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NExit oder Next? Was die IBM mit Notes Domino vorhat

Am 13. Dezember bestimmen wir in diesem DNUG-Workshop den Status Quo von Lotus Notes/Domino und schauen uns die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino an. Denn Notes Domino ist und bleibt eine der besten Plattformen für kostengünstige und flexible Entwicklung für Applikationen, die auch für den modernen, mobilen Einsatz geeignet ist. Und IBM baut sie weiter aus und hält sie technisch aktuell.

Dennoch ist der Glaube, dass IBM Notes Domino einstellen würde, schon seit fast 20 Jahren, seitdem aus Lotus IBM wurde, irgendwo im Raum, immer wieder angefeuert von IBM’s Marktbegleitern. Wer aus diesem Grund wechselt, hat meistens eine nicht wirklich gut überlegte Bauchentscheidung gefällt und dann in einem teuren Projekt E-Mail gegen E-Mail ausgetauscht. Und über die danach neuen Probleme, wie vermehrte Serviceausfälle, usw. redet man dann nicht gern.

Daneben gibt es in der Regel noch die Domino Applikationen, die mit einem extrem guten Return-on-Investment seit vielen Jahren sehr zuverlässig ihren Dienst tun. Dass sie optisch in die Jahre gekommen sein mögen, ist letztlich dem geschuldet, dass man sie nicht fortlaufend modernisieren musste. Hier gibt es heute eine ganze Palette von Möglichkeiten das kostengünstig nachzuholen – ohne dass die Anwendung teuer und riskant auf einer anderen Plattform neu geschrieben werden muss.

Und welche andere Plattform hat überhaupt die Fähigkeiten von Notes-Anwendungen mit feingranularer Security, Replikation, usw.? Da wird die Luft sehr eng und einige gescheiterte Projekte zeigen: SharePoint ist es nicht. Für manches gibt es heute Standardanwendungen, etwa im Bereich von Social Collaboration oder HR, aber für vieles eben auch weiterhin nicht. Notes Domino bleibt aktuell.

Wir wollen in uns einem Workshop mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wo stehen wir im Moment? Welchen Status Quo hat Notes Domino im Unternehmen?
  • Wie pflegen wir das vorhandene Notes Domino-Umfeld?
  • Sind konkret schon Notes-Anwendungen durch andere Tools ersetzt worden?
  • Wie sieht die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino aus?
  • Wie bewerten wir die Strategie der IBM und was leiten wir daraus ab?

Agenda

9.00-12.30 Impulsvorträge:
Matthias Weichhold, Fiducia & GAD
Daniel Nashed, Nash!COM
Manfred Lenz, IBM
Thomas Bahn, assono
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-14.30 Workshop
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-16.30 Workshop
16.30-17.00 Zusammenfassung / Feedback

Workshopsprache
deutsch / Präsentationen

Veranstaltungsort

Fiducia & GAD IT AG
GAD-Straße 2
48163 Münster

Anfahrt
https://www.fiduciagad.de/service/anfahrt.html

Tickets

Welche Regelungen gelten bei Stornierungen?
Stornierungen sind kostenfrei bis maximal 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich. Danach wird eine Stornierungsgebühr von € 90,00 pro Person erhoben.

Ist mein Ticket übertragbar?
Ja, das Ticket kann bei Bedarf innerhalb des eigenen Unternehmens übertragen werden. Bitte informiere den Veranstalter unter events@dnug.de.

 

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Viele Reaktionen auf die erweiterte Entwicklungspartnerschaft von IBM und HCL

In der letzten Woche gab es eine Menge an Reaktionen auf die am 25. Oktober angekündigte, neue Partnerschaft mit HCL zur weiteren Entwicklung der Domino Plattform u.a. mit den Produkten IBM Verse, Notes, Domino und Sametime angekündigt. Im Kern geht es darum, dass mit HCL ein weiteres Großunternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern in einer Entwicklungspartnerschaft in die Weiterentwicklung mit investiert und das nun gemeinsame Entwicklungsteam stark vergrößert.

In der modernen Medienwelt werden Nachrichten unter allen möglichen Blickwinkeln kommentiert, von Fans, Freunden, Marktbegleitern und Mitarbeitern und manchmal auch von Trollen.
Von wegen Trolle: Sie lassen oft ihre wahren Interessen nicht gleich erkennen. Das macht es für Sie – unsere Kunden und Partner – nicht wirklich einfach zu verstehen, wie IBM agiert und warum. Es verwundert mich deshalb nicht, dass ich in der letzten Woche dazu eine Vielzahl von Anfragen über Mail, Watson Workspace Chats und Anrufe erhalten habe.

Hat IBM “Notes verkauft”? Ganz klar: Nein! Apple hat das iPhone auch nicht an Foxconn verkauft, und einen Mercedes kaufen Sie von Daimler Benz, auch wenn viele Teile von Bosch kommen.

IBM behält IBM Notes Domino und bleibt der alleinige Vertragspartner der Kunden. Mit dieser erweiterten Partnerschaft sorgt IBM dafür noch mehr, dass das wichtigste Argument für eine Anwendungsentwicklungsplattform – langfristige Investitionssicherheit – weiter gegeben ist und dass neue Funktionen schneller verfügbar werden. IBM Notes Domino war und bleibt die Plattform am Markt, die immer mit neuen IT-Trends mitgewachsen ist und damit immer aktuell blieb – “forever young”. Und so wird es weitergehen – unbefristet.

