Beiträge

Tom Zeizels Blog: Kognitive Assistenz-Systeme auf dem Vormarsch bei der Talent-Gewinnung

Tom Zeizels Blog: Kognitive Assistenz-Systeme auf dem Vormarsch bei der Talent-Gewinnung

Personalern wird oft nachgesagt, sie wären besonders konservativ, was die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens angeht. Ich kann das so pauschal nicht teilen – ganz in Gegenteil, denn ich erlebe zahlreiche Unternehmen bei denen ich den Eindruck gewonnen habe, dass der Personalbereich ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation ist. Diese ist natürlich kein Selbstzweck, nur weil alle gerade darüber reden. Vielmehr führen neue Prozessvarianten, die neuste Technologien einsetzen, gerade eben auch im HR Sektor zu klaren Prozessverbesserungen.

Das wirklich Neue ist, wie auch IBM‘s CEO Ginni Rometty jüngst in ihrer Keynote auf der IBM THINK betonte (Minute 10:15 – 11:15), dass kognitive Assistenten zur Unterstützung von HR Prozessen heute bereits einen besonders hohen Reifegrad erlangt haben und IBM selbst damit auch schon sehr bemerkenswerte Erfolge erzielt hat. So hat man in der IBM abgeschätzt, dass durch die Einführung solcher Watson-basierenden Assistenzsysteme im Personalwesen im letzten Jahr Verbesserungen im Wert von über 100 Millionen Dollar erzielt werden konnten.

Wie auch von Ginni Rometty erwähnt, hat IBM im letzten Jahr dreimal mehr Bewerbungen erhalten, als im Jahr zuvor. Das mag im ersten Moment für einen HR-Experten wie ein Kostenfaktor klingen – Bewerbungen müssen ja auch bearbeitet werden. Durch den Einsatz von IBM Watson Candidate Assistant war die Qualität der Bewerbungen von viel höherer Qualität als gewohnt, wodurch der Anteil auszusortierender Anfragen deutlich geringer war, was wiederum Kosten sparte.

Durch den Einsatz dieser kognitiven Unterstützung

  • Wird ein Bewerber schon auf elegante Weise an die “richtigen” Jobs herangeführt. Job-Titel spielen keine Rolle mehr, sondern die Kompetenzen des Bewerbers (natürlich auch hier geschlechtsneutral gemeint).
  • Wirkt das einstellende Unternehmen selbst besonders innovativ und agil und schafft sich so ein ansprechendes, modernes Image.
  • Wird die Aufgabe für den Personalbereich einfacher, weil weniger mittelmäßige oder weniger qualifizierte Bewerbungen aussortiert werden müssen.

Heute setzen nicht nur IBM, sondern auch zahlreiche andere Unternehmen auf diesen Watson Candidate Assistant. Ein Referenzbeispiel ist die international bekannte Firma BuzzFeed, deren Geschichte hier nachzulesen ist.

Die Einführung von Watson Candidate Assistant ist kein Hexenwerk und in grob 2-4 Wochen gemacht. Die englische Version ist heute allgemein verfügbar, an der deutschen, die für das zweite Halbjahr geplant ist, wird im Moment noch gearbeitet und aktuell noch 1-2 Betatest-Teilnehmer gesucht.

Wer das Thema IBM Watson Candidate Assistant noch vertiefen möchte – es gibt dazu weitere Informationsquellen:

Sollten Sie mehr hierüber wissen möchten, so sprechen Sie einfach mich oder mein Team direkt an.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS: Wer es sich unverbindlich live ansehen möchte – oder sich auch für die anderen HR/Talent-Lösungen der IBM interessiert – kann unser Team am Freitag, 4. Mai 2018 auf dem IBM #HRFestival auf der re:publica in Berlin live treffen. Kostenlose Anmeldung hier .