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Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Tom Zeizels Blog: ICTS – eine lebendige Organisation

Erfolgreiche Organisationen leben von dauernden Veränderungen. Wir erleben gerade an unseren Volksparteien was es bedeutet, wenn man den Zeitpunkt für Veränderungen einfach immer weiter herausschiebt, weil Beständigkeit vermeintlich (Planungs-)Sicherheit bedeutet oder sich für das Publikum eine scheinbare Berechenbarkeit einstellt und das gewünscht ist.

Die Realität ist eine andere: Ausbleibende Veränderung bedeutet nur zu oft Verkrustung, die die einstige Sicherheit dann irgendwann abrupt zusammenbrechen lässt. Da ist fortlaufende Erneuerung besser.

Auch die IBM Collaboration und Talent Solutions (ICTS) haben sich 2018 wieder einmal neu aufgestellt. Es ist normal, dass man die einzelnen Personalien dabei jeweils mit einem weinenden – und auch dankenden – aber eben auch einem lachenden Auge sieht. Heißt es in Monarchien doch immer „Der König ist tot – es lebe der König.“ Dieser Blick nach vorn ist gut so und sollte immer gelten, auch in Unternehmen.

Inhi Cho Suh hatte unsere Organisation über die letzten zwei Jahre als General Managerin geführt und dabei ganz wesentlich eine Renovierung und Neuausrichtung des Portfolios angestoßen – Stichworte sind Connections Pink und Watson Workspace – und wichtige Partnerschaften, wie die mit Cisco und Box, vorangebracht. Ihre Aufgabe hat jetzt Robert „Bob“ Schultz übernommen. Er kam erst vor zwei Jahren zur IBM und war vorher bei Citrix und VMware. Er hatte zunächst den Talent Bereich von ICTS übernommen und verantwortet nun die gesamte Organisation. Ein schönes Beispiel für eine Auffrischung mit Erfahrungen und Ideen aus anderen Organisationen, ein erfolgreiches Einarbeiten und dann die Übernahme als General Manager. Das schafft Kontinuität bei gleichzeitiger, behutsamer Veränderung mit Blick nach vorn.

Ähnliches gilt auch in einer für Viele mit mehr Emotionen behafteten Veränderung: Ed Brill, der für viele das Gesicht von Notes Domino war, wechselt zu einem Healthcare Unternehmen in seiner Heimatstadt Chicago. Die gute Nachricht ist aber, dass Ed Brill zwar der Vice President des Offering Managements war, aber eben nicht allein, sondern mit einem starken Team, dass gerade jetzt, wo es vielen frischen Wind im Notes Domino Portfolio mit der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL International, der #Domino 2025 Jam Initiative und der Ankündigung des neuen Releases 10 für das zweite Halbjahr 2018 gibt, die Kontinuität bei gleichzeitiger Weiterentwicklung garantiert und für noch mehr frischen Wind sorgen wird.

Das Offering Management Team für Notes Domino um Andrew Manby, Klaus Roder und Drew Birnbaum werden zukünftig von Aarti Borkar angeführt. Sie hat mehr als 10 Jahre Erfahrung im Produktmanagement zu verschiedenen IBM Produkten und hat Bob Schultz in den letzten beiden Jahren bereits als Offering Managerin für Talent Solutions unterstützt.

Auch im Entwicklungsteam gab und gibt es Veränderungen. Rishi Vaish hatte in einem „Start-up“-Ansatz losgelöst von sonstigen “IBM Fesseln” Watson Workspace entwickeln können. Nachdem das Produkt nun am Markt ist – und in naher Zukunft mit einem Announcement der „Plus“-Variante den Markt aufrollen wird – war für ihn der Zeitpunkt gekommen Inhi Suh in den IBM Watson Customer Engagement Bereich zu folgen.

Richard Jefts war in den letzten Jahren der Counterpart von Rishi Vaish und verantwortete die Entwicklung von Notes Domino und Connections. Er hat im Rahmen der neuen Entwicklungspartnerschaft mit HCL nun dort die Position des Entwicklungschefs von Notes Domino übernommen – Kontinuität einmal anders.

Mit nicht weniger Emotionen betrachten viele, dass auch Jason Gary seinem bisherigen Chef Richard Jefts zu HCL folgen wird. Er wird dort CTO werden, was ein schöner Karriereschritt für ihn ist – und er bleibt damit in unserer Nähe. Und auch für Jason Gary gilt, dass er ein starkes Team hatte, das mit ihm zusammen Connections Pink entworfen und entwickelt hat. Die erste Welle von Pink Microservices ist ja bereits ausgeliefert: Orient me, Customizer, AppCatalog, … Die Entwicklung der nächsten Welle ist auch schon weit fortgeschritten und so wird es ganz planmäßig und agil weiterlaufen.

Und es gibt eine starke Nachfolgerin von Rishi Vaish und Jason Gary: Dr. Helen Dai. Als Vice President Engineering and Operations für ICTS hat sie den Entwicklungsbereich und den Cloud-Betrieb bereits übernommen. Das Gute ist, dass sie viel Erfahrung mitbringt. Einige Kunden sollte sich noch an sie erinnern können, war sie doch bis 2012 als Projektleiterin in verschiedenen Positionen der Entwicklung erst bei Lotus und dann ICS aktiv und hatte damals schon eine Reihe von Kunden in Deutschland kennengelernt.

Also an einigen Stellen ein neues, bemerkenswertes Führungsteam. Unsere Organisation bleibt erfreulich frisch – anders als unsere Volksparteien. Aber eine Sache – und das verspreche ich Ihnen – bleibt, wie es schon die letzten drei Jahre war: ich (Tom Zeizel) trage die Verantwortung für die IBM Collaboration & Talent Solutions in DACH auch weiterhin … und freue mich, dass unsere Europa-Chefin Huguette Ranc uns ebenfalls erhalten bleibt.

