IBM Watson Workspace – eine neue Form der besseren Zusammenarbeit

Am 26. September haben wir mit IBM Watson Workspace ein komplett neues Produkt für konversationsorientierte Zusammenarbeit mit kognitiver Unterstützung vorgestellt. Im Kern handelt es sich dabei um eine Lösung für persistenten Gruppen-Konversationen mit integrierten IBM Watson Services, die die Nutzung deutlich vereinfachen.

In letzter Zeit wird immer öfter von „Collaboration Fatigue“ berichtet, der Müdigkeit auf immer mehr Informationen reagieren zu müssen. Leider wird auch immer deutlicher, dass sich diese Entwicklung zu immer mehr Informationen nicht mehr zurückdrehen lässt. Deshalb ist es für IBM wichtig, Produkte wie Watson Workspace anzubieten, die erstmals mithilfe von künstlicher Intelligenz mehr Übersicht und Klarheit schaffen, um dem lästigen Trend damit entgegenzuwirken.

Was ist drin?

Workspace ist die ganz neue Lösung für Gruppen und Einzelpersonen, um sich in Echtzeit oder auch zeitverzögert auszutauschen und Arbeit zu erledigen. Es erinnert an Chat, direkt one-on-one oder in der Gruppe, bleibt aber als Strom persistent bestehen, sodass man jederzeit schauen kann, was in der Vergangenheit gelaufen war. Und bietet über Bots viele weitere Möglichkeiten der Nutzung von Inhalten aus nahezu beliebigen Backend-Systemen, die einfach über kognitive Erkennungen eingebunden werden können. Workspace kann intern, extern und sogar privat genutzt werden. Dabei kann man jederzeit zwischen den Clients wechseln, den mobilen Apps, dem Browser oder – als neue Technologie – den Electron Clients für Windows und MacOS. Und das, ohne den Arbeitsstand zu verlieren.

Wie ich es nutze

Ich habe heute schon einen erheblichen Teil meiner Kommunikation, intern und mit meinen Kunden, auf Watson Workspace umgestellt. Der Vorteil für meine Kunden ist, dass sie mich sehr viel schneller erreichen und wir gemeinsam mit einem Blick sehen können, was wir bisher besprochen hatten. Dabei helfen uns die Möglichkeiten, mit Hilfe von Watson automatische Zusammenfassungen, sogenannte „Moments“ zu erstellen. Die sind schon jetzt sehr hilfreich, aber wenn Ende Oktober die volle Unterstützung für Deutsch kommen wird, werde ich sie nicht mehr missen mögen. Das ist übrigens eine der Funktionen, die Produkte von Marktbegleitern nicht bieten.

Sehr viel Potenzial sehe ich auch darin, dass Watson Texte verstehen kann und in der Lage ist, Zusatzinformationen zu bestimmten Inhalten aus anderen Systemen zu beschaffen. Dazu müssen diese Systeme mit etwas einfachem Programmieraufwand (Stichwort „low-Code“) miteinander bekannt gemacht werden. Fragt man also beispielsweise in einer Konversation nach dem Stand einer Bestellung, so läuft es wie von Geisterhand gesteuert nach Sekundenbruchteilen schon in die Konversation, ohne dass man sich aufwändig wie bisher in andere Systemen einloggen und umsehen musste. Mir hilft das in meiner täglichen Arbeit schon heute sehr.

Warum ich es nutze?

Auch mir sind private Messenger Services, wie z.B. WhatsApp, als Schatten-IT-Lösung in Unternehmen oftmals ein Dorn im Auge. Deshalb haben wir Workspace von Beginn an als Business-Lösung entwickelt, die u.a. auch entsprechende administrierbare Steuerungsmöglichkeiten bietet. Das schließt aber nicht aus die einfache, offene Variante auch privat zu nutzen.

Wie kommt man ran?

Die Nutzung der einfachsten Variante ist und bleibt kostenlos. Man meldet sich einfach auf https://workspace.ibm.com an und ist drin. Für Unternehmen gibt es jetzt zusätzlich die Einstiegsversion IBM Watson Workspace Essentials mit mehr Speicherplatz pro Nutzer, Enterprise Admin & Management, Enterprise Support SLAs und der Verwaltung von Gast-Nutzern.

Wann treffen wir uns … im IBM Watson Workspace?

Ihr Tom Zeizel
Business Unit Executive IBM Collaboration & Talent Solutions D-A-CH

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