Beiträge

Wichtiger denn je – IBM Connect 2017

Zusammenarbeit (Collaboration) belegt einen großen Teil des Arbeitsalltags und ist für einen noch größeren Anteil am Erfolg eines Unternehmens verantwortlich. Dennoch glauben Unternehmenslenker nur zu oft den Fake News gewiefter Marketing-Manager, dass die IT-Tools dafür „Commodity“ wären – also ausgereifter Standard ohne Innovationspotenzial. Das führt nicht selten dazu, dass man Kaufentscheidungen nicht mehr fachlich trifft, sondern nur noch danach schaut, was die anderen machen, um sie zu kopieren.

Dass das großer Unsinn ist und damit massiv Wettbewerbsvorteile verspielt werden, zeigt die bemerkenswert kreative Welt von Start-ups, die einerseits immer wieder selbst brillante, neue Lösungen erfinden und andererseits ihre Zusammenarbeit eben nicht mehr klassisch auf Office-Anhänge in E-Mails aufbauen, sondern auf neue Verfahren und Technologien setzen, die auch mit mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) einfach bedient werden können. Beispiele sind Konversationstools, wie z.B. Slack, oder Werkzeuge einer geteilten Wissensablage, wie z.B. Connections.

IBM ist immer wieder Vorreiter, wenn es darum geht neue Verfahren und Technologien für die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen kreativ zu entwickeln. Einmal im Jahr präsentiert sich IBM mit vielen, auch deutschen Partnern auf der Hausmesse „Connect„, diesmal geführt von Inhi Cho Suh, General Manager IBM Collaboration Solutions. 2017 wird die Konferenz zum ersten Mal in der Nähe des Silicon Valleys in San Francisco stattfinden. Ein idealer Treffpunkt, nicht nur, um sich einen Überblick zu verschaffen, sondern auch um andere Kunden und Fachleute zu treffen und fachlich tief in die Zukunft einzutauchen.

Wer jetzt meint, dass hier nur über Klassiker wie IBM Notes geredet werden wird, täuscht sich gewaltig. IBM investiert nachhaltig sehr stark in das Zukunftsthema Collaboration und zeigt den Weg auf, wo es in der Zukunft der Collaboration-Tools hingeht:

  • 2017 wird das Jahr der kognitiven Helfersysteme im Collaboration-Umfeld, wie Sie IBM mit Watson Work Services anbieten und in verschiedenste Bereich integrieren wird.
  • Die technologische Basis ist reif für eine Revision, denn aktuelle Technologien – meistens Open Source – ermöglichen ganz neue, extrem flexible Integrationsszenarien in einer Ökonomie der APIs (Schnittstellen). Das wird für viel mehr Flexibilität und Kosteneinsparungen sorgen.
  • Wenn man heute seine Familie effektiv über WhatsApp organisiert, dann stellt sich die Frage, warum man so konversationsorientiert nicht auch im und zwischen Unternehmen arbeiten kann. IBM arbeitet hier mit Watson Workspace an einer neuen Lösung, die erstmals unternehmensmäßige Datensicherheit und kognitive Komfortelemente in solche neuen Arbeitsweisen einbindet.
  • Für Anwendungsentwickler ist es eine heiße Zeit: IBM hat einiges Neues vor mit Domino, aber eben auch mit neuen Technologien, wie Docker Containern, Web-Oberflächen und Electron-basierten Clients, Box-Relay als Option für Workflows, usw.
  • IBM Verse ist heute die eleganteste und einfachste Möglichkeit auch große Mengen an E-Mails abzuarbeiten. Zum Jahresende 2016 war – wie angekündigt – Verse on Premises verfügbar geworden und ist bereits in zahlreichen Unternehmen installiert. Erfahrungsaustausch und Roadmap stehen hierzu im Fokus, wie auch die Möglichkeit Outlook als alternativen Client mit Domino zu betreiben. Und auch die kommenden FeaturePacks für IBM Notes werden ein Thema sein.
  • Beim weltweiten Marktführer (laut IDC) bei den Social Suites, IBM Connections, wird 2017 wieder ein großes Jahr: Version 6.0 kommt in ersten Halbjahr und an weiteren Neuerungen für das 2. Halbjahr wird auch bereits gearbeitet (Projektname: Pink).
  • Bei der momentan sehr hohe Weiterentwicklungsgeschwindigkeit im Collaboration-Umfeld kann kein einzelnes Unternehmen mehr alles auf entsprechender Top-Qualität alleine anbieten. Stattdessen sind Partner-Netzwerke gefragt, die die neuen API-Infrastrukturen und mit Design Thinking entwickelten, besonders einfachen Oberflächen optional mit nutzen. IBM setzt hier in der Cloud auf optionale Integration u.a. mit Box, Cisco, GENBEND und vielen mehr.