PS.: Viele der neuen Gesichter können Sie im März in Las Vegas auf der THINK 2018 oder später im Juni auch auf der DNUG-Konferenz in Darmstadt persönlich kennenlernen.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Wie eine engagierte Belegschaft das Unternehmen vorantreibt

Die Belegschaft von Unternehmen ist heute digitaler unterwegs, schätzt Möglichkeiten der Automatisierung von Prozessen und ist in Social-Media aktiver als jemals zuvor. Zur gleichen Zeit nehmen der Wettbewerbsdruck und die Kundenanforderungen nahezu in Lichtgeschwindigkeit zu. Viele Unternehmen sehen dieses als große Herausforderung. Gerade hier besteht jedoch ein enormes Potential, eine leistungsstarke und mitarbeiterorientierte Kommunikations- und Kollaborationsplattform einzuführen, die hierzu Lösungen bereitstellt.

Den meisten Unternehmen ist darüber hinaus zumindest theoretisch bewusst, dass das Engagement der Mitarbeiter essentiell für den Erfolg ihrer Organisation ist. Hiernach zu handeln ist jedoch nicht immer im Plan.

Was benötigen Mitarbeiter, um überhaupt voll involviert und engagiert sein zu können? Sie benötigen eine umfassende, hoch-funktionale und leicht anpassbare Lösung zur effektiven Zusammenarbeit, die möglichst einfach zu bedienen ist und den Arbeitsalltag vereinfacht. Deshalb sollte die angebotene Collaboration-Lösung auch in der Lage sein, Informationen aus Backend-Systemen, welche die Kerngeschäftsprozessen abbilden, mithilfe von APIs (Schnittstellen) einzubinden und zumindest teilweise zu automatisieren. Ziel ist für die Mitarbeiter auf einfachste Weise ein möglichst ganzheitliches Bild der jeweiligen Situation zu schaffen und zeitnah auf Veränderungen hinzuweisen.

Die folgende Tabelle zeigt Beispiele, wie sich modern aufgestellte Unternehmen verändern:

 

 

Kriterien

 

Alter Weg

 

Neuer Weg

 

Aufbau der

internen

Kommunikation

 

Das Unternehmen ist hierarchisch organisiert

 

 

Das Unternehmen funktioniert als ein agiles Netzwerk, ermächtigt durch Teamleiter und angetrieben durch Zusammenarbeit und das Teilen von Wissen.

 

Organisations-

struktur

 

Die Organisationsstruktur basiert auf eine verteilte Aufgabenstruktur mit funktionalen Leitern und globalen Aufgabengruppen.

 

 

Die Organisationsstruktur richtet sich nach den zu erledigenden Aufgaben und Projekten; mit Teams, die sich auf Produkte, Kunden und Dienstleistungen spezialisieren.

 

 

Führung

 

Manager führen über Anweisung  (“Command & Control”) und Mitarbeiter bewegen sich nur auf vordefinierten Ebenen.

 

 

Manager werden durch Experten, Wissen und kollaborative Tools unterstützt; Mitarbeiter können sogar verbindend von internationalen Führungskräften gemanaged werden.

 

Unternehmens-

kultur

Die Unternehmenskultur wird auf der Unternehmens-Webseite als wichtig erwähnt, aber weder definiert oder noch wird ihr Beitrag zum Erfolg der Organisation gemessen.Unternehmen setzen Werkzeuge ein und verändern damit Verhaltensweisen, um eine gewünschte Unternehmenskultur möglich zu machen. Dieses vor allem indem sie den Zugang zu wichtigen Informationen für alle direkt Beteiligten erleichtern.
 

Mitarbeiter-

entwicklung

 

Mitarbeiter werden nur durch eine Beförderung zu Führungskräften und erweitern darüber ihren Einfluss

 

Mitarbeiter gewinnen und fördern Anhänger, um ihr eigenes Netzwerk zu bilden und ihren Einfluss zu erweitern.

Verwendung

von Tools zur

internen

Kommunikation

Tools der internen Kommunikation beschränken sich größtenteils auf Mitarbeiterbefragungen oder HR-Transaktionen im allgemeinen.Die Collaboration-Plattform fördert das Engagement der Mitarbeiter, ist auch über mobile Geräte zugreifbar und bindet Informationen der internen Kommunikation viel effektiver in den Kontext der Arbeit ein.

 

Am 20. Februar 2018 haben Sie die Möglichkeit in einem Webcast mit Felix Binsack live zu erfahren, was Ihren digitalen Arbeitsplatz der Zukunft ausmachen könnte:

– Was sollte einen digitalen Arbeitsplatz konkret auszeichnen?

– Was ist an einem Social Intranet besser?

– Wie und warum gestaltet man die Interne Kommunikation am Besten interaktiv?

Verbessern Sie die Arbeitsergebnisse und auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter über ein neues Intranet als Eckpfeiler für die Digitalisierung Ihres Unternehmens.

Melden Sie sich hier kostenfrei zum Webcast an.

Gratulation an die IBM Champions für Collaboration Solutions

Tom Zeizels Blog: Gratulation an die IBM Champions für Collaboration Solutions

Manchmal muss man auch einen Lob aussprechen. Nicht nur als Motivation, sondern ganz einfach als Anerkennung von guten Leistungen. Und was gibt es schöneres, als wenn sich Kunden und Partner für die Produkte eines Herstellers nicht nur erwärmen, sondern mit Begeisterung engagieren? Einige herausragende haben eindeutig eine Anerkennung verdient. Dafür haben wir das IBM Champions-Programm.

