IDC Studie zu IBM Digital Experience on Cloud

Neben Domino, Sametime und Connections gehören auch die IBM Digital Experience (kurz DX) Produkte in das Portfolio von IBM Collaborations Software. Als Interessenvertretung für alle IBM Collaboration Software Anwender sollte also auch dieser Bereich in der DNUG eine Heimat haben.

Oft unbekannt ist, dass IBM diese Produkte auch als Plattform as a Service in der Cloud anbietet.

Warum nun auch Digital Experience aus der Cloud?

Dazu hat IBM die IDC gebeten, eine Studie zu erstellen, die im Oktober 2015 unter dem Titel „Assessing the Business Value of IBM Digital Experience on Cloud“ veröffentlicht wurde und hier heruntergeladen werden kann.

IDC bestätigt, dass Organisationen, die alte Lösungen mit IBM Digital Experience ersetzt haben, einen erheblichen Geschäftsnutzen und einen hohen Return on Investment (ROI) – im Durchschnitt von mehr als 500% – erreichen. Mit IBM Digital Experience verbesserte Websites, Extranets und Intranets reduzieren die Kosten und die Ineffizienz von Mitarbeitern. Die bessere Bereitstellung von Informationen führt erhöht die Produktivität um durchschnittlich von 11%. Mit IBM Digital Experience on Cloud können die Kosten für die Infrastruktur durch Hardware-Einsparungen von 52% und Software-Einsparungen von 34% weiter reduziert werden.

Schnellere Amortisierung (Time to Value), größere Elastizität und Skalierbarkeit, höhere Verfügbarkeit u.a. sind weitere Vorteile von IBM Digital Experience on Cloud.

Die von IDC ermittelten Ergebnisse sind echt lesenswert.

P.S.: Eine sichere, von anderen Kunden abgeschirmte, von IBM betriebene Umgebung für die Bereitstellung von Internet- oder Intranet-Lösungen können Kunden unter den Bezeichnungen:

  • Digital Experience on Cloud 1 Environment
  • Digital Experience on Cloud
  • Digital Experience on Cloud Plus

erwerben.

Dokumente in Echtzeit mit bis zu 20 Personen in IBM Connections Docs bearbeiten

IBM Docs ist ein noch viel zu unbekanntes Modul der IBM Conenctions Produktfamilie. Dieses englischsprachige Video erläutert einige der Vorteile wie

  • mit bis zu 20 Personen gleichzeitig an Dokumenten, Tabellen und Präsentationen arbeiten,
  • Dateien online editieren, ohne sie herunter laden zu müssen,
  • volle Integration in IBM Connections und andere Repositories und
  • volle Kompatibilität zu gängigen Dateiformaten wie Microsoft Office und Open Document

Nur 11 % der Sharepoint-Projekte erfolgreich – Viele Office365-Lizenzen werden nicht genutzt

Ein kleiner Rückblick auf zwei interessante Artikel, die auf CMSWire veröffentlicht wurden. Zum Thema erfolgreiche Sharepoint-Projekte:

Despite only 11 percent of businesses identifying their SharePoint projects as successful, 75 percent of respondents said they still have a strong commitment to making the platform work. There has been a doubling of take up in the cloud 365 version, and nearly 40 percent of users continue to adopt multiple add-on products to fill in gaps and extend functionality.

Source: Businesses Committed to SharePoint, Despite Stalled Deployments

Trotz des mässigen Erfolgs und der Notwendigkeit, den löchrigen Sharepoint-Käse mit Lösungen von Drittanbietern zu flicken, bleiben IT-Abteilungen bei Sharepoint. Der Angst vor Gesichtsverlust?

Ebenso interessant der folgende Beitrag:

… large organizations started noticing a strange phenomena. The oddity occurred when the company switched from Microsoft Office desktop to Office 365 — they found a sizable percentage of their workforce no longer used Office for their work.

Those that stopped no longer found a reason to use it regularly. These organizations were spending money for seat licenses that were not used, not because the seats/people didn’t exist, but because the employees didn’t have a need nor desire to use it. Much of the shift was a move away from using Word, but Excel and PowerPoint have also seen a decrease in users. …

Another shift in work environments happened in the mid to late 2000s, with the rise of social platforms and shared writing/collaboration environments. …

These co-writing and editing environments often coincided with the upswing in social platforms use by teams, groups, and communities within departments or across organizations.