Gemeinsam werden wir 2018 nicht nur ein neues Major Release (“Notes Domino 10”) herausbringen, sondern auch die Eckpfeiler weiterer FeaturePacks und Releases danach festlegen. Um die realen Kundenanforderungen von heute und morgen zu berücksichtigen, nutzen wir dazu einen innovativen Ansatz und starten in Kürze die “Domino 2025 Jams”, zu denen man sich bereits heute registrieren kann. Ein erster Workshop in Deutschland wird dazu bereits am 23.11. in Düsseldorf im Rahmen des DNUG e.V. Fachgruppentags “Verse, Notes, Domino” stattfinden.

Kunden, die sich etwas intensiver mit dieser Ankündigung befasst haben, kommen in der Regel auch zu ähnlich positiven Bewertungen wie ich. So z.B. der IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens, der mir zusammengefasst sagte: “Ihre Ankündigung beruhigt mich jetzt aber doch. Ich habe verstanden, dass IBM zur Notes Domino Plattform und zu Verse steht. Damit können wir weiter für Notes Domino entwickeln. Ich begrüße das sehr, weil Domino einfach eine nahezu einzigartige Plattform ist, kostengünstig und mit einer Funktionsvielfalt, die andere Lösungen einfach nicht bieten.”

Dem kann ich kaum noch etwas hinzufügen. Außer vielleicht: wenn Sie weiterhin Fragen haben, fragen sie mich oder die Mitglieder aus meinem Team.

Ihr
Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Nur noch wenige freie Plätze für den FG-Tag “Cognitive Community Management und Cloud”

Die DNUG Fachgruppe Social Collaboration / YoungDNUG lädt Sie am 16. November 2017 zu einem zu einem spannenden Thementag mit interaktivem Austausch ein. Fragestellungen und Trends des digitalen Arbeitsplatzes, des aktiven Community Managements sowie der Chancen und Risiken mit Social Collaboration in der Cloud werden in spannenden Impulsvorträgen dargestellt und im Rahmen eines World Cafés an Thementischen miteinander intensiv diskutiert.

Agenda:

Ab 9:00 Uhr
Eintreffen aller Teilnehmer/-innen bei einem gemeinsamen Kaffee

09:45 – 10:00 Uhr 
Begrüßung durch die Fachgruppen-Leiter “Social Collaboration” und “Young DNUG”

10:00 – 10:45 Uhr 
Keynote: “Internes Community Management & Building”
Sprecher: Oliver Ueberholz, mixxt GmbH

Abstract:

  • Best Practices für die Einführung von Social Intranets & Collaboration
  • Aus Worst Practices lernen
  • Aufbau und Förderung von selbstverwalteten Strukturen
  • Eine schnelle Achterbahnfahrt durch Corporate Community Management
  • Organisatorische und kommunikative Tipps und Tricks

Zur Person:

“Seit 1998 ist Oliver als aktiver Macher im Web unterwegs. Damals startete er seine erste Community-Plattform “AllesBonn”. Über die Jahre hinweg war er für den Launch und die Verbesserung zahlreicher Interaktiv-Plattformen verantwortlich, unter anderem für RTL Interactive, Hubert Burda Media, Burda Social Brands und weitere. In 2007 gründete er mixxt als geschäftsführender Gesellschafter mit den Schwerpunkten Produkt-Management, Strategie und Marketing.

Oliver hat eine Leidenschaft für Reisen, Sprachen, China und ist oft auf Web-Events wie z.B. Barcamps anzutreffen, wenn er sie nicht gerade mitorganisiert. Jegliche Form von Technologie kann ihn hellauf begeistern und ihn von jetzt auf gleich für Stunden beschäftigen. Er kickert gerne, auch wenn er es nicht gut kann.” (Quelle: https://www.tixxt.com/de/oliver-ueberholz/)

11:00 – 11:45 Uhr
Unsere Reise in die IBM Cloud
Sprecher: Bernd Gewehr, Leiter Informationstechnik, Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH Düsseldorf

Abstract:

Unsere Reise von Mail/Connections/Sametime on Prem in die IBM Connections Cloud und IBM Smartcloud Notes war kurz und interessant. Erfahrungen und Geschichten aus dem Reisetagebuch sowie die eine oder andere Erkenntnis nach 5 Monaten.

Zur Person: 

Bernd Gewehr ist Ingenieur der Elektrotechnik und spezialisiert auf Informationstechnologie im Unternehmen. Seit 1997 ist er als Leiter Informationstechnik des international tätigen Ingenieurbüros Vössing tätig und hat dort den digitalen Wandel erlebt und mitgestaltet.

11:45 – 12:30
Rechtliche Aspekte und Datenschutz bei der Arbeit mit Social Collaboration in der Cloud
Sprecher: Dr. Claes Horsmann, IBM

Abstract:

Der Vortrag führt zunächst in das Thema Datenschutz und Datensicherheit mit Perspektive Cloud ein. Darauf aufbauend werden die vier Fragen gestellt, die man zum Thema Datenschutz als Erstes stellen sollte. Im Anschluss werden die Besonderheiten von Social Collaboration im Zusammenhang mit Datenschutz diskutiert, bevor Claes auf die EU-DSGVO (Europäische Datenschutz-Grundverordnung) eingeht, die ab kommenden Mai verbindlich für alle Unternehmen in Kraft tritt.