Wie wird man IBM Champion? Beispiele gibt es genügend, etwa wenn …

  • Kunden die Lösungen innovativ voll ausreizen und so zu neuen Musterlösungen kommen
  • Partner sich mehr für die Plattform engagieren und nicht nur die fertigen Lösungen verkaufen, sondern mit Elan weitere Facetten dazu entwickeln, die den Kunden Vorteile bringen
  • Kunden und Partner für den Erfahrungsaustausch engagieren, etwa indem sie die Aktivitäten unserer User Group – in Deutschland die DNUG e.V. –  aktiv unterstützen, oder selbst Veranstaltungen organisieren und Vorträge halten. Andere Möglichkeiten sind regelmäßige Blogbeiträge oder Artikel in Fachzeitschriften oder gar Bücher schreiben.
  • Programmierer Erweiterungen der Lösungen beisteuern, etwa über Openntf.org oder auch andere Plattformen
  • Lehrer und Dozenten entsprechende Themen in ihre Lehrveranstaltungen mit einbauen und z.B. Diplomarbeiten u.ä. vergeben. Oder auch Studenten, die sich in vielfältiger Form besonders für die IBM Lösungen engagieren
  • Führungskräfte und Berater, die die besonderen Qualitäten der IBM Lösungen für sich und ihr Unternehmen erkannt haben, sich für deren innovativen Einsatz engagieren

Es ist mir jedes Jahr eine Freude, wenn solche Personen als IBM Champions ausgezeichnet werden, mich persönlich bei ihnen zu bedanken und einen Glückwunsch auszusprechen! Und ich bin sehr stolz darauf, dass auch 2018 wieder 28 Kunden und Geschäftspartner aus Deutschland zu IBM Champions für Collaboration Solutions ernannt wurden – von den insgesamt 121 weltweit.

Zum IBM Champion für ein Jahr wird man, wenn man vorgeschlagen wurde und von einem Gremium, das die obigen Kriterien überprüft, ernannt wurde. Den schon mehrfach ernannten Champions – und insbesondere auch den in 2018 neuen – drücke ich die Daumen, dass sie auch im nächsten Jahr erneut ausgewählt werden. Das fällt nicht vom Himmel. Dazu muss man weiterhin etwas tun, sich engagieren, sich in der Community einen Namen machen, auffallen im positiven Sinne. Und es kann potenziell jeder werden – man muss es nur wollen. Und dazu kann ich nur aufrufen!

Ganz nebenbei sind mit der Ernennung neben der persönlichen Anerkennung auch eine Reihe von Vorteilen verbunden. Es gibt ein nettes “Welcome Package”, deutlich verbilligte Teilnahme an IBM Veranstaltungen (wie etwa der THINK 2018 Konferenz), ein spezieller Zugang zu IBM Communitys und Designpartner-Programmen, besonders früher Zugriff auf Lösungsmuster, und weiteres.

Und wenn man es über Jahre immer wieder geschafft hat, winkt eine Ernennung zum „Lifetime Champion“, also quasi zum Ehren-Champion auf Lebenszeit. Davon gibt es bisher aber erst drei. IBMer selbst können übrigens keine IBM Champions werden.

In dem Sinne nochmals „Danke!

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

 

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Tom Zeizels Blog: IBM Think 2018 – es wird gigantisch!

Die IBM THINK 2018 ist in diesem Jahr die zentrale Konferenz für alle IBM Produkte und Lösungen (Las Vegas, 19-22. März).  Ein ganz neues Konzept, groß und umfassend. Collaboration und Talent Management sind selbstverständlich ein wesentliches Thema dort.

IBM wagt etwas. Statt zahlreicher, kleinerer Events der einzelnen IBM Teile wird 2018 alles bisher Dagewesene gebündelt. Das heißt, dass man als Teilnehmer – Kunde oder Partner – auch deutlich flexibler seinen Interessen nachgehen kann – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Alles, wo IBM heute – und oft in vorderster Reihe – mitspielt, ist thematisch vertreten:

  • Cloud
  • Collaboration
  • Customer Engagement
  • Datensicherheit
  • Daten und Analytics
  • Entwicklung
  • IBM Research
  • Internet der Dinge (IOT)
  • IT Infrastruktur
  • Mobile Geräte
  • Watson / kognitive Lösungen

Hatten wir über viele, viele Jahre die Lotusphere in Orlando, Florida, so war sie dann irgendwann mehr und mehr zu einem Familientreffen geworden – mit allen Vor-und Nachteilen. Wer seine Whiskeyflasche im Hotelzimmer ein bisschen versteckt und vergessen hatte, hatte eine gute Chance sie im nächsten Jahr dort wieder zu finden (Ich schaue da jetzt niemanden speziell an …). Es war gut, dass IBM dann den Schritt zu etwas Neuem, der IBM Connect, gemacht hatte. Die hatte mir – und nach meinem Gefühl auch unseren Kunden und Partnern – , insbesondere im letzten Jahr in San Francisco, auch wieder deutlich besser gefallen.

Jetzt, 2018 ist sie ein integraler Bestandteil der THINK 2018 geworden. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig, zumal wenn IBM Marketing hier deutlich über 10.000 Personen erwartet. Ein Familientreffen ist es dann nicht mehr, aber es nimmt auch ein bisschen den Staub der Gewohnheit aus der Veranstaltung. Das finde ich persönlich schon mal erfrischend.

Man muss sich die THINK 2018 vorstellen wie eine kleine Stadt. Hier gibt es einzelne Standteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Nur ist es nicht China Town und Little Italy, sondern Themen wie Internet der Dinge und eben auch Collaboration und Talent Management. Wenn man in einer Stadt mal etwas anderes Essen möchte, geht man in den speziellen Stadtteil. Und so ist das auch auf der THINK 2018, nur nennt es sich dort nicht Stadtteil, sondern „Campus“. Und die Chance so einfach mal über den Tellerrand zu sehen, so mitzubekommen, was IBM als strategischer Partner noch zu bieten hat und wie das alles verzahnt ist, das gab es auf den Lotuspheres nicht.