Source: Explaining Office 365’s Empty Seat Phenomena

Anwender brauchen nicht mehr ein volles Microsoft Office-Paket, brauchten sie wahrscheinlich nie beziehungsweise nur einen Bruchteil der Funktionalität. Soziale Plattformen und Werkzeuge wie IBM Docs sind heute valide Alternativen, um insbesondere Texte oder Tabellen gemeinsam zu bearbeiten, aif Smart Phone und Tablet oder im Browser.

(Stefan Pfeiffer)

2015: Das Jahr, in dem ich versiert mit meinem Arbeitsplatz in die Cloud umgezogen bin

2015 ist zu Ende gegangen und es ist an der Zeit, zurück zu blicken, wie sich mein Arbeitsplatz und meine Art zu arbeiten, verändert hat. Was sofort ins Auge springt, ist natürlich meine neue Art von E-Mail: Mitte des Jahres bin ich produktiv auf IBM Verse umgestiegen. In diesem Zuge wurde dann auch meine Postfach in die IBM Cloud migriert. Das passierte übrigens absolut reibungslos in wenigen Minuten. Kein Wunder, denn das E-Mail-Backend für IBM Verse bleibt IBM Domino, nur eben nicht mehr On Premises sondern in der Cloud.

Ich habe mich voll auf IBM Verse eingelassen, obwohl ich noch weiter mit meinem seit Jahren gewohnten IBM Notes-Klienten arbeiten kann. Doch ich öffne Notes nur noch selten für einige wenige Einsatzgebiete, meistens wenn ich eine Notes-Anwendung benötige. Die reine E-Mail-Bearbeitung geschieht bei mir zu nahezu 100 % in IBM Verse, denn die neue Oberfläche hat mich einfach überzeugt. Das Prinzip, E-Mails nach Aufgaben, die ich für jemanden erledigen muss oder Aufgaben, die für mich erledigt werden sollen, überzeugt mich: statt traditioneller E-Mail-Abarbeitung Fokus darauf, seine Arbeit erledigt zu bekommen.

IBM_Verse_-_Mozilla_Firefox__IBM_Edition

Nicht überladen wie ältere E-Mail-Klient: Ein klares Interface gibt Zugriff auf die wichtigsten Funktionen mit maximal 2 Klicks.

Und all das in einer modernen, aufgeräumten Oberfläche, in der die wichtigsten Befehle nur 2 Klicks entfernt sind. Da bin ich dabei, das find ich prima … Hinzu kommt eine rasend schnelle Suchfunktion, das einfache Sortieren von Nachrichten in Threads, der am unteren Bildschirmrand eingeblendete Tageskalender mit Hinweis darauf, wann mein nächster Termin stattfindet und weitere zahlreiche Funktionen möchte ich nicht mehr missen. Und das eben nicht in einer konventionellen Oberfläche mit vielen Menüs und Untermenüs, sondern in einer Benutzerführung, die sehr stark an die Arbeit mit mobilen Apps erinnert.

Nur einen Wermutstropfen gibt es noch: Ich bin noch nicht mit meiner gesamten Arbeitsumgebung in der Cloud und kann so einige Lieblingsfunktionen in IBM Verse noch nicht nutzen. Die intern genutzte On Premises-Version von IBM Connections, die IBM historisch seit vielen Jahren einsetzt, ist noch nicht in die Cloud migriert worden. Dadurch kann ich noch nicht oder nur eingeschränkt mit den Funktionen Nachricht in einem Blog publizieren und Datei teilen arbeiten. Diese Befehle funktionieren derzeit nur gegen die Cloud-Version von IBM Connections.

Aber es nur eine Frage kurzer Zeit, bis ich auch damit arbeiten kann, denn der Umzug in die Cloud steht kurz bevor. Neue Communities oder Aktivitäten lege ich eh meist schon in IBM Connections Cloud an, besonders um die Möglichkeit zu nutzen, mit Externen zusammen arbeiten zu können. So ist beispielsweise meine Planungs-Community für die CeBIT 2016 in der Cloud und unsere Agenturen sind voll eingebunden. Auch die Pressearbeit und externe Kommunikation wird über eine Community mit unserer Presseagentur abgewickelt. Die sind nur zwei Beispiele, wo ein Arbeiten in und über die Cloud Sinn macht.

