklungsstrategie der IBM. Die kostenlose Bereitstellung der Domino Entwicklungsumgebung für Nicht-Produktion war kürzlich ein erster Schritt neue Programmierer auf diese erfolgreiche und besonders kostengünstige Plattform zu bringen. IBM und HCL werden das gemeinsam intensivieren und diese Entwicklungsumgebung weiter ausbauen. Dabei kommen auch weitere Partner, wie zum Beispiel TeamWorkr (aus München), Sapho, usw. ins Spiel. Ziel ist dabei:

    • Möglichkeiten und Partnerschaften anzubieten, die es erlauben bestehende Domino Anwendungen mit geringem Aufwand und ohne Risiko, zu erweitern und zu modernisieren
    • Eine aktuelle Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript, HTML 5 und CSS Tooling entsprechend aktueller Entwicklungsskills am Markt zu bieten.
    • Erweiterungen zu den Entwicklungsmöglichkeiten und API zu bieten.

Alle diese Punkte zeigen:

  • IBM geht mit HCL als Entwicklungspartner neue Wege und neue Märkte an.
  • IBM Notes Domino bleibt die kostengünstige und stabile Plattform, wie man sie kennt, entwickelt sich aber stetig weiter und bleibt damit frisch und aktuell
  • IBM Notes Domino bietet eine am Markt unvergleichliche, langfristige Investitionssicherheit und baut diese jetzt noch weiter aus.
  • IBM modernisiert auch die Notes Domino Entwicklungstools fortlaufend, u.a. um auch für junge Programmierer immer attraktiv zu sein.

Unabhängig hiervon entwickelt IBM die anderen Collaboration Lösungen, also insbesondere IBM Connections (PINK), IBM Connections Engagement Center (ICEC) und IBM Watson Workspace, intensiv weiter und sorgt für eine tiefe Integration – und letzteres optional auch zu weiteren Partnerlösungen, wie von Cisco oder Box.

Die Ankündigung finden Sie im Original hier: https://www.ibm.com/blogs/social-business/2017/10/25/ibm-announces-investment-notes-domino-version-10-beyond/

Einen deutschen Blog-Beitrag von Thomas Zeizel, dem ICTS D-A-CH Executive, finden Sie hier: http://dnug.de/hcl-ein-turbo-fuer-ibm-notes-domino-10/

HCL – ein Turbo für IBM Notes Domino 10 und danach

Was für ein Tag für mich als Leiter der IBM Collaboration & Talent Solutions in D-A-CH. Eine Ankündigung, auf die wir alle schon intensiv gewartet haben: IBM Notes Domino 10 kommt in 2018. Jawohl – eine neue Version!

IBM Notes Domino ist eine fantastische Plattform für Mail und Anwendungen – und wird es auch für weitere Jahrzehnte bleiben. IBM investiert fortlaufend in den Ausbau, in jüngerer Zeit mit dem allgemein als sehr gelungen angesehenen Verse Mail Client, neuen REST APIs, der kommenden Docker Unterstützung, usw. Doch wir wollen noch mehr tun.

Neben neuen Technologien sind starke, innovative Partner ein Rezept für nachhaltigen Erfolg. Deshalb arbeitet IBM u.a. mit Apple zusammen und die IBM Collaboration Solutions mit Box, Cisco, Actiance, usw. Starke, enge Partnerschaften. Für Sie als unsere Kunden bedeutet das, dass diese Lösungen so tief integriert sind, als ob es eine wäre.

HCL – eine neue, alte Partnerschaft

IBM partnert bereits in mehr als zehn verschiedenen Themen und Produkten weltweit erfolgreich mit HCL. Heute haben wir angekündigt, dass wir diese strategische Partnerschaft ab sofort auch gemeinsam auf IBM Verse, Notes, Domino und Sametime erweitern. Um es bildlich auszudrücken: IBM behält bei den Collaboration-Lösungen die Rolle des Motors und HCL wird der neue Bi-Turbo. Gemeinsames Ziel ist die Beschleunigung und der Ausbau der Weiterentwicklung.

IBM Notes Domino 10 kommt in 2018

Das erste gemeinsame Baby wird Notes Domino 10 werden, das im Herbst 2018 kommen soll. Das wird dann erst der Beginn einer langfristigen Roadmap und fortlaufenden Entwicklung sein, die wir gemeinsam mit HCL vorantreiben werden. Und wie versprochen kommen das “Notes Domino FeaturePack 10” und “Verse on Prem 1.0.3” noch vorher, nämlich jetzt zum Jahresende.

