IBM und Cisco erweitern gemeinsames Cloud-Ökosystem

Gute Cloud-Lösungen sind offene Cloud-Lösungen, die den Kunden die Wahlfreiheit einräumen nicht alles von einem Anbieter nehmen zu müssen. Stattdessen räumen sie den Kunden die klassische Möglichkeit ein, verschiedene Lösungen von unterschiedlichen Anbietern nach eigenen Vorlieben zu wählen und aus mehreren Clouds betreiben zu lassen. Es ist immer nur eine neue Option – aber eine spannende.

IBM und Cisco haben in diesem Sinne gestern einen gewichtigen Schritt angekündigt: Die IBM Connections Cloud wird zukünftig die Cisco Lösungen WebEx und Spark per APIs als optionale Alternativen zu den nativen Lösungen der IBM tief einbinden. Und von Ciscos Seite aus betrachtet werden WebEx und Spark IBM Verse, Connections Social und die anderen Services in der IBM Connections Cloud tief einbinden. Es handelt sich um Optionen: Wer weiterhin die IBM Connections Cloud Meetings vorzieht, hat durchaus eine gute Wahl getätigt. Und wer dieses Service lieber nicht aus der Cloud beziehen möchte, nutzt eben IBM Sametime im eigenen Rechenzentrum. Hierzu ist übrigens im April gerade das neue Release Sametime 9.0.1 verfügbar geworden, mit zahlreichen innovativen Features auch im Audio/Video- und Telefonie-Umfeld.

Diese Partnerschaft mit Cisco ist damit bereits der zweite große und innovative Schritt zur Erweiterung des Ökosystems der IBM Cloud. Eine ähnliche Partnerschaft besteht mit Box, die – wenn man den Analysten glauben darf – führende Lösung für Dokumentenmanagement aus der Cloud. IBM Connections Cloud Kunden können heute frei wählen, ob sie Dokumente über Connections Files oder eben Box austauschen möchten – oder auch beides nutzen möchten.

Dank IBM Design Thinking baut IBM heute die am einfachsten zu bedienenden Collaboration Lösungen, also die besten Oberflächen, in den neuen Produkten. Ein erstes Beispiel ist IBM Verse Mail – Stichwort „Maximal 2 Klicks um Aktionen umzusetzen“. Darüber hinaus baut IBM über einen in naher Zukunft stark wachsenden Satz an Schnittstellen („APIs„) in der Connections Cloud, und auch für Verse, die Möglichkeit für Partner und eigene Lösungen etwas in der Cloud zu erschaffen, das bisher nur im eigenen Rechenzentrum mit viel Aufwand möglich war: eine offene Integration von dem, was man wirklich braucht. (Der Gegenansatz ist auch hinläufig bekannt: Lauter Sachen in einer Cloud integrieren – und damit teuer machen – die man eigentlich gar nicht haben will, aber dem Kunden letztlich aufgezwungen werden – und das 365 Tage im Jahr. Nicht bei IBM!)

Neben solchen strategischen Partnerschaften ist die Priorität in unserer Entwicklung das Thema „Cognitive“ – oft mit „Watson“ gleichgesetzt. Watson wird in diesem IBM Ökosystem einen weiteren, herausragenden Mehrwert schaffen. Watson wird schon sehr bald die helfende Hand sein, wenn es darum geht der E-Mail Flut Herr zu werden oder Informationen zu einer Aufgabe einfach und schnell zu sammeln, statt ewig zu recherchieren. Watson wird auch dabei unterstützen mit einem Blick herauszufinden, was aktuell wichtig ist oder in eine lange zurückliegenden Konversation besonders wichtig war.

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