Zur Person: 

Dr. Claes Horsmann unterstützt als Experte für Datenschutz und Datensicherheit die Vertriebsorganisation von IBM Software-as-a-Service in Europa. Er beschäftigt sich seit 2008 in verschiedenen Rollen mit dem Thema Datenschutz, u.a. als Datenschutzbeauftragter der Kenexa Germany GmbH. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Untersützung des Vertriebs einerseits durch Schulung und Training, andererseits durch direkte Begleitung von Verhandlungen mit Kunden.

12:30 – 13:30 Uhr
Mittagspause

13:30 – 14:15 Uhr
Breakout-Session: Cognitive Design Thinking (Arbeitstitel)
Sprecher: Christoph Schwille und Axel Griese, TU Ilmenau

Möglicher Ablauf:

  • Design-Thinking: Fokus auf den Nutzer, Ideen sammeln, “Traumschloss bauen”, … Dazu Bestandsaufnahme nötig durch Abschlussarbeiten.
  • Was hat das mit Social zu tun? Probleme im täglichen Arbeiten (Axel) und folglich auch Probleme in der Adoption (Christoph) → Es gibt tolle Erfolge, aber noch viel zu tun
  • Was bedeutet das konkret? → Ergebnisse zusammenlegen, “wo drückt der Schuh am meisten?”
  • Wie können wir diese Anforderungen bedienen? Wohin geht die Reise? → Richtung Produktroadmap allgemein, WW-Roadmap, …
  • Fazit: Nutzer muss in Vordergrund, Watson ist ein geeignetes Rahmenkonstrukt, um im täglichen Arbeiten zu unterstützen.

Zu den Personen:

Christoph Schwille und Axel Griese studieren beide Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft (AMW) an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen und beschäftigen sich bereits länger mit dem Einsatz von IBM Connections über die bekannte UniConnect-Plattform und das DigiKo-Seminar. Sie waren bereits als Werkstudenten bei IBM tätig und stellen ihre neuesten Forschungserkenntnisse zum Einsatzpotenzial von künstlicher Intelligenz in Collaboration-Plattformen und Communitys vor.

14:15 – 14:30 Uhr 
Vorstellung des World Cafés (FG-Leiter)

14:30 – 15:45 Uhr 
Durchführung des World Cafés (3 Tische mit je 20 Minuten + 5 Minuten Wechsel)

  • Thema 1: Alles Community oder was!? – Tischleiter: Oliver & Marcel
  • Thema 2: Kognitive Assistenten, Ideen und Möglichkeiten – Tischleiter: Axel / Chistoph & Thomas
  • Thema 3: Rechtssicherer Umgang in der kollaborativen Cloud – Tischleiter: Claes & Jörg

15:45 – 16:00
Kaffeepause

16:00 – 16:30 Uhr 
Ergebnisgalerie World Café (FG-Leiter mit Caféhaus-Besitzern)

16:30 – 17:00 Uhr 
Zusammenfassung, Aktuelles und Verabschiedung (FG-Leiter) -> Ausblick DNUG Veranstaltungen

Sprecher/Speakers:

Oliver Ueberholz – mixxt GmbH
Bernd Gewehr, Vössing
Dr.
Claes Horsmann – IBM
Christoph Schwille und Axel Griese – TU Ilmenau

Veranstaltungsort

IBM Niederlassung München
Hollerithstraße 1
81829 München

 

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Unter Freunden – ICTS Partnertag in Ehningen

Als ich gestern nach dem, mit knapp über 100 Teilnehmern wieder gut besuchten, „kleinen“ IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) Herbst-Partnertag nach Hause fuhr, kreisten meine Gedanken um die zahlreichen Präsentationen und die vielen, guten Gespräche.

IBM hat heute das vielleicht beste Lösungsportfolio für Collaboration und Konversation im Business-Kontext, das IBM je hatte. Eigentlich jeder, der in Details davon hört oder es live vorgeführt bekommt, bestätigt mir diesen Eindruck. Das Problem ist offensichtlich nur, dass wir gemeinsam – IBM und Partner – mehr tun müssen, sodass auch unsere bestehenden und potenziellen Kunden besser darüber informiert sind. Letztere sagen mir immer wieder, dass sie zu wenig von uns hören. Der Eindruck stimmt und wir – IBM und Partner – müssen hier wieder agiler werden. Die Story und die Produkte haben wir. Das hat sich heute wieder gezeigt.

Viele der vorgetragenen Punkte haben mir wirklich äußerst gut gefallen, sodass es mir schwer fällt einige beispielhaft herauszuheben:

