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Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

Tom Zeizels ICTS Blog: #Domino 2025 Jam – welch ein Elan!!!

In dieser Woche sind ja die #Domino 2025 Jams in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das weltweite Dreitages-Online-Forum gelaufen. Zu gern wäre ich gestern in Düsseldorf persönlich dabei gewesen, nur hat Sturm “Frederike” meiner Anreise in Frankfurt ein ungeplantes, verfrühtes Ende gesetzt. Der Rest des Teams hatte es aber geschafft und mir berichtet, dass es aus der Sicht aller Teilnehmer, also Kunden und Partner, die sich registriert hatten und eingeladen wurden, wieder ausgesprochen positiv aufgenommen wurde. Die Diskussionen waren eigentlich überall immer äußerst konstruktiv und von einem Elan geprägt, den wir so nicht erwartet hatten. Und weil dabei auch manche pointierten Formulierungen kamen, hatten alle auch noch viel Spaß.

Bevor ich zu meinem Fazit zu der jetzt beendeten, ersten Phase des Jams als Verantwortlicher für die IBM Collaboration & Talent Solutions (ICTS) in D-A-CH komme, eines vorweg: Das Engagement der aktiven Teilnehmer (und das schließt ganz bewusst unser IBM Team mit ein) war einfach herausragend. Deshalb nur ein Wort: Danke!

Nachdem wir im Oktober letzten Jahres die neue Entwicklungspartnerschaft mit HCL eingegangen waren und gemeinsam die Version 10 für die Notes Domino Familien-Produkte für 2018 angekündigt hatten, ging es darum zu prüfen, ob wir mit unseren Produktplanungen in die richtige Richtung marschieren. Marktbegleiter machen so etwas im stillen Kämmerchen. Von den größeren Anbietern geht eigentlich nur IBM aktiv auf seine Kunden zu und bietet eine sehr frühzeitige Mitwirkung in Designpartnerschaften an. Hierzu gehörte nun auch der #Domino 2025 Jam (der eigentlich 2030 Jam heißen sollte. Das war nur leider durch ein Trademark geschützt). Der Jam bestand aus einer Vielzahl weltweit organisierter Ganztages-Workshops und dem ebenfalls weltweitem Drei-Tage-Online-Forum. Allein hierzu hatten sich fast 2400 Personen registriert. Und schon alleine im Online-Forum wurden über 700 Vorschläge gesammelt. Wow!

Dazu kommen die vielen Ergebnisse aus den Jam-Workshops, an denen sich ebenfalls über 1000 Personen mit entsprechendem Anreiseaufwand beteiligt haben. Wie lief so ein Jam? Zunächst zweiteilig: morgens stand Domino als Entwicklungsplattform im Fokus und nachmittags waren es dann die Clients, bzw. Anwendungen, also Notes, Verse, Sametime. Dazu gab es jeweils zwei Fragestellungen:

  1. Wo sehen Sie aktuell die größten Problemstellungen?
  2. Was ist ihre Vision hierfür für die Zukunft?

Gearbeitet wurde im Sinne der IBM Design Thinking Methode mit Post-its, die zunächst beschrieben, gesammelt und kategorisiert wurden. Letztlich galt es je Tisch eine Top 5 Priorisierung herauszuarbeiten und diese dann dem versammelten Kreis zu erläutern. Anwesend waren dabei Verantwortungsträger aus dem IBM Offering Management und aus dem Entwicklungsbereich von HCL, die die Veranstaltung begleitet haben. Das hieß zunächst intensiv zuhören und dann auch aktiv mitdiskutieren, um die Punkte wirklich zu verstehen.

Erste Erkenntnisse

Es gab eine gewisse Überlappung der Ergebnisse zwischen den Events. Ganz vorn stand etwas, was nicht wirklich überrascht: Sie, unsere Kunden, fordern mehr Marketing von IBM für die IBM Notes Domino Plattform. Die Aussage ist, dass die Plattform bemerkenswerte Alleinstellungsmerkmale hat und auch im Preis-Leistungsverhältnis weiterhin sehr attraktiv ist – insbesondere, wenn IBM und HCL ihre Investitionen jetzt, wie angesagt, nochmal weiter steigern. Was aber vermisst wird ist die Aufklärung für Entscheider, die in einem Microsoft-Kosmos schon an der Schule erzogen wurden und den herausragenden Nutzen von Notes Domino noch nicht kennen. Da ist etwas dran und wir müssen hier klar besser werden.