Eine klare, übersichtliche Einstiegspunkt in die IBM Connections Cloud Module: E-Mail, Enterprise Social Networking, Chat, Meetings und vieles mehr ...

Eine klare, übersichtliche Einstiegspunkt in die IBM Connections Cloud Module: E-Mail, Enterprise Social Networking, Chat, Meetings und vieles mehr …

Was mir besonders gut gefällt, dass fast ständig Verbesserungen in den Programmen hinzu kommen, ob es nun IBM Verse oder IBM Connections ist. Continious Delivery nennt man das wohl. Die gerade verfügbar gewordenen On Premises-Versionen von IBM Connections und IBM Docs habe ich schon länger, denn die entsprechenden Funktionen waren bzw. sind schon im Cloud-Äquivalent verfügbar.

Und hier kommt noch ein weiteres Highlight meines Arbeitsplatzes ins Spiel: IBM Docs. Sehr schnell habe ich daran gewöhnt, Dateien nicht mehr auf meinen Rechner herunterzuladen und dann dort zu bearbeiten. Stattdessen arbeite ich an mehr und mehr Texten und Tabellen direkt online in IBM Docs, oft gleichzeitig zusammen mit Kollegen, intern oder extern. Bis zu 20 Personen können in IBM Docs in Echtzeit gemeinsam an einer Datei arbeiten.

Ja, die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und das Präsentationsmodul von IBM Docs haben nicht alle Funktionen, die die großen Office-Pakete lokal installiert bieten. Jedoch kann ich gerade bei Texten und Tabellen nahezu alles machen, was ich in der Bearbeitung benötige. Leider ist IBM Docs noch immer ein viel zu gut gehütetes Geheimnis. Das müssen wir ändern.

Viel zu wenig bekannt - IBM Docs: Online mit Kollegen zusammen Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten.

Viel zu wenig bekannt – IBM Docs: Online mit Kollegen zusammen Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten.

Damit noch lange nicht genug. Das neue IBM Connections Sync-Programm für den Mac erlaubt es mir, Dateien, die ich in IBM Connections ob On Premises oder in der Cloud verwalte, mit meinem Mac synchron zu halten. Die Dateien erscheinen in einem weiteren Laufwerk in meinem Finder. So habe ich immer meine Standardpräsentationen und wichtige Dokumente, an denen ich gerade in Projekten arbeite, dabei. Änderungen kommen automatisch rüber und werden ebenso bei lokal vorgenommenen Änderungen zurückgespielt.

Und ja, ich arbeite komplett auf meinem Mac. Das Lenovo-Notebook habe ich in diesem Jahr nicht einmal benutzt und ich werde ihn zurück geben. Auf dem Mac und in der Cloud habe ich alles zur Verfügung, was ich brauche, und das in einer stabilen, schnellen Umgebung. Noch ist es mein eigenes Device, aber jetzt dürfen wir ja offiziell in der IBM MacBooks als Arbeitsgerät bestellen.

Meine Dateien immer aktuell synchronisiert auf dem Mac mit IBM Connections File Sync

Meine Dateien immer aktuell synchronisiert auf dem Mac mit IBM Connections File Sync

Vom Mac ist es nicht weit zu meinen mobilen Geräten. Hier hat das iPad an Bedeutung verloren. Entweder ich bin direkt auf meinem iPhone 6 oder aber ich nutze das 2014er 13 Zoll MacBook, dessen Batterie unterdessen lange hält. Auf den iOS-Geräten laufen auch die oben erwähnten Programme: IBM Verse und IBM Connections sind als Apps verfügbar und erlauben es mir, auch auf den mobilen Geräten produktiv zu sein (inklusive Dateisynchronisierung). Die Apps werden laufend verbessert, in Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Mein besonderes Highlight in den Apps: der neue IBM Connections Editor. Er erlaubt es mir, Texte, Tabellen und Präsentationen auf meinem mobilen Gerät zu bearbeiten.