Was wir definitiv beibehalten, sind die guten Seiten:

  • Networking zwischen Kunden, Partnern und IBMern
  • Deep Dives und Bird of a Feather Sessions – und auch die Session mit den IBM Champions
  • Zertifizierungsmöglichkeiten in der THINK Akademie
  • Gespräche mit den ICTS Entwicklern – und bei Bedarf auch anderen
  • One-on-Ones mit den Führungskräften (dazu bitte Ihren IBM Vertriebler ansprechen, denn die müssen vorher geplant werden)
  • Keynotes zu den IBM Collaboration Solutions Produkten und Lösungen – u.a. was in Verse Notes Domino 10 drin sein wird, wie Watson Workplace Plus das Feld der Konversationslösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft aufmischen wird und was mit Connections Pink alles noch in 2018 kommt und wie es funktioniert, aber auch wie sich unsere Partnerlösungen u.a. mit Box, Cisco und Zoom entwickeln werden.
  • Keynotes zu den IBM Talent Management Produkten und Lösungen – wie die Möglichkeit künstliche Intelligenz nun auch im Personalmanagement einzusetzen Anwendungen vom Recruitment über Talent Development bis zu HR Analytics verändert
  • Top Sprecher (u.a der neue ICTS Chef Bob Schultz, ICTS Offering Management Chef Ed Brill, unser ICTS Development Vordenker Jason Gary, usw. und Diane Gherson (IBM’s CHRO) wird mit Kunden die bei IBM HR eingesetzten Lösungen und Projekte besprechen. Und eben auch IBM CEO Gini Rometty, sowie die meisten aus ihrer direkten Führungsriege, die man sonst so nicht mal eben live erleben kann.

Der 19. März ist nicht mehr so weit weg und es ist an der Zeit jetzt zu buchen. Wenn Sie dazu Fragen haben sollten, bitte mich oder mein Team direkt ansprechen. Wir helfen Ihnen gern. Und falls Sie sich in Las Vegas mal verlaufen sollten … das gilt auch dann.

PS.: Beim Anmelden bitte unbedingt den Namen ihres ICTS Ansprechpartners mit eintragen und als “Topic most interested in” unbedingt “Social” auswählen – auch für Talent Management.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

In dieser Woche sind ja die #Domino 2025 Jams in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das weltweite Dreitages-Online-Forum gelaufen. Zu gern wäre ich gestern in Düsseldorf persönlich dabei gewesen, nur hat Sturm “Frederike” meiner Anreise in Frankfurt ein ungeplantes, verfrühtes Ende gesetzt. Der Rest des Teams hatte es aber geschafft und mir berichtet, dass es aus der Sicht aller Teilnehmer, also Kunden und Partner, die sich registriert hatten und eingeladen wurden, wieder ausgesprochen positiv aufgenommen wurde. Die Diskussionen waren eigentlich überall immer äußerst konstruktiv und von einem Elan geprägt, den wir so nicht erwartet hatten. Und weil dabei auch manche pointierten Formulierungen kamen, hatten alle auch noch viel Spaß.

Bevor ich zu meinem Fazit zu der jetzt beendeten, ersten Phase des Jams als Verantwortlicher für die IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) in D-A-CH komme, eines vorweg: Das Engagement der aktiven Teilnehmer (und das schließt ganz bewusst unser IBM Team mit ein) war einfach herausragend. Deshalb nur ein Wort: Danke!

Nachdem wir im Oktober letzten Jahres die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL eingegangen waren und gemeinsam die Version 10 für die Notes Domino Familien-Produkte für 2018 angekündigt hatten, ging es darum zu prüfen, ob wir mit unseren Produktplanungen in die richtige Richtung marschieren. Marktbegleiter machen so etwas im stillen Kämmerchen. Von den größeren Anbietern geht eigentlich nur IBM aktiv auf seine Kunden zu und bietet eine sehr frühzeitige Mitwirkung in Designpartnerschaften an. Hierzu gehörte nun auch der #Domino 2025 Jam (der eigentlich 2030 Jam heißen sollte. Das war nur leider durch ein Trademark geschützt). Der Jam bestand aus einer Vielzahl weltweit organisierter Ganztages-Workshops und dem ebenfalls weltweitem Drei-Tage-Online-Forum. Allein hierzu hatten sich fast 2400 Personen registriert. Und schon alleine im Online-Forum wurden über 700 Vorschläge gesammelt. Wow!

Dazu kommen die vielen Ergebnisse aus den Jam-Workshops, an denen sich ebenfalls über 1000 Personen mit entsprechendem Anreiseaufwand beteiligt haben. Wie lief so ein Jam? Zunächst zweiteilig: morgens stand Domino als Entwicklungsplattform im Fokus und nachmittags waren es dann die Clients, bzw. Anwendungen, also Notes, Verse, Sametime. Dazu gab es jeweils zwei Fragestellungen:

  1. Wo sehen Sie aktuell die größten Problemstellungen?
  2. Was ist ihre Vision hierfür für die Zukunft?

Gearbeitet wurde im Sinne der IBM Design Thinking Methode mit Post-its, die zunächst beschrieben, gesammelt und kategorisiert wurden. Letztlich galt es je Tisch eine Top 5 Priorisierung herauszuarbeiten und diese dann dem versammelten Kreis zu erläutern. Anwesend waren dabei Verantwortungsträger aus dem IBM Offering Management und aus dem Entwicklungsbereich von HCL, die die Veranstaltung begleitet haben. Das hieß zunächst intensiv zuhören und dann auch aktiv mitdiskutieren, um die Punkte wirklich zu verstehen.

Erste Erkenntnisse

Es gab eine gewisse Überlappung der Ergebnisse zwischen den Events. Ganz vorn stand etwas, was nicht wirklich überrascht: Sie, unsere Kunden, fordern mehr Marketing von IBM für die IBM Notes Domino Plattform. Die Aussage ist, dass die Plattform bemerkenswerte Alleinstellungsmerkmale hat und auch im Preis-Leistungsverhältnis weiterhin sehr attraktiv ist – insbesondere, wenn IBM und HCL ihre Investitionen jetzt, wie angesagt, nochmal weiter steigern. Was aber vermisst wird ist die Aufklärung für Entscheider, die in einem Microsoft-Kosmos schon an der Schule erzogen wurden und den herausragenden Nutzen von Notes Domino noch nicht kennen. Da ist etwas dran und wir müssen hier klar besser werden.

Sodann gibt es viele technische Anforderungen in alle möglichen Richtungen. Manche schwören auf die einzigartigen Fähigkeiten des Notes Clients und fragen nur nach einer Aufhübschung, andere sehen die Zeit von Rich Clients als abgelaufen und wünschen sich Browser-Lösungen wie Verse, aber nicht nur für Mail, sondern auch für Domino Anwendungen und am Besten integriert. Und gern hätte man die Zaubermaschine, die älteste Anwendungen ohne große Investitionen Responsive-Design-fähig auf mobile Geräte bringt. Sicherlich valide, aber realistisch? Wir werden uns noch mehr Gedanken machen.

