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Die preiswerte, flexible, moderne & zukunftssichere Entwicklungsplattform

IBM und Entwicklungspartner HCL International haben sich viel vorgenommen: Unter anderem den Ausbau von Notes Domino als führende Entwicklungsplattform für JavaScript Apps, sodass auch junge Programmierer Notes/Domino lieben werden. Schon bald erscheint das neue Release Domino 10 mit diesen Neuerungen.

Notes/Domino ist eine fantastische Plattform für Mail und Anwendungen. IBM investiert fortlaufend in den Ausbau, in jüngerer Zeit mit dem allgemein als sehr gelungen angesehenen Verse Mail Client und neuen APIs/Schnittstellen, welche die Möglichkeit der Anbindung des Systems verbessern.

Die bisherigen Möglichkeiten der Anwendungsprogrammierung mit xPages, Formelsprache, LotusScript und Java, die mit ihrer fortlaufenden Verfügbarkeit für ein grandioses ROI (Return on Investment) über Jahre gesorgt haben, werden nun um aktuelle JavaScript-Technologien, wie Node.js, Loopback, REST APIs, usw. ergänzt und Docker als weitere Plattform unterstützt. Damit wird Notes/Domino auch für junge Programmierer wieder stark an Reiz gewinnen.

Die dann sehr vereinfachte Integration u. a. mit IBM Watson Workspace und kognitiven Services aus IBM Bluemix, aber eben auch allen anderen, offenen Plattformen und Systemen, erhöht die Attraktivität weiter.

Erfahren Sie in einem Webcast, was hinter der langfristigen Strategie von IBM Notes/Domino als Entwicklungsplattform steckt. Melden Sie sich hier kostenlos an. Die Einwahldaten erhalten Sie am Vorabend per Mail.

IBM Connections wird weiter ausgebaut – Component Pack 6.0.0.4

IBM Connections ist die am Markt führende Plattform, die Mitarbeitern eine besonders einfache und effektive Zusammenarbeit in Teams und Projekten ermöglicht. Jetzt gibt es ein Update mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Funktionen.

Bei dem Update über das Component Pack 6.0.0.4 handelt es sich um ein Paket aus mehreren neuen Komponenten. Letztere basieren bereits auf der neuen Connections Pink Infrastruktur. Diese setzt auf hochmoderne Open Source Technologien, wie Docker, Kubernetes, Mongo DB und einige mehr, auf.

Damit ist es IBM nun möglich, die gesame Lösung als flexible Sammlung von Microservices anzubieten, die über offene APIs kommunizieren und so eine hochmoderne und leicht anpassbare Bedienoberfläche ermöglichen. Das Component Pack aktualisiert den bereits seit Anfang 2017 verfügbaren, intelligenten OrientMe Homepage Service und bringt neue Services, wie den IBM Connections Customizer und die neuen Connections Metriken zum Vorschein.

 

Was ist das im Einzelnen?

Orient Me

Orient Me ist die neue Homepage, die durch künstliche Intelligenz unterstützt alle Aktualisierungen für den Benutzer gewichtet zusammenfasst. Das sind nicht nur Aktualisierungen aus seinem Netzwerk, sondern auch aus Communities (Teams und Projekten), sowie Inhalten, denen man folgt. Diese Inhalte werden in Abhängigkeit von der Art und Weise, wie man in der Vergangenheit interagiert hat, priorisiert und nach Quelle gruppiert angezeigt. Eine Anzeige als einzelner Aktivitätenstrom entsprechend der Timeline der Veröffentlichung ist ebenfalls möglich.

 

IBM Connections Customizer

Die Möglichkeiten IBM Connections im Look & Feel anzupassen waren bisher relativ stark eingeschränkt. Mit dem neuen„IBM Connections Customizer“ ist es nun möglich, die Oberfläche individuell und sehr granular anzupassen, ohne dabei den eigentlich Code von IBM Connections verändern zu müssen. Wie der Name schon andeutet wurde der „Customizer“ entwickelt, um Web-Entwickler dabei zu unterstützen die IBM Connections-Benutzeroberfläche mit Standard-Webtechnologien, wie JavaScript und CSS, modifizieren zu können. Der IBM Connections Customizer agiert hierbei als ein Proxy zwischen IBM Connections und den Nutzern, der Inhalten gezielt und auch nutzerorientiert “on the fly” anpassen kann.  Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für das Design, aber auch für die Integration von Informationen oder Anwendungen ausserhalb von IBM Connections.