Sodann gibt es viele technische Anforderungen in alle möglichen Richtungen. Manche schwören auf die einzigartigen Fähigkeiten des Notes Clients und fragen nur nach einer Aufhübschung, andere sehen die Zeit von Rich Clients als abgelaufen und wünschen sich Browser-Lösungen wie Verse, aber nicht nur für Mail, sondern auch für Domino Anwendungen und am Besten integriert. Und gern hätte man die Zaubermaschine, die älteste Anwendungen ohne große Investitionen Responsive-Design-fähig auf mobile Geräte bringt. Sicherlich valide, aber realistisch? Wir werden uns noch mehr Gedanken machen.

Eines ist uns aufgefallen: Die meisten, wenn nicht fast alle Teilnehmer, kamen aus den IT-Bereichen und haben oft einen starken Fokus auf ihr Aufgabenfeld eingebracht. Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer meiner Mitarbeiter immer erzählt. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber trotzdem aktuell: IBM macht schon sehr lange Designpartnerschaften. In einem Workshop mit der IT Abteilung eines großen Kunden stellte IBM die Frage, ob die Nutzer denn mit der Oberfläche des Notes Clients zufrieden wären. Antwort des Kunden: „Das ist egal. Die Infrastruktur muss verlässlich laufen.“ Wir haben damals darauf gehört. Heute wissen wir, dass es ein klarer Fehler war.

Diese Geschichte zeigt ein Problem des Jams auf. Wie gut verteilt waren, statistisch gesehen, die Teilnehmer? Statistikfachleute sagen, dass man bei Messungen die Extremwerte oben und unten rausnehmen muss und dann den Mittelwert berechnen. Das würde heißen extreme Anforderungen ignorieren und der Rest ist das Ergebnis. Stimmt das so? Nein, denn die Statistiker sagen auch, dass man sehr darauf achten muss systematische Fehler, die die Messung beeinflusst haben könnten, herauszurechnen. Was bedeutet das bezüglich der Ergebnisse der Jams? Nun, wir können sie nicht 1:1 verwenden, wir müssen sie gewichten und versuchen zu verstehen, was die zusätzlichen Interessen derjenigen sind, die sich nicht registriert und aktiv teilgenommen haben – zum Beispiel die der vielen Endanwender.

Dafür gibt es einen guten Maßstab. Für uns gilt ein neues Paradigma, wann etwas fertig ist. Jason Gary, der Entwicklungschef von IBM Connections, hat es eingebracht: „Fertig ist nicht, wenn wir glauben, dass es fertig ist, sondern wenn unsere Kunden bereit sind dafür Geld in die Hand zu nehmen.“ Das muss auch die Messlatte für Notes Domino 10 und insbesondere auch die dann folgenden Releases sein. Zusammen mit HCL kommt auf uns eine intensive Auswertungsphase zu.

Das Ergebnis wollen wir in 6 Wochen – ja, es sind nur noch 6 Wochen … und haben Sie sich schon angemeldet und ihre Reise gebucht? – auf der THINK 2018 in Las Vegas (19.-22. März) vorstellen. Nach diesen mit so viel Engagement und so konstruktiv gelaufenen Jams war ich noch nie so gespannt auf ein Ergebnis wie diesmal.

Auf nach Las Vegas!

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

27 Jahre – schlecht für Helden?

Tom Zeizel’s ICTS Freitags-Blog: 27 Jahre – schlecht für Helden?

Das Alter von 27 Jahren gilt als schlecht für Helden. Gerade was Musiker angeht, haben es viele nicht überlebt. Beispiele sind der Ausnahmegitarrist Jimi Hendrix, der diese Woche am 27. November 75 geworden wäre, Brian Jones (Rolling Stones), Keith Moon (The Who), Janis Joplin, Kurt Cobain (Nirvana), Amy Winehouse und etliche mehr.

Ganz nebenbei – am 27. November hat auch mein Sohn Geburtstag. Und IBM Notes. Ja, und Notes ist an dem Tag in dieser Woche 28 geworden und hat damit das Alter, in dem Helden sterben, bereits überwunden. Schon seit mindestens 10 Jahren von allwissenden, sogenannten Analysten totgesagt, erfreut sich Notes Domino einer blühenden, fortlaufenden Jugend. Anders als bei Menschen, die einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen, den man mit Drogen zu einem schnelleren Ende führen kann, sind Investitionen in Software eher ein realer Jungbrunnen.