Um zukünftig noch klarer auf Ihre Wünsche eingehen zu können, werden wir zusammen mit HCL in den nächsten Tagen die “Domino 2025 Jam”-Initiative (#Domino2025) starten. Ziel ist es gemeinsam mit Ihnen, unseren Kunden, unseren Champions aus Ihren Unternehmen, den User Groups, in denen Sie sich organisieren, also der DNUG e.V. in Deutschland und der SNoUG in der Schweiz, und all unseren Partnern unsere Wege der zukünftigen Investitionen in IBM Verse, Notes, Domino und Sametime, also Inhalte der kommenden Releases und FeaturePacks, schon frühzeitig abzustimmen.

In dem Zusammenhang möchte ich auch auf das Treffen der DNUG Fachgruppe “Verse, Notes, Domino”, am 23. November in Düsseldorf hinweisen. Spätestens dort wird es weitere Details geben.

Zukünftig wird es wieder schneller gehen – und das ist gut so.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

IBM Verse, Notes & Domino Produkt-Update

Ed Brill, Vice President Offering Management & Design, IBM Collaboration Solutions, fasst die zahlreichen Ankündigungen auf der Connect 2017 zu Verse, Notes, Domino hier ganz offiziell zusammen.

Notes/Domino wird agil – Feature Pack 8 ist verfügbar!

Es klingt so harmlos, dabei ist “Feature Pack” ist das neue “Release”. Wie auch z.B. bei Windows 10 gibt es Neuerungen in Notes Domino, wie bereits beim Feature Pack 7 angekündigt, nicht mehr mit einer neuen Releasenummer, sondern agiler als Feature Pack. Hintergrund ist, dass die Einführung neuer Releases in vielen Organisationen immer sehr zäh verlief, während FPs immer schnell installiert wurden. Unsere Intention ist, dass Neuerungen aus unserem Labor auch möglichst schnell bei den Nutzern ankommen. Kamen klassische Releases nur so alle 18-24 Monate, ist das in agilen Zeiten, in denen Nutzer so etwas wie “evergreen” – immer das Neueste sofort – wünschen, einfach nicht mehr schnell genug. Deshalb jetzt Feature Packs und in höherer Frequenz. Zur Erinnerung: FP7 kam im September 2016, Verse on Prem im Dezember, FP8 nun Anfang März 2017 FP8, demnächst der Update zu VOP und auch FP9 wird auch noch in 2017 kommen.

Und es ist (insbesondere für Entwickler) viel Neues drin in dem IBM Notes Domino 901 FeaturePack 8. Die neben zahlreichen Fixes vielleicht wichtigsten Dinge sind:

  1. Optional können die Views nun außerhalb der NSF gespeichert werden, was diverse Vorteile bringt, wie u.a mehr Platz für die Anwendung, schnelleres Backup & Restore und bessere Performance
  2. Die Grenze für die Größe der Document Summary kann optional von 64kB auf 16 MB angehoben werden
  3. Die Java Runtime Umgebung ist auf Version 1.8 angehoben.
  4. ADFS 3.0. wird nun auch unterstützt.
  5. Optional kann man damit im Notes Client und Kalender Internet Adressen statt der Notes Adressen nutzen, was für viele heute intuitiver sein mag.
  6. Im Notes Client kann man optional das MIME Format beim Weiterleiten stehen lassen, statt es in Rich Text umzuwandeln. Das vermeidet eventuelle Formatierungsfehler.

PS.: Als Porsche-Fan muss ich ja sagen, dass mir ein Einfrieren der Release-Nummer bei 901 sehr gut gefällt. Und auch bei einem Porsche denk man ja gern an Feature Packs …

Wichtiger denn je – IBM Connect 2017

Zusammenarbeit (Collaboration) belegt einen großen Teil des Arbeitsalltags und ist für einen noch größeren Anteil am Erfolg eines Unternehmens verantwortlich. Dennoch glauben Unternehmenslenker nur zu oft den Fake News gewiefter Marketing-Manager, dass die IT-Tools dafür “Commodity” wären – also ausgereifter Standard ohne Innovationspotenzial. Das führt nicht selten dazu, dass man Kaufentscheidungen nicht mehr fachlich trifft, sondern nur noch danach schaut, was die anderen machen, um sie zu kopieren.

Dass das großer Unsinn ist und damit massiv Wettbewerbsvorteile verspielt werden, zeigt die bemerkenswert kreative Welt von Start-ups, die einerseits immer wieder selbst brillante, neue Lösungen erfinden und andererseits ihre Zusammenarbeit eben nicht mehr klassisch auf Office-Anhänge in E-Mails aufbauen, sondern auf neue Verfahren und Technologien setzen, die auch mit mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) einfach bedient werden können. Beispiele sind Konversationstools, wie z.B. Slack, oder Werkzeuge einer geteilten Wissensablage, wie z.B. Connections.