 

Die neuen Metriken

Das klassische IBM Connections bot schon länger die Möglichkeit die Nutzung und Akzeptanz mittels einer Software von Cognos zu analysieren. Im Rahmen der Neuausrichtung auf die Pink Infrastruktur wurde diese Komponente jetzt vom Connections Entwicklungsteam komplett neu geschrieben und nutzt nun Fähigkeiten der mächtigen Open Source ElasticsSearch Suchmaschine als Basis – Cognos wird nicht mehr benötigt. ElasticSearch wird in Zukunft auch die allgemeine Suche nach Inhalten in Connections noch weiter verbessern.

 

Die on prem Option

Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – Connections nicht aus der Public Cloud nutzen, sondern on premises, dann gibt es die Möglichkeit das nun auch über IBM Cloud private zu tun. IBM Cloud private ist eine sofort einsatzbereite, auf Unternehmen abgestimmte, komplette Basis-Plattform hinter der Firewall. Damit kann das Unternehmen ein On-Premises-Softwareportfolio nutzen oder für die Cloud optimierte Daten und Software der nächsten Generation auf einfache Weise integrieren. IBM Cloud private basiert auf Open-Source-Frameworks und bietet Flexibilität, Kontrolle, Sicherheit und die zusätzliche Möglichkeit einer bewußt einfachen Verbindung mit einer Public Cloud. Dabei erlaubt es IBM Cloud private den Unternehmen, Anwendungen auch zu einem späteren Zeitpunkt teilweise oder ganz in die Cloud zu verlegen.

 

Hier finden Sie das Component Pack 6.0.0.4.

Die Anleitung zur Installation liegt wie immer im Knowledge Center vor.

Bei Fragen zum neuen Packet freuen sich sowohl Martti Garden als auch Matthias Schneider auf Sie.

 

 

Martti Garden

IBM Technical Leader Social Europe

 

Mail:                      martti.garden@de.ibm.com

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Matthias Schneider

L2 Certified Leading Technical Sales Professional

 

Mail:         Matthias.Schneider@de.ibm.com

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Media:

 

Wichtiger denn je – IBM Connect 2017

Zusammenarbeit (Collaboration) belegt einen großen Teil des Arbeitsalltags und ist für einen noch größeren Anteil am Erfolg eines Unternehmens verantwortlich. Dennoch glauben Unternehmenslenker nur zu oft den Fake News gewiefter Marketing-Manager, dass die IT-Tools dafür “Commodity” wären – also ausgereifter Standard ohne Innovationspotenzial. Das führt nicht selten dazu, dass man Kaufentscheidungen nicht mehr fachlich trifft, sondern nur noch danach schaut, was die anderen machen, um sie zu kopieren.

Dass das großer Unsinn ist und damit massiv Wettbewerbsvorteile verspielt werden, zeigt die bemerkenswert kreative Welt von Start-ups, die einerseits immer wieder selbst brillante, neue Lösungen erfinden und andererseits ihre Zusammenarbeit eben nicht mehr klassisch auf Office-Anhänge in E-Mails aufbauen, sondern auf neue Verfahren und Technologien setzen, die auch mit mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) einfach bedient werden können. Beispiele sind Konversationstools, wie z.B. Slack, oder Werkzeuge einer geteilten Wissensablage, wie z.B. Connections.

IBM ist immer wieder Vorreiter, wenn es darum geht neue Verfahren und Technologien für die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen kreativ zu entwickeln. Einmal im Jahr präsentiert sich IBM mit vielen, auch deutschen Partnern auf der Hausmesse “Connect“, diesmal geführt von Inhi Cho Suh, General Manager IBM Collaboration Solutions. 2017 wird die Konferenz zum ersten Mal in der Nähe des Silicon Valleys in San Francisco stattfinden. Ein idealer Treffpunkt, nicht nur, um sich einen Überblick zu verschaffen, sondern auch um andere Kunden und Fachleute zu treffen und fachlich tief in die Zukunft einzutauchen.