So viel neue und spannende Themen gab es aus meiner Sicht schon längere Zeit nicht – insgesamt und auch, was IBM und Partner daraus machen. Es lohnt sich also ein Abstecher nach San Francisco, zumal die Flüge (noch) überraschend günstig sind. Die „IBM Connect 2017“ Konferenz findet dort im Mascone West Konferenz-Center vom 20.-23. Februar statt, beginnt also am Montagabend und nicht wie in den letzten Jahren bereits am Sonntag. (Und bis zum 20.1. gilt noch der ermäßigte Frühbucherrabatt!)

Ich freue mich schon wieder sehr auf die vielen bekannten und neuen Gesichter!

PS.: Nur zur Erinnerung und von wegen „Dress Code“: Blümchen im Haar war zwar San Francisco, aber 1968 und schon ziemlich lange her. Das muss jetzt nicht mehr sein ….

Was uns im 2. Quartal noch in der Connections Social Cloud erwartet

Beginnen möchte ich mit einer Funktion, die nicht mehr zu erwarten ist, sondern seit Montag allen Community Eigentümern und Connections Social Cloud (CSC) Administratoren zur Verfügung steht – die Bereitstellung von Kennzahlen, oder im englischen Sprachraum „Metrics“.

Als Administrator stehen diverse Kennzahlen zur Nutzung (Zugriffe, Updates, neue Beiträge) in Communitys bzw. Anwendungen in der CSC zur Verfügung, Daten können gefiltert werden etc.

Für Community Eigentümer werden diese Kennzahlen auf die Community heruntergebrochen angezeigt. Und so sieht das dann aus:

 

Was uns noch erwartet hat das Team der IBM Product Manager in dieser Präsentation veröffentlich.

IBM Connections 5.0 CR4/Änderungen in Verse/IMSMO.Cloud

In den letzten Tagen kündigte IBM im Bereich der Collaboration Software an:

CR 4 für IBM Connections 5.0

Mit der Version 5.5 von IBM Connections werden neue Funktionen wohl für 5.0 nicht mehr im Angebot sein. Das CR4 ist damit ein reines Mainentance Release. Die Fixlist ist für einen Newsletter zu lang, daher bitte selbst lesen. Bei den Systemrequirements gibt es bzgl. der DB keine neuen Anforderungen, aber bzgl. des IBM WebSphere Application Server 8.5.5 ist nun FP4 Voraussetzung (CR3 noch FP2), empfohlen ist FP7. Wer CCM im Einsatz und die CR3 installiert hat, benötigt auf im FileNet Bereich keine Erweiterungen, falls noch CR2 oder davor im Einsatz ist, dann bitte hier nachlesen.

Weitere Informationen zur Installation:

Neu Funktionen in IBM Verse

Verse in der IBM Connections Cloud bietet seit einigen Tagen auch neue Funktionen bzw. UserInterfaces. Zwei Änderungen betreffen den Kalender, der jetzt in einem modernem Design vorliegt. Bei der täglichen Arbeit hilfreich ist die schnelle Kalendereinladung. Die Zeit eines separaten Aufrufs der „Freien Zeit Suche“ ist nun vorbei. Einladungen erstellt man aus der Kalenderleiste durch Klick auf die gewünschte Zeit. Im Eingabefenster werden alternative freie Zeiten in Abhängigkeit der eingelandene Personen für die nächsten verbleibenden Tage der Woche direkt angezeigt. Eingetragene Web-Meeting-Informationen werden als Vorgabe mit eingetragen.

quick_cal_create

Last, but not least – auch wenn man einmal offline ist, ist der Zugriff auf die Mails der letzten 7 Tage und Kalendereinträge der nächsten 30 Tage im Browser möglich. Die Informationen zur Einrichtung stehen in den April-News zur IBM Connections Cloud.

IMSMO.Cloud

Auf der IBM Connect2016 wurde der Begriff von BYOC (Bring Your Own Client) eingeführt. Dem ist IBM jetzt in der Cloud wieder einen weiteren Schritt voran gegangen. Mit IMSMO.Cloud – können Nutzer, die mehr auf den Outlook 2013 Client stehen als auf Notes oder Verse – auch wenn ich das nicht verstehe  😉 – damit auf ihren Postkorb in der IBM SmartCloud Notes / Verse Umgebung zugreifen.