IBM ist immer wieder Vorreiter, wenn es darum geht neue Verfahren und Technologien für die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen kreativ zu entwickeln. Einmal im Jahr präsentiert sich IBM mit vielen, auch deutschen Partnern auf der Hausmesse “Connect“, diesmal geführt von Inhi Cho Suh, General Manager IBM Collaboration Solutions. 2017 wird die Konferenz zum ersten Mal in der Nähe des Silicon Valleys in San Francisco stattfinden. Ein idealer Treffpunkt, nicht nur, um sich einen Überblick zu verschaffen, sondern auch um andere Kunden und Fachleute zu treffen und fachlich tief in die Zukunft einzutauchen.

Wer jetzt meint, dass hier nur über Klassiker wie IBM Notes geredet werden wird, täuscht sich gewaltig. IBM investiert nachhaltig sehr stark in das Zukunftsthema Collaboration und zeigt den Weg auf, wo es in der Zukunft der Collaboration-Tools hingeht:

  • 2017 wird das Jahr der kognitiven Helfersysteme im Collaboration-Umfeld, wie Sie IBM mit Watson Work Services anbieten und in verschiedenste Bereich integrieren wird.
  • Die technologische Basis ist reif für eine Revision, denn aktuelle Technologien – meistens Open Source – ermöglichen ganz neue, extrem flexible Integrationsszenarien in einer Ökonomie der APIs (Schnittstellen). Das wird für viel mehr Flexibilität und Kosteneinsparungen sorgen.
  • Wenn man heute seine Familie effektiv über WhatsApp organisiert, dann stellt sich die Frage, warum man so konversationsorientiert nicht auch im und zwischen Unternehmen arbeiten kann. IBM arbeitet hier mit Watson Workspace an einer neuen Lösung, die erstmals unternehmensmäßige Datensicherheit und kognitive Komfortelemente in solche neuen Arbeitsweisen einbindet.
  • Für Anwendungsentwickler ist es eine heiße Zeit: IBM hat einiges Neues vor mit Domino, aber eben auch mit neuen Technologien, wie Docker Containern, Web-Oberflächen und Electron-basierten Clients, Box-Relay als Option für Workflows, usw.
  • IBM Verse ist heute die eleganteste und einfachste Möglichkeit auch große Mengen an E-Mails abzuarbeiten. Zum Jahresende 2016 war – wie angekündigt – Verse on Premises verfügbar geworden und ist bereits in zahlreichen Unternehmen installiert. Erfahrungsaustausch und Roadmap stehen hierzu im Fokus, wie auch die Möglichkeit Outlook als alternativen Client mit Domino zu betreiben. Und auch die kommenden FeaturePacks für IBM Notes werden ein Thema sein.
  • Beim weltweiten Marktführer (laut IDC) bei den Social Suites, IBM Connections, wird 2017 wieder ein großes Jahr: Version 6.0 kommt in ersten Halbjahr und an weiteren Neuerungen für das 2. Halbjahr wird auch bereits gearbeitet (Projektname: Pink).
  • Bei der momentan sehr hohe Weiterentwicklungsgeschwindigkeit im Collaboration-Umfeld kann kein einzelnes Unternehmen mehr alles auf entsprechender Top-Qualität alleine anbieten. Stattdessen sind Partner-Netzwerke gefragt, die die neuen API-Infrastrukturen und mit Design Thinking entwickelten, besonders einfachen Oberflächen optional mit nutzen. IBM setzt hier in der Cloud auf optionale Integration u.a. mit Box, Cisco, GENBEND und vielen mehr.

So viel neue und spannende Themen gab es aus meiner Sicht schon längere Zeit nicht – insgesamt und auch, was IBM und Partner daraus machen. Es lohnt sich also ein Abstecher nach San Francisco, zumal die Flüge (noch) überraschend günstig sind. Die „IBM Connect 2017“ Konferenz findet dort im Mascone West Konferenz-Center vom 20.-23. Februar statt, beginnt also am Montagabend und nicht wie in den letzten Jahren bereits am Sonntag. (Und bis zum 20.1. gilt noch der ermäßigte Frühbucherrabatt!)

Ich freue mich schon wieder sehr auf die vielen bekannten und neuen Gesichter!

PS.: Nur zur Erinnerung und von wegen “Dress Code”: Blümchen im Haar war zwar San Francisco, aber 1968 und schon ziemlich lange her. Das muss jetzt nicht mehr sein ….