Eines ist uns aufgefallen: Die meisten, wenn nicht fast alle Teilnehmer, kamen aus den IT-Bereichen und haben oft einen starken Fokus auf ihr Aufgabenfeld eingebracht. Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer meiner Mitarbeiter immer erzählt. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber trotzdem aktuell: IBM macht schon sehr lange Designpartnerschaften. In einem Workshop mit der IT Abteilung eines großen Kunden stellte IBM die Frage, ob die Nutzer denn mit der Oberfläche des Notes Clients zufrieden wären. Antwort des Kunden: „Das ist egal. Die Infrastruktur muss verlässlich laufen.“ Wir haben damals darauf gehört. Heute wissen wir, dass es ein klarer Fehler war.

Diese Geschichte zeigt ein Problem des Jams auf. Wie gut verteilt waren, statistisch gesehen, die Teilnehmer? Statistikfachleute sagen, dass man bei Messungen die Extremwerte oben und unten rausnehmen muss und dann den Mittelwert berechnen. Das würde heißen extreme Anforderungen ignorieren und der Rest ist das Ergebnis. Stimmt das so? Nein, denn die Statistiker sagen auch, dass man sehr darauf achten muss systematische Fehler, die die Messung beeinflusst haben könnten, herauszurechnen. Was bedeutet das bezüglich der Ergebnisse der Jams? Nun, wir können sie nicht 1:1 verwenden, wir müssen sie gewichten und versuchen zu verstehen, was die zusätzlichen Interessen derjenigen sind, die sich nicht registriert und aktiv teilgenommen haben – zum Beispiel die der vielen Endanwender.

Dafür gibt es einen guten Maßstab. Für uns gilt ein neues Paradigma, wann etwas fertig ist. Jason Gary, der Entwicklungschef von IBM Connections, hat es eingebracht: „Fertig ist nicht, wenn wir glauben, dass es fertig ist, sondern wenn unsere Kunden bereit sind dafür Geld in die Hand zu nehmen.“ Das muss auch die Messlatte für Notes Domino 10 und insbesondere auch die dann folgenden Releases sein. Zusammen mit HCL kommt auf uns eine intensive Auswertungsphase zu.

Das Ergebnis wollen wir in 6 Wochen – ja, es sind nur noch 6 Wochen … und haben Sie sich schon angemeldet und ihre Reise gebucht? – auf der THINK 2018 in Las Vegas (19.-22. März) vorstellen. Nach diesen mit so viel Engagement und so konstruktiv gelaufenen Jams war ich noch nie so gespannt auf ein Ergebnis wie diesmal.

Auf nach Las Vegas!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Tom Zeizels ICTS Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Tom Zeizels ICTS Freitags-Blog: Jahresausblick 2018 – das Jahr der Ernte

Selten bin ich in ein neues Geschäftsjahr so positiv gegangen wie in dieses. IBM Collaboration Solutions sind nach einem Jahr der intensiven Arbeiten an Neugestaltungen und überhaupt neuen Lösungen mit einem herausragenden Portfolio bestens aufgestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir unsere Bestandskunden sehr zufrieden machen werden und darüber hinaus signifikant Marktanteile gewinnen werden.

Was macht mich da so sicher?

Jason Gary, unser Entwicklungsdirektor für Connections, hat es auf den Punkt gebracht: Wir haben eine neue Definition dafür, wann etwas “fertig” ist. Nicht mehr wenn es physisch fertig ist, sondern wenn Kunden bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das ist eine neue Qualitätsstufe am Markt. Das merkt man auch daran, dass IBM der einzige der großen Softwarehersteller ist, der seine Kunden bereits in der Software-Designphase in einer hochmodernen, agilen Entwicklung in so genannten Playbacks aktiv an der Produktgestaltung beteiligt – also nicht nur einen Qualitätscheck in einer Beta am Ende der Entwicklungsphase erlaubt, sondern eine echte Mitwirkung und Mitsprache bereits ganz am Anfang anbietet. Wir bauen heute Software nicht mehr nur für Kunden, sondern mit Kunden. Das ist ein echter Unterschied und bei den jüngsten Besuchen von Jason Gary in DACH haben unsere Kunden diesen Ansatz hoch gelobt und herausgestellt, dass wir aktuell wirklich der einzige große Hersteller sind, der diesen Weg geht und die Kunden direkt mit einbezieht. Das hat mich sehr gefreut!

Wir haben uns 2017 wirklich gut auf dieses neue Jahr vorbereitet. Wir haben:

  • Die Produkte der Domino-Familie (Verse, Notes, Domino, Sametime, …) in eine neue, langfristige Partnerschaft mit HCL International eingebracht, so wie es IBM auch schon mit anderen Produkten erfolgreich gemacht hatte, etwa Informix. Richard Jefts, der die Produktentwicklung schon in den letzten Jahren geleitet hatte, macht es weiterhin, nur jetzt von HCL aus und mit einer deutlich größeren Mannschaft. Dabei ist auch Russ Holden als Chef-Architekt und viele weitere bekannte Namen. Kontinuität, aber stark beschleunigt, ist das Motto.
  • Im zweiten Halbjahr werden wir mit Notes Domino 10 und Sametime 10 neue Voll-Releases an den Markt bringen – vorher eventuell auch noch ein weitere FeaturePack. Auf dem Weg dahin laufen gerade jetzt in diesen Tagen die „Domino 2025 Jam“ Veranstaltungen, u.a. in Düsseldorf, Ehningen, Zürich und Wien, über die wir Sie, unsere Kunden auch an dieser Entwicklung aktiv beteiligen, um genau das zu entwickeln, was Sie wünschen und benötigen!
  • Wenn auch nicht immer sofort sichtbar, so hat IBM in den letzten Jahren viel in die Domino Familie investiert und zum Beispiel mit IBM Verse (auch für on prem) eine browserbasierte, neue Oberfläche für Mail geschaffen, die den Marktführer Outlook (warum eigentlich Marktführer? Wann wurde da von Microsoft das letzte Mal etwas Bedeutendes dran gemacht?) ältlich und unproduktiv aussehen und Google Mail als lustlos entwickeltes Tool, das noch nicht einmal Privatnutzern Spaß macht, erscheinen lässt. Und Domino als Entwicklungplattform ist mit neuen REST APIs und Java 8 Unterstützung absolut auf dem Stand der Zeit und weiterhin eine der günstigsten und schnellsten Anwendungsentwicklungsplattformen. Das wird auch so weitergehen.
  • IBM steht zu on prem wo es nur geht, aber auch zur Cloud. Das gilt für die Domino Familie und auch für Connections Pink. Für ersteres kann man jetzt auch Domino Anwendungen in der Cloud laufen lassen und bei letzterem ist es aufgrund der flexiblen Docker-Infrastruktur egal, ob man es on prem, aus einer Public Cloud oder hybrid betreibt. Das bezieht auch einfachere kognitive Funktionen mit ein, wie wir sie in der Domino Familie und in Connections bekommen werden. Komplexere kognitive Funktionen, die entweder sehr viel Rechenpower benötigen oder auf sehr große Datenbestände zurückgreifen müssen, müssen zumindest teilweise als Cloudlösung laufen. Das gilt insbesondere für Watson Workspace und die Watson Work Services.
  • Watson Workspace (WWS) ist die neue, wie ich finde sehr gelungene Lösung für zukunftsorientiertes Arbeiten im Konversationsmodus. Es kommt zwar nicht als allererste Lösung an den Markt, dafür ist WWS aber durchdachter und kommt mit einzigartigen, kognitiven Funktionen. Dazu zählt die Integration von fast beliebigen Backend-Systemen, deren Information über so genannte Annotatoren in Konversationen automatisch mit einbezogen werden können – was wirklich eine neue Art zu arbeiten schafft – und automatische Zusammenfassungen, die wir „Moments“ nennen. Mit Watson Workspace Plus, das bereits in „limited availability“ verfügbar ist und noch in diesem Quartal allgemein verfügbar werden soll, bringt IBM die zurzeit technologisch klar führende Audio/Video- und Meeting-Lösung von einem neuen Partner, tief integriert, mit an den Markt. Die Vision ist – ohne schon einen Termin nennen zu können – Moments auch auf Audio und Video-Daten loslassen zu können und so z.B. automatische Besprechungszusammenfassungen zu bekommen. So etwas nenne ich einen „Wow“-Faktor.
  • „Wow“-Faktoren gibt es sogar in einer Vielzahl mit IBM Connections Pink, das ja aufgrund der agilen Entwicklungsweise und modernsten Produktinfrastruktur nicht mehr als ein fettes Release erscheint, sondern Stück für Stück als Sammlung von Baustein (technisch: Docker-Containern), die jeweils immer sofort einsetzbar sind. Erste Bausteine waren die neue, sehr coole, kognitiv unterstützte „Orient me“ Startseite, der Connections Customizer (mit dem man die Oberfläche nun sehr flexibel anpassen kann ohne in den Code eingreifen zu müssen), der App Katalog zum verwalten von Docker Containern und Lösungen und die ganz neuen Pink Metriken, über die man die Adoption besser im Auge behalten kann.
    Das Pink Entwicklungsteam arbeitet jetzt intensiv an weiteren neuen Themen, wie dem People Service als Nachfolger der Profile mit einer moderneren Oberfläche, aber auch kognitiven Funktionen zur besseren Ausnutzung von Beziehungen zu Themen und Personen, etwa in der Suche, an LiveGrid als neue low Code Entwicklungsumgebung für Listenapplikationen, was Marktbegleiterlösungen alt aussehen lässt (was sie ja auch sind), und, und, und – dazu demnächst mehr.

Neben den aktuellen “Domino 2025 Jam”-Veranstaltungen gibt es weitere wichtige Termine:

  • Die große IBM Think 2018 Konferenz, vom 19.-22. März in Las Vegas, auf der Collaboration das wesentliche Standbein im „Business & AI“-Campus sein wird – was die „Connect“ Konferenz der letzten Jahre in einen neuen, größeren Kontext bringt, u.a. auch zusammen mit dem IoT Thema. Hier kann man sich heute bereits anmelden.
  • Die DNUG 2018 Konferenz am 20. und 21. Juni in Darmstadt. Ihr Schwerpunkt ist und bleibt das IBM Collaboration Solutions Angebot – auch mit seinen vielen Partnerlösungen und der effektiven Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für die Mitglieder und Teilnehmer.
  • Die zahlreichen Webkonferenzen zu ICS Themen, die alle auf DNUG.de angekündigt sind, bzw. werden und dort sind natürlich auch demnächst die Fachgruppentage der DNUG e.V. Fachgruppengruppen zu finden.

2018 wird ein also ein äußerst spannendes Jahr und ich freue mich, dass IBM der erste Hersteller von Collaboration-Lösungen ist, der seine Hausaufgaben nun bereits gemacht hat und mit einem klaren, integrierten Portfolio auf 3 Säulen, mit klaren Roadmaps und bemerkenswerten, teilweise einzigartigen Lösungen an den Markt tritt. Wer in diesem Bereich etwas Gutes haben will und sich von seinen eigenen Wettbewerbern differenzieren möchte, dabei aber auch mit Externen voll integrationsfähig ist, kommt an den IBM Lösungen nicht mehr vorbei.

Mein Team und ich – wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!!!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

PS.: Gerade ganz frisch angekündigt: Nachdem Inhi Suh im üblichen IBM Turnus ab sofort eine neue Aufgabe als General Manager IBM Watson Customer Engagement (fka IBM Commerce) übernommen hat, führt Bob Schultz nun den gesamten ICTS Bereich (IBM Collaboration & Talent Solutions) – bisher war er für den Talent Teilbereich zuständig und hat ihn auf einen erfolgreichen Wachstumspfad geführt. Bob ist erst vor 2 Jahren zur IBM gekommen. Davor war er bei HP, Citrix und VMware und bringt somit einen reichen Erfahrungsschatz in seine neue Rolle ein. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Inhi Suh in den letzten beiden Jahren ist er natürlich auch schon sehr gut mit dem Collaboration Portfolio vertraut. Eine bessere Wahl für unseren neuen, weltweiten Chef kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich ja schon seit 2 Jahren persönlich mit ihm zusammen arbeite und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Daumen nach oben!