Wer jetzt meint, dass hier nur über Klassiker wie IBM Notes geredet werden wird, täuscht sich gewaltig. IBM investiert nachhaltig sehr stark in das Zukunftsthema Collaboration und zeigt den Weg auf, wo es in der Zukunft der Collaboration-Tools hingeht:

  • 2017 wird das Jahr der kognitiven Helfersysteme im Collaboration-Umfeld, wie Sie IBM mit Watson Work Services anbieten und in verschiedenste Bereich integrieren wird.
  • Die technologische Basis ist reif für eine Revision, denn aktuelle Technologien – meistens Open Source – ermöglichen ganz neue, extrem flexible Integrationsszenarien in einer Ökonomie der APIs (Schnittstellen). Das wird für viel mehr Flexibilität und Kosteneinsparungen sorgen.
  • Wenn man heute seine Familie effektiv über WhatsApp organisiert, dann stellt sich die Frage, warum man so konversationsorientiert nicht auch im und zwischen Unternehmen arbeiten kann. IBM arbeitet hier mit Watson Workspace an einer neuen Lösung, die erstmals unternehmensmäßige Datensicherheit und kognitive Komfortelemente in solche neuen Arbeitsweisen einbindet.
  • Für Anwendungsentwickler ist es eine heiße Zeit: IBM hat einiges Neues vor mit Domino, aber eben auch mit neuen Technologien, wie Docker Containern, Web-Oberflächen und Electron-basierten Clients, Box-Relay als Option für Workflows, usw.
  • IBM Verse ist heute die eleganteste und einfachste Möglichkeit auch große Mengen an E-Mails abzuarbeiten. Zum Jahresende 2016 war – wie angekündigt – Verse on Premises verfügbar geworden und ist bereits in zahlreichen Unternehmen installiert. Erfahrungsaustausch und Roadmap stehen hierzu im Fokus, wie auch die Möglichkeit Outlook als alternativen Client mit Domino zu betreiben. Und auch die kommenden FeaturePacks für IBM Notes werden ein Thema sein.
  • Beim weltweiten Marktführer (laut IDC) bei den Social Suites, IBM Connections, wird 2017 wieder ein großes Jahr: Version 6.0 kommt in ersten Halbjahr und an weiteren Neuerungen für das 2. Halbjahr wird auch bereits gearbeitet (Projektname: Pink).
  • Bei der momentan sehr hohe Weiterentwicklungsgeschwindigkeit im Collaboration-Umfeld kann kein einzelnes Unternehmen mehr alles auf entsprechender Top-Qualität alleine anbieten. Stattdessen sind Partner-Netzwerke gefragt, die die neuen API-Infrastrukturen und mit Design Thinking entwickelten, besonders einfachen Oberflächen optional mit nutzen. IBM setzt hier in der Cloud auf optionale Integration u.a. mit Box, Cisco, GENBEND und vielen mehr.

So viel neue und spannende Themen gab es aus meiner Sicht schon längere Zeit nicht – insgesamt und auch, was IBM und Partner daraus machen. Es lohnt sich also ein Abstecher nach San Francisco, zumal die Flüge (noch) überraschend günstig sind. Die „IBM Connect 2017“ Konferenz findet dort im Mascone West Konferenz-Center vom 20.-23. Februar statt, beginnt also am Montagabend und nicht wie in den letzten Jahren bereits am Sonntag. (Und bis zum 20.1. gilt noch der ermäßigte Frühbucherrabatt!)

Ich freue mich schon wieder sehr auf die vielen bekannten und neuen Gesichter!

PS.: Nur zur Erinnerung und von wegen “Dress Code”: Blümchen im Haar war zwar San Francisco, aber 1968 und schon ziemlich lange her. Das muss jetzt nicht mehr sein ….