Und ein neues Spielzeug habe ich auch im Einsatz: Lange habe ich mich gewehrt, aber dann bin ich doch schwach geworden und habe eine Apple Watch gekauft. Was bringt sie mir (derzeit) für mein Geschäfts- und Arbeitsleben? Die Terminvorschau auf dem Ziffernblatt ist – nachdem alles lief – durchaus sehr nützlich. Daneben sehe ich noch wenige geschäftlichen Nutzen für mich. Der Spaß liegt eher bei privatem Fitness Tracking oder Live-Benachrichtigung über die Spielstände meines Lieblingsfussballclubs.

Schließlich gab es in 2015 noch wichtige Verbesserungen im Bereich Online Meetings: In den Online Meetings ist jetzt Video integriert und ich kann mir – wenn uns danach ist – die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Onlinekonferenz im Videofenster sehen. Auch kann ich Onlinekonferenzen jetzt sehr einfach aufnehmen, so dass sich Kolleginnen und Kollegen das später inklusive Ton ansehen können. Dass Online Meetings auf meinem iPad ein Highlight sind, ist ja nicht neu für 2015, bleibt aber eine coole Angelegenheit.

Um es zusammenzufassen:

  • Mein Arbeitsplatz mit E-Mail und Enterprise Social Networking ist 2015 massiv in die Cloud gewandert. Die Reste – IBM Connections On Premises – folgen in 2016.
  • In der IBM Cloud habe ich eine komplette, einfach zu bedienende Office-Umgebung mit E-Mail, Enterprise Social Networking (mit allen notwendigen Modulen), Echtzeitbearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen, Instant Messaging und Online Meetings zur Verfügung. Kunden können genau diese Umgebung als IBM Connections S1 als Software as a Service-Angebot (SaaS) nutzen. Diese Arbeitsumgebung ist mehr als nur eine Alternative zu anderen Angeboten und muss dringend bekannter gemacht werden.
  • Ich bin auf meinen mobilen Geräten, dem iPhone und iPad, voll arbeitsfähig. Alle oben beschriebenen Module sind auch dort verfügbar.
  • Nicht neu, aber es muss erwähnt werden: Mein Mac ist und bleibt ein mehr als valides Arbeitsgerät auch für meine Arbeit. Der IBM Finanzchef sieht den Betrieb von Macs als Arbeitsrechner als deutlich günstiger an als bei vergleichbaren Windows-Geräten.

Ich bin gespannt, was 2016 an Verbesserungen und Veränderungen an meinem Arbeitsplatz bringen wird. Vielleicht kommt ja Watson vorbei, um mir zu helfen?

(Stefan Pfeiffer)

Frohe Weihnachten …

… und ein gutes Neues Jahr mit diesen DNUG Veranstaltungen:

Tagesveranstaltungen und Workshops der Fachgruppen

  • Sametime (UCC): Q1 – Hands-On Workshop
  • Cloud: Q1 – Fachgruppentag mit Entwicklung
  • Connections (Technik): 14. oder 21. April
  • Social Business: 5. oder 6. Juli
  • Mobile: Q2 – Fachgruppentag
  • Entwicklung: Oktober
  • Notes, Domino, Verse: November (spätestens)
  • Mobile: Q3 – MDM Workshop
  • Connections (Technik):
    • Hands-On Development Workshop
    • Hands-On Admin Workshop

DNUG Konferenz

  • 1. und 2. Juni 2016 (#DNUG43)

Die Weihnachtsfee und die vier Weihnachtsmänner aus dem Vorstand

Birgit, Daniel, Erik, Jörg und Stefan

DynamischNeuUnothodoxGemeinsam oder DankbarkeitNikolausUrlaubGeschenke

Experton veröffentlicht Social Business Vendor Benchmark: IBM ist Leader in 7 Kategorien

Die Computerwoche berichtet unter dem Titel Social Business treibt die digitale Transformation über den neuen Social Business Vendor Benchmark, den die Experton-Gruppe wieder durchgeführt hat. IBM ist wieder exzellent positioniert und wird als Leader in 7 den sieben Kategorien Social Enterprise Networking Suites,  Social Enterprise Filesharing, Social Media Management, Social eCommerce, Social Analytics (Socialytics), Social Collaboration Web Conferencing und Social Transformation – Consulting & Integration (IT Service Provider) geführt – ein einzigartiges, herausragendes Ergebnis.