  • Notes Domino hatte einmal vor über 20 Jahren als einfache Anwendungsentwicklungsumgebung begonnen, mit der man „mal eben schnell“ eine Anwendung zusammenklicken konnte. Domino ist trotz fortlaufender Weiterentwicklung immer noch eine der schnellsten und kostengünstigsten Anwendungsplattformen, nur für den Anwender aus dem Fachbereich dann Dank der vielen, von echten Programmierern gewünschten Erweiterungen etwas komplizierter geworden als ursprünglich. Jetzt kommt hierzu ein neuer Trend auf: sogenanntes No/Low Code Programmieren, das wieder der Anwender aus dem Fachbereich selbst machen kann. Klaus Roder (IBM Program Director Verse, Notes, Domino) aus den USA und Uffe Sorensen (in ähnlicher Rolle für Europa) stellten IBMs Initiative in diese Richtung da – Stichwort „LiveGrid“. Da werden wir noch viel mehr drüber hören.
  • Die beiden gingen auch detailliert auf die Roadmap zu Notes und Domino und natürlich auch Verse (on prem) ein. Bei letzterem wird unser Labor zum Jahresende die letzten größeren Lücken in Richtung Vollständigkeit des Funktionsumfangs schließen, sodass wir davon ausgehen können, dass viele Unternehmen die Umstellung auf diese erfrischende E-Mail Client-Alternative im 1. Halbjahr angehen werden.
  • Und um es auch hier nochmal klar zu sagen. Es gibt KEIN End-of-Life Date für Notes/Domino!!!
  • Kirti Gani (IBM Program Director Watson Workspace) und Lars Thielker (aus dem deutschen TechSales Team) zeigten, was das neue Watson Workspace Essential schon kann und was Partner und Unternehmen zusätzlich von der geplanten Plus-Version erwarten können. Ich glaube, dass hierin sehr viel Potenzial für neue Wege einer internen und externen Zusammenarbeit für Unternehmen liegt. Da ist im Moment noch gar nicht abschätzbar, wieweit das letztlich gehen wird. Einige Analysten sprechen schon davon, dass wir in wenigen Jahren nur noch in diesem Konversationsmodus arbeiten werden. Das mag vielleicht übertrieben sein, ist aber trotzdem als Hinweis zu sehen, dass man sich damit heute befassen muss.
  • IBM geht davon aus, dass heute kein einzelner Hersteller mehr überall “best-of-Breed” oder auch nur „good-enough“-Lösungen bieten kann. Dafür sind die Innovationszyklen einfach zu schnell geworden. Für IBM ist das der Grund mit herausragenden Unternehmen tiefe Partnerschaften einzugehen und deren Lösungen optional anzubieten und ebenfalls so tief zu integrieren, wie die eigenen. Schön zu sehen, was da heute u.a mit Cisco und Box schon geht.
  • Mein persönliches Highlight – wen man davon überhaupt sprechen kann – war der Vortrag von Heath McCarthy (IBM Offering Manager Connections aus Kanada), der vorstellte, was Connections Pink den Nutzern bieten wird und wie die neue Infrastruktur dazu konkret aussieht – Stichworte: „Microapps“, „Containerization“, „Docker-Container“, usw. Dank der ersten, bereits verfügbaren, neuen Pink Funktion „Orient me“ gibt es jetzt auch schon erste Erfahrungen hiermit. Aussage von Kunden: „Es macht Spaß, es tut und ist auch nicht zu kompliziert“.
  • IBM ist gerade von der IDC zum 8. Mal in Folge als Marktführer im Bereich von Social Applications gekürt worden. Wenn ich sehe, wie sich Connections in diesem und nächsten Jahr noch weiterentwickeln wird, welche Flexibilität in den Anwendungsbereichen und der Nutzungsoberfläche kommen wird und was es alles an neuer Funktionalität auch gerade für die Endnutzer geben wird – aber auch für Chancen für unsere Partner – , dann bin ich innerlich nicht nur gerührt, sondern wirklich begeistert. Jason Gary und sein Team vollbringen hier etwas nicht nur für IBM, sondern auch für Unternehmen, die einen wirklichen Arbeitsplatz der Zukunft suchen, etwas ganz stark Herausragendes. Ich bin mir sehr sicher, dass IBM Connections mit Pink die Marktführerschaft noch ausbauen wird.

Das war einmal mehr ein sehr gelungener, runder Partner-Tag und ich möchte mich auch hier bei allen Sprecher(inne)n und insbesondere auch bei den drei Organisatoren, Claudia Pölkemann, Wolfgang Johann und Andreas Schulte bedanken! Ich freue mich schon auf den nächsten Termin am 12. April 2018!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

IBM Watson Workspace – eine neue Form der besseren Zusammenarbeit

Am 26. September haben wir mit IBM Watson Workspace ein komplett neues Produkt für konversationsorientierte Zusammenarbeit mit kognitiver Unterstützung vorgestellt. Im Kern handelt es sich dabei um eine Lösung für persistenten Gruppen-Konversationen mit integrierten IBM Watson Services, die die Nutzung deutlich vereinfachen.

In letzter Zeit wird immer öfter von “Collaboration Fatigue” berichtet, der Müdigkeit auf immer mehr Informationen reagieren zu müssen. Leider wird auch immer deutlicher, dass sich diese Entwicklung zu immer mehr Informationen nicht mehr zurückdrehen lässt. Deshalb ist es für IBM wichtig, Produkte wie Watson Workspace anzubieten, die erstmals mithilfe von künstlicher Intelligenz mehr Übersicht und Klarheit schaffen, um dem lästigen Trend damit entgegenzuwirken.

Was ist drin?

Workspace ist die ganz neue Lösung für Gruppen und Einzelpersonen, um sich in Echtzeit oder auch zeitverzögert auszutauschen und Arbeit zu erledigen. Es erinnert an Chat, direkt one-on-one oder in der Gruppe, bleibt aber als Strom persistent bestehen, sodass man jederzeit schauen kann, was in der Vergangenheit gelaufen war. Und bietet über Bots viele weitere Möglichkeiten der Nutzung von Inhalten aus nahezu beliebigen Backend-Systemen, die einfach über kognitive Erkennungen eingebunden werden können. Workspace kann intern, extern und sogar privat genutzt werden. Dabei kann man jederzeit zwischen den Clients wechseln, den mobilen Apps, dem Browser oder – als neue Technologie – den Electron Clients für Windows und MacOS. Und das, ohne den Arbeitsstand zu verlieren.