Süßer die Glocken nie klingen …

Tom Zeizels ICTS Freitagsblog: Süßer die Glocken nie klingen …

… hat etwas, unabhängig von der persönlichen Glaubenseinstellung, was einem Besinnlichkeit nicht nur als eine Tugend, sondern auch als einen persönlichen Wert vor Augen – oder besser Ohren – führt. Die Weihnachtsglocken sagen als Zeichen eben auch, dass einmal mehr ein Jahr vorüber ist. Und es war wieder ein Jahr, wie es unterschiedlicher nicht hätte sein können – und ich spreche hier bewusst nicht vom Wetter.

Das Schöne am realen Leben ist doch, dass es immer wieder mit Überraschungen glänzt und es damit spannender bleibt als jede TV Serie. Nur wer „schafft“, wie man hier im Schwäbischen so sagt, merkt es manchmal gar nicht mehr, weil der “Flow” nicht abreißt. Das ist ein Fehler! Natürlich ist Arbeiten ein Teil des Lebens, aber Leben ist mehr: ist auch Familie, Kultur, Muße und auch gelebte Tradition …

So sind die Weihnachtsglocken ein Appell für mich einmal innezuhalten, Gedanken Revue passieren zu lassen, nachzudenken, was mir wichtig war und wichtig sein wird oder sogar wichtig sein sollte. Ich freue mich auf diese losgelösten Stunden mit meiner Familie!

Ich weiß aber auch, dass diese friedliche Ruhe endlich ist, zumindest in meinem Job. Es ist auch das Ende des 4.Quartals, das Ende des Geschäftsjahrs bei IBM. Das sind dann bis zum Jahresende noch einmal aufregende Tage und Stunden. Und da sind wir – mein Team und ich – noch mal wieder ganz für Sie – unsere Kunden – da. Und zwar gern. Sehr gern sogar!!!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnacht, einen Guten Rutsch und Alles Gute in 2018.

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Denken ist nicht schlecht – Think 2018 ist besser!

Ich gehe eigentlich gern zu Konferenzen. Für mich ist es die Mischung aus spannenden Vorträgen und dem Treffen mit interessanten Personen und vor allem auch meinen Kunden, die den Reiz ausmachen, die mir immer wieder Anregungen geben, ohne die ich meinen Job nicht so gut machen könnte und ohne die ich viel weniger Spaß an meiner Arbeit hätte. Eigentlich ist es mir dabei fast egal wo es stattfindet, wobei ich natürlich meine Präferenz für meine Heimatstadt Ulm nicht verleugnen kann – ok, etwas Spaß muss sein ;-)). Dass dies etwas unrealistisch ist, insbesondere für internationale Großveranstaltungen, ist mir natürlich auch klar.

Und so werde ich mich also vom 19. bis zum 22. März 2018 auf nach Las Vegas machen. Nicht wegen der Spielhallen, und ein so hohes Münster gibt es dort auch nicht, sondern weil ich zur “Think 2018” gehe – zur neuen, wirklich großen Konferenz, in der IBM alle Themen zusammenfasst, auch Collaboration.

Wir waren zum Thema Collaboration über viele Jahre mit der “Lotusphere” im Disney-Ressort in Orlando, Florida, und sind dann mit der “Connect” auf Wanderschaft gegangen. Aber die Welt hat sich verändert – das Internet hat die Welt verändert. Waren früher Konferenzen die einzige Möglichkeit geballt an Premiuminformationen zu kommen, so ist man heute, zumindest was die Basis angeht, über das Internet mehr oder weniger gut informiert – oder auch falsch informiert. Der Bedarf an Konferenzen und Messen ist auf jeden Fall zurückgegangen, was ja z.B. auch die CeBIT deutlich merkt. Aber für einen “Reality-Check” und Networking sind sie immer noch erste Wahl.

Auf der anderen Seite ist ein enges Themenspektrum heute auch nicht mehr passend. Collaboration Tools sind heute so einfach zu handhaben, dass die Zuständigen oft auch andere Themen abdecken – insbesondere bei Nutzern von Cloud-Lösungen. Auf Konferenzen möchten sie dieses breitere Spektrum abgedeckt wissen, das ihrem neuen Aufgabenbereich entspricht. Dabei bleibt der Wunsch bestehen mit wirklichen Fachleuten auch mal ganz tief einzusteigen.

Das ist genau das Konzept der neu gestalteten, weltweit einmaligen IBM Konferenz “Think 2018” – alle Themen, wie Collaboration, Internet of Things, Watson/Analytics, Blockchain, Security, Cloud, Customer Engagement, IBM Research, usw. an einer Stelle, aber jeweils mit der Möglichkeit auch ganz tief, etwa im Gespräch mit Entwicklern oder im One-on-One mit den verantwortlichen Managern, einzutauchen. Mehr Überblick und gleichzeitig Tiefgang geht eigentlich nicht.

Collaboration nimmt einen großen, eigenen Teilbereich ein – wir nennen es einen “Campus”. Es wird also fast so werden, wie früher eine Lotusphere oder Connect, nur, dass außen herum keine Disney-Landschaft ist, sondern weitere Campusse mit anderen Themenfelder, für die man sich vielleicht parallel auch interessiert und zu denen man wechseln kann. Und ganz draußen ist dann Las Vegas und noch weiter draußen eine phantastische Natur, für die man ggf. auch etwas Zeit vor oder nach der Konferenz einplanen kann. Mein ganz persönlicher Tipp: Besuchen Sie den Valley of Fire State Park ca. 1,5h nordöstlich von Las Vegas. Vor allem am Abend bieten sich ausnehmend schöne Views und in der Regel sind dort nur wenige Menschen.