In der Marktkategorie Social Enterprise Networking Suites des Social Business Vendor Benchmark der Experton Group führt das Trio Jive Software, IBM und Microsoft.

In der Marktkategorie Social Enterprise Networking Suites des Social Business Vendor Benchmark der Experton Group führt das Trio Jive Software, IBM und Microsoft.

Angesichts dieser Entwicklungen prognostiziert die Experton Group dem deutschen Markt für Social Business in den kommenden Jahren ein rasantes Wachstum. Demzufolge werde das Geschäftsvolumen zwischen 2015 und 2019 von 2,7 auf 7,8 Milliarden Euro ansteigen. Das würde ein durchschnittliches Wachstum von 31 Prozent pro Jahr bedeuten. Die Analysten attestieren dem Marktsegment damit eine Dynamik, die derzeit kaum ein anderer ITK-Bereich erreicht.

Source: Vendor Benchmark der Experton Group: Social Business treibt die digitale Transformation – computerwoche.de

Weitere Berichte zur Experton-Studie:

Social Business Vendor Benchmark 2016 für Deutschland …

 

 

 

IBM Connections 5.5 und IBM Docs 2.0 On premises sind da

Ab diesen Freitag sind  IBM Connections 5.5 und IBM Docs 2.0, die zwei nächsten Versionen der jeweiligen On Premises-versionen verfügbar. Auch diese Versionen bauen auf einer gemeinsamen Codebasis der Cloud und On Premises-Version auf. Hierbei wurde zu einem definierten Zeitpunkt quasi ein Schnappschuss der Cloud-Version genommen, notwendige, kleinere Modifikationen wurden vorgenommen und diese Version ist nun für die On Premises-Kunden( diejenigen, die Connections und Docs im eigenen Rechenzentrum betreiben)  verfügbar.

Insgesamt wurden über 100 neue Features gegenüber der Vorversion implementiert. Natürlich können nicht all diese Funktionen hier aufgelistet werden. Im Prinzip sind es all die Features, die im rollierenden Verfahren monatlich in der Cloud seit dem letzten Major Release von Connections implementiert wurden. Die Software wird, wie im Announcement Letter nachzulesen, ab diesen Freitag zum Download zur Verfügung stehen.

Hier nun einige Highlights der beiden Releases:

IBM Docs 2.0
  • Inline-Kommentare werden vorgehalten, auch während man ein Dokument offline bearbeitet. Arbeitet man zum Beispiel im Flieger ohne Netzwerkverbindung an einem Dokument, so kann die besagte Kommentare sehen und darauf antworten. Die Änderungen werden automatisch synchronisiert, sobald man wieder online ist.
  • Neue File Viewer ermöglichen eine Vorschau in höchster Qualität, auch eine Interaktion wie beispielsweise das Ein- und Ausblenden von Spalten.
  • Die neue Option zum automatischen Publizieren macht Änderungen sofort für alle Leser verfügbar. Man kann aber auch über den Befehl als Entwurf speichern gemeinsam mit anderen Autoren an Dateien arbeiten, um Änderungen dann konsolidiert allgemein verfügbar zu machen.
  • Jetzt können bis 20 Autoren gleichzeitig an Dateien arbeiten.
  • Über eine neue API ist IBM Docs mit seinen Funktionen zur Echtzeitbearbeitung mit anderen Repositories integrierbar.
  • … und viele weitere Verbesserungen!
IBM Connections 5.5
  • Dateien können jetzt in eigene Ordner und Unterordner sortiert werden. Das gilt für eigne Dateien und Dateien einer Community.
  • Neue File Viewer erlauben es, Inhalte schneller zu finden und anzuzeigen, ohne dass eine Datei heruntergeladen werden muss.
  • Neue Konfigurationsmöglichkeiten erlauben es rollenspezifische Strukturen (z.gB. für HR, Vertrieb oder Marketing) abzubilden, beispielsweise über:
    • Neue Community Layouts.
    • Responsive Apps, die ein Drag-and-drop zwischen Spalten erlaubt.
    • Apps können basierend auf der Zielgruppe umbenannt werden.
    • Eine neue Rich Content-App erlaubt es formatierte Inhalte aus dem Web zu übernehmen.
    • und viel mehr .. !
  • Ein smartes Type-ahead erlaubt das schnelle Finden von Inhalten.
  • Erweiterungen im Rich-Text-Editor.
  • Benachrichtigungen in Echtzeit ( am Desktop für HTML5-Browser), wenn bestimmte Inhalte Aufmerksamkeit benötigen,
  • … und vieles mehr!

Ein neuer Demo und ein neuer Reviewer’s Guide wird erscheinen. Details dazu in Kürze.

(übersetzt von Stefan Pfeiffer)

Watson, übernehmen Sie?! Auf kognitive Funktionen kann nicht verzichtet werden – #SchlauerArbeiten #Blogparade

Die Geschichte der Arbeit ist diejenige ihrer Automatisierung. Sie hat viele Phasen durchlaufen, von der Industrialisierung bis hin zur Automatisierung und Digitalisierung auch für die „White Collar“, die Büroarbeiter. Nun scheinen wir vor einer neuen Ära zu stehen, die wir nur aus Science Fiction-Serien zu kennen glaubten. Der „Protokolldroide“ C-3PO übersetzt und plappert vor sich hin oder Spock sagt dem Bordcomputer der Enterprise, was der tun soll. Aber auch wir geben unterdessen über Siri (engl. Abkürzung für Speech Interpretation and Recognition Interface) oder entsprechenden Pendants unserem Smartphone oder gar der Smart Watch Anweisungen.

Noch einen Schritt weiter ging IBM, als Watson 2011 zum Wettbewerb gegen die besten Jeopardy-Champions im amerikanischen Fernsehen antrat. Hier ging es nicht mehr nur darum, auf einen überschaubaren Satz vorgefertigter Befehle definierte Aktionen durchzuführen. Watson musste in diesem Wettbewerb Informationen sammeln, in Zusammenhang stellen, analysieren, Wahrscheinlichkeiten bewerten, um dann per Sprachausgabe eine Antwort abzugeben.

Seit 2011 ist nicht nur die Entwicklung von IBM Watson rasant weiter gegangen. Immer mehr Schnittstellen eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten und -gebiete von der Krebsforschung bis hin zur Wetterprognose. Es wird kaum noch bezweifelt, dass wir vor einer dramatischen Zeitenwende beim Eintritt in die kognitive Ära stehen. Roboter und künstliche Intelligenz stehen bereit, um den Kollegen Mensch von Routinetätigkeiten zu entlasten – und das nicht mehr allein am Fließband, sondern zunehmend auch im Büro.

Doch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz werden – wie immer bei neuen technologischen Umbrüchen – nicht nur bejubelt. Jerry Kaplan vergleicht beispielweise sie mit denen der industriellen Revolution. Seiner Ansicht nach werden die Roboter und intelligenten Computersysteme einen höheren Einfluss auf den Arbeitsplatz nehmen, als dies das Internet getan hat. Er – wie auch viele andere Skeptiker – befürchten massive Arbeitsplatzverluste auch in den Büros durch „Artificial Intelligence“.

Die Optimisten dagegen sehen, dass der Automatisierung auch in der Arbeitswelt 4.0 Grenzen gesetzt sind. Zwar können die Systeme wahrscheinlich Routinetätigkeiten übernehmen, jedoch verbleibt, ja steigt der Wert menschlicher Fähigkeiten, die wahrscheinlich eher nicht ersetzt werden können: Nischenkenntnisse, unternehmerische Fähigkeiten, Kreativität, Empathie und die Beherrschung von Maschinen. Und vor allem ist es die Fähigkeit, über Grenzen hinaus zu denken, die in der Arbeitswelt von morgen den größten Wertbeitrag leisten wird.

Seltsam daher, dass der Büroarbeiter von heute, der potentielle Grenzgänger von morgen noch von so vielen Hindernissen umstellt und behindert wird: Hunderte E-Mails am Tag, die ihn nicht betreffen, im Posteingang aber nach oben drängen; unproduktive Meetings mit zu vielen unvorbereiteten Teilnehmern und ohne Agenda; langwierige Suchen nach der einen Experteninformation, die den Ausschlag bei einer wichtigen und dringenden Entscheidung gibt. Hinzu kommen bremsende Standard-Prozeduren des alltäglichen Mikromanagements: Termine finden, nach Dokumenten suchen, Adressaten finden, Anhänge anhängen, für alles und jedes Genehmigungen einholen…

All das reißt diejenigen, die eigentlich zu kreativen Vordenkern, zu „Outthinker“, werden sollen, beständig aus dem Arbeitsfluss und hält sie davon ab, sich Neues auszudenken, Grenzen zu überschreiten und geschäftliches und soziales Neuland zu beschreiten. Statt kreativ zu denken, werden sie latent in der Ablenkungsgesellschaft gestört und unterbrochen. Und es dauert, so Experten, 15 bis 20 Minuten, bis man wieder in seinen Arbeitsfluss zurückfindet.

Genau hier liegen riesige Chancen für das Cognitive Computing. Warum soll man sich nicht durch diese Systeme, von lästigen Routinearbeiten befreien lassen. Kognitive Systeme lesen und „verarbeiten“ unstrukturierte Daten wie Texte, Bilder, Präsentationen, sogar Gespräche – also all das, was bei der Wissensarbeit „produziert“ wird. Kognitive Systeme verstehen diese Informationen auch, das heißt, sie können logische Zusammenhänge herstellen und Schlussfolgerungen ziehen. Und sie sind in der Lage, aus wiederkehrenden Verhaltensmustern zu lernen und ihre Aktionen entsprechend anzupassen.

Diese Eigenschaften machen kognitive Systeme zum idealen Assistenten eines Outthinkers. Zugeschnitten auf die Arbeitswelt von heute ist ein solches System in der Lage, sich in den Kollegen Mensch „hineinzudenken“ und ihm auch komplexere Aufgaben seines täglichen Mikromanagements abzunehmen.

Ein kognitives System kann am Arbeitsplatz verschiedene hilfreiche Aufgaben übernehmen, die täglich nur Zeit kosten:

  • Als persönlicher Assistent priorisiert es die Aufgaben oder erledigt sie bereits – wie E-Mails beantworten, Meetings anberaumen oder sogar den richtigen Ton einer Konversation mit anderen anzuschlagen.
  • Als Expertenquelle beschafft es Antworten und Analysen zu bestimmten Themen. Je nach Branche kann dem System das entsprechende Fachwissen angefüttert werden. Auf Anfrage spuckt es auf den Punkt die entscheidende Information aus und führt den Nutzer an deren Quelle.
  • Als Content Manager überblickt es sämtliche Inhalte, die für den Wissensarbeiter relevant sind – also E-Mails, Präsentationen, Bilder etc. Es weiß aber nicht nur, wo sie zu finden sind, sondern lernt auch, in welchem Zusammenhang sie gebraucht werden und stellt sie entsprechend bereit.

Welches Ausmaß an Unterstützung der kognitive Assistent in der Praxis bringen könnte, zeigte Rob Koplowitz auf der IBM Insight 2015 am Beispiel der E-Mail-Lösung IBM Verse kombiniert mit den Möglichkeiten von IBM Watson.:

All das klingt nach Zukunftsmusik, ist es aber nicht mehr. Entsprechende Funktionen sind bereits verfügbar und werden wie oben erwähnt in anderen Bereichen wie der Medizin eingesetzt. Nun ist es an der Zeit, dass wie im dem Video gezeigt, kognitive Fähigkeiten moderne Kommunikations- und Collaborations-Werkzeuge wie E-Mail, Enterprise Social Networks, Instant Messaging und Video auf eine neue Stufe heben, um so für die Menschen die Informationsflut und das berühmte Multitasking beherrschbarer und erträglicher machen. Im Idealfall machen sie einfach das Arbeitsleben einfacher und ermöglichen fundiertere Entscheidungen.