Wie ich es nutze

Ich habe heute schon einen erheblichen Teil meiner Kommunikation, intern und mit meinen Kunden, auf Watson Workspace umgestellt. Der Vorteil für meine Kunden ist, dass sie mich sehr viel schneller erreichen und wir gemeinsam mit einem Blick sehen können, was wir bisher besprochen hatten. Dabei helfen uns die Möglichkeiten, mit Hilfe von Watson automatische Zusammenfassungen, sogenannte „Moments“ zu erstellen. Die sind schon jetzt sehr hilfreich, aber wenn Ende Oktober die volle Unterstützung für Deutsch kommen wird, werde ich sie nicht mehr missen mögen. Das ist übrigens eine der Funktionen, die Produkte von Marktbegleitern nicht bieten.

Sehr viel Potenzial sehe ich auch darin, dass Watson Texte verstehen kann und in der Lage ist, Zusatzinformationen zu bestimmten Inhalten aus anderen Systemen zu beschaffen. Dazu müssen diese Systeme mit etwas einfachem Programmieraufwand (Stichwort „low-Code“) miteinander bekannt gemacht werden. Fragt man also beispielsweise in einer Konversation nach dem Stand einer Bestellung, so läuft es wie von Geisterhand gesteuert nach Sekundenbruchteilen schon in die Konversation, ohne dass man sich aufwändig wie bisher in andere Systemen einloggen und umsehen musste. Mir hilft das in meiner täglichen Arbeit schon heute sehr.

Warum ich es nutze?

Auch mir sind private Messenger Services, wie z.B. WhatsApp, als Schatten-IT-Lösung in Unternehmen oftmals ein Dorn im Auge. Deshalb haben wir Workspace von Beginn an als Business-Lösung entwickelt, die u.a. auch entsprechende administrierbare Steuerungsmöglichkeiten bietet. Das schließt aber nicht aus die einfache, offene Variante auch privat zu nutzen.

Wie kommt man ran?

Die Nutzung der einfachsten Variante ist und bleibt kostenlos. Man meldet sich einfach auf https://workspace.ibm.com an und ist drin. Für Unternehmen gibt es jetzt zusätzlich die Einstiegsversion IBM Watson Workspace Essentials mit mehr Speicherplatz pro Nutzer, Enterprise Admin & Management, Enterprise Support SLAs und der Verwaltung von Gast-Nutzern.

Wann treffen wir uns … im IBM Watson Workspace?

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

Das Besondere an IBM Watson Workspace

IBM Watson Workspace, das modernste Konversationstool, das sich signifikant von anderen Lösungen unterscheidet, wird in Kürze generell verfügbar. Zwei Beispiele, wie es sich von den Produkten anderer Hersteller unterscheidet, zeigt Ann-Marie Darrough in einem kurzen Video:

https://youtu.be/2eCj_LcZ6LQ

DNUG-Fachgruppentag: Cognitive Community Management und Cloud

Die DNUG Fachgruppe Social Collaboration / YoungDNUG lädt Sie am 16. November 2017 zu einem zu einem spannenden Thementag mit interaktivem Austausch ein. Fragestellungen und Trends des digitalen Arbeitsplatzes, des aktiven Community Managements sowie der Chancen und Risiken mit Social Collaboration in der Cloud werden in spannenden Impulsvorträgen dargestellt und im Rahmen eines World Cafés an Thementischen miteinander intensiv diskutiert.

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Agenda:

Ab 9:00 Uhr
Eintreffen aller Teilnehmer/-innen bei einem gemeinsamen Kaffee

09:45 – 10:00 Uhr 
Begrüßung durch die Fachgruppen-Leiter “Social Collaboration” und “Young DNUG”

10:00 – 10:45 Uhr 
Keynote: “Internes Community Management & Building”
Sprecher: Oliver Ueberholz, mixxt GmbH

Abstract:

  • Best Practices für die Einführung von Social Intranets & Collaboration
  • Aus Worst Practices lernen
  • Aufbau und Förderung von selbstverwalteten Strukturen
  • Eine schnelle Achterbahnfahrt durch Corporate Community Management
  • Organisatorische und kommunikative Tipps und Tricks

Zur Person:

“Seit 1998 ist Oliver als aktiver Macher im Web unterwegs. Damals startete er seine erste Community-Plattform “AllesBonn”. Über die Jahre hinweg war er für den Launch und die Verbesserung zahlreicher Interaktiv-Plattformen verantwortlich, unter anderem für RTL Interactive, Hubert Burda Media, Burda Social Brands und weitere. In 2007 gründete er mixxt als geschäftsführender Gesellschafter mit den Schwerpunkten Produkt-Management, Strategie und Marketing.