Lotus Notes Version 1.0 vom 27. November 1989

IBM hat fortlaufend in Notes Domino investiert. War es die Internetfähigkeit des Domino-Servers, die Java-Unterstützung, xPages als browserfähige Anwendungsumgebung oder jetzt in jüngerer Zeit die modernen REST APIs und auf der Client-Seite die fortlaufende Weiterentwicklung vom Notes Basic zum Standard-Client mit breiten Integrationsmöglichkeiten (Widgets), die frühe Browservariante iNotes oder aktuell Verse als modernster Browser-Client für Mail und die Unterstützung von mobilen Geräten, wie Tablets und Smartphone, mit Traveler (und damit z.B. der ersten Unterstützung verschlüsselter Mails auf iOS) und der Verse App.

Die Weiterentwicklung soll und wird nicht aufhören. Gerade hat IBM einen bereits in Phase 1 auf mindestens 15 Jahre ausgelegten Partnervertrag mit HCL International abgeschlossen, um Investitionen und Entwicklung auf noch breitere Füße zu stellen. Dabei bleibt die Domino-Familie das IBM Produkt und auch an Vertriebs- und Supportwegen ändert sich nichts. Als ersten Schritt hat man gemeinsam die Version Notes Domino 10 für 2018 angekündigt. Um mitzubestimmen, was in der Roadmap aufgenommen werden soll, konnte man sich in die „Domino 2025 Jam“-Liste eintragen. Die registrierten Kunden werden teilweise zu lokalen Design Thinking Workshops eingeladen und alle zu einem Online-Jam. Beides wird im Januar 2018 stattfinden.

Absehbar ist der Ausbau von Verse als Mail-Client im Browser, wahrscheinlich eine Unterstützung als Electron App, die Erweiterung der REST APIs, der (umfangreiche) Update auf Java 8 mit allen Implikationen, die Unterstützung der Docker-Plattform auf der Domino Server Seite, die Einführung neuer, sogenannter Low Code Entwicklungsmöglichkeiten und vieles mehr.

IBM Verse – der moderne Mail Client für Domino im Jahr 2017

Partner Panagenda bietet objektive Analysemöglichkeiten – ich betone das „objektive“, weil es Lösungen am Markt gibt, die eben nicht zu objektiven Ergebnissen führen, sondern bewusst zu einem gewollten, sachlich nicht richtigen Ergebnis verleiten. Panagendas teilweise kostenlose Einstiegsvarianten ermöglichen bereits ein klares Bild zu gewinnen, in welche, oft schon sehr lange absolut zuverlässig laufende Anwendungen nun doch mal wieder ein bisschen investiert werden sollte, damit auch die Oberfläche wieder modern glänzt oder damit sie auch auf mobilen Geräten laufen. Solche kostenseitig überschaubaren Renovierungen kann man mithilfe der REST-APIs selbst machen oder auch – etwas einfacher – mit Werkzeugen von beispielsweise Teamworkr (aus München) oder Sapho oder weiteren Partnern.

Jimi Hendrix hat es nicht geschafft, aber Notes Domino hat das Potenzial auch noch einen 75 Geburtstag zu erleben. Das wäre dann im Jahr 2064.

Ihr

Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

NExit oder Next? Was die IBM mit Notes Domino vorhat

Am 13. Dezember bestimmen wir in diesem DNUG-Workshop den Status Quo von Lotus Notes/Domino und schauen uns die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino an. Denn Notes Domino ist und bleibt eine der besten Plattformen für kostengünstige und flexible Entwicklung für Applikationen, die auch für den modernen, mobilen Einsatz geeignet ist. Und IBM baut sie weiter aus und hält sie technisch aktuell.

Dennoch ist der Glaube, dass IBM Notes Domino einstellen würde, schon seit fast 20 Jahren, seitdem aus Lotus IBM wurde, irgendwo im Raum, immer wieder angefeuert von IBM’s Marktbegleitern. Wer aus diesem Grund wechselt, hat meistens eine nicht wirklich gut überlegte Bauchentscheidung gefällt und dann in einem teuren Projekt E-Mail gegen E-Mail ausgetauscht. Und über die danach neuen Probleme, wie vermehrte Serviceausfälle, usw. redet man dann nicht gern.

Daneben gibt es in der Regel noch die Domino Applikationen, die mit einem extrem guten Return-on-Investment seit vielen Jahren sehr zuverlässig ihren Dienst tun. Dass sie optisch in die Jahre gekommen sein mögen, ist letztlich dem geschuldet, dass man sie nicht fortlaufend modernisieren musste. Hier gibt es heute eine ganze Palette von Möglichkeiten das kostengünstig nachzuholen – ohne dass die Anwendung teuer und riskant auf einer anderen Plattform neu geschrieben werden muss.

