Die „neue DNUG“ – ein Erlebnis!

Ein Artikel von Dr. Peter Schütt, Leader Social Business Strategy & Knowledge Management im Blog „IBM Social Business & Smarter Workforce Solutions DACH„:

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Wer glaubt, dass ältere Vereinsorganisationen zwangsweise einfach irgendwann sterben müssten, irrt sich gewaltig. Ein für viele vielleicht überraschendes Beispiel bietet die neu erfundene DNUG. Sie ist seit über 20 Jahren die überwiegend in Deutschland aktive User Group von Nutzern von IBM Collaboration Lösungen. Aber sie hat sich jetzt neu erfunden – unglaublich und sehr stark!

In der jüngeren Vergangenheit schien es nach außen so, als würde man in der DNUG nur noch hochzählen: die 42. DNUG Konferenz, die 43., …die 44.. . Als ob das alleinige Ziel einer User Group das Veranstalten von Konferenzen wäre? Doch dann kam SUPERMAN. Nein, nicht wirklich wahr, sondern SUPERTEAM. Es fanden sich mit Stefan Gebhardt, Jörg Rafflenbeul, Daniel Reichelt, Erik Wüstner und Birgit Krüger (die zum Jahresende aus persönlichen Gründen leider ausscheiden wird) fünf neue Vorstandsmitglieder, die sich zunächst einmal ernsthaft und sehr konstruktiv Gedanken gemacht haben, was eine User Group ausmachen sollte. Die Antwort lag eigentlich auf der Hand: Wert für die Mitglieder erzeugen. Wert für die Nutzern der IBM Lösungen, als auch für die Partner, die spannende Erweiterungen und Services anbieten.

Dieser neue Ansatz wirkt wie ein frischer Wind und war sofort spürbar. Anfang der Woche in Düsseldorf, auf der Mitgliederversammlung am Montag, begann es vielversprechend: Es gab eine sehr, sehr breite Unterstützung für die erforderlichen Satzungsänderungen und auch die erfrischenden, zukünftigen Pläne. In Kürze und bei weitem nicht vollständig:

  • Weg von der zentralen Organisation einzelner Events hin zu einem Crowdsourcing-Ansatz im Sinne einer lebendigen User Group.
  • Wiedererfindung und viel mehr Fokus auf themenspezifische Arbeitsgruppen, die sich durch kleine Teams selbst organisieren und eigene Events durchführen. Im Moment bestehen schon sechs solcher Gruppen.
  • Neue Regionalgruppen mit lokalen Stammtischen – von denen in den letzten Wochen schon etliche gegründet wurden. Ziel ist dabei lokale Foren zum Austausch von Erfahrungen zu bieten.
  • Nur noch eine Jahreskonferenz (typisch im 2.Quartal).
  • Ausweitung der Zusammenarbeit mit Universitäten.
  • Deutlich gesenkte Eintrittspreise für die Veranstaltungen – teilweise dann für Mitglieder auch kostenfrei. Das wird dadurch ermöglicht, dass es größere Einsparungen gibt, wie u.a. durch die Abmietung der etwas groß geratenen Geschäftsstelle in Jena, verbunden mit der Verlegung des Vereinssitzes in die Hauptstadt, also nach Berlin.
  • Schaffung weiterer Werte für Mitglieder: Angedachte Beispiele sind u.a. Premiuminformationen, z.B. was IBM und deren Partner bezogen auf die Produkte im Collaboration-Umfeld zukünftig planen. Parallel dazu wird die DNUG auch eine Interessensvertretung gegenüber der IBM werden, etwa was den Wunsch nach neuen Funktionen angeht.
  • Neue Möglichkeiten der Mitwirkung und des Sponsorings für und durch Partner.
  • Neugestaltung der offenen DNUG Web-Site (der Entwurf, der sehr bald live gehen soll, sieht sehr frisch aus – wie auch die Facebook Seite (siehe Bild oben)) und Umzug der DNUG-Mitglieder Plattform auf die IBM Connections Cloud.

Das Ganze begann dann am Dienstag mit der ersten Sitzung einer der neuen Arbeitsgruppen. Diesmal war es die Gruppe „Verse, Notes & Domino“ (wie sie wohl zukünftig heißen wird). Sie war überraschend so gut besucht, dass Stühle nachgeholt werden mussten. Ohne an dieser Stelle auf die Inhalte des langen Tages eingehen zu wollen, kam bei mir das Gefühl hoch, dass alle Teilnehmer das neue Format sehr begrüßten und wirklich viel Enthusiasmus im Raum war. Super schön!!! Das lag mit Sicherheit auch an den gelungenen Vorträgen aus der Arbeitsgruppe, aber vielleicht noch mehr an der lebendigen Form der Diskussionen, in denen keine Frage unbeantwortet blieb. Ich würde mich sehr wundern, wenn die Teilnehmerzahl dieser Arbeitsgruppe nicht schnell weiter ansteigen würde.

Zwischendurch kam auch immer mal wieder die Frage hoch, ob es denn bei dem Namen DNUG bleiben würde oder sollte. Zunächst einmal sind die Anhängsel an den Namen entfernt worden, was den neuen Anspruch an Einfachheit und Klarheit unterstreicht. Und was DNUG mal hieß, weiß eh kaum noch jemand. Für mich steht das seit Montag für Digital – Neu – Unorthodox – Gemeinsam, also die offensichtlichen, neuen Eckpfeiler dieses schon über 20 Jahre alten Vereins, der sich neu erfunden hat.

Der neue Vorstand hat ganze Arbeit geleistet. Hut ab !!!

Dr. Peter Schütt

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