Oliver hat eine Leidenschaft für Reisen, Sprachen, China und ist oft auf Web-Events wie z.B. Barcamps anzutreffen, wenn er sie nicht gerade mitorganisiert. Jegliche Form von Technologie kann ihn hellauf begeistern und ihn von jetzt auf gleich für Stunden beschäftigen. Er kickert gerne, auch wenn er es nicht gut kann.” (Quelle: https://www.tixxt.com/de/oliver-ueberholz/)

11:00 – 11:45 Uhr
Unsere Reise in die IBM Cloud
Sprecher: Bernd Gewehr, Leiter Informationstechnik, Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH Düsseldorf

Abstract:

Unsere Reise von Mail/Connections/Sametime on Prem in die IBM Connections Cloud und IBM Smartcloud Notes war kurz und interessant. Erfahrungen und Geschichten aus dem Reisetagebuch sowie die eine oder andere Erkenntnis nach 5 Monaten.

Zur Person: 

Bernd Gewehr ist Ingenieur der Elektrotechnik und spezialisiert auf Informationstechnologie im Unternehmen. Seit 1997 ist er als Leiter Informationstechnik des international tätigen Ingenieurbüros Vössing tätig und hat dort den digitalen Wandel erlebt und mitgestaltet.

11:45 – 12:30
Rechtliche Aspekte und Datenschutz bei der Arbeit mit Social Collaboration in der Cloud
Sprecher: Dr. Claes Horsmann, IBM

Abstract:

Der Vortrag führt zunächst in das Thema Datenschutz und Datensicherheit mit Perspektive Cloud ein. Darauf aufbauend werden die vier Fragen gestellt, die man zum Thema Datenschutz als Erstes stellen sollte. Im Anschluss werden die Besonderheiten von Social Collaboration im Zusammenhang mit Datenschutz diskutiert, bevor Claes auf die EU-DSGVO (Europäische Datenschutz-Grundverordnung) eingeht, die ab kommenden Mai verbindlich für alle Unternehmen in Kraft tritt.

Zur Person: 

Dr. Claes Horsmann unterstützt als Experte für Datenschutz und Datensicherheit die Vertriebsorganisation von IBM Software-as-a-Service in Europa. Er beschäftigt sich seit 2008 in verschiedenen Rollen mit dem Thema Datenschutz, u.a. als Datenschutzbeauftragter der Kenexa Germany GmbH. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Untersützung des Vertriebs einerseits durch Schulung und Training, andererseits durch direkte Begleitung von Verhandlungen mit Kunden.

12:30 – 13:30 Uhr
Mittagspause

13:30 – 14:15 Uhr
Breakout-Session: Cognitive Design Thinking (Arbeitstitel)
Sprecher: Christoph Schwille und Axel Griese, TU Ilmenau

Möglicher Ablauf:

  • Design-Thinking: Fokus auf den Nutzer, Ideen sammeln, “Traumschloss bauen”, … Dazu Bestandsaufnahme nötig durch Abschlussarbeiten.
  • Was hat das mit Social zu tun? Probleme im täglichen Arbeiten (Axel) und folglich auch Probleme in der Adoption (Christoph) → Es gibt tolle Erfolge, aber noch viel zu tun
  • Was bedeutet das konkret? → Ergebnisse zusammenlegen, “wo drückt der Schuh am meisten?”
  • Wie können wir diese Anforderungen bedienen? Wohin geht die Reise? → Richtung Produktroadmap allgemein, WW-Roadmap, …
  • Fazit: Nutzer muss in Vordergrund, Watson ist ein geeignetes Rahmenkonstrukt, um im täglichen Arbeiten zu unterstützen.

Zu den Personen:

Christoph Schwille und Axel Griese studieren beide Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft (AMW) an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen und beschäftigen sich bereits länger mit dem Einsatz von IBM Connections über die bekannte UniConnect-Plattform und das DigiKo-Seminar. Sie waren bereits als Werkstudenten bei IBM tätig und stellen ihre neuesten Forschungserkenntnisse zum Einsatzpotenzial von künstlicher Intelligenz in Collaboration-Plattformen und Communitys vor.

14:15 – 14:30 Uhr 
Vorstellung des World Cafés (FG-Leiter)

14:30 – 15:45 Uhr 
Durchführung des World Cafés (3 Tische mit je 20 Minuten + 5 Minuten Wechsel)

  • Thema 1: Alles Community oder was!? – Tischleiter: Oliver & Marcel
  • Thema 2: Kognitive Assistenten, Ideen und Möglichkeiten – Tischleiter: Axel / Chistoph & Thomas
  • Thema 3: Rechtssicherer Umgang in der kollaborativen Cloud – Tischleiter: Claes & Jörg

15:45 – 16:00
Kaffeepause

16:00 – 16:30 Uhr 
Ergebnisgalerie World Café (FG-Leiter mit Caféhaus-Besitzern)

16:30 – 17:00 Uhr 
Zusammenfassung, Aktuelles und Verabschiedung (FG-Leiter) -> Ausblick DNUG Veranstaltungen

Sprecher/Speakers:

Oliver Ueberholz – mixxt GmbH
Bernd Gewehr, Vössing
Dr.
Claes Horsmann – IBM
Christoph Schwille und Axel Griese – TU Ilmenau

Veranstaltungsort

IBM Niederlassung München
Hollerithstraße 1
81829 München

 

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DNUG-Fachgruppentag Mobile Device & Application Management

Die DNUG Fachgruppe Mobile lädt Sie am 18. Oktober 2017 zu einem gemeinsamen Tag rund um das Mobile Device & Application Management ein. Der Fokus dieser Veranstaltung liegt nicht in der Vorstellung eines speziellen Drittanbieters, sondern in der Erläuterung und der Vorstellung der technischen Grundlagen.