Dampfmaschine, Fließband und PC haben jeweils die Spielregeln der Arbeitswelt vollständig umgekrempelt. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Arbeiten 4.0 bedeutet vernetzter, digitaler und flexibler arbeiten – das auf jeden Fall. Welche neuen Rollen und Fähigkeiten in Zukunft benötigt werden, ist schwer vorherzusagen. Sicher aber ist, dass Unternehmen und Gesellschaft in der anstehenden digitalen Transformation Menschen brauchen, die Grenzen überschreiten und außerhalb der berühmten Box denken.

Die digitale Transformation rennt und schleicht nicht vor sich hin. Die Outthinker von heute müssen mit adäquaten Werkzeugen ausgestattet sein, um Schritt halten können. Auf kognitive Systeme werden sie bei der Informationssammlung und –bewertung und zur eigenen Entlastung nicht verzichten können. Zu blauäugig? Zu optimistisch? Was meint Ihr?

Aufruf zur Blogparade über die Chancen und Risiken von Cognitive Computing in der Arbeitswelt

Watson, übernehmen Sie?! Kognitive Technologien wie IBM Watson beeinflussen und verändern unsere Arbeitswelt. Oder doch nicht? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Wo und für welche Tätigkeiten würdet Ihr gerne intelligente Systeme als Hilfe haben, die Eure Arbeit erleichtern? Wollt Ihr den kognitiven Assistenten, der bei der Arbeit hilft? Wie wird sich die Arbeitswelt durch Systeme der künstlichen Intelligenz verändern? Ich rufe hiermit zur Blogparade über den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt von heute und morgen auf. Verlinkt bis 1. März 2016 Eure Beiträge hier als Kommentar. Die „Ergebnisse“ stellen wir auf der CeBIT vor und wir fassen alle Beiträge – so Ihr zustimmt – zu einem E-Book unter Creative Commons (Namensnennung-NichtKommerziell 3.0) de zusammen.  Die Hashtags für die Blogparade sind #Blogparade und #SchlauerArbeiten!

(Stefan Pfeiffer)

Alles Neu macht der Dezember

DNUG Infos 12/2015

Liebe Mitglieder und Freunde der DNUG,

seit rund einem halben Jahr sind wir als neuer Vorstand jetzt im Amt und freuen uns sehr, Euch mit diesem Post jede Menge Neues von der DNUG berichten zu können.

Zwei tolle Tage in Düsseldorf
Am 23. und 24.11. haben wir mit dem Aktivistentreffen den Grundstein für die neuen Fachgruppen gelegt, in der Mitgliederversammlung über das letzte halbe Jahr berichtet, mit den Mitglieder am Abend bei der Jahresabschlußparty gefeiert und mit dem Notes Domino Day einen weiteren spannenden Tag mit über 50 interessierten Teilnehmern veranstaltet. Einen ausführlichen Bericht über diese Tage findet ihr hier.

Neue Homepage
Wir haben die Homepage der DNUG komplett überarbeitet und ihr einen frischen Anstrich gegeben. Dieses neue Format werden wir nach und nach auf die sozialen Netzwerke ausdehnen und damit präsenter werden. Wir freuen uns auf viele neue Follower, aktive Teilnehmer und spannende Diskussionen. Über die wichtigsten Neuerungen werden wir in regelmäßigen Zusammenfassungen berichten – die erste lest ihr gerade.

Stammtische
Die DNUG entdeckt die Stammtische wieder. Ob in Dresden, Berlin, Hannover, Bielefeld, Düsseldorf oder Stuttgart – bei vielen Veranstaltungen weht bereits wieder ein leichter DNUG-Wind. Wann und wo? Die jeweils aktuellen Termine findet ihr auf unserer Homepage.

Benefits für Mitglieder
Die DNUG richtet sich wieder konsequent als DIE deutsche Usergroup für IBM Collaboration Produkte aus. Wir werden im nächsten Jahr neue Formate entwickeln und den Kontakt zum Hersteller deutlich intensivieren. Die IBM arbeitet dabei intensiv mit der neuen DNUG (Bericht) zusammen und unterstützt die Tätigkeiten. Es lohnt sich, dabei zu sein – für Mitglieder besonders.

Viele Grüße, Euer DNUG Vorstand
Stefan Gebhardt, Birgit Krüger, Jörg Rafflenbeul, Daniel Reichelt, Erik Wüstner