Und welche andere Plattform hat überhaupt die Fähigkeiten von Notes-Anwendungen mit feingranularer Security, Replikation, usw.? Da wird die Luft sehr eng und einige gescheiterte Projekte zeigen: SharePoint ist es nicht. Für manches gibt es heute Standardanwendungen, etwa im Bereich von Social Collaboration oder HR, aber für vieles eben auch weiterhin nicht. Notes Domino bleibt aktuell.

Wir wollen in uns einem Workshop mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wo stehen wir im Moment? Welchen Status Quo hat Notes Domino im Unternehmen?
  • Wie pflegen wir das vorhandene Notes Domino-Umfeld?
  • Sind konkret schon Notes-Anwendungen durch andere Tools ersetzt worden?
  • Wie sieht die IBM Roadmap zu Verse/Notes/Domino aus?
  • Wie bewerten wir die Strategie der IBM und was leiten wir daraus ab?

Agenda

9.00-12.30 Impulsvorträge:
Matthias Weichhold, Fiducia & GAD
Daniel Nashed, Nash!COM
Manfred Lenz, IBM
Thomas Bahn, assono
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-14.30 Workshop
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-16.30 Workshop
16.30-17.00 Zusammenfassung / Feedback

Workshopsprache
deutsch / Präsentationen

Veranstaltungsort

Fiducia & GAD IT AG
GAD-Straße 2
48163 Münster

Anfahrt
https://www.fiduciagad.de/service/anfahrt.html

Tickets

Welche Regelungen gelten bei Stornierungen?
Stornierungen sind kostenfrei bis maximal 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich. Danach wird eine Stornierungsgebühr von € 90,00 pro Person erhoben.

Ist mein Ticket übertragbar?
Ja, das Ticket kann bei Bedarf innerhalb des eigenen Unternehmens übertragen werden. Bitte informiere den Veranstalter unter events@dnug.de.

 

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Die Fakten: IBM kündigt Notes Domino 10 und Entwicklungspartnerschaft mit HCL an

IBM hat am 25. Oktober drei Dinge angekündigt:

  1. Die langfristige Investition in die Domino Plattform (Verse, Notes, Domino, Sametime) und – als Beginn – ein neues Release Notes Domino 10 in 2018.
  2. Die „#Domino 2025 Jams“ zur gemeinsamen Festlegung des zukünftigen Produktwegs mit Kunden und Partnern.
  3. Eine um dieses Portfolio erweiterte Entwicklungspartnerschaft mit HCL, um diese Dinge schneller umsetzen zu können.

Das ist für Freunde der Plattform, aber auch Unternehmen, die eine kostengünstige, moderne und zukunftssichere Entwicklungsplattform suchen, eine herausragende Ankündigung(!). Das gilt auch für Unternehmen, die eine wirklich moderne und besonders leistungsfähige E-Mail Plattform mit offenen Client Optionen suchen.

Hierzu mehr Details:

  • Was wird mit Notes Domino 10 kommen?
    Was mit Notes Domino 10 in 2018 kommen wird, wird über die “#Domino2025 Jams” entschieden werden. Natürlich gibt es eine Reihe von Neuigkeiten, an denen heute bereits gearbeitet wird, wie etwa die Erweiterung der Docker-Unterstützung, das Thema LowCode-Entwicklung, usw. Es bleibt auch bei dem Plan jetzt zum Jahresende das Notes Domino FeaturePack 10 und Verse on Prem 1.0.3. herauszubringen.
  • Was beinhaltet die neue “#Domino 2025 Jam”-Initiative?
    Um zukünftig noch besser auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden einzugehen, beschreitet IBM einen neuen, innovativen Weg. Unter dem Begriff „#Domino2025 Jam“ werden wir Kunden und Partner u.a. über unsere User Groups (DNUG e.V. in Deutschland) einladen mit uns die Stoßrichtung von Notes Domino 10 usw. zu diskutieren und festzulegen. Hierzu kann man sich heute schon registrieren: https://www.ibm.com/social-business/us-en/announce/domino-jam2025/
  • Wer ist HCL?
    HCL ist ein IT Services Unternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern und schon seit längerer Zeit IBM Business Partner. Ähnliche, erfolgreiche Entwicklungspartnerschaften bestehen für eine Reihe weiterer IBM Produkte, u.a. in den Bereichen Informix, Rational, Tivoli und Unica schon länger. HCL ist auf der Forbes Global 2000 gelistet und gehört in Indien zu den Top 20 öffentlich gehandelten Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 22,1 Milliarden Dollar (Mai 2015) und mit einem Umsatz von 6 Milliarden Dollar (2016).
  • Was ist das Ziel dieser Partnerschaft?
    Die Ziele dieser um Domino erweiterten Partnerschaft sind eine gemeinsame Erhöhung der Investitionen, ein Ausbau der Domino Produktfamilie, die Ausweitung der Kundenbasis, der Schutz bestehender Investitionen und der Einstieg in neue Kundenprojekte, sowie nicht zuletzt eine deutlich schnellere Umsetzung der Marktanforderungen an das Notes Domino-Produktportfolio.
  • Welche Produkte sind Bestandteil dieser Entwicklungspartnerschaft?
    • IBM Notes und Domino, IBM Verse, IBM Verse on Premises (VOP), IBM Mail Support für Microsoft Outlook (IMSMO), IBM Notes Traveler, IBM Mobile Connect, IBM Client Application Access (ICAA), IBM Enterprise Integrator,
    • IBM Sametime, IBM Connections Chat/Meetings,
    • IBM SmartCloud Notes, IBM Mail Onboarding Manager (MOM), IBM Webmail for Internet Service Providers (WISPr)
  • Wie sieht die zukünftige Aufgabenverteilung zwischen den beiden Partnern aus?
    HCL wird einen Großteil der Entwicklung der zukünftigen Produkte in enger Zusammenarbeit mit den IBM Produktmanagement-, Design- und Dev/Ops-Teams durchführen. Gemeinsam wird man sicherstellen, dass eine tragfähige und begeisternde Roadmap, Produkterweiterungen und Fixes schneller umgesetzt werden. Darüber hinaus geht es um die langfristige Weiterentwicklung der Plattform entsprechend der Ergebnisse aus der kommenden „#Domino 2025 Jam“-Initiative.
  • Was ändert sich für unsere Kunden?
    Im Wesentlichen nichts, außer einer Beschleunigung der Auslieferungen. IBM bleibt der Vertragspartner und die IBM Vertriebsbeauftragten bleiben die Ansprechpartner.
  • Wird es Änderungen im Support geben?
    Es bleibt beim IBM Support-Prozess über die PMRs. Darüber hinaus wird IBM Lab Services (ISSC) unverändert bestehen bleiben und weiterhin Services für das komplette ICS Portfolio anbieten.
  • Wie wirkt es sich auf das ICS Cloudangebot aus?
    Das Operating des IBM Connections Cloud Mail Services (auch unter Verse on Cloud oder SmartCloud Notes bekannt) wird weiterhin von IBM durchgeführt. Dazu gehören Produktion, Staging und Integrationstests. IBM bietet weiterhin den 24×7 Support über das Operations Control Center (OCC). Und IBM Lab Services (ISSC) hilft nach Bedarf beim Onboarding.
  • Wird hierdurch IBM’s Strategie für Anwendungsentwicklung und LowCode/NoCode verändert?
    Nein. Sowohl die Domino Entwicklung als auch das Connections LiveGrid Projekt sind Grundpfeiler der Anwendungsentwicklungsstrategie der IBM. Die kostenlose Bereitstellung der Domino Entwicklungsumgebung für Nicht-Produktion war kürzlich ein erster Schritt neue Programmierer auf diese erfolgreiche und besonders kostengünstige Plattform zu bringen. IBM und HCL werden das gemeinsam intensivieren und diese Entwicklungsumgebung weiter ausbauen. Dabei kommen auch weitere Partner, wie zum Beispiel TeamWorkr (aus München), Sapho, usw. ins Spiel. Ziel ist dabei:

    • Möglichkeiten und Partnerschaften anzubieten, die es erlauben bestehende Domino Anwendungen mit geringem Aufwand und ohne Risiko, zu erweitern und zu modernisieren
    • Eine aktuelle Entwicklungsumgebung auf Basis von JavaScript, HTML 5 und CSS Tooling entsprechend aktueller Entwicklungsskills am Markt zu bieten.
    • Erweiterungen zu den Entwicklungsmöglichkeiten und API zu bieten.

Alle diese Punkte zeigen:

  • IBM geht mit HCL als Entwicklungspartner neue Wege und neue Märkte an.
  • IBM Notes Domino bleibt die kostengünstige und stabile Plattform, wie man sie kennt, entwickelt sich aber stetig weiter und bleibt damit frisch und aktuell
  • IBM Notes Domino bietet eine am Markt unvergleichliche, langfristige Investitionssicherheit und baut diese jetzt noch weiter aus.
  • IBM modernisiert auch die Notes Domino Entwicklungstools fortlaufend, u.a. um auch für junge Programmierer immer attraktiv zu sein.

Unabhängig hiervon entwickelt IBM die anderen Collaboration Lösungen, also insbesondere IBM Connections (PINK), IBM Connections Engagement Center (ICEC) und IBM Watson Workspace, intensiv weiter und sorgt für eine tiefe Integration – und letzteres optional auch zu weiteren Partnerlösungen, wie von Cisco oder Box.

Die Ankündigung finden Sie im Original hier: https://www.ibm.com/blogs/social-business/2017/10/25/ibm-announces-investment-notes-domino-version-10-beyond/

Einen deutschen Blog-Beitrag von Thomas Zeizel, dem ICTS D-A-CH Executive, finden Sie hier: http://dnug.de/hcl-ein-turbo-fuer-ibm-notes-domino-10/

Preview: IBM Domino Community Server für Testzwecke kostenfrei

IBM hat heute angekündigt den IBM Domino Community Server für Nicht-Produktion mit einer “nonwarranted License Option” über die IBM developerWorks Website kostenfrei zur Verfügung stellen zu wollen. Das Angebot zielt darauf Studenten, Entwicklern und Anwendungsanbietern die Möglichkeit zu geben ihre IBM Domino Anwendungen im lizenzkostenfreien nicht-Produktionsumfeld testen zu können.

Domino ist seit vielen Jahre eine der erfolgreichsten, zuverlässigsten, sicheren und kostengünstigsten Anwendungsentwicklungsumgebungen für Rapid Application Development und wird von IBM mit fortlaufenden Investitionen als Plattform immer aktuell gehalten. Ein sehr aktuelles Beispiel dafür ist der mit dem FeaturePack 10 zum Jahresumbruch geplante Einstieg in eine “Docker”-isierung, also der Unterstützung von Domino in Docker Containern.

Was kommen wird – IBM Collaboration Produkte in 2H 2017

Ed Brill (Vice President Offering Management, IBM Collaborations Solutions) hat es auf der gerade gelaufenen IBM User Group Veranstaltung im Mittelwesten der USA, der MWLUG, in seiner Keynote (https://t.co/NaQbQZAGbB) vorgestellt: Die Produktroadmap der IBM Collaboration Lösungen für das verbliebene, zweite Halbjahr 2017.

Das sind die nächsten Feature Packs für Notes Domino und Verse on prem, aber auch viele ganz neue Dinge. In Summe:

  • Feature Packs 9 und 10 für Notes Domino
  • Verse on Prem (VoP) Erweiterungen
  • Watson Workspace, kognitiv unterstütztes Arbeiten im Konversationsmodus
  • IBM Connections Engagement Center (ICEC), die neue Lösung für das Intranet der Zukunft
  • Nach “Orient me” die nächsten PINK Elemente zu IBM Connections
  • Box Relay – als ganz neue Workflow Lösung für Box
  • Die optionale Nutzung und tiefe Einbindung von Cisco Realtime Communications Lösungen
  • usw.

Das aus meiner Sicht besonders Spannende dabei ist, dass diverse neue Lösungen an den Markt kommen werden, die auch für Nutzer von Collaboration Lösungen anderer Hersteller von größtem Interesse sein werden, weil sie Bausteine für den Arbeitsplatz der Zukunft bieten, die auf modernsten offenen (Open Source) Technologien aufsetzen und in ihrer Ausprägung einzigartig sind. Man wird sie nicht missen mögen!

Jason Gary, verantwortlich für die Entwicklung von IBM Connections, hat in seinen aktuellen Vorträgen erklärt warum: Es gibt im ICS-Entwicklungslabor eine neue Definition wann etwas fertig ist: “Wenn es den Kunden gefällt”. Das ist die Ausgangsbasis, um die sich so mancher Marktbegleiter wenig kümmert.

Es wird also wieder ein ereignisreiches, zweites Halbjahr mit viel innovativem Neuen.

PS.: Wer mehr darüber wissen möchte, möge bitte seinen IBM Collaboration Solutions Berater direkt ansprechen. Wir und auch unsere zahlreichen Partner kommen auch gern zu ihnen ins Haus!