In der aktuellen Phase 1 ist diese Funktion durch den Administrator bei IBM zu beantragen. Derzeit ist die Funktion auch nur für Nutzer möglich, die ab dem 31. März 2016 eingerichtet werden. Alle Nutzer, die davor eingerichtet wurden, haben folgende Option:

  • Verzicht auf alle Mails vor der Umstellung
  • Warten auf Phase 2, geplant im 3. Quartal

Funktionale Erweiterungen der Connections Social Cloud im 1Q16

In der IBM Connections Cloud, den Plugins und den Mobile Apps sind wieder diverse neue Funktionen verfügbar bzw. werden über das kommende Wochenende bereitgestellt. Unter anderem:

  • Real Time Notifications in der Connections Social Cloud
  • Zugriff auf die Connections Social Cloud via Notes Plugin
  • Indexierung von Dateianhängen in Foren für die Suche
  • Zugriff auf Umfragen via Mobile App
  • Rich Text Editor für Blogs und Wikis in Mobile Apps
  • Area Protection und weitere Funktionen für Spreadsheets in der IBM Docs Cloud. Außerdem gibt es die Vorschau für xlsm Dateien

Screenshots und weitere Informationen stehen via SlideShare zur Verfügung

Weiterhin stehen auch neue Versionen des Connections Plugins for Mac und -for Windows/MS Office in Greenhouse oder DeveloperWorks bereits zur Verfügung.

Neu in der IBM Connections Cloud – Januar 2016

 

Ein Schnappschuss, was in diesem Monat neu bereitgestellt wurde:

Alarmierung in Echtzeit helfen Dinge zu erkennen, die beachtet werden sollten.
Dinge, die der Aufmerksamkeit oder Aktivität bedürfen, bleiben immer im Blick. Durch die neue Benachrichtigung in der Navigationsleiste wird die Aufmerksamkeit darauf nicht mehr unterbrochen. Alarmierungen können mit einem Klick angesehen werden – egal wo man sich gerade befindet.

notification center

Bereitstellung von 3rd Party Apps als Mehrwert für Communitys
Eigentümer können Fremdanwendungen in eine Community hinzufügen. Eine neue Schnittstelle ermöglicht es Independent Software Vendors (ISVs) Anwendungen für Communitys zu entwickeln. Entwickler können nun kundenspezifische Anwendungen entwickeln, die in Communitys angezeigt werden. Für Community Eigentümer ändert sich nichts im Vergleich zu heute. Sobald die neue Anwendung vom Administrator freigegeben wurde, steht sie jedem Eigentümer innerhalb der Organisation zur Verfügung.
Wie man Anwendungen in Communitys integriert ist im Developer Guide beschrieben.

Organisiere Deine Dateien, wie Du magst
Ordner können nun auch verschachtelt erstellt werden und so Inhalte in einer einfachen Hierarchie organisieren. Unterordner in Ordnern ermöglichen eine Struktur, die es Nutzern einfacher macht, Dateien zu organisieren. Ordnerhierarchien werden in „Meine Dateien“ und „Community Dateien“ unterstützt und auf der Seite für Dateien wird der Zugang über die Baumstruktur angeboten.

nested folders

Verschachtelte Ordner werden auch in den Connections Mobile Apps, im IBM Connections Desktop Plugins for Microsoft Windows und im IBM Connections Plugin for Microsoft Outlook inklusive Offline Synchronisation mit Connections Files unterstützt.

„Drag and drop“ Unterstützung für Microsoft Windows
Auch neu im Januar ist die Möglichkeit Dateien direkt vom Windows Desktop via IBM Connections Desktop Plugins for Microsoft Windows in IBM Connections Ordner per Drag and Drop hochzuladen.

Erweiterte Möglichkeiten beim Arbeiten mit Dateien
Die Größe der Sidebar bei Dateien kann nun angepasst werden und die Symbole sind durch Namen ersetzt worden. So ist es einfacher innerhalb der Tabs zu navigieren sowie Informationen oder Kommentare anzusehen.

files

Weiter Neuigkeiten findet Ihr auf dieser Seite. Man darf gespannt sein, was nächste Woche auf der IBM Connect 2016 noch angekündigt wird!