Ich freue mich schon sehr – auf die Konferenz, aber noch viel mehr Sie dort zu treffen! Sie können sich übrigens heute schon registrieren und damit auch noch sehr günstige Flüge buchen.

Auf nach Nevada!

Ihr

Tom Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Unter Freunden – ICTS Partnertag in Ehningen

Als ich gestern nach dem, mit knapp über 100 Teilnehmern wieder gut besuchten, „kleinen“ IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) Herbst-Partnertag nach Hause fuhr, kreisten meine Gedanken um die zahlreichen Präsentationen und die vielen, guten Gespräche.

IBM hat heute das vielleicht beste Lösungsportfolio für Collaboration und Konversation im Business-Kontext, das IBM je hatte. Eigentlich jeder, der in Details davon hört oder es live vorgeführt bekommt, bestätigt mir diesen Eindruck. Das Problem ist offensichtlich nur, dass wir gemeinsam – IBM und Partner – mehr tun müssen, sodass auch unsere bestehenden und potenziellen Kunden besser darüber informiert sind. Letztere sagen mir immer wieder, dass sie zu wenig von uns hören. Der Eindruck stimmt und wir – IBM und Partner – müssen hier wieder agiler werden. Die Story und die Produkte haben wir. Das hat sich heute wieder gezeigt.

Viele der vorgetragenen Punkte haben mir wirklich äußerst gut gefallen, sodass es mir schwer fällt einige beispielhaft herauszuheben:

  • Notes Domino hatte einmal vor über 20 Jahren als einfache Anwendungsentwicklungsumgebung begonnen, mit der man „mal eben schnell“ eine Anwendung zusammenklicken konnte. Domino ist trotz fortlaufender Weiterentwicklung immer noch eine der schnellsten und kostengünstigsten Anwendungsplattformen, nur für den Anwender aus dem Fachbereich dann Dank der vielen, von echten Programmierern gewünschten Erweiterungen etwas komplizierter geworden als ursprünglich. Jetzt kommt hierzu ein neuer Trend auf: sogenanntes No/Low Code Programmieren, das wieder der Anwender aus dem Fachbereich selbst machen kann. Klaus Roder (IBM Program Director Verse, Notes, Domino) aus den USA und Uffe Sorensen (in ähnlicher Rolle für Europa) stellten IBMs Initiative in diese Richtung da – Stichwort „LiveGrid“. Da werden wir noch viel mehr drüber hören.
  • Die beiden gingen auch detailliert auf die Roadmap zu Notes und Domino und natürlich auch Verse (on prem) ein. Bei letzterem wird unser Labor zum Jahresende die letzten größeren Lücken in Richtung Vollständigkeit des Funktionsumfangs schließen, sodass wir davon ausgehen können, dass viele Unternehmen die Umstellung auf diese erfrischende E-Mail Client-Alternative im 1. Halbjahr angehen werden.
  • Und um es auch hier nochmal klar zu sagen. Es gibt KEIN End-of-Life Date für Notes/Domino!!!
  • Kirti Gani (IBM Program Director Watson Workspace) und Lars Thielker (aus dem deutschen TechSales Team) zeigten, was das neue Watson Workspace Essential schon kann und was Partner und Unternehmen zusätzlich von der geplanten Plus-Version erwarten können. Ich glaube, dass hierin sehr viel Potenzial für neue Wege einer internen und externen Zusammenarbeit für Unternehmen liegt. Da ist im Moment noch gar nicht abschätzbar, wieweit das letztlich gehen wird. Einige Analysten sprechen schon davon, dass wir in wenigen Jahren nur noch in diesem Konversationsmodus arbeiten werden. Das mag vielleicht übertrieben sein, ist aber trotzdem als Hinweis zu sehen, dass man sich damit heute befassen muss.
  • IBM geht davon aus, dass heute kein einzelner Hersteller mehr überall “best-of-Breed” oder auch nur „good-enough“-Lösungen bieten kann. Dafür sind die Innovationszyklen einfach zu schnell geworden. Für IBM ist das der Grund mit herausragenden Unternehmen tiefe Partnerschaften einzugehen und deren Lösungen optional anzubieten und ebenfalls so tief zu integrieren, wie die eigenen. Schön zu sehen, was da heute u.a mit Cisco und Box schon geht.
  • Mein persönliches Highlight – wen man davon überhaupt sprechen kann – war der Vortrag von Heath McCarthy (IBM Offering Manager Connections aus Kanada), der vorstellte, was Connections Pink den Nutzern bieten wird und wie die neue Infrastruktur dazu konkret aussieht – Stichworte: „Microapps“, „Containerization“, „Docker-Container“, usw. Dank der ersten, bereits verfügbaren, neuen Pink Funktion „Orient me“ gibt es jetzt auch schon erste Erfahrungen hiermit. Aussage von Kunden: „Es macht Spaß, es tut und ist auch nicht zu kompliziert“.
  • IBM ist gerade von der IDC zum 8. Mal in Folge als Marktführer im Bereich von Social Applications gekürt worden. Wenn ich sehe, wie sich Connections in diesem und nächsten Jahr noch weiterentwickeln wird, welche Flexibilität in den Anwendungsbereichen und der Nutzungsoberfläche kommen wird und was es alles an neuer Funktionalität auch gerade für die Endnutzer geben wird – aber auch für Chancen für unsere Partner – , dann bin ich innerlich nicht nur gerührt, sondern wirklich begeistert. Jason Gary und sein Team vollbringen hier etwas nicht nur für IBM, sondern auch für Unternehmen, die einen wirklichen Arbeitsplatz der Zukunft suchen, etwas ganz stark Herausragendes. Ich bin mir sehr sicher, dass IBM Connections mit Pink die Marktführerschaft noch ausbauen wird.

Das war einmal mehr ein sehr gelungener, runder Partner-Tag und ich möchte mich auch hier bei allen Sprecher(inne)n und insbesondere auch bei den drei Organisatoren, Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte bedanken! Ich freue mich schon auf den nächsten Termin am 12. April 2018!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH