Geliefert: Notes Domino Feature Pack 9 ist da

Das zweite Feature Pack für IBM Notes Domino in 2017 ist jetzt zum Download verfügbar – und zu Jahresende ist das nächste geplant. Neben zahlreichen Fixes gibt es natürlich auch neue Funktionen.

Neu für den Notes 9.0.1 Client sind u.a.:

  • Möglichkeit Regeln auch auf bestehende E-Mails anzuwenden
  • Die Typeahead-Suche für Namen funktioniert jetzt auch für das in Europa üblichere Nachname/Vorname Muster und führt zu gleichen Ergebnissen wie Vorname/Nachname
  • Automatisches Refresh für delegierte E-Mail Files – wichtig für Assistenten
  • Die Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen wurde verbessert
  • Unterstützung des Recalls von E-Mails, die aus der Stationary Funktion versandt wurden. Dies erfordert ein Upgrade des Mail Templates auf Mail9.ntf, das mit diesem Feature Pack gekommen ist.

Und neu in Domino sind u.a.:

  • NIF: Aktualisierungen & in-line View Update Verbesserungen
  • Domino Policy um das Weiterleiten von E-Mails an Internetadressen zu unterbinden
  • Unterstützung von RFC 2231 – dieser RFC ist heute der Standard zum spezifizieren von nicht-ASCII Headern. Er wurde eigentlich schon vor 15 eingeführt, doch zunächst und über viele Jahre nur wenig eingesetzt. Heute ist er aber der Standard für viele Mail Clients, wie etwa Thunderbird.
  • Die  „Agent Manager’s eligible Queue“ kann jetzt vom niedrigsten, möglichen Wert 100 auf 255 als maximal möglichen Wert erhöht werden (Das war ein Enhancement Request zahlreicher Kunden
  • Datenbanken und Views, die für Transaction Logging freigeschaltet sind, können jetzt schneller geöffnet werden. Das erfordert die On Disk Structure ODS 52 oder höher
  • Auch auf IBM i Systemen ist die default Java Version nun die 1.8

Alle Details hierzu finden sich in der IBM Notes/Domino 9.0.1 Feature Pack 9 (Zircon) Release Notice

Die Download-Informationen sind hier zu finden.

PS.: Um das Jahresende herum ist mit dem FeaturePack 10 (Codename: Mystic Topaz) zu rechnen. Schon hierin werden auf Kundenwunsch hin – es war eigentlich erst für 2018 angedacht – die ersten Schritte in Richtung „Dockeresierung“ erfolgen. Docker wird dann eine weitere, strategische Plattform für die Zukunft von Domino werden. Domino wird dann wieder einmal mit der Entwicklung von anderen, modernen Softwarelösungen, wie z.B. IBM Connections Pink, ganz vorne mitspielen. Das ist mehr als Investitionsschutz. Das ist Zukunft.

Und noch ein Link: Ein weiterführender Blogbeitrag von Ulrich Krause zu Domino und Docker

 

Was kommen wird – IBM Collaboration Produkte in 2H 2017

Ed Brill (Vice President Offering Management, IBM Collaborations Solutions) hat es auf der gerade gelaufenen IBM User Group Veranstaltung im Mittelwesten der USA, der MWLUG, in seiner Keynote (https://t.co/NaQbQZAGbB) vorgestellt: Die Produktroadmap der IBM Collaboration Lösungen für das verbliebene, zweite Halbjahr 2017.

Das sind die nächsten Feature Packs für Notes Domino und Verse on prem, aber auch viele ganz neue Dinge. In Summe:

  • Feature Packs 9 und 10 für Notes Domino
  • Verse on Prem (VoP) Erweiterungen
  • Watson Workspace, kognitiv unterstütztes Arbeiten im Konversationsmodus
  • IBM Connections Engagement Center (ICEC), die neue Lösung für das Intranet der Zukunft
  • Nach „Orient me“ die nächsten PINK Elemente zu IBM Connections
  • Box Relay – als ganz neue Workflow Lösung für Box
  • Die optionale Nutzung und tiefe Einbindung von Cisco Realtime Communications Lösungen
  • usw.

Das aus meiner Sicht besonders Spannende dabei ist, dass diverse neue Lösungen an den Markt kommen werden, die auch für Nutzer von Collaboration Lösungen anderer Hersteller von größtem Interesse sein werden, weil sie Bausteine für den Arbeitsplatz der Zukunft bieten, die auf modernsten offenen (Open Source) Technologien aufsetzen und in ihrer Ausprägung einzigartig sind. Man wird sie nicht missen mögen!

Jason Gary, verantwortlich für die Entwicklung von IBM Connections, hat in seinen aktuellen Vorträgen erklärt warum: Es gibt im ICS-Entwicklungslabor eine neue Definition wann etwas fertig ist: „Wenn es den Kunden gefällt“. Das ist die Ausgangsbasis, um die sich so mancher Marktbegleiter wenig kümmert.

Es wird also wieder ein ereignisreiches, zweites Halbjahr mit viel innovativem Neuen.

PS.: Wer mehr darüber wissen möchte, möge bitte seinen IBM Collaboration Solutions Berater direkt ansprechen. Wir und auch unsere zahlreichen Partner kommen auch gern zu ihnen ins Haus!

 

IBM Connections Engagement Center wird am 28.7. verfügbar

Erinnern wir uns an die DUNG#44. Felix Binsack übergibt den XCC Code symbolisch an Inhi Suh.

Nun, am Dienstag (25.7.), wurde nun das Produkt bei IBM wiedergeboren. Das IBM Connections Engagement Center (ICEC) on-premise ist angekündigt. Die Versionsnummer folgt dem aktuellen Stand von Connections als V6.0. Ab Freitag können dann neue Kunden auf den Code per Download aus der PA-Umgebung zugreifen. Mit Bestandskunden von XCC  wird IBM nun auch die Übertragung der Lizenzen auf die PA-Partnumbers zum Ende der bei der Time To Act abgeschlossenen Wartungsperiode besprechen.

Das IBM Engagement Center ist in 3 Lizenzmodellen verfügbar:

  • Authorized User
  • Extranet PVU
  • Intranet and Extranet PVU

Alle weiteren Lizenzinformationen findet man an bekannter Stelle (Link auf die Suchabfrage) oder  man fragt seinen ICS-Ansprechpartner des Vertrauens. Das IBM TechSales Team bietet ab September Workshops zur Implementierung und Administration von ICEC an.

Die Integration des Engagement Centers in die Connections Cloud wird noch ein paar Tage dauern, soll aber auch 2017 noch das Licht der Welt erblicken.

Die Connections 6.0 App ist da!

IBM Connections war die erste „social Suite“ am Martkt und wird natürlich fortlaufend weiterentwickelt, ergänzt und erneuert. Jetzt ist die neue Version 6.0 der App in den Appstores. Jason Gary als Entwicklungschef für Connections insgesamt und Baan Slavens, zuständig für die Mobile App, haben die Wünsche in Richtung App nach mehr Klarheit und Vereinfachung der Navigation ernst genommen:

Neue Funktionen in der IBM Connections App Version 6.0.0

Registernavigation („Tabbed Navigation“)

  • Viel einfacher zwischen den wichtigsten Connections Services wechseln
  • Weitere Services sind unter „mehr“ gesammelt
  • Die persönlich wichtigsten Services können über das „mehr“-Menü ausgetauscht werden

Neue gestaltete Einstiegsseite („Aktualisierungen“)

  • Zeigt die für den Nutzer wichtigsten Aktualisierungen auf einen Blick
  • Neue Darstellungsform im Kachelformat, wobei die Kacheln „actionable“ sind. So können „Likes“ und Kommentare direkt eingegeben werden und ansonsten wird direkt auf den vollen Inhalt gesprungen
  • Gruppenupdates nach Personen, Inhalten oder Communitys

Verbesserte Suche

  • In der Navigation jederzeit verfügbar
  • Möglichkeit die Ergebnisse nach Connections Services und Tags zu filtern
  • Liste der letzten Suchanfragen

Dies ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen App-Konzept, das zur Connections Pink Inititive von Jason Gary gehört.

PS.: Apple macht heutzutage sukzessive Freischaltungen von Apps im AppStore. Also, falls Sie die Connections 6.0.0 App noch nicht sehen sollten, bitte etwas warten. Sie ist da.

Watson Workspace jetzt auch als Electron App

Arbeiten im Konversationsmodus mit unterstützenden, kognitiven Elementen und einer Integration von fast beliebigen, anderen Systemen klingt fast wie ein Märchen aus entfernter Zukunft. In der Tat läuft IBM Watson Workspace zurzeit noch als Pilot, soll aber schon bald auch in einer Enterprise Edition allgemein verfügbar werden.

Im Rahmen des Piloten kann man die bereits vorhandenen Funktionen kostenfrei nutzen und es ist geplant, das im Einzelpersonenmodus auch so zu belassen. Das Tool ist noch im Aufbau – funktional geht noch nicht alles, was man sich wünscht. Dennoch, was schon da ist, ist beeindruckend und ermöglicht schon heute eine produktive Nutzung. Man muss nur einmal eingeladen werden und dann ist man drin und kann mit seiner IBM ID neue Workspaces aufmachen und beliebige Personen zur Zusammenarbeit einladen.

Das Entwicklerteam ist fleißig dabei mehr oder weniger im Wochenrhythmus neue Funktionen zu ergänzen. Seit kurzem geht jetzt der Zugriff nun nicht nur über Browser und die Android und iOS Apps, sondern auch über die neuen Electron Apps für Windows und MacOS – unbedingt mal ausprobieren.

 

 

Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz unsere Zukunft?

Inhi Cho Suh, die General Managerin der IBM Collaboration Solutions, im Interview mit der Berliner Zeitung zum Thema Künstliche Intelligenz. Lesenswert!

Der Ephox Editor Textbox.io 2.2 ist jetzt verfügbar

Der von vielen IBM Connections Kunden schon sehnsüchtig erwartete Ephox Editor Textbox.io 2.2 ist jetzt für Connections 5.5. und 6.0 verfügbar. Er bringt eine Vielzahl neuer Funktionen, u.a. vereinfacht sich so das Arbeiten mit

  • Medien (Bilder, Videos, Soziale Medien)
  • Tabellen
  • Links

 

dnug

Die IBM Verse App unterstützt immer mehr Mobile Device Management Systeme

Die ersten mobilen Apps waren noch mit Fokus auf „Consumer“ entwickelt worden, aber als auch Unternehmen Interesse daran gewannen, kamen auch Apps mit Fokus auf Geschäftsinhalte. Diese unterlagen höheren Anforderungen an Datensicherheit und Managebarkeit von kritischen Unternehmensdaten, etwa auch für den Fall, dass Geräte gestohlen werden. Dafür wurden Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM) Tools entwickelt. Anbieter, wie IBM mit MaaS360, VMWare mit AirWatch, MobileIron, Citrix XenMobile und Blackberry (ehemals Good) verbanden MDM und MAM Funktionen in umfassenden Suites, die man auch Enterprise Mobile Management (EMM) Plattformen nennt.

Datensicherheit ist der IBM von jeher von allerhöchster Wichtigkeit und deshalb wurde die IBM Verse Mobile App von Anfang an so erweitert, dass sie mit zahlreichen EMM-Plattformen genutzt werden konnte. Leider ging das bisher nicht ohne größeren Aufwand. Es gab zwei Ansätze:

  1. Einbinden und integrieren des SDKs des EMM-Anbieters in die App. Beispiel: Wir haben das MobileIron SDK in die Verse iOS mobile App integriert, in dem wir die notwendigen Libraries und Initialisierungs-Calls in unseren Code eingebaut haben.
  2. Einpacken („Wrapping“) der App mithilfe der Wrapping-Tools des EMM-Anbieters. Beispiel: Wir haben die IBM Verse Android mobile App mit MobileIrons Wrapping-Technologie eingepackt, woraus eine MobileIron-spezifische Version der Verse Android App wurde.

Beide Vorgehensweisen sind nicht perfekt und haben ihre Nachteile. Entweder schränken sie das Funktionsspektrum für die Nutzer ein oder bauen Hürden auf, Neuerungen der App zeitnah anzubieten. Beispiele:

  • Eingebundene SDKs und wrapped Code laufen nicht in einem hinreichenden Berechtigungslevel, um bestimmte Betriebssystem- oder Gerätefunktionen nutzen zu können, damit Unternehmen bestimmte Funktionen kontrollieren oder einschränken können, etwa das Unterbinden von Screencopies.
  • Die Verbindung der SDKs unterschiedlicher EMM-Hersteller führt manchmal zu Konflikten, aus denen heraus es zu Abstürzen oder Fehlfunktionen kommen kann.
  • EMM-Anbieter aktualisieren ihre SDKs manchmal nicht schnell genug, um iOS oder Android Updates rechtzeitig zu unterstützen. Das führt in der Regel dazu, dass der Anwendung eine Schuld für zu späte Auslieferung zugewiesen wird, während die Entwickler nur auf den Update des SDKs der EMM Anbieters warten.
  • Eingebundene SDKs bieten oft nur eine mäßig begeisternde Anwendung, etwa wenn Nutzer zwischen der mobilen App und der MDM/MAM App hin- und herspringen müssen, um die notwendige Konfiguration oder den initialisierenden Handshake hinzubekommen.
  • Fragmentierung – Für jede unterstützte MDM Plattform muss eine separate App erstellt werden. Mit jeder neu unterstützten MDM-Plattform nimmt die Zahl der potenziellen App-Permutationen exponentiell zu. Entwicklerressourcen werden dadurch dazu verbraten solche Konfigurationen zu erstellen und zu testen, anstatt neue, innovative Funktionen für die App zu entwickeln.

Die beiden großen Betriebssystemanbieter Google und Apple haben diese Limitierungen vor einiger Zeit erkannt und haben begonnen entsprechende Managementfunktionen direkt in ihre Betriebssysteme einzubauen. Dieser Ansatz befreit von den meisten, oben genannten Limitierungen der anbieterabhängigen Lösungen. Es sollte wenig überraschend sein, dass IBM deshalb plant sich zukünftig mehr und mehr auf den neuen Ansatz zu konzentrieren, also weg von den eingebundenen SDKs oder dem Einpacken der Verse App, hin zu den nativen Management Frameworks der Betriebssysteme. Das geschieht durch die Implementierung von AppConfig für Verse iOS und Android for Work (neuer Name: Android Enterprise) für die Verse App auf Android. In diese Richtung gehen alle Anbieter und nicht nur IBM. Da AppConfig und Android for Work die nativen iOS und Android Management Frameworks nutzen, ist eine viel flexiblere Konfiguration und damit auch mehr Nutzen für die Anwender möglich. Für die Verse App bedeutet das auch, dass sie zukünftig bei Betriebssystem-Upgrades von Anfang an mitspielt – ohne Zeitverzögerungen.

Die IBM Verse für Android App unterstützt Android for Work bereits seit Dezember 2016 and ist damit vorbereitet mit allen kompatiblen EMM Plattformen zusammenzuarbeiten. IBM stellt dafür eine Vielzahl von Konfigurationsfiles zusammen mit Verse Android zur Verfügung. Sie können in die EMM-Plattform der Wahl importiert werden und bieten dort die Möglichkeit diverse Verse Android Einstellungen über Android for Work vorzunehmen. Viele der EMM Anbieter unterstützen Android for Work, bzw. Android Enterprise, wie es seit kurzem heißt, auch schon länger.

So unterstützt die IBM Verse App for Android zum Beispiel AirWatch über Android for Work. Anzumerken ist, dass Android for Work mindestens Android 5.0 (einige Hersteller), bzw. 5.1 (fast alle anderen) auf den Geräten erfordert.

Auf iOS ist der Support für AppConfig mit der Verse iOS App 9.4 im Juni 2017 gekommen. IBM ist übrigens zusammen mit JAMF, VMware AirWatch, MobileIron, SOTI und Blackberry Gründungsmitglied der AppConfig Community.

Ähnlich wie auf der Android-Seite erlaubt AppConfig die Reduzierung auf nur noch eine einzigen Variante der Verse iOS App, die dann „out-of-the-Box“ mit verschiedensten EMM Lösungen zusammen arbeitet. Die Nutzung dieses Industriestandards durch immer mehr App-Anbieter dürfte das Leben der Systemadmins in den Unternehmen deutlich erleichtern und erfordert auch auf Herstellerseite geringere Aufwände – eine Win-Win Situation.

Zusammenfassend gesagt wird IBM 2017 die Verse Apps für iOS und Android auch weiterhin mit eingebundenen SDKs, bzw. die eingepackten Versionen ausliefern. 2018  wird dann zu überlegen sein, ob das noch erforderlich ist, was letztlich davon abhängen wird, wie sich die Nutzung von Android for Work und AppConfig am Markt entwickeln wird.  Unsere strategische Richtung im Sinne von MDM/MAM Unterstützung geht eindeutig in Richtung von Android for Work und AppConfig für iOS.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass sich, dadurch dass immer mehr EMM-Anbieter auf diesen fahrenden Zug aufspringen, die Kompatibilität der Verse App zu weiteren EMM-Plattformen quasi von selbst wächst. Das gibt unseren Entwicklern mehr Zeit sich stattdessen um neue Funktionen zu kümmern – gute Nachrichten unter allen Perspektiven.

Die neue iOS Verse App 9.4

Die neue IBM Verse App für iOS ist seit heute im App Store und ermöglicht ein deutlich verbessertes Bearbeiten von E-Mails, Kalenderinformation, Kontakten, usw. Nach zahlreichen Kommentaren von Kunden zur alten App hatten wir uns vor grob einem Jahr entschlossen die iOS App komplett zu überarbeiten. Wie bei allen Infrastrukturprojekten ist das immer eine große Herausforderung. Es ging dabei i.W. um drei Komponenten:

  1. Den Persistence Layer – der alte Datenbank-Code wurde durch Apples Core Data Framework ersetzt, was sich sehr positiv auf Performance und Skalierbarkeit auswirkt. Damit ist es jetzt z.B. auch möglich ALLE e-Mail- und Kalendereinträge zu synchronisieren – wenn man denn möchte. Das können weder Outlook noch Gmail.
  2. Den Synchronisations- und Netzwerk-Layer – Bisher gab es die Situation, dass angezeigt wurde, dass man neue e-Mails hätte. Ging man dann auf die App, musste man erst einmal warten, bis die Synchronisation abgeschlossen war, was durchaus dauern konnte. Jetzt wird erst synchronisiert und dann angezeigt, sodass die Mail da ist, wenn das Ikon auf neue Mails hinweist.
  3. Den Präsentations-Layer – Die meisten Ansichten wurden neu entwickelt, um schnelleres Scrollen  (Inbox, Kontakte), Navigation und Swiping (Kalender) zu ermöglichen.

Auf dieser neuen Technologiebasis ist es zukünftig sehr viel einfacher, neue Funktionen und Erweiterungen hinzuzufügen. Einige sind in dieser „Erstversion“ schon drin. Im Folgenden die wichtigsten Beispiele:

Eine wichtige Änderung für unsere Cloud-Nutzer ist, das man nun standardmäßig für alle Mails Benachrichtigungen bekommt und nicht nur, wie in der Vergangenheit, bei Mails von „wichtigen“ Kontakten.

Oft gewünscht war auch die Möglichkeit Kontakte sowohl nach Vorname/Nachname oder auch Nachname/Vorname zu sortieren und die Kontakte direkt mit einem Klick per Facetime oder SMS zu kontaktieren.

Wer die neue Verse iOS 9.4 zu nutzen beginnt, wird neue Kalenderfunktionen bemerken. Zum einen kann man jetzt viel schneller über ein Drop-Down Menu zwischen Tagen, Wochen und Jahren navigieren. iPad Nutzer werden die neue Kalender-Inbox auf der linken Seite zu schätzen. Sucht man sich dort eine Einladung aus, wird diese rechts in der Übersicht auch entsprechend angezeigt. Und wählt man aus der Übersicht einen Eintrag, werden die Details links angezeigt – wie in diesem Screenshot:

IBM Verse bietet auch weiterhin den in der Industrie höchsten Sicherheitsstandard mit Verschlüsselung und Signatur, sowie der Garantie, dass Firmendaten niemals über 3rd Party Server laufen. Wenn beispielsweise eine neue E-Mail ankommt, so triggert das eine Benachrichtigung über das Apple Push Notification System (APNS). Die Benachrichtigung beinhaltet aber keine Unternehmensdaten und sie erscheinen auch nicht als Pop-up auf dem Gerät.  Wenn das Gerät so eine Hintergrundbenachrichtigung erhält, löst es einen Synchronisationsvorgang mit dem Traveler Server (on-premises) oder IBM’s Cloud Traveler Server (Cloud Kunden) aus. Die Mail wird heruntergeladen und eine lokale Benachrichtigung über das Vorhandensein der neuen e-Mail ausgelöst. Sie beinhaltet die Betreff-Zeile der Nachricht, aber diese Information kommen direkt vom eigenen Gerät und ist nicht über fremde Server gelaufen. Darüber hinaus verbessert Verse die Sicherheit mittels aktivem Content Filtering der HTML Messages. Jedwede Javascript-Inhalte in der Mail werden herausgefiltert, um vor Vireninfektionen u.ä. zu schützen.

Auch das Rendern von HTML in E-Mail, insbesondere mit Bildern, wurde deutlich beschleunigt.

Ein sehr wichtiger, neuer Baustein ist die Unterstützung des AppConfig Industriestandards. AppConfig stellt eine Anwendungskonfiguration dar, die die Möglichkeiten des iOS Betriebssystems zum Device Management nutzt. Durch die Unterstützung von AppConfig arbeitet die Verse iOS App nun zusätzlich zu den bisherigen Enterprise Mobile Device Management Systemen, wie MaaS360, MobileIron und Citrix mit einer Vielzahl weiterer Anbieter zusammen, wie u.a. AirWatch. (Zu diesem Thema wird in kürze ein weiterer Artikel in dieser Serie erscheinen)

PS.: Noch ein Tipp: Es gibt Konstellationen auf den Geräten, in denen sich der Update verhakeln kann. Deshalb vorsichtshalber die alte App zunächst löschen und dann die neue vom AppStore installieren.

Neue Verse iOS App kommt in Kürze

Es war etwas ruhig geworden um die IBM Verse iOS App. Das hatte seinen guten Grund: Sie ist komplett überarbeitet und auf neuste Technologien umgestellt worden. Als Endbenutzer merkt man das zunächst an einer wesentlich schnelleren Performance. Der Release Kandidat ist noch bei den Beta Testern, dürfte aber in den nächsten Tagen auch als offizielle Version im AppStore erscheinen.
Die neue technische Basisplattform ist Vorbedingung gewesen für alle neuen Funktionen, die jetzt rasch aufeinander folgend kommen werden.