Im Sinne einer Fachgruppe soll der Informationsaustausch und die Diskussion der Teilnehmer untereinander zu aktuellen Themen rund um das Thema MDM/MAM auch nicht zu kurz kommen. Ihre Ideen, Best Practices und wünschenswerte Themen sind willkommen. Sprechen Sie uns einfach an.

Wir beschäftigen uns insbesondere mit folgenden Themen:

  • Wie funktioniert eine MDM Lösung?
  • Welche Container-Ansätze gibt es und welche Vor- & Nachteile gibt es?
  • Wie können Geräte automatisiert in Betrieb genommen werden?
  • Wie können die IBM Apps per MDM vorkonfiguriert und erweitert verwaltet werden?
  • Was gibt’s neues rund um Traveler & die IBM Mobile Apps?
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Agenda:

9:30 – 10:00
Registrierung und Networking

10:00 – 10.15
Begrüßung und Vorstellung der Agenda
Detlev Pöttgen

10:15 – 11:00
Funktionsweise, Vorteile und Einschränkungen einer Mobile Device Management Lösung und der Unterschied zu einer (verwalteten) Container Lösung
Jürgen Bischof

11:00 – 11:45
Automatisiertes Deployment von Apple Devices: DEP & VPP im Detail praktisch erklärt
Detlev Pöttgen

11:45 – 12:00
Erfahrungsaustausch & Diskussion
ALLE

12:00 – 12:45
Mittagspause

12:45 – 13:30
Mobile Device Management im Wandel – Weg von properitären APIs hin zu offen Standards
Volker Jürgensen

13:30 – 14:00
Sicherer Netzwerkzugang und Datenabflußkontrolle: APPCONFIG & Per App VPN in der Praxis
Volker Jürgensen

14:00 – 14:15
Kaffeepause

14:15 – 15:00
Aktuelle News zu IBM Traveler, zur IBM Verse und IBM Connections Apps
Detlev Pöttgen

15:00 – 16:00
Best Practices, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Diskussion
ALLE

Sprecher/Speakers:

Detlev Pöttgen – midpoints GmbH
Jürgen Bischof – Softwerk
Volker Jürgensen – IBM

Veranstaltungsort

IBM Niederlassung Ehningen
IBM-Allee 1
71139 Ehningen

Watson Workspace jetzt auch als Electron App

Arbeiten im Konversationsmodus mit unterstützenden, kognitiven Elementen und einer Integration von fast beliebigen, anderen Systemen klingt fast wie ein Märchen aus entfernter Zukunft. In der Tat läuft IBM Watson Workspace zurzeit noch als Pilot, soll aber schon bald auch in einer Enterprise Edition allgemein verfügbar werden.

Im Rahmen des Piloten kann man die bereits vorhandenen Funktionen kostenfrei nutzen und es ist geplant, das im Einzelpersonenmodus auch so zu belassen. Das Tool ist noch im Aufbau – funktional geht noch nicht alles, was man sich wünscht. Dennoch, was schon da ist, ist beeindruckend und ermöglicht schon heute eine produktive Nutzung. Man muss nur einmal eingeladen werden und dann ist man drin und kann mit seiner IBM ID neue Workspaces aufmachen und beliebige Personen zur Zusammenarbeit einladen.

Das Entwicklerteam ist fleißig dabei mehr oder weniger im Wochenrhythmus neue Funktionen zu ergänzen. Seit kurzem geht jetzt der Zugriff nun nicht nur über Browser und die Android und iOS Apps, sondern auch über die neuen Electron Apps für Windows und MacOS – unbedingt mal ausprobieren.

 

 

dnug

Die IBM Verse App unterstützt immer mehr Mobile Device Management Systeme

Die ersten mobilen Apps waren noch mit Fokus auf “Consumer” entwickelt worden, aber als auch Unternehmen Interesse daran gewannen, kamen auch Apps mit Fokus auf Geschäftsinhalte. Diese unterlagen höheren Anforderungen an Datensicherheit und Managebarkeit von kritischen Unternehmensdaten, etwa auch für den Fall, dass Geräte gestohlen werden. Dafür wurden Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM) Tools entwickelt. Anbieter, wie IBM mit MaaS360, VMWare mit AirWatch, MobileIron, Citrix XenMobile und Blackberry (ehemals Good) verbanden MDM und MAM Funktionen in umfassenden Suites, die man auch Enterprise Mobile Management (EMM) Plattformen nennt.

Datensicherheit ist der IBM von jeher von allerhöchster Wichtigkeit und deshalb wurde die IBM Verse Mobile App von Anfang an so erweitert, dass sie mit zahlreichen EMM-Plattformen genutzt werden konnte. Leider ging das bisher nicht ohne größeren Aufwand. Es gab zwei Ansätze:

  1. Einbinden und integrieren des SDKs des EMM-Anbieters in die App. Beispiel: Wir haben das MobileIron SDK in die Verse iOS mobile App integriert, in dem wir die notwendigen Libraries und Initialisierungs-Calls in unseren Code eingebaut haben.
  2. Einpacken (“Wrapping”) der App mithilfe der Wrapping-Tools des EMM-Anbieters. Beispiel: Wir haben die IBM Verse Android mobile App mit MobileIrons Wrapping-Technologie eingepackt, woraus eine MobileIron-spezifische Version der Verse Android App wurde.

Beide Vorgehensweisen sind nicht perfekt und haben ihre Nachteile. Entweder schränken sie das Funktionsspektrum für die Nutzer ein oder bauen Hürden auf, Neuerungen der App zeitnah anzubieten. Beispiele:

  • Eingebundene SDKs und wrapped Code laufen nicht in einem hinreichenden Berechtigungslevel, um bestimmte Betriebssystem- oder Gerätefunktionen nutzen zu können, damit Unternehmen bestimmte Funktionen kontrollieren oder einschränken können, etwa das Unterbinden von Screencopies.
  • Die Verbindung der SDKs unterschiedlicher EMM-Hersteller führt manchmal zu Konflikten, aus denen heraus es zu Abstürzen oder Fehlfunktionen kommen kann.
  • EMM-Anbieter aktualisieren ihre SDKs manchmal nicht schnell genug, um iOS oder Android Updates rechtzeitig zu unterstützen. Das führt in der Regel dazu, dass der Anwendung eine Schuld für zu späte Auslieferung zugewiesen wird, während die Entwickler nur auf den Update des SDKs der EMM Anbieters warten.
  • Eingebundene SDKs bieten oft nur eine mäßig begeisternde Anwendung, etwa wenn Nutzer zwischen der mobilen App und der MDM/MAM App hin- und herspringen müssen, um die notwendige Konfiguration oder den initialisierenden Handshake hinzubekommen.
  • Fragmentierung – Für jede unterstützte MDM Plattform muss eine separate App erstellt werden. Mit jeder neu unterstützten MDM-Plattform nimmt die Zahl der potenziellen App-Permutationen exponentiell zu. Entwicklerressourcen werden dadurch dazu verbraten solche Konfigurationen zu erstellen und zu testen, anstatt neue, innovative Funktionen für die App zu entwickeln.

Die beiden großen Betriebssystemanbieter Google und Apple haben diese Limitierungen vor einiger Zeit erkannt und haben begonnen entsprechende Managementfunktionen direkt in ihre Betriebssysteme einzubauen. Dieser Ansatz befreit von den meisten, oben genannten Limitierungen der anbieterabhängigen Lösungen. Es sollte wenig überraschend sein, dass IBM deshalb plant sich zukünftig mehr und mehr auf den neuen Ansatz zu konzentrieren, also weg von den eingebundenen SDKs oder dem Einpacken der Verse App, hin zu den nativen Management Frameworks der Betriebssysteme. Das geschieht durch die Implementierung von AppConfig für Verse iOS und Android for Work (neuer Name: Android Enterprise) für die Verse App auf Android. In diese Richtung gehen alle Anbieter und nicht nur IBM. Da AppConfig und Android for Work die nativen iOS und Android Management Frameworks nutzen, ist eine viel flexiblere Konfiguration und damit auch mehr Nutzen für die Anwender möglich. Für die Verse App bedeutet das auch, dass sie zukünftig bei Betriebssystem-Upgrades von Anfang an mitspielt – ohne Zeitverzögerungen.

Die IBM Verse für Android App unterstützt Android for Work bereits seit Dezember 2016 and ist damit vorbereitet mit allen kompatiblen EMM Plattformen zusammenzuarbeiten. IBM stellt dafür eine Vielzahl von Konfigurationsfiles zusammen mit Verse Android zur Verfügung. Sie können in die EMM-Plattform der Wahl importiert werden und bieten dort die Möglichkeit diverse Verse Android Einstellungen über Android for Work vorzunehmen. Viele der EMM Anbieter unterstützen Android for Work, bzw. Android Enterprise, wie es seit kurzem heißt, auch schon länger.

So unterstützt die IBM Verse App for Android zum Beispiel AirWatch über Android for Work. Anzumerken ist, dass Android for Work mindestens Android 5.0 (einige Hersteller), bzw. 5.1 (fast alle anderen) auf den Geräten erfordert.

Auf iOS ist der Support für AppConfig mit der Verse iOS App 9.4 im Juni 2017 gekommen. IBM ist übrigens zusammen mit JAMF, VMware AirWatch, MobileIron, SOTI und Blackberry Gründungsmitglied der AppConfig Community.

Ähnlich wie auf der Android-Seite erlaubt AppConfig die Reduzierung auf nur noch eine einzigen Variante der Verse iOS App, die dann “out-of-the-Box” mit verschiedensten EMM Lösungen zusammen arbeitet. Die Nutzung dieses Industriestandards durch immer mehr App-Anbieter dürfte das Leben der Systemadmins in den Unternehmen deutlich erleichtern und erfordert auch auf Herstellerseite geringere Aufwände – eine Win-Win Situation.

Zusammenfassend gesagt wird IBM 2017 die Verse Apps für iOS und Android auch weiterhin mit eingebundenen SDKs, bzw. die eingepackten Versionen ausliefern. 2018  wird dann zu überlegen sein, ob das noch erforderlich ist, was letztlich davon abhängen wird, wie sich die Nutzung von Android for Work und AppConfig am Markt entwickeln wird.  Unsere strategische Richtung im Sinne von MDM/MAM Unterstützung geht eindeutig in Richtung von Android for Work und AppConfig für iOS.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass sich, dadurch dass immer mehr EMM-Anbieter auf diesen fahrenden Zug aufspringen, die Kompatibilität der Verse App zu weiteren EMM-Plattformen quasi von selbst wächst. Das gibt unseren Entwicklern mehr Zeit sich stattdessen um neue Funktionen zu kümmern – gute Nachrichten unter allen Perspektiven.