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Neue Forrester-Studie zum Total Economic Impact beim Einsatz des Enterprise Social Networks IBM Connections

Neue Forrester-Studie zum Total Economic Impact beim Einsatz des Enterprise Social Networks IBM Connections

Der vermeintliche Return on Investment (ROI) für den Einsatz sozialer Technologien in Unternehmen ist seit Jahren ein viel und kontrovers diskutiertes Thema. Gerade ist eine neue von IBM bei Forrester Consulting in Auftrag gegebene Studie erschienen, die die totalen ökonomischen Auswirkungen beim Einsatz von IBM Connections analysieren.

Zweck der Studie ist es, auf Basis eines Frameworks die potentiellen Kosteneinsparungen und den geschäftlichen Mehrwert beim Einsatz dieses führendes sozialen Netzwerks für Unternehmen (ESS oder EnterpriseSocial Networks) zu beleuchten. Hierbei werden mögliche interne Prozessverbesserungen ebenso behandelt wie die stärkere Einbindung von Mitarbeitern oder gar Kunden einhergehend mit Wissenstransfer und intensiverer Zusammenarbeit. Auch neue geschäftlichen Möglichkeiten – Stichwort digitale Transformation – werden beobachtet.

Forrester hat für diese Studie eine Vielzahl von Kunden befragt, die IBM Connections seit Jahren entweder in der Cloud oder On Premise im Einsatz haben. Die folgende Infografik  stellt einige der wichtigsten Erkenntnisse vor. Neben den beeindruckenden finanziellen Zahlen zum ROI ist aus meiner Sicht besonders die positive Aussage zur Nutzung einer konsistenten Plattform, die alle wichtigen Funktionen des sozialen Netzwerkens und Arbeitens bietet, hervorzuheben.

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Die Studie kann hier – nach Registrierung – heruntergeladen werden. Für eine kostenfreie Testversion von IBM Connections kann man sich hier unter http://ibmcloud.com/social registrieren.

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IBM unterstützt neu gegründeten, anbieterunabhängigen Social Business Club

IBM unterstützt neu gegründeten, anbieterunabhängigen Social Business Club

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Markus Besch kündigt zusammen mit Babs Koch und Tom Zeizel den neuen Social Business Club an.

Auf der 3. Mercedes-Benz Digital Night Open Air am 17.8.2015 in Stuttgart haben das Social Media Institute und die Stuttgarter Social Media Nights einen professionellen Social Business Club gegründet. Der Club soll Mitarbeitern von Unternehmen die Möglichkeit geben, sich unabhängig von Anbietern und eingesetzter Software zum Thema Social Business und digitale Transformation auszutauschen.

Unter Social Business werden dabei alle Aktivitäten in einem Unternehmen verstanden, die auf Social Media, Social Software und Social Networks setzen, um effizientere, effektivere und nützlichere Verbindungen zwischen Menschen, Informationen und Ressourcen herzustellen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens.

Der Social Business Club will unter anderem Pro-Circle Workshop-Events mit Webkonferenz organisieren, ein exklusives und moderiertes Social Network und Community bieten, im Social Business Buchclub Zugang zu Rezensionsexemplaren und zu exklusiven Studien zu Social Business Themen bieten. Es soll bietet Jahres-Mitgliedschaften für Einzelpersonen und Unternehmen geben.

IBM begrüßt und unterstützt die Initiative als Sponsor, wird sich inhaltlich beteiligen und stellt dem Club eine Online Community in der IBM Connections Cloud zur Verfügung.

„Wir wissen nur zu gut, dass es auf dem Weg zum Social Business nicht nur um Software geht. Deshalb ist ein solcher Club als Plattform zum Erfahrungsaustausch sehr wichtig“, so Babs Koch, Commerce- und Social Business-Leaderin bei der IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH).

„Gerne stellen wir dem Social Business Club eine Plattform in der IBM Cloud zur Verfügung, über die sich die Mitglieder auch jenseits von Veranstaltungen aktiv austauschen können“, fügt Dr. Thomas Zeizel, verantwortlich für Enterprise Social Solutions bei der IBM in DACH, hinzu.

„Wir freuen uns natürlich sehr über die aktive Unterstützung der IBM bei der Gründung unseres Clubs. Wir haben bei unseren vielen Social Media Nights in Stuttgart und auf vielen Events gemerkt, dass das Bedürfnis da ist, sich über den professionellen Einsatz sozialer Technologien in Unternehmen auszutauschen“, stellt Markus Besch, Vorstand der IT Advantage AG und Begründer des SocialMedia Institutes, fest.

Wer sich für den Social Business Club interessiert, kann sich unter http://socialbusinessclub.de/ registriere oder sich direkt mit Markus Besch (mbesch@it-advantage.de) in Verbindung setzen. Der Social Business Club soll am 1. Oktober live gehen und wird erstmals im Rahmen der IBM BusinessConnect am 20. Oktober in Köln tagen.

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Neues Video: Der IBM Mobile Seller und was meine Top Apps sind

Nett gemachtes Video von meinen Kollegen, das zeigt wie wir heutzutage (nicht nur) als Seller mit SmartPhone und Tablet arbeiten. Was sind nun meine wertvollsten Apps als mobiler Marketier, der für Mobile und Social Business zuständig ist:

  • Seit rund 2 Wochen bin ich in der IBM Cloud, nutze IBM Verse und natürlich auch die entsprechenden Apps auf iPhone und iPad. Den neuen, aufgabenorientierten Ansatz finde ich für mich extrem nützlich und ich habe voll darauf umgestellt.
  • IBM Connections ist mein wichtigstes Arbeitswerkzeug. Hierüber organisiere ich meine internen Projekte und auch die Zusammenarbeit mit externen Lieferanten. Gerade haben wir intern eine neue, zentrale Community in Betrieb genommen, die alle Aspekte unserer Marketingarbeit abdeckt und gut angenommen wird. Extern arbeite ich zum Beispiel mit unserer PR Agentur Text100 in einer Community zusammen oder tracke die Zusammenarbeit mit dem Mobile Business Club und dem Social Media Institute. Dies sind nur einige Beispiele, wie zentral das beste und führende Enterprise Social Network und die entsprechenden, leistungsfähigen mobilen Connections-Apps für meine Arbeit ist.
  • Kurz danach kommen Call In und SoftPhone. Ich bin in so vielen Telefonkonferenzen und -gesprächen, dass diese Tools, die mich automatisiert mit Konferenz-PIN in Telcos einwählen unentbehrlich sind. Kein lästiges Suchen mehr von Nummernfolgen. Zwei Klicks und ich geniesse die Telefonate.
  • Last but not least finde ich IBM Connections Meetings auf dem iPad einfach cool. An Online Meetings teilnehmen – und das auf dem Tablet. Super einfach und super cool. Da kann man sich auch mal aufs Sofa legen und relaxt online “meeten”.

Das sind nur einige der Apps, die ich nutze. Verteilt werden sie über unser Enterprise Mobility Management System MaaS360 und über den IBM App Catalog. Viele weitere Apps von Trainingsapps bis zu Anwendungen, wo ich auf Experten oder auf Referenzen zugreifen kann, sind im Einsatz und ständig werden neue Angebote unterbreitet. Das mobile Unternehmen ist nicht mehr aufzuhalten, ob für Seller, Marketiers oder Außendienst- und Servicemitarbeiter.

Mehr zum Thema Mobiles Arbeiten und die Apps, die wir als IBM anbieten, und unsere Serviceangebote rund um das mobile Unternehmen gibt es auf der IBM BusinessConnect am 20. Oktober in Köln, am 13. Oktober in Wien und 10. November in Zürich.

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Social Business als Begriff nicht in der Breite angekommen – Lasst uns Geschäftsnutzen reden!

Dieser Tage habe ich mal wieder an einer Diskussion teilgenommen, in der es (theoretisch) um den Nutzen von Technologien und Verhaltensweisen des Web 2.0 intern im Unternehmen ging, also das, was wir als IBM seit einigen Jahren Social Business nennen. Und wieder einmal driftete die Diskussion in Richtung Social Media. Einer der Diskussionsteilnehmer beschwerte sich – um es vorsichtig auszudrücken – über das nicht adäquate Verhalten vieler gerade junger Kollegen in den sozialen Medien. Die entsprechenden Tweets oder Facebook-Postings entsprachen wohl gar nicht dem Geschmack dieses Verantwortlichen.

Nun ging eine mehr oder minder heftige Diskussion los, warum dies denn so sei. Einige der Diskussionsteilnehmer warfen ein, dass es wohl an mangelhafter Ausbildung genannter junger Kollegen liege. Andere konterten ein, dass sie nur gute Erfahrungen mit Jungen gemacht haben. Besagter Diskussionsteilnehmer insistierte eher mehr denn weniger darauf, wie unmöglich das Verhalten dieser Youngster sei.

Losgelöst meiner persönlichen Meinung zu dem Sachverhalt – ich glaube weiterhin in Erklären und Ausbilden, daran Markenbotschafter in externen Medien aufzubauen – zeigte mir diese Diskussion einmal wieder, dass es auch nach Jahren nicht gelungen ist, den Begriff Social Business wirklich in der Breite zu etablieren. Mit Social Business wollten wir immer das Nutzen sozialer Technologien und Verhaltensweisen im Business, im Geschäft und für den erfolgreichen geschäftlichen Erfolg verstanden wissen. Der „Inner Circle“ kennt den Begriff. Darüber hinaus sieht es weiterhin düster aus.

Noch immer verstehen viele das Wirken von Unternehmen und Mitarbeitern in sozialen Medien darunter. Das kann ein Aspekt von Social Business sein. Meist meinen wir jedoch damit, wie Unternehmen besagte Kulturtechnologien wie „Liken“, „Sharen“ oder „netzwerken“ und Techniken wie Blogs, Wikis, Communities oder Bookmarking im Unternehmen (oder zwischen Unternehmen) nutzen, um besser zu arbeiten, Prozesse zu optimieren, Zusammenarbeit zu fördern und Wissen abrufbar zu machen, sprich, es geht um den geschäftlichen Nutzen.

Bessere Zusammenarbeit, Echtzeitkommunikation zwischen verschiedenen Standorten und Zeitzonen, höhere Innovationskraft, Bindung gerade auch der jüngeren Mitarbeiter, mobil arbeiten, besseren Service bieten, Kunden binden, notwendiges Change Management, Finden und Fördern gerade junger Talente und vieles mehr sind typische Gründe, den Weg zum Social Business zu gehen.

Doch worüber diskutieren wir sehr oft noch immer? Darüber, wie sich Mitarbeiter auf Facebook verhalten … Es ist also was schief gelaufen bei der Diskussion um Social Business. Wir haben viele nicht mit der – neudeutsch gesprochen – „Value Proposition“ erreicht. Nicht umsonst habe ich schon vor Monaten das Ende von Social Business verkündet und den Weg Richtung digitaler Transformation verkündet. Digitale Transformation umfasst aber wesentlich mehr als Social Business. Was ist denn nun der richtige Begriff? Derzeit sprechen wir in Deutschland von Arbeiten 4.0. Als IBM verwenden wir den #NewWayToWork – nicht nur als Hashtag.

Der wird unterdessen mit Zusätzen von Marktbegleitern leicht modifiziert abgekupfert. Im Kopieren waren und sind jene Marktbegleiter seit jeher … sagen wir … gut. Ich mag ja keine Grundsatzdiskussionen um Slogans wie Enterprise 2.0 oder Social Business. Aber irgendwie müssen wir den Mehrwert – und an den glaube ich – transportieren. Was wäre denn nur ein eingängiger Begriff, den mehr Leute verstehen? Digital arbeiten? Digitales Unternehmen? Social Enterprise? Enterprise Social?  Oh Gott, das übersetzt sich ja wieder super ins Deutsche. Vielleicht sollten wir einfach nur den Fokus auf den Geschäftsnutzen und Mehrwert legen!

Original auf DigitalNaiv erschienen.

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In eigener Sache

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Verehrte Kunden, verehrte IBM Businesspartner und Distributoren,

nach fast 22 Jahre Lotus/IBM ist für mich die Zeit gekommen, nochmal völlig neue Wege zu gehen. Ich möchte mich auf diesem Wege für alle
offenen, konstruktiven, hitzigen, wegweisenden, harmonischen Treffen, Telefonate, Konferenzen, Vorträge, Bierchen an der Bar …. bedanken.

Ihnen/Euch alles Gute und halten Sie/Ihr ICS/IBM weiterhin die Treue.

Stefan Krüger

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Herzlichen Dank an den „alten“ DNUG Vorstand – Viel Erfolg dem neuen Vorstand

Seitens IBM möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich für die jahrelange Arbeit von Reiner Gratzfeld, Jürgen Zirke und Birgit Krüger als Vorstände der DNUG bedanken. Sie haben sich lange Zeit für die Anwendervereinigung engagiert und diesem Einsatz gebührt jede Anerkennung. Reiner und Jürgen: Alles Gute, Gesundheit und viele weitere entspannte DNUG Konferenzbesuche ohne Organisationsstress und – verantwortung. Birgit Krüger bleibt dem DNUG-Vorstand erhalten. Ihr viel Spaß bei der weiteren Arbeit.

Ein ganz herzliches Danke geht auch an den erweiterten Vorstand mit Jörg Allmann, Thomas Pfeufer und Ortwin Riske und deren Arbeit sowie den Beiratsmitgliedern, u.a.  Professor Petra Schubert, Joachim Haydecker, Felix Binsack, Henry Walther und Christian Holsing. Wir als IBM hoffen, dass Sie/Ihr weiter aktiv in der DNUG mitarbeitet und die Anwendervereinigung voran treibt.

Ein herzliches Willkommen gilt den neuen Vorständen Stefan Gebhardt, Jörg Rafflenbeul, Daniel Reichelt und Dr. Erik Wüstner. Wir wünschen viel Erfolg und Engagement bei der notwendigen Neuaufstellung der DNUG als Anwendervereinigung der IBM Collaboration-Kunden und werden hierbei als IBM tatkräftig unterstützen. Auf dass Ihr die bestehenden Mitglieder auf die Reise mitnehmt, engagierte Anwender einbindet und viele neue, aktive Mitglieder dazu gewinnt.

In Namen der IBM

Thomas Zeizel

Business Unit Executive IBM Collaboration Solutions Germany-Austria-Switzerland

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IBM Traveler App heißt nun Verse

Seit dem 29. Mai ersetzt die IBM Verse App unter Android die bislang verwendete Traveler App. Im Google Play App Store wurde das entsprechende Upgrade bereitgestellt – zur Überraschung vieler Anwender, deren Geräte plötzlich anstelle der vertrauten Traveler Icons das Verse-Design anzeigten. Die Bereitstellung von Verse auf Android als Traveler-Upgrade war ursprünglich für einen Pilot-Anwenderkreis vorgesehen und sollte erst nach einer umfassenden Ankündigung allen Kunden zugänglich gemacht werden. Die gute Nachricht: Für den Anwender ändert sich funktional erst einmal nichts, er bekommt lediglich ein frisches neues Design für die vertrauten Funktionen.

Nur für Nutzer, die auch in der IBM Connections Cloud einen Verse-Zugang besitzen, stellt die neue App automatisch auch zusätzliche Werkzeuge bereit. Künftig werden in dieser App – über verschiedene mobile Plattformen hinweg – Kommunikationswerkzeuge wie Mail und Chat mit Social Features integriert zugreifbar, sofern entsprechende Dienste in Ihrem Unternehmen verfügbar sind. Trotzdem hat das oft automatisch erfolgte Upgrade sicherlich viele unserer Kunden überrascht und verunsichert. Es war niemals die Absicht der IBM, die neue Funktionalität ohne Information der Anwender und Administratoren bereitzustellen. Aufgrund unglücklicher Umstände, für die wir uns hiermit entschuldigen, wurde das Upgrade jedoch vorzeitig für alle unsere Kunden zugänglich, ohne dass dies in angemessener Weise kommuniziert wurde.

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Vom ICH zum WIR – Über die Revolution von E-Mail im Unternehmenseinsatz – Bericht von der IBM ConnectED

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Nun neigt sie sich zu Ende, die IBM ConnectED 2015 aka Connect aka Lotusphere. Und es war im Vergleich zu den Vorjahren eine kleinere, familiärere, auch fokusiertere Veranstaltung für all diejenigen, die sich mit dem Thema Collaboration in Unternehmen auseinandersetzen. Die Resonanz der Besucher, mit denen ich gesprochen habe, war positiv, nicht euphorisch, aber der Größe und dem Format durchaus zugetan. Schauen wir, in welcher Weise die Veranstaltung weiterlebt, ob Teil einer großen Megakonferenz oder aber als kleines, feines Einzelevent.

Inhaltlich überstrahlt ein Thema die Konferenz: natürlich IBM Verse. Das, was wir in den vergangenen Monaten in Demos und auf Slides gesehen haben, ist nun real. Andrew Davis und andere Kollegen haben in ihren Vorträgen live im System gearbeitet, die Funktionen gezeigt, die schon da sind und auch einen Ausblick auf die kommenden Features gegeben.

Design Thinking: Wichtige Funktionen einen Klick weg

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IBM Verse erinnert nun gegenüber den ersten Designentwürfen wieder mehr an E-Mail, jedoch deutlich funktional erweitert. Über allem steht das Thema Benutzerfreundlichkeit – und das ist gut so. Im Vergleich zur Software der vergangenen Jahrzehnte ist in Verse weniger mehr. Der Fokus liegt ganz klar darauf, die tägliche Arbeit mit E-Mail leichter zu machen, nicht darin, tief verästelete Menüstrukturen mit dem Detailfeature XY zu bieten. Es tut dem Produkt sichtlich gut, dass die IBM Design Studios maßgeblich mitarbeiten und dass Kunden von Beginn an in den Designprozess eingebunden waren (und auch weiter sind).

Das Paradigma, dass die wichtigsten Funktionen ein, maximal zwei Klicks weg sind, überzeugt. Mein Lieblingsbeispiel ist die Funktion “Share to Blog”. Ich kann eine E-Mail nehmen und in einem Blog veröffentlichen. So können Informationen aus dem Datengrab E-Mail-Postfach in den unternehmensinternen Wissensspeicher überführt und transparent gemacht werden. Der entsprechende Blog kann öffentlich für alle im Unternehmen lesbar sein oder nur bestimmten Personen zur Verfügung stehen.

Weg vom Ich, hin zum Wir.

Ähnlich praktisch und funktional ist der Umgang mit Dateianhängen. Sie können von der Festplatte oder aber auch aus der Dateiverwaltung von IBM Connections kommen. Wenn ich sie an eine Gruppe von Leuten schicke, werden diesen Personen automatisch die richtigen Zugriffsrechte gegeben. Auch hier gilt wieder, dass Informationen – in diesem Fall Dokumente – in den Wissensspeicher überführt werden: Weg vom Ich, hin zum Wir. Dieses Motto hat man immer wieder auf der Konferenz gehört.

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Die Oberfläche von IBM Verse kommt elegant, aufgeräumt, Tablet-alike daher. In einer Liste über dem Posteingang ordnet man die Leute an, mit denen man am meisten zu tun hat, sieht wieviele Nachrichten man von ihnen hat und kann mit einem Klick mit ihnen in Kontakt treten. Derzeit ist dieses Feature personenorientiert, doch Andrew Davis zeigte beispielsweise, wie man dort Gruppen und Projekte ablegen und so ständig im Blick haben kann. Eine nützliche, coole Funktion.

Wer schuldet mir was? Wem schulde ich was?

Ebenso cool ist die Möglichkeit, Nachrichten sofort mit einem Klick nach dem Motto zu kategorisieren, dass man einer Person etwas schuldet oder eine Person einem etwas schuldet. Man kann sofort sehen, welche Aufgaben man selbst zu erledigen hat und auf welche Zuarbeit man wartet. E-Mail wird so aufgaben- und arbeitsorientiert. Sehr nützlich und sehr einfach zu bedienen implementiert.

Am unteren Bildschirmrand von IBM Verse ist eine Leiste, die den eigenen Tageskalender minimalistisch, aber sehr aussagekräftig darstellt. Man hat so ständig im Blick, was anliegt und wieviel Zeit man zum nächsten Termin. Für mich als jemanden, dessen Tagesablauf stark durch Telefonate geprägt ist, ist dies ein Killerfeature, denn dadurch verpasst man nicht mehr so einfach den Beginn einer Telefonkonferenz.

Breitere Betaphase startet – Freemium-Version angekündigt

Diese wenigen Beispiele machen hoffentlich deutlich, mit wieviel Liebe zum Detail und wieviel Orientierung am täglichen Nutzen für die Anwender IBM Verse entwickelt wurde. Auf der ConnectED wurde dann auch die breitere Betaphase des Produktes angekündigt und allen Teilnehmern der Konferenz wird ebenso wie den weit über 50.000 Interessenten, die sich seit November registriert haben, ab Februar Zugriff auf die Betaversion gegeben. Das Produkt wird dann Ende des  1. Quartals ausgeliefert werden.

On Premise-Version Ende 2015

Ausgeliefert werden? Falsche Begrifflichkeit. Wir reden hier in der ersten Version von einer Lösung aus der Cloud. Es wird also nicht mehr im klassischen Sinne eine Version ausgeliefert. Stattdessen ist zu erwarten, dass latent Verbesserungen und Erweiterungen in der Cloud zur Verfügung gestellt werden. Das kennen wir schon von IBM Connections in der Cloud, wo im vergangenen Jahr ständig Verbesserungen und Erweiterungen hinzu kamen. Auf der ConnectED wurde von Monats Releases von Connections gesprochen. Eigentlich ist die Taktung sogar kürzer. “Continous Delivery” nennt man das neudeutsch.

Und keine Angst haben: Es ist eben nicht mehr so wie früher, dass sich das Produkt oder die Oberfläche komplett in einer neuen Version ändert. Stattdessen kommen gerade in der Cloud evolutionär neue Funktionen hinzu, die den Anwender nicht überfordern, sondern hoffentlich zusätzlichen Nutzen stiften. Natürlich möchte ich hier noch unbedingt erwähnen, dass es IBM Verse auch als On Premise-Version wahrscheinlich Ende 2015 geben wird.

Eigener mobiler Client für IBM Verse

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Beeindruckend zu sehen war auch, wie IBM Verse auf mobilen Geräten läuft. Die fortschrittliche Funktionalität, die ich oben beschrieben habe, ist auch dort verfügbar. Für iOS wird es einen speziellen Klienten geben, der eben Funktionen wie Aufgabe zuweisen und ähnliche Funktionen bietet. Mobile Version und Browser-Version arbeiten nahtlos zusammen. IBM Verse Mobile wird es nicht nur für iOS, sondern auch für alle anderen relevanten mobilen Betriebssysteme zur Verfügung geben.

Hier kann man sich für diese Version anmelden. Desöfteren wird IBM Verse mit GMail verglichen. Dieser Vergleich hinkt. Ja, beides ist E-Mail, Verse ist aber klar für den Einsatz im geschäftlichen Umfeld, den Unternehmenseinsatz entwickelt worden. Sicher hat Verse sehr viele Features und Funktionen, die auch beim persönlichen Umgang mit E-Mail helfen. Die wahre Power von Verse erschließt sich aber dann, wenn es beispielsweise mit IBM Connections, der Enterprise Social Software der IBM, kombiniert wird. Dann kommen E-Mail und Social Software zusammen. Dann kommen – ich wiederhole es nochmals – das ICH und das WIR zusammen.

Die Liste der coolen Features von IBM Verse könnte man hier ständig weiterführen. Man soll nur an die Integration von IBM Watson denken, die auf der IBM ConnectED gezeigt wurde. Watson war im Verse-Klienten integriert und man konnte direkt Fragen stellen oder Aufgaben delegieren. Stattdessen empfehle ich, die Freemium-Version von IBM Verse selbst auszuprobieren. Es wird sehr, sehr spannend zu verfolgen sein, wie dann immer mehr Funktionalität hinzukommt. Wir werden IBM Verse natürlich auch auf der CeBIT zeigen, doch schon vorher kann man sich besagte Beta-Version anschauen. Die Bedeutung von IBM Verse ist nicht zu unterschätzen. Es ist nicht nur ein neuer E-Mail-Klient. Es ist E-Mail, die nicht belastet, sondern einem hilft, seine Arbeit erledigt zu bekommen. Ein persönlicher Assistent für a New Way To Work.

Weitere Infos zur IBM ConnectED hat mein Kollege Peter Schütt hier zusammengefasst. Ich werde voraussichtlich auch noch einen Beitrag verfassen, der die anderen Themen der IBM ConnectED behandelt.

Stefan Pfeiffer

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